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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen51
4,7 von 5 Sternen
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am 23. Juli 2004
Der Film gehört zu den Highlights der Gerichtsthriller, aber auch zu den Prachtstücken der an das Theater angelegte Szenenbild. Komödiantische Einlagen brillieren genauso wie eine hohe Spannung, die sich am Ende in eine dramatische Lösung auflöst.
DER FILM ERHÄLT ALLEIN SCHON 5 STERNE
Eigentlich ist die DVD ja auch nicht so schlecht...Bild, wie auch Ton können sich sehen lassen; unglücklich ist natürlich die fehlende Kapitelstruktur.
Den Film nur wegen fehlender Extras zu verurteilen, halte ich für überflüssig, da man diese ja sowieso nur bedingt schaut und der Film im Mittelpunkt stehen sollte.
Das Problem der DVD-Erstauflage:
Der Press-Fehler im 9. Kapitel der DVD. Auf meine persönliche Überprüfung von 3 DVDs in 5 verschiedenen Playern folgte die Überprüfung bei meinen Fachhändlern, der die gesamte ihm zugelieferte Auflage überprüfte [der Fachhändler ist übrigens auch sehr seriös im Internet vertreten und ein Großunternehmen; in diesem Fall eben nicht Amazon]. Auch hier wies die 1. Auflage dieses Problem auf:
Man kann die DVD ab dem 9. Kapitel überhaupt nicht abspielen. Sie stockt und läuft nicht weiter. Dabei muss erwähnt werden, dass es erst im 10. Kapitel weitergeht, somit eigentlich das gesamte Kapitel 9 nicht zur Verfügung steht, was einen wesentlichen Teil der Gerichtsverhandlung mit dem Polizisten betrifft.
Da somit die DVD (v.a. diese Veröffentlichung vom Juni 2004) im Grunde nicht zu geniesen ist, muss ich dringend von einem Kauf abraten.
ALSO: Auch Austauschen hilft nicht; und das sehnsüchtige Warten auf eine fehlerfreie Veröffentlichung beginnt...
P.S. Die 3 DVDs von "Zeugin der Anklage" wurden von mir in 2 Universum und einem Schneider, außerdem in 2 neueren PC-Playern, vom Großhändler in diversen Sony, Panasonic und Philips-Playern [gesamte Auflage] überprüft !
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am 3. Januar 2007
Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, Wilder habe den besten Hitchcock Film gemacht. Aber einen der besten Filme nach Hitchcock Art auf alle Fälle. Lediglich "Charade" oder Spielbergs Erstlingswerk "Duel" erfüllen noch diese Qualität. Wilder liebte es nach Theaterstücken oder Kurzgeschichten Filme zu inszenieren, weil sie in Struktur und dramatischem Aufbau schon darauf ausgerichtet sind, eine Geschichte filmisch richtig zu erzählen. Und so beläßt es Wilder bei dem Aufbau in drei klassichen Akten. Nur wenig hat er an dem der spannenden Geschichte des original Stücks von Agatha Christie geändert. Die nervtötende Krankenschwester Miss Plimsoll etwa, gespielt von Charles Laugthons Ehefrau Elsa Lancaster, hat Wilder als komisches Element zur Auflockerung der Dramatik hinzugefügt. Und es funktioniert prächtig. Agatha Christie war der Meinung, dies sei der einzige Film eines Ihrer Stücke, der besser sei als das ihr eigenes Original. Dies kommt quasi einem Ritterschlag gleich.

"Wilfried the fox" ("Wilfried der Fuchs") wird der britische Staranwalt Sir Wilfried Robarts genannt. Gerade aus dem Krankenhaus entlassen, übernimmt er gegen den Rat der Ärzte einen kniffligen Fall. Der ehemalige britische Soldat Leonard Vole ist nach dem Krieg und der Besatzungszeit in Deutschland nicht wieder richtig auf die Füße gekommen. Nun wird er beschuldigt, die reiche Witwe Emelie French ermordet zu haben um an ihr beträchtliches Vermögen zu kommen. Nur seine deutsche Frau, die Schauspielerin und Sängerin Chistine Helm, die er in Deutschland geheiratet hat, kann ihm ein Alibi geben. Doch Sir Wilfrid traut ihr nicht. Und tatsächlich tritt Christine überaschend als "Zeugin der Anklage" auf und beschuldigt ihren Mann. Mit einem genialen Trick überführt Sir Wilfried sie vor Gericht der Lüge. "Wilfried the fox" hat es wieder einmal geschafft einen scheinbar hoffnungslosen Fall zu Gunsten seines Mandanten zu lösen... Scheinbar... denn erst die letzte überraschende Wendung des Filmes klärt ganz am Schluss das Rätsel wirklich auf.

Der einmalige Charles Laugthon liefert sich in einer Paraderolle eine wahre Schlacht mit der grandiosen Marlene Dietrich. Beide Darstellungen gehören zum Besten, was je auf der Leinwand zu sehen war. Der klugen Regie und der hervorragenden Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle ist es zu verdanken, dass die beiden den Film nicht vollends beherrschen. Auch wenn man dem englischen nicht so mächtig ist sollte man sich auch diesen Film möglichst in der Originalfassung anschauen, zur Not mit Untertiteln.

Die Qualität der DVD ist ordentlich. Wie leider bei allen Billy Wilder DVDs ist die Ausstattung dagegen mickrig. Eigentlich müsste es dafür Punktabzug geben. Aber ich gebe es zu: ich bin ein notorischer Billy Wilder Fan. Deshalb natürlich 5 Punkte. Was sonst.
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am 22. Dezember 2006
Das Urteil fällt einstimmig aus: "Zeugin der Anklage" ist nicht nur das bis dato unerreichte Ideal aller Gerichtsfilme und -serien, Billy Wilders Meisterwerk erhält auch in puncto künstlerischer Beständigkeit ein "Lebenslänglich". Wie bei vielen Filmen, die man heute als Klassiker führt ist auch hier jede Szene, jedes Bild, jeder Dialog bis ins letzte Detail geschliffen und Epoche machend. Mithin ein Verdienst der wieder einmal superben Regie Billy Wilders, aber auch des schauspielerischen Beitrags begnadeter Jahrhundertmimen wie der Dietrich und Sir Charles Laughton. Ganz ohne Zweifel einer der besten Filme aller Zeiten, da möge noch kommen was wolle. Wer sich zum Anwalt guten Kinos machen möchte muss ihn einfach gegen die Popcorn-Kino-Kultur verteidigen: Diese Gericht ist cineastische Feinkost und kein Fastfood. Diese DVD nicht zu kaufen wäre für anspruchsvolle Film-Fans ein Verbrechen, auf das die Höchststrafe steht: 15 Jahre Rosamunde Pilcher ohne vorzeitige Aussicht auf einen Zweitfernseher.
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am 21. Oktober 2011
Charles Laughton spielt den eigenwilligen, kauzigen Sir Willfried Robarts, der im London der Nachkriegsjahre die Verteidigung eines wegen Mordes angeklagten übernimmt. Zuerst sieht es vortrefflich eingerichtet aus und der Sir scheint Erfolg zu haben. Doch dann kommt alles anders...... Also ehrlich, was Billy Wilder, basierend auf einem Agatha Christie - Stück, hier zusammengefilmt hat, gehört zu den Geniestreichen US - amerikanischer Filmproduktionen. Der bis in die kleinste Nebenrolle genial gespielte und gezeichnete Film zwingt einen zur Teilnahme. Wilders Regie ist vorzüglich und sein sparsamer Einsatz von Musik, wird der Freund der Filmkunst ihm spätestens bei einer der schockierendsten Wendungen aller Zeiten aufrichtig danken. Trotz des ernsten Themas ist es gelungen, den Film mit Ironie und sattem, polemischem Witz zu würzen. "Zeugin der Anklage" ist zudem keiner gewissen Sparte Mensch gewidmet, was den Zugang ungemein erleichtert. Die Handlungen der Darsteller sind allesamt nachvollziehbar, ein Extralob geht an die Schauspieler Marlene Dietrich und Tyrone Power, für ihre differenzierten, mimischen Glanzleistungen. Wer klassisches Kino liebt, wird diesen Film lieben. Wer ihn nicht kennt, kann ihn blind kaufen, er wird nicht enttäuscht werden.
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am 6. September 2006
Es ist schon ein seltsames Ding mit den Filmverleihern. Da bringen sie jedes Jahr mehrere hundert Filme von durchaus mittelmäßiger Qualität mit jeder Menge Bonusmaterial und Special Editions raus, daß man sich so manche DVD zweimal kaufen muß, um auch wirklich alles mitzubekommen und hypen somit schlechte Filme zu tollen Filmen hoch. Und dann kramen sie ab und zu in ihren Archiven und finden dort erstklassige alte Filme und schleudern sie in einer Ausstattung auf den Markt, daß man das Gefühl hat, beim großen Ausverkauf dabei zu sein und dennoch nur etwas lieblos auf DVD gebranntes in die Hand gedrückt zu bekommen.
"Zeugin der Anklage" ist ein großartiger Film, der von der ersten bis zur letzten Minute spannend ist und einen Twist am Ende aufweist, der geradezu brillant ist. Die Charaktere sind bis in die kleinsten Nebenrollen grandios besetzt, von Charles Laughton als Sir Wilfrid (herrlich, wie er sich mit seiner Krankenschwester neckt!) über Tyrone Power als schuldig-unschuldigen Leonard Vole bis zur wunderbaren Dietrich als undurchschaubare Christine und natürlich der schrecklich-nervigen Krankenschwester Miss Plimsoll alias Elsa Lanchester ("Frankensteins Braut"). "Zeugin der Anklage" ist wahrscheinlich die Mutter aller Gerichtsfilme und sicherlich auch der beste Gerichtsfilm aller Zeiten. Beinahe fühlt man sich an ein Kammerspiel erinnert, da das Ensemble klein und überschaubar ist, zudem beschränkt sich die Handlung nur auf wenige Orte und Schauplätze. Grandios ist das Drehbuch von Larry Marcus, basierend auf der Kurzgeschichte von Agatha Christie. Dort, wo sonstige Gerichtsfilme sich in trockener Beweisfindung ergehen, kommen hier auch Wortwitz und Humor nicht zu kurz, allerdings in einem durchaus angemessenen Maße, ohne aus dem Film eine Komödie zu machen. Und brauche ich über die Regie Billy Wilders noch ein Wort zu verlieren? Ein wenig erinnert sie mich hier an Alfred Hitchcock und zeigt dennoch unverkennbar die Handschrift eines der größten Regisseure des 20.Jahrhunderts, vielleicht sogar aller Zeiten.
So wunderbar "Zeugin der Anklage" auch ist, so furchtbar ist die Ausstattung dieser DVD geraten und damit wären wir mal wieder auf der Resterampe. Der Film ist ein Klassiker, war nominiert für 6 Oscars und ist auch heute noch ein Meilenstein seines Genres. Und dennoch veröffentlicht MGM ihn auf dieser DVD quasi "nackt" ohne jegliches Bonusmaterial, mit einem absolut nicht ansprechenden Menü und einer überhaupt nur als "lieblos" zu bezeichnenden Ausstattung, wofür man eigentlich schon mindestens 2 Sterne abziehen müßte.
Oder sollte man es gar so verstehen, daß gute Filme auch ohne Bonus für sich allein stehen können, wo schlechte Filme/DVDs besser mit Bonusmaterial vollgestopft sind? Liebe MGM, bei Billy Wilder wäre mehr schon manchmal mehr... (s. auch "Eins, zwei, drei!")
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am 28. September 2005
Agatha Christie war mit dem Theaterstück ,,Zeugin der Anklage'' dem Genre des Gerichtskrimis und des Thrillers um nahezu 40 Jahre voraus und schuf einen Meilenstein in der Erzähltechnik, auf dem jeder gute Thriller heute inzwischen basiert. Auf besonders krasse Weise setzte Christie hier auf die doppelte - gleich zweimal vollzogene - diametral entgegen gesetzte Wendung im Finale. Dieser unerwartete Überraschungs-Coup entwickelte sich erst in den 80er und 90er Jahren zum unverzichtbaren Kunstgriff zahlreicher Justizdramen und insbesondere der Psycho-Thriller. Nach einer erstaunlichen Wendung der Geschichte glaubt sich das Publikum am Ziel, da kippt die Szenerie gleich noch einmal aus dem Fundament. Obwohl Zeugin der Anklage Mitte der 50er Jahre ein Kassenhit auf den Bühnen von London und New York war, machte erst dieser Film den Stoff zum Welterfolg. Es blieb der einzige Film, den Agatha Christie am Ende ihres Lebens als wirklich gelungene Verfilmung eines ihrer Werke betrachtete. Mit dazu bei trugen die ambivalent spielenden Stars, der scheinbar naive Angeklagte Tyrone Power, seine eiskalte, ausgekochte Ehefrau Marlene Dietrich und der schlitzohrige aber dennoch im Dunkeln tappende Verteidiger Cahrles Laughton, der quasi die Projektionsfläche über den Stand der Dinge für uns Zuschauer abgibt, uns damit gezielt in die Irre leitet.
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am 25. September 2005
London 1952: „Sir" Wilfried Robarts (Charles Laughton), angesehener Anwalt fortgeschrittenen Alters, kommt nach einem Herzanfall mit der dringenden ärztlichen Anweisung nach Hause, sich zu schonen. Gerade da winkt ein interessanter Mordfall mit einem sehr sympathischen Verdächtigen. Robarts lehnt zunächst ab. Doch es kribbelt schon wieder in ihm, erst recht, als die attraktive Frau des Angeklagten Christine Vole (Marlene Dietrich) vorstellig wird. Also entschließt sich „Sir Wilfried" den smarten Leonard Vole (Tyrone Power) zu verteidigen...
Dieser Kriminalfilm lebt von seiner Spannung und den ausnahmslos starken Schauspielern. Die Geschichte ist sehr vielschichtig und eigentlich erschließen sich dem Zuschauer erst am Ende alle Geheimnisse. Trotz der angespannten Atmosphäre gibt es auch viele komische Elemente. Ein wirklich klassisches s/w-Gerichtsdrama. Unbedingt ansehen !!!
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am 7. Juli 2004
Ich denke, es ist an der Zeit, auch mal außerhalb von diversen Foren mit MGM zu schelten.
Was hättet Ihr für eine kaufwürdige DVD aus diesem alten Klassiker machen können?
Aber was gibt es statt dessen?
Keinerlei Extras, keine deutschen Untertitel, und am Schlimmsten: kein Menü zur Szenenauswahl!
Lediglich ein lieblos gestaltetes Pflicht-Menü ist auf der Scheibe zu finden!
Da lob ich mir aber wirklich die Konkurrenz!
Liebe Verantwortlichen von MGM: lasst das bitte nicht zur Gewohnheit werden!
Es könnte nämlich sonst sein, dass Euch die Käufer davon laufen, wenn nicht sogar boykottieren.
In der Hoffnung, dass Amazon auch mal kritische Stimmen zulässt, erwarte ich - und nicht nur ich! - baldige Besserung von MGM.
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am 21. September 2006
Genial! Ein Meisterwerk , das wegen seiner atemberaubenden Spannung und seinem genial brutalen Ende zu dem besten Film aller Zeiten wurde . Aber mit dazu geholfen haben die eiskalte Dietrich und der erst sympathische und dann brilliante Tyrone Power. Auch Sir Winfried ist natürlich nicht zu vergessen... :)
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am 4. Juli 2009
Im Gegensatz zum Remake kommt hier zu dem spannenden und am Ende voller überraschender Wendungen steckenden Gerichtsklassiker noch eine gehörige Portion Humor hinzu. Dies besorgt Elsa Lanchester hier als pflegende Krankenschwester von Hauptdarsteller Charles Laughton, dem Strafverteidiger. Und wieder einmal beweist Regiegenie Billy Wilder, dass er der Meister der geistreichen Pointen ist. Es ist der einzige Film, in dem Laughton/Lanchester- im echten Leben mit einander verheiratet ' gemeinsam vor der Kamera stehen. Somit ist dieser Film auch ein echter Hingucker für diejenigen, denen Gerichtsfilme sonst eher öde vorkommen. Geschickt in die Handlung eingebaut ist die Rettung einer Deutschen (Marlene Dietrich) aus dem Nachkriegsdeutschland durch einen britischen Soldaten (Tyrone Power). Auch wenn das Remake mit einer Reihe von Topstars aufwartet, so reicht es nicht mal annähernd an das Original heran
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