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4.0 von 5 Sternen "I tell you what, this is what I tell you."
Stimmt, Young Jeezy macht auch mit seinem dritten Def Jam-Album keine Experimente und tut was er am besten kann. Aber warum sollte man auch ändern, was gut ist? Klar, bisher waren sich eigentlich all seine Alben und Mixtapes stilistisch stark ähnlich. Aber wie die sogenannten Fans reagieren, wenn man als Musiker mal etwas gänzlich neues ausprobiert, wissen...
Veröffentlicht am 20. November 2008 von Oliver M

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da war mehr drin...
Mit Young Jeezy droppt nun ein weiteres Schwergewicht aus dem Dirty South ein neues Album unter Def Jam Recordings. "The Recession" heißt das gute Stück und ist das nun mittlerweile fünfte Werk des Mannes aus ATL. Für die Verhältnisse seiner Heimatstadt präsentiert sich Jeezy auf insgesamt 17 Songs von teils unglaublicher lyrischer Tiefe,...
Veröffentlicht am 29. September 2008 von JazzMatazz


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "I tell you what, this is what I tell you.", 20. November 2008
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Stimmt, Young Jeezy macht auch mit seinem dritten Def Jam-Album keine Experimente und tut was er am besten kann. Aber warum sollte man auch ändern, was gut ist? Klar, bisher waren sich eigentlich all seine Alben und Mixtapes stilistisch stark ähnlich. Aber wie die sogenannten Fans reagieren, wenn man als Musiker mal etwas gänzlich neues ausprobiert, wissen wir ja mittlerweile auch schon - rechtmachen kann man es ihnen so oder so nicht. Gerade deshalb breche ich auch eine Lanze für "The Recession", denn es handelt sich dabei um ein professionell produziertes, sehr reifes Album, das einfach nur Spaß macht und mit jedem Hören noch etwas besser wird. Und genau da liegt der Unterschied zum vorangegangenen "The Inspiration", das mich zwar sofort begeistern konnte, später jedoch relativ schnell langweilig wurde.

Jeezy hat sich rap-technisch definitiv gesteigert - zwar nicht sehr, aber doch merklich. Sein Flow ist etwas schneller, kantiger und variantenreicher als früher, und was die Texte betrifft scheint er sich diesmal auch mehr ins Zeug gelegt zu haben. Wie immer beweist er ein gutes Gespür für eingängige Hooks und überzeugt nach wie vor mit der charismatischsten Stimme im ganzen US-Rap. Natürlich ist seine Reimsyntax eher simpel, aber man darf schließlich nicht vergessen dass Jeezy ein Dirty South Artist und kein New Yorker Straßenpoet wie Nas ist.

Die von vielen Hörern kritisierten "immer gleich klingenden Beats" sind meiner Meinung nach eher ein kohärentes klangliches Gesamtbild. Dieses wird in erster Linie von einer kalten, synthetischen Instrumentierung dominiert und erinnert dank Streichern, Pianos, Fanfaren und Chor eher an Filmsoundtracks als an HipHop. Angetrieben wird das ganze vom heutzutage nicht mehr wegzudenkenden Hi-Hat-Gewitter und wuchtigen Bässen. Wer diesen modernen Style mag, kommt hier also voll auf seine Kosten.

Abgesehen davon gibt es sehr wohl auch Beats, die sich vom Rest abheben. "Circulate" ist der erste Track, der hier aus der Reihe tanzt. Genau wie beim darauf folgenden "Word Play" kann man sich hier über einen wunderschönen Soul-Sound freuen, der Jeezys eindringliche Vocals fast noch besser zu tragen vermag als das düstere Geballer am Anfang der LP. Überhaupt gibt es auf "The Recession" eine größere Anzahl von emotional wirkenden Songs als auf den älteren Alben. Dafür hat Jeezy sich unter anderem die Sänger Anthony Hamilton und Trey Songz ins Boot geholt (letzterer ist Rap-Fans von diversen Kollaborationen mit den Diplomats bekannt). So schafft es z.B. "Takin It There", nachdenklich und gefühlvoll zu sein, ohne dabei ins Peinliche abzurutschen. Ab diesem Punkt jagd dann ein Highlight das nächste. "Don't Do It", den ich für den besten Track des Albums halte, erfüllt einen mit einer so andächtigen Stimmung, dass man fast zu Tränen gerührt wird - vorausgesetzt man ist in der Lage, sich darauf einzulassen. Young Jeezy straft dabei auch diejenigen Kritiker Lügen, die ihm mangelnden lyrischen Tiefgang vorwerfen. Die Single "Put On" rollt auf Chrom über die Straßen, und Kanye West zeigt hier, dass der "Autotune" genannte Vocoder-Effekt doch nicht unbedingt so schlecht ist wie sein Ruf. Abschließend werden dann noch die letzten Gerüchte über eventuellen Beef mit Nas begraben (man erinnere sich an die "HipHop is dead"-Diskussion), indem der God's Son einen beeindruckenden Gastpart auf "My President" zum Besten gibt.

In seiner Gesamtheit ist "The Recession" das beste Jeezy-Album bisher. Zugegeben: Manchmal ist er wirklich unfreiwillig komisch, aber das heitert die ganze Geschichte auch auf. Ich persönlich feiere so herrlich schwachsinnige Ansagen wie "I tell you what, this is what I tell you!". Wer Jeezy bisher nicht mochte, wird sich auch jetzt nicht begeistern können. Alle anderen können mit ruhigem Gewissen zugreifen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Jeezy-Trilogie ist perfekt! THUG MOTIVATION 103, 29. August 2008
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Nu ist es also soweit, nach seinem Debüt Let's get it und der Fortsetzung The Inspiration präsentiert uns der Snowman sein 3. Studioalbum und sorgt diesen Spätsommer für ein weiteres Highlight nach The Game's L.A.X..
Hier die Einzelwertung:

01. The Recession (Intro):
Das Intro, produziert von DJ Toomp man schon Lust auf mehr. Es beginnt mit verschiedenen Ausschnitten aus Radiosendungen über eine um sich greifende Rezension in den USA und kommt wenige Sekunden später mit einem majestätisch anmutendem Beat daher, der durch seine Melodie und auch die Instrumente ein wenig an große Tage von Just Blaze erinnert. Zu Jeezys Rhymes brauch man sicher nicht mehr viel zu sagen, sicherlich ist er lyrisch nicht der beste aber sein Stil zu rappen macht dennoch immer wieder Spaß. Gerade seine Stimme und die langezogenen Ad-Lips (yyyeeeaaaaahhhhhh, eeeeeeyyyyyy, hahaaaaaaa) lassen keinen dran um wen es sich hier handelt. Zweifelsfrei ist The Recession ein gebührender Namensgeber fürs Album und gleich ein Highlight zum Beginn! NOTE: 1

02. Welcome Back
DJ Squkey Clean klatscht uns hier einen wahnsinnig unruhigen, nach vorn treibenden Beat um die Ohren, typisch Jeezy halt. Hätte vom Style her auch auf Let's get it: Thug Motivation 101 gepasst. Lyrisch neigt Jeezy nicht zu Überraschungen, was er uns auch hier zeigt. NOTE: 2

03. By The Way
Terry "T.A." Allen liefert gute Arbeit ab bei diesem von seiner Melodie her durchaus überzeugendem Beat. Auch hier kein Grund am CD-Player auf Skip zu drücken...
Note: 2+

04. Crazy World
Schon der Anfang des Tracks liefert genau das, was wir seit Let's get it in den Ohren haben. Jeezy pur. Produzent Midnight Black wagt keine Experimente, was zwar nicht in die Hose geht, aber auch nicht zu überdurchschnittlichen Klangerlebnissen führt. Grenzt sich nicht deutlich genug von früheren Jeezy Tracks ab. Zu austauschbar.
Note: 3

05. What they want
Diesmal macht er seine Sache etwas besser, Midnight liefert einen super Track ab, bei dem auch der Snowman zu überzeugen weiß. Drums und Melodie harmonieren super.
Note 2+

06. Amazin'
Hier sitzt Drumma Boy an den Reglern und zeigt uns den Grund wieso er einer der gefragtesten South-Produzenten ist. Melodie und Refrain (Jeezy's Bitch I'm amazin'") überzeugen voll und ganz, vom Tempo her variiert der Track jedoch wenig von den vorherigen, sodass sich der Hörer spätestens hier nach ein wenig Abwechslung sehnt.
Note: 2

07. Hustlaz Ambition
Als ob Drumma Boy meine Rezension gelesen hätte, kommt hier tatsächlich etwas Abwechslung rein! Wesentlich ruhiger als die vorangegangen Tracks beschreibt Jay Jenkins sein Ehrgeiz als Hustler, doch wer denkt dass das Langweile bedeutet hat sich schwer getäuscht. Der Beat entführt den Hörer förmlich in eine andere Welt, vor allem der Refrain sorgt für ein Highlight des Albums!
Note: 1

08. Who Dat
Einer von Jeezy's Lieblingsproduzenten, Shawty Redd, der bereits 7 Tracks für Let's get it und 3 Tracks für The Inspiration produzierte, legt nun wieder eine up-tempo Nummer hin die es in sich hat. Sowohl Beat als auch Rhymes versprühen jede Menge Energie!
Note: 2+

09. Don't you know
Im ähnlichen Tempo gehts hier weiter, Midnight Black versorgt Mr. Jenkins mit gewohnt guten Drums und ner einprägsamen Hindergrundmelodie, sodass auch hier wieder niemand besorgt sein muss dass er nicht die volle Ladung Jeezy bekommt.

10. Circulate
Na nu?! Wieder mehr Abwechslung im Beat. Don Cannons Drums sorgen zunächst für Aufmerksamkeit, ehe das Let the Dollar Circulate-Sample von Billy Paul den Hörer schnell verzaubert und mit einem Hauch von Jazz und Soul das Album erheblich bereichert.
Note: 1

11. Word Play
J.U.S.T.I.C.E. League, die bereits auf den beiden Vorgänger-Alben mit Bury Me a G und Don't Get Caught gute Arbeit leisteten, zeigen auch hier ihre Qualitäten. Von einer super Soulstimme unterlegt sorgen die mid-tempo Drums für einen weiteren hochwertigen Song auf einem bis hier hin hochwertigem Album.
Note: 2

12. Vacation
Hier bekommt man die 2. Single von The Recession auf die Ohren. Mit Klavierklängen gestartet, kreieren The Inkredibles einen meiner Lieblingstracks auf dem Album, weil er einen super Kompromiss aus typischem Jenkins Sound und Clubatmosphäre bietet. Alltime Hustler Jeezy wählte Vacation nach eigener Aussage als Single because "I need one, no one ever seen Jeezy have fun."
Note: 1-

13. Everything (feat. Anthony Hamilton & Lil' Boosie)
Für einen smoothen mid-tempo Beat sorgt hier Produzent Street Market Music aus Savannah, Georgia. Als 1. Feature auf The Recession Anthony Hamilton gibt im Refrain eine kostprobe seine Könnens und ergänzt Jeezy sehr gut. Im 2. Vers sorgt Lil' Boosie für Abwechslung, auch wenn seine Stimme und Rhymes gewöhnungsbedürftig sind, vor allem im Vergleich zu Jeezy's kratziger, rauchiger Stimme.
Note: 2-

14. Takin' it there (feat. Trey Songz)
Fat Boi sitzt hier an den Reglern und hat sich durchaus Mühe gegeben aus Trey Songz und Jeezy und gutes Duo zu basteln, doch so ganz passt das hier alles nicht. Der Gesang von Trey trifft nicht so ganz meinen Geschmack. Daher nur Note 3.

15. Don't do it
Produziert von DJ Pain 1. Leider ein etwas zu durchschnittlicher Track bei dem lediglich das soulige Sample im Refrain etwas rettet. Bleibt nicht im Ohr hängen.
Note: 3

16. Put On (feat. Kanye West)
Hier nun die 1. Single des Albums und der Amerikaweit bekannte Hit von Jeezy und Yeezy. Als Single durchaus gut gewählt, da Drumma Boy hier einen wirklich leicht einprägsamen Refrain mit super Melodie kombiniert. Kanye West nutzt dabei den mittlerweile leider Gottes weitverbreiteten elektronischen Stimmverzerrungs-Effekt, genannt Autotune, durch den vor allem Sänger T-Pain Bekanntheit erlangte. West allerdings weiß selbst mit Autotune zu überzeugen, da er hier mit viel Emotion und Hingabe rappt/singt. Echter Banger.
Note: 1-

17. Get Allot
Crown Kingz versorgen Jeezy mit einem guten Beat und Jeezy erzählt uns wovon alles er ziemlich viel bekommt.
Note: 2

18. My President (feat. Nas)
Und zum Ende noch mal ein Genuss! Vielleicht der beste Track des Albums! Tha Bizness zaubert hier eine beeindruckende majestätische Melodie hervor und Jeezy wird politisch (!) und fasst die Hoffnungen vieler schwarzer US-Bürger auf eine Präsidentschaft Barack Obamas in Worte. Absoluter Kracher ist dann auch Nas' Vers. Hier zeigt die Legende aus Queensbridge sein ganzes Können und schließt das Album mehr als würdig ab. Obama for real, they gotta put your face on the 5000 $ bill!"
Note: 1+

Für mich definitiv das beste seiner 3 Studioalben! Besser als das Debütalbum und auch gegenüber The Inspiration hat Jeezy sich keinesfalls verschlechtert, im Gegenteil. Er liefert hier gewohnte Qualität wenn es um Beats geht, doch auch lyrisch weiß er seine Fans Zufriedenzustellen. Sogar etwas Sozialkritik fließt mit ein, wie der Titel The Recession schon vermuten ließ. Einzig mit der Abwechslung hapert es hier ein bisschen, vor allem auf der 1. Hälfte des Albums variieren die Songs zu wenig in Tempo, Melodie und Instrumentalisierung. Doch der Gesamteindruck bleibt durchaus positiv, Fans bekommen 100 % Jeezy, da Mr. Jenkins hier dem Trend übertrieben vieler Kommerz-Features entgegenwirkt. Abschließend kann man sagen sowohl Fans des Snowmans als auch HipHop Fans allgemein dürften hier auf ihre Kosten kommen! Daher 4 von 5 Sternen für ein wirklich gutes Album.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da war mehr drin..., 29. September 2008
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Mit Young Jeezy droppt nun ein weiteres Schwergewicht aus dem Dirty South ein neues Album unter Def Jam Recordings. "The Recession" heißt das gute Stück und ist das nun mittlerweile fünfte Werk des Mannes aus ATL. Für die Verhältnisse seiner Heimatstadt präsentiert sich Jeezy auf insgesamt 17 Songs von teils unglaublicher lyrischer Tiefe, allerdings muss man dabei ein Fan seiner kratzigen Stimme und seines eintönigen Flows sein, um seine Musik genießen zu können. Die Beats stammen von einer ganzen Riege an Produzenten, die da u.a. wären: J.U.S.T.I.C.E. League, Midnight Black, Drumma Boy, Don Cannon oder Shawty Redd, also kein großer Unterschied zur letzten Platte. Auch die Featureliste ist dieses Mal wieder sehr übersichtlich. Mit Anthony Hamilton, Lil Boosie, Trey Songz, Kayne West und Nas sind lediglich fünf Gäste auf diesem langen Album mit dabei. Vielleicht zu wenige?
Nach dem Intro legt Jeezy mit dem passender Weise als "Welcome Back" betitelten ersten Song los. Ein dröhnender Beat mit düsteren und kraftvollen Snythesizer-Elementen donnert förmlich auf einen zu, wirkt also richtig hart, wofür Young Jeezy's Stimme ja wie gemacht ist. "By The Way" folgt fast ähnlichem Prinzip, ist vielleicht eine Spur entspannter und melodischer, aber wirklich Abwechslung bringt es nicht. Auch bei "Crazy World" hören wir fast die selben Klänge noch einmal, sodass man sich schon fragt, ob es wirklich ernst gemeint ist, dass sich hier ein Song wie der andere anhört. "What They Want" bringt aufgrund seiner straffen Bassline und Jeezy's engagierten Raps zum Glück wieder etwas Power und Energie in die Tracklist, als Highlight geht es beim besten Willen jedoch nicht durch. Das wäre schon eher mit "Amazin'" der Fall. Drumma Boy bastelte ein Instrumental, das es endlich mal in sich hat. Während der Strophen wirkt alles eher ruhig und schlicht, so kann man Jeezy's Rhymes sehr gut folgen. Sobald sich der Song dem Refrain nähert kommen Bläser und Synthies dazu, welche schön melodisch sind und mit Jeezy's gesungenem Refrain sofort im Ohr hängen bleiben. Von der düsteren und treibenden Sorte ist "Hustlaz Ambition", dessen pumpende Beats mit Young Jeezy's Hook ebenfalls wieder richtig gut abgehen, allerdings sind auch hier die Strophen etwas ruhiger gehalten, was einem vom Vorgänger noch bekannt vorkommt und der Abwechslung daher eher schadet. Nach dem Synthie-Hammer "Who Dat" erreicht man mit "Don't You Know" zum ersten Mal eine eher zurückhaltende Nummer, die trotz des harten Beats recht melodisch ist und durch die Frauenstimmen im Hintergrund sogar noch eine soulige Note bekommt. "Circulate" klingt irgendwie nach den 70ern, könnte auch wunderbar die Titelmelodie eines "Starsky & Hutch" oder Ähnlichem sein. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich finde es richtig cool. Die mystischen Melodien und Gesänge machen "Vacation" zu einem der wenigen Lichtblicke von "The Recession". Sie sorgen für richtig Atmosphäre, zu der Jeezy's Stimme wie gemacht ist, besonders sein Refrain ist ein Gedicht. Anthony Hamilton und Lil Boosie stellen endlich die ersten Gastparts des Albums. "Everything" heißt der Song, auf dem sie mit dem Mann aus Atlanta performen. Sein wieder sehr elektrische Instrumental ist sehr emotional, sogar leicht traurig und geht dadurch echt unter die Haut, was von Anthony Hamilton's Gesang noch weiter verstärkt wird. Jeezy rappt recht ordentlich, doch Lil Boosie stellt ihn total in den Schatten. Meiner Meinung nach ist dies der zweitbeste Track der Platte. Nach etwas R'n'B mit Trey Songz auf "Takin' It There" und dem recht guten, wenn auch etwas eintönigen "Don't Do It", das durch bekannte Samples von Willie Hutch's "The Overture Of Foxy Brown" einem sofort vertraut vorkommt, gelangt man an Hitsingle "Put On" zusammen mit Kanye West. Ein düsteres Gänsehautklavierspiel garniert mit einem genial pumpenden Beat und diversen elektrischen Melodien geht schon verdammt gut ab, genau wie Young Jeezy. Auch der Part von Kanye geht in Ordnung, zählt jedoch nicht zu den Höhepunkten seiner Karriere. Passend zum Ende gibt es mit "My President" das Highlight des Albums. Das Instrumental ist ein echter Traum, ist zwar etwas ruhiger, hat dennoch etwas von Kraft und Aufbruchstimmung. Jeezy's Verse waren wohl nie besser als hier und auch Kollege Nas liefert wieder einmal Maßarbeit.
Alles in Allem ist "The Recession" sehr durchwachsen. Gerade die erste Hälfte des Albums ist sehr eintönig, teilweise sogar langweilig. Auch wenn einige andere Meinung sind, hier hätte es definitiv mehrer Features benötigt, denn gerade die Songs mit Gastauftritten sind die besten. Außerdem mangelt es etwas an Megahits wie "I Luv It" oder "Go Getta", die wir noch vom Vorgänger im Ohr haben. Insgesamt ein ordentliches Album, mehr leider nicht. Young Jeezy-Fans werden hiermit auf jeden Fall bekommen, was sie erwarten und auch Gefallen daran finden, alle anderen, die noch nichts von ihm haben, sollten vielleicht erst mal zum Vorgänger greifen.
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5.0 von 5 Sternen Jeezy's Masterpiece, 27. September 2008
Von 
Michael Huber "michaelhuber15" (Lauf a. d. Pegnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
So oder so ähnlich sollte man wohl das nun 3te Album vom Mister der Mister nennen. Er hat aus alten Fehlern gelernt und lässt sämtliche "uhhs" und "aahhhss" nun endlich raus, was uns dazu bringt das di Hooks trotz alledem mehr Gesang nötig hätten. Dennoch ist allein "by the way" oder "crazy world" mit erheblich mehr Ausdruch geschehen. Genau also das was die Fangemeinde von ihm hören wollte. Endlich Jeezy in seiner Form mit ein bischen mehr eingängige Lyriks. Die Platte wird gekauft und ist von mir gekauft worden. Das Ding hat mich von hinten bis vorne überzeugt. Vor allem dadurch das z.B. ein Paper Trail von T.I. sehr poplastig geworden ist finde ich ich den Südstaaten Rap, den ich wollte. Jeezy fährt ein Album, welches zwar immer noch Underground bleiben wird, aber in der Fangemeinde Anspruch findet und uns ein Prachtexemplar zurück bringt. Ohne zu hören zu kaufen, sofern man die ersten 2 Platten kennt. Hier wird eine Zusammenfassung der 2 Platten mit neuen Songs geboten.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein "One-Track" Album geht gar nicht !, 4. September 2008
Von 
H-DUB "Soul Patrol" (FFM) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Man muss wohl ein Hardcore Fan von Young Jeezy sein um dieses Album gut zu finden. Er hat ohne Zweifel einen Flow und auch textlich gebe ich noch gute 2 Sterne. Aber was bitte schön ist denn der Rest? Minimum 80% des Albums hört sich von der Produktion komplett gleich an! Das ist wohl ein schlechter Scherz. Da lindern auch hier und da ein paar Glockenläuter nicht die Schmerzen, die mir dieses Album zufügt. Sorry, ihr dürft jetzt wieder kommentieren und abhaten, aber nicht jedem Affe schmeckt die Seife....Geschmacksache !
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Young Jeezy Put It On For ATL, 30. August 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Young Jeezy ist zurück mit seinem dritten Major Label Longplayer "The Recession" natürlich wieder über die Island Def Jam Music Group. Und auch dieses Mal hat sich der 30 jährige Südstaaten Rapper aus Atlanta, Georgia einiges vorgenommen. Für dieses Vorhaben liefern einige der heißtesten Producer die passenden Beatz, da wären Midnight Black, DJ Toomp, Terry "T.A." Allen, Don Cannon, Drumma Boy, Shawty Redd, J.U.S.T.I.C.E. League oder Tha Bizness zu nennen. Das Gäste Line-Up jedoch beschränkt sich nur auf Anthony Hamilton, Kanye West, Lil Boosie, Trey Songz und Queenbridge's Mastermind Nas. Zu den 18 Songs die sich auf "The Recession befinden" zählt natürlich auch die erste offizielle Singleauskopplung "Put On". Seit Monaten läuft der Track bei mir rauf uns runter und noch immer ist es ein Genuss Jeezy's geniale Raps über diesen in Perfektion produzierten Drumma Boy Beat zu hören und dann auch noch Kanyes super Part mit Vocoder verzerrter Stimme - HAMMER! "By the way" wirkt Anfangs sehr gefühlvoll und nachdenklich durch das tolle Klaviersolo und den einsetzenden Kinderchor, aber Jeezy weißt uns hier schnellstens in die Schranken, denn der Beat von Terry Allen ist alles andere als soft. Ebenfalls sich nicht zu verstecken braucht "Crazy World" das teilweise etwas mystisch wirkt durch den Frauenopergesang den man im Refrain sanft zu hören bekommt. Auch weiterhin hämmern kräftige harte Beatz und düstere Melodien auf uns ein bestes Beispiel hierfür die Tracks "Amazin" oder "Who Dat". Jetzt wirkt es fast so als hätte jemand genau in der Mitte des Albums einen Schnitt gemacht, denn Jeezy bleibt zwar im Großen und Ganzen seiner Linie treu, doch nun bekommen wir u. a. auch einige chillige Elemente und RnB Einflüsse zu spüren. Das von Don Cannon produzierte "Circulate" mit Trompeten und einem schlichten old school klingenden Beat verleiht genauso viel Abwechslung wie z. B. das etwas temporeichere "Word Play", das verdammt geile und nachdenklich wirkende "Vacation" oder die etwas RnB angehauchten "Everything" und "Takin it there". Zum Abschluss gibt es dann noch einmal ein richtige Highlight. Auf "My President is black" gibt sich Jeezy zusammen mit Nas die Ehre und die beiden killen hier wirklich alles v. a. Nas's Part ist unbeschreiblich. Am Ende bleibt zu sagen das Young Jeezy auch mit "The Recession" seinen Style kontinuierlich fortführt und weiterhin mit seiner rauhen und verrauchten Stimme den Hörer in seinen Bann zieht. Absolute Kaufempfehlung für alle Down South bzw. ATL Headz und natürlich auch jedem der seine gut sortierte Rap Sammlung erweitern möchte.

PeAcE
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassischer Dirty South nach (alt)bewährtem Prinzip, 24. Oktober 2008
Von 
M. Schmit (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Eines kann man "Snowman" Young Jeezy nicht vorhalten, dass er sich nicht
treu bleibt.
Leider muss man ihm dies bei seinem neuen Album "The Recession"
negativ ankreiden, denn das Album klingt wie die Alben davor.
Die altbewährten South Beats zusammen mit belanglosem Gerappe
über Geld, Frauen und Autos.

Liegt es nun an Jeezys Kreativität oder an der Angst mal etwas Neues
auszuprobieren - ich für meinen Teil würde mir mehr Innovationen wünschen.

Das Album bietet den gewohnten und grundsoliden Dirty South Mix den
allerdings auch hundert weiter LPs auf dem Markt bieten.

Trotzdem gelingt es Jeezy einige gute Songs auf die Scheibe zu bannen.
So sticht einem beim ersten Hördurchgang vor allem "Don't know" ins Auge.
Der eingängige Beat macht den Song direkt zum Ohrwurm und gehört zu den
besseren Songs des Albums.

Songs wie "Crazy World", "Vacation", "Amazin'", "My President" zusammen
mit Nas oder "Put On" mit Kanye West, sind allesamt für sich gut, hören sich
auf dem Album jedoch alle ziemlich gleich an.

Die Beats variieren kaum, und dadurch dass Jeezy auch bei den Lyrics kaum
Veränderung einbringt, wirkt das Album schnell monoton.

Einzig der Song "Don't Do It", der durch eine geniale Hook von Willie Hutch
überzeugt, bringt gegen Ende des 18 Songs umfassenden Longplayers,
etwas Abwechslung in den farblosen Mix.

Young Jeezy erlebt zwar noch keine "Rezession" mit dem Album ,
schafft es allerdings dennoch nicht aus der breiten Masser hervorzustechen.
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5.0 von 5 Sternen KLASSIKER!!!!!!!!!!!, 28. August 2008
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Ich heatte niemals gedacht das ich das schreiben wuerde aber Young Jeezys neuses Album ist ein absoluter Klassiker.Das Album hat genau den Puls der Zeit getroffen und feangt perfekt ein was hier gearde in amerika vorsichgeht.Eine perfekte Misschung aus Kritik,erhobenm Zeigefinger und Jeezys gewohntem Cocaine Rap.Die Betas sind erste Klasse schon das intro sticht heruas mit einem wiedermal starken DJ Toomp.18 Tracks kein Fehltritt Kanye West Nas Lil Boosie Anthony Hamilton und Jeezys Lyrics und Adlibs so sihet ein Klassiker aus der einen wuerdigen abschluss mit Black President findet( Der Nas Part is einfach nur Hammer)
EIN MUSS FUER JEDEN HIP HOP FAN
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5.0 von 5 Sternen ganz kurz, 12. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Meiner Meinung nach, um es kurz zu machen, genau so gut wie "let's get it: thug motivation 101" und damit eine der Top Alben dieses Jahr. Empfehlenswert
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5.0 von 5 Sternen ..., 16. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
mir gefällt das album super!

beats hammer, textlich auch übelstkrass...
= genau mein ding!
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The Recession
The Recession von Young Jeezy (Audio CD - 2008)
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