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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manchmal geschehen noch Wunder....
...und zwar dann, wenn etwas, das ich eigentlich vorab als schlecht eingestuft hatte, sich plötzlich doch als gut entpuppt, oder wie in diesem Falle sogar als ausgezeichnet.

Ich hatte nichts Gutes über diesen Film gehört und gesehen. Es spielt Eric Bana mit, den ich zwar aus "Black Hawk Down", "Hulk" und "Troja" sehr mag, aber den ich als...
Veröffentlicht am 9. September 2008 von Piratenbraten

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwach ...
Ich muss vorweg schicken, dass ich das Buch, an dem sich der Film anlehnt, zuerst gelesen habe. Vielleicht wäre es umgekehrt besser gewesen, weil der Film kann mit dem Buch nicht mithalten. Die Charaktere sind flach gezeichnet und ich habe Natalie Portman keine Minute lang abgenommen, dass sie sich mit so einer "schwachen" Leistung den König hätte holen...
Veröffentlicht am 22. September 2008 von Rabbit


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manchmal geschehen noch Wunder...., 9. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Königin (DVD)
...und zwar dann, wenn etwas, das ich eigentlich vorab als schlecht eingestuft hatte, sich plötzlich doch als gut entpuppt, oder wie in diesem Falle sogar als ausgezeichnet.

Ich hatte nichts Gutes über diesen Film gehört und gesehen. Es spielt Eric Bana mit, den ich zwar aus "Black Hawk Down", "Hulk" und "Troja" sehr mag, aber den ich als Heinrich VIII. für glatt fehlbesetzt hielt. Es spielt Scarlett Johansson mit, deren - Pardon - kuhäugiges Gesicht mir schon seit jeher auf die Nerven ging. Und es spielt Natalie Portman mit, die ich als Königin Amidala in "Star Wars" zwar sehr gut finde, die ansonsten aber auch alles irgendwie gleich spielt und für mich halt immer Königin Amidala sein wird.

Ich mag Kostümfilme, aber erste Bilder der Kostüme haben mir fast Augenkrebs verursacht - dieses giftgrüne Etwas von Anne, oder das senfgelbe Kleid von Mary, dazu noch historisch mehr als zweifelhaft (bei Kostümen bin ich da, eher als bei Tatsachen, sehr genau)...

..und trotzdem war ich irgendwie neugierig auf den Film und habe mir also die DVD zugelegt.

Die historischen Tatsachen um Mary, Anne und Henry kenne ich. Dass hier aber nichts historisch Akkurates zu erwarten ist, wußte ich bereits vorab und fand ich nicht weiter schlimm. Jeder Zuschauer, der sich nur ein Quentchen für Geschichte interessiert, wird in der Lage sein, sich ein Sachbuch zu besorgen und die Fakten nachzulesen, oder die historisch genaue BBC-Verfilmung anzuschauen. Hier geht es immerhin nicht um eine Geschichtsstunde, obwohl ich es auch wünschenswert finde, wenn Geschichte nicht *zu* sehr verdreht wird, da es ja leider immer Leute gibt, die Filme eben für bare Fakten nehmen.

Die Buchvorlage von Philippa Gregory kenne ich dagegen nicht, so daß ich mich also komplett auf die Eindrücke verlassen musste, die der Film wachruft. Und die haben mich nun total überrascht!

Zum Ersten ist die Regie und Kameraführung wirklich wunderschön, so daß man sich, wenn man alles andere auch schrecklich findet, den Film wenigstens der tollen Bilder wegen ansehen kann.

Auch die Musik ist toll und ein weiterer Pluspunkt, der dem Film nur dienlich ist.

Scarlett Johansson spielt die Mary mit einer Glaubwürdigkeit und Einfühlsamkeit, die ich ihr gar nicht zugetraut hätte. Sie stellt in meinen Augen die unterbewerte zweite Schwester, die lieber auf dem Land statt am Hofe lebt und lieber einen ruhigen, sanften Ehemann hat - auch wenn sie diesen anfänglich auch nicht wirklich liebt - anstatt ins Bett des Königs zu steigen, sehr gut dar - im Gegensatz zur ehrgeizigen und extrovertierten Anne, die nichts unversucht lässt um zu bekommen, was sie will.

Auch Natalie Portman spielt das sehr überzeugend, wenn auch stellenweise für meinen Geschmack etwas zu aufgesetzt.

Schließlich ist da Heinrich - und tatsächlich sieht Eric Bana dem berühmtesten Monarchen Englands in manchen Augenblicken und aus bestimmten Kamerapositionen sogar ein wenig ähnlich, trotz dunkler statt roter Haare und ca. 50-70 kg weniger. Seine Kleidung unterstreicht das, auch wenn die extrem aufgepolsterten Schultern manchmal etwas...seltsam wirken. Man sehe sich jedoch Tudor-Kleidung einmal auf Bildern an und wird feststellen, dass es so ab von der Wahrheit nun auch wieder nicht ist.

Was besonders positiv auffällt sind auch die erstklassigen Nebendarsteller, allen voran Annes und Marys Onkel, dessen Kühle und Ehrgeiz und auch Macht über seinen Schwager und seine Schwester der Schauspieler, dessen Namen ich leider grade nicht weiß, besonders gut zum Ausdruck bringt. Auch Thomas Boleyn, Lady Elizabeth, Katharina von Aragon, Sir William...sie alle sind hervorragend besetzt und geben dem Film zusätzliche Tiefe.

Als letztes die Kostüme, die mich auf dem Bildschirm dann doch noch überzeugt haben. Zwar ist das giftgrüne Kleid nicht weniger giftig und die Häubchen nicht weniger historisch inkorrekt, aber ich denke, es geht hier auch nicht so sehr um historische Authentizität bis ins letzte Detail, sondern mehr um die Stimmung, die der Film vermitteln soll. Ein kleiner Seitenhieb auf die Amazon-Redaktion sei mir erlaubt: Das "an Carrie Bradshaw erinnernde B", das Anne trägt, ist historisch auf einem Gemälde belegt. Entschuldigung, aber der Verweis auf Sex and the City ist hier ja wohl mehr als nur pubertär und zeugt von schlechter Minimalstrecherche ;-)

Der Aussage einer Vorrezensentin, dass der Film zu wenige Szenen mit Mary biete und sich zu sehr auf Anne konzentriere kann ich ebensowenig zustimmen wie der Aussage, der Film handle zu sehr aus Frauenperspektive. Sicherlich, bei einem Film, der "Die SCHWESTER der KÖNIGIN" bzw. "The other Boleyn GIRL" heißt, wird es wohl hauptsächlich um Frauen gehen. Trotzdem haben auch die Männer ihre Glanzauftritte: Heinrich, der über die Einsamkeit spricht; Marys Ehemann William, der nur mit seiner Mimik deutlich macht, was er von der Mätressengeschichte hält; Onkel und Vater Boleyn in wenigen, aber eindrücklichen Szenen. Und auch zwischen Mary und Anne teilt die Erzählperspektive sich recht harmonisch auf.

Schließlich und endlich ist der Film dann sooooo historisch ungenau nun auch wieder nicht. Immerhin habe ich da schon Schlimmeres gesehen, aktuell sei nur das Beispiel "The Tudors" genannt ;-)

Einen kleinen Kritikpunkt und daher einen halben Stern Abzug gibt es für den an manchen Stellen etwas sprunghaften Schnitt und dafür, dass ich Annes angebliche "Wandlung" nach ihrer Rückkehr aus Frankreich nicht wirklich sehe: Sie ist genauso frech und hochfahrend wie vorher.

Technisch gibt es nichts zu bemängeln, Bild und Ton sind hervorragend, ein kleines Booklet ist dabei - lediglich Extras hätten gerne sein dürfen. Für das Fehlen derselben gibt es nochmals einen halben Stern Abzug und somit eine 4 mit einer glatten Kaufempfehlung.
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für den Film, 1 für die Umsetzung auf DVD., 8. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Königin (DVD)
Heute habe ich "The Other Boleyn Girl" endlich auf DVD kaufen können. Schon im Kino hatte mich der Film begeistert. Es sind ein paar Abweichungen zum Buch vorhanden und natürlich ist auch historisch gesehn nicht alles richtig. Aber so ist das halt histroischen Filmen mit fiktiven Elementen. Die Darstellung der Anne hat mir zwar nicht immer gefallen, aber für die Story ist sie sehr passend. Die Kostüme, die Kameraführung und die Ausstattung sid auch wunderbar. Der Film bekommt also 5 Sterne, die DVD jedoch nur 1. Denn es gibt keinerlei Extras! Nichts! Nicht mal einen Trailer! Und das im Jahre 2008...naja, naja! Vorallem könnte ich mir so viele Extras bei solch einem Kostümfilm vorstellen! Dafür gibt es neben der deutschen Tonspur auch noch die englische, italienische und spanische.
Auch die Bildqualiät ist nicht so gestochen scharf und farbkräftig wie im Kino.
Trotzdem: Absolute Kaufempfehlung! Wer jedoch genaue historische Fakten und Genauigkeit erwartet, sollte es lieber gleich mit diesem Film lassen, um anschließend nicht den Drang zu verspüren, verbitterte oder enttäuschte Rezenzionen schreiben zu müssen ;)
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50 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegende Machtspiele einer Historiendrama, 13. Juni 2008
Von 
LucyM. "cute & cool" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Königin (DVD)
Eine ergreifend traurige Lebensgeschichte der schönen Boleyn Schwestern, deren Schicksal vom ehrgeizigen Vater und ihrem machtsüchtigen Onkel gelenkt wurde während der Herrschaft des mächtigen Heinrich VIII (Eric Bana).

Beide Schwestern konkurrieren um seine Liebe. Mary (Scarlett Johansson) die Anmutige, die ihn geliebt hat. Anne (Natalie Portman) die Liebreizende, die ihn verführt hat. Anne schafft es, ihre Schwester auszustechen. Derentwegen hat Heinrich VIII eine grosse Wende in der kirchlichen Geschichte Englands durchgerungen. Doch der Preis, den Anne dafür gezahlt hat, war hoch...

Als durch die Geburt einer Tochter Heinrichs VIII Hoffnung nach einem Thronfolger nicht erfüllt wurde, beschloss er, sich ihrer zu entledigen. Eine Unvorsichtigkeit Annes gab ihm den Grund sie wegen Ehebruchs und Unzucht verurteilen und hinrichten zu lassen. Der Königstraum der Hofdame Anne Boleyn, Marquise von Pembroke, endete am 19.Mai 1536, nachdem sie drei Jahre die Krone der englischen Königinnen als seine Gemahlin getragen hatte.

Ein schöner Kostümfilm, den ich in Kino sehen musste wegen der Vielseitigkeit der prachtvollen Farben, die in Grossformat am besten zur Geltung kommt.

Sehr sehenswert!

Historischer Fakt: Annes auffällige Schönheit, das geistsprühende kokette Wesen reizten den König. Aber alle seine Bemühungen, das Mädchen zu gewinnen, scheitern an der Annes festen Haltung. Sie war gerade durch das Beispiel ihrer Schwester gewarnt, die vom König verführt, geschwängert und dann verlassen worden war. Nur mit dem Titel einer rechtmässigen Ehegattin wollte sie dem König gehören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen emotionales Duell, Ehrgeiz, Intrigen, Macht, 7. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Königin (DVD)
Macht, Liebe, Rivalität, Intrigen - das sind die Ingredienzien von Die Schwester der Königin. Natalie Portman und Scarlett Johansson lassen sich als Geschwisterpaar Anne und Mary Boleyn auf ein emotionales Duell um die Zuneigung des Königs von England ein, jede aus ihrem persönlichen Beweggrund: Anne treibt ihr Ehrgeiz an, Mary die aufrichtige Liebe zu Henry VIII Justin Chadwick gelingt ein unterhaltsames, psychologisches Drama vor historischem Hintergrund, das nur zum Ende hin etwas hektisch wird.
Zum Portfolio von Autor Peter Morgan, der das Drehbuch zu Die Schwester der Königin basierend auf der Romanvorlage von Philippa Gregory schrieb, zählen auch die Screenplays von Der Letzte König von Schottland und Die Queen, die beide Anfang 2007 in den Kinos liefen. Morgans Lieblingsthema scheint das psychologisch zerrissene Innenleben einflussreicher politischer Machthaber zu sein. Auch der neueste Entwurf zwiegespaltener Seelenleben gelingt ohne größere Fehltritte. In der heutigen Zeit werden Inhaber politischer Schlüsselpositionen durch Medienvermittlung hauptsächlich als Ereignis-Produzenten ohne relevante private Dimension wahrgenommen, was eine Vereinfachung komplexer Zusammenhänge darstellt.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Königin für 1000 Tage und ihre Schwester...., 16. Juli 2008
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Königin (DVD)
England im 16. Jhd.: Es ist das Zeitalter von Heinrich VIII Tudor (Eric Bana), König von England, der vor allem berühmt wurde wegen seiner sechs aufeinander folgenden Ehen, seiner verbissenen Suche nach dieser einen Ehefrau, die ihm den ersehnten männlichen Thronfolger schenkt. Eine Odyssee der Gefühle, die zwei seiner Frauen einen Kopf kürzer machte und nach der Annulierung seiner ersten Ehe mit Katharina von Aragon (Ana Torrent) auf Betreiben seiner zweiten, ambitionierten und zielstrebigen Ehefrau Anna Boleyn (Nathalie Portman) zum Bruch mit der römisch-katholischen Kirche führte.
Die Ehe wurde nach ca. 1000 Tagen durch Annas Enthauptung beendet.
Aber diese dramatische Szene, in der Nathalie Portman sämtliche emotionalen Register ihres Könnens und viel Hals zeigen kann, kommt natürlich erst am Schluss des gelungenen und unterhaltsamen Historienfilms, vorher lernen wir die nette Familie Annas kennen: Allen voran Mary (Scarlett Johansson) "The other Boleyn Girl", die vor Anne eine Affäre mit dem König beginnt, nicht zuletzt auf Geheiss eines geld- und machtgeilen Vaters und des noch machthungrigeren Onkels, dem Duke of Norfolk (David Morrissey). Die Mutter (Kristin Scott Thomas) und der jüngere Bruder George (Jim Sturgess)sind zu Randfiguren im Ränkespiel degradiert.
Mary, ein zurückhaltender und bescheidener Charakter ist das krasse Gegenteil ihrer Schwester. In der Gunst um den König verliert sie aber gegen ihre dynamische und aggressive Schwester, die es versteht sich nicht gleich dem König hinzugeben, sondern ihn schmoren zu lassen. Anna wird Königin.
Die Ehe steht aber unter schlechten Sternen, denn das Zerwürfnis zwischen der anglikanischen und der römisch-katholischen Kirche prägt das Zeitgeschehen, der erhoffte Thronfolger bleibt aus, stattdessen wird ein rothaariges Mädchen Elisabeth geboren. Danach folgt eine Totgeburt, in ihrer Verzweiflung versucht sie sogar ihren Bruder George zu überreden, sie erneut zu schwängern, hoffend dass der König nichts merkt. Der Bruder lehnt ab, die Wände im Buckhingham Palast sind aber dünn und das Gespräch wird belauscht und an den König verraten.
Regieneuling Justin Chadwick wird man sich merken müssen. Der Film ist zwar "Soap", aber durch die guten schauspielerischen Leistungen auch interessante Geschichtsstunde, sehr frisch wirkend und spannend. Ein Historienfilm mit erheblichen Schauwerten und opulenter Ausstattung, der allerdings nie überfrachtet ist, sondern sein Augenmerk auf den Figuren hat.
Ein gelungener Nachfolger für die alten britischen Historienklassiker wie "Anne of the thousand days" oder "Mary Stuart, Queen of the Scots" und irgendwie auch besser als der eher enttäuschende zweite Teil von Shekhar Kapurs Elizabeth - Das goldene Königreich.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn aus Schwestern Rivalen werden., 14. Februar 2011
Von 
Sarah H. "Sarah H." (Landkreis Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Die Schwester der Königin" [Originaltitel: The Other Boleyn Girl] ist ein 2008 gedrehtes Historiendrama, welches auf dem gleichnamigen Buch von Philippa Gregory basiert.

Im Leben der Boleyns geht es vor allem um eins - das Ansehen der Familie.
Wie erfreulich ist es da, dass der König himself sich für die Jüngste der 2 Töchter interessiert und sie zu seiner Geliebten macht doch auch das andere Boleyn-Mädchen bleibt im Kampf um die Gunst des Königs nicht untätig und fasst als Ziel die Krone ins Auge. Es beginnt ein gefährliches Spiel für alle die darin verwickelt sind.

"Die Schwester der Königin" ist einer der wenigen Filme, die ich unterhaltsamer fand als das Buch auf dem sie basieren. Schauspielerisch ist hier vor allem N. Portman zu erwähnen, die den Rest vom Cast etwas blass aussehen lässt (auch wenn Scarlett Johansson und Bennet ihre Rollen sehr gut verkörpern).
Alles in allem handelt es sich um einen wirklich guten Film mit wenig Aktion aber sehr viel Emotionen.

Die BluRay-Umsetzung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen (wenige Schwächen doch sehr detail- & kontrasreich). Schon nach der ersten halben Stunde war ich durchaus angetan und ein Vergleich mit der DVD brachte dann die absolute Klarheit.
Zwischen BD und DVD liegen Welten (so wie es auch sein soll ;) )also lohnt sich auch ein Umstieg wenn man die DVD schon besitzt und den Film ohnehin gut findet. Die BluRay zeichnet sich auch durch einen guten Ton aus doch Extras sucht man leider vergebens.

Für einen Film, der nicht in HD gedreht wurde ist die BluRay wirklich gut gelungen und Details die auf DVD noch wischiwaschi waren werden sichtbar. Ein, zwei Schwachstellen hat jedoch auch diese Nachbearbeitung die aber nicht allzu schwer ins Gewicht fallen (also wie gesagt, für ne Nachbearbeitung wirklich TOP).

FAZIT: Sowohl kaufens- als auch sehenswert.
_________________________________________________
Einzelwertungen
--------------
Story:*****
Bild:*****
Ton:****
Extras:*
-------------
GESAMT: ****
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Saustarker Film!, 30. Juli 2008
Von 
Talani (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Königin (DVD)
Sicherlich ist der Film historisch nicht ganz korrekt, aber welcher Film ist das schon. Da gibt es nicht sehr viele....! Tolle Schauspieler, vor allem Scarlett glänzt wieder mal in ihrer Rolle. Die Schwestern bringen ihre Rollen glaubwürdig und gekonnt rüber. Auch die Nebenrollen sind sehr überzeugend. Tolle Bilder, spannende Handlung und zauberhafte Musikuntermalung. Ich fand den Film spitze und kann ihn wärmstens empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Unglaublich Spannende Inszenierung!, 12. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Königin (DVD)
Zu allererst muss ich sagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe und somit völlig unvoreingenommen an den Fim herangegangen bin.

Und ich muss sagen, dass ich aufgrund einiger schlechter Bewertungen hier äußerst positiv überrascht wurde! Es handelt sich hier um einen wirklich spannenden Historienfilm, der (im Gegensatz zu anderen Geschichtsdramen, welche meist im 2. Drittel arg langatmig geraten) von Anfang bis Ende zu fesseln vermag.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zu jener Sorte Menschen gehöre, die (auch im Kino) gerne eine Toilettenpause währende des Films einlegen (mein Rekord liegt bei HdR-Die Zwei Türme: 3x ;-)), aber bei "Die Schwester der Königin" war daran nicht zu denken! Man will keine Sekunde des Films verpassen und unbedingt wissen, wie es denn nun weitergeht. Das nicht zuletzt aufgrund der super Schauspieler, allen voran Natalie Portman, deren vielschichtiges Spiel einfach unter die Haut geht: sie ist in zum einen unglaublich gemein, rachsüchtig und intrigant -zum anderen sehr traurig, zerbrechlich und schwach (deshalb ist man ihr nie wirklich böse und von ihrem tragischen Ende ziemlich angerührt). Aber auch die engelsgleiche Scarlett Johansson weiß zu überzeugen und hat mir in der finalen Szene eine wohlige Gänshaut beschert.
Der Film überzeugt also auf ganzer schauspielerischer Linie und auch Kostüme, Musik und Kamera/Schnitt gefallen. Schade finde ich nur, dass man es an manchen Stellen mit dem Farbfilter recht übertrieben hat, und das Ganze dann an eine TV-Produktion erinnert und billig wirkt (besonders sei hier das intensive Gelb erwähnt, welches in sonnigen Szenen verwendet wurde, alle Darsteller sehen dann aus wie frisch nach der Gelbsucht aus dem Krankenhaus entlassen. Im Gegensatz dazu wird im letzten Drittel des Films auf ein stechendes Blau gesetzt - das Leichenschauhaus lässt grüßen)! Ein weiteres Problem der Beeinflussung der Farben ist, dass die wunderbaren Köstüme mit der fast identisch gefärbten Umgebung keinen Kontrast bilden und sie somit nicht ihre ganze Schönheit entfalten können-schade.
Die DVD an sich ist - nunja - Peinlich. Extras kann man vergessen und Bild- und Tonqualität sind allenfalls mittelmäßig (besonders beim Bild muss ich Punktabzug geben - besonders an dunklen Stellen im Film scheint das Geschehen wie durch eine Gardine betrachtet - so weich ist es).

Aber trotzdem: wenn man von der gewöhnungbedürftigen Farbgebung einmal absieht, ist dieses höfische Ränkespiel für einen gepflegten DVD-Abend mehr als geeignet: Spannende Handlung, tolle Schauspieler in wunderbaren Kostümen und ein klasse Soundtrack - was will man mehr? 4 Sterne!
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4.0 von 5 Sternen Und im Hinterzimmer gründen sie eine neue Kirche, 28. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Königin (DVD)
"The other Boleyn girl" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Philippa Gregory. Historische Romane beziehen ja ihren Reiz daraus, Leerstellen der Geschichtsschreibung geschickt sinnvoll zu füllen. Da man über Mary Boleyn herzlich wenig weiß, bietet sie sich ja quasi als (Roman)heldin an. Gegen dieses Vorhaben ist ja nichts einzuwenden, wenn es sich um anscheinend spannendere Stoffe als die "dröge" historische Wahrheit handelt. Dem ist in diesem Fall allerdings nicht so.

Am Tage von Marys Hochzeit schmeichelt Anne ihrer Schwester, indem sie deren Schönheit lobt und kokett sagt, sie selbst sei ja nur das andere Boleyn-Mädchen. Schon in dieser Szene wird klar, dass Anne Mary jederzeit ausbooten könnte, wenn sie nur wollte. Eine (für den Zuschauer spannungsarme) Rivalität nimmt ihren Lauf. Statt sich auf die Konflikte mit Königin Katharina (eine fabelhafte Ana Torrent) zu konzentrieren (die Scheidung Henrys von Katharina ist theologisch und geschichtlich ein besonders spannendes Kapitel) schildert der Film langatmig, wie die beiden um die Zuneigung des Königs buhlen.
Peter Morgan zeichnet für das Drehbuch verantwortlich und lässt kaum ein Klischee unbedient: Während die arme Mary in Wehen liegt, turtelt Henry mit ihrer Schwester (böse, böse, böse!). Als Henry Zweifel an Annes Jungfräulichkeit hegt, fragt er ausgerechnet deren Schwester, seine abservierte Geliebte (sehr glaubwürdig!). Auf Henrys wütenden Vorwurf, der Papst werde ihn im Falle einer Scheidung von Katharina exkommunizieren, schlägt ihm Anne vor, doch Oberhaupt einer neuen Kirche zu werden (zur Religionsstifterin hat es bei Anne nicht gereicht, aber immerhin zur Kirchengründerin).
Ärgerlich ist die Szene, in der Anne ihren eigenen Bruder bittet, sie zu schwängern (um die Fehlgeburt ihres Kindes zu vertuschen). Es klingt so, als habe die Anklage gegen Anne Boleyn einen wahren Kern. Anne war sicherlich eine komplizierte Frau, ihre Hinrichtung diente allerdings der Staatsraison, damit der König erneut heiraten konnte. Freier Umgang mit Fakten sollte nicht gleich zur Geschichtsklitterung führen.
Scarlett Johansson bleibt blass, die rehäugige Unschuld mit leicht geöffneten Lippen lässt sie eher deppert als erotisch erscheinen.

Trotz all dieser Mängel muss man Natalie Portman ausdrücklich hervorheben. Ihre Darstellung einer berechnenden jungen Frau, der letztlich ihr eigener Stolz zum Verhängnis wird, ist beeindruckend und hebt den dramaturgisch mäßigen Film aus dem Mittelmaß. Eric Bana lässt erahnen, dass er gern mehr aus dem eher holzschnittartig angelegten König herausgeholt hätte, wenn der Fokus nicht so an den Schwestern geklebt hätte. Anyway, ob Hektor, Hulk oder Henry, Eric Bana bleibt einer der heißesten Darsteller überhaupt und hebt jeden Film um einen Stern. Kostümdesign, Ausstattung, Kamera und Musik scheinen zudem eine konzertierte Aktion gestartet zu haben, die Mängel des Drehbuchs zu kaschieren. Respekt. Manchmal fühlt man sich wie in alten Gemälden.

Glücklicherweise belästigt uns die DVD mit keinem Making of. Auch sonst keine Extras.
Fazit: Ein ansehnlicher, aber dramaturgisch weniger überzeugender Kostümfilm, meilenweit von Genreklassikern wie "Ein Mann zu jeder Jahreszeit" oder "Königin für 1000 Tage" entfernt. Manchmal musste ich sogar herzhaft lachen, allerdings an den falschen Stellen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine grausame Zeit..., 5. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Königin (DVD)
Zuerst einmal habe ich das Buch nicht gelesen, und verbiete mir somit in jeglicher Weise einen Vergleich damit. Jedoch muss ich zugeben, dass ich durch die englische Serie "die Tudors" mir ein Bild über die Geschichte um Henry VIII. (historisch korrekt oder nicht) machen konnte.

Doch was für eine grausame Zeit, dachte ich mir, in der die Frauen in keinster Weise auch nur irgendein Recht hatten ihr Leben zu leben, so wie sie es sich wünschten. Wegen der Machtgier des Vaters und ihres Onkels mussten Mary und Anne Boleyn sich König Henry an den Hals werfen, so wie es der Familie gerade passte. Was dazu führte, dass die Schwestern zu erbitterten Rivalinnen wurden und tragischerweise jede Einzelne zum Schluss die Unbarmherzigkeit des Königs zu spüren bekam.

Die weiche und gefühlvolle Mary von Scarlett Johansson so authentisch rüber gebracht, dass man richtig mitleiden musste. Ebenso grandios Natalie Portman, die die aufreizende und egoistische Schwester Anne verkörpert, die nur den Thron von England im Auge hat, jedoch auch die Erbarmungslosigkeit des Königs zu spüren bekommt. Die Rolle des Königs war eher bescheiden, doch wenn man den Titel bedenkt, auch angemessen ;). Aber man erkennt nicht, ob auch von seiner Seite Liebe im Spiel gewesen ist oder das alles nur eine Art Zeitvertreib für ihn war.

Alles in allem ein sehr unterhaltender und spannender Film zugleich, überzeugende Schauspieler in hervorragenden Rollen. Die Kostüme waren einfach der Hammer und die englische Landschaft spricht schon für sich. Auch ein Lob an die tolle Kameraführung, man hatte jedes Mal das Gefühl als heimlicher Beobachter in einer dunklen Ecke zu stehen und zuzuschauen, was mir große Freude bereitet hat.
Ein Film, der die Zustände des 16. Jh. aufzeigt und uns sagt, dass man lieber keine Spielchen mit dem König spielt, denn sonst rollen Köpfe.
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Die Schwester der Königin
Die Schwester der Königin von Justin Chadwick (DVD - 2008)
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