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Nach der Anschaffung der Canon 7D war auch ein neuer Blitz fällig. Ich hatte bereits Erfahrungen mit Blitzen von unterschiedlichen Herstellern, incl. einem Noname-Blitz. Für mich kam nur der Metz 48AF-1 sowie der Canon 430EX II in Betracht. Warum? Der Sigma DG Super war mir zu wuchtig. Am Sigma störte mich zudem der lapprige Batteriefachdeckel. Mit einem Nonamer durchlitt ich ein Trauma, was nach dem dritten defekten Gerät meinerseits beendet wurde. Am Metz gefiel mir die Möglichkeit ihn per USB upzugraden. Zudem besaß ich bereits an meiner Pentax einen und war damit sehr zufrieden.
Ich habe mich aber letztendlich doch für den Canon 430EX II entschieden. Warum lesen Sie in der nachfolgenden Rezension.

Beim Auspacken des Canon Systemblitzes gefällt erstmal die Ausstattung und die Verarbeitung des Geräts. Der Blitz kommt in einer wertigen kleinen Nylontasche, incl eines zusätzlichen Blitzschuhs für spezielle Aufgaben. Der 430 strahlt Solidität aus. Haptisch einer der besten Systemblitze die ich bisher in der Hand hatte. Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau. Sogar der Batteriefachdeckel ist sehr solide gebaut und überzeugt durch einen guten Mechanismus. An der Vorderseite dominiert das AF Hilfslicht sowie die Sensorabdeckung für den drahtlosen Betrieb. Rückseitig zeigt sich das Infoteil sehr aufgeräumt und übersichtlich. Die Tasten sind gut angebracht und das beleuchtete Statusdisplay erleichtert die Einstellung. Klasse finde ich die Befestigung auf dem Blitzschuh. Mittels Spannhebel ist der 430 mit einem Griff arettiert. Eine etwas fummelige Locktaste sichert den Blitz und verhindert so das ungewollte Lösen des Blitzes. Gut gefallen hat mir auch die Printversion des kleinen Benutzerhandbuchs.

Der Blitzkopf ist vertikal wie horizontal schwenkbar. Vertikal sind 90° Schwenkbereich möglich, horizontal 270° Grad, zudem enthält er eine Weitwinkel - Streuscheibe bis 14mm Streuweite. Durch einfaches Herausziehen aus dem Blitzkopf wird diese Funktion aktiviert und vom Blitz selbstständig erkannt.
Die Einstellbarkeit des 430EX reicht vom Vollautomatischen bis hin zum manuellen Blitzen. Die Funktionen decken einen sehr großen Bereich ab und reichen auch für den ambitionierten Amateur. Mit der 7D kann der 430 auch drahtlos angesteuert werden. Der interne Blitz der 7D fungiert als Master. Mittels eines bereits vorgesehenen Gewindes kann der 430 auch für andere Lösungen eingesetzt werden.

Aufgrund der guten Schwenk und Einstellmöglichkeiten liefert der kleine Canon sehr gute Bildergebnisse ab. Egal ob als Aufhellblitz oder beim entfesselten Blitzen Man gewöhnt sich schnell an ihn. Mit der Energie geht der Canon recht verhalten um. Ein Stromfresser ist anders. Probleme mit Akkus hatte ich bisher auch nicht.

Zubehörtipp: Ich verwende als Stromquelle die bewährten Sanyo Eneloop Akkus, mit quasi null Selbstentladung. Sowie eine aufsteckbare Softbox für den Blitz.

Anmerkung: In den vorrangegangenen Rezensionen ist immer wieder von Problemen bez. der Bildgestaltung(Überbelichtung, schale Bilder etc.) zu lesen. Es gibt im Netz viele Seiten zum Thema Blitz. Exemplarisch sei hier nur der Name "Striewisch" erwähnt. Dieser hat bereits im "Humboldt Foto Lehrgang" einiges Interessante dazu veröffentlicht. Auch auf "Henner Info" findet man viel zum Thema Blitz. Letztendlich sind auch die jeweiligen Fotoforen eine Quelle des Wissens.

Kurz und knapp

Positives:
+ Verarbeitung und Haptik
+ Lieferumfang
+ Ausstattung
+ Funktionalität, Schwenkbarkeit etc.
+ Sehr übersichtliches Bedienteil mit gutem und beleuchtbarem Display
+ Gute Ergebnisse
+ Drahtlos steuerbar mit 7D
+ Hoher Bedienkomfort

Negatives:
- etwas fummeliger Entriegelungsknopf für den Schnellspannhebel

Mein Fazit: Für alle die Wert auf Qualität legen, gute Einstellbarkeit und Funktionalität suchen, aber den großen Systemblitz 580EX von Canon einfach nicht brauchen, ist der Canon 430 EX II genau das richtige Gerät. Hoher Qualitätsstandard und sehr gute Ausstattung zu einem noch akzeptablen Preis.
Die fünf Sterne hat er sich ohne Frage verdient.
2222 Kommentare|392 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 5. Januar 2014
Gleich vorweg möchte ich anmerken, dass der Kauf eines Blitzes ungefähr den selben Effekt hat, wie der Wechsel einer Handykamera auf eine DSLR. Georg IR B bemerkte einst: „Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht“. Was liegt also näher, als sich selbst sein Licht mitzubringen, wo das natürliche Licht nicht ausreicht?

Dem Fotografen stehen nun ein paar Modelle zur Auswahl. Da wären offensichtlich Canons eigene Blitze, die in Deutschland gefertigten Metz(e), einige Modelle von Nissin und auch Sigma. Da ich mich nicht auskannte, habe ich auf gut Glück zum Canon 430EX II gegriffen, ganz nach dem Motto: Verwenden und Lernen. Ist dann auch nicht weiter schwer.

Das Speedlite sichert man - verglichen mit den Rädern der Konkurrenz - mit einem Schnellverschluss. Sehr praktisch. Um den Abstrahlwinkel zu verstellen, muss ein Knopf an der Seite des Blitzes gedrückt werden, dann lässt er sich zu einer Seite um 180° drehen, zur anderen um 90°. Ein Ausrichten senkrecht zur Decke ist ebenso möglich.

Der Blitz besitzt eine Leitzahl von 43, was schlicht bedeutet, dass er bei ISO 100 und Reflektorposition 105 mm (interner Zoom) und theoretischer Blende f1.0 das Bild bis zu einer Entfernung von 43 Meter ausleuchten kann. Bei Blende f4.0 wären das knapp unter 11m, bei gleichzeitiger ISO 1600 wieder die 43m. Bei Weitwinkelobjektiven verringert sich dieser Wert natürlich schnell, da ein viel größerer Bildausschnitt beleuchtet werden muss. Für extreme Weitwinkelaufnahmen kann man die integrierte Weitwinkel-Streuscheibe verwenden, die auch bedingt als Diffusorersatz umfunktioniert werden kann.

Der Blitz funktioniert bestens an der Eos 700D, so wie man das erwarten darf. Die Steuerung ist sowohl über die Knöpfe auf dem Blitz, als auch über das Kameramenü möglich. Das funktioniert auch, wenn der Blitz nicht auf der Kamera montiert ist und dieser als Slave benutzt wird. Der Kamerainterne Blitz fungiert hierbei als Master (ein Vorteil gegenüber den Kleinbildkameras) und gibt für den Menschen nicht wahrnehmbare Vorblitze ab, um Einstellungen an das Speedlite zu übermitteln. In der Kamera kann dann eingestellt werden, ob der interne Blitz das Bild mitbelichten soll oder nicht. Der 430EX II selbst kann allerdings nicht als Master genutzt werden, um andere Blitze anzusteuern.

Geblitzt werden kann bis zu einer Verschlusszeit von 1/200sec, kürzere Zeiten sind zunächst aufgrund des Schlitzverschlusses der Kamera nicht möglich. Möchte man den Blitz tagsüber als Aufhellblitz oder gar für Sport verwenden, reicht das natürlich nicht aus. Das Speedlite besitzt aber die geniale HSS-Funktion (Highspeedsynchronisation), bei der während der Belichtung mehrere kurze Blitze abgegeben werden und das gesamte Bild belichtet werden kann. Jetzt sind an der 700D die vollen 1/4000s möglich.

Nun zur Verarbeitung des Blitzes. Angefangen bei der Materialwahl kann man sich wahrlich nicht beschweren. Canon verwendet ein stabiles Plastik, das den Blitz sehr wertig erscheinen lässt. Das war‘s jetzt leider mit den Vorteilen, das Speedlite hat nämlich auch zwei deutliche Nachteile:

Der Blitz hat deutliches Spiel. Einerseits wackelt er auf dem Blitzschuh herum, was man durchaus auch merkt, wenn man die Kamera hin- und herschwenkt. Passieren kann nichts, da ein Metallstift Kamera und Blitz sicher verbindet, aber merkwürdig fühlt es sich allemal an. Andererseits gibt es ein deutliches Spiel an allen Gelenken, ein paar Grad lässt er sich in eingerastetem Zustand bewegen. Das muss nicht zwingend stören, ist aber nunmal vorhanden. Metz hat dieses Spiel an den Gelenken nicht.

Ein weiterer Nachteil sind die Knöpfe auf der Rückseite der Kamera. Diese sind viel zu klein und lassen sich kaum drücken. Ich habe schmale Finger und komme trotzdem überhaupt nicht damit klar. Die obere Reihe besteht aus gummierten Knöpfen mit schwammigem Druckpunkt, die Plus- und Minusknöpfe sind gar noch schmaler und höchstens noch mit dem Fingernagel zu bedienen. Ich war kurz davor, den Blitz zurückzuschicken und habe nur davon abgesehen, da ich das meiste (aber eben nicht alles) über das Kameramenü verstellen kann – wenn auch zeitaufwendiger.

Anschließend noch einmal alle Vor- und Nachteile im Überblick:

++ einwandfreie Funktion
++ HSS
++ hochwertiges Plastik (viel besser als Metz-Blitze, welche zwar stabil, aber billig wirken)
++ völlig lautloser Betrieb
+ Schnellverschluss
- nicht Masterfähig
-- klappert durch Spiel am Blitzschuh und an den Gelenken
-- sehr schlecht bedienbare, winzige Tasten, welche zu tief im Gehäuse versenkt sind

Ich gebe dem Canon dennoch 4 Sterne, denn in seiner Funktion als zusätzliche Lichtquelle kann er voll und ganz überzeugen.

Noch ein Tipp für alle Blitzneulinge: Beschäftigt euch mit dem Indirekten Blitzen. Es wirkt wahre Wunder!

Nachtrag 29.09.2014:
Ich habe mir inzwischen zwei Blitze von Yongnuo gekauft. Von der Verarbeitung her sind diese einwandfrei und dem Canon Speedlite überlegen, denn nichts wackelt. Die Knöpfe haben einen klar definierten Druckpunkt, es ist eine wahre Freude. Es gibt sie in verschiedensten Ausführungen, von sehr günstigen, manuellen Modellen mit wenigen Funktionen über teurere, dem Canon völlig ebenbürtigen Modellen. Klar hat der Canon weiter seine Daseinsberechtigung (Auspacken und loslegen), wer sich ein bisschen mehr mit der Technik beschäftigen möchte, kann jedoch beim Yongnuo viel Geld sparen und erhält die bessere Verarbeitung und sehr gute Bedienknöpfe.
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am 10. Mai 2009
Ich selbst nutze den 430 EX II von Canon für Porträts und in der Eventfotografie.

Ich bin mit diesen Produkt sehr zufrieden. Er arbeitet zuverlässig und die ETTL Technik von Canon verlangt nicht viel vom Fotografen. Die Automatikfunktion übernimmt die Aufgabe das Bild perfekt zu belichten sehr zuverlässig. Die Leitzahl von 43 reicht für die meisten Situationen aus.

Was ich vermisse ist eine Batterieanzeige.

Ich habe den Kauf jedoch nie bereut und verwende den Blitz sehr häufig. Eine gute Investition um seine Fotos zu verbessern.
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am 19. September 2011
Der Kauf bei Amazon wie gewohnt perfekt.
Doch nun zum Blitz selber! Dieses Teil ist absolut auch für Anfänger geeignet. In Verbindung mit meiner Canon 550d vollkommen problemlos zu handhaben und mit den möglichen Einstellmöglichkeiten ist dann für jeden Geschmack ein gut belichtetes Bild dabei. Die Leistung des Speedlite ist sehr gut, mehr braucht man eigentlich nicht. Drauf stecken, Schnellverschluss umlegen,einschalten, los knipsen und man erhält gute Bilder. Von meiner Seite aus eine klare Kaufempfehlung. Da der Blitz in den vorangegangenen Rezensionen ausführlich beschrieben wurde will ich es dabei belassen. Super Teil!

Nachtrag:
Mir ist noch aufgefallen, dass dieser Blitz keine roten Augen mehr produziert. Bei meinen anderen Kameras war das immer so bei bestimmten Personen. Die Augenfarbe wird jetzt naturgetreu abgebildet.

Anmerkung zu den von mir eingestellten Bildern des Speedlite:

Die Bilder sollten eigentlich in der von mir eingestellten Reihenfolge wiedergegeben werden. Dadurch, dass einige Nutzer nur einen Teil zur Bewertung angeklickt haben, geht der Effekt verloren, der bei der Belichtungsreihe wiedergegeben werden sollte. Ich wollte die Möglichkeiten der Belichtungsergebnisse des Speedlite bei einer Volldrehung und unter Verwendung verschiedener Winkel zeigen. Dadurch, dass nur einige Bilder angeklickt wurden, ist das Ergebnis etwas zerrissen.

Nachtrag:
Man kann die EOS 550d auf die 1/200 Sekunde X Synchronisation festlegen. Im Menü der Kamera auf Individualfunktionen gehen und mit ok auswählen. Dann C.Fn I die 3 auswählen und auf die Position 2 1/200 Sekunde (fest) gehen, mit ok bestätigen.
Diese fest eingestellte Synchronisationszeit funktioniert dann mit der Auswahl AV am Modusrad der Kamera super. Auf dem Blitz wird die Reichweite in Metern angezeigt, bei der entsprechenden Blende. Ich habe es mal getestet, bei Blende 22 sind es noch 2 Meter und bei Blende 5 13 Meter, sowie bei Blende 8 9 Meter. Der Vorteil dieser Einstellung ist, dass bewegte Bilder nicht mehr verwischen und die Belichtung ist dann genau wie im Automatikmodus der Kamera, nur das die X Synchronisation eben nicht bei einer 1/60 Sekunde beginnt sondern mit 1/200. Geht man dann in den Automatikmodus der Kamera zurück funktioniert die Kamera wieder mit 1/60 bis zu 1/200 Sekunde entsprechend dem Umgebungslicht.
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am 9. April 2013
Der Canon Speedlite 430EX II ist sicher mit die erste Wahl, wenn es darum geht den fest eingebauten Blitz einer aktuellen Canon EOS Kamera zu ersetzen. Die volle Integration des 430EX II in aktuelle Canon EOS-Kameras (z.B. EOS 600D) ist eine der Hauptstärken dieses System-Blitzes. Also jeder der den eingebauten Blitz seiner Canon-Kamera schon immer nur für ein "Notlicht" und bestenfalls für völlig unzureichend hielt, braucht nicht weiter zu suchen sondern kann, sofern er bereit ist das Geld auszugeben, beim 430EX II bedenkenlos zugreifen!

Als Aufsteckblitz z.B. an einer Canon EOS-600D ist der 430EX II, soweit das mit der EOS 600D überhaupt möglich ist, ideal für Schnappschüsse bei wenig Licht, in Innenräumen oder als Aufhellblitz im Freien, in diesen Situationen arbeiten Kamera und Systemblitz gut zusammen. Das war auch einer der Gründe die mich zum Kauf bewogen haben.

Nun will aber nicht jeder den ganzen Tag nur Schnappschüsse machen, sondern vielleicht auch mal ein paar Motive in aller Ruhe so gut wie möglich in Szene setzen. Das heißt dann idR: Blitz von der Kamera nehmen, Stativ aufbauen und Kamera und Blitz auf "M" stellen. Und da fällt dann schon auf, dass das Konzept des 430EX II sehr Canon-"eigen" ist und dass der 430EX II zumindest im "Canon-Universum", trotz seines Preises immer noch zur Einstiegsklasse gehört.

Da wäre z.B. die Sache mit dem "Wireless-Mode": Da hat Canon sein ganz eigenes Süppchen gekocht und dass das ausschließlich zu weiteren Canon System-Blitzgeräten kompatibel ist versteht sich von selbst. Aber auch die technische Umsetzung an sich ist fragwürdig, das System ist zwar "wireless", aber es ist kein "Funk", d.h. der Wireless-Mode abeitet über Lichtblitze und Infrarot. Damit der Wireless-Mode z.B. an einer EOS 600D funktioniert muss deren eingebauter Blitz oder wahlweise ein aufgesteckter Master-fähiger Canon Systemblitz, (der 430EX II selbst ist nicht Master-fähig), aktiviert sein, das will man aber nicht unbedingt immer haben, denn das kann im Extremfall dazu führen, dass man ungewollt den Lichtblitz des Master-Blitzgeräts mit auf der Aufnahme hat, das mag zwar nur sehr selten vorkommen, hätte aber nicht sein müssen. Für mich ist das nichts halbes und nichts ganzes, so gut es am Anfang bei kleineren Setups oder unter Studiobedingungen auch funktionieren mag, früher oder später wird man sich in einer Situation wiederfinden, in der man doch noch "echte" Funkauslöser benötigt (z.B. PocketWizard oder als Billiglösung die neuen E-TTL-fähigen von Yongnuo).
Meine Hochachtung an die Programmierer, die das Canon "Licht"-Wireless-System gestrickt haben, aber meiner Meinung nach hätte Canon besser daran getan eigene E-TTL-Funkmodule auf den Markt zu bringen, in die teureren System-Blitze hätte man diese selbstverständlich auch gleich integrieren können.

Und das verstehe ich auch nicht: Der 430EX II lässt sich im Wireless-Mode über Lichtblitze von der Kamera steuern, besitzt also definitiv eine "Fotozelle", verfügt aber trotzdem nicht über einen klassischen "Optical-Slave-Mode", (d.h. lässt sich nicht so einstellen, dass er automatisch mitblitzt wenn einer anderer Blitz gezündet wird).

Es sind genau diese Kleinigkeiten am 430EX II, die den Normalverdiener dann immer wieder sagen lassen: "Oh, aber bei diesem Preis da hätte man doch wenigstens …"

Die Haptik der Bedientasten z.B.: Damit sich überhaupt etwas tut, muss man so kräftig drücken, dass man sich schon fast wieder wünscht die Blitzstärke ließe nicht ganz so fein abstufen!

Dann noch die Bedienphilosophie des 430EX II bzw. dessen Tastenbelegung, darüber kann man streiten, aber intuitiv ist das nicht, also z.B. im Vergleich zum Tastenfeld des rein manuellen und nicht E-TTL-fähigen Yongnuo 560 II.

Der Blitzfuß-Schnellverschluß: Geht zwar schneller ist aber gewöhnungsbedürftig und sitzt dann doch nicht so fest wie mit einer Rändel-Schraube. (Schon klar, dabei ging es sicher nicht um den Preis, man wollte eben einfach wieder mal was flottes Neues präsentieren).

Ok, mit einer Klinken- oder wenigstens einer PC-Sync-Buchse am 430EX II konnte man nun wahrscheinlich wirklich nicht rechnen, wäre dennoch schön gewesen …, aber was defintiv fehlt ist eine Akku / Batterie-Ladezustandsanzeige!

Das sind jetzt alles keine KO-Kriterien für den 430EX II, aber es zeigt wo Canon den
430EX II positioniert, nämlich als reines Systemzubehör für Canon EOS-Kameras und nicht als Universalblitz für Experimentierfreudige.

Nun zu dem was ich am 430EX II spontan gut finde:

Feine Abstufung der Blitzstärke möglich.

Lädt schnell nach.

Pfeift nicht beim Laden.

Hat ein eigenes AF-Hilfslicht.

Einfacher HSS-Mode.

Lässt sich als Aufsteckblitz an der Kamera (hier EOS 600D) genauso einfach wie der fest eingebaute Blitz benutzen bzw. ersetzt diesen vollständig, prima wenn man sich um nichts kümmern will.

Fazit:
Als reinen vollintegrierten Aufsteckblitz oder wenn man sich ohnehin nur einen einzigen Blitz für eine aktuelle Canon EOS Kamera zulegen will finde ich den 430EX II prima! Wobei man dann schon ein wenig ins Grübeln kommt, wenn man sich die Ausstattung und vor allem die Preise der E-TTL (II) kompatiblen Blitz-Alternativen z.B. von Metz anschaut, sind die wirklich soviel schlechter? Wenn ja, dann hätte der 430EX II tatsächlich 5 Sterne verdient.

Ich bin halt der Ansicht, dass einzelner Blitz allein sehr schnell langweilig werden kann und in Anbetracht des Anschaffungspreises des 430EX II ist mir die integrierte Wireless-Lösung von Canon zu proprietär und hausbacken.

Na ja, wer mit der Fotografie ordentlich Geld verdient dem ist das ohnehin alles egal, der kauft sich dann halt eine Kiste voll mit 430EX II und eine andere voll mit PocketWizards, dann hat auch keiner mehr was zu meckern!

Von mir 3 sehr gute Sterne für den Canon Speedlite 430EX II, (ich werde ihn natürlich behalten!).
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am 27. September 2009
Ich habe mir vor kurzem ein neue EOS 50D gekauft, bis dahin operierte ich mit einer EOS 350D und einem SIGMA 500er (Kostenpunkt ca. 200Euro) Blitz und war auch immer mit dem Blitz zufrieden.
Jedoch entstand in der Kombination mit der EOS 50D eine Fehlsteuerung des SIGMA Blitzes, der nur durch einen langdauernden Service bei SIGMA behoben werden konnte. Daher entschied ich mich für den Kauf eines neuen kompatiblen Blitzes von Canon (Original-Zubehör).
Mittlerweile habe ich diesen neuen Blitz von Canon in der Praxis getestet und musste feststellen, dass dieser Blitz nicht nur durch die hochwertigere Verarbeitung, sondern auch durch das bessere Verhalten (Leistung) dem SIGMA Blitz um einiges überlegen ist.

Daher meine Empfehlung:
Wenn man Freude am Fotografieren, auch bei schlechten Lichtverhältnissen, haben will, dann sollte man gleich am Anfang auf einen guten Blitz zurückgreifen und nicht wegen ein paar Euros (in meinem Fall ca. 50 Euros) einen minderwertigeren Blitz kaufen. Der Blitz ist durch die sehr gute Verarbeitung und sehr gute Leistung wirklich empfehlenswert.
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am 5. Januar 2009
Ich habe auch lange hin- und her überlegt...ob ich mir den teueren originalen Blitz oder eine Drittherstellervariante holen soll....ich bin froh, daß ich diesen Blitz genommen hab.
Dieser funktioniert mit meiner EOS450d wirklich gut und hat auch genügend Leistung, die Bilder werden sauber ausgeleuchtet. Auch die Akkuladung hält erstaunlich lange durch, der Blitz gibt keine störenden Pfeiftöne von sich und lädt recht schnell wieder nach.
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am 15. September 2008
Nutze diesen Blitz vor allem an einer Canon 5D. Gute Automatik, einfach
zu bedienen, 4 normale Batterien (Mignon/AA) oder entsprechende Akkus nutzbar und nur selten dem grösseren "Bruder" 580EX II unterlegen.

Im Vergleich zum noch erhältlichen Vorgänger 430EX vor allem besserer
Verschluss - einfach aufstecken und ohne Drehrad mit einem Griff zu sichern (auf Rückseitenfoto in Vergrösserung als "Lock" erkennbar).

Klarer Kauftipp!
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am 5. Februar 2009
Ich hab mir vor ein Paar Wochen das Speedlite 430EX II gekauft und verwende den Blitz seitdem mit einer Canon 1000D, dem Kit-Obejektiv und dem Sigma 28-300mm.
Bei beiden Objektiven zeichnet sich eine sehr gute Performance ab. Vor allem im hohen Brennweitenbereich werden die Bilder dank ETTL nicht überbelichtet. Durch die AF-Lampen funktioniert der Autofokus weitestgehend in jeder Lage (sogar im dunkeln und auf glatten Flächen ohne Kontraste).
Durch das indirekte Blitzen lässt sich die Bildstimmung sehr viel besser beeinflussen und Schlagschatten können leicht vermieden werden.
Einzig in der Aufladezeit bekommt das Speedlite bei mir ein Minus, das dies mit halbleeren Akkus nach einem Blitz mit voller Leistung schonmal 10 Sekunden brauchen kann (nicht wie in der Anleitung angegeben 3).
Alles in allem empfehle ich das 430EX II jedem, der einen sehr guten Blitz zu einem möglichst geringem Preis sucht.
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am 1. März 2009
Habe das Speedlite seit kurzen mit meiner "Anfängerkamera" Eos 1000d in Betrieb und bin ein Neuling der digitalen Spielreflexfotographie. Allerdings war für mich bereits nach kurzer Zeit klar, dass man in bestimtmen Situationen ohne einen externen Blitz keine guten Fotos machen kann. Also hab ich mich für das SPeedlite 430ex II entschieden und bereits einige Versuchsfotos gemacht. Dabei konnte ich feststellen, dass die Bedinung wirklich so idiotensicher ist, dass man schon fast absichtlich Fehler machen muss, dass wirklich was schiefgeht. Schon bei meinem dritten Versuchsfoto mit dem Speedlite konnte ich mir "ein Bild von den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten machen" ;-)
Und ich war begeistert, wie allein ein leichtes Verstellen der Blitzrichtung die Aussage der Fotos verändert (zum Guten natürlich). Eine weitere sehr positive Überraschung erwartete mich, als bei einer Reihenaufnahme der Blitz deutlich schneller als angegeben wiederholt auslöste (gut, bei vollen Batterien wohlgemerkt).
Bevor ich anfange ins schwärmen zu geraten mach ich jetzt aber Schluss und geh wieder "spielen"... ;-)
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