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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen240
4,2 von 5 Sternen
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am 10. Mai 2008
Der Film hätte eigentlich 5-Sterne verdient, aber bei der DVD-Umsetzung wurde absolut gepennt !
Erstmal zur Beruhigung : Der Film selbst geht in Ordnung. Das 4:3 Vollbild, ist das Originalformat des Films, bzw. das original Kamera-Negativ. Die Bildqualität ist gut bis sehr gut.
Aber jetzt geht es los...
...ich habe so gut wie noch nie so viele falsche Angaben auf einem DVD-Cover gesehen wie in diesem Fall.
1.)Die Angabe 16:9 / 1,78:1 ist falsch, da der Film eben nur im Vollbild gedreht wurde.
2.)Auf der Filmdisc gibt es keinen Audiokommentar, und 3.) auch von der neuen Doku fehlt jede Spur. Das Coverdesign wurde scheinbar mit der heissen Nadel gestrickt und durchlief keine Endkontrolle.

Auf der Bonusdisc befindet sich die wirklich sehr gute Gesamtdoku, "Kubrik-Ein Leben für den Film", welche bereits schon mal auf ARTE gelaufen ist, und welche ich nun doppelt besitze. Sie behandelt alle Filme von Kubrik, und informiert auch genug über "Full Metall Jacket". Wer sie noch nicht kennt, der ist hier gut beraten sich diese DVD zu zulegen. Einziger Wehrmutstropfen: Doku wurde nie syncronisiert, und 137 min lang Untertitel lesen ist sehr ermüdent. Englischkenntnisse sind hier sehr zu empfehlen, dann geht es auch ohne U.T.

Fazit: Ein sehr guter Film, eine gute Spielfilm lange Doku, und extreme Patzer bei den Coverangaben. Wer die Doku schon besitzt, der kann getrost auch zur alten DVD-Version von "Full Metall Jacket" greifen.
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am 2. Oktober 2010
Obwohl es die meisten wohl wissen, sein nochmals erwähnt: Es gibt bzw. gab von Full Metal Jacket zwei unterschiedliche Auflagen auf Blu-ray. Nach dem Fiasko der ersten Auflage, die qualitativ maximal einer DVD entsprach, legte Warner eine verbesserte Neuauflage nach, die sich nun wirklich Blu-ray nennen darf. Das Bild ist weitestgehend scharf und fast rauschfrei. Der Ton ist immer noch schwach auf der Brust, sowohl im Original als auch in der Synchro. Extras sind mit einem 30minütigem Making of und einem Audiokommentar von einigen Darstellern jetzt auch vorhanden. Meines Erachtens wurde es leider verabsäumt zusätzlich zur Widescreenversion noch die von Kubrick favorisierte Vollbildfassung aufzuspielen.
Fazit: In dieser Version nun ein klares Upgrade zur DVD!
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TOP 500 REZENSENTam 23. Juli 2013
1967/Parris Island - Gunnery Sergeant Hartman bekommt einen neuen Zug Rekruten in die Hände die er zu ordentlichen Marines drillen soll.
Er geht mit unerbittlicher Härte vor und im laufe der Monate trägt seine Ausbildung Früchte.
Nur mit einem Rekrut hat er Probleme oder vielmehr der Rekrut mit Hartman.
Der leicht unterbelichtete und dickliche Leonard Lawrence, genannt pPrivate Paula, bekommt nichts auf die Reihe und leistet sich einen Fauxpas nach dem anderen.
Auch individuelles Training mit Gruppenführer Joker bringt nicht den erwünschten Erfolg.
Erst als eine Gruppenbestrafung erfolgt, bei der die rRekruten auf Private Paula mit in Handtüchern eingerollten Seifestücken einschlagen, ändert sich sein verhalten.
Er wird zunehmend verschlossener und redet mit seinem Gewehr.
Dann am letzten Tag kommt es zu einer Katastrophe.
Danach gehts nach Vietnam wo die wahre Hölle auf die nun fertigen Marines wartet.

Full Metal Jacket aus dem Jahr 1987 von Stanley Kubrick ist wohl der Film den ich in meinem Leben am öftesten gesehen habe. Kann nicht mal mehr sagen wie oft.
fFür mich ist der Film der ideale Mix aus genialen Dialogen, einer brillianten Story, einem perfekten Soundtrack, grandioser Atmosphäre, authentischen Settings und einem hervorragendem Cast (u.a.: Matthew Modine, Vincent d'Onofrio, R. Lee Ermey, Adam bBaldwin, Ed O'Ross).
Kein anderer Antikriegsfilm schafft es auch nur vergleichsweise die Härte der Ausbildung und die Schrecken des Krieges so Perfekt zu vereinen.
Die Mimiken der Akteure, ihre Handlungen, die bedrückende und hoffnungslose Atmosphäre und nicht zuletzt die wirklich genialen Dialoge und Sprüche machen diesen Film zu einem echten Klassiker der sich einem ins Gedächnis brennt.
Das Bild der Blu-Ray ist kristallklar und der Ton satt.
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am 30. Juni 2008
Über FULL METAL JACKET selbst braucht man nichts zu sagen, denn er Film ist eines der großen Meisterwerke von Stanley Kubrick (wie fast alle seine Werke). Ich hatte gehört, dass die 1. Auflage der Steelbox mit der falschen DVD ausgeliefert wurde, die mit der alten Auflage der normalen DVD identisch ist. Ein Fehler, der nicht bei Amazon liegt, sondern bei Warner Home Video. Diese nehmen, auf Anfrage, einen kostenlos Tausch der falschen DVD vor. Ich habe einfach Warner Home Video per Email angeschrieben und habe einige Tage später die richtige DVD im Briefkasten gehabt; zusammen mit einer Entschuldigung wegen der Mühen. Sowas nenne ich einen sehr guten Service.
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am 29. August 2011
Außer "Apokalypse Now" gelingt es sonst kaum einem Film, die Grausamkeit des Krieges auf so eindringliche Art und Weise zu schildern.
Schon in den ersten Minuten, in denen der Ausbilder den Rekruten in einem vor Beleidigungen und Erniedrigungen nicht zu übertreffenden Appell verdeutlicht, dass sie schon vor dem Einsatz in Vietnam ihre Menschenwürde verlieren, macht den zukünftigen Marines zweifellos klar, dass eine schreckliche Zeit beginnt. Die Grundausbildung ist gleichzusetzen mit dem Verlust jeglicher Menschenwürde. Die Dialoge zwischen Ausbilder und den Rekruten bringen den Zuschauer anfangs sogar zum Lachen, stecken voller schwarzem Humor.
Der Krieg beginnt für die jungen Männer, wie z.B. wie dem übergewichtigen "Private Paula", bereits in der Kaserne während der Grundausbildung. Die schreckliche, menschenunwürdige Grundausbildung bringt die Männer an ihre Grenzen und sogar oft darüber hinaus. Dies wird bereits in der Szene deutlich, in welcher "Private Paula" mit einem, in ein Handtuch gewickeltes, Stück Seife von allen Anderen verprügelt wird. Erschreckend; sogar der gutmütige und beinah schon mit ihm befreundete "Joker" schlug letztlich wie von Sinnen auf "Paula" ein.
Um dieser Hölle zu entkommen erschießt "Private Paula" zuerst seinen perversen Ausbilder und anschliessend sich selbst, ohne auch nur einen Tag in dem eigentlichen Kriegsgebiet verbracht zu haben . Der Gesichtsausdruck und die Körpersprache bei dieser Gänsehaut erzeugenden Szene ist eine von vielen tollen schauspielerische Leistungen.
Im Kriegsgebiet von Vietnam gelingt es Stanley Kubrick immer wieder die Ambievalenz der Soldaten während ihres Einsatzes zu verdeutlichen. Gerade noch hilf- und wehrlose Menschen erschossen sieht man dem Soldaten die Liebe, welche er beim Anschauen eines Fotos seiner Frau empfindet, an.
Ein weiteres Beispiel für diese Ambievalenz ist das "Peace-Zeichen" an der Uniform eines Soldaten und die Aufschrift "Born to kill" auf seinem Stahlhelm.
"Full Metal Jacket" vermag es auf besondere Art uns die Grausamkeit, Sinnlosigkeit des Krieges durch tolle Aufnahmen und super Schauspieler zu verdeutlichen.
Doch selbst in den zu wahren Killermaschinen mutierten Soldaten schlägt ein menschliches Herz.
Dieser sich so sehr tief einprägende Kriegsfilm erklärt mir zudem, warum so viele Vietnam-Veteranen nie mit dem Erlebten fertig wurden und nach ihrer Heimkehr oft psychisch schwer erkrankten.
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am 26. Dezember 2005
Für mich zählt Full Metal Jacket ganz klar zu den besten Kriegsfilmen, die je gedreht wurden.
Doch es scheint fast so, als ob solche Filme langsam aussterben. Ersetzt von patriotischen Hollywood- Streifen, die außer aufwendigen Effekten nichts mehr zu bieten haben.
Der Film ist in zwei Teile zerschnitten. Der Anfang zeigt die brutale und unmenschliche Ausbildung des Marine Corps auf Paris Island, South Carolina. Hauptfigur „Joker“ und seine Kameraden werden hier von Sgt. Hartman zu kaltblütigen Killern gemacht. Aber nicht jeder hält den enormen Psychoterror aus...
Dann folgt der plötzliche Sprung nach Vietnam. Die berühmte "Tet- Offensive" der Nordvietnamesen während des Waffenstillstandes am Neujahrstag 1968 ist in vollem Gange, und Joker findet sich als Kriegsberichterstatter mitten in den mörderischen Stadtkämpfen um Hue wieder.
Kubrick schafft in diesem Film eine sehr düstere und nüchterne Atmosphäre, die man nie mehr vergisst. Wesentlichen Beitrag dazu leisten die perfekt ausgesuchten und zum richtigen Zeitpunkt eingespielten Songs aus den 60ern.
Ein Beispiel:
Ein Marine wird von einem Haus am Stadtrand von Hue aus erschossen. Sofort wird das Haus minutenlang von oben bis unten unter Beschuss genommen. Dann Stille. Der Zugführer steckt gerade ein neues Magazin in seine Waffe, als in einiger Entfernung vor ihm vier Nordvietnamesen zwischen den Häusern vorbeirennen. Er legt an, wartet. Noch zwei rennen vorbei. Eine Salve aus seiner M16 mäht sie nieder. Die Kamera schwenkt auf sein Gesicht. Ein leichtes Grinsen fährt in seine Mundwinkel, in den Augen ein ungläubiger Blick. Und in diese seltsame Situation hinein schlägt der absolut verrückte Song "Surfin' Bird".
Es ist einer von den Filmen, die man sich 100 mal anschauen kann, ohne dass Szenen wie diese ihre Wirkung verlieren. Und davon gibts noch viel mehr.
Full Metal Jacket ist ein Antikriegsfilm, jedoch ohne direkte Kritik am Vietnamkrieg oder den USA. Aber es ist immer völlig klar welche Botschaft dahintersteckt. Es ist die einfache Sicht aus der Perspektive des einfachen Soldaten. So sah und sieht der Krieg aus.
Dreckig, Blutig, Sinnlos und Menschenverachtend.
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am 7. November 2007
Ich bin hier, um [das] Töten zu lernen. Mit dieser Ankündigung des jungen Rekruten Joker beginnt Kubricks Anti-Kriegs-Klassiker, der im Jahr 1967 spielt. Und genau das lernt er von seinem Sergerant Hartman, der auf die jungen Rekruten unmenschlichen psychischen und physischen Druck ausübt. Besonders der junge Paula zerbricht schließlich an den Bestrafungsaktionen und erschießt sich selbst. In der nächsten Szene verstört Kubrick den Zuschauer durch einen harten Schnitt, und das Geschehen findet im Urwald von Vietnam seine Fortsetzung. Dort kann Joker, dessen Helm von einem peace-Zeichen und dem Slogan born to kill verschönert wird, seine Kenntnisse praktisch anwenden. Aus ihm ist der ideale Soldat geworden- frei von jeglicher Empathie und jeglichem Mitleid. Eine Maschine.
Dank des Meister-Regisseurs Kubrick ist dieses Bild des Krieges nicht überzeichnet, sondern wieder einmal erschreckend real.
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am 20. Februar 2002
Wer kennt sie nicht, die Kriegsfilme in der eine Hand voll Männer mit Ihren stählernden Waffen in den Krieg ziehen. Nicht alle überleben, aber die es überleben werden mit dem Ruhm der Nation belohnt und der letzte gezeigte Blick fällt auf die Stars and Stripes wie sie vor dem strahlend blauen Himmel im seichten Wind wehen.
Wer dieses Genre von Film mag, wird Full Metal Jacket nicht mögen. Die heroische und patriotische Weltanschauung der Soldaten wird in der ersten dreiviertel Stunde des Films verdeutlicht. Keine endlose Vaterlandsliebe, nein eine durch eine Gehirnwäsche gleichartigen Ausbildung bei den Marines.
Die "Helden" des Krieges werden in dem Film genauso gewürdigt (Szene im Helikopter) wie die Opfer. Auch der ungläubige gnadenlose und unmenschliche Feind wird gezeigt (Stellung des Heckenschützen). Jedoch das ganze geschieht aus Stanley Kubricks Sicht, somit ist vieles anders als es zu sein scheint....
Kurz gesagt ein grandioser Kriegsfilm, der sich keine Beurteilung, oder ein Happy-End herausnimmt, sondern dem gesamten Genre der Antikriegsfilme zeigt, daß ein Film die Schattenseiten des Krieges aufzeigen kann, ohne dabei Patriotismus auszustrahlen.
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am 4. Dezember 2001
Ich kann mich sehr gut an die Vorpremiere des Films errinern ... kleiner Saal, gespanntes Ambiente (schliesslich ist es ein Kubrick!), Smalltalk bis zum Anfang des Films.
Nachdem der Film begonnen hatte, wurde die Stimmung immer bedrückender. Im ersten Teil des Films stellt Kubrick sein Bild einer militärischen Ausbildung dar. Ich denke nicht, dass er eine genaue Darstellung der Realität zeigen wollte, sondern, wie in einigen andern seiner Filme, ein emotionales Bild zeichnen. Die Ausbildung wird gnadenlos hart dargestellt, die psychologischen Auswirkungen auch: in Form eines Mordes. Erstaunlich ist, dass man die Tat im Moment auch nachvollziehen kann; bevor man realisiert wie weit man selbst getrieben werden könnte.
Im zweiten Teil befinden sich die Personen in Vietnam - jetzt werden sie endlich Helden, nach allem was sie schon durchgestanden haben! In Wirklichkeit ist der Krieg aber nichts heldenhaftes und absolut nicht spektakulär. In einem dreckigen und unnötignen Kleinkrieg werden die Illusionen und Hoffnungen der Soldaten niedergemacht .. die Soldaten auch ... und die Hoffnungen des Betrachters auf einen deftigen Vietnamfilm auch. Spielberg hat mit "Soldat Ryan" geschafft brutale Wirklichkeit mit grossem und spektakulärem Kino zu verbinden. Kubrick's Version ist trocken, brutal - einer Studie näher als einem Kinohit. Grosses Kino eben - auf seine Art
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am 28. Juni 2007
zum Film kann ich nur sagen! S U P E R !

Da ich nun endlich 1080p anschauen kann, habe ich festgestellt, dass das Filmkorn sehr wohl scharf erkennbar ist, d.h. das alte Filmmaterial limitiert hier ganz eindeutig das Medium! unterm Stich bringt das zwar wenig, weil die Qualität immer noch unter aller Sau ist, also auf gleich schlechtem Niveau wie die DVD (und die war schon Mist). Doch man würde der HD DVD und deren Masterern Unrecht tun! Full Metal Jacket ist eben doch ein alter Klassiker, bei dem das Ausgangsmaterial leider nicht die gleiche Klasse vorweisen kann, wie so manch anderer alter Film...
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