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Der 15-jährige David Rice, dessen Mutter ihn verlassen hat, als er fünf Jahre alt war, und der mit seinem Vater zusammenwohnt, hat Gefühle für seine Schulkameradin Millie und schenkt ihr eine Schneekugel. Beim Überreichen des Geschenks kommt jedoch der Schulrüpel Mark dazwischen, macht sich über ihn und sein Geschenk lustig und wirft die...
Vor 20 Tagen von firuz veröffentlicht

versus
58 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zum Aus-der-Haut-Fahren
Falls wir mit dem Guten beginnen wollen: der Film ist ordentlich produziert. Schauspieler sind nicht schlecht, Regie und Kamera tun ihr Werk (bis auf zwei Einstellungen, die einfach zu absurd sind), es gibt unterhaltsame Aktionen. Dann wird es schon schwieriger, nämlich bei der Geschichte und einer Spannung. Zu Beginn, etwa das erste Drittel, ist der Film noch...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2008 von Weltenmeister


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58 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zum Aus-der-Haut-Fahren, 29. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Falls wir mit dem Guten beginnen wollen: der Film ist ordentlich produziert. Schauspieler sind nicht schlecht, Regie und Kamera tun ihr Werk (bis auf zwei Einstellungen, die einfach zu absurd sind), es gibt unterhaltsame Aktionen. Dann wird es schon schwieriger, nämlich bei der Geschichte und einer Spannung. Zu Beginn, etwa das erste Drittel, ist der Film noch beides, amüsant wie spannend. Aber dann wird das Motiv - die Fähigkeit eines Menschen, sich in Gedankenschnelle an einen anderen Ort zu begeben - nicht weiter ausgearbeitet, statt dessen schwenkt man auf eine Form neuer Verfolgungsjagd um. Krude wird es beim mitgelieferten Hintergrund für diese Jagd: seit Jahrtausenden jagen Paladine diese Springer, um sie zu töten. Wie sie dies machen, wird auch gleich demonstriert; nur gab es diese Möglichkeit vor Jahrhunderten noch nicht. Ebenso rätselhaft bleiben Paladine und ihre Fähigkeiten als solches. Der Rest des Films besteht aus dem Versuch des Protagonisten, nicht getötet zu werden. Dass er es schafft, ist klar, aber wie die Jagd selbst ist dieses Finale reichlich dünn.

So ist dann auch der Eindruck nach dem Schauen des ganzen Films. Wenig Erklärungen, wenig Tiefe, wenige Akteure. Aus der Fähigkeit der Jumper wird zugunsten einer scheinbaren Dramatik beständig mehr und dabei bleibt die Logik gelegentlich auf der Strecke. Eigentlich schade, denn man hätte mehr daraus machen können, sowohl aus dem Motiv als auch aus der Jagd. Leider ist dieses Ergebnis nun nur ein mittelmäßiger Streifen, den man rasch wieder vergessen kann. Oder man schaut sich den Trailer an und denkt sich ein beliebiges, glückliches Ende.

Die DVD ist wie inzwischen üblich mit den kleinen Extras ausgestattet und ordentlich, mehr aber auch nicht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte besser werden können, 18. Juli 2008
Von 
S. Esswein (Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Dass ist die Story im Groben:

Durch Zufall entdeckt der 15jährige David Rice seine Fähigkeit zu Teleportieren.
8 Jahre nach seiner Entdeckung, wird er von einem so genannten Paladin (religiöser Jäger er Jumper) aufgesucht und in einen Kampf um die ganze Welt verwickelt...

Die vielen guten Effekte und die guten Schauspieler um Hayden Christensen (Star Wars), Samuel L. Jackson (Shaft) und Rachel Sarah Bilson (O.C. California) machen den Film einigermasen sehenswert, allerdings hat Jumper leider keinerlei Tiefgang, man hätte mehr ins detail gehen müssen, so wurde mehr oder weniger nur an der Oberfläche gekratzt.
Auserdem ist dass Finale sehrt hektisch, da in kürzester Zeit so oft hin und her teleportiert wird, dass man dem Geschehen nur schwer folgen kann.

Jumper ist kein Muss, aber für diejenigen die auf action und gute special effects stehen und für die die story eher 2. ranging ist, durch aus empfehlenswert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Action und Effekte, der Rest ein laues Lüftchen, 6. August 2008
Von 
Joerg Vogel "Planet-Bird" (Paderborn, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Ich geb's zu ich bin SciFi-Fan und Teleportation hat mich schon immer fasziniert. Daher hat's auch gleich "Klick" gemacht als ich das erste mal von "Jumper" hörte. Da sich die Filme aus dem Superhelden-Genre (ich zähle "Jumper" mal hierzu) zu etwas seriöserem Filmmaterial entwickelt haben (Batman Begins, Spiderman, etc), hatte ich die Hoffnung, das dies bei diesem Paradethema der Sience Fiction auch so wäre. Wenn man dann noch Schaupsieler wie Samuel L. Jackson "angeboten" bekommt, kann ja eigentlich nix mehr schiefgehen, oder...?
Weit gefehlt! Angenehm überrascht war ich noch über die detailierte Einführung des Hauptcharakters, aber dann kam ein ganz krasser Sprung: Im einen Moment ist er ein Teenager, der seine Fähigkeit entdeckt und dann ist es plötzlich acht Jahre später und er nutzt seiner Fähigkeiten sogar um durch Türen zu gehen. *kopfschüttel*
Danach geht es dann nur noch Knall-auf-Fall, eine Actionszene reiht sich an die andere und zahlose Fragen entstehen, die nicht beantwortet werden. Ergo... es steht uns ein zweiter Teil ins Haus. Nicht dass irgendjemand vorher darauf hingewiesen hat! Warum auch...? Wir gehen ja immer ins Kino um aus einem Film herauszukommen, der mehr Fragen schafft als beantwortet!
So macht man sich keine Fans...
Auf ganzer Linie enttäuscht hat für mich Samuel L. Jackson: Fieser Bösewicht ohne jegliche Ausstrahlung! Wie oft hat dieser Mann gezeigt wie charismatisch er auftreten kann. In diesem Film hätte vor ihm wohl niemand Angst. Schade, so lustlos habe ich ihn selten gesehen.
Auch der Rest der Schauspieler fällt gnadenlos durch: Christensen hat einige wenige gute Momente, ansonsten langweilt er eigentlich nur. Jamie Bell als freakiger Jumper, der auch schon mal Kollateralschäden in Kauf nimt (*autsch*) und Rachel Bilson ist unscheinbar genug für eine Randfigur.

Die Special Effects sind klasse, gar keine Frage. Aber beim derzeitigen Stand der Technik gibt es so viele Filme mit Effekten, dass es um so weniger auf die Effekte ankommt, je schlechter die Story ist. Ein guter Film besteht aus guten Schauspielern, einer guten Story und (in diesem Genre) sehr guten Effekten. Wenn nur eine dieser drei Bedingungen erfüllt ist, fällt der Film im Auge des Betrachters durch.

Fazit:
Ärgerlich wenn am Ende mehr Fragen offen bleiben, als beantwortet werden.
Da Fortsetzungen in 90% der Fälle schlechter als der Vorgänger sind, brauchen wir für den zweiten Teil nicht viel erwarten. Schade, wieder ein grosses Thema verpatzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sieht gut aus, Story schwach, 22. April 2014
Von 
M. Kühne (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jumper (Amazon Instant Video)
Der Anfang des Film entwickelt sich gut. Man wird mit dem Charakter vertraut gemacht und eine gewisse Spannung baut sich auf. Man will mehr erfahren, es gibt ungeklärte Fragen und man hat das Gefühl: das könnte interessant werden! Leider kommt dann nichts, was die Erwartungen befriedigt. Genau ab der Stelle, an dem die Paladine das erste mal in Rom auftauchen wird es lahm. Hier hätten die Filmemachen viel, ja unglaublich viel mehr raus holen können!

Was ist das für eine Organisation der Paladine? wie haben sie früher gearbeitet (ohne Technik?!?)? Warum ist die Mutter dabei und warum kann sie nicht aussteigen? Wie viele Jumper gibt es noch? Vor allem die Problematik mit der Mutter hätte man mehr thematisieren können, auch ihren inneren Konflikt und vielleicht ein Entscheidungsmoment. Es wird aber nur an der Oberfläche gekratzt: Kurze, sinnlose 1-Satz-Unterhaltungen ohne große Emotion. Und die Schwester am Ende, wo kommt die denn her?

Wenigstens die Schauspieler sind gut gewählt: Hayden Christensen, Rachel Bilson und Samuel L. Jackson schaut man gern zu. Kristen Stewart ist auch ganz gut zu sehen, daraus hätte man auch mehr machen können. Die Effekte sind gut gemacht und wirken nicht billig - immerhin. Aber die sinnfreie Story kann damit auch nicht gerettet werden.

Insgesamt: Schönes Thema, sieht gut aus, aber Story naja...
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51 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen FSK 12 bis 25...darüberhinaus leicht bedenklich, 8. Oktober 2008
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
"Jumper" ist rasant, schnell, jung und extrem cool. Locations wechseln im Sekundentakt: Tokios Strassenschluchten, Pyramiden, Antarktis - kein Wunder, denn unser Held David Rice (Max Thieriot/Hayden Christensen) ist Jumper. Und keine Angst wegend der zwei Darsteller für die Hauptfigur, es ist keine Doppelrolle - aber in den ersten 10 Minuten erleben wir David als 15 jährigen Teenager, der etwas ältere erwachsene (um nicht zu sagen mit seinen 22 Jahren bereits ergraute) Teenager wird dann von Star Wars Hayden gespielt.
"Jumper" hat eine nette Grundidee mit den Jumpern als Gejagte, die sich an jeden Ort der Welt in Sekundenschnelle teleportieren können und den Paladinen als deren unerbittlichen Jäger von Alters her) und greift damit auf schon öfters funktionierende Filmideen wie beispielsweise Highlander zurück.
Die Macher haben ihr Augenmerk sehr stark auf effektive Specialeffekts und optisch coolen Schnitt und Kamera gelenkt, daher kommt nicht die geringste Langeweile auf. Die Story selbst ist aber nicht besonders gut erzählt, wenn überhaupt mal was erzählt wird. Am ehesten taugt noch die Anfangssequenz mit dem 15jährigen David für etwas Substanz, wenn der Zuschauer von den Anfängen seiner Karriere als Jumper erfährt. Allerdings ist diese Sequenz extrem kurz und schon wurden wir Zuschauer auch in "8 Jahre später" teleportiert und steigen ein in die Achterbahnfahrt, Davids Freundin (Rachel Bilson) und ein anderer, abgeklärter Jumper (Jamie Bell) gesellen sich dazu, um einem Oberpaladin (Samuel L. Jackson) mit diversen Fangwaffen zu entkommen.
Das Ende lässt dann an eine Fortsetzung denken, was sicherlich nicht unwahrscheinlich ist - mit 80 Mio. Dollar Einspiel an der Kinokasse war "Jumper" einer der 30 weöltweit erfolgreichsten Filme in diesem Jahr.
Auch in Deutschland wollten immmerhin fast 700.000 Zuschauer den Film auf der grossen Leinwand bestaunen.
Vermutlich waren auch gut 80 % der Kinogänger unter 20 Jahre. "Jumper" ist ein Film, der kompromisslos jung ist und der vermutlich bei den meisten Erwachsenen keine guten Chancen hat. Deshalb vielleicht auch nur diese 2 Sterne von einem 43jährigen Kritiker, der ein bisschen mehr Substanz erwartet und der sich nicht mit Seifenblasen-Effekten zufrieden geben möchte. Mir hätte der Film aber vor 20 Jahren besser gefallen. Denn eins muss man ihm lassen: Ich bin davon überzeugt, dass es ihm spielend gelingt eine sehr hohe Identifition zwischen Zielpublikum und Darstellern herzustellen. Daher ist der Film zwar einfach gestrickt, aber alles andere als distanziert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Teens und Twens, 29. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
David ist ein Jumper. Er kann sich im Sekundenbruchteil von einem an den anderen Ort teleportieren - überall hin, die Welt steht ihm im wahrsten Sinne des Wortes offen. Klingt spaßig, ist auch eine gute Grundidee für einen Film. Also: Umgesetzt!
In Jumper bieten sich einem Tempo, Action und nette Teleportations-Gimmicks. Eine kleine Romanze und die fast schon obligatorische Geheimorganisation, die dem Helden ans Leder will, dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Und zugegeben, actionreiche Kämpfe einmal rund um den Globus haben einen gewissen Unterhaltungswert. Doch Tempo, Spezialeffekte und wechselnde Örtlichkeiten sind eben leider nicht alles. Zwar langweilt man sich während des Films nicht, doch schafft es die Handlung auch nicht wirklich einen zu fesseln. Zumindest wenn man die Vorliebe zur MTV-Popcorn-Ästhetik und rasendem, leichtem Input hinter sich gebracht hat.

Die Akteure schlagen sich wacker und schaffen es dank O.C.-Vergangenheit und Posterboy-Aussehen das Zielpublikum, dass schätzungsweise zwischen 13 und 25 liegt zu begeistern. Wirklich mit Ruhm bekleckert sich aber niemand.

Zugute kommt dem Film, dass er nicht vorgibt mehr zu sein als er ist. Die Gesetze der Physik werden außer Acht gelassen, man hat Spaß dabei und die Frage nach dem Warum würde nur bremsen.

PLUS: Gelungener Ansatz; unterhaltsam; gute Effekte;

MINUS: Überladenheit die zu Desinteresse führt; altbekannte Schemata in Teenie-kompatiblem Aufzug;

FAZIT: Popcorn-Kino mit Altersobergrenze
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Enttäuschung!, 27. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Ich habe mich riesig auf den Film gefreut, da eine meiner Lieblingschauspielerinnen "Rachel Bilson" in diesem Film mitspielt!

Das Konzept wirkt auf den ersten Blick einfach: Der junge Held findet zufällig heraus, dass er sich per Teleportation von einem Ort der Erde zum anderen versetzen kann - ob in den Tresorraum von Banken, die Straßen von Tokio oder auf den Kopf der Sphinx.
Die Handlung und die Idee klingt super, die Umsetzung ist leider eher daneben!
In dem Film geht alles viel zu schnell und wirkt an einigen Stellen unlogisch. Schade, denn aus der Story hätte Hollywood, meiner Meinung nach deutlich mehr machen können!

Die ersten 60 Minuten sind eher langweilig und zäh, lediglich die letzten 25 Minuten sind wirklich spannend und voll mit Action.

Vielleicht waren meine Erwartungen an den Film zu hoch, trotzdem lohnt es sich diesen Film anzusehen :-)
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5.0 von 5 Sternen springen?, 1. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jumper [Blu-ray] (Blu-ray)
Der 15-jährige David Rice, dessen Mutter ihn verlassen hat, als er fünf Jahre alt war, und der mit seinem Vater zusammenwohnt, hat Gefühle für seine Schulkameradin Millie und schenkt ihr eine Schneekugel. Beim Überreichen des Geschenks kommt jedoch der Schulrüpel Mark dazwischen, macht sich über ihn und sein Geschenk lustig und wirft die Schneekugel auf das Eis eines nahegelegenen zugefrorenen Flusses. David holt die Schneekugel, bricht aber durch die Eisdecke ein und wird von der Strömung darunter fortgesogen. Kurz vor dem Ertrinken findet er sich plötzlich auf dem Boden der Schulbibliothek wieder, noch immer nass und ohne zu wissen, wie er dorthin kam. Am Abend kommt er nach Hause, wo sein Vater ihn bis in sein Zimmer verfolgt und ihn wegen der Verspätung zur Rede stellen will. Da passiert es ihm wieder. Er kommt erneut in der Bibliothek zu sich und entdeckt, dass er die Fähigkeit zur Teleportation besitzt.

David wird allgemein für tot gehalten und verlässt daraufhin seine Heimatstadt, nachdem er Millie die Schneekugel hinterlassen hat und damit signalisiert, dass er noch am Leben ist. Er fängt in New York ein neues Leben an, das er mit diversen Bankrauben finanziert. Seine Fähigkeit ermöglicht es ihm, sich unbemerkt Zutritt zu jedem beliebigen Ort zu verschaffen. Er gehört, wie sich herausstellt, zu den Jumpern, die von den Paladinen, religiösen Fanatikern, seit dem Mittelalter gejagt werden.

Acht Jahre, nachdem David nach New York gegangen ist, taucht der Paladin Roland bei ihm auf, der ihn seit Davids erstem Einbruch sucht. Roland verwickelt ihn in einen Kampf und verhindert mithilfe von Stromstößen, dass David jumpen kann. David entkommt nur knapp und flieht in seine Heimatstadt, wo er seine Jugendfreundin Millie aufsucht. Mit ihr zusammen reist er auf konventionelle Weise nach Rom. Als die beiden dort das Kolosseum besichtigen, trifft David auf einen anderen Jumper, Griffin. Dieser klärt David über die Jumper, die Paladine und den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Gruppen auf. Da die Jumper nach Ansicht der Paladine eine Bedrohung für die Menschheit darstellen, werden alle, die von ihnen gefasst werden, auf der Stelle liquidiert. Häufig schrecken die Paladine zudem nicht davor zurück, auch die nahen Angehörigen präventiv zu beseitigen. David und Griffin werden im Kolosseum von zwei Paladinen attackiert. David und Millie können fliehen, werden aber von der italienischen Polizei verhaftet. Während des anschließenden Verhörs begegnet David seiner verschollenen Mutter, die ihm zur Flucht verhilft. David trennt sich am Flughafen von Millie, um sie vor den Paladinen zu schützen.

In der Zwischenzeit stattet Roland Davids Vater einen Besuch in seinem Haus ab. David findet ihn später dort bewusstlos am Boden liegend auf, bringt ihn ins Krankenhaus und sucht Mark im Gefängnis auf, der Roland alles über David und auch deren gemeinsamen Jump im Streit erzählt hat. David bittet Griffin um seine Hilfe beim Kampf gegen Roland. Griffin kämpft lieber allein, willigt aber nach anfänglichem Zögern ein. Sie verpassen Millie nach ihrer Landung auf dem Flughafen, worauf David sie in ihrer Wohnung aufsucht. Kurze Zeit später stürmen die Paladine das Haus. David offenbart Millie seine Fähigkeit und teleportiert sich mit ihr in den Unterschlupf von Griffin.

Den Paladinen gelingt es, David und Millie zu Griffins Versteck zu folgen. Hierfür bedienen sie sich einer Maschine, die in der Lage ist, die Jumpscars – Risse im Raum, die nach einem Jump für kurze Zeit entstehen – offen zu halten und selbst zu benutzen. Nach einem heftigen Kampf in der Wüste kann Griffin die Maschine durch einen Jump holen. Kurz bevor sich der Riss jedoch schließt, können die Paladine noch Millie in ihre Gewalt bringen.

Griffin will die Paladine mit einer Bombe töten. Da David aber um das Leben von Millie fürchtet, versucht er, Griffin von seinem Vorhaben abzuhalten. Zwischen den beiden Jumpern entsteht ein wilder Kampf, und es gelingt David, Griffin in eine umgefallene Starkstromleitung in Tschetschenien zu stoßen, wodurch dessen Kräfte blockiert werden. David teleportiert sich zu Millies Wohnung, wo er sofort von den Paladinen festgenagelt wird. Schließlich schafft er es, sich trotz der Stromstöße zu befreien, indem er Millies komplettes Appartement in einen Fluss teleportiert. Er rettet sich und Millie in die Highschool-Bibliothek, aber auch Roland wird mit in die Bibliothek teleportiert. David bringt ihn in eine hoch gelegene Höhle auf dem Grand Canyon Horse Shoe Bend und lässt ihn dort mit den Worten „Sie hätten auch bei den Haien landen können“ zurück.

Am Ende des Films besucht David seine Mutter während der Wintermonate. Sie erklärt ihm, dass sie ein Paladin sei und sie ihn als Kind im Alter von fünf Jahren habe verlassen oder töten müssen, als sie bemerkt habe, dass er ein Jumper sei. Daraufhin gibt sie David einen Vorsprung, und er verlässt ihr Haus. Der Film endet mit einem gemeinsamen Jump von David und Millie in wärmere Gefilde.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Idee und Umsetzung, 5. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Jumper [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
JUMPER. Was gibt es dazu noch zu sagen? Der Titel klingt knackig, der Titel macht Bock. Hüpfen ist an sich ja eine gute Sache.

Dann geht der Film los und man freut sich auf Action Bum Bum. Die Einführung, "vor 8 Jahren", ist schön kurz gehalten, man will ja schließlich Hayden Christensen und Rachel Bilson sehen - vor allem aber einen Jump. Den bekommt man erfreulicher Weise auch recht schnell zu sehen und dann kann die eigentliche Geschichte auch schon richtig losgehen. Wie in der Einführung lässt die Action auch hier nicht lange auf sich warten. "David Rice" (hier noch Max Thieriot) raubt eine Bank aus. Zack, cut, ist er erwachsen und Hayden Christensen übernimmt die Rolle.
Weiter geht's. Christensen (Rice) wird kurz in seiner Wohnung, die er sich durch seine vielen Bankraube finanziert, gezeigt und dann auch schon recht flott von seinem Haupt-Gegner "Roland" (Samuel L. Jackson) angegriffen. Hier müssen wir zum ersten Mal fragen: Wieso tut der das? Nachdem man also hätte vermuten können, unter anderem auch, weil er im Vorwege als solcher dargestellt wird, Jackson sei ein extrem motivierter Cop und wolle Christensen für seine Bankraube büßen lassen, können wir diese Spekulation schon im nächsten Moment wieder in den Wind schießen. Jackson ist kein Cop. Das sagt er auch. Er ist einfach nur ein äußert leidenschaftlicher Jumper-Jäger mit einem äußerst wirkungsvollen Elektroschocker. Obwohl wir später erfahren, dass er sich zu den "Paladinen" zählt, einer Gruppe religiöser Fanatiker, die schon seit Jahrtausenden Jagd auf Jumper macht, fehlt diesem Schurken jedoch irgendwie der Pepp. Der Beweggrund der Paladine ist dabei ebenso simpel wie plump: Sie tun's, weil Jumper alle irgendwann böse werden. Interessant! Abgesehen davon also, dass Samuel L. Jackson natürlich ein brutal cooler Typ ist (man denke nur an Pulp Fiction), zeichnet das den Charakter, den er spielt, nicht wirklich aus. Aber auch Christensen Charakter verliert schnell an Appeal. Obwohl auch Christensen (sehr) gut auf seine Rolle passt, dieser nicht-ganz-starke, etwas glatte, aber sympathisch-arrogante Typ steht ihm einfach, geht seine Besonderheit ein bisschen flöten, als man erfährt, dass es noch andere Jumper gibt. Nun ja. Somit scheint zumindest das Gleichgewicht zwischen Paladinen und Jumpern gewährt.
Rice entkommt Roland. Seine erste Reaktion darauf ist es seine Jugendliebe "Millie" (Rachel Bilson) aufzusuchen. Er scheint zu ahnen, dass Roland nicht locker lassen wird und fliegt auf konventionelle Weise und vollspontan mit Millie auf Rom-Reise. Millie ist begeistert: zunächst davon David wiederzusehen (er hatte sich lange versteckt gehalten) und dann von der Reise. Die beiden sind verliebt - wie passend, wie romantisch! Kein Wunder, dass Christensen und Bilson heute ein Paar sind. Doch dann entpuppt sich die Rom-Reise noch als ganzes Abenteuer. Bilson und Christensen brechen ins Kolosseum ein, aber natürlich nur um es zu besichtigen. Dort lernt David den Jumper "Griffin" (Jamie Bell - Billy Elliot) kennen. Bell spielt seine Rolle, des sehr impulsiv handelnden, wütenden und krassen Selbstgänger ebenfalls sehr gut. Dieser gibt ihm eine Kurzeinweisung in das Jumper-Paladin Verhältnis woraufhin sie auch sofort von zweien angegriffen werden. Griffin, der schon einige Kämpfe gegen Paladine auf dem Buckel hat, entscheidet den Kampf für sich und verschwindet kurze Zeit später. Christensen, der ohne großartige Blessuren davon kommt, und Bilson verlassen das Kolosseum. Zu diesem Zeitpunkt weiß Millie, die vom Kampf nichts mitbekommen hat, noch nichts von Davids Fähigkeit. Kaum draußen wird Christensen dann verhaftet. Der Verdacht lautet auf Mord - die Toten Paladine liegen schließlich noch in der Arena. Die Behörden halten ihn eine ganze Weile fest, als wie aus dem Nichts Davids Mutter auftaucht um ihn zu befreien. Das ist ein ganz schöner Knackpunkt, schließlich hatte seine Mutter ihn und seinen Vater verlassen, als David gerade mal fünf Jahre alt war. Aber keine Zeit zum nachdenken. David setzt Millie in einen Flieger zurück in die USA, entscheidet sich aber selbst in Rom zu bleiben. Millie riecht Lunte und David offenbart ihr, dass er gar kein Bänker sondern eher Bankräuber ist, erzählt ihr von seiner Fähigkeit. Drama, Drama, Enttäuschung. Komischer Weise beginnt der Film hier langweilig zu werden.
Im Prinzip geht die Geschichte dann verknappt damit weiter, dass David sich auf die Suche nach Griffin macht um seine Hilfe im Kampf gegen Roland zu erbitten, Roland sich auf die Suche nach Millie macht um sie als Köder für David zu nutzen, und alles in einem wirren Finale gipfelt, bei dem David, Millie aus den Fängen der Paladine rettet, die Geschichte letzten Endes irgendwie zu seinen Gunsten entscheidet und Roland irgendwo in einer Höhle des Grand Canyon aussetzt. Dass der Kampf und vor allem der Plot damit zu Ende sein sollen wird den Einen oder Anderen Zuschauer vielleicht überraschen. Muss es eigentlich!
Und nun? Nun bleibt David nur noch eines zu tun. Er sucht mit Millie zusammen das Haus seiner Mutter auf und klingelt. So einfach ist das. Diese erklärt ihm dann, sie sei ein Paladin und hätte ihn und seinen Vater aus diesem Grund verlassen müssen, da sie ihn sonst wahrscheinlich getötet hätte. Dann gewährt sie ihm einen Vor-sprung - Jump, Peng! Millie und David machen sich davon.

Was soll man damit anfangen?

Der Film, der sich einer, an sich sehr guten Idee, einer passenden Besetzung, sowie vielen eindrucksvollen Bildern und netten Effekten erfreut, erliegt maßgeblich der zunächst sehr übersichtlichen und dann komplett unlogischen Handlung. Eigentlich birgt der Film wahres Potenzial zu einem Action- und Fantasy-Hit, dass leider so gar nicht (aus)geschöpft wird. Sich den Film anzusehen tut nichtsdestotrotz nicht weh, da sich zumindest die Augen nie langweilen und der Kopf nicht überbeansprucht wird, was für einen Sonntagabendfilm, bei dem man sich zwischendrin auch mal unterhalten will und aufs Klo gehen kann, vollkommen ausreicht.
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77 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fette Action ohne jeden Tiefgang, 3. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Oben groß rumzuquatschen. Ich war selten so begeistert und enttäuscht gleichermaßen wie von diesem Film. Auf der einen Seite stehen die einige der coolsten Actioneinlagen, die ich je gesehen habe (einen Bus nach seinem Gegner zu werfen ist auf jeden Fall eine feine Sache). Auf der anderen Seite steht die so ziemlich ein-dimensionalste Geschichte, die es je gegeben hat…
Die Story (die komplette Story, wohlgemerkt) kann man sie aus den 20-Sekunden-Vorschauen im Fernsehen zusammenreimen; und die Aktion-Sequenzen werden in anderen Rezessionen wohl genug hochgelobt, deswegen lasse ich das hier mal bleiben.
Ich will hier eher auf der (nicht vorhanden) erzählerischen ‚Tiefe‘ herumhacken.
[Für die Leute die den Film noch nicht gesehen haben: Inhalte verrate ich hier keine; Ihr werdet nicht von mir erfahren, dass Darth Vader Luke Skywalkers Vater ist.]
Fangen wir am Anfang an: Hayden Christensen findet heraus, dass er ein Jumper (= Teleporter) ist und beschließt kurzerhand seine Kindheit hinter sich zu lassen und von zuhause wegzu’gehen‘. Diese ‚Geburt‘ wird im Film auf ungefähr zehn Minuten beschränkt. Eine noch kürzere Abhandlung hab ich nicht mal bei DareDevil gesehen, und das soll was heißen. Nagut, Schwamm drüber. Darüber kann ich hinwegsehen, und auf eine 55-Minuten-Einführung, wie in SpiderMan hab ich eh keine Lust, aber hier wird auf jeden Fall erzählerisches Potential verschwendet.
Nicht hinwegsehen kann ich aber über die völlig hirnrissigen Beweggründe des Helden. Er haut einfach so von zuhause ab, nachdem er seine Kraft entdeckt hat, macht sich acht Jahre lang ein schönes Leben; dann kommt ne kurze Begegnung mit dem Feind (- zu dem komme ich gleich - ) und nachdem er gerade so entkommen konnte, muss Hayden Christensen natürlich sofort zurück zu den Leuten aus seiner Kindheit, um es den Bösen extra leicht zu machen, ihn zu finden? Wenn ich Hayden Christensens Rolle hätte, würde ich versuchen von jetzt an unentdeckt zu bleiben, ein bisschen untertauchen und nicht (!!) dorthin gehen, wo mich meine Feinde mich sofort finden. Sie haben seinen Namen, wissen wo er wohnt und wissen, dass er ein Jumper ist, das heißt sie könnten vielleicht [Achtung: Sarkasmus] auch herausgefunden haben, wo er seine Kindheit verbracht hat. Und genau dahin geht er jetzt!? Erkläre es mir; ich verstehe es nicht!!
Falls sich jetzt irgendein Klugscheißer denkt, wegen der Tusse, in die er schon seit er fünf ist verknallt war, dann sage ich: hat er hat es die letzen acht Jahre auch ohne sie ganz gut ausgehalten. Außerdem ist sie nebenbei gemerkt eine Schlampe.
Ich jumpe mal weiter zu dem Bösewicht. Samuel L Jackson wird einfach mal als Bösewicht deklariert und bleibt dabei. Selbst im späteren Verlauf des Films bleiben seine Hintergründe im Dunkeln. Er wird lediglich als Paladin beschrieben, religiöse Fanatiker, die anscheinend schon seit dem Mittelalter Jagt auf Jumper machen. Ahja… wie nennt man das? Historischer Hintergrund? Bullshit! Hayden Christensen frägt Samuel L Jackson sogar mal, warum dieser ihn Jagt. Seine Antwort: „Weil ihr alle böse seid!“ Respekt, einen Bösewicht mit noch weniger Tiefgang habe ich wirklich noch nie gesehen! Hätte er nicht sagen können dass ein Elternteil, Verwandte oder eine geliebte Person von einem Jumper getötet worden ist. Nein, nicht mal das kriegen die Story-Autoren hin!
Und der Höhepunkt: Die Mutter. Ich meine, komm schon! Ohne konkrete Aussage, warum die Paladin so sauer auf die Jumper sind, wirken die – ich will ja nicht sagen Hintergründe; es gibt keine Hintergründe – wie auch immer ich es nennen soll, es ist lachhaft. Die Mutter hätten sie einfach komplett weglassen sollen. Der Dramaturgie des Films hätte es nicht geschadet. Religiöse Fanatiker nur weil es ihnen gerade so passt? Lächerlich!
Die Kämpfe zwischen den Paladin und den beiden Jumpern sind zwar, wie gesagt, verdammt cool gemacht, für mich bleibt es jedoch ein Rätsel, warum die Jumper nicht beim ersten Anzeichen den Paladin schnappen und hundert Meter in die Tiefe stürzen lassen oder im Ozean aussetzen, bevor diese ihre Waffen ziehen. So würde der Film zwar langweilig werden aber hier herrscht Erklärungsnotstand!
Die drei von fünf Punkten gebe ich dem Film trotzdem, weil er doch ganz gutes Popcorn-Kino ist. Viel Action, schnelle Kamerafahrten, es geht viel kaputt, schöne Spezial Effekts – ein Film, den man sich mal anschauen kann, aber nicht muss.
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Jumper
Jumper von Doug Liman (DVD - 2008)
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