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80 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochgradig ansteckend!
Pandemie ist ein taktisches Brettspiel für 2-4 Personen, das sich zu anderen Brettspielen in mehrfacher Hinsicht unterscheidet. Die wesentlichen Unterschiede:
- Die Spieler spielen zusammen, nicht gegeneinander
- Der Schwierigkeitsgrad ist variabel einstellbar (leicht, normal oder schwer)

Zum Spiel:
Vier tödliche Seuchen bedrohen die...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2008 von R. Suljic

versus
93 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen spannend, aber kurzweilig
"Pandemie" ist, anders als das populäre "Schatten über Camelot", ein vollkooperatives Spiel, in dem kein Teilnehmer heimlich gegen die anderen agiert, sondern alle zusammenarbeiten müssen, wenn sie die vier tödlichen Seuchen bekämpfen wollen, die hier den gesamten Globus überzogen haben und drohen, die komplette Menschheit auszurotten...
Veröffentlicht am 8. Januar 2009 von Media-Mania


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80 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochgradig ansteckend!, 31. Oktober 2008
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
Pandemie ist ein taktisches Brettspiel für 2-4 Personen, das sich zu anderen Brettspielen in mehrfacher Hinsicht unterscheidet. Die wesentlichen Unterschiede:
- Die Spieler spielen zusammen, nicht gegeneinander
- Der Schwierigkeitsgrad ist variabel einstellbar (leicht, normal oder schwer)

Zum Spiel:
Vier tödliche Seuchen bedrohen die Menschheit. Die Startaufstellung ist zufällig, dadurch beginnt jede Partie bereits unterschiedlich. Die Spieler bekleiden die Rollen eines Spezialteams, das versucht, die Seuchen auszurotten. Die Spieler gewinnen nur dann, wenn sie rechtzeitig zu jeder Seuche das passende Gegenmittel finden. In allen anderen Fällen verlieren alle Spieler zusammen.

Jeder Spieler bekommt eine von fünf Rollen zugewiesen, die ihm jeweils besondere Fähigkeiten im Spiel ermöglicht:
Dispatcher - Kann Spielfiguren schnell auf dem Spielplan bewegen
Arzt - Kann Seuchen optimal behandeln
Wissenschaftler - Kann schneller Gegenmittel finden
Forscher - Kann seine Erkenntnisse schneller mit den Spielern teilen
Betriebsexperte - Kann schnell Forschungslaboratorien errichten

Die Spieler müssen an verschiedenen Fronten gleichzeitig kämpfen. Während sie versuchen, die Bedingungen zur Findung eines Gegenmittels zu erfüllen (was für sich schon knifflig ist), kommt es weltweit immer wieder zu neuen Infektionsfällen. Infektionsherde müssen schnell eingedämmt werden, ansonsten droht eine explosionsartige Ausbreitung der jeweiligen Seuche, die im schlimmsten Fall sogar den Charakter einer Kettenreaktion annehmen und einen ganzen Kontinent verseuchen kann. Solche sog. "Ausbrüche" werden mitgezählt; der achte Ausbruch beendet das Spiel mit Verlust.

In fast regelmäßigen Abständen kommt es (abhängig vom Schwierigkeitsgrad) zu einer sog. Epidemie. Dabei bricht ein neuer Infektionsherd aus, die Infektionsrate steigt (was schnellere Ausbreitung aller Seuchen bewirkt) und durch einen cleveren Spielmechanismus wirkt dann dafür gesorgt, dass in den bisher infizierten Städte der Welt die Infektionen verstärkt werden.

Dadurch kommt Spannung und Tempo ins Spiel. Es gilt dabei, gemeinsam eine optimale Strategie aufzubauen und nach jeder Runde zu beten, dass nicht bereits die nächste Epidemiekarte vom Stapel aufgedeckt wird.
Nur wenn die Spieler wirklich zusammenarbeiten, haben sie eine Chance. Schlüsselelemente für eine erfolgreiche Strategie sind zweifelsohne die im Spiel befindlichen Rollen mit ihren Sonderfertigkeiten.

Die Spielrunde ist einfach und übersichtlich gestaltet: Der Spieler bekommt vier Aktionen, die er nach eigenem Gusto ausführen kann, dazu zählen Reisen, Errichten von Forschungslabors, Austausch von Karten usw.
Anschließend zieht er zwei neue Karten vom Spielstapel. Befindet sich eine der gefürchteten "Epidemie"-Karten dabei, wird diese erst abgewickelt. Zum Abschluss zieht der aktive Spieler Karten vom Infektionsstapel, auf denen die Städte benannt sind, bei denen sich die Seuchen weiter ausbreiten. Die aktuelle Infektionsrate bestimmt dabei, wieviele dieser Karten gezogen werden müssen (2, 3 oder 4).

Klingt kompliziert?
Nein, die Regeln sind schnell erklärt und gut verständlich. Das Spielmaterial ist optisch ansprechend gestaltet, die Spielanleitung übersichtlich und leicht verständlich, so dass auch Einsteiger sich schnell in das Spiel einfinden können.
Die Spieldauer liegt bei ca. einer Stunde (ohne Erklären der Regeln).

Zusammenfassung:
"Pandemie" ist erfrischend anders. Strategisch fordernd, aber durch die kooperative Spielweise muss niemand Angst haben, "zu doof" für das Spiel zu sein. Jede Partie ist anders, jede Partie ist eine neue Herausforderung und spannend bis zum Schluss, denn die Erfahrung zeigt: Alles ist möglich. Eine sicher eingedämmt geglaubte Seuche breitet sich schlagartig doch wieder aus und ein verloren geglaubtes Spiel bekommt plötzlich wieder Hoffnung, weil das nächste Gegenmittel durch einen glücklichen Kartenzug wieder in greifbare Nähe rückt.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS neuen Highlight im Koop-Genre, 24. November 2008
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
Hier wurde schon viel zu dem Spiel und den Mechanismen geschrieben, also hier nur kurz was an dem Spiel wirklich besonders ist:

Zum einen handelt es sich um ein Kooperationsspiel. D.h. die Spieler spielen alle zusammen gegen das Spiel. UNd das ist oftmals schwieriger als gegen eine KI am Computer anzutreten, denn da gewinnt man so gut wie immer =)
Allein dieser Faktor, das zusammenspielen ist in allen meinen Gruppen bisher überaus positiv angekommen und als über aus willkommene Abwechslung zu den anderen Spielen wo man mehr oder weniger direkt gegeneinander spielt. Manchmal baut ja auch jeder vor sich irgendwas auf und am Ende gewinnt einfach der mit den meisten Siegpunkten ohne dass man je wirklich gegeneinander gespielt hätte.

Bei Pandemie kann man ganz offen seine Karten zeigen, diskutieren was am besten ist und wie man welche Strategie wohl am sinnvollsten umsetzen kann. Das ist auch bitter nötig, denn leicht zu gewinnen ist das Spiel nicht, obwohl es sehr leicht zugänglich ist.

Pandemie ist einem neuen Spieler in fünf Minuten erklärt, und wenn man es (was nicht oft vorkommen wird) wochenlang im Schrank liegen hatte, braucht man auch nur fünf Minuten in die Anleitung gucken und weiß wieder, wie es ging. Ein sehr großer Pluspunkt, denn andere Koopspiele wie Schatten über Camelot oder Arkham Horrom benötigen einiges an Erklärungs- und Einspielzeit.

Außerdem ist Pandemie sehr flott gespielt, ~45 Minuten dauert eine Partie, was den "Nochmal" Faktor natürlich im vergleich zu anderen Spielen des Genres drastisch erhöht. Wir spielen öfter drei - vier Partien am Abend und Spannung ist meistens bis zur letzten Runde gegeben.

Das Feeling und die Umsetzung des Themas sind hervorragend gelungen. Die Bedrohung des Spiels entwickelt sich nicht erst allmählich im Laufe des Spiels. Von Anfang an brennts an allen Ecken und Enden und die Spieler sind ständig vor die Entscheidung gestellt ob sie Zeit haben nach Gegenmitteln zu forschen oder ob sie die Krankheitsherde bekämpfen oder wie man diese beiden Dinge kombinieren kann.
Ausbrüche und Epidemien sind für die Spieler zwar ne schlimme Sache, aber für das Feeling des Spiels auf jeden Fall ein großer Pluspunkt.

Vor allem die Tatsache dass nach einer Epidemie alle bisher gezogenen "bösen" Karten wieder ins Spiel kommen und zwar direkt oben auf den Nachziehstapel und somit sicher als nächstes wieder gezogen werden ist schon ziemlich cool und sorgt für ziemliche Schweißperlen auf der Stirn der Spieler.

Sehr schön ist auch, dass das Spiel zu zweit herovrragend funktioniert, genau wie mit drei oder vier Spieler.
All diese Faktoren, vor allem der sehr leichte Zugang, die kurze Spieldauer und der Koop-Faktor machen dieses Spiel auf jeden Fall Familientauglichund auch einen "echten Gamer" wie mich hat dieses Spiel voll begeistert.

Klare Kaufempfehlung und ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk =)
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93 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen spannend, aber kurzweilig, 8. Januar 2009
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
"Pandemie" ist, anders als das populäre "Schatten über Camelot", ein vollkooperatives Spiel, in dem kein Teilnehmer heimlich gegen die anderen agiert, sondern alle zusammenarbeiten müssen, wenn sie die vier tödlichen Seuchen bekämpfen wollen, die hier den gesamten Globus überzogen haben und drohen, die komplette Menschheit auszurotten.
Dafür übernehmen die Spieler die Rollen von bis zu vier Spezialisten, deren Ziel es ist, eine Heilung für alle vier der leider namenlosen Krankheiten zu finden. Der Spielplan zeigt dabei viele Metropolen der Welt, von denen einige bereits zu Beginn mit den kleinen, bunten Würfelviren infiziert sind. Generell ist der Globus dabei in vier Seuchenzonen aufgeteilt. So wird sich die blaue Seuche vor allem in Nordamerika und Europa ausbreiten, während rote Würfel Ostasien und Australien heimsuchen, sich das gelbe Fieber in Südamerika und Afrika breitmacht und schwarze Kuben über Eurasien herfallen. Die Spieler halten derweil Karten auf der Hand, die die verschiedenen Städte und deren Seuchenfarbe zeigen. Um das Spiel zu gewinnen, müssen sie um die Welt reisen, akute Brandherde bekämpfen und Karten tauschen. Denn erst, wenn jemand fünf Karten derselben Farbe auf der Hand hat, kann er ein Gegenmittel für die entsprechende Seuche erfinden. Wurde das vierte Gegenmittel entwickelt, ist die Partie gewonnen.

Ist ein Spieler am Zug, hat er vier Aktionen, mit denen er von Stadt zu Stadt reisen, Gegenmittel entdecken, Forschungsstationen errichten, Karten tauschen und Seuchen bekämpfen kann. Diese vier Aktionen wollen jedoch höllisch gut durchdacht sein, denn Verschwendung darf man sich hier nicht erlauben. Schließlich beendet jeder Spieler seinen Zug damit, dass er mindestens zwei Infektionskarten zieht, die sogleich weitere Städte mit Seuchenwürfeln belasten. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, gibt es im Stapel für die Handkarten der Spieler, von denen jede Runde nachgezogen wird, auch noch fiese Epidemie-Karten, die die Infektionsrate erhöhen, eine neue Stadt bis ans Limit verseuchen und alle bisher gezogenen Infektionskarten wieder oben auf den Stapel schicken. Das führt dazu, dass sich die Lage in den Städten, die bereits infiziert sind, nur noch weiter verschlimmert. Sobald eine Stadt mehr als drei Würfel derselben Farbe erhält, gibt es einen Ausbruch, der alle benachbarten Städte infiziert, was zu üblen Kettenreaktionen führen kann - und bei acht Ausbrüchen verlieren die Spieler sofort ...

Doch jeder der Virenbekämpfer hat auch noch eine Sonderrolle, die bei dieser hoffnungslos erscheinenden Aufgabe hilft. Der Arzt beispielsweise darf mit einer Aktion eine Stadt komplett heilen anstatt nur Würfel für Würfel einzeln zu entfernen, der Wissenschaftler braucht nur vier Karten derselben Farbe, um ein Gegenmittel zu erfinden, der Dispatcher darf andere Figuren während seines Zuges bewegen, der Betriebsexperte kann einfacher Forschungsstationen errichten, die unter anderem den Transport beschleunigen und der Forscher kann anderen Spielern viel einfacher Karten zukommen lassen. Denn normalerweise müssen sich zwei Spielfiguren für einen Tausch in derselben Stadt befinden und dürfen dann auch nur genau die Karte dieser Stadt übergeben. Genau das macht engste Koordination unter den Spielern nötig. Man muss sich exakt abstimmen, wer die Karten für welches Gegenmittel sammelt, wer wem wann welche Karten übergibt, wer sich um den durch die jüngste Epidemie aufgetanen Brandherd kümmert und so weiter. Auf das Glück beim Kartenziehen kann man sich kaum verlassen, und wenn jeder auf eigene Faust loslegt, ist eine Partie kaum zu gewinnen. Andererseits kommt es häufig vor, dass ein erfahrener Spieler das Ruder an sich reißt und die Aktionen aller anderen Spieler dirigiert - ein Problem, das viele kooperative Spiele haben.

Wenn es gut läuft, zieht die Spannungsschraube jedoch in genau dem richtigen Maße an. Da die Spieler nicht überall auf der Welt sein können, lassen sich Ausbrüche auf lange Sicht nicht vermeiden und irgendwann trudelt der Zähler immer schneller der vernichtenden Acht entgegen. Nicht selten hängen Sieg oder Niederlage davon ab, was kurz vor dem Finden der letzten, rettenden Heilung an Infektionskarten gezogen wird - da wird der Atem am Tisch spürbar angehalten. Das bedeutet natürlich auch, dass "Pandemie" zu großen Teilen zufallsgesteuert ist. Für kooperative Spiele ist das natürlich eine zwingende Voraussetzung, ansonsten werden sie sehr schnell öde. Doch leider kann dies auch dazu führen, dass sich Partien ergeben, die durch die Spieler unmöglich zu gewinnen sind. Auf der anderen Seite gibt es auch Spiele, die mehr Kindergeburtstag als schweißtreibende Weltenrettung sind. Netterweise lässt sich der Schwierigkeitsgrad des Spiels durch eine sehr einfache Methode variieren, so spielt man als Neuling mit nur vier Epidemie-Karten im Stapel, normalerweise mit fünf, als Profi jedoch mit sechs Karten.

Auch der höchste Schwierigkeitsgrad ist dabei noch absolut machbar, im Spiel zu zweit interessanterweise ein wenig einfacher als im Spiel zu viert. Doch spätestens dann, wenn man die Welt unter diesen schweren Bedingungen gerettet hat, ist die Luft aus "Pandemie" auch schon raus. Auf lange Sicht gibt das sehr kurzweilige Prinzip der Seuchenbekämpfung nicht mehr viel her, unterscheiden sich Partien kaum mehr voneinander. Angesichts aktueller Konkurrenztitel wie "Ghost Stories" oder "Space Alert" kann "Pandemie" in Sachen Herausforderung oder Originalität nicht mithalten. Dennoch ist dieses Spiel äußerst elegant designt, da es seine doch brauchbare Spieltiefe mit nur vergleichsweise wenigen, einfachen und überschaubaren Regeln erreicht. Daher eignet sich "Pandemie" in erster Linie für Spielrunden, in denen ohnehin eher leichtere Kost erwünscht ist oder als Absacker nach längeren Abenden, schließlich dauert eine Partie meist nur 45 Minuten. Die Aufmachung durch Pegasus ist gut gelungen und deutlich besser als die des Originals, das Thema sieht sich innerhalb des Spiels mit seiner klinischen Grafik ebenfalls gut umgesetzt.

Für Vielspieler gibt es auf dem aktuellen Markt bessere kooperative Titel. Alle anderen, die das ewige Gegeneinander am Spieltisch satt haben, werden jedoch viel Freude haben, sich gemeinsam an "Pandemie" die Zähne auszubeißen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel - schickes Design - nette Abwechslung zu Spieleklassikern wie "Tabu - Granium - Activity..., 7. Januar 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
Zur inhaltlichen Seite des Spiels haben meine Vorredner sicherlich schon ausreichend beigetragen.
Daher möchte ich kurz auf den "Inhalt" des Spiels, kurz gesagt auf das Spielmaterial und den steinigen Weg des Spiels in das heimische Wohnzimmer eingehen.

Ich habe das Spiel zu Weihnachten für meine Freundin bestellt. Alles ist - wie von Amazon gewohnt - reibungslos abgelaufen. Nach der "Geschenkübergabe" ereignete sich folgende Situation:

Meine Freundin öffnete das Spiel, ich nahm mir die Spielanleitung vor. Sie packte das Spielmaterial aus, wir checkten es gemeinsam durch. Dann der erste Dämpfer: Statt der angegebenen "24 Spielsteine" für die 4 Farben: rot, blau, schwarz, gelb; befanden sich nur zwölf gelbe Spielsteine im Spielekarton. Der Spielekarton war rechtmäßig eingeschweißt, das gelieferte Paket war verschlossen, also musste es ein Herstellerfehler sein. Zum Glück bin ich im Besitz des Spiels "El Grande", in dem sich ähnliche - allerdings kleinere Spielsteine befinden. So konnten wir das Spiel zumindestens erstmal austesten und die Weihnachtsfeiertage bis zum Anruf bei sowie zur Rücksendung an Amazon überdauern. Das Spiel ist klasse, da kann man nichts sagen.
Nun der Anruf bei Amazon, Spiel reklamiert und zurückgeschickt, anstandslose die neue kostenlose Lieferung (originalverpackt und eingeschweißt) erhalten.
Was soll ich sagen? Natürlich war das Spielmaterial zum wiederholten Male unvollständig bzw. fehlerhaft. Statt der großen Anzahl fehlender Spielsteine gab es diesmal bei der in der Spielbeschreibung aufgerufenen Anzahl von "24 Spielsteinen" je Farbe folgende zahlenmäßige Verteilung:

schwarz: 23 Spielsteine
gelb: 26 Spielsteine
blau: 25 Spielsteine
rot: 24 Spielsteine.

Diesmal habe ich das Spiel natürlich nicht wieder zurückgesendet. Meine Freundin nahm einen schwarzen Permanentmarker, griff sich einen gelben Stein, malte 5 Seiten schwarz an und auf die sechste Seite einen "Zwinkersmiley". Jetzt haben wir noch Ersatzsteine und werden durch die kreative künstlerische Darbietung - jedes Mal, wenn "Pandemie" spielbereit auf dem Küchentisch landet - an das Weihnachtsfest 2011 und die damit verbundene kuriose Geschichte - wie das Spiel den Weg in unser "heimisches Wohnzimmer" fand, erinnert.

Zusammenfassend gilt also: Absolute Kaufempfehlung für das Spiel, wenn man Leute/Spielebegeisterte hat, mit denen man kooperativ zusammenarbeiten kann. Aber trotzdem Vorsicht: Spielmaterial prüfen! Beim Hersteller gibt es scheinbar Probleme bei der Befüllung der Spielekartons.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kooperationsspiel mit innovativem Thema, 31. Oktober 2008
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
Pandemie ist ein kooperatives Brettspiel (alle Spieler spielen gemeinsam gegen das Spiel - entweder alle gewinnen, oder keiner)

Packungsangaben:
----------------
-2-4 Spieler
-ab 12 Jahren
-Spielzeit 45-60 Minuten

Packungsinhalt:
---------------
-Spielplan
-116 Spielkarten
-96 Holzwürfel in vier Farben
-5 Spielerfiguren
-Spielanleitung

Spielidee:
----------
Der Spielplan zeigt eine Weltkarte. Es geht darum 4 gleichzeitig ausbrechende und sich schnell verbreitende Krankheiten einzudämmen und ein Heilmittel dafür zu finden. Jeder Spieler übernimmt eine bestimmte Spielerrolle, die er bis zum Ende behält. Z.B. Forscher, Wissenschaftler, Dispatcher etc. Jeder dieser Rollen hat einen kleinen Vorteil, den die anderen Spieler nicht haben.

Runde für Runde werden neue Städtekarten aufgedeckt - diese Städte werden "infiziert" - oder eine vorhandene "Infektion" wird verstärkt. Dies wird in Form von Holzwürfeln dargestellt (die verschiedenen Farben für die verschiedenen Krankheiten). Wenn 4 Holzwürfel auf eine Stadt kommen - dann wird es gefährlich, den in diesem Moment werden alle Nachbarstädte ebenfalls mit 1 Holzwürfel "infiziert". Irgendwann werden aber auch Epidemiekarten gezogen - und das heißt, das 1 oder mehrere Städte (je nach Spieleranzahl + Spielfortschritt) sogar jeweils mit 3 Holzwürfeln infiziert werden.

Nun liegt es an den Spielern, die infizierten Städte vor dem Ausbruch zu beschützen.

Dazu haben die Spieler verschiedene Aktionsmöglichkeiten - und jede Runde stehen ihm 4 Aktionen zur Verfügung - zusätzlich zieht der Spieler 1 neue Städtekarte:

-eine Stadtinfektion heilen (1 Holzwürfel entfernen)
-in eine Nachbarstadt reisen
-ein Epidemiezentrum bauen (zwischen Epidemiezentren, dürfen die Spieler hin- und herreisen für nur einen Aktionspunkt)
-in eine Stadt einer eigenen Karte reisen
-in eine beliebe Stadt der Welt reisen, wenn man eine Stadtkarte von der aktuellen Stadt hat
-Stadtkarte der aktuellen Stadt an einen anderen Spieler weitergeben

Wenn man 4-5 Stadtkarten einer Farbe gesammelt hat (auch durch Schenkungen der anderen Spieler) kann man ein Heilmittel entwickeln, hierfür muss man sich nur zu einem Epidemiezentrum begeben.

Ziel des Spieles
----------------

Ziel des Spiels ist es alle 4 Heilmittel zu entwickeln, bevor der Kartenstapel mit den Infektionskarten aufgebraucht ist und bevor es eine bestimmte Anzahl an Ausbrüchen gegeben hat.

Also muss man auch darauf achten, dass es zu keinen oder wenigen Ausbrüchen kommt.

Fazit
------

Pandemie ist ein einfaches und schnell zu verstehendes Spiel. Es herrscht rege Kommunikation zwischen den Spielern, da man sich gemeinsam beratschlägt, wie man die Krankheiten am Besten aufhalten kann. Die zufällig ausbrechenden Krankheiten, sorgen für einen abwechslungsreichen Spielablauf - sorgen für kurzfristige Paniken und das sorgt für einen 4-Sterne Spielspass. Für Taktiker und Strategen ist das Spiel nicht geeignet. Leute die Kooperationsspiele mögen, werden wahrscheinlich Gefallen an dem Spiel finden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwierig, 17. Juni 2010
Von 
El Rezensento - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
Pandemie ist ein kooperatives Spiel. 4 Unterschiedliche Krankheiten breiten sich über den ganzen Globus aus und bedrohen die Menschheit. Die (mindestens 2, besser 4) Spieler stellen sich der Ausbreitung entgegen.

Das Spielfeld selbst zeigt eine Weltkarte mit zahlreichen Städten die über Linien verbunden sind. Die 4 Krankheiten werden über Holzklötzchen dargestellt. Zu Beginn einer jeden Runde werden Karten gezogen, die uns angeben wo die Krankheit aktuell ausbricht. Jede Stadt kann biszu 3 Ausbrechungen verkraften ohne Behandelt zu werden. Bei der vierten kommt es zur Epidemie und die Umliegenden Städte werden betroffen. Kommt es 8 mal zur Epidemie ist das Spiel verloren.

Glücklicherweise schlüpfen die Spieler in eine besondere Rolle wie zum Beispiel Arzt oder Organisationstalent. Ausgehend von den USA reisen sie nun über die Erde und bekämpfen die Krankheiten. Dafür hat Jeder pro Runde 4 Aktionspunkte. Das heißt er kann vier mal gehen (also zum Beispiel von Los Angeles nach San Francisco usw.) oder vier mal die Krankheit bekämpfen (meint einen Stein von der betreffenden Stadt nehmen) oder eine Mischung aus beidem. Hinzu kommen einzigartige Fähigkeiten die an die Rollen geknüpft sind.

So kann der Alleskönner 5 statt 4 Aktionen ausführen, während der Arzt mit einer Aktion bis zu 3 Ausbrüche entfernen kann.

Neben der Bekämpfung der Auswirkungen der Seuchen forschen die Spieler zudem nach einem Gegenmittel. Dazu erhalten sie Karten der einzelnen Städte und Seuchen. Hat ein Spieler genügend Karten gesammelt kann er in ein Labor gehen und das Gegenmittel entwickeln und die Seuche ist passé. Problematisch ist aber, dass die Karten auch zum reisen oder zum Laborbauen benötigt werden. Außerdem sind die Spieler darauf angewiesen die Karten zu tauschen, dass geht aber nur, wenn sie auf dem gleichen Feld stehen und verschlingt zudem Aktionspunkte.

Alles in allem ist Pandemie ein schönes kooperatives Spiel. Bemerkenswert ist auch der Schwierigkeitsgrad. Wir haben das Spiel erst nach vielen Anläufen zum ersten mal gewonnen. Eine solide Abstimmung untereinander ist notwendig will man etliche Epidemien verhindern. Schade bleibt aber, dass das Spiel nur überschaubare Möglichkeiten bietet. Auf große Zusätze oder besondere Ereignisse wurde leider verzichtet. Auch sind die Rollen bei weitem nicht so vielseitig wie sie sein könnten. Letztendlich entscheidet hier aber vor allem die Zusammensetzung.

Im Ergebnis macht Pandemie viel Spaß und stellt die Spieler jedes mal aufs neue vor eine schwierige Herausforderung. Leider ist der Langzeitspaß nur bedingt gegeben, da es doch zu wenige Variationsmöglichkeiten gibt. Am Ende entscheidet eben doch, ob nun Seattle oder Los Angeles infiziert wird. Die Rolle spielt sich immer gleich. Von Zeit zu Zeit macht es aber dennoch Spaß.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber irgendwie unvollendet, 26. August 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
Es handelt sich um ein kooperatives Strategiespiel. Es wird also nicht gegeneinander, sondern gemeinsam gegen das Spiel gespielt.
Die Spieler müssen die auf der Welt ausbrechenden Seuchen bekämpfen. Diese werden durch kleine bunte Steinchen, die in aufsteigender Anzahl in den Städten platziert werden (und durch "Epidemie"-Karten auf benachbarte Städte übergreifen können) symbolisiert. Das Spiel ist in drei Schwierigkeitsstufen spielbar.

Spielvorbereitung:
Die Spielvorbereitung kostet kaum Zeit. Die Steinchen (Seuchen) müssen auf die bereits infizierten Städte gelegt werden.

Spielzeit:
Das Spiel dauert maximal 1 Stunde, zu zweit gespielt auch darunter.

Spielablauf:
Jeder Spieler kann sich pro Zug für folgende Aktionen entscheiden:
1. Seuche behandeln (bunte Steinchen aus den Städten entfernen),
2. Gegenmittel finden (Städtekarten in vorgegebener Anzahl und Farbe sammeln),
3. Wissen weitergeben (Städtekarten an Mitspieler weitergeben) und
4. Forschungslaboratorien errichten (um schneller die infizierten Städte erreichen zu können).
Zu Beginn des Spieles zieht jeder Spieler einen Charakter. Die Charaktere verfügen grundsätzlich über jene Fähigkeiten, die auch jeder Spieler jederzeit spielen kann, nur können die obigen Aktionen vom jeweiligen Charakter besser/schneller gespielt werden. Zur Verfügung stehen:
1. der Arzt (besser in der Seuchenbehandlung),
2. der Wissenschaftler (besser im Entwickeln von Gegenmitteln),
3. der Forscher (bessere Weitergabe von Wissen) und
4. der Betriebsexperte (bessere Errichtung von Forschungslaboratorien).
Die Städtekarten werden an die Spieler verteilt. Der Spieler kann diese nutzen um an Orte zu gelangen, wo er gerade gebraucht wird, oder er sammelt die Karten und gibt sie gegebenenfalls an seine Mitspieler weiter um ein Gegenmittel zu entwickeln.

Wenn man das Spiel zu zweit spielt, besteht der Reiz vor allem darin, sich - je nach Zusammensetzung der gezogenen Charaktere - pro Spiel auf eine neue Strategie einzustellen, um die Seuchen optimal bekämpfen zu können.

Kritikpunkt:
Sind alle Gegenmittel gefunden, ist das Spiel beendet, auch wenn die Weltkarte noch voller bunter Steinchen ist. Das hinterlässt einen unvollendeten Eindruck. Mir fehlt an dieser Stelle eine weitere Spielphase, in der es darum gehen könnte, die Spielkarte aufzuräumen und gänzlich von den Seuchen zu befreien.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP-Spiel! Immer wieder fordernd!, 17. November 2008
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
Gestern habe ich meine bestellte Ausgabe von Pandemie (deutsch) erhalten!
Nach einem kurzen Studieren der Regeln, welche wirklich nicht schwer zu verstehen sind, baute ich neugierig das Spiel das erste Mal auf!
Meine Freundin kam dazu und aus dem "neugierig Aufbauen" wurden gleich 3 Partien, welche jedes Mal komplett anders verliefen!

Das Spiel macht einem den Einstieg leicht, da es 3 verschiedene Spielarten gibt:
- Einführungsspiel mit 4 Epedemie-Karten
- Standardspiel mit 5 Epedemie-Karten
- Heldenspiel mit 6 Epediemie-Karten

Nach 2 Partien der "Einführungsversion", wobei wir die 1. knapp und die 2.Partie locker gewannen, wagten wir uns an die 1.Partie des "Standardsspiels" ...die gründlich in die Hose ging! :-)
Heute Abend geht es weiter....

Ich kann dieses Spiel nur empfehlen:
- Kooperatives Spiel (gemeinsam gegen das Spiel)
- "neues" unverbrauchtes Thema (Virenbekämpfung)
- abwechslungsreich durch den Einsatz von Karten
- viel Interaktion, alle Spieler sind immer ins Geschehen eingebunden
- geringer zum Spiel passender Glücksfaktor (denn wer weiss bei Viren schon was kommt)

Wer die genannten Punkte mag bekomt ein sehr schönes spannendes und immer abwechslungreiches Spiel!
Viel Spass damit!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Passt alles !, 29. Dezember 2011
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
Endlich mal wieder ein Spiel, dass sowohl durch Verarbeitung als auch Spielinhalt als auch Preis-Leistungs-Verhältnis absolut überzegut, es verwundert, dass es nicht so bekannt ist wie Cluedo oder Risiko, besonders ist, dass es keine Einzelverlierer gibt, man "kämpft" gemeinsam gegen die Epidemien. Besonders aufgefallen ist mir sofort die übersichtlich gestaltete Spielläche und die "Zutaten" sind aus Holz, die Anleitung ist auch (anfangs mit etwas Zeitaufwand) gut verständlich, es macht einfach Spass und ist jedesmal anders. Endlich mal wieder ein tolles Spiel !!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh mein Gott, wir werden alle sterben!!!, 4. September 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Pegasus Spiele 51325G - Pandemie (Spielzeug)
Ich denke, die wenigsten von uns wissen, wie sie sterben wollen (am liebsten wohl gar nicht), aber sterben an einer Pandemie ist sicher ganz weit hinten auf allen Listen. Darum spielen wir heute, wie könnte es anders sein: Pandemie.

Zur Story:

Wir sind ein Virus, wir müssen die Welt vernichten. Sie von der Plage der Menschheit zu befreien ist unser Ziel. Wir müssen... oh, falsches Spiel.

Wir sind eine Bande von gelangweilten Wissenschaftlern, die abends bei einer Runde Scotch zusammensaßen und sich dachten: "Lasst uns die Welt retten." Gesagt, getan.

Ziel des Spiels:

Überall auf der Welt sind Krankheitsherde ausgebrochen (ich will gar nicht verheimlichen, dass wir sie womöglich selbst ausgelöst haben, um unseren wunderschönen Plan in die Tat umzusetzen) und wir müssen sie auslöschen.

Spielaufbau:

Das Spielfeld wird in der Mitte ausgebreitet und alle Karten gemischt (die Epidemiekarten bleiben vorerst noch außen vor). Dann werden Infektionskarten gezogen, um die Startinfektionen auf dem Spielfeld zu verteilen. Drei mal je drei, drei mal je zwei und ein mal je eine Infektion.

Dann werden die Rollenkarten zufällig verteilt und jeder Spieler bekommt 2 - 4 Spielerkarten, abhängig von der Anzahl der Spieler.

Zu guter Letzt werden die Spielerkarten noch in mehrere gleich große Stapel geteilt. Hierbei kann zwischen vier und sechs variiert werden, um den Schwierigkeitsgrad zu bestimmen. Das geschieht, indem unter diese Stapel jeweils eine Epidemiekarte gemischt wird und die Stapel danach aufeinander gepackt, aber nicht nochmal miteinander vermischt, werden.

Und schon kann es losgehen.

Spielablauf:

Jeder Spieler hat pro Runde vier Aktionen. Dabei kann man sich entweder bewegen, Karten untereinander tauschen, wenn man sich in der gleichen Stadt befindet und die Karte dieser Stadt miteinander tauscht, Gegenmittel erforschen, Forschungsstationen bauen oder Infektionen heilen.

Was auf den ersten Blick etwas kompliziert wirkt, ist tatsächlich relativ einfach und spielt sich sehr flüssig. Die gut aufgebaute Anleitung mit illustrierenden Beispielen möchte ich besonders hervorheben.

Gegenmittel kann man nur in Forschungsstationen entwickeln und wenn das einmal geschehen ist, heilen sich die jeweiligen Krankheiten besonders leicht. Hat man eine Krankheit komplett von der Karte getilgt und das Gegenmittel erforscht, kann die jeweilige Krankheit nie wieder ausbrechen, was einem etwas Luft gibt, weil nichts passiert, wenn die jeweiligen Infektionskarten gezogen werden.

Und damit sind wir auch schon beim Abschluss eines Zuges angekommen. Zum Schluss zieht der Spieler zwei Spielerkarten und nimmt sie auf die Hand (die Hand kann auch ruhig offen gespielt werden, wenn man sie verdeckt spielt, kann man den Schwierigkeitsgrad jedoch erhöhen), wenn sich unter diesen zwei Karten eine Epidemiekarte befindet, bricht eben diese aus.

Hierbei werden auf einer Stadt drei Infektionen verteilt und der Infektionsmarker um eins nach oben verschoben. Zu guter Letzt zieht man noch die Zahl an Infektionskarten, die der Infektionsmarker anzeigt (auch wenn keine Epidemie gespielt wurde).

Zusätzlich befinden sich im Spielerkartenstapel auch noch Ereigniskarten, die besondere Fähigkeiten bieten und jederzeit gespielt werden können - sie verbrauchen dabei keine Aktionspunkte.

Wie gesagt, es klingt komplizierter als es ist. Dennoch bietet das Spiel einiges an taktischer Tiefe, es ist definitiv nichts für Anfänger, da es selbst auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe haarig werden kann, vor allem wenn man zu viert spielt.

Spielbericht:

Das Spiel fing gut an: Beim zufälligen Ziehen der Rollen haben wir Forscher und Wissenschaftler bekommen - eine perfekte Kombination, wenn man nur zu zweit spielt, da einer auf jedem Feld Karten übergeben kann, statt nur in den jeweiligen Städten und der Andere nur vier gleichfarbige Spielerkarten benötigt, um ein Gegenmittel zu entwickeln. Beim Verteilen der Spielerkarten wurde es sogar noch besser, wir bekamen beide zu Beginn vier Karten und mein Mitspieler zog gleich vier gelbe, ich eine.

Unsere erste Runde war damit besiegelt: Er würde mir drei seiner gelben Karten übergeben und ich würde dann sofort das Gegenmittel erforschen. Gelb war also im Grunde sofort geheilt.

Beim Verteilen der Startinfektionen wurden zwar ein paar gelbe Infektionen gezogen, aber die konnten wir, nachdem das Gegenmittel ja sofort verfügbar war, sehr schnell beseitigen und Gelb damit heilen. Dennoch konnten wir nicht verhindern, dass die erste Epidemiekarte uns gleich zwei Ausbrüche im gelben Sektor bescherte, weil sie eine kleine Kettenreaktion auslöste. Wir haben die Epidemiekarte daraufhin böse angesehen und sie ohne Essen ins Bett geschickt.

Aber, heldenmutige Wissenschaftler, die wir nunmal sind, ließen wir uns davon nicht weiter beeindrucken und verließen uns ganz auf unser Glück (wer entdeckt den Widerspruch? ;)) und zogen in Rekordzeit die blauen Karten, die wir für das zweite Gegenmittel benötigten. Sofort sammelten wir uns also wieder, ich bekam die Karten und ging zurück nach Atlanta, um Gegenmittel Nummer 2 zu entwickeln.

Eine zweite Epidemie versuchte dann, uns das Leben weiter zu vermiesen, konnte aber diesmal nur einen einzigen Ausbruch auslösen, da wir das Ereignis zur Hand hatten, um die zweite Karte mit drei Infektionen aus dem Deck zu entfernen. Wir fühlten uns also sicher - zurecht, wie sich herausstellte.

Denn auch die roten Karten ließen nicht lange auf sich warten, diesmal forschte jedoch nicht ich, was allerdings kein Problem darstellte. Zum Abschluss wurden mir dann noch zwei schwarze Karten übergeben und ich konnte die letzte Krankheit heilen (siehe meine kleine Fotoreihe am Ende des Artikels ;)).

Ich kann nicht sagen, ob es ausschließlich unser Kartenglück, die Kombination der Rollenkarten oder unser unglaubliches Talent (^^) war, aber ich habe den Eindruck bekommen, dass Pandemie mit nur zwei Spielern deutlich einfacher ist als mit vier - bei vier Spielern gingen die Spiele bisher länger, waren deutlich knapper zu gewinnen oder gingen sogar verloren. Ich werde das wohl mit vielen weiteren Runden Pandemie austesten müssen - ich Armer... ;)

Wertung: 6/5 (ja, das geht ^^) ungewaschene Reagenzgläser
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