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5.0 von 5 Sternen Reifes Werk!
Da haben wir es wieder: Manche Scheibe, die nach 2-3-fachem Hören für ein paar Jahre fast vergessen in den Jagdgründen des CD-Regals untergetaucht ist, entwickelt plötzlich und unerwartet die richtige Reife und sich selbst seit Wochen zum Dauergast in meiner Home-Stereo-Anlage bzw. in meinem Auto. Sehr wahrscheinlich liegt es auch nur an der...
Veröffentlicht am 9. April 2012 von Mike76

versus
3.0 von 5 Sternen Ich habe mehr von Aborted erwartet
Sach ma, was ist denn mit ABORTED los? Waren die letzten beiden Scheiben "Slaughter & Apparatus: A methodical overture" und "The archaic Abattoir" wahre Götterscheiben des technischen Death Metals, hat sich hier bei der neusten Langrille "Strychnine.213" wohl an manchen Stellen der Wurm eingeschlichen. Auffällig ist zunächst, dass die Belgier um einiges an...
Veröffentlicht am 18. Januar 2011 von Sascha Hennenberger


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5.0 von 5 Sternen Reifes Werk!, 9. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strychnine.213 (Audio CD)
Da haben wir es wieder: Manche Scheibe, die nach 2-3-fachem Hören für ein paar Jahre fast vergessen in den Jagdgründen des CD-Regals untergetaucht ist, entwickelt plötzlich und unerwartet die richtige Reife und sich selbst seit Wochen zum Dauergast in meiner Home-Stereo-Anlage bzw. in meinem Auto. Sehr wahrscheinlich liegt es auch nur an der Veröffentlichung des aktuellen, ebenfalls starken Outputs "Global Flatline", dass ich mir "Strychnine.213" nochmal richtig reingezogen habe. Letzteres Werk gefällt mir sogar noch einen Tacken besser. Einigen Oldschool-Fans war die Öffnung der Belgier (mit dem kranken Bandlogo) im Jahr 2008 hin in Richtung Melodie mit deutlichen, an angesagte Metalcore-Bands erinnernden Songstrukturen ein Dorn im Auge. Letztendlich wird das immer noch massig vorhandene Grind-Gebolze nur durch viele groovige bzw. breaklastige Passagen verfeinert, die dem Ganzen eine gewisse Eingängigkeit verpassen. Gerade diese rockigen Parts, bei denen man kurz durchschnaufen kann, gefallen mir auf "Strychnine.213" besonders. Die Limited Edition kommt zudem mit einer brutalen Coverversion von Pantera's "Slaughtered".....der Song paßt zu ABORTED wie die Faust aufs Auge...

Für Freunde von virtuosem Krach mit Anspruch absolut empfehlenswert !!!
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3.0 von 5 Sternen Ich habe mehr von Aborted erwartet, 18. Januar 2011
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Strychnine.213 (Audio CD)
Sach ma, was ist denn mit ABORTED los? Waren die letzten beiden Scheiben "Slaughter & Apparatus: A methodical overture" und "The archaic Abattoir" wahre Götterscheiben des technischen Death Metals, hat sich hier bei der neusten Langrille "Strychnine.213" wohl an manchen Stellen der Wurm eingeschlichen. Auffällig ist zunächst, dass die Belgier um einiges an Melodie hinzugewonnen haben, ohne dabei an Komplexität und Brachialität zu verlieren. Vor allem die Fusion aus diesen 3 Elementen macht ABORTED im Jahr 2008 immer noch interessant und funktioniert bei Songs wie dem Quasi-Opener "Ophiolatry On A Hemocite Platter", "Pestiferous Subterfuge" oder "The Chyme Congeries" wirklich sehr gut. Doch leider wirken die Jungs bei Stücken "I35", "A Murmur in Decrepit Wits" oder "Hereditary Bane" wirklich uninspiriert, als wenn die guten Ideen alle ausgegangen wären. Zwar zeigt man sich hier ebenfalls spielerisch on Top, aber die Riffs liegen qualitativ hier wirklich weiter unten. Schade, wollen wir nur hoffen, dass dieser Zustand nicht anhält. Die Hard Fans, welche sich nicht davon abschrecken lassen, können sich übrigens auf die Special Edition freuen, da man hierfür zusätzlich den PANTERA Song "Slaughtered" aufgenommen und mit draufgepackt hat!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übermächtig !!!, 9. Juli 2008
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Strychnine.213 (Audio CD)
Meine Fresse, das belgische Prügel-Quintett von ABORTED ist auch im Jahre 2008 noch reichlich überlaunig !!! Der neue musikalische Gewalt-Akt trägt diesmal den Titel "Strychnine.213" und bietet wieder mal eine absolut tödliche Mischung aus mächtigem Grindcore und technisch versiertem Death Metal. Dabei konnten sich ABORTED an ihren Instrumenten nochmals gehörig steigern. Vor allem der Schlagzeuger ballert die 11 neuen Geschosse mit einer beinahe unmenschlichen Präsision herunter - jeder anderen Drummer hätte sich schon längst Knoten in die Arme gespielt - , dass der geneigte Hörer einfach nur den Hut ziehen kann. Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn der gute Mann bei den Aufnahmen zu "Strychnine.213" nach jedem Song seine Schuhe wechseln musste, weil sein altes Paar bis zur Fußsohle durchgetreten war.
Aber auch in Punkto Songwriting agieren ABORTED auf "Strychnine.213" um einiges variabler, als noch zu früheren Zeiten. Neben fiesem Grindcore-Gebolze und wütendem High-Speed-Geschredder, lässt das Quintett nun auch vermehrt den Groove-Hammer kreisen, was Songs wie dem Opener "Carrion" oder "A murmur in decrepit wits" nochmal mehr Durchschlagskraft verleiht. Auch die Gitarrenfraktion hat wohl einige Sonderschichten im Proberaum geschoben, und dabei an ihrer Fingerakrobatik gearbeitet. So tauchen in hundsgemeinen Granaten wie "Ophiolatry on a hemocite platter" , "Avarice of vilification" oder den beiden unschlagbaren "135" und "Pestiferous subterfudge" (Killer!!!) immer wieder eingängige Harmonien, Melodie-Fragmente oder irrwitzige Soli auf, die jeden Song zu einem gottverdammten Volltreffer machen. Im Gegensatz zu vergleichbaren Combos wie DESPISED ICON oder CEPHALIC CARNAGE sind ABORTED aber um einiges leichter zu konsumieren, da sie auf nervenzehrende Jazz-Einschübe komplett verzichten. Und auch wenn es auf "Strychnine.213" wirklich massenhaft Breaks zu bestaunen gibt, geht diese Verspieltheit niemals zu Lasten der Eingängigkeit. Zeigt mir einfach mal denjenigen, der bei Songs wie "Enterrement of an idol" oder dem bereits genannten "Pestiferous subterfudge" noch still sitzen kann. Angesichts dieses gewaltigen 37-Minüters kann man wirklich nur hoffen, dass bei allen ABORTED-Shows zukünftig genügend Sanitäter anwesend sind, um die zahlreichen Blessuren zu verarzten, die unweigerlich im Mosh-Pit entstehen.
Und als kleiner Bonus für alle unersättlichen Krawallbrüder, befindet sich auf "Strychnine.213" noch ein tolle, alles vernichtende Coverversion des PANTERA-Songs "Slaughtered" (im Original schon mörderisch heavy!), die jedem Hörer am Ende entgültig die Lampe aushaut. Die neue Scheibe von ABORTED ist ein Pflichtkauf für all diejenigen, die am frühen Morgen mit ILLDISPOSED aufstehen, sich tagsüber mit den Frühwerken von CANNIBAL CORPSE bei Laune halten, und dann abends vor dem Schlafengehen nochmal GENERAL SURGERY auflegen. Geile Sache !!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welcome To Paradise, 3. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Strychnine.213 (Audio CD)
Im Vergleich zum 2007er Vorgänger "Slaughter & Apparatus" haben ABORTED einen ziemlichen Sprung nach vorne gemacht. Geboten wird immer noch technischer Death Metal mit leichtem Grind-Einschlag, aber die Band hat ihre Schwachstellen analysiert und fast beseitigt. Wo auf dem Vorgänger noch viel Dynamik durch cleanen Gesang verloren ging, ist dieser nun vom Anteil her deutlich geringer. Aber selbst wenn er auftritt, wirkt er aggressiver und passt damit besser ins Klangbild des über Europa verstreuten Fünfers (zu der belgischen Band sind Mitglieder aus England und Frankreich gestossen).

Auch in Sachen Songwriting ist die Band gewachsen. Wo früher vereinzelte Songs stark auffielen, wirkt der neue Output wie aus einem Guss. Jeder Song hat seine eigene Identität und harmoniert trotzdem im Gesamtkonzept. Und so selten es schon ist, dass technischer Death Metal nachvollziehbar bleibt, hier setzen ABORTED noch einen drauf und verstecken unglaublich viele kleine Details wie irre Gitarrensoli, Tempowechsel und rockige Riffs in ihren Songs. Sehr gut kann man das im Anspieltipp "135" nachhören.

Da das ganze saugut produziert wurde, drückt der Sound mit mächtig viel Druck aus den Boxen und lässt jedem Instrument genügend Raum sich zu entfalten. Und so liefern sich gerade Gitarren und Drums manch haarsträubendes Duell. Wer auch nur im Ansatz auf Death Metal steht, kommt um das neue ABORTED-Werk nicht herum. An diesem Album wird sich die Konkurrenz messen lassen müssen. So macht Weiterentwicklung Spaß! Einzig die etwas geringe Spielzeit von 37 Minuten verhindert die eigentliche Perfektion.
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Strychnine.213
Strychnine.213 von Aborted (Audio CD - 2008)
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