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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eher philosophische als blutige Kingverfilmung
Hier mal vorweg zur technischen Seite:
Die DVD ist uncut. Wenn man den Film auf Deutsch ansieht, sind ein paar ganz kurze Passagen nur auf Englisch mit Untertiteln.
Das Bild und die englische Tonspur sind sehr gut für einen alten Film.
Die deutsche Tonspur... ist verrauscht und total dumpf. Aber zur Not auch noch erträglich. (Man hat schon...
Veröffentlicht am 22. Februar 2011 von Akamas

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film gut, DVD suboptimal
Tja, gerade mal wieder umsonst Geld ausgegeben. Ich will mich kurz fassen. Der Film kam vor ein paar Jahren bei Marketing als DVD raus. Und das ist auch die einzige deutsche Fassung, die relativ gut ist. Diese Version von Filmconfect ist jedoch ein Schlag ins Gesicht. Nicht nur, dass es sich hierbei um die selbe Filmversion handelt, die bei Marketing released wurde. Sie...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2009 von Stefan Wille


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eher philosophische als blutige Kingverfilmung, 22. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Dead Zone (DVD)
Hier mal vorweg zur technischen Seite:
Die DVD ist uncut. Wenn man den Film auf Deutsch ansieht, sind ein paar ganz kurze Passagen nur auf Englisch mit Untertiteln.
Das Bild und die englische Tonspur sind sehr gut für einen alten Film.
Die deutsche Tonspur... ist verrauscht und total dumpf. Aber zur Not auch noch erträglich. (Man hat schon schlimmeres erlebt.)

Zum Film:
Der Titel "The Dead Zone", das Cover mit Gewehr und Blutflecken sowie die Altersfreigabe ab 18 lässt hier die Vermutung aufkommen, dass es sich um eine actionreichere und gruselige Kingverfilmung handelt. Tatsächlich gibt es aber nur ganz vereinzelt und kurz blutige Szenen in diesem Film. "The Dead Zone" ist ein ruhiger Film, der sich viel Zeit nimmt für das Porträt eines Menschen mit einer außergewöhnlicher Gabe. Spannung entsteht dadurch, dass man sich als Zuseher fragt, was man selber tun würde, wenn man über die Zukunft Bescheid wüsste.

Christopher Walken spielt hier auf seine genial eindrückliche Art den Englischlehrer Johnny Smith, der nach einem schweren Unfall 5 Jahre im Koma liegt. Als er wieder aufwacht muss er erfahren, dass seine Lebensgefährtin inzwischen jemand anderen geheiratet hat. Während er noch mit seinem Schicksal hadert, entdeckt er, dass er nun die Gabe besitzt in die Zukunft oder die Vergangenheit anderer Menschen zu blicken. Schon bald interessiert sich die Presse für ihn und der Sheriff bittet ihn, bei einem Mordfall mitzuhelfen. Aber Johnny empfindet seine Gabe als einen Fluch, da jede Vision seinen Gesundheitszustand noch weiter verschlimmert. Doch als Menschen, die ihm nahe stehen, in gefährliche Situationen geraten, sieht er sich doch dazu veranlasst seine Gabe einzusetzen, um ihnen zu helfen.

"The Dead Zone" verbringt viel Zeit damit das schwierige Schicksal Johnny Smiths für den Zuschauer verständlich zu machen. Wenn man sieht, wie er das Gehen nach dem Koma neu lernen muss, jede Vision ihn zu krampfhaften Zuckungen bringt und seine einstige Freundin nun in sehr zweifelhafte Kreise gerät, ohne dass er daran etwas ändern könnte, versteht man, dass der unfreiwillige Hellseher sein Schicksal als grausam empfindet und lieber sein Leben vor dem Unfall zurück hätte. Im Verlauf des Films lernt er allerdings mit seiner Gabe umzugehen und erkennt, dass damit auch gute Dinge bewirkt werden können. Somit ist "The Dead Zone" eigentlich eine Geschichte über eine Lebenskrise und deren Überwindung, die durch die übersinnlichen Elemente noch zusätzliche Spannung und Faszination erhält.

Regisseur Cronenberg versteht es das ganze gekonnt zu inszenieren. Die Darstellungen von Johnnys Visionen sind packend und doch nicht übertrieben. Christopher Walken gelingt es hier einen sehr ungewöhnlichen Helden darzustellen, der die meiste Zeit des Films mit seiner Angst und seiner Trauer kämpfen muss. Sympathisch macht ihn, dass er nicht versucht Kapital aus seiner Gabe zu schlagen und sich schließlich, als es wirklich hart auf hart kommt, dafür entscheidet, die Moral über seine eigenen Interessen zu stellen.

Martin Sheen brilliert hier übrigens in der Darstellung eines populistischen Politikers der sich anschickt der nächste U.S. Präsident zu werden. Auf diese Art enthält "The Dead Zone" auch einige kritische Anspielugen auf die politische Situation der U.S.A. und wird zu einer Art Plädoyer für die Kraft des Gewissens. Es ist eine Geschichte, die einen auffordert das moralisch Richtige zu tun, auch wenn der Preis dafür sehr hoch sein mag.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film gut, DVD suboptimal, 31. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Dead Zone (DVD)
Tja, gerade mal wieder umsonst Geld ausgegeben. Ich will mich kurz fassen. Der Film kam vor ein paar Jahren bei Marketing als DVD raus. Und das ist auch die einzige deutsche Fassung, die relativ gut ist. Diese Version von Filmconfect ist jedoch ein Schlag ins Gesicht. Nicht nur, dass es sich hierbei um die selbe Filmversion handelt, die bei Marketing released wurde. Sie prahlt auf dem Backcover auch noch damit, eine Extended Version zu sein... und gibt eine Laufzeit von 100min. an... 3 min. kürzer als die Marketing Fassung. Ich kann zum Glück gleich sagen: Diese DVD ist ebenfalls ungekürzt, aber exakt so lang wie die Marketing-DVD. Zweiter Wermutstropfen: Wieso ist der deutsche Ton eigentlich noch schlechter als die vorherige Tonspur bei Marketing und Laser Paradise? Und zu guter Letzt: Ich steh absolut auf die Filmmusik von Dead Zone. Umso mehr war ich angefressen, dass der Beginn der Musik im Paramount-Logo fehlt und dann im Vorspann eingefadet wird. Ach ja: Digital remastered??? Wo das denn?
Also an alle Sammler: Besorgt Euch die alte Ausgabe von Marketing. Allen anderen: Hier liegt ein super parapsychologischer Thriller vor, der heute noch genauso atmosphärisch und dramatisch ist wie vor 26 Jahren. Wer mit den Mängeln leben kann: Zugreifen, Euch bleibt eh nichts anderes übrig, die Marketing-Version ist meines Wissens vom Markt verschwunden :-)
Fünf Sterne für den Film, zwei für schlechten Sound, bewusster Irreführung ("extended", "digital remastered")
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Film OK - DVD miserabel, 3. März 2006
Rezension bezieht sich auf: The Dead Zone (DVD)
Es gibt nicht viel zu dem hinzuzufügen, was schon erwähnte wurde.
Die Original-Story ist für King-Adaptionen recht gut umgesetzt. Cronenberg arbeitet mit wenigen Spezialeffekten, wodurch die tragische Figur des John Smith in den Vordergrund gerückt wird: als Mensch mit einer einzigartigen Gabe, die ihn mehr und mehr von der Gesellschaft isoliert. Insofern durchaus sehenswert.
Die Präsentation auf der angebotenen DVD kann ich jedoch tatsächlich nur als skandalös bezeichnen:
Die fehlenden Extras mag man verschmerzen oder auch nicht, aber dass die Gesamtaufbereitung des Films nur als schlampig bezeichnet werden kann, ist bitter!
Die Bildqualität ist in der untersten Kategorie anzusetzen: schlechte Kontraste, fehlende Farben, drops-outs mindern die Lust am Anschauen.
Es liegt ausschliesslich eine deutsche Tonspur, in zudem abgrundschlechter Qualität (der Vergleich mit einer Kassettenrecorder-Aufnahme trifft es tatsächlich!) vor, wobei es mehrmals Einschübe des Originaltons gibt. Hier wurden Teile der Originalfassung eingefügt, aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht synchronisiert - unfassbar!
Zudem wird der Abspann nicht vollständig abgespielt, sondern nach wenigen Sekunden einfach beendet - zu diesem Zeitpunkt zweifelte ich tatsächlich daran, eine Originalversion erworben zu haben...
Fazit: Nicht akzeptable Version eines sonst recht guten Films - keine Kaufempfehlung!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Diese Version ist eine Schande!, 26. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: The Dead Zone (DVD)
Es gibt wohl kaum einen Autor, dessen Bücher häufiger verfilmt wurden als die von Horror-Meister Stephen King. Aus meiner Sicht sind nur wenige dieser Verfilmungen wirklich gelungen, und "The Dead Zone" gehört für mich zu den besten - auch wenn sie sich nicht detailgetreu an die Romanvorlage hält. Christopher Walken, Herbert Lom und Martin Sheen spielen ihre Rollen sehr überzeugend und David Cronenberg hat wirklich großartige Regiearbeit geleistet.
Um so mehr bin ich über diese DVD entsetzt. Das ist schlicht und ergreifend eine Frechheit! Die Bildqualität lässt sich ja noch verschmerzen, aber der Ton haut dem Fass den Boden raus! Der gesamte deutschsprachige Teil hört sich an, als hätte man ihn mit einem Uralt-Kassettenrekorder vom Mono-Lautsprecher eines Fernsehgeräts aufgenommen. Das ist derart schlimm, dass man an manchen Stellen zurückspulen muss, um noch einmal genau hinzuhören, was der- oder diejenige gerade gesagt hat. Dabei zeigt die erste Szene, dass der Originalton um einiges besser erhalten ist (wenngleich auch der nicht gerade "berauscht"). Tja, und wer gerne den gesamten Film im Original hören möchte, hat das Nachsehen. Kurzum, ich habe den Eindruck, irgendein Amateur hat ein altes Leih-Video auf DVD gebrannt.
Und noch eines: ich bin an sich kein Freund von brutalen Szenen, aber das Herauskürzen der Selbstmord-Szene erscheint mir doch unnötig, angesichts der Dinge, die man täglich ab 20 Uhr auf jedem Fernsehkanal zu sehen bekommt.
Ich hoffe sehr, dass es eines Tages eine würdige, ungekürzte und restaurierte Version dieses spannenden Films geben wird. Bis dahin werde ich mit der US-Version vorlieb nehmen müssen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Gabe des Sehens..., 28. September 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Dead Zone (DVD)
"Dead Zone", ein Roman von Stephen King, der zum sogenannten "Castle Rock Zyklus" gehört, wurde 1883 vom kanadischen Regisseur David Cronenberg verfilmt.
Er entstand kurz vor seinem grössten Kassenerfolg "Die Fliege" und markiert ebenso diese kurzfristige kommerzielle Phase in seinem Gesamtwerk.
Der Film spielt in dem fiktiven Ort Castle Rock im US-Staat Maine.
Ein Tag im Leben des jungen Lehrers Johnny Smith (Christopher Walken): Er ist beliebt bei seinen Schülern, frisch verliebt in Sarah (Brooke Adams) und beide verbringen einen ausgelassenen Nachmittag auf dem Jahrmarkt. Während der Fahrt mit der Achterbahn wird es ihm schlecht und er hat kurzfristig einen starken Kopfschmerz. Die beiden verabschieden sich am Abend, die Einladung von Sarah zur Übernachtung lehnt Johnny ab, weil er noch warten möchte. Auf regennasser Straße erleidet er auf dem Heimweg einen Unfall: Sein Kleinwagen kracht ungebremst in einen umgestürzten Tanklaster.
Johnny erwacht dann im Krankenhaus und wundert sich, dass er keine sichtbaren Verletzungen am Körper hat. Doch der Schock kommt gleich: Während seine Eltern ihn weinend begrüssen, erfährt er von seinem Arzt Dr. Sam Weizak (Herbert Lom), dass er 5 Jahre im Koma lag.
Seine frühere Freundin ist inzwischen verheiratet und Mutter eines kleinen Sohnes. Ausserdem entdeckt Johnny hellseherische Fähigkeiten an sich. Immer wenn er andere Menschen berührt, sieht er in deren Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. So wird er nicht nur in einigen Fällen zum Lebensretter, er wird auch Helfer von Sheriff Bannermann (Tom Skerritt) bei der Jagd nach einem geisteskranken Serienkiller.
Als der Millionär Roger Stuart (Anthony Zerbe)Johnny als Privatleher für seinen verschlossenen Sohn Chris (Simon Craig)engagiert, wird die übersinnliche Gabe durch eine weitere Variante ergänzt. Johnny sieht nicht nur Bilder, er kann die Zukunft auch durch sein Eingreifen verändern.
Als in der Stadt der rechte Populist Greg Stillson (Martin Sheen) politisch für Furore sorgt, steht Johnny bald vor einer ganz entscheidenen Frage, die nur er selbst beantworten kann...
"Dead Zone" ist ein intelligenter Fantasy/Horrorfilm, der eine äüsserst verzweifelte Hauptfigur zeigt, die durch einen Unfall zwar überlebt, in der Wahrnehmung aber fast alles an bisherigem Leben verliert, dafür aber eine nicht erklärbare Gabe geschenkt bekommt und irgendwie ganz neu anfangen muss. Diese neue Chance zeigt sich schwankend von Segen bis Fluch. Dadurch, dass Johnny diese Kraft irgendwann eher aus Resignation ganz annimmt, wächst nicht nur die Verantwortung, sondern auch die Demut ohne Ego sich einem ganz bestimmten Schicksal zu stellen.
Der Film hat wie viele andere Werke von Cronenberg 5 Sterne verdient, aber die DVD-Veröffentlichung lässt doch teilweise stark zu Wünschen übrig: Keine Originalsprache, keine Untertitel. Bild und Ton müssen als "mittelmässig" im Sinne von "auf den ersten Blick echt enttäuschend" eingestuft werden, denn die Videoaufnahme ist da auch nicht schlechter. Man gewöhnt sich allerdings schnell - aufgrund der Klasse des Films - an den etwas hölzernen Ton und an das m.E. etwas zu helle Bild.
Aber optimal ist anders. Demnächst soll der Film ja neu aufgelegt werden. Es darf gehofft werden, dass in techischer Hinsicht deutliche Verbesserungen realisiert werden können....Daher einen Punkt Abzug.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 4 Sterne für den Film, eigentlich NULL für die DVD, 30. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The Dead Zone (DVD)
Eine der frühesten King-Verfilmungen, und für mich eine der besten, atmosphärisch dicht, ruhig dahin fließend, ohne Effekthascherei und doch packend. Und v.a. noch GUTE Schauspieler! Liegt vielleicht daran, dass er in den 80er gedreht wurde, da gab's vielleicht noch besser Actors. Leider zählt die DVD rein technisch zu den miesesten, die ich je gesehen habe (und das waren einige). Ton ist sehr bescheiden, das Bild ist be******en.... So was anzubieten, ist gelinde gesagt eine FRECHHEIT. Auf dem Cover steht "neue Version", frage mich nur, was daran neu sein soll, die Qualität bestimmt nicht, die ist unterirdisch...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Dead Zone - Das Attentat (Astro FSK16), 8. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Dead Zone (DVD)
Zum Film:
Der Lehrer John Smith überlebt einen Autounfall nur knapp und erwacht erst nach 5 Jahren aus dem Koma. Danach besitzt er eine Art hellseherische Fähigkeit und nutzt diese auch, sei es bei der Jagd nach einem Serienkiller oder bei der Rettung eines Jungen vor dem Ertrinken. Beim Finale des Films dreht sich alles um einen Politiker, der zur Wahl im Senat steht. Mehr verrate ich hier nicht...
Der Film bleibt die komplette Spielzeit über sehr spannend. David Cronenberg ist einer der wenigen, dem es gelungen ist, eine Stephen King-Vorlage sehr gut in einem Film rüberzubringen.
Zwar ist diese Version des Films leicht geschnitten, jedoch stört dies eigentlich kaum. Wer mehr von der Badewannen-Szene sehen will, kann man einfach mal aufs Cover schauen.
Zur DVD:
Die Umsetzung des Films auf DVD ist wirklich miserabel. Ich habe wirklich noch nie so ein lächerliches DVD-Menü gesehen. Ein hässliches Standbild, mit drei anwählbaren Punkten. Die Schrift sieht wirklich übel aus.
Bild und Ton scheinen von einer alten VHS-Kassette zu stammen. Jedoch lässt sich alles sehen und auch alles verstehen. Es gibt nur die eine deutsche Tonspur, Untertitel sind auch nicht vorhanden.
Extras sind Mangelware: Kein Trailer, kein Making-of, einzig ein paar lächerliche Biografien zu den Akteuren, sowie zum Regisseur und zu Stephen King sind nachzulesen.
Fazit:
Die DVD erhält von mir, trotz der wirklich lieblosen DVD-Umsetzung 3 Sterne, weil der Film wirklich zu unterhalten vermag und weil es die DVD bereits ab 1,50€ zu kaufen gibt. Da darf man eigentlich wohl zuschlagen.
Wer von der schlechten Umsetzung der DVD abgeschreckt ist, sollte sich die ungeschnittene FSK18-Version von Marketing Film anschauen, die sowohl besseres Bild als auch besseren Ton (auch englisch) enthällt. Kostet nur halt ein wenig mehr...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine der besten Kingverfilmungen in einem der ungewöhnlichsten Cronenberg-Filme, 4. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Dead Zone (DVD)
Johnny Smith (Christopher Walken) ist Lehrer durch und durch. Er und seine Freundin Sarah (Brooke Adams) unterrichten in der Kleinstadt Castle Rock in Maine. Nach einer Abendveranstaltung bringt er sie heim, will aber lieber nicht über Nacht bleiben, "gewisse Dinge spart man sich lieber für später auf", sind seine Worte. Doch auf der Heimfahrt verunglückt Johnny schwer und fällt ins Koma. Fünf Jahre vergehen, dann wacht er auf. Noch im Krankenhaus macht er erste Erfahrungen mit einer Gabe, die möglicherweise immer schon in ihm schlummerte, sich nun aber voll entfaltet: Er kann bei Berührung mit anderen deren Vergangenheit, manchmal ihre Zukunft sehen oder aber, daß Dinge geschehen, die diese emotional sehr berühren. In diesem Fall kann er gerade noch dafür sorgen, daß die kleine Tochter der Krankenschwester, die er berührt hat, aus dem brennenden Haus der Familie gerettet wird. Johnnys Eltern nehmen ihn bei sich auf und nach und nach erholt er sich von seiner langen Abwesenheit. Doch muß er lernen, daß fünf Jahre eine lange Zeit sind und sich vieles ändert. So hat Sarah geheiratet und ein Kind. Er findet sich schweren HErzens damit ab und nach und nach gelingen ihm einige Rettungstaten und Hilfen für andere. So merkt er schnell, daß sein Arzt Dr. Weizak (Herbert Lom) die Schrecken des Krieges und der Judenverfolgung in Europa überlebt hat, daß dessen Mutter noch lebt, erfährt Johnny durch seine Gabe. Sheriff Bannerman (Tom Skerritt) hingegen hilft er, einen Serienmörder aufzuspüren. Als der Industrielle Roger Stuart (Anthony Zerbe) ihn als Lehrer für seinen scheinbar autistisch veranlagten Sohn einstellt, begreift Johnny, daß es da noch mehr gibt, als reine Visionen: Stuart will mit seinem Sohn an der Spitze ein kleines Eishockeyteam aufstellen. Doch Johnny sieht, daß das Eis einbrechen wird und sterben Kinder werden - woraufhin Stuarts Sohn Chris (Simon Craig), der Johnny zu vertrauen gelernt hat, nicht an dem Spiel teilnehmen will. Es kommt wie es kommen mußte - das Eis bricht ein, Simon überlebt (was Johnny nach dessen Absage ebenfalls "wusste"), einige andere Kinder kommen ums Leben. Johnny lernt, daß es eine Zone in seinen Sichten gibt, er nennt sie "die tote Zone" - Dead Zone - wo es keine eindeutige Sicht auf die Zukunft gibt, weil diese noch nicht entschieden ist. Also hat Johnny die Möglichkeit, Einfluß zu nehmen. Als er dem überall auf Plakaten und in Werbespots präsenten Politiker Greg Stillson (Martin Sheen) begegnet, dem auch Sarah und ihr Gatte als Wahlhelfer zugetan sind, entfaltet sich vor Johnnys innerem Auge ein ganzes Panorama des Schreckens: Stillson wird es schaffen, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden und wird in dieser Funktion einen Nuklearkrieg auslösen. Johnny beschließt, Stillson zu töten. Zwar gelingt ihm das nicht, doch entreißt der Kandidat Sarah das Kind, um sich zu schützen. Der sterbende Johnny kann noch sehen, wie das Foto, das davon geschossen wurde, Stillsons Karriere beenden wird. Dann stirbt er in den Armen der weinenden Sarah.

1979 veröffentlichte Stephen King seinen sechsten Roman DEAD ZONE , bereits vier Jahre später wurde dieser verfilmt. Zu jenem Zeitpunkt gab es noch nicht die Schwemme an King-Verfilmungen, aber immerhin hatten sich mit Brian de Palma, George A. Romero und Tobe Hooper drei aufstrebende und Aufsehen erregende Jungfilmer und mit Stanley Kubrick bereits ein echter Meister an Kings Werken versucht. Mit recht gemischten Resultaten muß man sagen. Und im selben Jahr wie die vorliegende Verfilmung von DEAD ZONE, erschienen mit CUJO (Regie Lewis Teague) und John Carpenters CHRISTINE zwei weitere Versuche, King für die Leinwand zu adaptieren. David Cronenberg wusste also, daß er sich ins Gedränge wagt, wenn er sich auf diese Auftragsarbeit einließ. Was dann dabei heraus gekommen ist, ist einerseits die möglicherweise beste Verfilmung eines Buchs des Autors, andererseits der bis dato untypischste Film dieses Regisseurs, den Dominik Graf in seinem wunderbar zu lesenden Aufsatz dazu in Marcus Stigleggers Buch DAVID CRONENBERG dessen "erwachsensten" Film nennt. Man mag zu solchen Äußerungen stehen, wie man will, wahr ist, daß Cronenberg aus einem schwierig zu visualisierenden Thema einen ruhigen, unaufgeregten und seine Konflikte sehr ernst nehmenden Film schuf, der nahezu zwei Stunden lang zu fesseln vermag, ohne allzu aufdringlich zu werden. Er selber sagte dazu, er habe "das Buch wegschmeißen müssen, um Stephen King gerecht werden zu können". Da ist etwas dran, denn die Handlung wurde gestrafft und gerafft, vieles, was das Buch King-typisch ausspielt und was bei ihm viel von der Atmosphäre ausmacht, deutet der Film lediglich an. Auch hat Cronenberg nicht das Americana-Feuerwerk gezündet, das die meisten Regisseure abfackeln, wenn sie King verfilmen. Cronenbergs Maine liegt in Ontario, wo der Film gedreht wurde; es ist ein ruhiges, immer winterliches Maine, das landschaftlich die Ruhe und das Tempo des Films aufnimmt, widerspiegelt und ergänzt. Castle Rock ist ein ebenfalls ruhiges Städtchen, kaum sieht man Leute auf der Straße, nichts passiert hier. Nur wir, die Leser von Stephen King, wissen, daß diese Stadt das Böse anzieht wie ein Magnet das Metall.

Ebenfalls 1983 legte David Cronenberg die Medienkritik und Mediendystopie VIDEODROME vor, ein Film, der gemeinhin als Referenzfilm des Regisseurs betrachtet wird, als Fixpunkt in dessen Ouvre. Und sicherlich erfüllt er in weitaus höherem Maße das, was man von einem "Cronenberg-Film" erwartet: Er ist undurchschaubar, er ist blutig bis zur Ekelgrenze, er bietet offene und lose Enden und erzählt uns - wie es der Meister so oft in seinen Werken tut - von Metamorphose und Verwandlung, speziell davon, wie "das neue Fleisch" entsteht. DEAD ZONE kann man, will man ihn unbedingt in Cronenbergs Werkschau verorten, als einen Ausblick sehen, der auf die späteren Filme, die Filme nach THE FLY (1986) verweist. Denn mehr und mehr begann sich Cronenberg für die Veränderungen des Geistes/im Geist zu interessieren, weniger für die Bebilderung, die konkrete Darstellung der Transformationen. Johnny Smith erlebt, wie sein Geist transformiert, weiter wird, sich über das Hier und Jetzt erhebt - allerdings nicht, wie jedermanns Geist, über das Hier und Jetzt der Erinnerung und der Vorfreude, des Pläneschmiedens, sondern die Zukunft jedes Menschen, schließlich die der Welt umfassend. Eine schwere Bürde, ein Fluch, vielleicht. Das stellt der Film auch so dar, doch anders als in seinen frühen Filmen, kann sich Cronenberg diesmal auf die Hilfe, nein, besser: kann sich Cronenberg diesmal auf das Können eines echten Könners verlassen. Christopher Walken spielt diesen Johnny nahezu perfekt vom anfänglich schüchternen Sonnyboy, der sein Mädchen verhalten küsst, zum geplagten, zerfurchten Mann, der schließlich eine Entscheidung treffen muß, die einem Selbstmord gleichkommt. Man nimmt Walken diesen Mann Szene für Szene genau so ab.

DEAD ZONE ist in vielerlei Hinsicht interpretierbar - daß wir unserem Schicksal nicht entgehen können, wäre ebenso eine mögliche Interpretation, wie das Gegenteil hinein zu lesen; man könnte das Ganze auch als eine coming-of-age-Geschichte lesen, denn der Johnny, der uns anfangs vor seiner Klasse begegnet und ihnen Washington Irvings THE LEGEND OF SLEEPY HOLLOW als kommende Lektüre in Aussicht stellt, ist ein weitaus jungenhafterer Kerl, als der gezeichnete Mann, der schließlich bereit ist, einen Mord zu begehen; es ist auch schlicht eine Meditation über die gern gestellte was-wäre-wenn-Frage, wie unser Leben verlaufen wäre, hätten wir hier und da andere Entscheidungen getroffen, aber auch die, wie die Weltgeschichte verlaufen wäre, wenn jemand Hitler z.B. getötet hätte. Würden wir Hitler töten mit unserem heutigen Wissen? Dem Film gelingt es, offen zu bleiben, diese Fragestellungen dennoch anzureißen und auch bis zu einem gewissen Grad abzuhandeln, ohne dabei zu versuchen, sonderlich literarisch zu sein. Cronenberg ist ein in der Wolle gefärbter Filmemacher, der genug von Literatur versteht, um zu begreifen, was Film leisten kann und was nicht. So ist mit DEAD ZONE der vielleicht ungewöhnlichste Film von David Cronenberg entstanden, der aber dennoch gut zu unterhalten, der mit seinem ruhigen Timing, seiner stillen Erzählweise zu überzeugen weiß. Und der zu besten Schauspielerfilmen gehört, die Cronenberg vorgelegt hat. Zugleich ist aber auch eine der besten Stephen-King-Verfilmungen gelungen. Denn Cronenberg erliegt weder der Gefahr, das Werk eins zu eins auf die Leinwand bringen zu wollen, noch, die Schauwerte zu strapazieren. Indem er auch auf die allermeisten möglichen Effekte verzichtet (und für das brennende Bett im Kinderzimmer der Krankenschwester schon angefeindet wurde), keine Spezialeffekte einbaut, minimal Blut oder Gewalt zeigt und alles über Dialoge, Blicke und die Atmosphäre entstehen läßt, baut sich die Spannung äußerst subtil auf. Fast subkutan - um den Begriff hier einmal zum Zwecke zu entfremden - entfaltet sich unter der Oberfläche des Films eine zweite Spannungsebene, die nie wirklich hervorbricht, nie auch nur primär genannt wird und dennoch den eigentlichen Antrieb des Films darstellt. Das ist äußerst fein gewoben, das ist teils meisterlich.

King hat oft kein Glück gehabt mit den Verfilmungen seiner Bücher, mit DEAD ZONE jedoch kann er zufrieden sein. Gerade weil der Film nicht so laut daher kommt, wie die meisten Werke nach King.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen DVD-Vorteile nicht genutzt., 5. November 2002
Von 
Michael Schaefer "chilterngreen" (Laudenbach a. d. B.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Dead Zone (DVD)
"The Dead Zone" gehört wohl zu den gelungensten, weil stimmigsten und atmosphärisch dichtesten King-Verfilmungen. Angeführt von einem großartigen Christopher Walken, trägt dieser Film den Zuschauer nahe an die Emotionen der Akteure heran - Verzweiflung, zerbrochene Träume, Trauer über verlorene Jahre und verpasste Möglichkeiten. Ein wunderbarer Film, aber eine grausame Umsetzung auf DVD. Das beginnt schon an der lächerlichen Ausstattung der DVD, wo mit allem gespart wurde, sogar dem englischen Original-Ton. Der vorhandene deutsche Ton ist - gelinde gesagt - unter aller Sau! Man hat den Eindruck, die Lautsprecher befinden sich in einer Gießkanne, so blechern, dumpf und höhenlos pressen sich die Dialoge aus den Membranen heraus. Das Bild ist ebenfalls inakzeptabel - der Unterschied zur VHS-Cassette ist kaum auszumachen. Als ob Farben extra kosten würde, zeigen sich diese blass und farblos auf dem Bildschirm. Man hat ganz klar den Eindruck, dass die Rechteinhaber für die DVD-Version von "The Dead Zone" mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld scheffeln wollen. Wer die VHS-Cassette hat, sollte diese behalten, alleine schon in Sachen Tonwiedergabe ist sie der DVD haushoch überlegen!
Hinweis: Es gibt noch eine 18er-Version von "The Dead Zone" - hier stimmt alles, was Bild und Ton betrifft, letzteres Deutsch und Englisch, in 5.1 oder 2.0!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker mit Christopher Walken und Martin Sheen, 16. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Dead Zone (DVD)
Überausspanende frühe Stephen King Verfilmung. Christopher Walken und Martin Sheen sind die Highlights dieses politischen Thrillers.
Fazit: Vor 27 Jahren verfilmt und trotzdem hoch aktuell, unterhaltsam und sehr spannend!
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The Dead Zone
The Dead Zone von David Cronenberg (DVD)
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