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am 22. September 2008
Eigentlich kennt man elZhi eher als zweite Hälfte der Detroiter Rap-Crew Slum Village, nun präsentiert er uns also seinen Solo-Joint "The Preface". Wer das großartige "Popular Demand" von Black Milk mochte, der wird auch hier schnell Gefallen finden, denn der derzeit beste Producer aus Motown übernahm fast alle Beats, lediglich 2 Stück wurden von T3 und DJ Dez übernommen. Unterstützung im lyrischen Bereich gab's von der Detroiter Elite um Phat Kat, T3, Black Milk, Royce da 5'9'', Fat Ray und so manch anderem.
"The Leak" sorgt gleich für einen tollen Einstand. Straffe Beats, die zwar nach Straße klingen, aber auch eine soulige Note haben unterlegen die engagierten Rhymes von elZhi und den perfekt dazu passenden Gesang von Ayah. Auch "Guessing Game" zeigt die etwas härtere Seite von Detroit, vergisst dabei das Melodische aber nicht und ist daher ein echter Smash, der sofort zum Kopfnicken verleitet. Einen meiner alltime Fav-MCs erlebt man mit Royce da 5'9'' auf dem ersten echten Banger "Motown 25". Black Milk's Produktion ist schlicht und einfach göttlich, man muss es sich einfach mal anhören. Und auch elZhi und Royce lassen sich nicht lumpen, im Gegenteil. Was sie hier am Mic abfackeln ist schon große Kunst und lässt die Begierde nach einem neuen Album von Royce ins Unermessliche steigen. Nach dem etwas ruhigeren und besonnenen "Brag Swag" geht es mit "Colors" weiter. Durch sein Klavierspiel wirkt es melodisch, durch den drückenden Beat und die dramatischen Hintergrundgeräusche kommt ein echtes Street-Flair auf, das zusammen mit elZhi's passgenauem Flow das Herz eines jeden Rap-Fan höher schlagen lässt. Dies wird gleich noch einmal gesteigert und zwar mit dem phänomenalen "Fire (RMX)". Allein schon der flotte Beat verprüht positive Energie ohne Ende, darüber rappen mit elZhi, Black Milk, Guilty Simpson, Fatt Father, Danny Brown und Fat Ray gleich ein ganzer Trupp, der es verdammt gut drauf hat und jede Strophe einen in ihren Bann zieht. elZhi's Slum Village Kollege T3 steuerte sowohl Produktion als auch Gastpart zu "Save Ya" bei, eine der mit Abstand schönsten Nummern von "The Preface". Frühlingshafte Melodien, geschaffen u.a. aus Streichern, Flöten und Glockenspiel laden sofort zum Träumen ein, besonders der Refrain ist ein einziger Genuss, doch auch die Strophen der Jungs von Slum Village lohnen sich wirklich. "Yeah." setzt auf kraftvolle Bläser, die eine etwas traurige Atmosphäre schaffen und so für etwas Gänsehaut sorgen. Lyrisch legt Phat Kat gleich mal eine super Performance hin, doch auch elZhi weiß zu gefallen. Ab hier folgt mit "Transitional Joint" und "Talking In My Sleep" eine ruhigere, entspanntere und auch etwas ernstere Phase. Am Anfang wirkt dies vielleicht noch unspektakulär, wenn man sich jedoch erst ein mal reingehört hat, machen auch diese Songs wirklich Spaß. "The Science" (ft. Fes Roc) und "Hands Up" sind meiner Meinung nach etwas zu hart und unmelodisch geworden, sind daher nur teilweise eine echte Bereicherung. Deutlich besser ist da der Abschluss von "The Preface". "What I Write" ist zwar etwas dynamischer und energiegeladener, geht trotzdem sofort ins Gehör über. Noch besser macht das "Growing Up". Dessen emotionale Hintergrundmelodie geht echt unter die Haut, regt zum Nachdenken an und wird durch die engagierten Vocals von elZhi und A.B. noch zusätzlich verstärkt. Ein tolles Ende für ein durchweg gelungenes Album.
elZhi hat mit "The Preface" bewiesen, dass er es auch ohne T3 sehr gut kann, auch wenn uns Slum Village in voller Besetzung natürlich etwas lieber ist. Kein Song ist schlecht, wenn dann sind nur ein paar mittelmäßige dabei, die man sich jedoch auch gut anhören kann, ohne skippen zu müssen. Wer auf die schönen Beats von Black Milk steht sollte sich "The Preface" unbedingt mal besorgen, aber auch die, die sich mit Detroit und dem restlichen Midwest noch nicht so gut auskennen, können ohne es zu bereuen zugreifen.
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am 1. September 2008
Es ist wieder soweit: Detroit-Anhänger dürfen sich über neues Futter freuen. Und derjenige, der hier sein Album vorlegt, ist nicht irgendwer. Es ist Elzhi, Mitglied von Slum Village und ein bedeutendes Teil im Detroiter HipHop-Puzzle. Trotz der zahlreichen Tracks, die es von dem Herrn schon gibt oder an denen er beteiligt war, ist "The Preface" sein offizielles Solodebüt.

Wobei gesagt werden muss, dass "The Preface" fast ein Kollaboalbum ist: denn der zweite Protagonist dieser Scheibe heißt Black Milk und hat bis auf zwei Tracks das komplette Album produziert. Während sich nun alle, die schon bei "Popular Demand" von der charakteristischen Struktur der BM-Beats gelangweilt waren, bestürzt an den Kopf fassen werden, darf sich der Rest davon überzeugen, dass Black Milk immer noch auf dem von ihm gewohnten Niveau werkelt. Einen Vorabgeschmack gab es schon mit "Euro Pass", einer Tour-CD, auf der siche ganze viereinhalb auch hier vertretene Tracks finden. Viereinhalb? "Fire" schneit hier im Remix vorbei, um zum Detroit-Posse-Cut zu mutieren, was den schon auf "Euro Pass" lahmenden Beat jedoch nicht besser macht. Ansonsten jedoch zeigt sich Black Milk mit starker Leistung, wie beispielsweise dem Warm-Up "The Leak", das kräftig einheizt, oder dem wunderbar souligen "What I Write", das sich auch gut als Instrumental-Interlude gemacht hätte. Der Höhepunkt der Scheibe pendelt sich schlafwandlerisch sicher auf "Motown 25" ein, das man als Sommer-Hit gar nicht oft genug hören kann und das sich auch noch einen mörderisch gut aufgelegten Royce Da 5'9 einlädt. Natürlich muss sich auch der Gastgeber nicht verstecken, denn dass Elzhis Flow fidel vor sich hin fließt ist kein Geheimnis. Eine gewisse Themen- und Atmosphärenvielfahlt sichern dabei eine überwiegende Ausgeglichenheit und Abwechslung über das ganze Album hinweg. Erwähnenswert sind da noch Elzhis Wortspiele der "Colors" in seiner Welt oder das traumhafte "Save Ya", das sich T3 ankreiden darf.

Fazit:
Abgesehen von den, nocht nicht erwähnten, jedoch durchaus vorhandenen, mittelmäßigen Stücken gelingt Elzhi mit "The Preface" ein gutes Album, das sich zu den letztjährigen Leistungen von Phat Kat oder Black Milk gesellt. Wenn man so möchte, ist die Platte die Konsequenz daraus, dass Black Milk selbst kein überragender Rapper ist. Da der von ihm sehr geprägte und auch hier dominierende "neue Detroit Sound" definitiv eine Love/Hate-Sache ist, entwickelt sich ein Fazit zur Gratwanderung.
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am 5. Mai 2016
Good old Hip Hop straight outta Detroit. Sehr gelungenes Debütalbum von Elzhi. Smoove Beats und net all zu viele Features.
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