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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht wie alle bewerten
Als ich damals den Trailer sah, habe ich mich riesig auf den Film gefreut. Als dann die ersten Kritiken kamen, kam auch bei mir die Ernüchterung und so dass ich den Film eigentlich nicht mehr sehen wollte.

Zu guter letzt habe ich es dennoch getan und aufgrund der niedrigen Erwartungen war ich am Ende doch noch überrascht und konnte die schlechten...
Veröffentlicht am 20. Mai 2008 von A. Last

versus
3.0 von 5 Sternen Interessante Ansätze, leider konnte der Funke bei mir nicht ganz zünden
Ich gebe zu, ich habe lange gebraucht bis ich mir diesen Film angesehen habe.
Und meine Gefühle nach dem ansehen, sind durchwachsen.
Man erkennt gute Ansätze und interessante Ideen, doch irgendwie kann der Funke nicht ganz zünden und Teilweise wirkt der Film etwas unspektakulär bzw. Künstlich.
Das die Handlung nicht die...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2012 von m&ms


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht wie alle bewerten, 20. Mai 2008
Von 
A. Last "Horrorjunkie" (Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 10.000 B.C. (DVD)
Als ich damals den Trailer sah, habe ich mich riesig auf den Film gefreut. Als dann die ersten Kritiken kamen, kam auch bei mir die Ernüchterung und so dass ich den Film eigentlich nicht mehr sehen wollte.

Zu guter letzt habe ich es dennoch getan und aufgrund der niedrigen Erwartungen war ich am Ende doch noch überrascht und konnte die schlechten Kritiken nicht nachvollziehen.

Gemessen an den Erwartungen, dem großen Namen Emmerich und der Kohle die in den Film gepumpt wurde, bleibt der Film diesen doch ein kleines Stückchen zurück. Viele der Effekte sieht man schon im Trailer und der Rest ist sehr storylastig. Und da kommt man dann zu dem Punkt wo es reine Geschmackssache wird.

Dem einen gefällt die Story der andere will lieber pompöse Special Effects bestaunen. Ich finde es auch schade, dass zu viel der Effekte im Vorfeld schon gezeigt wurde. Dafür gefiel mir die Story. Ich fand die STory sehr interessant und auch spannend erzählt. Die Emotionen kommen meiner Meinung nach sehr gut rüber.

Es gibt nunmal Historienfilme die in einer höheren Liga spielen, allerdings hat der Film seine Daseinsberechtigung und den Charme den solch ein Film braucht.

Fazit:
Der Film gehört wahrlich in die Kategorie Geschmackssache. Es ist eine Film wo das Hauptaugenmerk auf die Story gerichtet ist. Die Special Effects und Kampfszenen kommen etwas zu kurz, sind aber sehr gut umgesetzt!
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4.0 von 5 Sternen Der mit dem Speerzahn spricht, 2. August 2009
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Was soll man sich auf einen Film einlassen, der vielerorts so "unterirdisch" bewertet wird, dass es einem die Sandalen auszieht? Bei vielen blieb Roland Emmerichs "10.000 BC" auf Grund der negativen Kritiken außen vor und man rechnet schon mit dem Allerschlimmsten, wenn man doch das Risiko eingeht und die DVD einlegt und auch noch auf "Play" drückt. Was einen dann erwartet kommt einem dennoch irgendwie bekannt vor - für viele schaffte Emmerich sicher eine neue und historisch arg inkorrekte prähistorische Welt (eigentlich ist es unnätig anzumerken, dass die diesbezügliche Forschung nicht minder abenteuerlich und "inkorrekt" ist, da sie leider viel zu enge Grenzen hat, selbst das Bild vom viel jüngeren alten Ägypten oder gar dem antiken Rom ist ein, zwar von Wissenschaftlern und nicht von Emmerich aber dennoch, konstruiertes), aber betrachtet man alles ein wenig im Kontext seines Sci-Fi-Knallers "Stargate", wird die Sache ganz schnell interessant. Alles wirkt wie eine Art Vorgeschichte zu diesem Werk, da es auch dort bekanntlich um einen "Allmächtigen" geht, der primitive Völker versklaven lässt, damit diese dann schwere Arbeiten verrichten und seinen Reichtum vermehren müssen. Das erinnert an stark die "Goa'uld", genau so wie die Sklaventreiber an die "Jaffa" erinnern und das die Pyramiden konstruiert werden müssen um den Pyramidenraumschiffen der bösartigen Ausserirdischen als Landeplatz zu dienen ist auch hinreichend bekannt. Hinzu kommt der Umstand, dass die Menschen im Film nicht genau wissen, woher denn nun der "Allmächtige" und sein Volk stammen - statt dessen wird gemutmaßt, sie kämen aus einem fernen Land oder gar "von den Sternen".

Und obwohl sich der "Allmächtige" (oder nur sein menschlicher Wirtskörper?) am Ende als sterblich erweist, bleibt ein gewisses Gefühl eines "Stargate"-Prequels doch erhalten. Damit tut man dem Film vielleicht Unrecht, aber dafür sorgt es für einen subjektiv qualitätssteigernden Blickwinkel. Gleiches gilt für die Erwartungen, die Emmerich weckt. Sieht man allein das Cover denkt man gleich, es hagelt effektreiche Schlachten gegen irgendwelche Säbelzahntiger - mitnichten, dafür gibt es gar die Versöhnung mit dem "Urzeitmonster", welches eine tragende Rolle im Film einnehmen darf, die gar nichts mit der ihm zugeschriebenen Blutrünstigkeit zu tun hat. Hinzu kommen offensichtlich metaphorische Elemente, wie die Vereinigung aller nativen primitiven Stämme, um den überlegenen Sklaventreibern entgegen zu treten. Endlich werden mal nicht patriotisch alle Westmächte zusammengetrieben um irgendwelchen UFOs den Gar auszumachen, sondern Krieger mit Holzzschilden und Speeren gegen den Feind vereint. Im Prinzip kommt das vielleicht auf das Gleiche hinaus, stellt aber eine neue Art der Präsentation dieses Elementes dar.

Was bleibt also von einem "ach so schlechten Film" übrig? Die Erkenntnis, dass nicht alle Unkenrufe wirklich alle Geschmäcker abdecken können. Filme sind halt doch immer eine Sache des persönlichen Geschmackes des Sehenden und gerade Fans von "Stargate" oder aber allzu engstirnige Historiker, die glauben "ihre" Version der prähistorischen Zeit wäre die absolut korrekte, sollten mal einen Blick riskieren. Denn letztlich wissen wir über jene Zeit nicht viel mehr als Emmerich uns hier erfolgreich vorgaukeln kann. Daher gibt es vier Sterne für sein Steinzeitabenteuer und einen klaren Daumen nach oben!
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3.0 von 5 Sternen Interessante Ansätze, leider konnte der Funke bei mir nicht ganz zünden, 21. Dezember 2012
Von 
m&ms (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Ich gebe zu, ich habe lange gebraucht bis ich mir diesen Film angesehen habe.
Und meine Gefühle nach dem ansehen, sind durchwachsen.
Man erkennt gute Ansätze und interessante Ideen, doch irgendwie kann der Funke nicht ganz zünden und Teilweise wirkt der Film etwas unspektakulär bzw. Künstlich.
Das die Handlung nicht die Anspruchsvollste ist, dürfte ja klar sein und war für mich absolut kein Problem.
Aber ich dachte, dafür wird man mit tollen Bildern und dramatischer Action entschädigt.
Dies gelingt aber nur teilweise, da die Effekte nicht ganz überzeugen können und die Dramatik etwas untergeht.
Und alles ist irgendwie schnell und relativ einfach vorbei.
Auch hätte ich mir gewünscht, dass man eine stärkere Bindung zu den Charakteren aufbauen kann, diese sind aber eher Standartkost und es wurde nur Oberflächlich auf diese eingegangen.
Leider konnte ich mich daher nicht richtig in den Film fallen lassen und war nur Halbherzig dabei.
Was schade ist, da die Story viel Potenzial hat und es relativ wenig Filme gibt, die in dieser Zeit spielen.
Auch finde ich die Idee des bösen Gottes und die Einbindung der Pyramiden sehr interessant!
Aber so schlecht, dass er nur 1 bzw. 2 Sterne verdient hat ist er nun wirklich nicht!
Man kann ihn sich ruhig mal anschauen und ich bin mir sicher, wer bei einem Film seine Kriterien anders verteilt kann richtig Spaß mit dem Streifen haben.
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3.0 von 5 Sternen Flache Vorzeit-Story mit Atlantis-Andeutung, 19. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Was soll man zu diesem Film sagen? Die Story ist eher flach gehalten: Einwohner eines Dorfes werden entführt, um als Bauarbeitersklaven einer fernen Hochkultur eingesetzt zu werden. Ein Dörfler zieht los, sie wiederzuholen. Dabei findet er lauter Verbündete, am Ende wird die Hochkultur gestürmt. Spaß machen teilweise die Bilder und Szenen, es wird etwas geboten. Historisch ist es eher ein bunter Mix: Das Dorf lebt von der Jagd auf Mammuts und hat eine Schamanin, auf ihrem Weg begegnen die Dörfler Säbelzahntigern und Dino-Vögeln. Die Hochkultur soll offenbar in Ägypten sein. Der Film knüpft an pseudowissenschaftliche Theorien an, dass die Pyramiden bzw. die Sphinx viel früher als angenommen gebaut worden sein sollen, nämlich von Überlebenden aus Atlantis. An einer Stelle wird über die Herkunft der Hochkultur spekuliert: Entweder sie kamen von den Göttern (Däniken?), oder sie kamen von einer fernen Insel im Meer, die versank (Atlantis). Das Wort Atlantis fällt im Film allerdings nicht. Alles in allem etwas verwirrend und ratlos machend. Was will der Film sagen? Anscheinend will er einfach ein grandioses Abenteuer erzählen, mehr nicht. Dafür 3 Punkte.
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5.0 von 5 Sternen obwohl es ein Zusammenschnitt aus x Legenden ist-packend-fesselnd, 23. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Das einzige, was mich am technischen Coleur des Filmes störte, aber gleichzeitig Lachsalven auslöst, sind die Forbewegungszyklen der Mammuts- da wurden offensichtlich Hasen als Bewegungsspender ausgewählt. Für alle die die Hintergründe nicht kennen: Die Mammutjäger leben im Kauskasus, die Sklavenjäger kommen aus Ägypten, die Horrorvögel gab's vor zenhtausend Jahren in den Euphratsümpfen, die letzten Spuren des Säbelzahntigers verlieren sich in Ostafrika. Die Sklavenjäger haben also die große Runde gedreht, um wieder nach Ägypten zu kommen, was man auch sieht, als die wieder den Nil hinaufsegeln. Also nach dem Warum darf man nicht fragen, aber packend ist der Film ohne Frage. Details sind einfach unglaublich gut dargestellt. Die Mammutjäger dürften fast authentisch dargestellt sein, dsgl. der Säbelzahntiger, die Afrikaner -alles vom feinsten. Schade, dass die Amerikaner zu doof sind, dort einen wirklich stimmigen Film draus zu machen-liegt halt an der magelnden Schulbildung.
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149 von 207 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Unterhaltung geboten!!, 27. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Natürlich gibt es immer Miesmacher und wer sucht, der findet auch immer ein Haar in der Suppe.

Es liegt an der Betrachtungsweise und der Art wie man an einen Film herangeht, bzw. was man von einem Film erwartet.
Und hier scheint ein wesentliches Problem zugrunde zu liegen, denn anscheinend haben hier die meisten einen fundierten, sachlich recherchierten Historien Film erwartet, der sich an wissenschaftlich bewiesenen Fakten (sofern überhaupt derzeit möglich) orientiert und stören sich nun daran, dass der Film eben nur ein Film ist, reine Fiktion.

Aber da drängt sich mir die Frage auf, wie so etwas überhaupt passieren kann?
Roland Emmerich ist ja nun wirklich nicht unbekannt und wir kennen alle seine Filme, angefangen von Stargate über Independence Day, Godzilla bis hin zu Day After Tomorrow. Alles millionenschwere Actionkracher und durchaus als Popcorn Kino zu bezeichnen.
Warum also wurde hier mehr erwartet??

Und so denke ich, der ein oder andere profiliert sich eben einfach gerne mit seinem geschichtlichen Hintergrundwissen und da liefert der Film natürlich die willkommene Munition.

Ja, es ist aber eben nur ein Film, nicht mehr. Und Roland Emmerich darf sich gerne die Freiheit herausnehmen, die Geschichte etwas umzuschreiben damit sie in sein filmisches Konzept passt und um uns mit einem bomastischen, bildgewaltigen Spektakel zu unterhalten.
Und hier wird volle Unterhaltung geboten!

Und gerne verweise ich auch auf die Rezension von Roland Roth, der es meines Erachtens sehr gut auf den Punkt gebracht hat, beispielweise bezüglich der sprunghaften Veränderung der Vegetation.

Ja, auch der Vergleich zu Mel Gibson's Apokalypto ist nicht von der Hand zu weisen. Aber wer Apokalypto schon mochte wird 10.000 BC ebenfalls mögen wobei die Geschichte hier doch wesentlich softer und nicht annähernd so realtitätsnah und blutrünstig dargestellt wird. 10.000 BC ist die Unterhaltungsvariante und auch für jüngeres Publikum geeignet. Eben ein Unterhaltungsfilm.

Wer sich also so gravierend an diesem Film aufgrund der evtl. fehlerhaften geschichtlichen Hintergründe stört, dem empfehle ich statt dessen doch eher einen Besuch in einem gut ausgestattetem Naturkunde Museum oder gute Dokumentationen, z.B, auf BBC.

Wer aber einfach nur gut unterhalten werden möchte und sich an einer Mischung aus Fantasy und Action erfreuen kann ist hier auf jeden Fall goldrichtig.
Der Film hat alle nötigen Zutaten um zu begeistern und bildgewaltig ist er allemal. Die Animationen sind hervorragend, dazu kommt noch der satte Sound und schon wird man fortgerissen in eine andere Welt.

Die vielen schlechten Kritiken hat er niemals verdient und daher kann ich nur jedem anraten sich selbst sein Urteil zu bilden und sich nicht vorab durch die schlechen Kritiken abschrecken zu lassen.
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5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Werk für alle, die gute Unterhaltung mögen...., 10. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (Amazon Instant Video)
Ob letztlich alle Gegebenheiten zusammenpassen, spielt hier nicht die vordergründige Rolle, zumal es ohnehin schwierig ist, in der Zeit des Film's alles schlüssig zu verknüpfen. Insgesamt überzeugt der Film mit atemberaubenden Bildern und Details, sowie einer Story, die in jedem Fall zum Denken anregt. Die gesamte Atmosphäre vermittelt das Gefühl hautnah dabei zu sein und lässt für diese Zeit vergessen, in welch stumpfsinniger Welt der medialen Verblödung wir uns sonst bewegen. Eine grandiose Mischung einer Reise in die Vergangenheit, emotionaler Momente, gepaart mit einer bildgewaltigen Umsetzung. Und nicht zuletzt die Inspiration, die Dinge auch mal etwas anders zu sehen, als unsere verstaubte und dogmatisierte Welt der Wissenschaft es gerne hat.
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281 von 395 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechte Unterhaltung, 26. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
JA, ich habe mit Popkornkino gerechnet, NEIN, ich habe kein tiefgründiges Werk erwartet, NEIN, mir war klar, dass hier keine historisch akkurate Story erzählt werden soll. Schlicht: bevor ich die DVD eingeschoben hatte war mir bewußt, dass es sich um einen Emmerich-Film handelt. Und dennoch: trotz Popkorn, trotz Softgetränk und trotz guter Laune ohne großen Erwartungen war der Unterhaltungswert an diesem Abend gelinde gesagt ... unterirdisch schlecht!

Woran lag das? An den bereits stark heruntergeschraubten Erwartungen sicher nicht. Am Geschmack vielleicht, über den sich bekanntlich streiten lässt? Ich bin auch weiterhin der Ansicht, dass es selbst für einen reinen Popkorn-Film mit bloßem Unterhaltungsanspruch durchaus gewisse objektive Kriterien gibt, die es erlauben, ihn zumindest grob als guten oder schlechten Vertreter seines Genres zu Bewerten.

Da wäre zum einen die Story, oder genauer: die Art und Weise, wie diese erzählt wird, denn die Story an sich, sprich deren Inhalt ist für ein erfolgreiches Popkorn-Spektakel eher zweitrangig. Das Dorf wird angegriffen, die Geliebte entführt und der Held muss in die Ferne um sie aus den Fängen des Bösen zu befreien. Das reicht für einen Unterhaltungsabend. Jetzt erst kommt die eigentliche Arbeit des Regiseurs: schafft er es diese zwar simple Geschichte dennoch Spannend rüberzubringen? Schafft er es einen Spannungsbogen aufzubauen, beginnend bei der (moglichst dramatisch dargestellten) Entführung der Geliebten über die beschwerliche und gefährliche Reise bis zum (möglichst fulminanten) Finale? Schafft er es die Charaktere an den Zuschauern heranzuführen, so dass diese mit ihnen leiden, fiebern und sich am Ende mit ihnen freuen? Schafft er es die schwere Bürde, die der Held zu schultern und die übermenschliche Aufgabe die dieser zu meistern hat dem Zuschauer auch so zu vermitteln? In 10000bc ist nichts davon gelungen. Allzu schnelle Schnitte, allzu kurze und seichte Dialoge verhindern eine Identifikation mit den Figuren. Die lange und beschwerliche Reise aus dem eisigen Norden bis in die Wüste Afrikas erscheint nach 104 Minuten, schnellen Tag-Nacht Wechseln und abrupten Landschaftsänderungen wie ein Kurztripp. Und das, was den Helden erst zum Helden macht, sein Gegenpart nämlich, das Böse, die "dunkle Seite", ist ein Witz. Die beiden Sklaventreiber wirken eher lächerlich als beängstigend und die übermächtige Gottheit im Finale ist auch nur ein Speerwurf weit entfernt.

Aber dieser Aspekt war nie Emmerichs stärke, die lag eher bei den Bildern: gewaltige Raumschiffe, riesige Monster, beeindruckende Naturkatastrophen. Nur kann er damit in 10000bc nicht punkten. Obschon die Landschaft an sich den Drehort bildet, wirkt alles irgendwie Studiohaft. Die Landschaft im Hintergrund wirk wie aufgemahlt, selbst die Wüsten wirken überschaubar und vermitteln nicht den Eindruck von Weite. Pyramiden, Mammuts, Säbelzahntiger ... alles wirkt wie aus dem Computer, unrealistisch, kulissenhaft. Zu diesem unrealistischen Eindruck trägt auch die Maske der Protagonisten bei. Weiße in Rasta-Look die gepflegter aussehen als ein Promi nach drei Tagen im Dschungel-Camp? Versetzt mich das, zumindest illusorisch, in die Zeit 10000 Jahre vor unserer Zeitrechnung?

Natürlich lässt sich über Geschmack streiten, natürlich gibt es auch solche, die 10000bc gut finden, und ich respektiere das. Aber dennoch glaube ich, dass man 10000bc aus durchaus objektiven Gründen als wenig gelungen bezeichnen kann, er ist schlicht und einfach HANDWERKLICH SCHLECHT GEMACHT.

Emmerich wird sich mal wieder damit trösten, dass 10000bc wie viele seiner Vorgängerfilme, zwar an den Kinokassen durchfiel, dafür aber als DVD kommerziell erfolgreich sein wird. Hoffentlich ist ihm auch klar, weshalb und wie lange dieses von Hollywood gehypte Emmerich-System noch funktioniert.
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Roland Emmerich ganz tief unten, 5. Januar 2009
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Von Roland Emmerich erwartet vermutlich niemand eine Shakespear-Verfilmung, sondern größenwahnsinniges Actionkino. Das hat bisher für einige Blockbuster gereicht, von denen "Independence Day" vermutlich der bekannteste ist.
"10000 BC" ist leider nicht einmal unterhaltend, sondern ein veritables Ärgernis. Über das dünne Drehbuch und die miesen Darsteller mag man noch hinwegsehen, doch schon die historischen Ungenauigkeiten verderben die Laune. Hier werden adrette, sauber englisch sprechende Steinzeitmenschen mit dem Pyramidenbau, der Eiszeit sowie einem lustiger Zoo unterschiedlicher Tiergattungen bunt gemischt. Schnell entlarvt sich das Szenario als reine Fantasy - ein historischer korrekter Bezug ist hier nirgends zu finden.

Der Titelheld, aufgebrochen um seine Auserwählte zu befreien, begegnet auf seinem Weg Schwarzen und Arabern, passiert Eisgebirge, Wüsten, Regenwälder auf seinem Fußmarsch - alles offenbar auf einem Kontinent. Hierzu braucht er keinen sichtbaren Reiseproviant, gewinnt einen Säbelzahntiger als Verbündeten (Shir-Khan?) und kämpft gegen Riesenhühner - ein Mysterium.

Es bleiben die beiden Positionen Action und Effekte, und selbst auf seinem ureigensten Terrain versagt Emmerich. Der Film bleibt durchweg fade und harmlos wie eine Disney-Verfilmung. Hier war offenbar die Jugendfreigabe oberstes Ziel.
Sogar die Effekte sind nicht so episch, wie einen die endlos langen Credits glauben machen wollen. Die letzten Szenen vor den Pyramiden wirken eher wie ein Computerspiel, und auch die Mammuts wirken nicht im geringsten bedrohlich.

Wer Mel Gibson thematisch ähnlichen '"Apocalypto"' kennt weiß, dass es wesentlich mehr Blut und Düsternis braucht, um diese Epoche lebendig zu machen. Als Kinderspielplatz taugt die Steinzeit leider nicht - Emmerich beweist es.
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3.0 von 5 Sternen Emmerich halt, 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 10.000 B.C. Steelbook [Blu-ray] (Blu-ray)
Bildgewaltig.
Leider ist die eigentliche Story, die gut ist und Potential hätte irgendwie schludrig erzählt.
Der Film selbst kann nur durch die gewaltigen Bilder (Computer) einigermaßen überzeugen.
Die Dialoge sind teilweise sehr flach, die Charaktere zu oberflächlich.
Dennoch ist es mir gelungen mich auf die platte Handlung einzulassen und den Film als einigermaßen akzeptabel einzustufen(für mich selbst). Auch ein zweites Mal ansehen hat geklappt.

Ich finde den Film auf ähnlichem Niveau wie Independence Day.
Dort stört mich der bes******** amerikanische Patriotismus zum Ende hin.
Dieser fehlt hier, Gott sei es getrommelt.
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10.000 BC
10.000 BC von Steven Strait (DVD - 2008)
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