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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig Gut!
Ich habe wirklich lange keine gute Komödie gesehen. Entweder waren die Witze schon hundert Mal gemacht worden bzw einfach nur mies oder das Gesammtprodukt so furchbar überzeichnet das am Ende schlichtweg kein gute Film mehr draus werden konnte.
Dieser Film hier hat mir allerdings wirklich gut gefallen. Ellen Page hat mich in ihrer Rolle wirklich...
Veröffentlicht am 22. Februar 2008 von theprofking

versus
3.0 von 5 Sternen Geht so
Ich hab überhaupt nicht begriffen warum ein Film wie Little Miss Sunshine so hochgelobt wurde. Bei Juno verstehe ich den Hype zumindest ansatzweise, denn die Hauptdarstellerin Juno (Ellen Page) hat tatsächlich eine ganz besondere Ausstrahlung. Und auch die Musik, diese kindlichen Folksongs, gibt dem Film eine angenehme Leichtigkeit. Aber besser als die...
Veröffentlicht am 29. September 2008 von junior-soprano


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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig Gut!, 22. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Juno (DVD)
Ich habe wirklich lange keine gute Komödie gesehen. Entweder waren die Witze schon hundert Mal gemacht worden bzw einfach nur mies oder das Gesammtprodukt so furchbar überzeichnet das am Ende schlichtweg kein gute Film mehr draus werden konnte.
Dieser Film hier hat mir allerdings wirklich gut gefallen. Ellen Page hat mich in ihrer Rolle wirklich überzeugt. Der Charakter des vorlauten Teens wirkte einfach perfekt auf sie zugeschnitten. In den Nebenrollen sind u.a. Jenifer Garner(30 über Nacht, Alias) und Michael Cera(Superbad) zu sehen. Regier führte Jason Reitman, welcher mich schon mit seiner bitterbösen Satire Thank you for Smoking zu überzeugen wusste.

Im Film geht es um die 16 Jährige Juno, welche unverhofft mit einer Schwangerschaft klarkommen muss. Nach einer Überlegung entschließt sie sich schließlich das Kind einem jungen Paar das keine Kinder kriegen kann zu übergeben.

Der Film wirkt überraschend ungekünzelt. Es gibt hier nicht so den Hau-Drauf-Humor, sondern mehr Situationskomik. Denn nicht nur Joni bringt einen durch ihr großes Mundwerk das ein oder andere Mal zum Schmunzeln sondern auch ihre Famlie. Die große Stärke des Films spiegelt sich somit klar in den Dialogen wieder.
Im Grunde geht es im Film nicht ums schwanger sein, sondern mehr ums erwachsen werden. Ich würde den Film durchaus als Tragik-Komödie betrachten. Der Film endet allerdings nicht im übertrieben triefenden Drama, was für mich für den Film spricht. Würde ihn von der Stimmung mit Garden State vergleichen. Nicht ganz so atmosphärisch dicht, aber ählich.
Beim Soundtrack wurde meiner Meinung nach die perfekte Wahl getroffen und er untermalt diese liebenswerte Komödie perfekt.

Meiner Meinung nach sollte man sich diesen Film umbedingt anschauen. Ich weiß nicht wie er in Deutsch funktioniert, im Englischen Original find ich ihn aber nahezu perfekt.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Perle von Film mit einem umwerfend goldigen Humor!, 20. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Juno [UK Import] (DVD)
"All starts with a chair..."

Mit diesen Worten startet ein Film, der beweist, dass es sie noch gibt: Filme, von denen man beim Anschauen völlig überraschend förmlich umgehauen wird.

Was soll man auch von einem Film halten, in dem eine 16jährige Darstellerin unbeabsichtigt schwanger wird und sich wahrscheinlich mit den üblichen Höhen und Tiefen einer Schwangerschaft auseinandersetzt...???

Tja, weit gefehlt, stattdessen erweist er sich als eine hochklassige Komödie mit genialen liebevoll gespielten Darstellern um einen Film, der sich um Verantwortung, Treue zu sich selbst und die Liebe dreht, untermalt von einem herrlich lockeren Soundtrack.

Kurz zur Story: Juno wird schwanger, vermeidet Dank aufkommender Gewissensbisse einen Schwangerschaftsabbruch nachdem ihr eine Abbruchsgegnerin zugerufen hat, dass auch Embryos schon Fingernägel haben... und sucht stattdessen verantwortungsvolle Adoptiveltern für das Baby.

"Your parents are probably wondering where you are! - Nooooo, I mean, I'm already pregnant, so in what other kind of shit could I come into."

Juno selbst ist ein absolut cooles Highschoolgirl, die mit geistreichen Kommentaren nur so um sich wirft und auf ihre erfrischend humorvolle Art einfach nur umwerfend ist. Ebenso liebevoll sind auch die anderen Charaktere gezeichnet, die in ihrer skurrilen herzlichen Art schlichtweg bezaubern und zeigen, wie schön das Leben doch sein kann, wenn man nur die richtige Einstellung mitbringt. Den Film hätte ich schon dadurch glatt küssen können, weil ich befürchtet habe, dass der übliche Schwangerschaftskram gezeigt wurde à la Übelkeit, grummelige Eltern, existenzielle Probleme, etc. etc. Stattdessen bekommen wir eine positive Sicht aufgezeigt: Verständnisvolle Eltern ("Hättest Du gedacht, dass sie jetzt mit einer Schwangerschaft kommt?" - "Ja, aber ich habe trotzdem gehofft, dass sie nur von der Schule geflogen ist oder Drogenprobleme hat!"), einen abgeklärten Umgang mit dem Punkt Schwangerschaft und eine Darstellung, als wäre Schwangerschaft nicht die Hölle, nicht der Himmel, sondern etwas völlig Normales, eben ein Teil des Lebens selbst. Na bis auf die Tatsache vielleicht, dass Juno erst 16 ist. ;)

Der Humor besticht durch eine wahrhaft herzerfrischende Kreativität. Auch wenn ich aufgrund mangelnder Spachkenntnisse nicht alles verstanden habe, lag ich buchstäblich auf dem Fußboden vor Lachen. Im O-Ton kommen der trockene Humor und der besondere Charme voll zur Geltung, deswegen würde ich den Film unbedingt im Original anschauen!

Fazit:

Eine wunderschöne Komödie über das Leben selbst, die Leichtigkeit des Seins in allen Lagen, selbst bei einer Schwangerschaft.

"The best thing, you can do, is find a person, who loves you for exactly what you are!"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pflichtkauf, 4. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Juno (DVD)
Filme mit Personen im Titel sind nicht oft so das meine, denn sie sind zu sehr auf die Person fixiert und übertreiben oft in Ihren Drehbuchartigen Kotzwürggeschichten die teilweise halbbesoffene Australische Astronauten schreiben. Oder manchmal sind sie tief Tod traurige übertriebene Leichtfüßige Liebesgeschichten wo du als Zuseher die ganze Zeit überlegst, ob der Drehbuchautor vorgesehen hat dass der Kameramann, weil er modern sein will, seine wackelige Kamera benutzt weil er kein Geld hat für einen HD Camcorder, oder er Hämorrhoiden am Grauenstar Beidseitigen Auges hat.

Doch diese Geschichte, leider nur 90 Minuten lange, ist einer der besten Stories die ich je sah über eine einzige Person, wo gekonnt andere wichtige coole Personen die keine Punks sind und nicht auf Straßen rumlungern, mitspielen, und vor allem eine herrlich zerbrechliche Ehrliche sofort zu Heiratende Jennifer Garner eine bezaubernd zerbrechliche, vor allem leicht spröde, aber stets lustige und mit Stoischer Ehrlichkeit durchsetzte Vanessa sieht.

Wenn ich einen Jugendpreis vergeben könnte, würde es wohl Ellen Page in der Rolle der Juno sein, dem Mädchen dass die Hauptrolle spielt, die Ihr Vater so genannt hat, weil es die Lieblingsfrau von Göttervater Zeus war, der mordsmäßig viel herumgevögelt hat, meistens in Form von irgendwelchen Tieren, aber seine Frau sicher mehr geliebt hat als alle anderen Mädchen. Da fällt mir ein, da vorne im Kino sitzt auch so eine Type oder ne Alte die aussieht wie ein Afghanischer Pudel Dackel.

Juno hat eine sehr gute Rolle, und wenn man überlegt, was im Leben wichtig ist, Glaube, Geduld, Gesundheit und vor allem ein intaktes Familienleben, und der Weg dorthin in die Endlichkeit der Einfachheit, in die Unendlichkeit der Liebe, in die Professionelle Horribilität der Familienbeziehung, ja da muß ich sagen nur eines kann Freude bringen auf unserer schnöden Welt, wenn man mal alle überirdischen Dinge weglässt, und dass ist in Form eines 52 cm großen, 3,5 Kg stinkenden kotzenden brüllenden Affenähnlichen Mondgesichtigen Windelvollscheißenden Spinathassenden Mondgesicht dass die Form eines überdicklichen Goldfisches hat, zumindest wenn ich das Balg meiner Nachbarin ansehe.

Was ich an dem Film so bewundere ist die Leichtigkeit, die mir bisher in wenigen Filmen untergekommen ist, ein Film der eine ganze Menge an Genres vereinigt, von Drama über Liebe von Traurigkeit über Glücklichkeit, wo Manische Depressionen, angedeutete Eifersucht, Unrat und Überheblichkeit so richtig eng verpackt sind, noch dazu mit netten Eltern, einer schönen Frau und dem schönsten was es gibt, einer jungen Mutter, und das spielt Ellen Page so richtig überirdisch nett, Punkhaftig und trotzdem herzig, einfach super.

Ich merke die Frau hat keine Probleme vor der Kamera sich zu entblößen, Familie und Freunde sind Ihr am liebsten, in Oh Brother where art you?" habe ich wie in Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers" das Gefühl der Absolutheit des Perfektionismus gehabt, der oberen Seite der Medaille die immer da ankommt wo man nicht drauf gesetzt hat beim Münzen Rollen, einfach die Seite die im Menschen versteckt ist, vergraben unter Fleisch, Knochen, seelischen Problemen, was die Leute wieder zu Gefühlskrüppel abstempelt.

Wenn ich an die Dialoge denke, sie wirken nicht gekünstelt, sie sind ehrlich und die Darstellung der Juno ist für mich einer der besten Schauspielerischen Leistungen seit langer Zeit. Ich weiß nicht ob der Film schlecht ist für andere, für Kritiker, ich finde den Film super und wenn ich daran denke:

Juno wurde bei den Satellite Awards 2007 in drei Kategorien (Beste Hauptdarstellerin (Komödie), Film (Komödie), Originaldrehbuch) nominiert und gewann in allen dreien, oder die Schauspielerin Ellen Page, sie spielt Juno (übrigens im Griechischen ist Juno die Hera), gewann 2007 außerdem die Nachwuchsdarstellerpreise der Gotham Awards und des National Board of Review, was sie auf alle Fälle verdiente. Der Film wurde für den Golden Globe 2008 in drei Kategorien nominiert, ging aber leer aus: Als Bester Film - Komödie oder Musical, Ellen Page als Beste Hauptdarstellerin - Komödie oder Musical und für Bestes Filmdrehbuch. Was klar ist, denn die Musik im Film ist außergewöhnlich, Irisch und oft altertümlich, selten und einfach irgendwie sehr dazupassend. Bei den Independent Spirit Awards 2008 wurde der Film in vier Kategorien (Bester Film, Regie, Ellen Page als Hauptdarstellerin und Erstlingsdrehbuch) nominiert und gewann in den Kategorien Film, Regie und Hauptdarstellerin. Vor allem hat mir gut gefallen die überlaute alles wissende Rolle der Brenda, der Stiefmutter von Juno, Allison Janney spielt sie, 1959 er Baujahr. So herrlich witzig, Wortwitzig, liebend, eine richtige Mutter. Im Jahr 2008 wurde der Film für vier Oscars nominiert: Als Bester Film, für Beste Regie für das Beste Originaldrehbuch und für Ellen Page als Beste Hauptdarstellerin. Letztlich gewann nur Drehbuchautorin Diablo Cody den Oscar für das beste Originaldrehbuch.
Schön ist es ja im Film endlich lachen zu können, weinen zu können Trauer und Spaß zu erleben, aber alles ist so gefilmt dass man an dem ganzen Film die Verbindungen nicht so merkt, obwohl der Film als Gesamtkunstwerk zu sehen ist, den ich sicher nie vergessen werde. Ich freue mich schon dass ich den Film das 2. x sehen werden solche Film sind glaube ich dazu produziert worden dass sie Leute sehen die irgendein Problem haben oder überglücklich sind, die sich nicht entscheiden können für was wichtiges und aus dem Film vielleicht Kraft ziehen wollen, denn wenn ein 16 jähriges schlaksiges intelligentes selbstbewusstes Mädchen ein Kind aus Ihrem Leib pressen kann, in der Größe einer Wassermelone aus einer Öffnung so groß wie ne Nussschale, dann verstehe ich echt nicht wieso andere Leute abtreiben.

Ach ja, der Film hat 6,5 Millionen gekostet, 150 Millionen hat er in den USA fast eingespielt und weltweit 217 Millionen US $, sagt doch eh alles oder nicht? Endlich mal wieder eine erfolgreiche Komödie von Jason Reitman und ich beglückwünsche ihn dazu ganz kräftig und freue mich dass er so einen Film gemacht hat. Was ich an dem Film sehr schön finde, dass er eine Thematik anspricht, die eigentlich zeitlos ist, ohne große Gewalteskapaden zu praktizieren und das mit einem kleinen Budget. Für die Hauptrolle der süßen JUNO wurde die 21 jährige Ellen Page ausgewählt. Sie hat ein sehr kindhaftes Aussehen, und ein zartes Äußeres und wirkt auch wie 16, darum auch ist es Ihr zu verdanken, dass sie den Part glaubhaft darstellen kann. Sie ist 1,55 Meter kleine, eine Kanadierin und seit sie 11 ist, ist sie Schauspielerin. In unseren Breiten erregte sie erstmals in Hard Candy" für Aufsehen. Der Durchbruch gelang nur wenig später, als sie eine Rolle in Brett Ratners X-Men: The last Stand" bekam. Nach JUNO darf Ellen nun endgültig zu den talentiertesten des Faches gelten. Sie verleiht der Rolle als Juno MacGuff nachdrücklich ihren Stempel. Es ist vorrangig ihrer Natürlichkeit zu verdanken dass dieser Film so optimistisch wirkt, ohne dass ein Schubladendenken entsteht. Ellen versteht es in der Darstellungsweise hervorragend der Rolle sehr viel gefühlvolle Sympathie zu verleihen, so dass etwaige Schuldzuweisungen, weil Kind und schwanger passt nicht, im Keim erstickt werden.

Ja eine Handlung gibt s auch schnell:

Erzählt wird ein Jahr im Leben der 16jährigen JUNO MACGUFF (Ellen Page), die aus nicht näher ausgeführten Gründen eines Abends auf die Idee kommt, mit ihrem besten Freund, dem etwas drömeligen PAULIE BLEEKER (Michael Cera), mal was neues auszuprobieren. Eine Rolle spielen dabei ein Sessel, ein TicTac und die Abwesenheit von Kleidung. Das Ergebnis, das muss Juno nach 3 gleichlautenden Tests dann doch eingestehen, ist eine Schwangerschaft. Und Schwangerschaften führen bekanntlich zu... Kindern. Was aber tun, wenn man selbst eigentlich noch ein Kind ist? Nach anfänglichen Überlegungen sich einer Abtreibung zu unterziehen beschließt Juno das Kind auszutragen, es allerdings zur Adoption freizugeben. Ein adoptionswilliges Paar ist auch schnell über eine Zeitungsanzeige ausgemacht, sodass Juno ihre Eltern, Klimaanlageninstallateur MAC (J. K. Simmons) und Stiefmutter BREN (Allison Janney) schon vor nahezu vollendete Tatsachen stellen kann. Bei den designierten Adoptiveltern handelt es sich um zwei gutgestellte Mittdreißiger. MARK LORING (Jason Bateman) ist Komponist von Werbejingles, von Ehefrau VANESSA (Jennifer Garner) wiederum erfährt man nicht viel, außer dass sie gänzlich auf ihre Zukunft als Mutter fixiert ist. Alles in allem erwecken sie den Anschein eines perfekten Zuhauses für den künftigen Nachwuchs, sodass sich eigentlich alles zum guten wenden kann.

Ja ein definitiver 93 er
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es begann alles mit einem Sessel..., 21. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Juno (DVD)
...und es endete mit einem Schaukelstuhl. Dazwischen liegt die Handlung von Juno, dem Film. Was bereits beim Anschauen des hochkreativen Vorspanns zu ahnen ist, setzt sich im weiteren Film durchgehend fort. Frisches, unverbrauchtes, lockeres Kino für Feinschmecker. Jason Reitmann hat sich ein interessantes Thema gegriffen, ein paar Besetzungsglücksgriffe getan und ein kleines Juwel für das heimische DVD-Regal produziert.

Juno(Ellen Page) ist rotzfrech, lebenslustig, manchmal unglaublich sarkastisch, anstrengend und...zuckersüß. Das weiß auch ihr Freund Paulie(Michael Cera), ein Enfant-Terrible der Schulbasketballmanschaft. Ein Typ, der ungefähr so dynamisch ist, wie eine Wolldecke. So landen Paulie und Juno auf dem besagten Sessel und kurze Zeit später ist Juno schwanger. Mit 16 Jahren ist das ein echtes Problem. Als sie ihrem Vater und der Stiefmutter das Missgeschick mitteilt, wird im Familienrat nach einer Lösung gesucht. Die hat Juno allerdings schon parat. Aus einem Anzeigenblatt hat sie ein kinderloses Ehepaar als Adoptiveltern ausgewählt. Der coole Mark und die bildschöne, aber irgendwie ein bisschen psychopathische Vanessa(Jennifer Garner) sind die Auserwählten. Juno lernt sie kennen und lieben, wird immer dicker, steht kurz vor der Entbindung, und dann geht alles schief, was noch schiefgehen kann. Doch Juno wäre nicht Juno, würde sie nicht auch diese Hürde überspringen.

Juno ist ein herrlich unkomplizierter Film, mit einer Ellen Page, die einem so fest ans Herz wächst, dass man am Ende des Films schon bedauert, sie nicht mehr zu sehen. Ihr Freund Paulie wird von Michael Cera minimalistisch wunderbar gespielt. Jennifer Garner ist als Psychomama ein Highlight der Besetzungsliste. Die deutsche Synchronisation lässt keinerlei Wünsche offen. Es ist schwer, ja fast unmöglich, ein Haar in der Suppe dieser Produktion zu finden. Also suchen wir erst gar nicht genauer. Freuen wir uns lieber über modernes Kino der Spitzenklasse, mit einem unaufdringlichen, ins Ohr gehenden Soundtrack, jeder Menge guter Schauspieler und einer Juno, die man so schnell nicht wieder vergisst.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Humor im Wal-kostüm" - empfehlenswerte absurde Komödie über ein ernstes Thema mit starker Ellen Page, 9. Juni 2012
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Juno [Blu-ray] (Blu-ray)
BLU-RAY:

- BILD: gute Bildqualität, wenig Schwächen, gutes Schwarz
- TON: gute Dialogabstimmung, wenig Transparenz gefordert, Blu-ray: DTS 5.1
- EXTRAS: schön viel: Audiokommentar, viele entfallene Szenen, diverse making ofs und specials über die Darsteller und Regisseur, Hinter den Kulissen, Casting und die Weltpremiere

FILM (OHNE SPOILER!)

Warum müssen viele schreiben der Film sei "entzückend" und "goldig" ? Ist er vielleicht auch "herrlich komisch" ? Abgesehen von der Spiessigkeit dieser Begriffe umschreiben diese nur wage wie schön absurd und teilweise geradezu grotesk der Humor von JUNO für eine amerikanische Komödie ist. Die attraktive Ellen Page spielt mit ihren 20 Jahren die 16-jährige Juno nicht nur, sie lebt sie mit Haut und Haar und verströmt eine jugendliche Frische wie man sie selten erlebt. Dazu kommt eine sehr gut aufspielende und nachhaltig witzig agierende Schauspielerriege die Ihre Eltern und Adoptiveltern darstellen, so dass man Regisseur Jason Reitman nur bewundern kann aus einem eigentlich schweren Stoff eine rundum funktionierende Komödie machen kann.

Die Story stellt sich wie folgt dar (OHNE SPOILER!): Juno (Ellen Page) ist eine ungewöhnliche und unangepasste Jugendliche die ungewollt schwanger wird und das Kind zur Adoption freigeben will. Ihre Eltern sind natürlich entsetzt aber unterstützen sie auf dem schwierigen Weg der zunächst einfacher erscheint als er ist.........JUNO hat diverse Preise in verschiedenen Kategorien gewonnen und wurde immerhin für 3 Golden Globes und 4 Oskars nominiert aber erhielt "nur" einen Oskar für das Drehbuch. Leider war der Film den Juoren der großen Preise dann doch zu "independent" und "schräg".

Sicherlich ist der Film auch nicht perfekt und es funktionieren nicht alle Gags durchgehend und der ein oder andere Spruch wirkt etwas übertrieben, durchgeplant und auf Gedeih und Verderb auf "komisch" getrimmt. Manche behaupten auch es wäre eine Sitcom auf Spielfilmlänge gezogen. Der ein oder andere Gag war tatsächlich etwas bemüht, aber der Film hatte eine solche Menge von Wortwitz welcher sonst für mehrere Filme reicht. Regisseur Jason Reitman hatte uns zuvor noch den ebenfalls gelungenen THANK YOU FOR SMOKING und danach noch die sehr guten UP IN THE AIR und jüngst YOUNG ADULT abgeliefert und hat sich somit nachhaltig als empfehlenswerter Regisseur nachdenklich stimmender und gleichzeitig sehr unterhaltender Komödien positioniert.

4/5 TicTacs....äh,....Sternen
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5.0 von 5 Sternen Muss man gesehn haben!, 25. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Juno (DVD)
Dieser Film hat mich komplett überzeugt: sympathische Charaktere, eine feinfühlige Story und alles mit einem Humor verpackt, der einfach nur herrrrlich ist! Schön, dass nicht jeder Film, der in Hollywwod produziert wird, langbeinige Schönheiten mit Strahle-Grinsen in der Hauptrolle haben muss und trotzdem noch unterhaltsam ist! Juno ist vielleicht nicht perfekt, aber das ist grade einer ihrer besten Eigenschaften. Auch alle anderen Figuren sind authentisch dargestellt und man fühlt mit jedem einzelnen mit. Zudem sind Teenager-Schwangerschaften ja immernoch ein Thema über das nur hinter vorgehaltener Hand oder in abfälligen Ton gesprochen wird. Dieser Film ist ein amüsantes Beispiel dafür, dass nicht immer gleich die Welt untergehen muss, wenn in unserer Gesellschaft ein Tabubruch stattfindet. ;)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, klasse Darsteller, 2. April 2008
Von 
Leonidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Juno (DVD)
Dieser Film erinnert mich sehr an Filme wie 'Beautiful Girls', 'Little Miss Sunshine' oder auch 'Garden State'. Basis all dieser Filme ist ein hervorragendes Skript, welches von exzellenten Darstellern getragen wird.

Besonders beeindruckt hat mich Jennifer Garner, die mimisch derart viel auszudrücken imstande war, dass sie kaum Text brauchte. Wahnsinn. Aber auch die Hauptdarstellerin Ellen Page ist klasse. Sie spielt das roztige, neunmalkluge und manchmal ziemlich dreiste Tennagegirl perfekt.
Trotz allem vergebe ich lediglich vier Sterne, denn der Film verbreitet zwar eine positive Botschaft, die in den USA sicherlich wichtig ist, denn dort ist das Thema Jugendliche und Schwangerschaft sowie Abtreibung ein starkes Tabu, was es schwer macht, Hilfe und Unterstützung zu finden, aber ich finde, der Film blendet die negativen Seiten dieser Situation etwas zu stark aus. So entsteht ein kleines bisschen der Eindruck, als sei es ein Klacks ein Kind zu kriegen.

Kleine Notiz am Rande: Emily Perkins, die Hauptdarstellerin aus den drei Ginger Snaps-Filmen spielt eine klitzekleine Nebenrolle! Schön, sie mal wieder auf der Leinwand zu sehen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommerzieller Independent-Film, aber trotzdem gut gemacht, 5. Februar 2012
Von 
Matthias Proske "Freier Journalist | ValueTec... (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Juno - Cine Project [Blu-ray] (Blu-ray)
Wem die Überschrift jetzt etwas seltsam vorkommt, dem sei gesagt: Das war auch die Absicht.

Grundlegend fand ich den Film gut bis sehr gut gemacht. Die beiden Hauptdarsteller haben viel Potential, zumal Michael Cera auch schon viele größere Rollen hatte. Bleibt also zu hoffen, dass wir die Beiden auch in Zukunft noch häufiger sehen werden. Auch wenn der Film oft als independent eingruppiert wird, merkt man ihm doch seine professionelle Machart an. Für mich spricht das aber eher für den Film als dagegen.

Die Geschichte ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Das Thema Schwangerschaft unter Jugendlichen ist an und für sich bereits sehr kontrovers, das Ganze als Komödie umsetzen zu wollen macht es umso schwieriger.

Auch wenn die Rolle der werdenden Mutter Juno in ihrer Gelassenheit sicherlich etwas zu überzeichnet ist, sorgt eben jene Gelassenheit für einen kurzweiligen Film mit unerwarteten Wendungen und einem Ende, das man nicht von Anfang an bereits erahnt. Der Verzicht auf Rückblenden oder ähnliche Kunstgriffe setzt zudem mehr Aufmerksamkeit beim Anschauen voraus, als es bei üblichen Mainstream-Filmen der Fall ist. Also doch wieder etwas in der Independent-Ecke angekommen?

Die Bild- und Tonqualität der Blu-Ray Umsetzung ist als gelungen zu betrachten, es gibt eigentlich überhaupt nichts daran auszusetzen. Man kann sich schlicht auf den Film konzentrieren, das Auge wird dabei mit schönen Bildern und das Ohr mit einem glasklaren Klang geschmeichelt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen überzeugende, niveauvolle und sehr gut gespielte Komödie !, 4. November 2008
Von 
billy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Juno (DVD)
"Juno" befasst sich mit der Jungendschwangerschaft und geht mit diesem heiklen Thema völlig sympathisch um. Auch in den noch so ernsten Situationen wurden immer wieder großartige Pointen eingebaut. Die humorvollen Dialoge bringen einen einfach immer wieder zum Schmunzeln. Dass das Ganze so gut funktioniert liegt auch an den absolut sympathischen Charakteren. Die Figuren sind einfach aus dem Leben gegriffen und völlig authentisch.

"Juno" ist eine überzeugende, niveauvolle, charmante und sehr gut gespielte Komödie.

9 von 10
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleine Schwächen, 18. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Juno (DVD)
Ein Problem der deutschen Version ist sicher, dass der Humor des Films auf den Dialogen basiert und sie somit nicht wirklich witzig ist.
Das englische Original ist viel besser und ich würde es jedem ans Herz legen, der in Englisch sattelfest ist.
Ansonsten ist die Hauptdarstellerin Ellen Philpotts-Page wirklich genial in ihrer Rolle. Eigentlich wäre der gesamte Film super besetzt, gäbe es da nicht eine Ausnahme: Jennifer Garner. Irgendwie wirkt sie in dem Film gegenüber all den anderen Charakteren total fehl am Platze, was auch daran liegen mag, dass sie schlicht und ergreifend absolute keine Charakterschauspielerin ist.
Ansonsten eine unverbrauchte Story - schönes Artwork - im Original originelle Dialoge - gute schauspielerische Leitungen - nur durch oben genannte Kritikpunkte an 5 Sternen vorbeigeschossen.
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Juno
Juno von Jason Reitman (DVD - 2009)
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