Amazon.de: Kundenrezensionen: Soul Calibur IV

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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Hervorragendes Beat'em'up mit Stärken, aber auch Schwächen
Ich möchte meine Eindrücke zum hervorragenden Beat'em'up Soul Calibur IV hier einmal wiedergeben. Ich besitze das Spiel jetzt seit 2 Tagen und konnte da schon einige Erfahrungen sammeln. Ich bin kein Neuling in der Reihe und ziehe daher auch gleich ein paar Vergleiche zu den Vorgängern.

Grundsätzliches
Soul Calibur war schon immer tendenziell eher ein...
Vor 16 Monaten von J.S. veröffentlicht

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versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Soul Calibur verliert sein Herz
Auch wenn der Titel der Beurteilung ein wenig theatralisch klingt, so stimmt die Kernaussage- meines Erachtens nach- auf jeden Fall.

Doch der Reihe nach: Namco hat uns auch dieses Jahr mit einem Soul Calibur entzückt.

Nach dem Intro findet man auf dem ersten Blick alles, was man will.

Doch schon wenn man sich näher mit den Spielmodi...
Vor 15 Monaten von Simon Lorenz veröffentlicht

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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Hervorragendes Beat'em'up mit Stärken, aber auch Schwächen, 1. August 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich möchte meine Eindrücke zum hervorragenden Beat'em'up Soul Calibur IV hier einmal wiedergeben. Ich besitze das Spiel jetzt seit 2 Tagen und konnte da schon einige Erfahrungen sammeln. Ich bin kein Neuling in der Reihe und ziehe daher auch gleich ein paar Vergleiche zu den Vorgängern.

Grundsätzliches
Soul Calibur war schon immer tendenziell eher ein Beat'em'up, das einen sehr leichten Einstieg ermöglicht. Es ist nicht unbedingt erforderlich sich einen Charakter auszusuchen und diesen so Lange zu üben, bis man alles beherrscht. Die Charaktere sind eigentlich alle recht zugänglich und auch als Einsteiger hat man mit dem sogenannten 'Button-Smashing' (dem 'willkürlichen' Drücken von Tastenkombinationen) recht schnell erste Erfolge. Mehr Spaß macht es natürlich wenn man die Charaktere und ihre wirklich sehr umfangreichen Combos dann auch wirklich beherrscht.

Gameplay
Das Rad wurde hier nicht neu erfunden. Es wurden bewusst alle Elemente aus den Vorgängern übernommen (was ja nicht schlecht ist). Ein wirklich 100%ig ausgeglichenes Balancing der unterschiedlichen Charaktere wie zum Beispiel in Tekken gibt es zwar in SC nicht, wirklich gravierend dieser Umstand aber nicht. Frust entsteht selten.
Eine der wenigen wirklichen Neuerungen in der Soul Calibur Reihe sind die zerstörbaren Rüstungen. So kann es mal passieren, dass der strahlende Ritter Siegfried ein paar Schläge zu viel gegen den Oberkörper bekommen hat und seine Schulterpanzerung dafür einbüßt. Sehr nett ist, dass der Charakter dann aufgrund der neuen Situation seine Kampfhaltung etwas verändert. Durch den Verlust der Rüstung erhöht sich der erlittene Schaden ein wenig. Ob sich dadurch auch Combos oder z.B. die Reichweite ändert konnte ich bisher noch nicht ausmachen. Es lässt das Spiel aber natürlicher wirken und gliedert sich in die tolle Grafikpracht recht gut ein.
Ebenfalls in der Form bisher noch nicht in den Soul Calibur Spielen vorhanden, gibt es nun die Möglichkeit die Charaktere 'hochzuleveln' um ihnen dann zusätzliche Fähigkeiten zu ermöglichen. Bisher war dies nur über neue Waffen möglich. Nun erreichen die Charaktere selbst auch höhere Stufen und damit auch ein paar nette Fähigkeiten. Diese lassen sich dann auf Wunsch auch im Multiplayer-Modus nutzen. So kann Kilik sich zum Beispiel für einen kurzen Moment unsichtbar machen, etc. Man verbringt sehr viel Zeit im Charakter-Editor um sich komplett neue Figuren oder aber die coolsten oder schrulligsten Varianten der vorhandenen Belegschaft zu erstellen.
Unter den Charakteren gibt es nur wenige neue Gesichter, die sich dennoch gut in das Gesamtbild eingliedern. Es sind wieder die üblichen Verdächtigen dabei und man findet sich schnell zurecht. Ob nun Darth Vader, der in der PS3 Version heimisch ist, in das ganze Storybild rein passt - darüber lässt sich streiten. Ich denke hier teilen sich die Meinungen. Ich hätte auch darauf verzichten können, aber stören tut es mich jetzt nicht. Es ist bei Soul Calibur durchaus üblich, dass Charaktere aus anderen Spielen oder Universen eine Gastrolle bekommen. (Man erinnere sich an unseren grünen Schwertschwinger Link aus The Legend of Zelda, der einen Gast auftritt in Soul Calibur 2 bekommen hat).
Nochmal zurück zu Darth Vader - auch wenn die Story ein wenig haarsträubend ist, so fügt sich der Kampfstil mit den Machtelementen nach den ersten Spielversuchen doch sehr schön in das übliche Kampfbild des Spiels ein. Spielerisch stört er jedenfalls nicht.

Einzelspieler-Modus
Hier liegt eindeutig der ganz große Schwachpunkt des Spiels und auch der einzig wirkliche Kritikpunkt. Der Story-Modus ist - direkt ausgedrückt - ein Witz. Es dauert mit Charakter-Auswahl, Ladezeiten und gemütlichem Durchlesen des Story-Textes zu Beginn gerade mal 10-12 Minuten bis man den Endboss nieder gestreckt hat. Zudem unterscheiden sich die 'Zwischensequenzen' überhaupt nicht, und spätestens nach dem zweiten Charakter überspringt man diese nur noch leicht genervt. Einzig die Schlusssequenzen unterscheiden sich größtenteils und bieten vereinzelt auch ganz nette Lacher (Tipp: Amy). Der normale Schwierigkeitsmodus ist sehr einfach und man hat nach einer halben Stunde 2 Charaktere durchgespielt und genug Punkte verdient, um alle restlichen Charaktere freizuschalten.
Etwas mehr Abwechslung und 'Langzeitmotivation' bringt der Seelenturm-Modus. Dort kann man Schätze und Gimmicks frei spielen. Man kämpft teilweise mit mehreren Charakteren gegen eine 'Welle' von Gegnern. Die Charaktere kann man dann wie in einem 'Tag-Team' im Kampf auch durch tauschen. Verliert man jedoch eine Figur, muss der Rest der Ebene ohne diese weitergespielt werden. Man kämpft hier gegen aufeinander folgende Wellen von Gegnern, und muss sich teilweise seine Kämpfer einteilen, damit man sie nicht verliert. Gerade gegen Ende wird es hier schon fordernder.
Weiterhin gibt es Aufgaben zu erledigen, die ebenfalls ein wenig Motivation bringen. Angefangen von 'einfachen Dingen' wie 'Spiele den Story-Modus mit der Figur Darth Vader' oder 'Schaffe den Story-Modus auf Schwer' bis hin zu 'Erreiche im Arcade-Modus xxxx Punkte'. Die Aufgaben reichen von sehr leicht, bis fordernd.
Interessant - aber auch schon bekannt aus den Vorgängern - ist die Möglichkeit sich einen eigenen Charakter zu 'bauen' und zu verbessern. Der Editor macht einen wirklich sehr guten Eindruck (besser als im Vorgänger) und auch das erstellen von eigenen Charakteren macht sehr viel Spaß. Wirklich toll: man kann auch mit den komplett selbst erstellten Figuren den Story Modus durchspielen. Dort werden dann vorgefertigte 'Geschichten' um die Figur erzählt.
Ein weiteres Feature, sofern eine Verbindung zum Playstation-Netzwerk besteht: Man kann die erreichten Punktestände über das PSN in eine Rangliste eintragen lassen und sich dadurch mit anderen Spielern weltweit messen.

Multiplayer-Modus
Viel zu sagen gibt es eigentlich nicht. Beat'em'ups leben einfach vom Multiplayer-Modus und genau deshalb schafft man sich das Spiel ja an. Schön ist, dass man nun am Kampfende ausführlichere Statistiken als im Vorgänger bekommt.
Absoluter Tipp: Wenn ihr mit Freunden im heimischen Wohnzimmer spielt, dann wählt als Figuren den Zufallsmodus ... jedoch nicht 'Alle' sondern 'Männlich' bzw. 'Weiblich'. Hier werden dann wirklich komplett zufällig generierte Figuren erstellt. Wir hatten am Wochenende einen totalen Lachanfall wegen einer dieser Zufallsprodukte: Ein riesiger, braungebrannter Muskelberg ... mit pinken Haaren und 'Tira' als Kampfstil und Waffe. (Zur Erklärung: Tira kämpft mit einem messerbesetzten Reif - der Stil erinnert an Bodenturnen oder Ballett). Jetzt springt also ein Pink-haariger Barbar mit den tollsten Ballettfiguren und einem Reif über die Bildschirm ... zu allem Überfluss war die Tonlage der Stimme dann auch noch sehr hoch. Wir lagen jedenfalls quietschend und lachend auf dem Boden.
Ich habe am Wochenende auch ein wenig den Online-Modus angetestet. Es geht recht schnell ein Spiel zu finden und die Verbindung klappt auch meistens sehr gut. Man findet vermehrt Spiele mit Spielern aus den USA, wodurch die Verbindung zum Spielpartner gerne ein wenig höhere Latenzen aufweißt (es gibt keine Länderkennung, jedoch spielen doch schon sehr viele Spieler mit Headset und das 'amerikanische Kaugummi-Englisch' kann man recht gut zuordnen). Hier würde ich mir wünschen, dass man Suchfilter anhand der Latenz oder des Landes anwenden könnten, denn gerade mit schwächeren Leitungen (wie ich sie eine habe) kommt es gerne zu Rucklern. Vielleicht wird das ja noch irgendwann nachgereicht.

Grafik
Hier möchte ich gar nicht so viele Worte verlieren. Die Charaktere sind sehr detailliert und die Kampfschauplätze sehen allesamt sehr gut aus - so wie man es halt von der PS3 erwartet. Die Arenen sind zwar wie in den Vorgängern wieder recht klein und erstrecken sich auch nicht über mehrere Ebenen, aber das stört nicht. Es ist halt ein reiner Prügler. Die Charaktere besitzen sehr viele Details und die Bewegungen sind allesamt extrem flüssig. Wie oben schon erwähnt können Charaktere teile ihre Rüstung/Kleidung verlieren, und ändern dadurch gerne auch mal die Kampfhaltung. Die Umgebung ist teilweise zerstörbar und verleiht den Kämpfen noch ein bisschen mehr Effekte. Auswirkungen auf den Kampf hat es aber selten.

Sound & Musik
Die Soundeffekte sind in Ordnung, die Musik ist teilweise in Ordnung, auf Dauer jedoch nervig. Ich hab sie am zweiten Abend schon ausgestellt.

Sonstiges
Das Spiel benötigt keine Installation auf der Playstation-Festplatte um gespielt werden zu können - besitzt aber die Option das dennoch zu tun, um die Ladezeiten etwas zu verkürzen. Das Feature lässt sich über das Optionsmenü aktivieren (und auch wieder deaktivieren). Leider besitzt das Spiel bis dato auch noch keine Rumble Funktion für die 'neuen' Dual-Shock3 Controller. Das wird aber vielleicht noch mit einem zukünftigen Patch nachgereicht - hoffe ich.

Fazit
Das derzeit beste Beat'em'up auf den leider in dem Bereich noch spärlich besähten Next-Gen-Konsolen-Markt. Die Bewertung fällt hier jedoch etwas schwierig aus. Betrachtet man das Spiel als reinen Multiplayer-Klopper, dann gibt volle 5 Sterne. Hat man jedoch nicht vor das Spiel mit mehreren Leuten - egal ob Online oder Offline zu spielen, dann würde ich vom Kauf doch eher abraten. Hier würde ich maximal 3,5 Sterne vergeben. In dem Fall sollte man zu etwas Arcade-lastigerem wie zum Beispiel Devil may cry greifen.
Ich würde dem Spiel 4,5 Sterne geben, da es jedoch diese Zwischenwertung nicht gibt, vergebe ich aufgrund des etwas mauen Einzelspielerparts nur 4 Sterne.

(aktualisiert am 4. August)
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Soulmade, 30. Juli 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Hier einige Eindrücke zu diesem Spiel, welches ich schon
vom Videoladen um die Ecke leihen konnte.
Die Grafik ist klasse und (nach der Installation auf der PS3-Festplatte)
auch perfekt flüssig. Die Inst. wird im Optionsmenü angeboten
und sollte auch genutzt werden. Dies dauert so ca. 15 Min. aber natürlich
braucht man die BluRay trotzdem zum Spielen.
Die leider etwas dünnere Story ist verschmerzbar. Halt ein Beat em up.
Die Interaktivität vor/nach den Kämpfen, wie man sie aus dem Vorgänger kennt, fehlt leider.
Dafür hat man meist selbst mehrere Gegner in einer Stage nacheinander und kann häufig selbst im Kampf per R1 die Figur wechseln.
Das ist gut gelungen.
Im einfachen Geschichts-Modus ist das Spiel schnell zu schaffen.
Gut für zwischendurch .
Neue Charaktere sind günstig zu kaufen, gerade wenn man das Game 2-3 Mal
mit versch. Figuren durchgespielt hat, steht genug virtuelles Geld zur Verfügung.
Der Rest geht für Waffen und Kleidung drauf.

Tolles Spiel, welches man immer wieder gerne für den kurzen Zeitvertreib
nutzen kann, mit vielen vielen verschiedenen Charakteren und Bonusfiguren.
Die Schlagcombos gehen einem dabei gewohnt (siehe Vorgängerversion) locker von der Hand.
Die Critical-Finisher sind spektakulär und eine Mischung aus M.Kombat und
FinalFantasy. Schöne Idee und passt zum Spielgeschehen.



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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Soul Calibur verliert sein Herz, 16. August 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Auch wenn der Titel der Beurteilung ein wenig theatralisch klingt, so stimmt die Kernaussage- meines Erachtens nach- auf jeden Fall.

Doch der Reihe nach: Namco hat uns auch dieses Jahr mit einem Soul Calibur entzückt.

Nach dem Intro findet man auf dem ersten Blick alles, was man will.

Doch schon wenn man sich näher mit den Spielmodi beschäftigt fällt auf, dass für eine Langzeitmotivation kein Platz war. Eine "Soul Tour" um die Welt mit viel Story oder aber auch ein Strategieintermezzo wie im dritten Teil sucht Ihr vergeblich.

Wenn man den ersten Kampf kämpft sticht einem sofort die schöne Grafik ins Auge. Alles wirkt einen Tick lebendiger, die Kämpfer sind sehr schick und auch einige Stages lassen das Flair von der Soul Calibur-Reihe aufblitzen.

Die Entwickler haben ein neues Feature eingebaut: Zerstörbare Rüstungen.

Diese sollen verhindern, dass zuviel geblockt wird und dass "Defensiv-Spezialisten" nichts mehr zu lachen haben. Zudem gibt es, wenn man alles zerstört auch einen Finisher, welcher zu einem sofortigem Ko führt.

Um diesen jedoch auszuführen vergeht einige Zeit, da man den Gegner erst einmal ohne Rüstung blosszustellen hat. Und dann ist meistens der Kampf auch schon vorbei.

Als ich kämpfte viel mir auf, dass die Gegner viel mehr blocken. Dies ermöglicht viele Würfe anzubringen. Wahrscheinlich wollten die Entwickler den Spielern mal ihre Finisher ausprobieren lassen...naja jedenfalls sind die Gegner für einen geübten Spieler kaum noch der Rede wert.

Die Stages sind wieder einmal typische "Ringstages". Man kann in vielen Leveln einfach aus dem Ring geworfen werden. Doch Interaktion sucht man vergeblich. Nicht einmal ein Fenster zerbricht unter starken Schlägen...

Positiv sind die schöne orchestrale Musik ( wobei man sich den Stücken aus dem Vorgänger mehr als einmal bedient), die Grafik und der riesengrosse Editormodus, wo man seinen Kämpfer nach Belieben gestalten kann...leider kann man keine eigenen Stile kreieren, das wäre noch einmal interessanter geworden.

Insgesamt aber enttäuscht aus Veteranensicht das Spiel. Auch der Starwarsbonus ( in der Ps3-Fassung spielt man mit Darth Vader) rettet da nichts mehr und Namco betreibt einfaches Recycling ohne grossen Innovationen. Wer hingegen noch nichts mit Soul Calibur zu tun hatte, ein gutes Beat em Up sucht und auch Mittelalter und Fantasyflair liebt, sollte zugreifen.

16.08.08 Simon Lorenz
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gut aber keine "Prügel-Revolution"., 1. August 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Zunächst mal muss ich zustimmen, dass Soul Calibur IV derzeit das beste Beat ´em up ist, dass auf dem Spiele-Markt erhältlich ist. Das ist allerdings auch nicht sehr schwer, da es unter den Next-Gen Konsolen momentan keine große Auswahl an Prügelspielen gibt und bislang (meiner Meinung nach) die Soul Calibur / Edge-Spiele die Maßstäbe für andere Prügler waren. Dies gilt (trotz Schwächen) eindeutig auch für SC IV.

Alles was die Vorgänger richtig gemacht haben, wurde auch im aktuellen Teil gut umgesetzt. Ergänzt wurde das ganze in erster Linie durch einen wirklich gelungenen Online-Modus, auf den ich hier aber nicht weiter eingehen möchte. (Soviel gibt es dazu auch nicht zu sagen...)

Für mich gewöhnungsbedrüftig ist natürlich das Auftauchen von Figuren wie Darth Vader und die Figur aus SW:The Force Unleashed (Name ist mir gerade entfallen.). Zwischen all den mittelalterlichen Charakteren und Arenen ist das einfach unpassend, wie abwechslungsreich und witzig das auch gedacht war. SC hat einfach nichts mit SW zu tun! Gut, Spaß macht es trotzdem mit dem Laserschwert zu kämpfen und die Star Wars-Map ist auch nett anzusehen.

Die große Schwäche von SC IV ist der unterentwickelte Geschichts-Modus. Zum einen kann man hier kaum von Story sprechen (die Handlung beschränkt sich auf kurze Dialoge), zum anderen ist der Wettkampf viel zu kurz und auf dem normalen Schwierigkeitsgrad keine Herausforderung. Außerdem hat man sich leider nicht die Mühe gegeben jeweils neue "Endings" oder auch Zwischensequenzen zu entwickeln, sondern diese wiederholen sich bei jedem Charakter zum Großteil. (Das ist bei Beat ´em ups allerdings alles "üblich".)

Sehr gut gefällt mir die Vielfalt und Menge an Charakteren. Nach zweimal den Geschichtsmodus Durchspielen, hat man schon fast alle Zusatzcharaktere freigekauft. (Das dauert leider nur ca. 30 Min.)

Grafisch braucht man wohl nicht viel diskutieren: Für PS3 absolut angemessen und schön anzusehen. Das (und das gelungene Gameplay) machen schließlich Soul Calibur aus!

Zum Schluss: Kaufempfehlung an alle, die endlich mal ein wirklich gutes Prügelspiel auf PS3 spielen wollen! Langzeitmotivation kommt hauptsächlich im Mehrspieler-Modus auf. Eine "Revolution" unter den Beat em Up´s wie man es damals von Soul Edge auf der PS1 erlebte, darf man aber nicht erwarten.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Übung macht den Meister..., 3. August 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
...wer allerdings keine Lust oder Zeit hat Tag und Nacht vor der PS3 zu sitzen und Kombos auswendig zu lernen, sollte sich lieber zweimal überlegen, ob er sich Soul Calibur 4 zulegt, oder nicht. Denn der einzige Einzelspielermodus, der einen für längere Zeit vor den Bildschirm fesseln KÖNNTE, wurde von den Entwicklern dermaßen schwer gestaltet, dass ein Gelegenheitszocker schon sehr bald kein Land mehr sehn wird. Die Rede ist vom sog. "Schicksalturm". Ziel ist es sich die ganzen 60 Stockwerke dieses Turmes hochzukämpfen (und wenn man das geschafft hat auch wieder runter). Die Gegner auf den einzelnen Stockwerken werden aber spätestens ab dem 20. Stockwerk so unfair schwer, dass man ohne Ellenlange Kombos und wahnsinns Feinmotorik kaum noch eine Chance auf einen Sieg hat. Und Siegen allein reicht ja noch nicht einmal: der Schicksalturm ist der einzige Spielmodus, in dem man Ausrüstungsgegenstände freispielen kann. Dazu muss man allerdings in jedem Stockwerk eine Bestimmte Bedingung erfüllen. So muss man z.B. auf einem Stockwerk alle Gegner durch aus dem Ring Drängen besiegen. Nur wie soll man das machen, wenn man die Gegner auch OHNE diese Sonderaufgaben kaum bezwingen kann? Man erhält zwar auch Ausrüstungsteile wenn man allgemein bestimmte Aufgaben erfüllt (z.B. 10.000 Angriffe ausführen), wenn man aber alle Ausrüstungsgegenstände haben will, muss man auch die aus dem Schicksalturm freispielen. Zudem ist der Schicksalturm wie schonmal erwähnt, der einzige Einzelspielermodus, mit dem man sich über längere Zeit unterhalten kann. Die einzelnen Geschichten hat man in jeweils ca. 10 Minuten Durchgespielt und sie verlaufen bei allen Charakteren nach fast demselben Muster. Lediglich die Gegner sind andere. Früher oder später wird also jeder auf den Schicksalturm zurückgreifen müssen. Und der ist nur für Profis geeignet. Absolut nicht mit dem Schwierigkeitsgrad von Teil 3 zu vergleichen.

Die drei Sterne gibt es für die fantastische Grafik, den ausgebauten Charakter-Editor und die vielen guten Ideen, wie die zerstörbaren Rüstungsteile oder den "Critical Finish".

Fazit: Das Spiel ist im Grunde nur absoluten Beat'em Up-Profis zu empfehlen, die gerne gegen sehr herausfordernde Gegner kämpfen. Gelegenheitszocker und Genreneulinge sollten das Spiel lieber erst irgendwo Probespielen (vor allem den Schicksalturm) und selber entscheiden, ob ihnen das Spiel so viele Frustmomente wert ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Außen hui, innen pfui..., 19. September 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
... oder zumindest "geschmacklich nur unterer Durchschnitt", zumindest im meinen Augen.

Neben der wirklich schicken Grafik fällt das eigentliche Spiel stark ab - so richtig Freude macht es nur gegen einen menschlilchen Kontrahenten. Wer kein williges Opfer zu Hause oder Internetanschluss parat hat langweilt sich schnell wegen der fehlenden Abwechslung und dem teils heftig schwankenden Schwierigkeitswert. Der Character Creation Mode bringt zwar etwas Farbe ins Spiel, auf Dauer begeistern kann er allein aber auch nicht.

Summa summarum ist SC4 kein schlechtes Spiel, solange man es sich nicht zum Vollpreis kauft.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung einer beliebten Reihe ohne echte Neuerungen., 3. August 2008
Von Stefan Lehmler (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Machen wir es kurz: Wer die Vorgänger mochte, wird auch hier seinen Spaß haben. Soul Calibur 4 bietet brachiale Kämpfe mit Waffen inklusive schicker Optik und tollem Charakterdesign. Zwar kann auch im vierten Teil wildes Buttonmashing zum schnellen Sieg führen, allerdings gibts es genügend Tricks und Kniffe, um den Titel wirklich zu beherrschen und somit wild hämmernden Anfängern Paroli bieten zu können - auch wenn echte Könner meiner Meinung nach in anderen Beat'em Ups größere Vorteile gegenüber Buttonmashern haben. Der Online-Modus ist gelungen und lief bei mir weitestgehend lagfrei ab. Weniger entzückend hingegen der Story-Modus der mit gerade einam fünf Kämpfen und einigen dahingerotzten Zwischensequenzen schwer enttäuscht. Dafür gibt es allerlei Prüfungen zu bestehen, die wiederum etliche freispielbare Dinge für den gelungenen Charaktereditor ausspucken, was für Langzeitmotiviation abseits wilder Mehrspieler-Fights sorgt. Auf letzteren liegt allerdings der Fokus, so dass man entweder eine Internetverbindung oder ein paar gleichgesinnte Freunde sein Eigen nennen sollte. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung einer der besseren Beat'em Up-Reihen, die allerdings keine echten neuen Akzente setzt.

+ Tolle Charaktergrafiken
+ Bewährt gutes Kampfsystem
+ Charaktereditor
+ Mehrspielerspaß auch Online
+ Viel freizuspielen

- Schwächelnde Hintergrundgrafiken
- Mieser Story-Modus
- Wildes Buttonmashing führt zu oft zum Sieg
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Für mich das bisher beste Prügelspiel für die PS3, 17. September 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich habe das Spiel schon seit dem Release, komme aber jetzt erst dazu mal eine Rezension abzugeben.
Für mich ist dieser Prügler ein absolutes Muss und lässt mich auch jetzt noch immer wieder mal zum Pad greifen. Hier eine Liste der ausschlaggebenen Gründe:

Die vielen unterschiedlichen Kämpfer bringen durch ihre stark unterschiedlichen Waffen und Kampfstile viel Abwechslung in die Kampfarena, sei es weil man sich selbst auf die neuen Kombinationen und Bewegungen einstellen muss oder weil man sich auf den Gegner einstellen muss

Die Grafik des Titels ist sehr hübsch, detailreich und effektvoll

Unterschiedliche Einzelspieler-Modi, wie der leider etwas kurz geratene Story-Modus, in dem man die Handlungsstränge der einzelnen Charaktere durchspielt und am Ende mit einer inhaltlich dünnen, aber nett anzusehenden Abschluss-Videosequenz belohnt wird oder dem Schicksalsturm-Modus, in dem man sich Etage für Etage höher kämpft und immer schwierigere Aufgaben zu bewältigen hat, sorgen dafür, dass das Spiel nicht so schnell langweilt. Daneben gibt es auch noch den obligatorischen Survival-Modus.

Mehrspieler-Kämpfe lassen sich in Standard- oder Spezial-Form ausführen. Bei der Spezialform, werden während des Kampfes besondere Eigenschaften der Waffe oder Ausrüstung der Kämpfer genutzt, welche es z.B. erlauben sich für ein paar Sekunden unsichtbar zu machen oder die Attribute für Verteidigung und Angriff hochzusetzen.

Mit einem Editor lassen sich sehr detailiert eigene Kämpfer auf der Basis eines Kampfstils der enthaltenen Charaktere erstellen. Es lassen sich viele unterschiedliche Waffen und Kleidungs- und Rüstungsstücke freispielen und farblich anpassen, so dass man seiner eigenen Figur einen total individuellen Look verpassen kann, den sonst keine andere Figur hat. Für mich ist das ein ganz großes Plus von diesem Spiel, da es mir Spaß macht mit einer personalisierten Figur die Einzelspieler-Herausforderungen anzugehen oder die eigenen Designs in Online-Kämpfen zu präsentieren.


Zu den negativen Punkten:

Eine einleitende Videosequenz für den Story-Modus hätte diesen noch interessanter werden lassen. Außerdem hätte dieser auch ein wenig länger ausfallen und einen besonders knackigen Endgegner enthalten dürfen. (wenn auch bitte nicht so knackig wie in Street Fighter 4)

Die Suche nach einem Online-Spiel ist etwas umständlich geraten. Man klickt auf Suche, dann werden einem 3 Suchergebnisse gezeigt. Wählt man eines davon aus und da ist dann aber kein Platz mehr frei, wird man nicht zurück auf die Serverauswahl geschickt, sondern darf sich wieder von vorne durchklicken. Na wie nervig. Die Kämpfe selber laufen aber meist ohne irgendwelche Lags und sind spaßig. Schön ist dagegen, dass die Erfahrungsstufe des vorrausichtlichen Gegners angezeigt wird, so dass man sich entscheiden kann, ob man sich mit der Person anlegen möchte oder nicht.

Fazit:

Ich kann das Spiel all denjenigen empfehlen, die auch gerne mal mit einem Kumpel spielen wollen, der sich nicht ständig mit diesem Spiel auseinandersetzt, da dieses Spiel auch Button-Mashern eine Chance lässt, auch wenn man dennoch strukturiert Kombinationen ausprobieren sollte. Dass Spiel lebt nicht von ellenlangen Kombos, sondern von einfachen "Digialkreuz+1oder2Tasten"-Kombinationen. Außerdem könnte das Spiel auch die Personen ansprechen, die hübsch choreografierte und animierte Kampfbewegungen genießen und mit puristischen Prüglern wie King of Fighers oder Street Fighters nicht so viel anfangen können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Tolles Multiplayergeprügel..offline!, 9. Juni 2009
Da ich nun (ich weiß, Spätzünder) das Spiel einen guten Monat ausgiebig rangenommen habe (muharr) und Glücks- wie Frustmomente mit ihm sammeln durfte, hier nun meine bescheidene Einschätzung.

Gleich vorweg, erstens bin ich Hobbyzocker, der zwar glaubt, dass er einiges von Spielen versteht, aber weit weg von den Nerds ist, die man gerade im Online-Modus eben dieses Spiels treffen kann. Und zweitens werde ich es nicht vermeiden können, dass die folgende Rezension sehr subjektiv gefärbt ist.

So, nun zum Wesentlichen:
Soul Calibur IV ist ein Meisterwerk in Präsentation und Langzeitmotivation, war es schon, als der erste Teil noch Soul Edge/Blade hieß, und wird es wahrscheinlich noch in weit entfernter Zukunft , wenn hinter dem Titel ein Doppel X steht. Eigentlich alle bekannten und unbekannten Gesichter die man als Fan der Serie lieben und Hassen gelernt hat, sind mit an Bord. Was einem fehlt, kann man getrost im wunderschönen, aber (im Gegensatz zu den Behauptungen der Werbetexte) leicht runtergeschraubten Charaktereditor nachbasteln. Was es an neuen Charakteren gibt, wo man hier eigentlich nur Hilde, Vader und den Schüler rechnen darf, ist überschaubar und reicht von na ja, bis OMG...Vader macht Laune, Hilde ist umständlich und der Schüler ist in Händen der Arcade-CPU ein ziemlich cheaper Bastard.

Womit ich zu einem breit gefächerten Gefühl kommen will, dass sich bei mir beim "Allein" spielen öfter einstellte, als es einem für so ein eigentlich gutes Spiel ööh... gut täte.

Der Frust. Sei es beim Schicksalsturm, oder beim Arcademode, für durchschnittliche Zocker (ein "Du bist einfach zu schlecht für das Spiel" lass ich hier einfach nicht gelten, basta) kann der happige Schwierigkeitsgrad zu Bissspuren im Pad führen.(Ich bin auf der Hälfte des Schicksalsturms, versuche einmal am Tag die Stufe und lasse sie dann wieder links liegen XD)
Die Krone der Frusttorte ist aber die Folter namens Online-Modus. Das man bei einer Verbindungsanzeige 2/5 nicht unbedingt mit flüssigem Gameplay rechnen kann, ist nachvollziehbar, doch wenn ich ein grünes 4/5 bei eben dieser zu stehen habe, gehe ich davon aus, dass man sich in spannende Matches mit den vielen unbekannten und damit erfrischend unvorhersehbaren Gegnern stürzen kann... MÖP
Das letzte mal, dass ich vor meiner Konsole saß und bockig meine Gegner/Mitspieler des Cheatens und Unfair-seins bezichtigte war im zarten Jugendalter von 14/15 Jahren. Doch genau dieses miese Bedürfnis steigt in mir nach nunmehr fast 10 Jahren bockigfreien Zockens wieder in mir hoch, wenn ein Verbindungslag mir verweigert die eingegebenen Steuerkommandos eins zu eins auf dem Bildschirm umzusetzen. Und gerade im Online-Gebalge ist Timing gegen Nerdwhores die sich einen drauf runterrödeln, dass sie einen mit zwei Schlagvariationen fertig machen, alles.
Und wer mir jetzt kommt mit, dann müsste ich halt lernen gegen eben diese Kombinationen vorzugehen, tja, mach das mal, wenn dein Charakter bis zu 'ner Sekunde zu spät reagiert...
Äh..*hust*...wo war ich?...ach so, ja, Fazit: Der Online-Modus hätte schlimmer kaum noch geraten können.
Die hilfreichste Rezension hier, beinhaltet die Meinung, dass das Balancing der Charaktere nicht ganz ausgereift, aber auch nicht weiter tragisch ist. Sehe ich anders, wenn ich das 15te Mal gegen einen stockschwingenden Kilik mit Mörderreichweite und ständigen Hoch-Tief-Variationen in den Combos verliere, weil mein Charakter noch ne Sekunde länger oben blockt, obwohl ich schon ein Branding im Daumen von der Duckentaste hab (ja, ich zock's mit Digikreuz :P), ist das Balancing schon zu bekritteln.

Sobald man aber Freunde da hat, jeder einen Charakter erstellt der noch kurioser und witziger ist als der seines Vormanns und man sich stundenlangen KO-Turnieren mit Wein, Weib und Gesang (Bier, mitzockende Freundinnen und allein gesungene Siegeschöre) hingibt, kommt die wahre Bestimmung SCIV's zum tragen. Und die ist die gleiche wie die eines jeden einzelnen Beat'em Ups: Offline Multiplayer, verzögerungslos und ein Glanz in der kleinsten Hütte (aber auf großen Fernsehern ;)).

Und weil die Präsentation stimmt, und man auch so (mit viel Frust verbunden) alle Ausrüstungsteile irgendwann freigeschalten hat, und man zu zweit + n offline einen verdammten Riesenspaß dran hat, kriegt das Spiel volle Punktzahl.
Für den brontoschweren Schwierigkeitsgrad, die Teilweise ungenaue Tastenabfrage (Ich drück Viereck und Dreieck und mein Recke will entweder den Critical Hit ausführen oder macht seinen Taunt?!) und den ekelhaften Online-Modus (über den ich trotzdem schon zwei PS3-Network-Kumpane gefunden und schätzen gelernt habe :P) gibt's eigentlich 2 Punkte Abzug, aber dafür macht der Offline Multizock einfach zuviel her, daher vier Pünktelchen und die Hoffnung auf entweder einen erneuten Patch oder zumindest Weisheit für den bestimmt schon in der Entwicklung befindlichen 5ten Teil.

Salve
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Online-Frust und Pseudo-Storys, 3. August 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Vorweg ein paar Informationen über mich:
Ich spiele wöchentlich weniger als 7 Stunden, mein letztes Spiel der Serie war Soul Edge (auf PS 1!) und ich bin eher ein Anhänger der Namco Hausinternen Konkurrenz Tekken.

Einzelspieler:
Den Geschichts-Modus kann ich leider nur als Witz bezeichnen. Mir ist zwar bewusst, dass man keinen Kafka in einem Beat em Up erwarten kann, aber diesen Modus als Geschichte zu bezeichnen ist mehr als übertrieben. Allerhöchstens Fans der Serie, die sämtliche Hintergründe über die Charaktere erfahren wollen könnte dies interessieren.
Was ich, im Vergleich zu den anderen Rezensenten, als nicht negativ betrachte ist die kurze Spielzeit. Somit kann man auch als Gelegenheitsspieler mit allen Charakteren (und dass sind viel genug, 30+) diesen abschließen.
Interessanter wird der Schicksalsturm. Zwar keine Revolution im Genre, aber die teilweise sehr fordernden Aufgaben um die Schatzkisten zu erhalten fesseln den Spieler an den Bilschirm.
Der Arcade-Modus ist so wie man ihn kennt, aber gegen Ende sehr unausgewogen (der "Schüler" stellt alle anderen Gegner in den Schatten).
Der Trainigs-Modus ist ebenfalls ausbaubar, v.a. der umständliche Weg zur Befehlsliste ist störend.

Mehrspieler:
Meiner Meinung nach sind die Mehrspieler-Modi das Herzstück von Beat em Ups.
Offline, an einem Fernseher, mit einem Freund, kann das Spiel völlig überzeugen. Anfangs kommt man hier (sowie auch im Einzelspieler) durch pures "Button-Mashing" sehr weit, aber wenn man sich eingespielt hat und langsam die Move-Liste seines Charakters verinnerlicht gewinnen die Kämpfe an Spannung und Intensität.
Größte Enttäuschung des Spiels ist für mich der Online-Modus. An und für sich eine sehr gute Idee, aber zwei Dinge lassen mich (zumindest vor einem möglichen Patch) offline bleiben.
1. Ich kann nicht sagen ob es an meiner Verbindungsqualität liegt (DSL 3000), aber zu 95% wenn ich einem schnellen Spiel joinen will bekomme ich die Meldungen "Spiel existiert nicht mehr", "Diese Spielsitzung ist belegt" oder "Verbindung fehlgeschlagen". Somit ist der einzige Weg ein Spiel zu finden das mehrmalige Durchprobieren einem benutzerdefinierten Spiel zu joinen. Dies klappt ca. beim 5-10 mal. Ärgerlich: Nach jedem Verbindungsversuch muss erst wieder die Serverliste erneuert werden.
Wenn man es dann schafft einen Server zu finden, passiert Grund 2.
2. Spieler wie "Slayyouhard" oder "Monstakilla" spielen folgndermaßen: 3, maximal 5 verschiedene Angriffe die in minimal unterschiedlichen Variationen abgespielt werden. Manchmal haben sie mit diesen Attacken (sehr beliebt: Die Energiekugel von Algol, Siegfrieds oder Nightmares Schwerthiebe mit hoher Reichweite - man will ja einen gebührenden Abstand zum Gegner) auch Erfolg, aber wenn sie wieder verlieren schaffen sie es innerhalb kürzester Zeit das Spiel zu verlassen, um die Niederlage nicht in ihren Statistiken auftauchen zu lassen. Dies gibt zwar ein paar Strafpunkte, aber wen interessierts?
Somit ist der Online-Modus für mich völlig unbrauchbar.

Gameplay:
Wie gesagt der anfängliche Erfolg durch "Button-Mashing" sehr hoch. Aber meinem Geschmack nach ist das besser und motivierender als ein Virtua Fighter, dass man doch studieren muss um Erfolge zu feiern.
Die neuen Finisher funtionieren bei mir nur sehr, sehr selten (bin mir nicht sicher ob das so gewollt ist).
Und eins will ich nicht aussen vor lassen: Bei einem Spiel dieser Gattung, mit Schwertern, Äxten und sonstigen Klingen aller Art tut es der Stimmung einen gehörigen Abbruch, wenn absolut kein Blut zu sehen ist. Ich bin kein vernarrter Gore-Gamer, aber meines Erachtens gehört das einfach dazu.

Zu den Punkten Grafik, Sound und Steuerung kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Butterweiche Animationen, wunderschöne Rüstungen, detaillierte Gesichter. Dazu sehr stimmige und passende Musik.

Besonders hat mir der Charakter-Editor gefallen. Diese Rollenspielelemente spornen mich an auch die letzten Gegenstände zu sammeln, um meinen Kämpfer mit den perfekten Skills auszustatten.

Alles in allem ein gutes Spiel, aber aufgrund des unbrauchbaren Online-Modus nur 3 Sterne. Wenn hier nachgepatcht wird (wie zB mit härteren Strafen für Abbrecher, einer besseren Lobby oder individuellen Spielerprofilen) kann man durchaus noch 1-2 Sterne dazuzählen.
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