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5.0 von 5 Sternen Faszinierende Dokumentation über den Altmeister des Roadmovie
Eigentlich fehlte nurnoch "On the road again" von den Canned Heat, dann wäre Sie perfekt gewesen, die Reportage über den frühen Wenders. "Alice in den Städten", "Im Lauf der Zeit" und "Falsche Bewegung" war die berühmte Roadmovie Triologie der 70`er Jahre - in einer Zeit des Aufbruchs: Sexuelle Revolution, Reisen in die entferntesten Ecken des...
Veröffentlicht am 8. August 2008 von Philip Winter

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen No sense of place
Das Wichtigste an diesem Film ist, daß er das Wichtigste an Wim Wenders` Filmen völlig verschweigt, beiseite lässt, nicht zeigt, nicht hinterfragt: Das bahnbrechend großartige Gefühl für Räume und Orte. Es gibt zu wenige oder zu kurze Ausschnitte aus W.W`s Münchner Hochschulfilmen. Es gibt keine Spurensuche nach wichtigen Orten,...
Veröffentlicht am 19. Juni 2011 von Anonym


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Dokumentation über den Altmeister des Roadmovie, 8. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Von einem der auszog - Wim Wenders' frühe Jahre (DVD)
Eigentlich fehlte nurnoch "On the road again" von den Canned Heat, dann wäre Sie perfekt gewesen, die Reportage über den frühen Wenders. "Alice in den Städten", "Im Lauf der Zeit" und "Falsche Bewegung" war die berühmte Roadmovie Triologie der 70`er Jahre - in einer Zeit des Aufbruchs: Sexuelle Revolution, Reisen in die entferntesten Ecken des Kontinents (Reinhold Messner und der Mount Everest, etc) und gesellschaftliche Wandlung in der Kunst, in der Popmusik durch den Rock`N`Roll und den Punk - in der Kunst durch die Avantgarde. Kein Wunder das in dieser Zeit ein Film entsteht wie "Alice" in dem Philip Winter Reportagen über das ferne Amerika und die damit verbundene Freiheit schreibt und "Im Lauf der Zeit" eigentlich eine Zusammenfassung des Textes des Popsongs "On the Road again". Dem Alltag entfliehen und über seinen Horizont hinaussschauen und das wenige Jahre nach der Mondlandung. Eine Art gesellschaftliche Revolution, auch bedingt oder herrührend durch den Zeitgeist von 68 (Rudi Dutschke etc.)
Aber auch der alte Kleinstadtmief und das Kinosterben der 70`er Jahre (`Im Lauf der Zeit`). Sehr persönliche Einblicke in Familienstrukturen des Nachkriegsdeutschlands: Rolle des Vaters, der Mutter des Kindes. Wie bei Ozu Emanzipantion des Kindes von den Eltern und die gewonnene Freiheit.
Wunderschön!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut gemachte Doku, 21. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Von einem der auszog - Wim Wenders' frühe Jahre (DVD)
Diese Doku erhellt vieles aus dem Werk von Wim Wenders. Das Grundthema ist, wie man mit diesem Leben umzugehen hat, wozu man lebt. Dies spielt laut Wenders besonders bei seinem Film "Alice in den Städten" (seinem Lieblingswerk) eine zentrale Rolle.
Sehr interessant sind die Brüche in seinem Leben, die ihn prägen: etwa der Abbruch des Medizinstudiums (Emanzipation vom Vater), sein Beinahe-Tod durch Haschkekse und Whisky, aber auch 1978 der Bruch mit seinem Münchener Leben und Lisa Kreuzer, um nach Amerika zu gehen.

Dies ist ein sehr ehrlicher Film: Wenders antwortet sehr offen, aber auch seine Weggefährten. Diese Doku ist kein "Kniefall" vor diesem genialen Regisseur. So kommen auch Lisa Kreuzer und Robbie Müller ausreichend zu Wort, die keine allzu gute Meinung von Wenders haben.

Man kann sagen: Es ist wie die Beleuchtung einer Künstlerseele von verschiedenen Seiten mit Licht und Schatten. Am Ende des Films sieht man ihn zusammen mit seiner Frau Schlittschuh laufen. Er sieht glücklich dabei aus.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen No sense of place, 19. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von einem der auszog - Wim Wenders' frühe Jahre (DVD)
Das Wichtigste an diesem Film ist, daß er das Wichtigste an Wim Wenders` Filmen völlig verschweigt, beiseite lässt, nicht zeigt, nicht hinterfragt: Das bahnbrechend großartige Gefühl für Räume und Orte. Es gibt zu wenige oder zu kurze Ausschnitte aus W.W`s Münchner Hochschulfilmen. Es gibt keine Spurensuche nach wichtigen Orten, Plätzen, Kneipen, Straßen aus der Zeit, die hier angeblich abgegangen werden soll. Es gibt keine emblematischen Songs aus den frühen Jahren zu hören - "Kinks" zum Beispiel- es gibt keinerlei Bezug zu Wenders` Texten aus jener Zeit. Es gibt kaum Gespräche mit wichtigen Mit-Studenten des sogenannten Münchner Hochschul- A- Kurses, dem Wenders angehörte. Mit einem Wort: es gibt keinerlei dezidierte Suche nach Wenders`Ästhetik, nach der Entstehung seines unverwechselbaren Stils. Dies ist kein dringend notwendiger Essay über das künstlerische Heranwachsen eines der speziellsten Regisseure, die es in Deutschland je gab. In diesem Film ist nichts zu spüren, was dem, der ihn gemacht hat, außer überflüssigem Personality-Quark über Wenders unter den Nägeln brennen würde. Es ist ein stockkonventionelles Homemovie, ein Biopic in TV- Formatierung, eine Auftritts- Show à la "das war Ihr Leben, Herr Wenders". Und dazu sieht man den Meister mit Rucksäckchen auf Hiddensee herumspazieren. Wenn man bedenkt, an welchen Schauplätzen der Welt Wenders in seinem Leben schon Filme gemacht hat, dann ist das von Touristen überlaufene Hiddensee wahrlich das Letzte, worauf man als typisch charismatischen Wenders-Ort käme. Wenders auf Zwergenniveau runter gekitscht. Der Film ist ein Diplomfilm der Filmakademie Baden-Württemberg - und man fragt sich, wie derart Unbedarftes an Hochschulen durchgehen kann? Hoffentlich hat Wenders bei dieser Verkleinerung seines Werks am Ende per Einmischung in die Sache nicht selbst die Finger im Spiel gehabt. Den zweiten Stern nur deshalb, weil sich wenigstens ein paar der interviewten Weggefährten/Weggefährt-Innen dem offenbar abgefragten Ilustrierten- Gossip, "wie war Wim Wenders denn damals so?" erfolgreich und manchmal sehr amüsant zu entziehen vermögen.
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