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Kundenrezensionen

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am 23. April 2010
Also entgegen vielen anderen Meinungen fand ich die ersten beiden Asterix-Realverfilmungen sehr gelungen. Die Gags waren gut und die Hauptdarsteller wussten zu überzeugen.

Die dritte Verfilmung ist jedoch ziemlich misslungen. Es kam mir irgendwie so vor, als hätte man verzweifelt versucht die ganzen "Promistars" in die Geschichte einzubauen. Die Gags waren total überzogen und NICHT komisch (ausser ein paar, aber wirklich nur ein paar ganz gelungenen). Warum plötzlich so flache Gags? Hier fehlt einfach der Charme der Vorgänger, in denen es nie zu überzogen wirkte.

Ich hoffe, dass das nur ein Ausrutscher war und man sich bei dem nächsten Teil wieder an das Niveau der ersten beiden Teilen anpasst bzw. versucht noch einen drauf zu setzen.

Bitte mehr Konzentration auf den Geist der Asterix-Comics, nicht wieder so eine übertriebene "Nackte Kanone"-Komik und bitte lasst diese Pseudo-Promis das nächste mal raus. Das braucht keine Asterix-Verfilmung und es wirkt nur fehl am Platze.
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am 10. Februar 2015
Schon die vorigen Realverfilmungen ließen den Witz der Vorlage komplett vermissen und waren eher für sehr junges Publikum gemacht und zudem mit schlechten Änderungen versehen. Hier hatte man nun mit 78 Millionen (also fast 90 Mio. Dollar) eine der teuersten europäischen Produktionen auf die Beine gestellt. Und für das, was heraus gekommen ist, muss man sich tatsächlich schämen.

Die originale Geschichte wird wieder einmal umgebaut und mit allerlei schlechten Plots versehen und die eigentlich guten, funktionierenden dieser, weggekürzt. Dazu gesellen sich neue Hauptcharaktere und unsinnige Liebesgeschichten, die wirklich keiner braucht und im Film auch nicht funktionieren. Zu guter Letzt gibt's auch Gags aus dem abgelaufenen Resteeimer der schlechtesten Witzeschreiber Europas und Gastauftritte aller möglichen Leute, die hier wenig zu suchen haben (Bully).

Dabei fängt doch alles noch ganz gut an. Schöne Landschaftsaufnahmen aus dem Heli, tolle Farben, wow. Doch spätestens bei der ersten richtigen Szene hämmert der Film einen mit flachbrüstigen Unwitzen voll, dass einem der Mund offen steht. Vor Unglaube. Der Rest bedient sich wenig gekonnt aus verschiedenen Asterix-Bänden und verflechtet diese Storys komplett motivationslos und unlogisch miteinander (so u.a. das Treffen im Kanutenwald aus "Asterix bei den Goten").
Mann kann eigentlich jede Szene aufzählen, um das totale Unvermögen zu demonstrieren, ebenso die Abänderung der einst spannenden und lustigen Geschichte in ein komplettes Durcheinander. Viele gute und einprägsame Szenen fehlen, Asterix und Obelix selbst sind nur noch Randfiguren, da mal hier und da etwas machen, aber sonst auch komplett unwichtig geworden sind. Anstelle dessen gibt's die erwähnte Liebesschmonzette ohne Rückgrat.

Ein Stern also - und einen Bonusstern für den Auftritt von Alain Delon als Cäsar, der wirklich der einzige Lichtblick ist, indem er sich selbst fast schon als eitle Eigenparodie inszeniert. Asterix-Fans sollten wegschauen, Trash-Fans dürfen reinschauen, alle anderen schauen danach ganz schön aus der Wäsche. Garantiert, denn jeder wird sich Fragen wo das ganze Geld geblieben ist - bei den lächerlichen Spezialeffekten sicherlich nicht.
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am 12. Mai 2009
"Asterix bei den olympischen Spielen" bietet sehr gute schauspielerische Leistungen, nicht nur die beiden Hauptdarsteller (Gérard Depardieu und Clovis Cornillac) spielen durchweg überzeugend. Der Film als Gesamtwerk hat mich dennoch sehr enttäuscht. Die Handlung an sich ist zwar theoretisch nicht schlecht, aber die Umsetzung gefällt mir nicht. Es waren für meinen Geschmack zu viele Stellen dabei, die wirklich übertrieben ins Lächerliche gezogen wurden. Auch war der Streifen - ganz besonders das Wagenrennen - in einigen Passagen sehr langatmig.

Bild- und Tonqualität:
Sowohl der deutsche Ton (Dolby Digital 5.1 + DTS 5.1) als auch die französische Fassung (Dolby Digital 5.1) haben eine sehr gute Qualität. Die Bildqualität im Format 1,85:1 (16:9) ist exzellent.

Fazit:
Da der Film insgesamt unterhaltsam war, rettet er sich auf 4 von 10 Punkten, also 2 Sterne. Da die Bluray eine wirklich sehr gute Bild- und Tonqualität hat, ziehe ich nichts weiter ab.
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am 26. September 2013
Wenn man mit Freunden vorm Fernseher sitzt kann man sich schon über das Eine oder Andere bei diesem Film amüsieren. Aber nicht so sehr, weil die Sketches so witzig sind, sondern eher weil man sich über den schlechten Witz lustig macht. Es gibt zwar einige originelle Elemente im Film (z.B. wurde bereits in einer Rezension der Boxenstopp erwähnt und der Gastauftritt von Schuhmacher) aber die reichen nicht, um wenigstens zwei Sterne zu vergeben.
Die Kulissen sind wirklich genial gemacht. Kein Vergleich zu den Computeranimationen von Gladiator (erstaunlich was sich da in der Technologie in 8 Jahren getan hat). Aber eine Parodie bzw. Satire oder Comedy lebt vom Humor. Tolle Trickeffekte sind da eher nebensächlich. Und so kann man für den Film nicht einmal einen Stern für jene fantastische Welt vergeben, wie sie in diesem Film gezeigt wird (wenn es ein reiner Fantasy-Film wie "Die fantastische Welt von Oz" gewesen wäre, dann hätte der Film fast 5 Sterne verdient).
Wenn sich nun ein Kunde fragt, welchen Rezensionen er nun mehr vertrauen sollte, jenen mit einen oder mit fünf Sternen, so möge er einfach genau lesen, was jene mit fünf Sternen geschrieben haben - streng genau genommen nichts! Details zum Film findet man eigentlich nur bei der Negativ-Wertung. Damit dürften die überwiegend negativen Rezensionen mehr wiegen als die Positiven, welche kaum zu begründen vermögen, warum der Film eigentlich gut sein soll.
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TOP 500 REZENSENTam 11. März 2010
Eigentlich habe ich bislang nicht sehr viel von den Real-Asterix Verfilmungen gehalten, vielleicht auch deswegen, da ich mir das nur sehr schwer vorstellen konnte und in der Tat kann man die Real-Figuren aus Asterix nicht mit der Zeichentrick / Comic Variante vergleichen. Aber dennoch ist "Asterix bei den Olympischen Spielen" ein wirklich starker Film geworden, der mich positiv überrascht hat. Zu Gérard Depardieu und seinem schauspielerischen Können brauche ich ja wohl keine Worte mehr verlieren, gehört er nicht nur meiner Meinung nach zu einer der besten Akteure in Frankreich. Und wenn sich dann auch noch Alain Delon und Michael "Bully" Herbig die Ehre geben, bei den Dreharbeiten teilzunehmen, kann das nur Gutes bedeuten. So überrascht der Film durch etliche, originelle aber auch altbekannte Gags, die nahezu schon Slapstick Charakter vorweisen können und somit die ganze Familie sehr gut unterhalten. Allerdings hat man sich leider wie auch bei den Zeichentrick Filmen erneut nicht an die Original Vorlage gehalten, was zwar den ideellen Charakter etwas schmälert, aber da dennoch eine starke Story geboten wird, unterm Strich der Sache keinen Abbruch bietet. Im Übrigen konnte man mit Zidane und Michael Schumacher noch 2 illustre Gäste hinzugewinnen.

Das Bild kann sich wirklich sehen lassen, wobei die vielen Tagaufnahmen hier natürlich auch eine große Rolle spielen, denn so werden die vollen und kräftigen Farben sehr gut in Szene gesetzt. Die Darstellung ist scharf und kontrastreich, wobei in allen Bereichen doch noch ein kleiner Raum nach oben bleibt, aber immerhin bewegt man sich hier schon in Richtung Referenzqualitäten und deutlich über dem Durchschnitt.

Der Ton wird jeden Puristen zufrieden stellen, denn sowohl die Originalspur als auch die deutsche Synchronisation liegen in DTS HD Master Audio 5.1 vor! Da die Trickfilmadaption sehr actionreich ausgefallen ist, haben auch die Surround Kanäle einiges zu tun und kommen sehr gut zur Geltung. Der Sound ist klar und satt genug, ohne dabei in ein penetrantes Wummern überzugehen.

Bei den Extras wurde keineswegs gespart. Das Asterix Special ist hierbei sehr umfangreich ausgefallen, doch auch das Making of ist hier nicht zu kurz ausgefallen. Das Featurette zu den Kostümen ist aber ein wenig enttäuschend. Die Interviews sind witzig und interessant anzusehen, wobei das Making of zu Michael Schumacher und Zinedine Zidane doch zum Schmunzeln anregt.

Für Fans des kleinen Galliers ist "Asterix bei den Olympischen Spielen" auf alle Fälle eine Anschaffung wert!

Die Special Features:
- Asterix Special: Ein Film entsteht (ca. 90 Min.)
- Making Of (ca. 20 Min.)
- Die Kostüme (ca. 2 Min.)
- Interviews (ca. 13 Min.)
- Making Of: Michael Schumacher und Zinedine Zidane (ca. 4 Min.)
- Pressekonferenz & Premiere in München (ca. 13 Min.)
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am 23. August 2010
Dieser Film ist der meiner Meinung nach schlechteste der drei bisher erschienenen "Real-Verfilmungen".
Der Anfang hat mit sehr gut gefallen, zu dem Punkt ist die Story/Stimmung noch typisch Asterix mäßig. Um so länger der Film dauert, desto lächerlicher werden allerdings die Gags! Im Film finden sich immer mehr Elemente, die in einem Asterixfilm gar nichts zu suchen haben. Der Boxenstop beim Wagenrennen ist ja noch ganz witzig, aber alles was danach kommt, hätte sich der Regisseur wirklich sparen können. Die zu große Promidichte macht diesen Film ziemlich kaputt und wirken nach einem "Ach du bist ja auch noch da, habe dich ganz vergessen, moment ich bau dir grade noch eine Szene...". Außer Schumacher waren die ganzen Promis am Schluss überflüssig, da nicht handlungsrelevant.
Ich hoffe doch sehr, dass die nächsten Filme an die Qualität der beiden Vorgänger anknüpfen und wieder mehr auf Asterix statt Promis setzen.
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am 20. Juni 2016
Eine sehr gelungene Umsetzung des Comics. Tolle Übergänge von Computeranimation zur (realen) Studioaufnahme. Ebenso die Auswahl an Schauspielern bieten jede Menge humorvolle Überraschungen.
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am 13. Januar 2011
Einen echten Asterix-Fan hat bisher keiner der drei Realverfilmungen überzeugen können. Was aber dem Zuschauer hier im dritten Film vorgestzt wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Die einzig gut gelungenen Eröffnungsszenen fallen schnell ins Bodenlose ab. Ein albernes Drehbuch, ein schlechtes Casting, vor allem die dilettantische Regie und ein mehr als laienhafter Schnitt machen den Film fast unerträglich. Das nicht enden wollende Wagenrennen reizt spätestens nach der Hälfte zum Gähnen und die mehr als überflüssige uninspirierte Einschleusung prominenter Sportpromis, die überhaupt nicht zur Handlung passen, sind nur einige jener Ärgernisse, über die man nur den Kopf schütteln kann. Das angebliche Riesenbudget hat man förmlich in den Sand gesetzt. Mir ist es ein Rätsel, warum sich Uderzo nicht gegen ein derart übles Machwerk zur Wehr gesetzt hat.
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am 24. Juli 2011
Den Original-Film leider komplett nicht umgesetzt. Auch das eingebastelte Star-Ensemble um Michael Schumacher oder Zidane kann nicht wieder wettmachen, dass es dem Film an Spritzigkeit und Witz mangelt.
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am 18. Oktober 2015
Ich muss schon sagen dass dies wohl die erste Blu-Ray ist, die ich erworben habe, und die ich überhaupt nicht zum laufen bekomme. Weder auf einem Panasonic Player, noch auf einer PS3 (die eigentlich alles abspielt und dazu auch aktuellste Firmware drauf hat). Der Panasonic bringt nur eine lapidare Meldung "Vorgang nicht möglich" und die PS3 spuckt die Disc direkt wieder ais, zieht wieder ein um dann nichts weiter zu machen. Ist wahrscheinlich ein Pressfehler. Sowas ist mir noch nicht untergekommen, und ich habe so einige Filme in meiner Sammlung. Die geht mal zurück.
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