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am 27. Juli 2008
Kollaborationen von virtuosen Solomusikern - zumal noch auf dem gleichen Instrument - birgen immer gewisse Gefahren. Erschöpft sich das Ganze in nur für den Profimusiker erträglichen Jams, widersteht man der Versuchung sich in versierten Soloduellen lediglich der eigenen Fingerfertigkeit zu vergewissern und über den ganzen technischen "Schnickschnack" die Musik zu vergessen ?

Nichts von alledem ist auf "Thunder" zu spüren, der vor gegenseitiger Inspiration sprühenden Zusammenarbeit der drei Bass Heroen "Stanley Clarke", "Marcus Miller" und "Victor Wooten". Musikalisch wird ein weiter Bogen gespannt, der von 70er Jahre Funk, melodiösem Jazz und Klassikanleihen bis hin zu filmmusikartigen Einsprüngen und Pop reicht. Das Erfreuliche ist das ohne Ausnahme der Fokus auf den ausgefeilten Kompositionen und liebevollen Arrangements liegt. Faszinierend wie transparent die drei Musiker und Bassstile herauszuhören sind, wobei man sich zu jeder Sekunde trägt und stützt. Es gibt auf dieser Platte magische Momente, z.B. wenn in "Mongoose Walk" oder "Milano" zweistimmige Rhythmen die Solopassagen des dritten Bass umspülen - es fällt nicht schwer sich das glückselige und zufriedene Nicken der Beteiligten im Studio vorzustellen.

Ich habe den Eindruck insbesondere auf Marcus Miller hat diese Begegnung wie ein kreativer Jungbrunnen gewirkt, drohte sein Solowerk wie zuletzt auf "Free" in eine Sackgasse der vertrauten Klänge zu führen. Seit dem "Siesta" Soundtrack hat er nicht mehr inspirierter geschrieben, das macht sowohl Hoffnung für die Zukunft als auch neugierig auf die Vergangenheit,vielleicht wird ja irgendwann mehr von seinen zahlreichen Filmmusiken veröffentlicht.

Den Champagner für den Grammy in 2009 können die 3 schon mal kalt stellen - dafür schon mal einen herzlichen Glückwünsch im Voraus :-)
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am 30. September 2008
Ehrlich gesagt, war ich sehr skeptisch, als ich von dem Projekt erfuhr. Natürlich sind die 3 allesamt Weltklasse. Aber wie klingen 3 Tieftonmeister zusammen, vor allem 3 der Besten zur gleichen Zeit? Ich hatte da ärgste Zweifel. Als Kind der 70er ist natürlich Stanley Clarke unumgänglich, dann kam Marcus Miller, und hat mich umgehauen, und auch Victor Wooten ist ein As auf dem Bass. Meine Befürchtung war also, die klopfen sich ohne jegliche Inspiration die Töne um die Ohren, und gut ist, Hauptsache ich kann es den anderen zeigen!!! Weit gefehlt!! Es ist der blanke Wahnsinn, mit welchem gegenseitigen Respekt die 3 miteinander musizieren, und sich in jeder Sekunde gegenseitig inspirieren. Obwohl der Bass im Vordergrund ist, bleibt das Musikalische nie auf der Strecke. In den frühen Jazztagen war es übrigens immer üblich sich in sogenannten "Battles" miteinander zu messen. Ich glaube zwar nicht, das es hier darum ging, muss aber trotzdem feststellen, wenn es einen "Sieger" gibt, kann das nur Marcus Miller sein, der die Fäden jederzeit fest in der Hand hält. Ich muß diese Band "Live" sehen.
Unbedingt empfehlenswert.
Oliver Mark
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am 8. Juni 2013
Das symphonische Intro führt auf die falsche Fährte, aber gleich geht schon die Post ab.
Es grooved und funkt ganz wunderbar (Maestros, Thunder). Dann schleichen sich liebliche Melodien ein
(Hillbillies, Mongoose). Bei Los Tres Hermanos dann sogar richtig schön kitschig elegisch,
einfach zum Weinen schön. Die Tränen werden vom Medley gleich wieder weggefunkt.
Und schon betritt mit Milano wieder Wunderschönheit die Bühne. Dann wird's wieder donnerig und krachig.
Die Spitze des Donnerbergs: Tutu. Litt es in Millers Version mit Meister Davis noch etwas an blutleerer Sterilität,
poltert es nun mit viriler Präsenz durch die Boxen, nicht ohne zwischendurch Momente tänzerischer Anmut aufblitzen zulassen. Großartig!

Alles in Allem ein wirklich gelungenes Album für Freunde lebensfreudiger Rhythmen und purer Schönheit.

E.B.
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Viele Bassistenprojekte kranken daran, dass man den Eindruck hat, hier will sich einer mal austoben, der sich sonst meist zurückhalten muss. Im Grunde gilt das natürlich für alle Soloprojekte - bei den souveräneren steht aber nicht der Solist, sondern die Musik im Vordergrund. Hier sind es nun gleich drei Bassisten, die sich gemeinsam austoben, und das Ergebnis ist leider recht bescheiden ausgefallen. Das hat zwar einen ziemlich starken Auftakt über die ersten zwei, drei Stücke hinweg, dann auch ein ganz ordentliches Ende in den letzten zwei, drei Stücken, aber was dazwischen geboten wird, grenzt manchmal an Folter der Art, dass drei Bassisten um dich rumstehen, dir ihre Instrumentenhälse entgegenhalten wie Kalaschnikows und gleich darauf aus allen Rohren losfeuern. Will sagen: Das knallt gewaltig ... Natürlich sind alle drei hier versammelten Bassisten nicht nur Virtuosen vor dem Herrn, sondern auch Innovatoren (mindestens mal gewesen). In der Dreierkombination schrumpft das allerdings musikalisch auf das Niveau eines Showcase' - hoch drei. Schade. Was fehlt, sind kongeniale Partner mit anderen Instrumenten (eine derart funky gemeinte CD ohne wirklich guten Drummer? Muss das sein?), die eine Bereicherung hätten sein können. Oder sie hätten sich auf Bass pur beschränkt, wie es zum Beispiel Dave Holland auf dem Kontrabass mit "Ones All" getan hat. Der Titel sagt doch eigentlich alles, oder?
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am 11. November 2012
Victor Wooten ist mein absolut liebelings-Musiker am Bass!
Es hieß immer, dass man mehr als ein Bass nie zusammenstellen kann, diese DREI Bassisten zeigen aber, dass es geht!
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am 24. November 2008
Donnerschlag. Eigentlich konnte ich mir nicht vorstellen, dass die CD was kann. Aber als absoluter MM-Fan konnte ich ja auch nicht einfach dran vorbei. Und liebe Rezensenten - IHR SEID SCHULD! Ich hab die Scheibe gekauft. Und wow. Die kommt richtig gut. Ich glaube, dass die Drei sich einfach noch einen Zacken mehr angestrengt haben. Spielfreude ist förmlich spürbar. Sehr abwechslungsreich, von funky bis zu bluesigen Anleihen. Konkurrenz belebt eben doch das Geschäft.
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am 14. Juni 2009
Es ist oft so: Man hört in einem Lokal eine CD, ist in guter Stimmung und kauft sie dann. Zu Hause hört man sie sich dann etwas kritischer an und muss feststellen, dass sie nicht ganz dem entspricht, was man sich erwartet hat. Die drei Herren Bassvirtuosen können schon was, und behalten es auf der CD nicht für sich. Dafür vergessen sie öfters, dass Musik nicht nur Technik ist, sondern auch Gefühl und Melodie! Also durchaus gute Stücke auf der CD, gut arrangiert, super aufgenommen, technisch einwandfrei, aber die Musikalität weicht öfters der Virtuosität, und das schadet der CD!!!!!
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