Kundenrezensionen


74 Rezensionen
5 Sterne:
 (55)
4 Sterne:
 (12)
3 Sterne:
 (6)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


98 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz große Technik für ganz kleines Geld
Seit ein paar Wochen nun besitze ich ein Paar Magnat Quantum 603. Vorher spielten an meiner Yamaha PianoCraft-Anlage (diskrete 2x65 Watt RMS) die Serienboxen, die mich auch schon Jahre begeisterten.

Nun bin ich zwar ein Musikgenießer und Stereo-Fan, werfe aber ungern mit bemühtem High-End-Deutsch um mich. Ich halte von dem insgesamt nichts, da jeder...
Veröffentlicht am 7. Mai 2010 von Käbermann, Jens

versus
45 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unverständlicher Hype
Wenn man die Rezensionen hier auf Amazon und andernorts im www liest, könnte man glatt meinen, es mit einer echten Preis-/Leistungs-Sensation zu tun zu haben.
Nach meinen (rein subjektiven!) Eindrücken ist dem aber leider nicht so...

Gehört wurde mit folgendem Equipment:
Verstärker Sony TA-FB940R
CD-Player Sony DVP-NS900V...
Veröffentlicht am 17. Januar 2011 von Michael Schramm


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

98 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz große Technik für ganz kleines Geld, 7. Mai 2010
Von 
Käbermann, Jens "darkhouse" (Wurzen, Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
Seit ein paar Wochen nun besitze ich ein Paar Magnat Quantum 603. Vorher spielten an meiner Yamaha PianoCraft-Anlage (diskrete 2x65 Watt RMS) die Serienboxen, die mich auch schon Jahre begeisterten.

Nun bin ich zwar ein Musikgenießer und Stereo-Fan, werfe aber ungern mit bemühtem High-End-Deutsch um mich. Ich halte von dem insgesamt nichts, da jeder für sich subjektiv über Klang befinden muss.

Habe ganz normale Kabel (2x2,5 mm²) angeschlossen, die Schraubklemmen sind sehr schön (vergoldet) und massiv ausgelegt. Das Bi-Wiring-/Bi-Amping-Terminal nebst Kabelbrücken ist mir ein Rätsel, es gibt keine wissenschaftlichen Gründe dafür, außer, dass der Händler vielleicht zwei Kabelsätze verkaufen kann. Ein einziges Paar (noch besserer) Klemmen reichte völlig aus. Das Gehäuse macht beim Klopftest einen sehr soliden Eindruck, was sich auch im Gewicht (fast 8 kg/Box) niederschlägt. Die Front ist wirklich gut lackiert. Dank der magnetisch gehaltenen Abdeckung sieht man die berühmten vier Löcher nicht, die sonst jede Box ohne Abdeckung verschandeln. Ein keramikbeschichteter Aluminium-Tief-/Mitteltöner sowie eine folienbeschichtete Gewebehochtonkalotte teilen sich die Frequenzen; alles in allem sehr hochwertig und ausgeklügelt, und das vermutlich für lange Zeit. Der Filzstern um den Hochtöner sieht ziemlich technisch aus (dominiert das Bild der Front) und soll Kantenreflexionen verhindern. Die Frequenzweiche sieht ebenfalls sehr gut und aufwändig verarbeitet aus. Das rückseitige Bassreflexrohr ist recht groß und super abgerundet.

Der Frequenzbereich ist angegeben mit 30-55.000 Hz. Dazu folgendes: Bei 30 Hz hat die Magnat über 20 dB weniger zu bieten als bei 80 Hz - ist also kaum vorhanden. Habe sogar mal meine Sinuskurven-Test-CD (dB Jam 7.0) drauf losgelassen (vorsichtig!), auch bei 40 oder 45 Hz hört man nichts. Erst ab 55/60 Hz macht die Wiedergabe langsam Sinn (10 dB Abfall ggü. 80 Hz), ab 80 Hz ist die Box dann voll da. Bei der Membranfläche/bei dem Boxenvolumen - woher soll's auch kommen? Der Tief-/Mitteltöner hat übrigens eine vertrauenerweckende 3-cm-Schwingspule; sollte einerseits wirklich was an Leistung vertragen, andererseits braucht die Magnat auch 20 Watt RMS als Untergrenze, um ihr ganzes Vermögen zu zeigen.

Der hörbare Bereich eines Erwachsenen geht bis ca. 16.000 Hz, was völlig ausreicht, und der Bereich ab 20.000 Hz wird von allen Tonstudios der Welt sowieso gnadenlos weggeschnitten. Mehr sage ich nicht zu den 55 kHz der Magnat. Es gibt aber Leute, die sagen dass die hörbare Hochtonwiedergabe umso lockerer und schneller im Ansprechen ist, je höher der Hochtöner zu spielen vermag...

Tip: Die Quantum leicht auf den Hörplatz hin anwinkeln, nicht ganz parallel aufstellen, wenn sie mehr als 3 m auseinander stehen. Ein Wandabstand zur Seite von 10 cm und nach hinten von 20 cm reicht übrigens völlig aus, auch wenn jeder cm mehr ein Quäntchen reflexionsärmer klingt.

Der Klang an sich ist für mich bei den Quantum sehr gut, sie spielen alles auf hohem Niveau. Mein Verstärker lief neutral eingestellt, meinen Aktiv-Subwoofer ließ ich vorerst aus. Hörte The Corrs, Silly & Gundermann, Heinz-Rudolf Kunze, Die Ärzte - alles unplugged, Dire Straits, Chris Rea - beides von DVD und Sarah Brightman, Norah Jones, And One, Welle: Erdball, Kraftwerk, Yello sowie Metallica. Klassik höre ich auch hin und wieder, nur ist meine Urteilsfähigkeit da nicht so ausgeprägt.

Alles hörte sich so an, wie es sollte. Konzerte wie live, Bühne passt, Stimmen und Instrumente ortbar (auch in der Tiefe) und punktgenau, die anderen Sachen klangen exakt so, wie ich es mir immer wünsche. Bei "Easy Rider" hatte ich echt das Gefühl, Chris Rea sitzt vor mir und singt mir ein Ständchen... Umschreiben würde ich alles mit: anspringend, impulsstark, unangestrengt, genau, locker, gelöst, dynamisch, im Hochton nicht nervig zischelnd, angenehm seidig...

Mit dem zugeschalteten Subwoofer waren tiefe Töne doch um einiges souveräner, und Spaß macht's ja auch mehr (Subwoofer ist bei mir aber immer sehr zurückhaltend gepegelt). Ich habe einen Testtitel (Bassgitarren-Solo), da hörte und spürte man das kräftige Anzupfen der Saiten richtig als Impuls! Also, für den vollen Genuss: Subwooferunterstützung absolut empfohlen. Gerade auch bei Dance/Elektronikmusik.

Doch nun zu meinem Missverständnis: Magnat und die meisten Testseiten/-berichte geben den Tieftöner mit 17 cm an, die Fachzeitschrift AUDIO sogar mit 18 cm. Ein (wirksamer) Membrandurchmesser geht für mich schon immer vom höchsten Punkt der Sicke zum gegenüberliegenden (Membrandurchmesser plus "halbe Sicke"). Und da sind's bei mir irgendwie nur knapp 13 cm. Immerhin reden wir bei der Membranfläche schon fast von einer Halbierung! Also aufpassen! Man könnte gemeinerweise behaupten: Da hätte ich meine Yamaha mit 12 cm auch behalten können... Es ist aber schließlich nicht nur der Durchmesser, deshalb kein Grund zur Abwertung, da es für einen Stern Abzug nicht ausreicht. Zudem ist der Abstand von Korbaußenrand oben zu Korbaußenrand unten tatsächlich 17 cm.

Im Netz stehen auch manchmal "3-Wege-Box" oder "180/300 Watt" Belastbarkeit. Bei den Angaben scheinen manche die verschiedenen Modelle der 600er Quantum-Serie zu vermischen. Natürlich ist es eine 2-Wege-Box und ist mit 20, 30 bis maximal 100 Watt RMS glücklich.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist über alles erhaben. Eine schönere, technisch aufwändigere und in allen Belangen bessere Box ist in dem Bereich schwerlich zu finden. Dicke Empfehlung!

Aufgrund meiner Erfahrungen Mitte der 90er bis ca. 2004 kann ich nur sagen: Welcome back in real HiFi, Magnat!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Sound, 4. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
Ich besitze dieses Paar Boxen seit einigen Monaten und nutze sie intensiv. Was man wirklich deutlich hervorheben muss, sind die ausgewogenen Klangeigenschaften, die Verarbeitung und die Optik.
Aber: Wenn man sich hier einfach ein paar Boxen bestellt, sie aufstellt und die Musik aufdreht, wird das fast immer gut klingen, es sei denn man hat ein sehr gut geschultes Ohr. Daher wundert es mich nicht, dass hier die Kundenrezensionen für sehr viele Boxen sehr positiv ausfallen. Weil das ganze Thema ohnehin sehr subjektiv ist und mir die professionellen Kriterien fehlen, werde ich meine Eindrücke also ebenfalls ganz subjektiv schildern.
Sound:
Ich hatte die Möglichkeit, mehrere Hörproben (auch blind) diverser Modelle zu machen und sie gegen diese hier zu testen. Sie sind mir nicht auf den ersten "Blick" aufgefallen, aber haben sich dann eindeutig gegen vergleichbare Regal- und auch Standboxen bis in die 500-Euro-Klasse abgehoben. Grund dafür waren ein sehr offener, voller Sound. Die Höhen werden sauber wiedergegeben, ohne zu "klirren". Die Bässe waren im Vergleich zu anderen Boxen nicht die stärksten, aber völlig ausreichend. Letztlich haben sie unten herum wirklich ordentlich Power, was sich dann vor allem im heimischen Wohnzimmer gezeigt hat.
Unterm Strich war mein Fazit: Der Sound ist weder zu aggressiv, noch hat man das Gefühl, dass die Boxen mit vorgehaltener Hand spielen oder "wattig" klingen. Sie sind präsent, , satt, direkt, präzise und füllen den Raum angenehm.
Optik:
Der Klarlack ist natürlich nur so lange schön, wie er keine Kratzer hat. In einem Haushalt mit Haustieren oder Kindern würde ich mir überlegen, ob sie das richtige sind, aber solange man sie sauber halten kann, sehen sie wirklich elegant aus. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass die Abdeckung nicht eingeklippt wird, sondern magnetisch haftet. Ohne Abdeckung kommen sie optisch also schon Studioboxen nahe. Sowohl Gehäuse als auch die Front wirken hochwertig, keine Spur von billig.
Verarbeitung:
Ich bin kein Materialexperte, aber was für die Optik gilt, gilt auch für die Verarbeitung: Makellos, exakt, ohne Unregelmäßigkeiten...und es ist ein Genuss, sie in den Händen zu halten, sie wirken grundsolide.

Alles in allem eine klare Kaufempfehlung. Man kann sie blind bestellen und einfach hoffen, dass sie einem gefallen (die Chancen sind gut). Noch größer ist die Freude aber, wenn man sie mit anderen vergleichen konnte und hört, was in ihnen steckt. Wer das tut, sollte sich jedoch überlegen, ob er sie danach wirklich im Internet bestellen sollte ;)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 9. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
Ich kann die Magnat Quantum 603 Lautsprecher vorbehaltslos weiterempfehlen!

Der Klang ist klar, hat einen vollen Bass, aber auch die hohen Töne kommen sauber zur Geltung und laut können die Lautsprecher auch werden.

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Mit und ohne Blende vor der Fellen sehen die Lautsprecher schön aus; der Clou: Die Blende wird mit Magneten befestig, so das man keine Halterungen sieht, wenn die Blenden nicht dran sind.

Die Verkabelungsmöglichkeiten sind vielfältig. Man kann auch statt einfacher verzwirbelter Kabel, Bananenstecker einstecken.

Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


45 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unverständlicher Hype, 17. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
Wenn man die Rezensionen hier auf Amazon und andernorts im www liest, könnte man glatt meinen, es mit einer echten Preis-/Leistungs-Sensation zu tun zu haben.
Nach meinen (rein subjektiven!) Eindrücken ist dem aber leider nicht so...

Gehört wurde mit folgendem Equipment:
Verstärker Sony TA-FB940R
CD-Player Sony DVP-NS900V
Lautsprecher Magnat Quantum 603
Reiner Stereo-Betrieb

Optik/Verarbeitung:
Mit ihrer Klavierlackoptik und den abgerundeten Kanten kommen die Quantum 603 sehr elegant, ja fast schon edel daher und steigern so beim Auspacken nochmals die Vorfreude auf ein baldiges, ausgiebiges Hören. Die Schutzbespannung lässt sich dank Magnetbefestigung sehr einfach abnehmen und auch wieder befestigen, ohne dabei irgendwie wackelig oder billig zu wirken. Auch das Gehäuse und die Anschlüsse auf der Rückseite der Lautsprecher machen einen wertigen Eindruck. Das Terminal (inkl. Bi-Wiring) mit seinen vergoldeten Schrauben und Kabelbrücken ist wirklich kinderleicht zu handhaben, nervige "Fummeleien", wie man sie vielleicht von anderen Boxen kennt, bleiben einem somit erspart. Bis hierhin ist also alles im grünen Bereich. Für dieses Preissegment würde ich sogar von einer klar überdurchschnittlichen Optik und Verarbeitung reden. Aber kommen wir zum Klang...

Klang:
Fangen wir mit den Höhen an.
Das Erste, was auffällt: sie wirken beschnitten.
Der Frequenzgang ist nach oben zwar mit 55000 Hz angegeben - und für das menschliche Ohr ist spätestens ab 20000 Hz sowieso Schluss - dennoch hat man ständig das Gefühl, dass da nach oben noch ziemlich viel Luft ist. Und zwar im doppelten Wortsinn. Über Begriffe wie "Brillanz" braucht man im Zusammenhang mit den Hochtönern erst gar nicht weiter nachzudenken. Der obere Frequenzbereich neigt ziemlich deutlich zum Zischeln und wirkt alles andere als "fest". Diese Fragilität macht sich z.B. ganz besonders bei akustischen Gitarren oder Instrumenten wie Glockenspiel o.ä. bemerkbar.
Eine Problematik, die auch im Zusammenhang mit dem zu schwachen Unterbau zu sehen ist: der mittlere Frequenzbereich ist ganz einfach zu wenig präsent, um den Höhen so etwas wie eine solide Basis oder einen "Körper" geben zu können. (Eigentlich) dynamisch, kraftvoll und lebhaft klingende Akustikgitarren mühen sich dünn, kraftlos und flach durch ihre Parts. Ihnen fehlt es in den oberen Frequenzen an Bereich und Definition, in den Mitten an Volumen.
Besser hingegen sieht es wiederum bei den niedrigeren Frequenzen aus. Zwar gilt auch hier wieder das mit der "Luft", was ich bei den Höhen schon bemängelt habe, wenn auch im umgekehrten Sinn. Dennoch hinterlassen die Tieftöner bei den Bässen nicht den schlechtesten Eindruck. Denn was sie produzieren, klingt nicht schwammig, ist ordentlich definiert und fängt auch bei höheren Lautstärken nicht so schnell mit dem "Rumpeln" oder "Überschlagen" an.
Was das Klangbild im Allgemeinen angeht, hatte ich oft einen ähnlichen Eindruck wie beim Anhören einer mp3-Datei mit ziemlich schlechter Auflösung: bei gemäßigter Lautstärke klingt das Ganze ziemlich leb- und farblos. Ein höheres Volumen bringt Besserung, aber zu hoch darf man den Pegel auch nicht drehen, weil der Sound nämlich beim Hochregeln dann relativ schnell stressig wird.
Die Defizite dieser Boxen kommen bei rein elektronischer Musik noch am wenigsten zum Vorschein. Stimmen sind auch noch o.k. Klavier klingt ein wenig langweilig und flach, manchmal auch "käsig", aber ist noch hörbar. Problematisch wirds bei höherfrequenten Instrumenten wie z.B. Akustikgitarren. Ganz auffällig: Becken beim Schlagzeug (Zischelorgien!).
Ich schreib's nicht gern, aber irgendwie klingen die Boxen tendenziell schon nach Plastik. Um Mißverständnissen vorzubeugen: mit "Plastik" meine ich nicht "kalt" oder "analytisch"...

Es hängt natürlich immer auch vom restlichen Equipment, von der bevorzugten Musik und von den individuellen Hörgewohnheiten ab.
Dennoch kann ich mir nur schwer vorstellen, wie die Befürworter eines "analytischen", aber auch die Anhänger eines "warmen" Klangs (die noch weniger) mit diesen Lautsprechern wirklich glücklich werden sollen.

Fazit:
Klar, audiophile High-End-Freaks sehen sich sowieso von vorne herein woanders um.
Aber auch alle anderen Musikinteressierten seien hiermit vor einem Blindkauf gewarnt und sollten sich die Lautsprecher möglichst vor einem angedachten Kauf irgendwo anhören.
Denn meiner Meinung nach sind sie für mittelklassige Stereoanlagen insgesamt nicht wirklich ausreichend, als Aufwertung/Ersatz für die Lautsprecher einer unterdurchschnittlichen Mini- bzw. Kompaktanlage zwar sicherlich denkbar, aber dafür schon fast wieder zu teuer. Aber als Teil eines Surround-Systems, denke ich, könnten sie für den Ein oder Anderen eine akzeptable Preis-/Leistungsalternative sein.

Erfreuliche Optik/Ausstattung/Verarbeitung + durchwachsene Klangeigenschaften + niedriger Preis = drei Sterne ***.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feine kleine Lautsprecher..., 26. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
Also ich will hier keinen Roman verfassen, da schon viele meiner Vorgänger eine sehr detaillierte Rezession geschrieben haben.
Diese Rezession soll nur dazu dienen um den Gesamteindruck noch ein bisschen zu verbessern. Denn diese Lautsprecher sind um diesen Preis einfach unglaublich!!! Ein schöner trockener Bass und die Höhen klar (wunderbare Gitarrensolos)....was soll man da groß sagen ;-)

Fünf von Fünf Punkten, und ein glücklicher Magnat Kunde mehr!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 7. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
Ich habe die Magnat Quantum 603 vor knapp einem Monat für knapp 200 Euro bei Amazon erworben. Ich war auf der Suche nach einem erschwinglichen und nicht allzu voluminösen Lautsprecher (Stichwort: Wife Acceptance Factor) für mein zweites Wohnzimmer. Ich betreibe die Lautsprecher von der Anlage im anderen Wohnzimmer aus, habe also ein Loch durch die Wand gebohrt und die Kabel hinüber gelegt. Es handelt sich bei mir also um reinen Stereobetrieb. Die Anlage besteht aus einem Verstärker Creek Classic 5350SE und einem CD-Spieler Creek Evolution 2. Als Lautsprecher im Erstwohnzimmer habe ich die Mission 754 Freedom. Insgesamt also eine Anlage, bei der bereits die Kabel mehr kosten als die Magnat-Lautsprecher von denen hier die Rede ist. Hauptsächlich höre ich Barockmusik, Klassik und Jazz.

Wenn man die Lobgesänge der Fachpresse und zahlreicher Rezensionen hier zugrunde legt, könnte man meinen, man bekäme mit der Quantum 603 einen Lautsprecher zum Schnäppchenpreis, der locker mit jedem High-End-Gedöns mithalten kann. Um es vorweg zu schicken – dem ist freilich nicht so. Doch der Reihe nach…

In Punkto Optik und Verarbeitung liegt die Quantum 603 klar oberhalb dessen, was man in dieser Preisklasse allgemein erwarten würde. Die Hochglanzfront mit der weißen Tief-Mitteltöner-Membran sieht wirklich schick aus, wenn man denn die Bespannung weglassen möchte, was ich aber wegen meiner zwei Katzen lieber bleiben lasse. Die Halterung des Rahmens per Magneten funktioniert einwandfrei. Die Anschlussterminals können sich ebenfalls sehen lassen, wobei ich die Bi-Wiring/Bi-Amping-Option in dieser Preisklasse für absoluten Firlefanz halte. Wer Geld übrig hat und einen besseren Klang möchte, der sollte in dieser Preisklasse das Geld in bessere Lautsprecher investieren.

Was den Klang betrifft, so muss man bei den Quantum 603 wirklich dazu raten, diesen einige Stunden Einspielzeit zu geben. Out-of-the-Box klingen sie zunächst irgendwie etwas konfus und anstrengend, was sich aber tatsächlich recht bald legt.

Was können die Lautsprecher gut? Die Bässe kommen relativ druckvoll und sauber und auch bei wandnaher Aufstellung neigen sie nicht dazu dröhnig zu werden. Die spezifizierte untere Grenzfrequenz von 30 Hz ist allerdings nur als schlechter Witz zu bezeichnen. Näher an der Realität wäre wohl ein Wert im Bereich 60 bis 70 Hz. Die Höhen klingen sauber und im Großen und Ganzen recht unaufdringlich, was durchaus positiv gemeint ist. Bisweilen, gerade bei höheren Pegeln können sie aber schon auch einen etwas anstrengenden, schrillen Touch entwickeln. Was wirklich Spaß macht an den Lautsprechern ist ihr Dynamikverhalten. Sie bauen einen sehr angenehmen Spielfluss auf und die Instrumente sind ordentlich differenziert. Von der räumlichen Abbildung darf man allerdings keine Wunder erwarten. Das Aufspannen einer „Großen Bühne“ gehört nicht gerade zu Ihren Stärken.

Was können die Lautsprecher nicht gut? Die große Schwäche der Quantum 603 liegt ganz klar im Mitteltonbereich. Die Mitten wirken wenig präsent und die Klangfarben in diesem Bereich recht eindimensional. Dies wirkt sich gerade bei eher warm klingenden Instrumenten wie Cello oder Oboe aus, wirkt jedoch durchaus auch noch in den Gesangsbereich hinein. Stimmen klingen weniger körperhaft als zu wünschen wäre. Dass die Quantum 603 im Mitteltonbereich so schwächelt hat mich umso mehr erstaunt, als dass die rund halb so teure Monitor Supreme 200 aus gleichem Hause (die ich seit einem guten Jahr im Schlafzimmer stehen habe) gerade dort ihre Stärken hat und eher in Punkto Dynamik und Auflösungsvermögen hinter die Quantum zurückfällt.

Fazit: Die Quantum bietet viel Licht aber doch auch eine Portion Schatten. Wie man die Mischung ihrer Eigenschaften bewertet, hängt sicherlich nicht zuletzt von individuellen Vorlieben und Hörgewohnheiten ab. Wem ein warmes, körperhaftes Klangbild sehr wichtig ist, der sollte sich nach Alternativen umsehen – was aber keineswegs heißen soll, dass die Quantum 603 insgesamt kalt klingen würde. Das tut sie m.E. aufgrund des zurückhaltend abgestimmten Hochtöners keineswegs. Nur ein warmes, „schmelzendes“ Klangbild ist ihr eben auch nicht zu eigen. Das Klangbild wirkt in sich stimmig – wenn man keinen Vergleich hat, würde man womöglich gar nicht merken, dass etwas fehlt. Aber das tut es halt leider durchaus.
Ich habe mit mir gerungen, ob ich 4 oder 5 Sterne geben soll. Klar, für die 200 Euro, die aktuell für die Quantum 603 aufgerufen werden, macht man definitiv nicht wirklich etwas falsch und Alternativen, die ihren Job zum gleichen Preis insgesamt besser machen sind auch nicht wirklich leicht zu finden. Aber gerade der direkte Vergleich mit der erwähnten Monitor Supreme 200 lässt mich dann doch Richtung 4 Sterne tendieren, denn diese ist zwar weniger präzise, in gewisser Hinsicht jedoch durchaus musikalischer.
Abschließend noch der Hinweis an jene, die meinen, in Gestalt der Quantum 603 zum Schnäppchenpreis einen Super-Duper-Geheimtipp-Beinahe-High-End-Lautsprecher erwerben zu können – zwischen den Quantum 603 sowie sämtlichen infrage kommenden Alternativen in dieser Preisklasse und einem Top-Lautsprecher liegen wirklich Welten. Wenn ich die Quantums im direkten Vergleich mit meinen oben erwähnten Mission 754 höre, dann erübrigt sich jegliche Diskussion über Pro und Contra. Das ist klanglich einfach eine andere Liga. Aber preislich liegt man dann eben auch mehr als eine Größenordnung höher. Schon mal an ein Paar gebrauchte Lautsprecher gedacht?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig toller Klang, Höhen brilliant, Bass knackig; etwas besser als MonitorSupreme 200, 16. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
Ich habe ein paar andere Boxen ausprobiert, bis diese hier (Gott sei Dank) endlich wieder bei Amazon lieferbar waren.
Vielleicht interessiert dieser kleine Kurz-Vergleich ja jemand:

Magnat Monitor Supreme 100: Ok zugegeben, diese sind auch preislich 2 Klassen unter den Quantum 603, klanglich aber erst recht. Flach, völlig Bassfrei, Höhen quäken.

JBL ES 20: Sie klingen ganz gut bei der Stimmenwiedergabe, aber das wars eigentlich schon. Kaum räumlicher Klang, magerer Bass, etwas Mittenlastig.

Magnat Monitor 200 Supreme: Sie sind gleich gross, auch haben die Lautsprecher den gleichen Durchmesser wie die Quantum. So haben denn auch die 200er einen ähnlich knackigen Bass. In einem kleinen Raum (10m²) kommt man bei beiden sehr gut ohne Sub aus.
Ehrlich gesagt: Die Supreme 200 kommen den Quantum klanglich schon recht nahe. Beide haben einen eher warmen Klang, die Quantum finde ich dann aber doch etwas aufgelöster und klarer, dagegen die supreme ein kleines bischen dumpf. Die Quantum haben ein etwas besseren räumlichen Klang. Beim hören von Klassik "schweben" die Instrumente geradezu durch die Luft, aber auch bei Rock ist der Klang der Quantum etwas differenzierter als jener der Supreme 200.

Aber wie gesagt: Diese Unterschiede sind klein und fein, die Supreme 200 kommen klanglich dicht hinter den Quantum 603.
In Punkto Design und Verarbeitung liegen die Quantum dann aber wirklich eine Klasse höher. Die edle Klavierlackoptik der Fronten mit dem weissen Tieftöner ist genial -und zudem wird die Front nicht von den sonst üblichen 4 Löchern verschandelt. Nein, die Blenden werden (wenn man sie verwendet) von Magneten "unsichtbar" gehalten.

Noch ein Tip: Sowohl Quantum603 als auch die Monitor Supreme 200 brauchen wirklich ein paar Tage Einspielzeit mit Dauerbespielung. Also einfach mal Radio anlassen und dann über den Sound freuen.

Getestet wurde mit Denon Amp. 250.-Klasse, CD, Digital Radio, PC über Asus Xonar Sound, Kabel:2,5mm² CU. Stereo

Ich habe jetzt 4 Lautsprecher angeschlossen nämlich sowohl Quantum 603 als auch Monitor Supreme 200. Das ergänzt sich, wie ich meine richtig gut. Klingt phänomenal.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als Surround in der 7.1 Anlage, 25. Januar 2011
Von 
Oliver Wolter "Oliver Wolter" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
Die Box wird bei mir als Surround-Speaker über einen Onkyo 608 betrieben, und einer 2,5mm² reinen Kupferlitze ohne Bi-Amp. Weiterhin spielen mit 2 große Hi-Fi Standboxen, ein hochwertiger Center und der große Heco Celan XT Sub 32.
Die Magnat bringen sich in diese Gruppe ausgeglichen ein und sind definitiv auch bei großen Pegelauschlägen nicht überfordert. Und wenn ich große Auschläge sage, dann meine ich die Geräuschkulisse, die man noch 100 Meter entfernt von den Einfamilienhaus hört. Die Magnat hört sich voll und präzise an und löst die feinen Details zur räumlichen Orientierung gut auf. Es ist definitiv eine Steigerung zu meinen vorherigen Panasonic Sourround-Speakern, die sich aber auch in einer Preisliga darunter befunden haben.
Zweifelsohne gibt es noch bessere 2-Wege Boxen. Ich bin allerdings auch davon überzeugt, dass ein exponentiellen Preisaufschlag erforderlich ist, um eine hörbare qualitative Steigerung zu erfahren.
Ebenso bin ich aber auch davon überzeugt, dass die Box als Stand alone einfach zu schwach auf der Brust ist, sofern man es mal ordentlich krachen lassen möchte, ober aber Wert legt auf eine umfangliche, tonale Wiedergabe auch im tieffrequenten Bereich.

Noch kurz ein Wort zur Verarbeitung:
Diese gefällt mir außerordentlich gut. Saubere Kante, schön verabeitet Anschlüsse, die auch sehr dicke Litzen aufnehmen können, genauso wie Cinch-Stecker. Sehr gelungen finde ich auch die Abdeckung, die über 4 Magnetpunkte auf der Frontseite haftet - keine lästigen Steckknöpfe die klemmen und abbrechen.

Fazit:
Insgesamt also ein qualitativ ordentliches Produkt, dass aber naturgemäß als Midi 2-Wege Box im mittleren Pressegment auch keine Bäume ausreißen kann, wie manche hier glauben machen möchten. Dennoch als preiswerte und gut auflösende Surround-Speaker in einer hochwertigen 7.1 Anlage sehr zu empfehlen. Als Stand-alone Lösung würde ich, sofern ich das Geld habe und unbedingt eine Midi 2-Wege Lösung suche, eher andere Alternativen in Betracht ziehen. Die schneiden in den einschlägigen Fachzeitschriften einfach besser ab.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistungsverhältnis wohl kaum zu toppen, 11. Juni 2010
Von 
Sklarzik (Gräfenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
Für die Bewertung der technischen Details liegt die Kompetenz eindeutig bei den Fachzeitschriften. Dort hatte ich erst einmal recherchiert, um mir einen groben Überblick zu verschaffen. Und schließlich habe ich gekauft. Nämlich diese hier. Kein Probehören im Fachgeschäft. Nix. Volles Risiko. Ich hätte nie gedacht, dass 2-Wege-Boxen so gut klingen können. Ich würde sie jederzeit wiederkaufen. Für den Preis kaum zu schlagen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Mehrzweck-Soundschachteln, 4. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar) (Elektronik)
MOTIVATION
Mein erstes Ziel war es, überschaubare Regalboxen für mein Arbeitszimmer zu finden, in dem ich am Verstärker (ein einfacher Sony TA-F190, 2x55 Watt) diverse Endgeräte habe (CD-Player, MD-Player, MP3 am Mac via wireless AiportExpress). Zur Beschallung reichen mir hier also relativ günstige Boxen, die nicht mehr als ein bisschen "Begleitmusik" und PC-Gaming-Sound wiedergeben müssen.
Allerdings spiele ich mit dem Gedanken, die Boxen später in eine DolbySorround-Umgebung als Rear-LS einzubinden. Da diese Umgebung noch nicht steht, kann ich leider noch keine Wertung zu diesem Einsatzbereich abgeben. Andere haben dies jedoch bereits probiert, und negative Stimmen dazu habe ich bisher nicht gefunden.

OPTIK / VERARBEITUNG
Die Boxen kommen stabil verpackt an (Wellpappe-Kartonage, Styropor-Fixierung, Hochglanz-Front separat geschützt).
Die kleinen Brüllwürfel haben neben der schwarzen Hochglanz-Front auch durch den weißen Tieftöner und den Filz, der sternförmig um den Hochtöner herum sitzt, einen ganz eigenen Charme. Eigentlich schade, die Schutzbespannung darüber zu setzen. Aber durch die praktischen Magnethalter lässt sich das sehr komfortabel ändern. Nicht so schön empfinde ich die funierähnliche Optik des Korpus (eine glatte Fläche fände ich edler), aber das ist sicher reine Geschmacksache. Die Kanten sind jedenfalls tadellos verarbeitet.
Rutschfeste Gummifüsse halten die rund 7,7 kg schweren Boxen auch auf glatten Oberflächen sicher fest.

Teilbewertung: 5/5 Sterne
Gewichtung: 20%

TONQUALITÄT / SPEKTRUM
Auch wenn ich mich nicht als Audio-Freak empfinde, höre ich sehr häufig und gerne Musik. Ich lege inzwischen sehr viel Wert darauf, dass einzelne Instrumente akustisch gut herauszufiltern sein müssen, und der Raumklang sollte ebenso überzeugen.
Anders als ich es bei anderen Meinungsäußerungen häufig finde, denke ich, dass gerade bei Audioboxen auch der Klangeindruck in eigenen Rezensionen mit ausschlaggebend sein sollte - eingedenk der Tatsache, dass es ein sehr subjektiver Eindruck bleibt, der von vielen äußeren Faktoren und dem individuellen Klangempfinden beeinflusst wird.

Die Höhen sind sehr klar, je nach Amplifier-Setting sogar etwas dominierend getrennt. Dem Zwei-Wege-System merkt man es kaum an, dass die Mittel- und Tieftonfrequenzen über dieselbe Membran schwingen. Es lässt sich ein sehr ordentlicher, knackig ansprechender Bass vernehmen, der durch den hinten liegenden tiefen Luftschacht prima zum Luftholen kommt und für die LS-Größe definitiv überrascht.
Der akustische Gesamteindruck ist für mich sanft, aber druckvoll, gepaart mit differenziert wahrnehmbaren Tontrennungen sowohl bei Instrumenten als auch bei Gesang. Bei diesen Boxen kommt es meiner Erfahrung nach sehr darauf an, dass sie im gleichschenkligen Dreieck zum Hörplatz positioniert sind (wie vom Hersteller auch empfohlen), zumindest im Stereo-Betrieb.
Dennoch bilde ich mir ein, dass eine Art leichter Hall in der Wiedergabe zu finden ist - so ein kaum wahrnehmbarer "Delay-Effekt", der einem mehr Räumlichkeit im Klangvolumen vorspielt als eigentlich vorhanden sein dürfte. Schwer zu beschreiben, aber wahrscheinlich klingen sie nicht so neutral und klar wie es z.B. bei einer Nubert-Box zu vernehmen wäre. Aber das grenzt nun schon sehr an eine subjektiv geprägte Wahrnehmung, daher lasse ich es beim restlich vorherrschenden akustischen Eindruck außen vor.

Teilbewertung: 5/5 Sterne
Gewichtung: 50%

ANSCHLÜSSE
Die Bi-Wiring-Anschlüsse sind solide und vergoldet, die Kabelbrücke liegt mit einem Gabelschuh-Stecker an.
Eigentlich wollte ich die günstigste Variante wählen, d.h. die LS-Kabel gedrillt einfach unter die Schraubanschlüsse stecken. Das ist bei 2,5 mm-Kabel aber leider nur viel Gefummel möglich und instabil: laut Anleitung soll man die Kabel wohl an den "High"-Anschlüsse legen.
Ich habe mir allerdings nachträglich ordentliche Bananenstecker geholt (Oehlbach Banana B1 stecker bis 10mm² (4 Stück) gold, ca. 20€), was ich jedem, der die Boxen kaufen mag, sehr ans Herz lege. Die Bananenstecker können jedoch nur auf den "Low"-Anschluss gesteckt werden. Als non-Hifi-Freak sind mir keine klanglichen Unterschiede aufgefallen, aber rein physikalisch gibt es vielleicht einen. Wenn es jemand weiß, darf er gerne kommentieren =)

Teilbewertung: 4/5 Sterne
Gewichtung: 10%

PREIS-LEISTUNG
Die hochwertig anmutende Verarbeitung und der sanfte, aber dennoch druckvolle Klang können überzeugen.

Ich kenne Magnat noch aus den 80ern und habe damit bis heute die prolligen Subwoofer-Monster verbunden, die man schon auf 100 Meter Entfernung in den umgebauten Kofferräumen von Teenager-Opelfans hat rumpeln hören können und bei denen die Heckscheibe mit Bulldoggen-Aufklebern verziert war.
Lange zögerte ich daher, was die Entscheidung zwischen den Magnat Quantum 603 und den Nubert nuBox 311 anbelangte. Beide haben überdurchschnittlich gute Rezensionen erhalten und werden in HiFi-Foren ebenfalls als sehr ordentliche Mittelklasse-2-Wege-Boxen beschrieben. Dennoch spielt Nubert wohl insgesamt eher in einer höheren Liga, da müsste man selbst für die günstigsten Zwei-Wege-Boxen mit 139 € pro Stück schon knapp 80 € mehr auf den (bei Amazon nur virtuellen) Tisch legen.
Letztlich habe ich mich für die Magnat entschieden, weil sie rund 100 € günstiger und hier per MorningExpress lieferbar waren - so hatte ich sie bereits 15 STd. nach Bestellung im Haus.

Teilbewertung: 5/5 Sterne
Gewichtung: 20%

FAZIT
Ich bereue es nicht, mir diese kleinen Mehrzweck-Soundschachteln zuzulegen. Die Hersteller aus Pulheim haben feine Arbeit bei der Zusammenstellung geleistet und bieten für den Paar-Preis ein tolles Gesamtpaket.
Gesamtbewertung: knappe 5/5 Sterne
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Magnat Quantum 603 2-Wege Bassreflex-Regallautsprecher (180/300 Watt) schwarz (Paar)
Gebraucht & neu ab: EUR 369,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen