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am 18. August 2008
Nach der zweiten und dritten Sinfonie von Bruckner in deren jeweiliger Urfassung hat Simone Young im Dezember 2007 mit den Philharmonikern Hamburg die Urfassung der Vierten von 1874 eingespielt. Diese Originalversion wurde erstmals über ein Jahrhundert später aufgeführt. Unwillkürlich entdeckt man eine schlüssige Fortentwicklung der vorherigen Sinfonien und wiederum eine Klangsprache voller Dynamik und Radikalität, jenseits der Vorstellung, die man aufgrund des von Bruckner selbst verliehenen Beinamens "Romantische" haben könnte. Ist die Deutung in eine urgewaltige Romantik ein Widerspruch in sich? Liegt die musikalische Zeichnung einer Scheinwelt vor etwa im Sinne einer wagnerschen Erlösungsromantik? Ist hier eher eine Romantik im Sinne von Umwälzung und Erneuerung zu verstehen? Auf jeden Fall liegt keine impressionistisch-romantische Naturmalerei vor.

Die Vierte ist wohl diejenige Sinfonie, die vom sinfonischen Schaffen Bruckners am beliebtesten ist, aber auch am meisten von Bruckner geändert wurde. Wahrscheinlich war die Urfassung zu modern, ja fast schon mit expressionistischen Zügen behaftet. Vermutlich handelt es sich bei den späteren Fassungen um Reminiszenzen an einen breiteren Publikumsgeschmack der damaligen Zeit. So gehört z.B. das Jagdscherzo in der dreisätzigen Fassung von 1878 wahrscheinlich zu den populärsten Sätzen einer brucknerschen Sinfonie. Das von Bruckner als Volksfest bezeichnete Finale wurde 1880 geschaffen. Die Originalfassung 1874 und die Änderungsfassung 1878/1880 stehen sich so unterschiedlich gegenüber, dass von zwei völlig getrennten Werken gesprochen werden kann. An Klarheit und Reinheit dominiert die Urfassung.

Die Chefdirigentin Simone Young vermeidet jede Weichzeichnung und führt die Philharmoniker Hamburg zu einem wahren Höhenflug. Das ist umso bewunderungswürdiger, als die Originalversion wesentlich höhere Anforderungen an die Aufführenden stellt, als die Änderungsfassung von 1878/1880. Auch den weiteren Einspielungen kann mit Spannung entgegen gesehen werden.
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am 31. Januar 2016
Bin nun wirklich kein Klassik-Nerd so wie die anderen Rezensenten, aber trotz SACD Qualität ist diese Fassung in meinen Ohren langweilig, unmusikalisch, un-emotionell gerade zu eintänig wird der Bruckner da runter gefidelt. Die 20 Jahre ältere Karajan-Aufnahme bei den Berlinern auf der DG ist bei weitem Emotionaler und musikalischer zwar um das 100-fache. Wie muss da erst der Giulini in Wien oder Celibidache in München sein. Kann es kaum erwarten diese beiden zu hören.

Young für mich ist jedenfalls gestorben, was nutzt mir die fachliche Perfektion und wissenschaftliche auseinandersetzung, wenn dabei keine Gänsehaut, geschweige denn Freude aufkommt.
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am 1. September 2009
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 "Romantische"
Es-Dur, Urfassung 1874
Simone Young
Philharmoniker Hamburg

Live Aufnaheme 2007 Hamburg.

1. Allegro 19:54
2. Andante quasi allegretto 18:28
3. Sehr schnell. Trio. Im gleichen Tempo 12:45
4. Finale [Allegro moderato] 18:53

Gesamtsumme 70:01

Textur von Simone Young wird unvollkommen und rauh gehört, das ist unreif. Aber es ist ganz frisch und bequem und hat Buntheit, wenn sich der Laut verändert. Außerdem glaube ich, daß die originale Reize der vierten Symphonie in diesem Spiel hierhin und dorthin gehört werden. Zum Beispiel, die blanke Polyphonie.

Den Grund, warum die vierte Symphonie von Bruckner "Romantische" genannt wird, wird man wohl aus dem Spiel von Simone finden können, eher als aus den Spielen von den Meistern, die in der Vergangenheit hohen Preise gewannen (Sinopoli usw.).

Es gibt keine Schönheit der Stil sondern Kühnheit in der Urfassung der vierten Symphonie von Bruckner. Zwar ist diese Symphonie in den späteren Fassungen durch die Technik vom Komponisten, dessen Alter verbracht wurde, modisch und edel umgeschrieben und wiedergeboren, aber wenn ich in Vergleich die revidierte Ausgabe gespielt von anderen Dirigenten höre, glaube ich, daß Bruckner die vierte Symphonie revidiert hätte, um Hörer zu schmeichern.
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