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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht wie alle bewerten
Als ich damals den Trailer sah, habe ich mich riesig auf den Film gefreut. Als dann die ersten Kritiken kamen, kam auch bei mir die Ernüchterung und so dass ich den Film eigentlich nicht mehr sehen wollte.

Zu guter letzt habe ich es dennoch getan und aufgrund der niedrigen Erwartungen war ich am Ende doch noch überrascht und konnte die schlechten...
Veröffentlicht am 20. Mai 2008 von A. Last

versus
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Stargate in der Vorzeit. Zeitverschwendung!
So, nun habe ich also Stargat.... halt, der Film hieß 10.000 B.C. gesehen!
"Neandertaler", die aus einem Männermodel Hochglanzkatalog entsprungen schienen... Kinder, die man im Neckermann-Katalog von der Schalfanzugseite kennt.
Da ist keiner, der vielleicht schlechte Zähne hat oder umständehalber irgendwie etwas runtergekommen aussieht...
Veröffentlicht am 4. Mai 2008 von Gadler


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht wie alle bewerten, 20. Mai 2008
Von 
A. Last "Horrorjunkie" (Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 10.000 B.C. (DVD)
Als ich damals den Trailer sah, habe ich mich riesig auf den Film gefreut. Als dann die ersten Kritiken kamen, kam auch bei mir die Ernüchterung und so dass ich den Film eigentlich nicht mehr sehen wollte.

Zu guter letzt habe ich es dennoch getan und aufgrund der niedrigen Erwartungen war ich am Ende doch noch überrascht und konnte die schlechten Kritiken nicht nachvollziehen.

Gemessen an den Erwartungen, dem großen Namen Emmerich und der Kohle die in den Film gepumpt wurde, bleibt der Film diesen doch ein kleines Stückchen zurück. Viele der Effekte sieht man schon im Trailer und der Rest ist sehr storylastig. Und da kommt man dann zu dem Punkt wo es reine Geschmackssache wird.

Dem einen gefällt die Story der andere will lieber pompöse Special Effects bestaunen. Ich finde es auch schade, dass zu viel der Effekte im Vorfeld schon gezeigt wurde. Dafür gefiel mir die Story. Ich fand die STory sehr interessant und auch spannend erzählt. Die Emotionen kommen meiner Meinung nach sehr gut rüber.

Es gibt nunmal Historienfilme die in einer höheren Liga spielen, allerdings hat der Film seine Daseinsberechtigung und den Charme den solch ein Film braucht.

Fazit:
Der Film gehört wahrlich in die Kategorie Geschmackssache. Es ist eine Film wo das Hauptaugenmerk auf die Story gerichtet ist. Die Special Effects und Kampfszenen kommen etwas zu kurz, sind aber sehr gut umgesetzt!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Stargate in der Vorzeit. Zeitverschwendung!, 4. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 B.C. (DVD)
So, nun habe ich also Stargat.... halt, der Film hieß 10.000 B.C. gesehen!
"Neandertaler", die aus einem Männermodel Hochglanzkatalog entsprungen schienen... Kinder, die man im Neckermann-Katalog von der Schalfanzugseite kennt.
Da ist keiner, der vielleicht schlechte Zähne hat oder umständehalber irgendwie etwas runtergekommen aussieht. Wusste gar nicht, das es damals schon so präzise Kurzhaarschneidemmachinen gab. Die meisten weiblichen Darstellerinnen sind wohl gerade vom Laufsteg geklettert.
Der Geräuschoverkill ist natürlich auch wieder erste Sahne. Mammuts, bei denen jeder Schritt wie ein Meteoriteneinschlag klingt und andere Lächerlichkeiten. Einfamilienhausgroße Säbelzahntiger..... nein, nein.... ich lass' es lieber!
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148 von 205 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Unterhaltung geboten!!, 27. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Natürlich gibt es immer Miesmacher und wer sucht, der findet auch immer ein Haar in der Suppe.

Es liegt an der Betrachtungsweise und der Art wie man an einen Film herangeht, bzw. was man von einem Film erwartet.
Und hier scheint ein wesentliches Problem zugrunde zu liegen, denn anscheinend haben hier die meisten einen fundierten, sachlich recherchierten Historien Film erwartet, der sich an wissenschaftlich bewiesenen Fakten (sofern überhaupt derzeit möglich) orientiert und stören sich nun daran, dass der Film eben nur ein Film ist, reine Fiktion.

Aber da drängt sich mir die Frage auf, wie so etwas überhaupt passieren kann?
Roland Emmerich ist ja nun wirklich nicht unbekannt und wir kennen alle seine Filme, angefangen von Stargate über Independence Day, Godzilla bis hin zu Day After Tomorrow. Alles millionenschwere Actionkracher und durchaus als Popcorn Kino zu bezeichnen.
Warum also wurde hier mehr erwartet??

Und so denke ich, der ein oder andere profiliert sich eben einfach gerne mit seinem geschichtlichen Hintergrundwissen und da liefert der Film natürlich die willkommene Munition.

Ja, es ist aber eben nur ein Film, nicht mehr. Und Roland Emmerich darf sich gerne die Freiheit herausnehmen, die Geschichte etwas umzuschreiben damit sie in sein filmisches Konzept passt und um uns mit einem bomastischen, bildgewaltigen Spektakel zu unterhalten.
Und hier wird volle Unterhaltung geboten!

Und gerne verweise ich auch auf die Rezension von Roland Roth, der es meines Erachtens sehr gut auf den Punkt gebracht hat, beispielweise bezüglich der sprunghaften Veränderung der Vegetation.

Ja, auch der Vergleich zu Mel Gibson's Apokalypto ist nicht von der Hand zu weisen. Aber wer Apokalypto schon mochte wird 10.000 BC ebenfalls mögen wobei die Geschichte hier doch wesentlich softer und nicht annähernd so realtitätsnah und blutrünstig dargestellt wird. 10.000 BC ist die Unterhaltungsvariante und auch für jüngeres Publikum geeignet. Eben ein Unterhaltungsfilm.

Wer sich also so gravierend an diesem Film aufgrund der evtl. fehlerhaften geschichtlichen Hintergründe stört, dem empfehle ich statt dessen doch eher einen Besuch in einem gut ausgestattetem Naturkunde Museum oder gute Dokumentationen, z.B, auf BBC.

Wer aber einfach nur gut unterhalten werden möchte und sich an einer Mischung aus Fantasy und Action erfreuen kann ist hier auf jeden Fall goldrichtig.
Der Film hat alle nötigen Zutaten um zu begeistern und bildgewaltig ist er allemal. Die Animationen sind hervorragend, dazu kommt noch der satte Sound und schon wird man fortgerissen in eine andere Welt.

Die vielen schlechten Kritiken hat er niemals verdient und daher kann ich nur jedem anraten sich selbst sein Urteil zu bilden und sich nicht vorab durch die schlechen Kritiken abschrecken zu lassen.
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279 von 389 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechte Unterhaltung, 26. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
JA, ich habe mit Popkornkino gerechnet, NEIN, ich habe kein tiefgründiges Werk erwartet, NEIN, mir war klar, dass hier keine historisch akkurate Story erzählt werden soll. Schlicht: bevor ich die DVD eingeschoben hatte war mir bewußt, dass es sich um einen Emmerich-Film handelt. Und dennoch: trotz Popkorn, trotz Softgetränk und trotz guter Laune ohne großen Erwartungen war der Unterhaltungswert an diesem Abend gelinde gesagt ... unterirdisch schlecht!

Woran lag das? An den bereits stark heruntergeschraubten Erwartungen sicher nicht. Am Geschmack vielleicht, über den sich bekanntlich streiten lässt? Ich bin auch weiterhin der Ansicht, dass es selbst für einen reinen Popkorn-Film mit bloßem Unterhaltungsanspruch durchaus gewisse objektive Kriterien gibt, die es erlauben, ihn zumindest grob als guten oder schlechten Vertreter seines Genres zu Bewerten.

Da wäre zum einen die Story, oder genauer: die Art und Weise, wie diese erzählt wird, denn die Story an sich, sprich deren Inhalt ist für ein erfolgreiches Popkorn-Spektakel eher zweitrangig. Das Dorf wird angegriffen, die Geliebte entführt und der Held muss in die Ferne um sie aus den Fängen des Bösen zu befreien. Das reicht für einen Unterhaltungsabend. Jetzt erst kommt die eigentliche Arbeit des Regiseurs: schafft er es diese zwar simple Geschichte dennoch Spannend rüberzubringen? Schafft er es einen Spannungsbogen aufzubauen, beginnend bei der (moglichst dramatisch dargestellten) Entführung der Geliebten über die beschwerliche und gefährliche Reise bis zum (möglichst fulminanten) Finale? Schafft er es die Charaktere an den Zuschauern heranzuführen, so dass diese mit ihnen leiden, fiebern und sich am Ende mit ihnen freuen? Schafft er es die schwere Bürde, die der Held zu schultern und die übermenschliche Aufgabe die dieser zu meistern hat dem Zuschauer auch so zu vermitteln? In 10000bc ist nichts davon gelungen. Allzu schnelle Schnitte, allzu kurze und seichte Dialoge verhindern eine Identifikation mit den Figuren. Die lange und beschwerliche Reise aus dem eisigen Norden bis in die Wüste Afrikas erscheint nach 104 Minuten, schnellen Tag-Nacht Wechseln und abrupten Landschaftsänderungen wie ein Kurztripp. Und das, was den Helden erst zum Helden macht, sein Gegenpart nämlich, das Böse, die "dunkle Seite", ist ein Witz. Die beiden Sklaventreiber wirken eher lächerlich als beängstigend und die übermächtige Gottheit im Finale ist auch nur ein Speerwurf weit entfernt.

Aber dieser Aspekt war nie Emmerichs stärke, die lag eher bei den Bildern: gewaltige Raumschiffe, riesige Monster, beeindruckende Naturkatastrophen. Nur kann er damit in 10000bc nicht punkten. Obschon die Landschaft an sich den Drehort bildet, wirkt alles irgendwie Studiohaft. Die Landschaft im Hintergrund wirk wie aufgemahlt, selbst die Wüsten wirken überschaubar und vermitteln nicht den Eindruck von Weite. Pyramiden, Mammuts, Säbelzahntiger ... alles wirkt wie aus dem Computer, unrealistisch, kulissenhaft. Zu diesem unrealistischen Eindruck trägt auch die Maske der Protagonisten bei. Weiße in Rasta-Look die gepflegter aussehen als ein Promi nach drei Tagen im Dschungel-Camp? Versetzt mich das, zumindest illusorisch, in die Zeit 10000 Jahre vor unserer Zeitrechnung?

Natürlich lässt sich über Geschmack streiten, natürlich gibt es auch solche, die 10000bc gut finden, und ich respektiere das. Aber dennoch glaube ich, dass man 10000bc aus durchaus objektiven Gründen als wenig gelungen bezeichnen kann, er ist schlicht und einfach HANDWERKLICH SCHLECHT GEMACHT.

Emmerich wird sich mal wieder damit trösten, dass 10000bc wie viele seiner Vorgängerfilme, zwar an den Kinokassen durchfiel, dafür aber als DVD kommerziell erfolgreich sein wird. Hoffentlich ist ihm auch klar, weshalb und wie lange dieses von Hollywood gehypte Emmerich-System noch funktioniert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Urzeitlich, 14. Juli 2009
Von 
Fossl (Leipzig, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Spoiler: Der folgende Text erzählt einiges von dem Film und nimmt eventl. ein paar Überraschungen vorweg.

Nachdem Roland Emmerich in "The World after tomorrow" in die Zukunft und bei "Trade" in die Gegenwart geschaut hat, beschäftigt sich 10.000 B.C. mit der Vergangenheit der Menschheit. Genauer gesagt mit der zeit von 10.000 v. Chr. Also die Zeit wo Mammuts und Riesenvögel die Erde bevölkerten, Menschen besagt jagen und sich mit Pyramiden bauen beschäftigen. Der Geschichtsbewanderte würde nun anmerken, das die ersten Pyramiden in Ägypten etwa 2700 v. Chr. aufgebaut wurden. Egal. Ersten ist es Kino und zweitens erhebt Emmerich keinen Anspruch auf Historische Korrektheit. Allein schon diese Gründe helfen jeden Abenteuerfan auf die Füße und ins Kino.

D`Leh und sein Vater leben mit einem Stamm der sich von der Mammutjagt ernährt. Eines Tages taucht ein Mädchen auf, worauf die Weise des Stammes prophezeit, das bald die letzte Jagd steigen wird. Aus dieser wird ein Jäger hervor gehen, der seinen Stamm von den vierbeinigen Dämonen befreien und ein Volk retten wird. So nebenbei wird er auch Evolet (das fremde Mädchen) für sich gewinnen. Wenn das mal keine Motivation ist: Frau und Held sein - wer will das nicht? Na?
D`Leh wird jedenfalls besagter Jäger. Gibt diesen Rum ein paar (Film-)Minuten später doch wieder ab, weil er nicht damit leben kann, dass das Mammut nicht so gestorben ist, wie es sollte.

Wie vorausgesagt greifen die reitenden Dämonen das Dorf an und verschleppen die meisten Einwohner. Nun liegt es an D`Leh und drei anderen, ihre Mitbewohner zu befreien. Nun beginnt eine Jagd über Berge, Täler, Dschungel bis nach Ägypten. Sie treffen auf einiges Getier und Gemensch. In Ägypten kommt es schließlich zum Showdown, in dem auch ein Gott sein Leben lässt.

Wenn Emmerich ins Kino ruft, wird man meist von einem Leinwandspektakel erwartet. 10.000 B.C. ist da keine Ausnahme. Effektvolle Kämpfe, imposante Landschaften. Die Kameraschwenks über die Pyramidenbaustelle sind beeindruckend. Aber nicht atemberaubend. An den Computereffekten gibt es auch nciht zu meckern. Sie sind stets überzeugend und fallen nicht als CGI auf.

Musikalisch ist nichts erwähnenswertes dabei. Sie stört nicht, fällt aber auch nicht auf.

Im Gegensatz zu "The Day after tomorrow" und "Godzilla" ist er aber sehr Dialoglastig. Aber nicht übermäßig. Es darf auch genug geschwiegen werden. Dann sagen die Bilder genug. Da wären wir schon beim ersten Kritikpunkt. Warum spricht ein Stamm deutsch und die anderen eine Universalsprache? Wenn ein D`leh auf einen anderen Stamm trifft, muss ein Dolmetscher her. Wie der deutsch gelernt hat, wird sehr schön begründet. Aber warum sprechen alle Stämme die gleiche Sprach und D`Lehs Stamm deutsch? Zum besseren Verständnis wird mit Untertiteln gearbeitet. Aber keine Angst. Die Sätze sind nicht zu lang. Jedenfalls hätte man entweder wie in "Apokalypto" alle Stämme ihre eigene Sprache sprechen lassen oder gleich alle deutsch plaudern lassen.
Die Syncro ist auch ein kleiner Punkt. D`Lehs und die Stimme von TicTic passen nicht optimal.

Was etwas stört sind ein paar Logikfehler und ein unpassendes Ende. Während des Filmes baut sich eine reale Welt auf. Keine Zauberei und nix übermenschliches. Menschen sind zur Zeit passend abergläubisch und die Pyramiden werden nicht von E.T.s Geschwistern gebaut. Die Idee, das Mammuts bei dem Bau eingesetzt wurden ist klasse. Mal eine neue Idee. Beim bau sieht man auch, wie sich Menschen mit Hilfe der Sterne orientieren und auch die Pyramiden bauen.

!!!! ACHTUNG: HIER WIRD DAS ENDE VERRATEN !!!!

Am Ende wirft D`Leh einen Speer auf den Pharao. Dagegen sieht der Wurf in 300 wie Kirschkern spucken aus. Außerdem gleicht das Ziel einer Bohnenstange. Eigentl. kann man drüber hinweg sehen, aber das ist schon zu extrem.
Jedenfalls stirbt Evolet am Ende. Die Weise, die D`Lehs reise geistig beobachtet hat, stirbt ebenfalls und ihr letzter Atemzug legt die gestammte Distanz nach Ägypten zurück um Evolet neues Leben einzuhauchen. Warum hat man nach ihrem Tod nicht Schluss gemacht? Musste unbedingt ein Happy End her? Schade eigentl. Bis auf ein paar Längen ist 10.000 B.C. nicht schlecht. Das Ende passt aber überhaupt nicht.

Fazit:
10.000 B.C. ist eine Mischung aus "Apokalypto" und "Am Anfang war das Feuer". Die eher unbekannten Darsteller sind gut gewählt. Die Syncro und das erwähnte zwei-Sprachen-System stören etwas. Die Logikprobleme am Ende sind ein ziemliches Manko.
Mit 10.000 B.C. liefert Emmerich einen guten Urzeit film ab, der leider zwei drei große Logiklücken hat. Man muss ihn nicht im Kino sehen. Aber für einen schönen DVD-Abend ist er zu empfehlen.
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Roland Emmerich ganz tief unten, 5. Januar 2009
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Von Roland Emmerich erwartet vermutlich niemand eine Shakespear-Verfilmung, sondern größenwahnsinniges Actionkino. Das hat bisher für einige Blockbuster gereicht, von denen "Independence Day" vermutlich der bekannteste ist.
"10000 BC" ist leider nicht einmal unterhaltend, sondern ein veritables Ärgernis. Über das dünne Drehbuch und die miesen Darsteller mag man noch hinwegsehen, doch schon die historischen Ungenauigkeiten verderben die Laune. Hier werden adrette, sauber englisch sprechende Steinzeitmenschen mit dem Pyramidenbau, der Eiszeit sowie einem lustiger Zoo unterschiedlicher Tiergattungen bunt gemischt. Schnell entlarvt sich das Szenario als reine Fantasy - ein historischer korrekter Bezug ist hier nirgends zu finden.

Der Titelheld, aufgebrochen um seine Auserwählte zu befreien, begegnet auf seinem Weg Schwarzen und Arabern, passiert Eisgebirge, Wüsten, Regenwälder auf seinem Fußmarsch - alles offenbar auf einem Kontinent. Hierzu braucht er keinen sichtbaren Reiseproviant, gewinnt einen Säbelzahntiger als Verbündeten (Shir-Khan?) und kämpft gegen Riesenhühner - ein Mysterium.

Es bleiben die beiden Positionen Action und Effekte, und selbst auf seinem ureigensten Terrain versagt Emmerich. Der Film bleibt durchweg fade und harmlos wie eine Disney-Verfilmung. Hier war offenbar die Jugendfreigabe oberstes Ziel.
Sogar die Effekte sind nicht so episch, wie einen die endlos langen Credits glauben machen wollen. Die letzten Szenen vor den Pyramiden wirken eher wie ein Computerspiel, und auch die Mammuts wirken nicht im geringsten bedrohlich.

Wer Mel Gibson thematisch ähnlichen '"Apocalypto"' kennt weiß, dass es wesentlich mehr Blut und Düsternis braucht, um diese Epoche lebendig zu machen. Als Kinderspielplatz taugt die Steinzeit leider nicht - Emmerich beweist es.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig und vorhersehbar..., 12. April 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 B.C. (DVD)
Vor kurzem habe ich mir den neuesten Film von Roland Emmerich angesehen, das Urzeitdrama 10.000 BC.

Bei 10.000 BC geht es um einen Stamm von Höhlenmenschen die eines Nachts von "berittenen Dämonen" überfallen werden, die dabei den halben Stamm entführen. Diese Dämonen stellen sich nach einiger Zeit als eine Art Vorläufer der Ägypter heraus, die unter anderem auch die Freundin des Helden entführt haben, dieser macht sich natürlich sofort daran seine Angebetete zu befreien.
Im Laufe der langen Reise stößt der Held auf eine Vielzahl von anderen Stämmen die sich im anschließen um ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen, abgesehen von einigen kurzen Begegnungen mit Riesenvögeln, Mammuts und Säbelzahntigern verläuft der Großteil des Films wie zu erwarten war jedoch sehr ereignislos.
Allgemein kann ich sagen dass ich 10.000 BC viel zu langatmig und vorhersehbar finde, man weiß eigentlich schon zu Beginn wie der ganze Film ausgehen wird, und wenn man mal zehn zwanzig Minuten einschläft hat man garantiert nichts entscheidendes verpasst.
Der Film bedient sich auch oft sehr großzügig an Apocalypto, Braveheart und 300, manche Einstellungen gleichen den offensichtlichen Vorbildern wie aufs Haar.

Ich bin jedenfalls ziemlich enttäuscht, dabei hatte ich nichtmal besonders hohe Erwartungen. Schade.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwabe mixt Apocalypto = 10.000 BC, 30. März 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 B.C. (DVD)
Ich hatte die ganze Zeit ein solches Dejavue bei diesem Film.

Dann machte es Klick und ich wusste warum.

Was die Story angeht, wurde diese fast 1:1 von Apocalypto übernommen.

Zwar zeigt man weniger Gewalt so explizit wie bei Gibsons Werk und Untertitel musste ich auch keine Lesen aber im groben Ganzen war es doch fast der selbe Film.

Es wurde noch etwas Mysthik eingebaut, in Form der Prophezeiungen, der Schamanin die alles lenkt und die groß angelegte Befreiung der versklavten Völker durfte auch nicht fehlen.

Bezüglich Authentizität darf man es hier nicht so genau nehmen, ich sage nur Säbelzahntiger oder die top Zähne der Jäger die fast so aussahen als kämen sie frisch vom Bleachen etc.

Annehmbar ist er in jedem Fall, wer Apocalypto noch nicht gesehen hat für den wird 10.000 BC mitunter die bessere Wahl sein, da er nicht die ganze Zeit dieses Dejavue hat, so ging es mir zumindest.

Legt man Wert auf eine Handlung die mehr Authentizität besitzt und lässt sich von einigen Gewaltszenen und den Untertiteln nicht abschrecken dann sei an dieser Stelle Apocalypto empfohlen.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 10.000 Jahre bevor man ein gutes Drehbuch erfand, 5. April 2010
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Ich habe den Film damals nicht im Kino gesehen und habe ihn mir auch nicht später ausgeliehen. Erst die Tage kam ich dazu, mir selbst mal anzuschauen, was Emmerich da geschaffen hatte.
2008 wurde der Film mit jede Menge Tam-Tam und Vorschusslorbeeren als das kommende GROSSE KINOEREIGNIS schlechthin angekündigt.
Kurz nach Kinostart las ich einige Kritiken, die den Film ein gutes Stück herunterschraubten.
Und genau davon konnte ich mich nun selbst überzeugen. Der Film stellt nichts wirklich Besonderes dar, nichts Monumentales oder Episches, sondern eine total zahme, und zudem irgendwie langweilig konstruierte Erzählung. Ich hatte immer den Gedanken, daß er eigentlich alles hat, was einen guten Abenteuerfilm ausmacht. Doch trotz allem wirkte das Geschehen auf mich völlig blutleer, dünn, ohne Leben.
Das Einzige, was von der Optik her wirklich Eindruck machte, war die große - am Schluss dann endlich erreichte - Pyramidenbaustelle. Das sah wirklich toll aus. Aber ein paar tolle Szenen retten nicht einen Film von annähernd 2 Stunden.

Meine größten Kritikpunkte sind:

- Die von Anfang an völlig durchschaubare Story. Schon nach einer halben Stunde wusste ich einfach, daß es keine großen Überraschungen geben wird. Der Held wird seine Geliebte retten und es gibt ein Happy-End. Die kurz vorm Ende auftauchende - vermeintlich - dramatische Szene, war in ihrer Gänze ebenfalls äußerst klischeehaft und vorhersagbar.

- Vor 10.000 Jahren sahen die Menschen genau so aus, wie heutige Hollywoodschauspieler. Ächz.. Wenigstens ein klein wenig hätte man sich da mit der Maske bemühen können, das Ganze etwas glaubwürdiger darzustellen.

- Mammuts im eisigen Hochland einer Eiszeit. Ja - das passt. Das waren nun einmal Tiere der Eiszeit, sprich eine extrem k a l t e n Klimas.
Mammuts in einer äqyptischen Wüste? Nein - das passt leider gar nicht. Unter solchen Umständen und Temperaturen stirbt ein Mammut binnen kürzester Zeit schlichtweg an einem Hitzekollaps.
Abgesehen davon haben die Sklavenjäger wohl auch all diese Mammuts im Hochland eingefangen und dann den langen Weg unter mörderischen Gefahren bis hin zum Fluss getrieben und dort auf Schiffe verladen...
Das ist derartig überladen unlogisch und strunzdumm, daß ich einfach nicht darüber hinwegsehen kann, auch wenn ich es wollte.

- Eine gigantische Pyramidenbaustelle, zigtausende von Sklaven. Und dazu eine Handvoll Wächter und einige Hohepriester. Und ein einziger (von ursprünglichen 3) geheimnisvoller, fremder Herrscher mit angeblicher Allmacht!
Wie lächerlich ist das denn bitte??
Zumal nie auch nur im Geringsten darauf eingegangen wird, worauf sich denn die Macht dieses Mannes stützt.
Fast schon war ich versucht an die Goa'uld aus dem Stargate-Universum zu denken.
Doch weit gefehlt. Der allmächtige Herrscher ist wohl doch bloß ein ganz normaler Mensch - und so bedarf es auch bloß eines ganz normalen Speeres, um ihn zu töten. Seltsam, daß dies vorher noch keinem anderen eingefallen bzw. in den Sinn gekommen war...

- Die alten Bissnarben auf der Hand der Frau sehen genau so aus, wie das Sternbild des Orion. Ein Omen, vor dem der Herrscher sich fürchtet.
Wieder so ein Quark, der mit der Glaubhaftigkeit mächtig herumspielt und dem Zuschauer einiges abverlangt.

- Der riesige Säbelzahntiger wird vom Helden gerettet - und bedankt sich dafür natürlich später. Klar... Ein Raubtier hat ja kein Interesse daran, Beute zu machen.
Das - und der Umstand, daß der Leitbulle der Mammuts dem Helden am Ende dann auch wieder für die Befreiung zu danken scheint, rücken den Film ein gutes Stück ins Reich der Fabel.

Was - so frage ich mich aber - soll der Film sein?
Eine Fabel, ein Abenteuer, ein Actionfilm, ein Epos, eine Saga...??
Soll er unterhalten? Das mit Sicherheit. Hat er bei mir allerdings nicht geschafft. Ich war eher gelangweilt, weil nie wirklich eine packende und spannende Geschichte erzählt wird, sondern die ganze Sache müde vor sich hinplätschert.
Selbst in den Action- und Kampfszenen kam bei mir keine wirkliche Spannung auf. Im Gegenteil. Ich war immer mal wieder auf dem Klo oder hab mir was neues zu Trinken geholt... Und beim Zurückkommen bemerkt, daß mir nix Wichtiges entgangen war.
Ich gehöre beileibe nicht zu den Leuten, die jeden Film kaputtanalysieren wollen und nur nach Logikfehlern suchen. Ich mag Abenteuer und große Erzählungen, ich mag Fantasie. Aber wenn die Story selbst schon eher mau ist, dann darf sie nicht vor an den Säbelzahntigerschnurrhaaren herbeigezogenem Blödsinn überborden.

Die Story an sich - Verschleppung von Freunden/der Frau und eine darauf folgende Jagd - findet sich auch in APOCALYPTO wieder. Apocalypto (OmU) [Blu-ray] Einem Film, der um Längen besser und spannender, packender ist. DEN kann ich wärmstens empfehlen!
10.000 BC allerdings habe ich einmal gesehen - und das reicht mir vollkommen. Der Film war und ist ein Flop.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was bitte war da denn los?, 16. April 2009
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Wie der Titel schon verlauten lässt: Was um alles in der Welt war mit Roland Emmerich los? Ein Regisseur, der doch eigentlich für gute Filme bekannt ist, wie "Independence Day", "Godzilla", "Der Patriot", "The day after tomorrow", um nur einige zu nennen. Und dann liefert er uns einen solch absurden Mist?
In der Werbung sah der Film wirklich sehr interessant und vielversprechend aus, hat aber nichts davon gehalten.

Die Story ist so derart hanebüchen, dass mir die Worte fehlen. Ich kann mich nicht erinnern eine noch schlechtere gesehen zu haben. Unglaublich!
Die Figuren passen vorne und hinten nicht zusammen. Ein steinzeitliches Volk (was man ihnen aber nicht ansieht, weil sie zu modern aussehen und sich zu modern verhalten), okay, aber was bitte sollen die fortschrittlichen, dämonischen Sklaventreiber, die Pyramiden bauen lassen? Zeitlich gesehen ergibt das einen völligen Wiederspruch und macht auch absolut keinen Sinn, zumindest in der Handlung des Films. Die Sklaventreiber-Gesellschaft ist im Grunde bedeutungslos, denn sie tauchen auf, werden vernichtet und das war's. Abstrus und unrealistisch. Was sollen die überhaupt da?
Unterbrochen wird die kurze und wirre Reise der Hauptfigur von ein paar mehr schlecht als recht animierten Urtieren, die es in dieser Form nie gab. Auf der DVD ist ein Säbelzahntiger abgebildet, der mit dem Mann ums Überleben zu kämpfen scheint. Weit gefehlt! Der Säbelzahntiger spielt gar keine Rolle. Er taucht zweimal kurz auf, was im Grunde ein unbedeutender Lückenfüller ist, und verschwindet. Hier und da sieht man mal ein paar Mammuts und surreale Vögel und damit hat sich's.
Das Bild auf der DVD sieht mal wieder besser als der Film ist. Von einem authentischen, spannenden Urzeit-Abenteuer ist nichts zu sehen.

Ich weiß nicht in welches Genre der Film passt. Eine Mischung aus langweiligem Abenteuer und lächerlichem Fantasy?
Mit Zeitreise hat das nichts zu tun, denn genau genommen ist davon kaum etwas authentisch. Auch fehlt die Glaubwürdigkeit der Figuren und der Handlung. Die Darsteller spielen unglaubwürdig, emotionslos und nicht sehr motiviert. Die Liebesbeziehung nimmt den Protagonisten niemand ab. Unterkühlter geht's kaum.

Das einzig Gute: Die schönen Landschaften, aber da könnte man sich auch einfach eine Naturdoku ansehen. Da wären die Landschaften wenigstens echt, denn im Film sind die fast ausschließlich animiert!

----------------------

Fazit:
Ein Film-Flop, wie er im Buche steht. Was Roland Emmerich geritten hat, einen solch grottenschlechten Film zu fabrizieren, ist mir ein Rätsel. Der ganze Film, allen voran die Story(!) ist hanebüchen, absurd und unglaubwürdig. Spannung, Glaubwürdigkeit, gute Schauspieler, authentische Beziehungen usw. sucht man vergeblich. Schlecht, schlechter, 10.000 BC! Da schmerzt jeder Cent und jede Gehirnzelle.
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