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46 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teuflisches Musical!
Lange musste ich warten, bis das geniale Duo Burton/Depp wieder etwas gemeinsam dreht.
Ich war damals fasziniert von "Edward mit den Scherenhänden", begeistert von "Sleepy Hollow", euphorisch bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" und herrlich verzaubert von "Corpse Bride-Hochzeit mit einer Leiche".
Beide schaffen in diesen Filmen eine einzigartige...
Veröffentlicht am 8. August 2008 von Schwalbenkönig

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pechschwarz.
Entwarnung für Musical-Verächter: Es wird gesungen, aber immerhin nicht getanzt. Und ein Musical nach Art von A.L. Webber erwartet bei Burton wohl ohnehin niemand. Keine "Überraschung" bei Burton: Johnny Depp und Helena Bonham Carter sind die Hauptprotagonisten. Ein Besetzungs-Coup ist jedoch mit Sacha Baron Cohen gelungen, dessen kurze Performance zu...
Vor 3 Monaten von greg olmus veröffentlicht


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46 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teuflisches Musical!, 8. August 2008
Von 
Lange musste ich warten, bis das geniale Duo Burton/Depp wieder etwas gemeinsam dreht.
Ich war damals fasziniert von "Edward mit den Scherenhänden", begeistert von "Sleepy Hollow", euphorisch bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" und herrlich verzaubert von "Corpse Bride-Hochzeit mit einer Leiche".
Beide schaffen in diesen Filmen eine einzigartige Atmosphäre aus Finsternis, schrägem Humor, Tragik und allerlei Absurditäten.
Und diese Mischung gelingt aucb beim "Teuflischen Barbier".
Nur ist es diesmal unübersehbar düsterer und brutaler geworden.
Musikalisch ging es so weit, dass man die gesprochen Sätze an zwei Händen abzählen kann.Dies empfand ich die ersten 20 Minuten des Films als eher deplatziert.Zu dem Zeitpunkt hätte ich (fälschlicherweise) auch nur 3-4 Sterne vergeben.Doch die ständige musikalische Umrahmung schafft zwei Dinge:Es rundet das Gezeigte immer mehr ab und nimmt den-teilweise grausamen und äußerst brutalen-Mordszenen auf einmalige Art und Weise einen Teil des Schreckens.Ohne den Gesang wäre es sicherlich an einigen Stellen nahezu unerträglich geworden.
Dass Johnny Depp wieder einmal auf Höchstform seine Rolle spielt, ist sicherlich keine Überraschung, soll aber nicht unerwähnt bleiben.
Auch der Großteil der Nebendarsteller haben mich völlig überzeugt.

Was zu Schluss noch zu sagen bleibt, ist dass Tim Burton wiedermal ein Glanzstück gelungen ist, das in seiner Einzigartigeit die nächste Zeit nicht zu übertreffen sein wird.Uneingeschränkt empfehlen kann ich es daher jedem Cineasten mit Anspruch.
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91 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zweifellos ein genialer Film, leider fehlen auf der europäischen 2 Disc Version im Vergleich zur amerikanischen einige Extras, 7. Juli 2008
"Sweeney Todd" ist für mich eine weitere großartige Zusammenarbeit von Tim Burton und Johnny Depp hier erstmals allgemein was zum Film, dessen Inhalt und meine Meinung dazu:

Der Barbier Benjamin Parker (Johnny Depp) führt mit seiner Frau und seiner Tochter ein glückliches Leben bis er von den mächtigen Richter Turpin (Alan Rickman) zu Unrecht in die Verbannung geschickt hat. Dessen Motiv ist Eifersucht: er will Benjamin Parkers wunderschöne Frau selber besitzen. Nach 15 Jahren gelingt Benjamin Parker mit Hilfe des Seemannes Anthony die Flucht, kehrt mit neuer Identität als Sweeney Todd nach London zurück und schwört Rache. Mrs. Lovett (Helena Bonhan Carter), die ein Fleischpastetengeschäft mehr schlecht als recht führt, erkennt Sweeney Todd / Benjamin Parker von früher und hilft diesen bei seiner Rache vor allem da sie ihn liebt. Diese Liebe beruht aber nicht wirklich auf Gegenseitigkeit Sweeney Todd wird in erster Linie von seinen Bedürfnis nach Rache bestimmt. Von Mrs. Lovett erfährt der ehemalige Benjamin Parker dass sich seine Frau, nachdem sie von Richter Turpin missbraucht wurde, vergiftet hat und seine Tochter Johanna von Turpin adoptiert wurde und gefangengehalten wird was seinen Hass nur größer macht.
Als der Straßenbarbier Adolfo Pirelli (genial gespielt von "Borat" Schauspieler Sacha Baron Cohen) Todd / Parker ebenfalls von früher erkennt und ihn erpressen will wird er zum ersten Opfer von Sweeney Todd während Pirellis Assistent Toby, ein etwa 12 jähriger Bursche in Mrs. Lovett eine Art 'Ersatzmutter' findet da diese ihn liebevoll behandelt während Pirelli ihn immer nur ausgenutzt und geschlagen hat.
Um den Mord an Pirelli zu vertuschen ist es Mrs. Lovett die auf die scheinbar Idee kommt aus den Menschenfleisch Pastetenfüllung zu machen. Sweeney Todd zeigt sich begeistert und nimmt Mrs. Lovett dadurch mehr wahr als zuvor - plötzlich scheinen die beiden was gemeinsam zu haben aber wirklich nahe kommen sie sich eigentlich nicht. Mrs. Lovett träumt zwar davon Sweeney Todd zu heiraten und mit ihn und den kleinen Toby, den sie adoptieren möchte, ein glückliches Leben zu führen aber für Todd steht nur die Rache an Richter Turpin im Vordergrund alles andere interessiert ihn kaum.
Auf der anderen Seite ist es der Seemann Anthony der sich in Parkers Tochter Johanna verliebt nachdem er diese am Fenster von Richter Turpins Haus erspäht.

Soviel erstmals zum Inhalt, für mich ist der Film auf seine Art und Weise ein richtiges Juwel, wenn man nicht wüsste dass es eine Musicalverfilmung ist würde ich sagen dass es ein typischer Tim Burton Film ist. Ein wenig mag man von der Machart und der düsteren Farben im Film an "Sleepy Hollow" denken, Johnny Depps Erscheinungsbild als Sweeney Todd erinnert auch irgendwie kurioserweise an Christopher Walkens Rolle als kopfloser Reiter von daher scheint der gute Tim Burton von sich selber etwas abgekupfert zu haben.

Was "Sweeney Todd" aber zu was besonderen macht ist die Musik und die ist meiner Ansicht nach erstklassig genauso wie die Gesangesleistungen der einzelnen Schauspieler. Dies mag anscheinend Ansichtssache sein, so habe ich von einigen Seiten gelesen dass Stephen Sondheims Musik in "Sweeney Todd" eher als sperrig und unzugänglich beschrieben wird, ich finde aber dass es durchaus Lieder gibt die hängen bleiben und ich ertappe mich immer noch dabei gewisse Melodien nachzusingen (vor allem "My Friend" und "Pretty Woman" sind echte Ohrwürmer). Es ist auch gerade die Musik durch die die Handlung des Filmes voran getrieben wird, man sollte nicht den Fehler machen bei den Liedern sich einfach nur zurückzulehnen und sich berieseln zu lassen, man muss schon auf die Texte der einzelnen Lieder achten da diese für die Handlung teilweise wichtig sind.

Auch wenn es den anderen Schauspielern gegenüber unfair klingen mag aber allen voran begeistert Johnny Depp mal mit einer Art Sprechgesang oder auch mit wunderschönen melodiösen Gesang wie in "My Friend". Dieses Lied gehört auch zu einen von mehreren Gänsehautmomenten, wenn Johnny Depp die Rasierklingen in die Hand nimmt dabei zum ersten mal im Film lächelt (auch wenn es ein diabolisches Lächeln ist) und diese im besagten Lied als seine Freunde bezeichnet ist dies ein ganz besonderer Moment.
Herrlich schräg kommt Sacha Baron Cohen als Adolfo Pirelli rüber, die Szene wo dieser von Sweeney Todd provoziert und zu einen "Rasierduell" herausgefordert wird, begleitet von einer ebenso schrägen wie genialen Gesangseinlage Cohens ("The Contest"), gehört wahrscheinlich zu den humoristischsten im ganzen Film.
Helena Bonham Carters Stimme ist manchmal etwas hoch aber sie macht ihre Sache ebenfalls sehr gut vor allem wenn es zu Gesangsduellen mit Johnny Depp kommt ergänzen sich die beiden ideal sei es bei "My Friend" oder den herrlich genialen "A Little Priest" wo Sweeney Todd und Mrs. Lovett darüber fantasieren welche ihrer Mitmenschen sich gut für die Füllung ihrer Pasteten eignen.
Ein weiterer ganz besonderer Moment im Film ist das erste Aufeinandertreffen von Sweeney Todd und Richter Turpin als dieser zu ihn in seinen Salon kommt um sich rasieren zu lassen. Während der "Rasur" singen Johnny Depp und Alan Rickman von schönen Frauen - "Pretty Woman". Und die beiden Stimmen liefern sich ein atemberaubendes Duett das für Gänsehaut sorgt, Alan Rickman begeistert mit wunderschönen tiefen Gesang während Johnny Depp ebenfalls seine Klasse zeigt.
Auch die anderen Schauspieler können gesanglich überzeugen sei es der Anthony Darsteller Jamie Campbell Bowen oder die Überraschung des Filmes schlechthin nämlich Edward Sanders der den kleinen Toby spielt. Ihn gehört einer der schönsten Momente in 'Sweeney Todd' wenn er für Mrs. Lovett mit '"Not While I'm Around'" eine Art Liebeserklärung singt,

Ich bin eigentlich gar nicht so ein großer Musicalfan aber "Sweeney Todd" hat mich sowohl von der Geschichte als auch von der Musik her total begeistert von daher kann ich jeden auch den Soundtrack empfehlen. Gerade wenn man den Film schon gesehen hat ist der Soundtrack die ideale Gelegenheit sich den Film mit den dazugehörigen Szenen noch mal vor Augen zu führen, noch dazu kommt dieser in der vollständigen "Deluxe Edition" mit einen 80 seitigen (!!!!) Booklet daher wo sämtliche Texte zu allen Liedern zu finden sind (von der sogenannten "Highlights" Version würde ich abraten, mit 3 Liedern weniger ist diese unvollständig und es gibt auch kein Booklet, keine Ahnung warum es diese unnötige Version überhaupt gibt)

Meiner Ansicht nach hat Tim Burton mit "Sweeney Todd" ein wahres Meisterwerk abgeliefert, für mich jetzt schon eines der Filmhighlights des Jahres 2008.

Soviel zum Film an sich, hier nun meine "Kritik" zur DVD bzw. deren Inhalt:
Es gibt 2 DVD Versionen, die "normale" 1 Disc Version bietet nicht allzu viel an Extras lediglich ein ca. 30 minütiger Bericht zum Film mit den Titel "Burton + Depp + Carter = Todd" ist hier oben. Die 2 Disc Special Edition bietet da schon etwas mehr und zwar sind hier folgende Extras zu finden:

1. "Burton + Depp + Carter = Todd"
2. "Sweeney Todd lebt: Die wahre Geschichte des teuflischen Barbiers"
3. "Musikalische Körperverletzung: Sondheims Swenney Todd"
4. "Swenneys London"
5. "Grand Guignol: Eine Theater-Tradition"
6. "Das Design für eine teuflischen Barbier"
7. "Ein blutiger Beruf"
8. "Der Refrain der Rasierklinge"
9. Fotogalerie

Prinzipiell sind da schon einige nette und interessante Berichte dabei, ich persönlich habe mir allerdings die amerikanische 2 Disc Special Edition bestellt diese beinhaltet nämlich im Gegensatz zur europäischen Version noch 3 zusätzliche Extras und zwar ein ca. 30 minütiges "Making Of Sweeney Todd", eine Pressekonferenz aus England und ein "Moviefone Unscriped" wo sich Tim Burton und Johnny Depp gegenseitig interviewen. Warum es diese 3 Sachen nicht auf die europäische Special Edition geschafft haben ist schon seltsam und sehr schade, gerade die Pressekonferenz und das "Moviefone Unscriped" sind total witzig mitanzuschauen -> bei der Pressekonferenz zeigen sich Tim Burton, Johnny Depp, Alan Rickman, Helena Bonham Carter, Timothy Spall und Richard D. Zanuck (Produzent) sehr humoristisch und nehmen sich teilweise gegenseitig aufs Korn was natürlich für viel Gelächter bei der anwesenden Presse und auch für den DVD Zuschauer sorgt.
Beim "Moviefone Unscriped" kommt es wie gesagt zu einen gegenseitigen Interview zwischen Tim Burton und Johnny Depp, die beiden suchen sich da Fragen aus der Fanpost raus und stellen diese jeweils an denjenigen an den diese gerade gerichtet ist so kommt es zu einen recht witzigen Zwiegespräch zwischen Tim Burton und Johnny Depp was sowieso irgendwie was besonderes ist, hier sieht man wieviel Spaß die beiden miteinander haben die 2 kennen sich ja schon ewig und sind gut befreundet.
Warum eigentlich das "Making Of Sweeney Todd" auf der eurpäischen DVD Version nicht auftaucht ist wohl das größte Rätsel, was für einen Sinn hat es bitte schön eine DVD zu veröffentlichen ohne das dazugehörige Making Of zum Film? Wie gesagt auf der amerikanischen Version ist dieses oben, auf der europäischen nicht. Das ganze finde ich ehrlich gesagt doch ärgerlich für die europäischen Fans, die amerikanische 2 Disc Special Edition beinhaltet wiederum im Gegensatz zur europäischen kein "Look Behind The Scenes" Booklet allerdings kann ich ehrlich gesagt darüber hinwegsehen. Ich würde ehrlich gesagt zur amerikanischen DVD Version raten, 3 zusätzliche Bonusmaterialen die meiner Ansicht nach sogar zu den Highlights der DVD zählen (vor allem die Pressekonferenz und das Moviefone Unscriped) sind mir ehrlich gesagt lieber als ein Booklet so schön dieses auch sein mag.
Noch dazu kann ich auch auf die deutsche Version des Filmes ehrlich gesagt sowieso verzichten, "Sweeney Todd" sollte man einfach im englischen Original gesehen haben, ich finde es einfach störend wenn Sprechsequenzen in so einen Film synchronisiert sind und so ständig zwischen deutschen Gesprächen und englischen Gesang hin und her gewechselt wird, außerdem empfinde ich die deutschen Untertitel während des Originalgesanges als störend. Gut diese kann man bei der DVD abschalten nichtsdestotrotz ist halte ich nicht viel von der deutschen Filmversion von "Sweeney Todd". Wer des englischen mächtig ist sollte sich die amerikanischen Special Edition besorgen.

Der Film verdient zweifellos 5 Sterne, die deutsche bzw. europäische DVD Version hat eigentlich einen Stern Abzug verdient wenn man bedenkt dass gerade mit der Pressekonferenz und den Moviefone Unscriped wirklich witzig gestaltete Extras fehlen. Ich bin etwas gnädig und gebe insgesamt eine 4,5 was aufgerundet eine 5 ergibt.....
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht einem nicht mehr aus dem Kopf, 11. November 2008
Es passiert höchst selten, dass sich Musik so ins Gedächtnis gräbt, und nun habe ich die Lieder dieses Films seit Tagen im Kopf. Ich gebe zu, ich mag Tim Burton-Filme, und Johnny Depp bedarf es keiner extra Lobhudelei - beide können anfassen und drehen, was sie wollen, es sind immer ästhetisch perfekte Kunstwerke. Nun also kommt "Sweeney Todd" auf DVD. Ich habe den Film im Kino verpasst, umd mir war schon etwas mulmig zumute, nachdem ich wusste, dass einige Kehlen aufgeschlitzt werden. Mutig also die DVD eingelegt und in den Film eingetaucht...
Wie bei "Sleepy Hollow" das Köpfeabschlagen ergeht sich das Meucheln mit Todds Freunden, seinen scharfen Silbermessern, in höchster Ästhethik, man gewöhnt sich nach kurzem Gruseln sogar daran. Kurioserweise wird beim schönsten Song des Films, "Johanna" am meisten gemordet: Sweeney erinnert sich voller Wehmut an seine Tochter, Seemann Anthony ist in sie verliebt und die Bettlerin ahnt all das Böse, was den Opfern widerfährt, dieses fünfminütige Terzett ist ein großartiger Höhepunkt. Die dunklen Bilder, die wie Stummfilmschauspieler geschminkten Darsteller, das stets lauernde Unheil, Bilder wie von Edgar Allan Poe beschrieben: Burton lässt sie Wirklichkeit werden.
Aber nun im Ernst: wer sich wegen der Gesänge aufregt, hätte sich vorher etwas informieren sollen. Wir haben es mit einer Musical-Verfilmung zu tun, da wird - wie es nun mal in Musicals üblich ist - gerne gesungen, sich schnell verliebt, getanzt, ach was soll's: wer hier meckert, hat das Gesamte einfach nicht genossen. Die Lieder fügen sich harmonisch in die Story ein, Depp, Alan Rickman, Helena Bonham Carter, der eitle Sacha Baron Cohen als erster Opfer und alle anderen Protagonisten spielen und singen so wunderbar, dass ich fast bestrebt bin zu sagen, dass ich Burtons besten Film gesehen habe. Gerade weil nicht jeder der Schauspieler aalglatt wie ein echter Sänger singt (obwohl Depp seinen Job bravourös macht), wirkt es authentisch. Die Lieder sind gespickt mit Anekdoten und Wortspielen (die dem Film vielleicht sonst hier und da fehlen mögen), man liest am besten den Film erst mit deutschen Untertiteln, dann mit englischen und zum dritten Mal sollte man sich dem Bilderrausch komplett in Englisch hingeben. Das allzu kurze Ende ist ein kleiner Wermutstropfen, aber was sollte danach auch noch groß erzählt werden?...
Nun: natürlich ist der Film Geschmackssache, nicht jeder mag das Morden, garniert mit hübschen Liedchen, ich aber bin von der Qualität und der Gesamtleistung aller hin und weg. Und nun bekomme ich die Bilder und die Songs nicht mehr aus dem Kopf... Die DVD lohnt sich für jede Minute, die Single-DVD hat noch ein kleines Making Of, aber ich werde bald zur Doppel-DVD greifen, da es mich nach mehr dürstet. Perfekt und ästhetisch - ich verneige mich vor dem genialen Duo Burton & Depp!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film ist nicht toll, sonder überragent genial!! ;), 23. April 2009
"Sweeney Todd" ist wohl die beste, lustigste, schaurig-schönste Musicalverfilmung der letzten Jahre!
Mit Johnny Depp, Helena Bonham-Carter, Alan Rickman und und und ...
Besonders toll ist die Musik, und vor allem die beiden Hauptdarsteller überzeugen mit ihren Gesangeskünsten (wer hätte das gedacht? ;P )
In einer wirklich tollen Umsetzung ist der Film allerdings nichts für Leute, die kein Blut sehen können - von dem gibt es nämlich reichlich, und die eigentliche Brutalität des Films wird durch den schwarzen Humor ein gutes Stück entschärft.

Meine ganz persönliche Empfehlung !! Ein absolutes Must-have.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein ist die Rache., 18. Juni 2008
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Durch eine Intrige des lüsternen Richters Turpin, der Benjamin Barkers Frau begehrte, verbrachte dieser fünfzehn Jahre im Gefängnis und verlor den Kontakt zu Frau und Kind. Nun ist Barker wieder frei und muss sich sagen lassen, dass Turpin seine Frau vergewaltigte und diese anschließend Selbstmord beging. Barkers Tochter wird von Turpin aufgezogen und dieser beabsichtigt sie bald zu ehelichen.

Barker kehrt nach London zurück, um hinter der Fassade eines Barbierbetriebes und unter dem falschen Namen Sweeney Todd einen mörderischen Rachefeldzug gegen den Richter zu führen. Bald unterscheidet er in seinem Blutrausch nicht mehr Freund und Feind und tötet alles, was sich in seinen Salon begibt. Die Entsorgung und Verwertung der Leichen übernimmt die skrupellose Mrs. Lovett, die alles brav zu Fleischauflauf verarbeitet.

Die blutrünstige Geschichte wird mit zahlreichen Musikeinlagen erzählt. Pittoreske Szenenbilder in farblosen dunklen Grautönen und schaurig rotes Blut wirken und beeindrucken. Die Handlung ähnelt eines rächenden Grafen von Monte Christo, der aufgrund des begangenen Unrechts an ihm, sein blutiges Werk verrichtet. Wobei der Schwerpunkt der Geschichte bei der ausgeübten Vergeltung liegt. Ausgezeichnete schauspielerische Leistungen machen das Werk sehenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme aller Zeiten !!!, 18. Juli 2008
Von 
Nomralerweise hab ich es nicht so, meine absoluten Lieblingsfilme zu nennen, da es so viele gibt : Im Falle von "Sweeney Todd" ist das jedoch anders. So einen Film hab ich seit Jahren nicht mehr gesehen. EIn herrlich morbides Grusical, dass sich selbst nicht zu ernst nimmt, mit einem genialen Johnny Depp und exzellenter NEbenbesetzung. Tim Burton schafft es gekommt Musik und Horrorelemente in EInklang zu bringen, so dass der Film ohne Gesang tatsächlich anders ausgesehen hätte. Die SOngs sind also notwendig und genial, auch wenn die Ernsthaftigkeit sich in Grenzen hält. Aber der Film soll ja auch nicht allzu "Ernst" wirken. Dazu ist er schon sehr düster. Selbsironische Darstellerleistungen, atmenlose SPannung und ein toller Soundtrack, machen diesen Film zu einem unvergesslichen Meisterwerk
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pechschwarz., 29. Februar 2012
Von 
greg olmus "greg olmus" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray] (Blu-ray)
Entwarnung für Musical-Verächter: Es wird gesungen, aber immerhin nicht getanzt. Und ein Musical nach Art von A.L. Webber erwartet bei Burton wohl ohnehin niemand. Keine "Überraschung" bei Burton: Johnny Depp und Helena Bonham Carter sind die Hauptprotagonisten. Ein Besetzungs-Coup ist jedoch mit Sacha Baron Cohen gelungen, dessen kurze Performance zu gefallen weiß.
"Sweeney Todd" ist zwar sehr erkennbar Burton, aber diesmal weniger nett-finster und skurril, sondern wirklich (kursiv) pechschwarz und ernster und hoffnungsloser als vieles vom Regisseur. Zudem wird es einigermaßen blutig und gewalttätig, auch etwas über die Sehgewohnheiten der Masse hinaus.
Legt man die Messlatte beim thematisch halbwegs benachbarten "Sleepy Hollow" an, bleibt "Sweeney Todd" etwas unter den Erwartungen, denn dramaturgisch funktioniert er weniger, zuviel wurde am Rechner generiert und für Burton-Verhältnisse ist der Film beinahe einfallslos in Szene gesetzt. Zudem zündet die Musik nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blutiger und düsterer als "Sleepy Hollow", 16. Dezember 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Sie denken "Sleepy Hollow" war düster??? Stimmt, war er und es rollten einige Köpfe in diesem tollen Film. Doch "Sweeney Todd" vermag noch eins drauf zu setzen. Mehr Blut als hier floss bisher in keinem Tim Burton Film und ein Johnny Depp als düsterer Mann, der nur auf eins sinnt - auf Rache - weiter könnte er nicht von seinem Spaßpiraten Jack Sparrow entfernt sein oder auch seinem ängstlich angehauchten Charakter in "Sleepy Hollow".
Überflüssig zu sagen ist es, dass Depp auch als Benjamin Barker, alias Sweeney Todd ganz und gar überzeugt. Doch auch der Rest der Besetzung ist mehr als super. Alan Rickman ("Robin Hood") als Barkers Racheziel, Helena Bonham Carter ("Terminator: Salvation") als Barkers Gehilfin und dazu noch Sacha Baron Cohen, der beweißt, dass er absolut mehr kann, als "Borat" und "Brüno".
Zudem punktet "Sweeney Todd" mit diversen Splatterszenen und tollen Songs. Zwei Dinge, die wohl außer Tim Burton kein Regisseur so super und zusammen stimmig in Einklang bringen könnte in einem Film. Und Johnny Depp als Sänger?? 100% positiv überrascht. Er meistert seine Songs perfekt.
Das jeder Tim Burton Film von "Beetlejuice" über "Batman" bis "Alice im Wunderland" und "Sleepy Hollow" auch in Punkto Setdesign extraklasse ist, darin bildet auch "Sweeney Todd" keine Ausnahme. Hier wurde einfach ein herrlich düsteres London erschaffen.
"Sweeney Todd" ist ohne Frage ein perfekter Burton-Film der für Horror- und Musicalfans empfehlenswert ist. Ton- und Bildqualität ist ohne Abstriche ebenfalls top.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen typisch Tim Burton, 4. April 2009
schaurig schön, düster, schwarzer Humor vom feinsten und super Besetzung. Ein typische Tim Burton Film, der dem original Musical an nichts nachsteht und den Oscar für die Ausstattung zu recht bekommen hat.
Johnny Depp Fans kommen auf ihre Kosten aber auch Freunde der Harry Potter Filme werden alte Bekannte treffen, denn Professor Snape aka. Alan Rickman tritt als Erzfeind des "Mr. T.s" auf.
Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Film ein muss ist für alte Tim Burton Fans und solche, die es werden wollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielleicht der genialste Burton Film?, 17. September 2008
Ich mag Tim Burton, vor allem seine schrägen Filme. Na gut, abgesehen von "Planet der Affen", den ich nicht so gut fand, kenne ich nur schräge Filme vom ihm.

Die Kamera war exzellent, der Schnitt einfach genial.
Ich kann nur sagen, anschauen, anschauen, anschauen!

Es gibt nur einen Punkt der mich nicht in Ruhe lässt und das ist die Musik! Ich mag die Musik und sie ist ein echter Ohrwurm ... aber ich glaube, dass ich jede einzelne Melodie bereits kenne.
Ich weiß nicht woher, aber die Musik ist kopiert und neu vertextet oder so stark beeinflusst, dass sie mir so bekannt vorkommt, dass ich es nicht mehr als eigenständige Komposition gelten lassen kann.
Leider habe ich aber nicht die Zeit, herauszufinden, woher die originale Musik kommt.

Aber was solls, gestohlen wird überall und wenn es passt, ist es gut.

Ich mag den Film und kann ihn nur empfehlen!
Trotzdem einen Stern Abzug für die Musik, die ich bereits kenne.
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