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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Unterhaltungsfilm, nicht mehr und nicht weniger...
Ich schreibe es gleich mal vorweg, dass in dem Text Spoiler (Informationen die die Spannung nehmen) zur Handlung enthalten sind!

Also, ich bin Indyfan. Ich bin mit Indy aufgewachsen, sowohl mit den Filmen als auch mit den PC Spielen und Indy war quasi einer der großen Helden meiner Kindheit, wegen ihm wollte ich Archäologe werden, was dann allerdings...
Veröffentlicht am 15. April 2009 von Yven Hartmann

versus
28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Indiana Jones und das Königreich der Star Wars Prequels
--- SPOILERWARNUNG für alle vier Indiana Jones Filme ---

Über den vierten Film der Indiana Jones Reihe ist schon viel geschrieben und viel gesagt worden. Was die Enttäuschung und den Spott angeht, wird er meistens im gleichen Atemzug mit den berüchtigten Star Wars Prequels genannt. Das liegt nicht zuletzt an einer gewissen Person namens...
Vor 23 Monaten von Holden Caulfield veröffentlicht


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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Indiana Jones und das Königreich der Star Wars Prequels, 10. Oktober 2012
--- SPOILERWARNUNG für alle vier Indiana Jones Filme ---

Über den vierten Film der Indiana Jones Reihe ist schon viel geschrieben und viel gesagt worden. Was die Enttäuschung und den Spott angeht, wird er meistens im gleichen Atemzug mit den berüchtigten Star Wars Prequels genannt. Das liegt nicht zuletzt an einer gewissen Person namens George Lucas...

- Was ist das Problem dieses Films? -

Im Making of [The Return of a Legend] dieser DVD erwähnt Regisseur Steven Spielberg, dass er mit den alten Filmen sehr glücklich ist und die Trilogie mit dem finalen Ritt in den Sonnenuntergang (Indiana Jones und der letzte Kreuzzug) perfekt abgeschlossen war. Er wollte sich anderen Aspekten des Filmemachens hingeben und nie wieder einen Indiana Jones Film machen. Doch in den Jahren die folgten, wurden er, Harrison Ford und George Lucas immer wieder gefragt, wann der nächste Indiana Jones Film kommt. Es gab Fans, die einen weiteren Film wollten...

Mitte der 90er, nachdem die 'Young Indiana Jones' TV Serie abgesetzt wurde, machte sich George Lucas auf die Suche nach einer Story für einen vierten Film. Bei der Suche nach dem sogenannten MacGuffin, machte George Lucas den ersten, wenn nicht sogar den schlimmsten Denkfehler, der sich durch den restlichen Schaffensprozess dieses Films zog: der Film sollte, Ford's Alter entsprechend, in den 50er Jahren spielen und deshalb auch eine kinematographische Basis jener Ära inne haben: Science-Fiction B-Movies mit Ausserirdischen und fliegenden Untertassen! Jedoch basierte Indy's Charakter auf den amerikanischen Abenteuer Serien der 30er und 40er Jahre. Lucas portierte also den Protagonisten in ein fremdes Genre, zu dem er ganz und gar nicht passt! Hierzu ein ähnliches Beispiel: ein verworfenes Konzept für RAMBO 5 (ja richtig, Teil 5) sah vor, John Rambo auf einen genetisch veränderten Supersoldaten Jagd machen zu lassen. Klingt merkwürdig und unpassend? Ist auch so!

Lucas, dessen Ideenfindung spätestens seit den Star Wars Prequels sowieso mehr als fragwürdig ist, wollte sich von dieser Aliens / UFO Idee nicht abbringen lassen. Der Film sollte sich um Ausserirdische drehen. Der ursprüngliche Titel des vierten Films lautete sogar 'Indiana Jones and the Saucer Men from Mars' (zu deutsch: Indiana Jones und die Untertassenmenschen vom Mars). In den ersten Drehbuchentwürfen kämpfte das U.S. Militär gegen fliegende Untertassen und Indy befand sich mitten in diesem Konflikt (oh je, was wäre DAS für ein Film geworden?!). Doch dann erschien 'Independence Day' im Kino und Lucas liess von der Idee ab. Spielberg selbst war nie wirklich überzeugt von dem UFO Plot.

So verschob Lucas das Hauptaugenmerk des Films auf die Thematik der Prä-Astronautik. Diese behandelt mögliche Theorien, dass Ausserirdische einmal die Erde besucht und antike Kulturen beeinflusst haben sollen - Erich von Däniken Gedankengut vom Feinsten. Jedoch passte dieses Thema schon besser zu Indy als das 'Saucer Men' Skript. Zum MacGuffin wurden die mehr oder weniger bekannten Kristallschädel auserkoren, welche angeblich von antiken Kulturen im südamerikanischen Raum erschaffen wurden. Die Ausserirdischen waren, weil Lucas es so wollte, immer noch in der Handlung mit drin. Da Spielberg von Anfang an diese Idee nicht gefiel, beschloss Lucas sie interdimensionale Wesen zu nennen, die aber trotzdem wie 50er Jahre B-Movie Aliens aussehen! An diesem Punkt hat Spielberg aufgegeben seinen Kumpel George in bessere Bahnen zu lenken und stimmte dem Plot zu.

Die Story litt unter dem mehrmals umgeschriebenen Drehbuch. Lucas verzögerte mögliche Drehtermine, weil er ständig etwas an den Drehbuchentwürfen anderer Autoren auszusetzen hatte. Sogar ein fertiges Drehbuch von Frank Darabont (Die Verurteilten, The Green Mile, Der Nebel), von dem Spielberg total begeistert war, wurde von Lucas abgelehnt. Die Zeit drängte und Spielberg beauftragte seinen Kollegen David Koepp aus dem ganzen vorhandenen Skript - und Ideenbrei ein brauchbares Drehbuch zusammen zu basteln ... und damit wurde dann gedreht.

- Was war die Folge? -

Die ganze Jagd nach dem Kristallschädel wirkt unausgegoren und erreicht leider nicht das Tempo, den Witz und die Spannung der alten Filme. Harrison Ford liefert als gealterter Indy seine beste Performance seit Jahren ab. Shia Labeouf als Mutt Williams nervt zu keinem Zeitpunkt und er nimmt aktiv an der Action teil. Die restlichen Figuren bleiben leider relativ blass. Cate Blanchett, John Hurt, Karen Allen, Ray Winstone und Jim Broadbent, alles sehr gute Schauspieler, sind sträflich unterfordert und können aus ihren schwach ausgearbeiteten Charakteren nicht mehr herausholen.

Anders als sein Kumpel George Lucas, wollte Spielberg mit echten Sets und an echten Locations drehen, anstatt auf Blue Screen und CGI Matte Paintings zu setzen. Diesen "guten" Vorsatz machte Spielberg aber selbst zunichte, da er aufgrund von familiären Gründen (seine Tochter machte ihn während der Dreharbeiten zum Großvater) nicht außerhalb der USA drehen wollte. Was muss man also tun um an exotischen und außergewöhnlichen Orte zu drehen, welche nicht innerhalb der USA zu finden sind? Richtig! Man muss die Sets oder die regionale Natur der Drehorte digital manipulieren, damit diese "exotisch" aussehen. So sieht man vielen Szenen deutlich an, wo mit Blue Screen und CGI Matte Paintings gewerkelt wurde. Der sterile ILM (Industrial Light & Magic) Look der Star Wars Prequels ist deutlich sichtbar. Hinzu kommt noch die Art und Weise wie Spielberg viele Szenen ausgeleuchtet hat - sei es durch die Beleuchtung am Set oder durch nachträgliches "Color-Grading". Alles ist merkwürdig hell und strahlt in gelblich-weissen Farbtönen. Insgesamt passt der Look des vierten Teils leider nicht zum Look der alten Filme.

Ebenfalls auffällig ist der (für einen Indiana Jones Film) schwache Gewaltgrad: Menschen werden außerhalb des Bildes erschossen und Schusswunden sind kaum sichtbar. Das betrifft nicht nur die Taten von Indys Gegnern, sondern auch sein eigenes Handeln: vorbei sind die Zeiten in denen er seine Feinde zum Zwecke der Selbstverteidigung überfährt, erdrosselt oder ganz spontan mit seinem Revolver erschiesst. Erneut ein deutlicher Unterschied zu den alten Filmen.

Und zum Schluss hebt ein UFO ab! Die Indiana Jones Filme behandelten bisher religiöse oder okkulte Artefakte. Aber Ausserirdische? Hand aufs Herz, wahrscheinlich gibt es Leben auf anderen Sternen - demnach wären Ausserirdische keine mystischen Elemente mehr, sondern eine wissenschaftliche Tatsache. Egal wie man sie nennt - Ausserirdische oder interdimensionale Wesen - hier spielt wieder das Grundproblem mit rein, dass Indiana Jones im Science-Fiction Genre deplatziert wirkt. Wohlgemerkt, die ersten drei Filme werden z.B. in der englisch-sprachigen Wikipedia Enzyklopädie als 'Fantasy-Adventure-Film' klassifiziert, der vierte Film hingegen als 'Science-Fiction-Adventure-Film'.

'Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels' leidet in erster Linie unter dem schlechten Drehbuch und dem unpassenden Ausserirdischen Plot. Hinzu kommt die abgeschwächte Gewaltdarstellung, der künstliche Look dank des leuchtenden 'Color-Gradings' und der deutlich sichtbare Einsatz von CGI. Das Zusammenkommen all dieser Dinge trübt den Gesamteindruck des Films.

- Die willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit -

Jeder der alten Indiana Jones Filme hat seine unglaubwürdigen Momente: z.B. Indys Ritt auf dem U-Boot mittels Festhalten am Periskop in 'Raiders', der Schlauchboot Sprung aus dem Flugzeug in 'Tempel des Todes' und die unsichtbare Brücke in 'Letzter Kreuzzug'. Wenige Szenen (meistens am Anfang oder gegen Ende der Filme), die die Grenzen des physikalisch/logisch Machbaren übertreten. Diese waren aber stets wohl dosiert in der Handlung und der Action untergebracht und waren so für die Zuschauer einfacher zu akzeptieren.

Der vierte Teil übertreibt es mit diesen unglaubwürdigen Momenten - angefangen mit der berühmten Kühlschrank-Szene. Die 20-minütige Dschungel Verfolgungssequenz in der zweiten Hälfte des Films, ist regelrecht überladen mit over-the-top Momenten nebst offensichtlichem Einsatz von CGI: der Mutt/Spalko Schwertkampf auf fahrenden Jeeps, die Mutt/Affen/Lianen-Szene, die Waldameisen Sequenz, Marion's Jeep Stunt auf den Gummibaum und der anschliessende dreifache Wasserfallsturz (auch mit dem Jeep). Die Glaubwürdigkeit der Action driftet ab ins Lächerliche und die Akzeptanz der Zuschauer schwindet so von Szene zu Szene. Und kurze Zeit später müssen die Zuschauer auch noch das Sci-Fi Finale und die Hochzeit "verdauen". Das Ende des Films schlug so manchem Indiana Jones Fan auf den Magen.

- FAZIT -

Ganz ehrlich: es war schön Indy noch einmal in Action zu sehen. Aber ich bevorzuge dann doch als Ende der Reihe den Ritt in den Sonnenuntergang (Letzter Kreuzzug) als den Auszug aus der Kirche (Kristallschädel).

Der vierte Teil ist zweifelsohne der schwächste Indiana Jones Film. Wer ist daran Schuld? Die Fans, die unbedingt noch einen Indiana Jones Film haben wollten? Die lustlose Regie von Steven Spielberg, der eigentlich nie einen vierten Teil machen wollte? Oder George Lucas, dem in all den Jahren keine bessere Geschichte einfiel, als die Sache mit den 'interdimensionalen Wesen'?

Entscheidet selbst...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Senior kämpft sich durch, 27. Februar 2009
Von 
E. S. Faber - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Schlecht ist der Film nicht. Er weiß durchaus zu unterhalten, hat seine humorvollen Momente und auch ein paar spannende Szenen. Aber die nostalische Atmosphäre und den Charme der vorhergehnden Folgen erwartet, wird enttäuscht.
Der Film lebt hauptsächlich von der netten Ausstrahlung der Hauptdarsteller, namentlich einem alternden Indy, der sich selbst auf die Schippe nehmen kann und sich zum Glück nicht so ernst nimmt.
Die Geschichte...ist völlig chaotisch, unrealistisch und bei der Action, die einem da um die Ohren fliegt, eigentlich völlig nebensächlich.
Wer's gerne krachen und scheppern sieht, wer auf Aktion steht und keine Message erwartet, ist hier gut bedient.
ES ist ein nettes Filmchen, das man sich nebenher reinziehen kann, aber kein Meisterwerk.
S. Faber
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162 von 196 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Star Wars Syndrom, 24. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (DVD)
Was haben Indiana Jones und Star Wars gemeinsam? Nicht nur George Lucas und Harrison Ford, sondern auch den Versuch, eine über 20 Jahre alte Kultfilm-Trilogie mit zeitgemässen Effekten, aber dennoch an alte Tugenden anknüpfend, wiederzubeleben. Bei StarWars liegen die durchwachsenen Ergebnisse vor und sie reichen von "furchtbar"(Ep. 1) über "naja"(Ep.2) bis zu "fast so gut wie das Original"(Ep.3). Ich bin mir nicht sicher, ob es noch zwei weiterer Indy-Teile bedarf (die Lucas angeblich plant), um auch hier zum Qualitätsstandard der alten Filme aufschliessen zu können.
Nun muss man einräumen, dass Steven Spielberg ganz sicher ein Lichtjahre besserer Regisseur als George Lucas ist und Hayden Christensen kann sich wohl kaum mit Harrison Ford messen. Aber auch ein Spielberg kann aus einem mässigen Drehbuch nicht mehr herausholen, als es das Skript gestattet. Da die "übernatürlichen" Elemente fester Bestandteil jedes Indy-Filmes waren, halte ich den UFO-Plot (für den ja in erster Linie George Lucas verantwortlich gemacht wird) aber für durchaus verzeihlich, da er auf gelungene Weise in den zeitgeschichtlichen Hintergrund (50er Jahre, Area 51, Kommunisten-Hysterie, Roswell) eingebettet ist und das tricktechnisch wahrlich atemberaubende Finale für offene Münder sorgt.

Denn nicht etwa hierin liegt die grösste Schwäche des Filmes. Die alten Indy-Filme galten vielmehr auch deshalb als Meisterwerke, weil ihnen die perfekte Gratwanderung zwischen ernsthafter (Pseudo-)Plausibilität/Realismus und Mystery/Fantasy-Elementen, zwischen Humor und Action, zwischen Abenteuer/Horror und Romantik gelingt. Diese Balance ist hier zwar nicht völlig, aber in spürbarem Masse verlorengegangen, die Dominanz der völlig überdrehten Actionelemente bekommt dem Film nicht gut, was in unerfreulicher Weise an den zweiten alten Indy-Film "Der Tempel des Todes" erinnert, der deswegen (zu Recht) als Tiefpunkt der alten Trilogie gilt. Somit nähert sich dieser Indy Film eher der Machart von Stephen Sommers "Mumien"-Filmen mit Brendan Fraser an, in denen die Action primär laut und bunt, latent unmotiviert, beliebig (CGI ist immer und überall verfügbar) und selbstzweckhaft inszeniert ist.
Der Handlung fehlt es häufig an einem übergreifenden Spannungsbogen, sie wirkt zu episodenhaft, nicht kohärent, verläuft eher überraschungsarm und teilweise zu hektisch, teilweise zu lahm, was sicher auch dem zu oft überarbeitetem, förmlich zerstückelten, Drehbuch zu verdanken ist.
Trotzdem halte ich den Film nicht für so schlecht wie viele andere, denn Spielberg ist ein viel zu guter Regisseur, als dass er nicht mit der nötigen Subtilität die Indy-Stilelemente "zitieren" könnte, - ohne sie direkt zu kopieren - , auf die die Fans gewartet haben, was aber oft erst auf dem zweiten Blick auffällt: Der Kampf mit dem russischen Schläger variiert z.B. einfallsreich die legendäre Prügelei zwischen Indy und dem deutschen Flugzeugmechaniker aus dem ersten Film, die Tatsache, dass Cate Blanchett eben nicht von Indy getötet wird, sondern ihr die Macht- und Wissbegierde zum Verhängnis wird, kommt den Vorbildern nahe, in denen Belloq verhängnisvollerweise die Mächte der Bundeslade beschwört oder Elsa Schneider beim Versuch, den Gral zu greifen, in den Abgrund stürzt u.v.a.

Harrison Ford ist in Würde gealtert und mit ihm die von ihm verkörperte Filmfigur - Im Gegensatz zu vielen anderen stört es mich nicht, dass sein Film-Sohn hier öfter als er die Initiative ergreift, denn das ist nun einmal dem Alter des Protagonisten geschuldet.
Man hätte sich gewünscht, dass durchaus noch noch mehr direkte Reminiszenzen an die Ur-Trilogie integriert worden wären, vergleichbar den sehr gelungenen Szenen, als Indy wieder an seiner alten Hochschule tätig ist, als er sich an seinen verstorbenen Vater und Brody erinnert, als die Kiste mit der "Bundeslade" zerbricht und als am Ende er - und nicht etwa sein Film-Sohn - den legendären "Fedora"-Hut aufhebt: eine sehr schöne Szene, die die Erwartungshaltung des Zuschauers - zum Glück - unterminiert: denn Harrison Ford ist eben nicht zu ersetzen.
Das kann man von den übrigen Darstellern nur bedingt behaupten: Charakterdarsteller John Hurt bleibt sträflich unterfordert, Karen Allen neigt zum over-acting und kann nicht an die glaubhafte Darstellung der herrlich knisternden Haßliebe zu Indy aus dem ersten Film anknüpfen, Shia LaBeouf nervt zumindest weniger als in "Transformers" und Cate Blanchett als russische Agentin wirkt zu blass. Wenigstens sorgt Meisterkomponist John Williams wieder für klassische Indy-Musik, die übrigens auch das gelungene, im Stil der alten Trilogie gehaltene, DVD-Menü untermalt.

So vergebe ich 3 Sterne, denn zusammen mit der sehr ordentlichen DVD-Präsentation (Single-Ausgabe), hätte das Ergebnis von "Indy Reloaded" - trotz aller Mängel und Defizite - viel schlimmer ausfallen können, nämlich z.B. wie Star Wars Episode I.
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58 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rezension zur "Limitierten Sammleredition", 24. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Inhalt des Films ist ja schon genug geschrieben worden...
Nun zur "Limitierten Sammleredition": Zunächst mal wäre zu sagen, dass es ganze 20.000 Exemplare davon gibt! Das man dann noch großartig "Limitiert" daraufschreibt, hätte man sich meiner Meinung nach auch sparen können bei dieser großen Anzahl, zumal die Qualität und Aufmachung der Sammlerbox stark zu Wünschen übrig lassen.
Wenn man sich an den Abbildungen von Amazon orientiert, könnte man glauben, dass sie vergleichbar mit der Hellboy- oder den HDR-Boxen ist. Dem ist jedoch nicht so! Sie erinnert eher an die billige Ghost Rider Box und rechtfertigt in keinem Fall den angesetzten Verkaufspreis von ca. 40 Euro. Der Kristallschädel und die DVD wurden völlig lieblos ohne andere Extras , geschweige denn Infos zum DVD - Inhalt, reingequetscht in eine billige dünne Pappbox. Hinzu kommt, dass man für die DVD ein stinknormales Amaray verwendet hat, anstatt wie z.B bei der Erstauflage von "300" (die ja nach was aussieht)ein Digipak bzw. Pappschuber zu verwenden.

Fazit: Diese Abzocke nicht unterstützen und wenn es schon unbedingt sein muss, lieber abwarten bis der Preis deutlich sinkt. Kann mir nicht vorstellen, dass sich so etwas niveauloses bei dieser Limitierungszahl und dem Preis schnell verkaufen lässt bzw. vergriffen sein wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Opa Indy, 26. Dezember 2008
Es hat seinen Grund, warum Lehrer und Professoren in einem bestimmten Alter in Rente gehen und das hätte Harrison Ford bedenken sollen, bevor er sich mit 65 an 'Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels' gewagt hat. Da Harrison Ford, fast 30 Jahre jünger, noch aus reiner Freude an der Entdeckung den 'Indiana Jones 'Jäger des verlorenen Schatzes', den 'Indiana Jones und der Tempel des Todes' und mit Sean Connery auf 'Indiana Jones und der letzte Kreuzzug' war, ist die Story bei 'Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels' nur sehr dünn und konstruiert.
Auch ein junger Shia LaBeouf als Co Star und Stichwortgeber ändert daran nicht viel. Was an Handlung erkennbar ist, spielt nun nicht mehr zur Zeit der Nazis, sondern im Kalten Krieg und das neue Feindbild sind die Russen, aber das macht die Story um den Kristallschädel nicht weniger dünn.
Wenn sich dann die Story am Ende noch Richtung Ufos und Aliens verläuft, wird es ganz albern und es zeigt sich, dass leider auch das Thema Indiana Jones genauso wenig im neuen Jahrtausend angekommen ist wie Akte X. 'Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels' hat mit den ersten drei Filmen genauso wenig zu tun, wie Akte X mit der Serie.
Es ist ein Film ohne Herz, Thrill und Spannung, der auf meiner persönlichen Wertung nur magere 5/10 erreicht. Erschreckend dann auch die Ankündigung von Harrison Ford, dass es noch weitere Fortsetzungen, also Indiana Jones-Filme geben soll.
Nur will ich gar nicht wissen, mit welchem Zivi Harrison Ford dann durch die Filme stolpert, denn für mich gibt es jetzt nur drei Teile, die glaubwürdig sind. Einen langweiligen Sonntag mit schlechtem Fernsehprogramm kann der Film aber allemal noch kompensieren.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Unterhaltungsfilm, nicht mehr und nicht weniger..., 15. April 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich schreibe es gleich mal vorweg, dass in dem Text Spoiler (Informationen die die Spannung nehmen) zur Handlung enthalten sind!

Also, ich bin Indyfan. Ich bin mit Indy aufgewachsen, sowohl mit den Filmen als auch mit den PC Spielen und Indy war quasi einer der großen Helden meiner Kindheit, wegen ihm wollte ich Archäologe werden, was dann allerdings nichts geworden ist. Ich gehöre aber nicht zu der Sorte von Indyfans, für die alle 3 alten Filme perfekte Meisterwerke sind, an denen sich dieser neue Film nicht mehr messen kann.
Heute, mit etwas Abstand, wird Indy für mich mit jedem Teil etwas schwächer. Jäger des verlorenen Schatzes (10/10) ist für mich ein Meisterwerk, Tempel des Todes (9/10) ein wenig schwächer und Der Letzte Kreuzzug (8/10) noch ein sehr guter Unterhaltungsfilm, den man allerdings auch schon nicht mehr ganz ernst nehmen kann. Das Königreich des Kristallschädels sehe ich wieder etwas schwächer als seinen Vorgänger, was vorallem an manchen überflüssigen Szenen liegt (LaBoeuf an den Lianen), ABER er ist dennoch genau wie seine Vorgänger ein sehr guter Unterhaltungsfilm.
Natürlich sind heute CGI Tricks drin, wieso soll man auch nicht mit der Zeit gehen. Natürlich gibt es auch eine Identifikationsfigur für die jungen Zuschauer, die nicht mit Indy aufgewachsen sind. Und natürlich sind Sachen wie die Atombombenexplosion over the top. Aber man hat dennoch viel von dem was Indy immer ausmachte behalten und damit meine ich nicht nur, dass es wieder alte Gemäuer, überzeichnete Bösewichte (diesmal halt Russen statt Nazis) und ein Relikt gibt um das sich alles dreht. Man hat einen Abenteuerfilm gemacht, der von seinem Helden getragen wird und der immer mit einem Augezwinkern funktioniert. Jäger des Verlorenen Schatzes konnte man noch recht ernst nehmen. Die Figuren wirkten authentisch und die Story war recht bodenständig. Das Finale war dann zwarein Fantasy und auch ein Trash Feuerwerk und es gab auch während der ganzen Spielzeit viel Platz zum Schmunzeln, aber der Film war dennoch noch relativ bodenständig.
Aber spätestens mit Tempel Des Todes war das doch vorbei. Da springen sie mit einem Schlauchboot aus einem Flugzeug (zudem auch noch zu recht billigen Tricks), die Lorenfahrt ist ein Highlight aber so gesehen auch nur Schwachsinn und Indys beide Sidekicks Shorty und Willie sind auch nur noch überzeichnete Comedyfiguren.
Bei dem letzten Kreuzzug ist es auch nicht viel anders. Da kann man zwar den weiblichen Part wieder ernstnehmen, aber dafür ist Marcus Brody, der im ersten Film noch total seriös wirkte, plötzlich eine Kasperlefigur. Und wie ernst soll man denn Actionszenen nehmen, bei denen ein deutscher Jagdflieger hinter einem LKW in einen Tunnel fliegt und sich dabei die Flügel abreißt oder Szenen wie die in der Indy einfach mal so eine Wendeltreppe runterrollt.
Das macht die Filme nicht schlecht, es macht sogar viel Spass, aber damals war nicht alles besser als heute, nur weil da der Nostalgiebonus dranhängt.
Und dann natürlich noch ein "riesiger" Kritikpunkt: es kommen Aliens vor, das passt gar nicht. Da frage ich mich doch, warum nicht? Nehmen wir mal das heißgeliebte Videospiel Indiana Jones and the Fate of Atlantis. Darin stellt sich raus, dass die Atlanten eine Mischung aus Sci Fi und Fantasy Kultur waren, die Menschen durch eine Maschine in Götter transformieren konnte. Das fanden alle toll. Oder nehmen wir die Filme. Am Ende von Jäger des verlorenen Schatzes entfesselt sich der Zorn Gottes auf die Nazis und lässt ihre Köpfe explodieren. Für jeden der nicht unheimlich gläubig ist müsste das der totale Schwachsinn sein. Aber dass man davon ausgeht dass irgendwo her, irgendwelche Wesen gekommen sind, die am Amazonas eine moderne Kultur aufgebaut haben, das ist dann plötzlich doof und passt ja gar nicht zu Indy. Mensch Leute, sie wollten vielleicht auch einfach mal was neues machen und für so einen religiösen Kultgegenstand, den alle haben wollen, mal eine neue Erklärung machen, als das es einfach göttliche Macht ist. Zudem passt das auch noch total in die 50er Jahre und in den Konflikt mit den Russen. Den während man den Nazis immer eher religiöse Kultobjekte andichtet, sind die Russen in der Popkultur doch viel mehr für dieses Parawissenschaftliche bekannt, dafür dass in Tunguska ein UFO abgestürzt ist und alles. Warum sollten die "gottlosen" Kommunisten nach dem heiligen Gral suchen, das haben die fanatischen Nazis gemacht.

Und dann noch der Kritikpunkt, dass Indy am Ende heiratet. Klar ist die Lovestory naja. Indy und Marion sehen sich nach 20 Jahren wieder und gleich wird geheiratet, aber glaubwürdige Lovestories brauch ich in einem solchen Film auch nicht und zweitens ist Indy keine 30 mehr. Der Mann ist auch alt, sein Vater ist tot, sein bester Freund ist tot, wieso soll er sich nicht auch nach etwas Geborgenheit und Heimichkeit sehnen. Und Marion war schliesslich die Liebe seiner Jugend, das wird in Jäger des Verlornenen Schatzes doch ganz klar gezeigt. Zudem ist sie wohl mit Abstand die beste Wahl von den Indygirls für die Mutter seines Sohnes. Und dass damit der Hut an den Sohn weitergegeben wird, was viele ja befürchtet haben oder immer noch befürchten, wurde doch im Film ganz klar
verneint. Und wenn sie noch einen Indyfilm machen, dann wird auch wieder Harrison Ford die Hauptrolle spielen, ob als Familienvater oder als cooler Einzelgänger, ist doch egal. Menschen werden älter und ihr Leben verändert sich, wieso sollte das im Film anders sein.
Ich will an dem Film nicht alles schön reden. Es sind wiegesagt Szenen drin die sie sich einfach hätten sparen können, aber das war auch bei seinen Vorgängern schon so, hier ist es nur markanter. Und auch wenn Königreich des Kristallschädels der schwächste Indyteil ist, so ist er dennoch ein Film, der in diese Reihe passt und der sich nicht vor seinen Vorgängern zu verstecken brauch, ein sehr guter, selbstironischer Abenteuerfilm eben, das was Indy schon immer war. Ich hab ihn 4x im Kino gesehen und es hat jedes Mal Spass gemacht.

Ein Fiasko wie bei den neuen Star Wars Filmen ist zum Glück ausgeblieben und ich freue mich darüber Indy und Marion nochmal in Action zu sehen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelprächtig!, 1. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (DVD)
Die Indiana - Jones - Reihe gehört für mich zu einer der besten Trilogien die in Hollywood je gedreht wurden. Nach langjähriger Pause entschied man sich doch noch für einen neuen Teil, was eher eine Fehlentscheidung war. Es gab immer wieder neue Drehbücher, wobei sich Steven Spielberg nicht richtig festlegen konnte. Schließlich nahm er das von David Koepp.
Der Film an sich ist handwerklich nicht schlecht gemacht. Die erste viertel Stunde macht sogar richtig Spass. Doch dann driftet der Film eben ab, in einer konfusen Story, so wie einer sehr unrealistischen Atomexplosion, welche im Kühlschrank überstanden wird. Harrison Ford spielt seine Rolle jedoch richtig gut und auch Shia La Beouf hat mir ganz gut gefallen (wobei er in Eagle Eye jedoch besser spielte). Karan Allen wieder mit ins Boot zu holen war eine gute Entscheidung. Doch die Gegner bleiben diesmal blass. Cate Blanchett wirkt wie eine unter Hypnose stehende Putzfrau, die sich uninspiriert von Szene zu Szene hangelt. Auch die Effekte wirken vor allem in der Verfolgungsjagd im Dschungel ziemlich blass. Der Schlss ist zugegebenermaßen effektvoll aber nichtsdestotrotz hanebüchen. Was mir noch ganz gut gefallen hat ist die Selbstironie des Films.

Alles in allem dann doch eher einer von Spielbergs Schlechteren, was nicht zu letzt auf die dümmliche Geschichte zurückzuführen ist. Schade, eigentlich.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Insgesamt nicht so toll wie Erwartet, 24. August 2008
Natürlich kann man nicht 100%ig einen Film erwarten wie die ersten drei Indy Filme. Dennoch wurde zu viel versprochen von den Filmemachern und am Ende zu wenig gehalten. Die Endlose Suche nach einem geeignetem Drehbuch, welche Jahre dauerte, ließ auf einen gelungenen Film hoffen. Und das versprechen das hand gemachte Action Szenen überwiegen und nur sehr wenig CGI verwendet werden sollte, versprach ebenfalls einen tollen vierten Teil. Leider ist das verwendetet Drehbuch eine Hanebüchene Story die von einem Science Fiction B-Movie Drehbuchautor verfasst sein könnte anstatt von einem gestandenen Hollywood Drehbuch Ass. Was David Koepp hier abgeliefert hat würde eher zu einer Folge der Serie Akte X passen als zu Indiana Jones. Nicht das ich grundlegend etwas gegen eine Alien Story verbunden mit Indiana Jones hätte, aber so wie es in diesem Film gemacht wurde passt es einfach überhaupt nicht. Alles wirkt ZU weit hergeholt. Und das am Ende aufsteigende UFO setzt dem Film die Krone auf. Einzig und allein Harrison Ford überzeugt mich in dem Film voll und ganz. Deshalb auch noch die 3 Sterne. Ihm nimmt man auch mit über 60 noch den Charismatischen Action Helden und Abenteurer ab. Leider wirken die anderen Darsteller zu oft nur wie eine Art Zusatz, der aber irgendwie überflüssig ist. Zu unscheinbar die personen die sie verkörpern und zu wenig präsenz auf der Leinwand. Vor allem die Russische Gegenspielerin, gespielt von Cate Blanchett, wirkt zu sehr überzeichnet. Wahrscheinlich eine der schwächsten rollen von Miss Blanchett in Ihrer gesamten Karriere bisher. Shia LaBeouf übertreibt zu sehr als Rebell und wirkt daher einfach unglaubwürdig. Auch Karen Allen schafft es nicht einem in Erinnerung zu bleiben mit Ihrer Leistung. Zu sehr fehlen insgesamt die tragenden Nebendarsteller der ersten 3 Indy Filme. Marcus Brody, Sallah, Dr. Rene Belloq und natürlich Indys Vater aus dem dritten teil. Sie haben es geschafft den Filmen etwas zu geben was den Nebendarstellern aus dem vierten Teil nicht recht gelingen mag.
Die Action Szenen sind insgesamt Handwerklich ordentlich gemacht, doch ist es entgegen allen Versprechungen ZUVIEL CGI. Zuviel wirkt unnatürlich und aus dem Computer. Für einen kurzen unterhaltsamen Filmabend kann man diesen Film durchaus empfehlen. Wer aber einen Film wie die ersten drei Indy Teile erwartet wird Enttäuscht werden. Dieser Film hätte durchaus toll und Zeitlos werden können. Wie gesagt, hätte....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lieben oder Hassen....., 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (DVD)
Es gibt gewisse Filme...die man entweder, hasst oder liebt....

Für mich ist die Indiana Jones Reihe ein Teil meiner Kindheit-Jugend und daher etwas besonderes. Umso größer, war natürlich die Vorfreude auf diesen Film.
Werden George Lucas und Steven Spielberg die hohen Erwartungen erfüllen?
Wird Harrison Ford auch mit über fünfzig einen guten Indiana Jones abgeben?
Kehrt sein Vater als Doctor Jones wieder zurück?

Leider....ist die Antwort auf diese Fragen ---> Nein

Mir ist es nicht klar, warum zwei der erfolgreichsten und wirklich talentiertesten Regisseure und Drehbuchautoren nicht imstande waren, einen spannenderen Plot zu finden! Zum anderen, wirkt Harrison Ford, bei weitem nicht mehr so frisch, so überzeugend und authentisch, in der Rolle des peitschenschwingenden Archäologen, wie in den früheren Filmen der Reihe.
Wieso...dauerte musste es auch so lange dauern, bis endlich der vierte Teil gedreht wurde...?

Natürlich gibt sowohl Harrison Ford, als auch Cate Blanchett sowie ein etwas frühreifer Shia LeBeauf, ihr Bestes. Dennoch aber wirkt der Film, noch unfertig, so als ob er gerade so beendet wurde, um die Fans endlich zufrieden zu stellen.

Warum ich trotzdem drei statt zwei Sterne gegeben habe, liegt daran, daß ich inzwischen den Film zum zweiten Mal gesehen habe.... Und tatsächlich schien es, als ob dieses Mal, einige der Mängel, scheinbar nicht mehr so gravierend auffielen. Wie dies zu erklären ist, ist mir ein Rätsel :D Vermutlich durch die mystischen Kräfte des Kristallschädels...wer weiß!? Wie dem auch sei....

Bleibt nur die Hoffnung, das tatsächlich ein fünfter und leider letzter Teil, gedreht wird, der dann hoffentlich an die Qualität der älteren Indiana Jones-Reihe anknüpfen wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschmackssache, 21. März 2011
Da ich ein wirklich großer Fan der Indiana Jones Trilogie bin, habe ich mich natürlich auf eine Fortsetzung gefreut. Natürlich darf man bei der Fortsetzung einer solchen Filmreihe keine allzu großen Erwartungen haben, da man ansonsten nur enttäuscht wird (siehe Star Wars), jedoch stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt.
Die ersten drei Filme waren sehr mit einer mytologischen Symbolik durchsetzt und sie leben von einem eher trockenen Humor, der nicht allzu aufdringlich war. Leider ist sich Lukas/ Spielberg in dieser Hinsicht nicht treu geblieben. An vielen Stellen tendiert der vierte Teil eher zum Klamauk (siehe Erdmännchen, Atombombenexplosion-Kühlschrank) und Kitsch (Außerirdische). Gleichzeitig fehlt es dem Film an einem charakterstarken Schurken. Ein Held glänzt nur dann, wenn er an einem großen Widersacher gemessen werden kann. Cate Blanchett verkauft sich in der Rolle als Irina Spalko leider völlig unter ihrem Wert. Ihre Rolle bleibt leider sehr blass und ohne Konsestenz. Die Nazis (z.B. Ronald Lacey als Arnold Toht) aus den ersten drei Teilen sind einfach glaubhafter und wirken bedrohlicher.
Wie gesagt:
Kein guter Bösewicht- kein strahlender Held.
Es gibt noch viele weitere Punkte, die mich bei diesem Film sehr gestört haben, aber die meisten wurden bereits in den vorigen Rezensionen zu Tode erläutert.
Bild und Ton der Blu-ray haben mir sehr gut gefallen und überzeugen in jeglicher Hinsicht.

Mein Fazit:
Für alle Fans, die Harrison Ford nach einmal die Peitsche schwingen sehen wollen ein Muss. Für Diejenigen, die den trockenen Humor und die Symbolik von Teil 1-3 mögen nur bedingt zu empfehlen.
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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
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