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TOP 500 REZENSENTam 24. Januar 2010
Die Band Netherbird stammt aus Schweden und wurde gegen Ende 2004 von Nepenthe (Gesang), Bizmark (Gitarren und Keyboard) und Grim (Gitarren) gegründet um vielseitigen symphonisch angehauchten Melodic Death Black Metal zu spielen. In den darauf folgenden Jahren veröffentlichte man einige selbst produzierte EPs und Singles, welche dermaßen viel versprechend klangen, dass Pulverised Records auf das Trio aufmerksam wurde und nun mit "The Ghost Collector" deren Debutalbum veröffentlicht!

Was mich ein wenig irritiert ist die Tatsache, dass die Soundqualität einiger Songs doch merklich variiert, so dass man schnell vermuten kann, dass man hier lediglich die bisherigen Rereleases noch mal neu veröffentlicht Zum Beispiel die Gitarren bei den Songs "The Blackest Breed" oder "Blood Orchid" klingen nicht wirklich identisch! Und auch beim Schlagzeug finde ich das sehr offensichtlich.

Hier konnte man bei den bisherigen Aufnahmen jedes Mal erneut auf einen neuen Stöckchenschwinger zurückgreifen und durfte so mit Größen wie Adrian Erlandson (At The Gates, Ex-Cradle Of Filth, Ex-The Haunted), Janne Saarenpää (ex-The Crown, Angel Blake) und Mojjo (Engel, Runemagick, ex-Lord Belial, Relevant Few, ex-Dracena, The Project Hate) zusammenarbeiten.
Doch auch ansonsten ist die Gästeliste mit Brice LeQlerc (ex-Dissection, Nightrage), Kitty Saric (Decadence) und Skinny (Deathstars, ex-Revolution Riot, ex-Mynjun) stark besetzt worden, wobei die Hauptakteure nach dem Weggang von Klampfer Grim nur noch mit Nepenthe und Bizmark besetzt werden.

Musikalisch wird hier wie bereits weiter oben beschrieben symphonisch angehauchter Melodic Death Black Metal geboten, der nicht selten an eine Mischung aus Septic Flesh (hört euch mal den Mittelteil bei "Blood Orchid" an), Abyssos und vor allem Cradle Of Filth erinnert. Gerade gesangstechnisch tritt Nepenthe sehr stark in die Fußstapfen von Dani Filth, wobei auch Songs wie "Lighthouse Eternal (Laterna Magika)" oder "The Blackest Breed" (hier hat sicherlich Adrian Erlandson die Drums übernommen!) zahlreiche Elemente liefern, die auch auf die Alben "Midian" oder "Nymphetamine" der Briten gepasst hätten.

Gerade die offensichtlichen Parallelen wie der sehr abwechslungsreiche Gesang, komplexe Strukturen, symphonische Elemente, vielseitiges Riffing und gewisse Harmonien lassen schnell Plagiatsvorwürfe zu, doch Netherbird verstehen es da dann doch sehr gut noch ausreichende eigene Ideen mit einzubinden. So finden sich auch einige typische Melodic Death Metal Einflüsse nach Art alter Eucharist, At The Gates, Dissection oder Ceremonial Oath in den Stücken wieder und auch Gemeinsamkeiten mit den bereits vorhin erwähnten Abyssos (schade, dass es die nicht mehr gibt!) sind nicht von der Hand zu weisen.

Und wenn's mal komplett eigenständig sein soll, hört euch einfach mal "The Beauty of Bones" an, hier sind es vor allem der mächtige Chor, die spanischen Gitarren sowie etliche Harmonien, welche den eigenen Stil von Netherbird wiedergeben. Doch auch "Forever Mournful" mit Gastsängerin Metallic Kitty Saric von Decadence ist hier ebenfalls sehr herausragend ausgefallen. Gerade die recht vielen klaren Gesangspassagen sind hier ein deutlicher Vorteil für die Schweden, wobei auch der häufige Einsatz von Celli bei mir eh auf offene Ohren trifft.

Ein neues Cradle of Filth Album gibt's erst wieder im Herbst; Abyssos gibt es eh nicht mehr und auch Dissection haben im wahrsten Sinne des Wortes das Zeitliche gesegnet, weswegen Netherbird mit "The Ghost Collector" wirklich sehr gut die Lücke füllen, welche sicherlich von vielen Fans dieser Bands herzlich willkommen geheißen werden!
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. August 2008
Aus Schwedenien kommen sie, die beiden Hauptakteure von Netherbird. Da vermutet der Eingeweihte doch gleich, dass es sich möglicherweise um eine Melodic Death Band handeln könnte. Doch dabei irrt der Fachmann, denn die beiden Herren haben sich dem Banner des symphonischen Black Metals verschrieben und sich dabei der Unterstützung einer illustren Schar von Gastmusikern versichert. So findet man Szenegrößen wie Adrian Erlandsson (Cradle Of Filth, The Haunted, At The Gates), Janne Saarenpää (The Crown), Brice LeQlerc (Nightrage, Dissection) und viele mehr in die Produktion von 'The Ghost Collector' involviert.
Herausgekommen ist ein Album, das trotz der vielen Mitwirkenden nicht zerstückelt und zusammengewürfelt wirkt. Ja, man hört schon, dass hier verschiedene Besetzungen am Werk waren, aber das stört keineswegs, im Gegenteil, es lockert das Werk nur auf. Stilistisch grob im Bombast-Black von Cradle Of Filth angesiedelt, ist dies bei weitem nicht der einzige Einfluss, den man heraushören kann. Auch ein wenig (wenn auch nicht viel) melodischen Death kann man vernehmen und doomige Elemente lassen sich ebenfalls nicht leugnen. Hinzu kommt noch ein bisschen Anlehnung an Bal-Sagoth, vor allem bei den narrativen Passagen. Das ganze Album verbreitet ein Gefühl der Eleganz, der Grandeur und weiß trotzdem gleichzeitig melancholisch und gefühlvoll zu bleiben. Nephentes Vocals erinnern beim Keifen deutlich an den guten Danni, aber er versteht es auch, wirkungsvoll zu growlen und auch die schon erwähnten Sprechgesangseinschübe wissen mich zu überzeugen. Die Gitarrenarbeit von Bizmark beschränkt sich nicht nur auf kalte schwarzmetallische Klänge, sondern zaubert gleichzeitig wunderschön-zerbrechliche Melodien und gigantische Hamoniebögen aufs Silizium. Bei der Klasse der erwähnten Gastmusiker ist es auch kein Wunder, dass auch der Rest der Instrumentierung das gleiche Qualitätsniveau vorzuweisen hat wie die Stammbesetzung, da gibt sich niemand auch nur die geringste Blöße. Das Album selbst ist äußerst abwechslungsreich ausgefallen, unglaublich epische Stücke wechseln sich mit knackigeren Tracks ab, immer wieder aufgelockert durch sehr atmosphärische Zwischenspiele. Diese geben bei einer Gesamtspielzeit von über einer Stunde dann auch keinerlei Anlass, den Vorwurf der Zeitschinderei zu erheben, nein, sie machen einen guten Teil der Stimmung des Albums aus. Das stimmungsvolle Coverartwork sorgt zusammen mit der gelungenen Produktion für den letzten Feinschliff, den dieses Werk auch redlich verdient hat.
Bleibt mir eigentlich nur noch festzustellen, dass Netherbird die mit Abstand besseren Cradle Of Filth sind, diese Scheibe ist schlichtweg fantastisch. Ganz großes Damentennis...
Anspieltipps: The Beauty Of Bones, Forever Mournful, Boulevard Black
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