Amazon.de: Kundenrezensionen: The Fathomless Mastery

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Reife Leistung !!!, 22. November 2008
Immer wenn die Musiker von OPETH oder KATATONIA in schnöde Langeweile verfallen, oder ihnen die Musik ihrer Hauptbands zu feingeistig wird, dann erwecken sie in stetiger Regelmäßigkeit das Death Metal-"Projekt" BLOODBATH zu neuem Leben. Hier darf dann wieder nach Herzenslust gegrunzt, geknüppelt, geröchelt, geholzt und mal ganz nebenbei der nächste ungestüme Elchtod-Meilenstein aus den Angeln gehoben werden. Und wie auch seine Vorgänger "Nighmares made flesh" und "Ressurection through carnage" (Klassiker!) so ist auch die neue BLOODBATH-Scheibe "The fathomless mastery" ein roher, ungehobelter Hassbatzen geworden. Man merkt den Herren Akerfeldt, Nystrom & Co. tatsächlich an, wie viel Herzblut und Spielfreude in die neuen 11 Songs geflossen ist. BLOODBATH ist für die Musiker anscheinend wie ein Ventil, durch das alle aufgestauten Energien - die bei OPETH und KATATONIA heutzutage immer seltener "rausdürfen" - abgelassen werden können.
Was erwartet der Hörer nun also von "The fathomless mastery" ? Ist doch klar...eine urtypische Elchtod-Scheibe im Stile von ENTOMBED, DISMEMBER oder den alten Urvätern CARNAGE und NIHILIST. Und prinzipiell hat der Hörer damit sogar recht. Überraschenderweise haben BLOODBATH ihren musikalischen Horizont jedoch um einige Nuancen erweitert, die man eigentlich nicht erwarten konnte. So fällt ein Großteil der Tracks ungewöhnlich technisch und vertrackt aus. Einige Stakkato-Riffs und wirre Melodie-Passagen erwecken z.B. eindeutige MESHUGGAH-Parallelen, was Songs wie "Slaughtering the will to live" , "Iesous" oder "Treasonous" aber richtig gut zu Gesicht steht. Schädelspalter wie das göttliche "Drink from the cup of heresy" , "Mock the cross" oder der garstige Mega-Opener "At the behest of their death" haben dafür eine eindeutige MORBID ANGEL-Schlagseite, was ebenfalls als Überraschung zu Buche schlägt. Und auch "Earthrot" und der hundsgemeine Rausschmeißer "Wretched human mirror" haben auch nur im weitesten Sinne etwas mit "easy listerning" zu tun. Also wer hier ein gradliniges Elchtod-Scheibchen im Stile von "Left hand path" (ENTOMBED) oder "Where no life dwells" (UNLEASHED) erwartet hat, könnte beim ersten Hördurchlauf durchaus seine Probleme mit dem neuen BLOODBATH-Album haben. Aber wie so oft im Leben, so zahlt sich auch bei "The fathomless mastery" die Geduld eindeutig aus. Man brauch zwar stellenweise schon etwas länger, um sich an die neuen Song-Strukturen zu gewöhnen. Danach entpuppt sich dieser tolle 11-Tracker jedoch als absoluter Volltreffer, den man sooo schnell nicht wieder aus dem CD-Schacht nimmt. Übrigens, am Ende des Songs "Hades rising" haben BLOODBATH die mit Abstand (!!!) geilste Metal-Harmonie des Jahres versteckt, die mich auch beim 20. Durchlauf beinahe zu Tränen rührt. "The fathomless mastery" ist wirklich eine tolle Scheibe geworden, die zudem durch ein richtig morbides und unheilvolles Artwork versehen wurde, welches schlichtweg "der Hingucker" ist. Eines werde ich allerdings nie begreifen: Warum in Dreiteufelsnamen lassen sich alle Musiker mittlerweile nur noch mit Sonnenbrille auf den Bandfotos ablichten ???
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Knüppel auf den Sack! Absolute Kaufempfehlung., 11. Februar 2009
Schöne Sache, was Bloodbath mit ihrem neuesten Output abgeliefert haben. Irgendwo zwischen skandinavischen und amerikanischen Einflüssen scheinen sie nun definitv ihren Stil gefunden zu haben, und klingen Eigenständig genug, um nicht mehr nur Akerfield-Stiefkind und Retro-Funprojekt zu sein, sind inzwischen eine absolute Death Metal-Bank.

Und was für eine! Alle Mitglieder veröffentlichen munter mit ihren Hauptprojekten Katatonia, Opeth und andere und finden nebenher noch Zeit, ein Album zu schreiben, das mal so eben die neuen Six Feet Under, Cannibal Corpse und Entombed in den Schatten stellt! Das hat auch Gründe , die ich im folgenden nennen möchte:

Da wäre erstmal die absolut geile Produktion der Scheibe, druckvoll, stark, klar und auf den Punkt getroffen. Kein Rumpel-Retro-Sound, einfach nur fett und passend zur Musik. Wer auch immer hierfür verantwortlich war, hat seine Sache absolut gut gemacht.
Desweiteren war es eine gute Entscheidung, Akerfield wieder zu Bloodbath zurückzuholen. Nicht dass ich was gegen Tantgrens Stimme gehabt hätte, aber Akerfield passt mit seinen tiefen, erdigen Growls einfach perfekt zum Sound-Gesamtbild. Dass er seinen Opeth-Schlagzeuger grad mitgebracht hat war übrigens auch eine sehr gute Aktion.

Negativ anzurechnen gibt es eigentlich wenig, sieht man vielleicht von den Texten ab, die über das übliche Blasphemie/Tod/Gore nicht hinauskommen. Aber egal, Bloodbath soll schließlich in erster Linie Spaß machen. Und das macht es! Jeder, der eine Affinität zu Death Metal hat, dem sei das Album absolut empfohlen, besser geknüppelt wird derzeit nirgendwo!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Death Metal im Jahre 2008..., 19. Oktober 2008
Von A. Sommer (St. Wendel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
...muss genauso klingen. Vom ersten Lied an geben Bloodbath Gas, binden allerdings immer wieder geschickt Midtempo-Parts ein. Insgesamt klingt die Scheibe weniger schwedisch und mehr amerikanisch, vor allem bei "Mock The Cross" stand Morbid Angel Pate wohingegen "Process Of Disillumination" sehr nach Vader klingt. Besonders herauszuheben ist eigentlich kein Song, da alle auf demselben hohem Niveau sind. Allerdings wissen vor allem die atmosphärischen Passagen (u.a. Iesous und Hades Rising), welche mit dezentem Keyboard-Sound versetzt sind zu gefallen. Im Rennen um das Death Metal Album des Jahres hat Hail Of Bullets also mächtig Konkurrenz durch die beste Bloodbath-Scheibe bekommen, Death metal-Fans müssen hier zuschlagen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen KILLER!, 5. November 2008
Von THOR "(metal webzine!)" (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Die Allstar Truppe Bloodbath war 2008 recht fleißig. Eine Live CD/ DVD von "Wacken", eine EP und jetzt das dritte Album "The Fathomless Mastery". Das im schicken braunen Digibook daherkommende Album mit massig Zombiebildern im Booklet und wie immer bei der Band sehr düster wirkende Artwork passt natürlich gut zur Musik. Nach der Rückkehr von Sänger Mikael Akerfeldt (Opeth) der meiner Meinung nach etwas besser zum Sound der Combo als sein guter Interimsvorgänger Peter Tägtgren passt, klingen Bloodbath eigenständiger als je zuvor. An der Gitarre ist übrigens der relativ unbekannte Per Eriksson. Der durfte immerhin drei Songs schreiben, während die drei anderen Instrumentalisten aus dem Hause Opeth / Katatonia sich die restlichen acht Stücke teilten. Frontmann Mikael schrieb für drei Tracks noch die Texte. Hier regiert faszinierender Death Metal jenseits des Kommerzes. Satanische, apokalyptische garantiert nicht todernste Texte und sägende Gitarren wird Death Metal Puristen die Tränen in die Augen treiben. Leute die bei In Flames seit Jahren kotzen müssen und über Trendbubis wie Sonic Syndicate lachen sind H I E R genau richtig! Bloodbath sind die Essenz, quasi die Best Of des skandinavischen Death Metals mit einem Spritzer "Florida Death" und haben eine verdammt gute, abwechslungsreiche Scheibe gemacht, deren gewaltige Riffs, die kompakten Songs und der brachiale Sound jeden Durchlauf zu einem Genuss werden lassen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Death-Metal-Album des Jahres 2008, 11. März 2009
The Fathomless Mastery ist zweifellos das Death-Metal-Album des Jahres 2008, kein Zweifel.

Bloodbath verstehen es hierin mit spielerischer Leichtigkeit, die Grundzutaten Brutalität, Technik, Atmosphäre und sinnvolle, nachvollziehbare Songstrukturen perfekt zu vereinen. - Keine ausufernden Arrangements, gleichwohl keine Simpelsongs mit drei Riffs. Kein komplexes mathematisches Taktgehüpfe, ebenso wenig aber wird z.B. der Stockholm-Beat ausgewalzt. Und wenn man sich "Slaughtering the Will to Live" oder "Mock the Cross" anhört, spürt man bis ins Mark die Inbrunst, mit welcher Mikael Akerfeldt die Hasstiraden ausspeit.
Und alles dabei wirkt wie aus einem Guss, wie von Satan persönlich geschmiedet. Oder eben wie von Bloodbath mit spielerischer Leichtigkeit eingeprügelt.

Bloodbath waren und sind keine alltägliche Band. Überhaupt sollten sich alle im Death Metal Schaffenden dort draußen nach diesem Album fragen, ob sie Death Metal wirklich weiter als Tagesgeschäft betreiben sollten. Denn hier kommt eine Band an, deren Mitglieder in der Prog-Metal-Elite Schwedens zu verorten sind und hauen ihnen ohne große Erklärungen und ohne jede Anstrengung ein Death-Metal-Album wie aus dem Lehrbuch vor die Füße. Räudig, vor Blut triefend und mit tiefstem Hass angefüllt. So wie es sein muss.
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4.0 von 5 Sternen American Death meets Swedish Death, 31. August 2009
Von Sascha (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Alles scheint wieder im Lot zu sein: Åkerfeldt ist wieder im Boot und begründet es so, dass es sich bei dem neuen Bloodbath-Material um das beste Death Metal Material der letzten Zeit handeln soll. Große Wort, aber reißt er dieses mal nicht vielleicht den Mund zu weit auf?

Die Gitarristen und Bassisten-Front hat sich um das Material (inklusive Lyrics) gekümmert, Mikael steuert auch zu zwei Songs die Lyrics bei. Was soll da noch schiefgehen?

Grundsätzlich ist das Album grundsolide, bietet viel Gehacke an und ist dabei recht straight. Tempowechsel kommen hin und wieder mal vor, auch angeschwärzte Riffs wie beim Vorgänger haben es wieder in die Songs geschafft.

Aber für was steht, oder eher stand, Bloodbath? Richtig: Retro, Spaß, und mit dem letzten Album hielten auch moderne Elemente passenderweise Einzug und erzeugten so etwas wie Eigenständigkeit. Letzteres wurde mit diesem Album ausgebaut, auch wenn hier und da verdächtig Richtung Ami-Death der Marke Morbid Angel geschielt wird.

Das neue Album startet mit dem saustarken Track "At the Behest Of Their Death", welches die aufgezählten Punkte enthält: Blastbeats, Tempowechsel, angeschwärzte Riffs. Da macht es einem Process Of Disillumination leichter, der Song ist durchweg Uptempo und bietet ansonsten das selbe wie beim vorgänger, inklusive nahezugleicher Gesangsstrukturen.

Dann wird's schwächer: Slaughtering The Will To Live bietet zwar auch gutes Gehacke, fällt aber leider auch recht unspektakulär im Gegensatz zum grandiosen start aus.

Als viertes folgt Where The Slime Lives.... eeeeeeeh Mocking The Cross. Natürlich klingt es nicht genau gleich, aber man kann schon sehen, in welche Richtung hier geschossen worden ist, ohne die selbe Klasse zu erreichen.

Was ab jetzt folgt, ist nach zwei schwächeren Songs der absolute Spaßbringer:
Von verschachtelten, nicht unbedingt straighten Songs (Iesous) bis hin zu Hymnen (Hades Rising) ist alles vertreten.

Bloodbath haben, wie beim Vorgänger-Album, einen Schritt nach vorne gemacht und scheinen sich ihren Ruf als "Spaßprojekt" abverdienen zu wollen. das gelingt mit diesem, doch halbwegs abwechslungsreichem Album sogar sehr gut.

Andererseits haben mir persönlich die zwei Vorgängeralben mehr zugesagt, vor allem das Debüt-Album war klasse. Das zweite überzeugte einfach mit vielen Wechseln und eben dem Mischmasch aus dem musikalischen der ersten CD und ein paar neuer Elemente. Teil 3 der Reise hat damit nicht mehr allzuviel zu tun.
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