Im Kino gesehen. Wahrscheinlich einer der besseren Filme die zur Zeit in Kino laufen. Der Film hat mir durchaus gefallen, wäre er nicht so verdammt amerikanisch. Der Film hätte in seinen schönen Momenten, Landschaftsbildern usw. schwelgen können, aber nein alles muss ständig mit irgendwelchen blöden Pathos und überflüssigen Geschwafel untermalt werden. Würde in diesen Film sagen wir mal min. 50% weniger geredet, wäre er auch um einiges besser gewesen. Man hätte der Wildnis und der Natur einfach mehr Platz lassen sollen und sie alleine für sich sprechen lassen sollen. Der ständig erhobene Zeigefinger, geht eben teilweise auf die Nerven und das ganze bewegt sich oft harrscharf an übermäßigen platten Kitsch. Ansonsten kann man aber sagen was z.B. den Hauptdarsteller Emile Hirsch ( The Girl Next Door ) betrifft das er wirklich schöne solide Arbeit leistet und seinen überheblichen sowie naiven Charakter glaubwürdig rüber bringt. Auch die Cinematographie ist hier stellenweise richtig schön ... aber diesen Bildern wird wie gesagt meiner Meinung nach zu wenig Zeit eingeräumt um abgedroschenen Geschwafel Platz zu machen. Schön ist auch wirklich das sich der Film wirklich seine Zeit lässt seine Geschichte zu erzählen. Im Großen und Ganzen zwar kein perfekter Film aber ein guter Film der sich auf jeden Fall lohnt angeschaut zu werden, allein schon wegen den schönen Soundtrack.
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Im Buch, sowie im Film "Into the Wild" von Sean Penn nach einem Buch von Krakauer wird die Geschichte eines Mannes erzählt den man in Amerika wohl "Maverick" nennt. Ein Außenseiter der besonderen Art: Er hat einen super College Abschluß, aber alle Erwartungen das er nun ins bürgerliche Leben abrutscht schlagen fehl. Auch ist er kein begnadeter Partygänger der nun die Liebe seines Lebens sucht. Er ist also im wahrsten Sinne des Wortes "unbürgerlich" weil er Beziehung/Ehe und Beruf austauscht durch Freiheit. Was am Anfang idealistisch und ungebunden wirkt entwickelt sich von mal zu mal zur Persönlichkeitskrise: Seine eigenen Ideale fressen ihn auf, er schafft es mit der Zeit nicht mehr Bindungen zu Menschen aufzubauen und sucht die verloreren Bezüge zur Außenwelt in der Natur Canadas. Nur leider ist er die falschen Pflanzen die hochgiftig sind. Er stirbt einsam und allein in den weiten Canadas mitten in der Natur.
Seine Familie sucht ihn und macht sich sorgen seine Schwester findet ihren toten Bruder und beerdigt ihn. Die Familie hat ihn nie verstanden und deshalb ist er auch nie zu ihr zurückgekehrt.
In dem Buch wird etwas so tiefes im Menschen zum Ausdruck gebracht das es im extremsten Sinn zu Herzen geht und einen berührt. Leider ist die Adaption als Film nicht immer gelungen. Der Film wirkt leider allzuoft wie eine Naturdokumentation mit schnellen Schnitten. So entsteht eher der Eindruck von Bierwerbung.
Ich mag Sean Penn sehr gerne, er hat auch sehr radikale Videos für Peter Gabriel gemacht ("Barry Williams Show"), der Film ist gut - aber aus dem Material hätte man noch viel mehr machen können denn das Material ist großartig.
Sean Penn hat auch Kontakt zur Familie des Protagonisten aufgebaut, denn die Story - der Plott ist authentisch. Aber er könnte noch viel mehr in die Tiefe gehen.
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1. der Film ist nicht schlecht, aber irgendwie ist Jon Krakauers Buch noch viel besser...
2. (SPOILER WARNING) Sean Penn hatte, glaube ich, Probleme mit dem tragischen Ausgang des Films. Ein Beleg: Im Film taucht die verzweifelte Nachricht gar nicht auf, die McCandless an die Tür des Busses geklebt hatte: "SOS - I NEED YOUR HELP. I AM INJURED, NEAR DEATH AND TOO WEAK TO HIKE OUT OF HERE. I AM ALL ALONE, THIS IS NO JOKE. IN THE NAME OF GOD, PLEASE REMAIN TO SAVE ME. I AM OUT COLLECTING BERRIES CLOSE BY AND SHALL RETURN THIS EVENING. THANK YOU, CHRIS MCCANDLESS, AUGUST?"
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Zu allerserst möchte ich anmerken, dass es kaum relevant ist, ob einem Film eine wahre Begebenheit zu Grunde liegt, denn hier geht es um den Film.
Der Film ist durchaus gut erzählt, hat einige nette Bilder/Landschaftsaufnahmen und ist durchaus keine Zeitverschwendung.
Zwar plätschert es die erste Zeit ein wenig steif vor sich her und der Funken springt erst mit einiger Zeit über. Bei einem 2 1/2 Stunden Film aber durchaus verzeihbar.
Was mich aber wirklich stört, sind viele Hollywoodtypische Glattbügelaktionen, die in der Form einfach unstimmig sind. Und rauben viele "pseudoanspruchsvolle Aussagen" ein wenig die Stimmung.
Der Film wird wiederum gerettet von den letzten 20% (Adaption), die den Film insgesamt doch recht rund machen.
Insgesamt ein Film, der zwar bedächtig ist und zumindest etwas zum nachdenken anregt, aber wer auch solche Filme steht, der kann bedenkenlos zugreifen. So ganz kritiklos zufrieden werden aber die wenigsten sein.
SPOILER
Die Reise des verwöhnten Einzelkindes aus gutem Hause gerät in die Todesfalle Alaksa.
Viele kleine unstimmige und konstruierte Elemente stören doch etwas sehr.
Man muss aber bedenken, dass es auf einer wahren Begebenheit beruht und nur Tagebuchaufzeichnungen zur Rekonstruktion dienten. Einiges wird so sicher nicht passiert sein und hier greift meiner ansicht oft zu sehr der Hollywoodpathos bzw Kitsch.
Desweiteren ist die Aussage von der Gesellschaft abwenden, dann aber doch zu erkennen, dass bestimmte Dinge des Glücks nur in Verbindung mit anderen Menschen gelingen können wiederum einseitig. Es hätte mehr thematisiert werden müssen, wie sehr die Person zwar von gesellschaftlichen profitiert, was sie ablehnt. Geld verbrennen um dann doch arbeiten gehen zu müssen etc Dann Aspekte, dass nur Menschen aus gutem Hause sich solch eine Reise überhaupt mental leisten können, da bestimmte Sicherungsbedürfnisse erfüllt sind. Sie wissen, sie können immer zurück in ein gemachtes Nest. Kein Vergleich zu wirklichen Einsiedlern.
Es gibt ja zig Ratgebern dazu, wie man gute Bücher schreibt bzw gute Filme dreht, ein ganz wichtiger Aspekt ist immer, lasst den Leser/Filmschauenden selbst ergründen und kaut nicht alles vor. Hier wird definitiv zu viel gekaut und in der Erzählerstimme herumphilosophiert und das macht diesen Film nicht tiefsinniger sondern flacher, denn Antworten sind immer ungleich trivialer als vage Andeutungen (=> Streit der Eltern =>Trivialpsychologie)
Mein Fazit: Ganz nett und durchaus schaubar aber nie und nimmer ein Meilenstein oder etwas ganz Großes.
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Naja!!! Abgesehen von den tollen Aufnahmen, fand ich den Film bis auf die letzten 15 min. sehr langatmig und langweilig. Der Schluß war dann Tiefsinnig und traurig. Ansonsten war ich eher enttäuscht, da ich mir den Film Aufgrund der vielen positiven Bewertungen gekauft habe.
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Man sollte den Film mit Vorsicht genießen, denn er trifft nicht jedermanns Geschmack!
Naturaufnahmen top (was auf Blu Ray folglich zu echt bahnbrechenden Bildern führt!) und auch die Schauspielleistungen des Hauptdarstellers sind beachtlich.
Interessant auch, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht.
Das, was einigen aber aufstoßen könnte - der Film ist sehr ruhig, langsam und nachdenklich inszeniert.
Das mag für manche positiv sein - andere werden aber sagen, dass der Streifen teils einfach stinklangweilig ist (mir gings hin und wieder auch so und manchmal war ich sogar kurz davor, die Vorspultaste zu drücken).
Ich vergebe daher 3 Sterne, da der Film schwer zu bewerten und schlicht extreme Geschmackssache ist!
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Hatte mir den Film etwas anders vorgestellt. Hat hier und da ziemliche Längen und erzählt immer wieder in Rückbleneden. Beruht auf wahrer Begebenheit und ist für Leute die sowas gerne sehen bestimmt interessant. Ich hatte mir den Film gekauft wegen Kristen Stewart.Also wer sich den Film wegen Kristen anschauen möchte, kommt nicht wirklich auf seine Kosten. Sie spielt nur im letzten Drittel für ein paar Minuten mit. Mit ihrer schauspielerischen Leistung weiß sie aber auch hier wieder zu überzeugen.
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Habe den FIlm gekauft nachdem ich einen spitzenmäßigen Trailer gesehen habe und deshalb ging meine Vorstellung der Handlung auch eher in Richtung Spannung und etwas schnellere Handlung. Der Film an sicht ist toll gespielt, gut gefilmt und einer wahren Geschichte nachempfunden doch zeotweise wirklich etwas langatmig. Das ist zwar der künstlisch korrekte Verweis darauf, dass auch im Leben der Figur eine lange Zeit vergeht aber grade am Ende ist er für meinen Geschmack etwas trostlos und ch verstehe nicht wiso jm der so viel überstanden hat nicht sagt scheiß auf einen reißenden FLus, aber das ist sicher Geschmackssache.
4 Sterne für den Film an sich abzgl 1 für den Trailer, der so geschnitten ist, dass man von dem Film eine andere Erwatungshaltung bekommt und beim ansehen nachher evtl zuerst enttäuscht ist.
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