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5.0 von 5 Sternen Back to the Roots?
Seit 2005 verdient sich Trent Reznor die Bezeichnung "Workaholic" - In der Zeit davor gab es alle 5 Jahre mal ein neues Album - The Slip ist nun schon sein 4. Album in 3 Jahren.

Aber Trent Reznor kehrt keineswegs zu seinen Wurzeln zurück, er ist jemand der sich und seine Musik immer gerne neu erfindet. So auch auf The Slip. Aber dennoch habe ich im...
Veröffentlicht am 23. Juni 2008 von G. Deutschmann

versus
3.0 von 5 Sternen Für mich kein ganzes NIN Album.
Nun ja, viel Zeit hat sich Mr. Genius Trent Reznor nach seinem stark elektronisch angehauchten Meisterwerk Year Zero nicht gelassen. Dies, finde ich, ist leider bei seinem angeblich letztem NIN Studio-Output The Slip zu hören. Auch wenns zuerst gratis im Netz zu bekommen war, mir ist immer noch lieber ich warte etwas länger auf gutes Essen als dass ich was...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2009 von M. Gunter Almer


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the Roots?, 23. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
Seit 2005 verdient sich Trent Reznor die Bezeichnung "Workaholic" - In der Zeit davor gab es alle 5 Jahre mal ein neues Album - The Slip ist nun schon sein 4. Album in 3 Jahren.

Aber Trent Reznor kehrt keineswegs zu seinen Wurzeln zurück, er ist jemand der sich und seine Musik immer gerne neu erfindet. So auch auf The Slip. Aber dennoch habe ich im Nachhinein den Eindruck, dass er auf The Slip jedes seiner Alben einmal kurz zusammenfasst.
[...]

The Slip startet mit einem Introtrack, der nahtlos zum wirklichen "Album Opener" übergeht - 1,000,000 heisst dieser, und ist definitiv ein anspieltipp, denn Reznor packt eine gehörtige portion Wut und Verzweiflung in den Track und macht die kräftigen Drums zu einem regelrechten Ohrwurm.

Weiter gehts mit Letting You, das sofort an March Of The Pigs erinnert, und Discipline zeit Trent's poppigere Seite - Wer The Hand That Feeds und Only von With Teeth mochte, wird Discipline lieben. Darauf folgt der sehr ungewöhnliche Track Echoplex. Melancholischer Gesang und Programmierte Drumbeats erzeugen ein kaltes Bild von einer Großstadt, in der es mehr Beton als Leben gibt.

Head Down geht danach in eine ganz andere Richtung und gehört definitiv zu den dreckigeren Songs - eine Bassline die sich durchs Trommelfell pflügt und ein interessanter Kontrast von Verse zu Chorus.
Danach geht das Album plötzlich in eine gänzlich andere Richtung, es wird experimenteller - Lights in The Sky erinnert zwar noch an Hurt und Right Where it Belongs aber zu Lights in The Sky gehört noch ein Ourto/Intro Track "Corona Radiata" in der Trent Reznor nicht sein Lieblingsbier besingt, denn der Track ist ein 7minütiges Instrumentalwerk, das 3 Minutenlange Drone-Sounds beinhaltet, kommt aber langsam zum Höhepunkt:

The Four Of Us Are Dying und Demon Seed. Ersterer erinnert stark an Closer(Precursor) und beinhaltet eine enorme portion Düsternis und Angst.
Darauf folgt dann Demon Seed, für mich der absolute Höhepunkt des Albums... aber doch eine Art Cliffhanger. Demon Seed hat all das wofür man Trent liebt: komplexe Drum Rythmen, düstere Flüster-Lyrics, enorm viele Layer, wechselhafte Instrumente und eine letzte Minute, von der ich mir wünschte, sie würde ewig dauern.

Anspieltipps: Echoplex, 1,000,000, Demon Seed

Trent scheint auf dem Album etwas mit seinen vergangenen Alben zu flirten. Der einzige Track dem man wirklich etwas vorwerfen könnte ist Discipline, der wirklich sehr stark an Only erinnert.
Aber gerade das scheint das Konzept von The Slip zu sein - 10 Tracks, die die vielseitigkeit von Trent Reznor zeigen. Noch dazu gratis erhältlich - Eine gute Idee um neue Fans anzulocken, vorallem nach einer exzessiven Europatour.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gericht des Tages: The Slip, 3. August 2008
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
Trent Reznor, berühmt berüchtigter NIN-Chefkoch, war ja zuletzt nicht nur für seine köstlichen Produktionen in den Schlagzeilen, sondern vor allem für die Schnelligkeit seiner Zubereitungen. Seine nunmehr 27. Kreation und neuestes musikalisches Hauptgericht lautet also "The Slip".
Das Rezept hierfür ist einfach: man nehme eine Handvoll "With Teeth", verrührt mit ganz viel "Pretty Hate Machine" und gewürzt mit pikanten "Year Zero"-Computerspielereien sowie einer Prise Düsternis Marke "The Fragile". Garniert wird das ganze dann noch mit zwei Instrumentals a la "Ghosts". Ach, und als letztes Sahnehäubchen zum drüberstreuen darf natürlich auch die Gourmet-Ballade "Lights In The Sky" nicht fehlen.
Zugegeben, anfangs mag diese Mixtur etwas altbekannt und aufgewärmt schmecken, doch nach mehrmaligem akustischen Verzehr erfreut man sich am wahren Genuss dieser Feinschmeckerplatte. Und da das Auge bekanntlich mitisst, bekommt man auch noch eine leckere Live-DVD dazu serviert.
Fazit: Industrial-Haubenkoch Reznor lässt wieder mal nichts anbrennen und präsentiert uns ein weiteres, rundum gelungenes, musikalisches Luxus-Menü. Einziger bitterer Nachgeschmack: die Laufzeit von knapp 45min macht nicht wirklich satt. Doch das nächste NIN-Festmahl kommt bestimmt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er ist wieder da,, 13. November 2008
Von 
Thomas Czypionka (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
könnte man so meinen. Nachdem man das letzte Jahr mit dem hinterherkaufen und vor allen hinterherhören garnicht mehr nachgekommen ist, kommt mit Slip nun endlich wieder ein Album von Reznor nach "der guten alten" NIN-Machart. Mit Ghosts ein leider sehr verschreddertes Werk beginnt hier wie gehabt mit 999.999 ein intrumentales Intro alter Güte. Bevor es nur bezeichnender Weise nur eine Ziffer aber gleich auf 1.000.000 schon fast im klassischen Rockstil weitergeht. Dieses Stück hätte gut auf jeden kommerziellen Rocksampler (`tschuldigung) gepasst. Schafft es aber hoffentlich nie...
Mit "Letting you" sind wieder diffuse, komplexe Riffs und Drums perfekt umgesetzt. Hingegen "Discipline" und "Echoplex" dermaßen ins Ohr gehen und den Fuß mitwippen läßt, daß man ihn doch schon auf der einen oder anderen Tanzfläche eines einschlägigen Clubs wünscht.
Auch mit nur einer guten dreiviertel Stunde Spielzeit hört "The Slip" nach abwechlungsreicher Instrumentalkost allererster Klasse genau zum richtigen Zeitpunkt auf. Selbst klassische Klaviermusik mit purem Gesang, also richtigen Gesang, bekommt man geboten.
Nach der Freude über neuer Scheibe ist die DVD perfekte Ergänzung. Wie schon oft bei NIN bekommen manche Stücke bei den Rehearsels nochmal einen besonderen Kick. Mit alter (Josh Freese, Alessandro Cortini) und ganz alter (Robin Finck)Besetztung sowie neuen Bassisten (Justin Meldal-Johnson) gibt es eine fast zu perfekte Vorstellung. Beeindruckend alleine das Spiel von Freese an den Drums, und wie Reznors Stücke umgesetzt werden.
Kurzum: Auch wenn "Altes" Stillstand bedeuten kann, macht Trent Reznor mit "The Slip" einen Schritt nach vorne. Gerade nach "Ghosts" eine Wohltat, welche in der Diskographie ihre Stellung einnehmen wird. Zuden Herr Reznor einfach auch zu kreativ ist, um je alt und verstaubt zu wirken
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Everything they whispered in our ear ... Is coming true..., 20. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
The Slip ist für mich neben Ghosts I-IV ihr vertracktestes Album, wobei ich Ghosts aufgrund seines so außergewöhnlichen Konzeptes einen Sonderstatus einräume. Bis heute sehe ich mich außerstande darüber eine Bewertung im Sternchen-Style abzugeben. The Slip dagegen ist doch ein ganz normales Studio-Album der Nine Inch Nails...oder nicht?

Ordentlich - 999,999, Discipline, Letting You, Lights in the Sky,
Stark - 1,000,0000, Echoplex, Head Down, Corona Radiata
Herausragend - Four of Us are Dying, Demon Seed.

Stark bis herausragend könnte man quasi als Bewertungssynonym für alle bisherigen NIN-Werke nehmen, je herausragender, desto mehr Lieblingsalbum... (Ausnahme bilden einige Remix-Platten, aber die bewerte ich von jeher nicht.). Nun lesen sich nur zwei herausragende Lieder auf den ersten Blick recht mager, doch mehr waren es für mich auf dem Vorgänger Year Zero auch nicht (The Great Destroyer und In This Twilight) ... aber der Rest war halt durchgehend starker Tobak.

Probleme bereiten die von mir als nur ordentlich deklarierten Songs, ich höre sie nämlich, obwohl sie nichts Besonders sind, eigentlich ganz gerne. Sie sind keine typischen NIN-Kracher ...machen nicht nachdenklich, wühlen nicht auf, tun nicht weh ... verursachen nicht mal so ein leichtes (oder gar starkes) Bauchkribbeln oder Härchen aufstellen ala 'boah ist das gut' ... Sie gefallen einfach nur, gehen ins Ohr...

Hat 'ganz gern hören' die gleiche Bedeutung wie Durchschnittlich? Wenn ich andere Alben bewerte und bei mir das Wort 'durchschnittlich' fällt, kann man davon ausgehen, dass hier öfter die berühmte Skiptaste zum Einsatz kommt.
Die habe ich bei diesem Album aber noch nie benutzt.

Die Frage ist, muss man The Slip ausschließlich an NIN messen? Okay, es ist das 'durchschnittlichste' Album der Band. 3/5
Aber 'durchschnittlich' im Vergleich zu anderen Gruppen/Künstlern ähnlichen Genres, sei es heute oder in der Vergangenheit? Würde ich mit absolut nein beantworten. 5/5
Macht das am Ende 4/5?

Es ist ein elendes Kreuz mit diesem The Slip...
... und dieser vermaledeiten Sternchenbewertung...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album, 12. Juli 2008
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
Es handelt sich bei "The Slip" um das achte Studioalbum der 1988 gegründeten Gruppe aus Cleveland.

Trent Reznor bietet erwartungsgemäß ein klasse Album und sucht in dieser Musikrichtung nach vergleichbaren. Von der ersten bis zur letzten Minute ein gelungenes Album.

1. "999,999" ein schönes Intro, das wunderbar zum ersten richtigen Höhepunkt des Albumes übergeht

2. "1,000,000" ist einer der Höhepunkte des Albums. Treibender kräftiger Rythmus und vor allem der aggresive Gesang gibt diesem Song das gewisse etwas.

3. "Letting you" starker Song allerdings kommt er an "1,000,000" nicht ganz heran

4. "Discipline" etwas popiger Titel, der mich nicht überzeugen kann. Man hört hier die angezogene Handbremse.

5. "Echoplex" das langsamste Titel aber mit sehr viel Überzeugung und Intensität vorgetragen. Ein weiterer Höhepunkt der CD.

6. Mit "Head down" kommt ein typischer NIN Track. Sehr starker Song ohne die kleinste Schwäche.

7. "Lights in the sky" istg ein wunderschöner langsamer Track und für mich das absolute Highlight der CD. Sehr gefühlvoll und wunderschön.

8. "Corona Radiata" ist ein starkes Instrumentalstück, aber für mich von der Länge ein wenig zu überzogen.

9. "The four of us are dying" - nächstes Instrumentalstück von hoher Qualität, aber nicht ganz so stark wie "Corona Radiata"

10. "Demon Seed" für mich zum Abschluß der schwächste Titel. Abher über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten.

The Slip ist ein sehr gelungenes Album, ohne jeden Zweifel, wobei die Meßlatte bei NIN sehr hoch ist. Es ist nicht das beste Album der NIN, aber eines der besten.

Anspieltipps: 1,000,000 , Echoplex & Lights in the sky
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4.0 von 5 Sternen Mitreißend, 20. April 2011
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
Trent Reznors neuestes Album ist wieder ein bisschen anders als seine Vorgänger - Stillstand kann man dem guten Mann wahrlich nicht vorwerfen. Wieder kostenfrei unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht (das heißt, man kann sie beliebig oft runterladen und weiterverteilen), dazu noch wenige Monate nachdem das Vorgängeralbum "Ghosts I - IV" erschienen ist, könnte man glatt denken, "The Slip" wäre nur eine Sammlung aus mittelmäßigen Stücken, die Reznor seinen hartgesottensten Fans hinterherwirft. Ist da etwas dran?

Schauen wir uns doch die Tracks an:
"999,999" kann man als Intro des eigentlichen Openers, "1,000,000" ansehen. Dumpfe Töne erschallen aus den Boxen, die Stimmung ist düster, bis man gegen Ende Reznors Stimme ausmacht, die gegen den Strom anzukämpfen versucht und am Ende schließlich einen markanten Satz ablässt, der dann sofort zum nächsten Lied weiterführt, nämlich
"1,000,000". Die Nine Inch Nails stampfen los und der Hörer ist geneigt, den Boden ebenfalls einzureißen. Das mag zum einen an den Lyrics liegen ("I jump from every rooftop, so high, so far to fall"), aber vor allem das Schlagzeug stellt sich in den Vordergrund und sorgt für heftiges Kopfnicken.

"Letting You" schlägt in dieselbe Kerbe ein. Wieder gibt Josh Freese auf den Drums den Ton an, bis die elektrischen Gitarren einsetzen und eine unglaublich groovige Stimmung erzeugen, die sich beim Refrain vollends entlädt. Dieses Lied dürfte wohl live zu den absoluten Krachern zählen.

Auf "Discipline" geht es wesentlich sanfter zu, aber nicht weniger groovig. Dazu hat es noch ein gewisses Disco-Flair und ist versprüht einen Charme, den ich als funky bezeichnen würde. Wenn im Mittelteil dann ein Klavier ertönt, Bass und Schlagzeug sich dazugesellen und Reznor "Once I start I cannot stop myself" singt, ist das Chaos komplett.

Das seltsamste Lied auf dem Album dürfte wohl "Echoplex" sein, in dem Reznor verträumt-melodisch zeigt, dass er auch ganz anders kann, was von Zeit zu Zeit mit Klavierklängen durchsetzt wird, bis das Lied in der letzten halben Minute wunderschön mit den Zeilen "You will never ever, ever, ever get to me in here" ausklingt, wo wir dann auch endlich ein "Echo" hätten.

Bedrohlich geht es anschließend in "Head Down" weiter, wo Bass und Schlagzeug sich die Kante geben und Reznors Stimme unterzugehen scheint. Ungefähr ab Songmitte werden dann die Gitarren verzerrt, bis das Lied dann leise und unheimlich zu Ende geht.

Mit "Lights in the Sky" ist den Nails eine außerordentliche Ballade gelungen. Sehr spartanisch gehalten - lediglich ein Klavier wird langsam und bedächtig gespielt - und mit einem berührenden Songtext.

"Corona Radiata" ist eines von zwei Instrumentalstücken auf dem Album. Siebeneinhalb Minuten kommen die typischen NIN-Klänge aus den Boxen, deuten einen Höhepunkt an, nur um dann wieder abzuflachen und den Hörer weiter auf die Folter zu spannen. Da hat man schnell vergessen, dass das Lied das längste auf dem Album ist!

Mit "The Four of Us are Dying" folgt sogleich der zweite Instrumentaltrack. Dieser ist wesentlich dynamischer und schneller, aber nicht weniger hypnotisch und düster. Die Drums bleiben hier, im Gegensatz zu den ersten Stücken, eher im Hintergrund und überlassen den Gitarren, die sich hier von ihrer vielseitigsten Art zeigen, die Bühne.

Zum Abschluss fegt "Demon Seed" alles noch mal weg: Metallische Gitarren, undurchschaubare Schlagzeugrhythmen und ein alles beherrschender Trent Reznor, der wieder und wieder die Lyrics wiederholt, während im Hintergrund "yeah, yeah, yeah" erschallt, bis es zum furiosen Finale kommt. Unheilvoll verkündet Reznor, mehr flüsternd als singend: "There is a seed, inside of me." Immer bestimmter wiederholt er diese Zeile, bis das Lied abrupt endet und die Hörer mit offenen Mündern zurücklässt.

"The Slip" ist ebenso eigenständig und vollwertig wie die anderen Alben und jeder Nine-Inch-Nails-Fan sollte es sich sofort zulegen. Durch die Tatsache, dass es kostenfrei und legal runtergeladen werden kann, sollte jeder, der Wert auf gute, auf künstlerische Musik legt (was in diesen Zeiten, wenn man sich die Charts und Fernsehsender anschaut, nicht mehr selbstverständlich ist), zumindest einen Blick darauf werfen, es lohnt sich! Vier Sterne, da ich "The Slip", so sehr es mich auch mitgerissen hat, nicht zusammen mit "The Downward Spiral" oder "The Fragile" auf eine Stufe stellen möchte.
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4.0 von 5 Sternen Für NIN nur Mittelmäßig, 29. Januar 2011
Von 
Etheriel "ART IS RESISTANCE" (Dinslaken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
Als Fan, als echter Fan... ich hab Sie X-Mal live gesehen, das 140€ teure Ghosts-Paket und nahezu jede Vö's die es um Reznors Hauptprojekt gibt ...muss ich das Album als bloßes Mittelmaß bezeichnen. Year Zero (Digipak) war vielleicht, der große Wurf, den Reznor mit fast jedem Album gemacht hat. Und vielleicht hängt the Slip daher ein wenig durch. Vielleicht ist es auch nur der Drang gewesen schnellstmöglich ein richtiges Album auf Null herauszubringen. Die Stücke sind wieder geradliniger als auf dem Vorgänger. Nicht ganz wie auf With Teeth aber gehen doch eher in die Richtung als in die von Year Zero. Die Songs sind schnell entstanden, sagt er selbst, und das hört man ihnen an. sie sind größtenteils energiegeladenen Rocknummern, welche jedes NIN-Liveset ergänzen können. Alles auf einem guten Niveau, aber die großen Ausreißer nach oben fehlen. Und Stellenweise hat man das Gefühl Rohmaterial und unveröffentlichtes der letzten zwei Dekaden der Nails wäre einmal durch den Wolf ihres aktuellen Livesounds auf Platte gepresst worden. Für Fans von With Teeth evtl. das zweitbeste Stück der Band, für Fans des experimentelleren, radikaleren und anspruchsvolleren Sounds der Band eher ein Durchhänger 7/10.
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4.0 von 5 Sternen Kurz und knapp!, 7. August 2009
Von 
Stephan Braun (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
Ich finde das Album schon ziemlich gelungen.Es ist Abwechslungsreich,die meisten Titel überdurchschnittlich gut.Der grösste Kritikpunkt meinerseits ist die Lauflänge des Albums,mit gerade mal knapp 45 Minuten doch sehr ungewohnt für ein NIN Album.Es dürfte das kürzeste Werk Reznors sein und ich finde das sehr schade.Die Qualität stimmt jedenfalls!Wie bei jedem seiner Alben gilt:Man muss sich einfach darauf einlassen können!
NIN kenne ich seit genau 19 Jahren und ich finde wirklich jedes seiner Alben super und auch ich finde,wie viele andere auch,"The Downward Spiral" und "The Fragile"seine besten Werke(oder besser gesagt diese sind meine Lieblingsalben!)Doch auch der Rest braucht sich absolut nicht zu verstecken.Trent Reznor war,ist und bleibt einfach ein Ausnahme-Künstler.
4 Sterne für ein sehr gutes,aber leider zu kurzes Album.Da hätte ruhig noch ein wenig mehr drin sein können.Trotzdem:Kaufen.Wie jedes NIN-Album wächst auch dieses nach jedem Hörgang!Von der LE gibt es weltweit nur 250.000 durchnummerierte Exemplare,aber eigentlich sind nur 249.998 davon im Umlauf,den #1 und #250.000 besitzt schon Trent Reznor himself...Also zuschlagen solange Vorrat reicht!
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3.0 von 5 Sternen Für mich kein ganzes NIN Album., 5. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
Nun ja, viel Zeit hat sich Mr. Genius Trent Reznor nach seinem stark elektronisch angehauchten Meisterwerk Year Zero nicht gelassen. Dies, finde ich, ist leider bei seinem angeblich letztem NIN Studio-Output The Slip zu hören. Auch wenns zuerst gratis im Netz zu bekommen war, mir ist immer noch lieber ich warte etwas länger auf gutes Essen als dass ich was schnelles und halbgares serviert bekomme. Die meisten Lieder klingen hier wie die Intros zu den eigentlichen Liedern die Herr Reznor sonst komponiert hat (siehe The Fragile). Lediglich das fetzige 1,000,000 das extrem groovige Discipline und das hypnotische The Four of Us are Dying wissen wirklich zu überzeugen.

Fazit: 3 Sterne für 3 sehr gute Songs.

-Auf jeden Fall danke für so viele Jahre grossartiger Musik Mr. Reznor. So long!
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwie nicht so richtig..., 11. Juli 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Slip [CD + DVD im Digipak] (Audio CD)
Nicht mal ein Jahr war vergangen, daß Album Nr. 5 "Year Zero" veröffentlich wurde u. schon gab es aus dem Hause Reznor nach "Ghosts I-IV" schon wieder einen Output - "The Slip" stand im Mai auf NIN.com zum Gratisdownload bereit.

Musikalisch hätte "The Slip" sehr gut zwischen die Alben "With Teeth" (anhand der Songstrukturen) u. "Year Zero" (bezüglich des Sounds) gepasst, wäre für mich DER Brückenschlag zwischen diesen beiden Alben gewesen.

Nun habe ich es schon ein paar Wochen lang gehört u. irgendwie werde ich mit diesem Album nicht wirklich warm.
Das ist komisch, denn beinhaltet es eigentlich alles, was NIN ausmacht. Man findet ordentliche Brecher ("Letting You", "Head Down"), ruhige Intrumentals ("Corona Radiata", "The Four Of Us Are Dying") u. auch eine recht poppige Einlage ("Discipline"), die mich an "Only" oder "The Hands That Feeds" von "With Teeth" erinnert.
Zudem bietet Reznor mit "Echoplex" u. "Demon Seed" dann auch die verfrickelteren Tracks, die Spannung erzeugen, ohne unnötig an der Lautstärke zu drehen.

Klingt zunächst durchweg positiv, nur kommt es mir so vor als hätte ich Vergleichbares bereits in den letzten Jahren von den Nine Inch Nails gehört.
Alles wirkt eine Spur schwächer als die Songs, die man von den anderen Veröffentlichungen kennt. So klingt "Demon Seed" z.B. so, als hätte es diese Nummer nicht auf "The Fragile" geschafft oder "Discipline" so als wäre es bei der Songauswahl zu "With Teeth" durch's Raster gefallen.
"Letting You" oder "Head Down" hätten es von der Härte her auf die "Broken EP" oder "The Downward Spiral" schaffen können, wenn sie qualitativ mit diesen Tracks vergleichbar wären.

So hinterlässt "The Slip" einen etwas faden Beigeschmack u. den Eindruck eines "Schnellschusses". Als Fangeschenk, für das man keinen Cent zahlen musste ist es sicherlich über viele Zweifel erhaben, aber mich überkommt das erste mal das Gefühl, vomn einem NIN-Album nicht hundertprozentig befriedigt worden zu sein.

Natürlich ist "The Slip" im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen im Rock-Industrial-Bereich ein gutes Album (besonders "Echoplex" kann trotz aller Kritik ordentlich punkten, genau so wie "1,000,000"), aber als langjähriger NIN-Fan, dem zuletzt "Year Zero" sehr gut gefallen hat, erwartet man schon ein wenig mehr. Andere Veröffentlichungen von NIN sind bis heute einfach packender, daher: 3 Sterne.

PS:
Die DVD beinhaltet übrigens laut meiner Kenntnis die Rehearselaufnahmen zu "1,000,000", "Letting You", "Discipline", "Echoplex" u. "Head Down".
Ein netter zusätzlicher Kaufanreiz, den man als Fan jedoch auf NIN.com bereits gesehen hat.
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The Slip [CD + DVD im Digipak]
The Slip [CD + DVD im Digipak] von Nine Inch Nails (Audio CD - 2008)
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