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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotional bis ins letzte Detail... - 1. Fazit und 2. Fazit
Diese Rezension besteht aus zwei Erfahrungen: Der Klang beim Ersteinsatz und der Klang am nächsten Tag.

Erster Bericht:

Wie ich in einigen Rezensionen lesen konnte, gab es Beschwerden bezüglich der scharfen Stimmenwiedergabe des DT990.
In der Tat konnte ich diese auch vernehmen. Ich hörte jedoch MP3-Dateien (zwischen 192-320kbs)...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2012 von Kaito

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hektisch, aber macht Spass
Wollte meinen in die Jahre gekommenen Sennheiser HD545 Reference mit einem etwas "moderner" abgestimmten Kopfhörer ersetzen. Somit ist nach kurzer Intensiv-Recherche meine Wahl auf den DT990 gefallen der aufgrund der vielen Rezensionen und Berichte viel Hörspaß versprach. Und zwar in der Variante mit 32 Ohm, damit auch an mobilen Endgeräten und...
Vor 23 Monaten von Karli veröffentlicht


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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotional bis ins letzte Detail... - 1. Fazit und 2. Fazit, 13. Dezember 2012
Von 
Kaito "a.k." (Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Rezension besteht aus zwei Erfahrungen: Der Klang beim Ersteinsatz und der Klang am nächsten Tag.

Erster Bericht:

Wie ich in einigen Rezensionen lesen konnte, gab es Beschwerden bezüglich der scharfen Stimmenwiedergabe des DT990.
In der Tat konnte ich diese auch vernehmen. Ich hörte jedoch MP3-Dateien (zwischen 192-320kbs) an meiner Creative Recoon3D Soundkarte, von der ich immer dachte, sie würde ein sehr feines und präzises Klangbild wiedergeben. Falsch gedacht!

Angeschlossen am Cowon S9 präsentierte sich auf Klangeinstellung "normal" ein anderes Klangbild. Die Schärfen in den oberen Mitten waren fast weg. Der DT990 reagiert also sehr, sehr sensibel auf das Ausgangsmaterial. Ein großes Problem, wenn man den KH für mobile Player nutzen möchte, so wie ich es vor hatte. Daher hielt ich Ausschau nach der 32Ohm-Version, die ihm Übrigen eher wie 54Ohm am Cowon S9 wirkt, aufgrund der etwas geringeren Lautstärkenleistung.

Der DT990 braucht Zeit zum einspielen der Membrane. Je länger ich Musik durch ihn höre, desto mehr Schärfe verliert er. S-Zischellaute verschwinden somit nach einigen Stunden.

Momentan kann ich folgendes zum Klang sagen:
Der Bass ist sehr tief, aber nicht tiefer als beim Denon AH-D1001. Würde sagen, dass beide auf gleicher Stufe stehen. Die Basspräzision ist allerdings beim DT990 besser, jedoch nicht so kunturenstark, wie ich es mir erhoffte. Das kann sich allerdings noch im Laufe der Zeit einpendeln. Was allerdings viele Kunden und auch Tester in ihren Berichten erwähnen, ist die Anhebung in den unteren Frequenzen. Hier dachte ich anfangs, mein Gehör würde von den Bässen verprügelt werden. Sie spielten 1. aufgebläht und 2. nicht sehr präzise. Das legte sich jedoch mit der Zeit. Der Bass klingt nun zwar immer noch kräftig, jedoch konturenreicher und präziser. Ist dieser Hörer aufgrund der aufgedickten Bässe für das Hören klassischer Musik trotzdem zu empfehlen?
Nun, bedingt ist er es. Ich muss gestehen, so sehr mir der Klang gefällt, klassische Musik muss ein Stück Eleganz einbüßen. Das ist je nach Aufnahme aber auch unterschiedlich. Während die Stücke des Arvo Pärt Albums "Tabula Rasa" allgemein dezenter mit den Tieftonanteilen umgeht, gibt es wiederum gerade in der Filmmusik so einige Scores, die viel tiefspielende Cellos, Hörner und kräftige Pauken verwenden. Im Falle des "Herr der Ringe"-Soundtracks geht gerade in den Tiefbassfrequenzen daher Präzision und Transparenz verloren. Außerdem führt der aufgedickte Tiefbassbereich zu einem etwas unangenehmen Dröhnen durch kräftig, tief klingende Bläsereinsätze. Auf einer angenehm, entspannten Lautstärke fällt das gar nicht unangenehm auf. Wer jedoch gerne Klassik sehr laut hört, wird mit dem DT990 weniger Freude haben.

Weiter mit den übrigen Frequenzen:
In den Mitten klingt der DT990 noch einen Tick zu sachte bzw. schüchtern. Hier wird es sich nach und nach noch herausstellen, ober die leicht kehlige Verfärbung der weiblichen Gesangstimmen sich noch setzen wird.
Der Hochtonbereich glänzt außerordentlich. Zum Test habe ich mir spezielle klassische Stücke angehört, die den Hochtonbereich voll und ganz auskosteten. Hier erwähne ich u.a. das Album "Tabula Rasa" von Arvo Pärt. In diesen Stücken werden Violinen (auch Solo) bis in die höchsten Tonebenen gespielt. Es ist schon beachtlich, wie hoch und doch so präzise der DT990 diese Tonlagen wiedergeben kann. Das aus meiner Sicht beste daran ist, dass er die Höhen da auch nicht abrundet, sondern gnadenlos abspielt.
Was die Detailauflösung angeht, so kann der DT990 einem den Spaß am Musik hören verderben....wenn man entweder mäßiges Ausgangsmaterial hat oder der Zuspieler nicht gerade mit einem ausgewogenen Frequenzgang glänzt. So hört man z.B. bei einigen Stücken des Komponisten "Max Richter" deutliches Hintergrundrauschen (und damit meine ich nicht das von ihm ab und an eingesetzte Stilmittel). Bei anderen Stücken hört man dieses zwar auch, dann auch nicht mehr so stark. Dies nehme ich übrigens über die Creative Soundkarte so wahr, was ich mit einem Sennheiser HD555 und einem Denon AH-D1001 so noch nicht wahr nahm. Anders wiederum am Cowon S9, bei dem das Rauschen weitaus leiser bis kaum hörbar ist. Auf diesem Player höre ich mit dem Beyerdynamic Details heraus, die mir zuvor verborgen blieben. Es ist beinahe so, als würde der KH das komplette Lied durchsieben, durchfiltern um dem Zuhörer die kleinen Edelsteine zu präsentieren, die in jedem der Lieder stecken.

In Sachen Räumlichkeit verhält sich der DT990 nicht außergewöhnlich weiträumig, sondern eher natürlich. Vergleiche ich es mit dem Denon AH-D1001, der gepresster klingt, wartet der DT990 mit einer freien, luftigen Wiedergabe auf, ohne dabei an irgendwelche Grenzen zu stoßen. Ebenso räumlich klingt auch der Sennheiser HD555, der aber klanglich weit von der Qualität des Beyerdynamic entfernt ist (er klingt eher sehr neutral und leicht belegt, besitzt aber wenig Brillanz und Auflösung).

Der Tragekomfort ist gut, jedoch nicht so bequem wie der des Sennheiser HD555. Grund ist der Bügel, der ein klein wenig auf's Dach drückt, was aber Gewöhnungssache ist wie ich momentan bemerke.
Der DT990 wird übrigens in einer schönen Kunstledertasche geliefert. Die Verarbeitung des Kopfhörers gefällt mir gut, bis auf die Kunststofflamellen an den Seiten.
Ich hätte mich alternativ zu den sehr neutralen AKG K701 entschieden. Jedoch, da ich eine Abneigung gegen Lederprodukte habe und das Kopfband aus Leder besteht, bin ich zum dominanter klingenden Konkurrenten ausgewichen. Vielleicht wäre die passendere Alternative der DT880 gewesen.

Mein Fazit:
Der DT990 eignet sich aufgrund seiner Bassanhebung nicht wirklich zum Monitoring. Den Bass würde ich schon als etwas dominant - jedoch nicht als lästig bezeichnen, da er die Mitten nicht überdeckt oder Details verschluckt. Dafür spielt er nicht ganz so präzise in diesem Bereich, wie gewünscht. Die Auflösung und die Präzision des Hochtonbereichs ist dagegen wirklich fantastisch. Man sollte jedoch bedenken, dass der DT990 sehr empfindlich auf die Qualität des Zuspielers reagiert. Wer also vor hat, den Beyer an einer Gamer-Soundkarte anzuschließen, um Musik zu hören, könnte eines besseren belehrt werden. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass der Beyer ein Spaßhörer mit analytischem Charakter ist. Er verleiht jedem Lied eine Extraportion Temperament, egal ob Rock oder Klassik.
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UPDATE (einen Tag später)

Unglaublich aber wahr: Ich habe gestern Abend bis in die Nacht den Hörer einige Stunden mit Musik beschallt. Heute früh ebenso das gleiche und nun, am späten Nachmittag, hat sich der Klang völlig verändert. So entsetzt ich am Anfang noch von diesen scharfen S-Lauten und dem unangenehm dominanten Bass war, ist nun das Klangbild ein ganz anderes geworden.
Gesangstimmen, gleich ob weiblich oder männlich, klingen wunderbar plastisch und natürlich ohne jegliche Schärfe. Die Mitten sind nun auch etwas ausdrucksstärker, jedoch immer noch minimal zu schüchtern. Der Bass ist nun viel präziser, tiefer und vor allem klingt er nicht mehr so dominant sondern nur etwas betont. Und nun klingt der DT990 auch an der Soundkarte sehr gut (und ich dachte, die Soundkarte hätte einen schlechten Klang).

Folgende Abspielgeräte wurden verwendet: Cowon S9, Creative Recon3D, Samsung YP-U5, Denon PMA-700AE (Verstärker) und Denon PMA 510AE (CD-Player).

Testmusik während der ganzen Hörprobe: (Kleine Anmerkung: Ich habe speziell überwiegend sehr viel Klassik ausprobiert, da die klassische Musik für Kopfhörer, wie auch für Lautsprecher die größte Herausforderung darstellt in Sachen Auflösung, Frequenzgang, Räumlichkeit und selbst bei der Genauigkeit der Basswiedergabe).

Klassik: (Vivaldi's Four Seasons - recomposed by Max Richter, Glory von James Horner, der Hobbit von Howard Shore, Tabula Rasa von Arvo Pärt, Sinfonie 8 von Philip Glass, Synphony No.3 Op78 von Saint Saens, Crouching Tiger hidden Dragon von Tan Dun, The Village und Hunger Games und Snow falling on Cedars (James Newton Howard),Floodplain von Kronos Quartett, außerdem New Blood von Peter Gabriel

Rock/Pop: Kings of Leon, Muse, Emilia Torrini und das Album Decade of Dreams von Sophie Zelmani

An den MP3-Spielern von Cowon und Samsung klingt der DT990 sehr ausgewogen und doch mitreißend. Wobei er beim Cowon etwas mehr Oberbassbetonung aufweist, was er jedoch beim Samsung nicht tut. Beim Samsung Player kann man schon beinahe von einem linearen Frequenzgang sprechen, wenn nicht die dort leicht hörbare Bassbetonung des DT990 wäre. Aber selbst Klassik klingt über den Samsung und dem Beyer sehr transparent. Der kleine Bassschub verleiht so einigen Stücken sogar noch mehr emotionale Kraft und lässt das Orchester mitreißender wirken, ohne dabei den Tiefton zu vermatschen. Hier klingt sogar Hans Zimmer's monströses Tiefton-Gepolter in einigen seiner Soundracks noch ausgesprochen konturiert (z.B. Inception).
Sophie Zelmani's, so wie Emilia Torrini's Akkustik-Stücke waren zum Greifen nahe. Das Zupfen der Gitarrensaiten wurde mit leichtem Druck betont. Nichts klang überdimensioniert. Zelmani's Stimme wurde komplex und mit herzhafter, leichter Wärme wiedergegeben, als würde sie dem Zuhörer ins Ohr flüstern. Emilia Torrini erklang zart und doch präsent. In ihrer recht mädchenhaften Stimme konnte man in tieferen Gesangslagen ein leichte Rauheit heraushören. All die dabei spielenden Instrumente überlagerten sich zu keiner Zeit. Jeder hatte seinen klar definierbaren Platz im Song Nothing brings me Down. Und das wohl erwähnt über die Creative Recon3D Soundkarte.

Über das Denon-Duett habe ich den DT990 über den Kopfhöreranschluss laufen lassen, um mir den Soundtrack zu "Der Hobbit" und "Glory" (James Horner) anzuhören. Meine Erwartungen waren sehr hoch und wurden nicht enttäuscht. Gerade der Eröffnungstitel zu Glory "A call to arms" hat mich immens begeistert. Hier spielt ein großes Orchester mit großem Chor derart dynamisch und emotional, dass es mich erstarren lies. Ab dem musikalischen Höhepunkt bei 2:45, bei dem die Streicher dermaßen gänsehauterzeugend und kämpferisch in den höheren Tonebenen spielen, erreicht der DT990 einen Punkt, bei dem in jenem Moment die Umgebung, in der man sich befindet, in Vergessenheit gerät: Der Denon-Verstärker hat dem Beyer noch mehr Schub, noch mehr Räumlichkeit verliehen, ohne dabei den Tiefbass aufzudicken. Er hüllt den Zuhörer förmlich ein. Was dieser Verstärker da noch an Dynamik und Bühne dem DT990 entlocken konnte war einfach traumhaft. Gegenüber der Wiedergabe der MP3-Spieler, wurde der Sitz-Abstand zwischen den Streicher- und Bläser-Ensembles noch ein kleines Stück vergrößert. Das Orchester wirkte gewaltiger und der Chor kraftvoller und größer.

Fazit Nr.2:
Ich nehme das erste Fazit zurück und werte diesen Kopfhörer von vier auf fünf Sterne auf. Der Klang ist nach einer ausgiebigen Einspielphase ein Traum. Die Suche nach einem höherwertigeren, teureren Kopfhörer hat sich somit für mich erledigt. So viel mehr an Qualität werden selbst doppelt so teure Modelle nicht besitzen. Zumindest ist es für mich eher unglaublich.
Wer schon immer auf der Suche nach einem Kopfhörer war, der aus jedem Lied noch mehr Drama, noch mehr Spaß, noch mehr Kraft herausholt, ohne dabei an Brillanz einzubüßen, der kann mit dem Beyerdynamic DT990 seine Suche beenden. Für den neutralen, transparenten Klanggenuss sei jedoch zu Empfehlen sich den AKG-K701 oder den Beyerdynamic DT880 mal genauer anzuschauen/anzuhören. Der DT880 ist ein geschlossener KH, der im Vergleich zum DT990 einen etwas lineareren Frequenzgang besitzt. Also einen etwas weniger kräftigeren, dafür aber präziseren Bass und etwas weniger brillanzbetonter. Manch ein Tester schrieb, dass die Auflösung dadurch nur minimal schlechter als beim DT990 sei. Einfach mal anhören - aber nicht vergessen: Diese kostbaren Kopfhörer brauchen ihre Einspielzeit. Geduld zahlt sich aus ;-)
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soundkulisse zum Eintauchen, 6. Januar 2012
Von 
Sven Hanisch "Shoggy" (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um es gleich vorweg zu nehmen: der offene 990er war für mich Liebe auf den ersten Beat. Er hebt sich klanglich von den beiden Modellen 880 und 770, die ich ebenfalls zum Vergleich hatte, deutlich ab da er den Bassbereich - insbesondere auch sehr tiefe Bässe - viel stärker in den Vordergrund holt. Dabei wirkt der Bass aber trotzdem noch relativ präzise und "wummert" nicht planlos durch die Gegend, ist aber auf jeden Fall recht dominant bei diesem Modell.

Ein weiterer Pluspunkt ist das breit aufgestellte Klangfeld. Der Ton ist nicht direkt im Kopf, sondern kommt irgendwie von überall - als wäre man in einer Blase aus Klang in die man am liebsten noch tiefer eintauchen möchte. Insgesamt wirkt die Musik auch "sphärischer". Damit meine ich aber absolut nicht, dass diese hallt oder ein Echo hat, sondern irgendwie mehr vor sich hin schwingt und lebendig wirkt, was vermutlich dem starken Bass zu verdanken ist.

Ich finde es zudem recht erstaunlich, dass der Klang so offen und gleichzeitig doch irgendwie gezielt am Ohr ist. Das ist wirklich schwierig zu beschreiben, hört sich aber sehr angenehm an und verleiht der Musik das gewisse etwas. Durch die Betonung des Bass wirkt der 990er zudem sehr warm und wie schon erwähnt auch lebendig.

Die Höhen geben sich im Vergleich zum 880 und 770 nicht wirklich viel. Die Mitten sind leicht schwächer aber fügen sich noch relativ harmonisch ins Gesamtbild ein. Vielleicht könnten diese geringfügig stärker sein. Dieser Mix aus starkem Bass, leicht nach hinten versetzten Mitten und wieder relativ normalen Höhen ist auf Grund der daraus resultierenden Frequenzkurve die Badewanne von der man auch an anderen Stellen immer wieder mal liest.

Im krassen Gegensatz zum 770er ist die Musik unabhängig von der Trageweise immer identisch. Selbst wenn man den Kopfhörer langsam von den Ohren wegzieht merkt man keine übermäßig starke Veränderung in der Klangfarbe. Es wird einfach nur leiser.

Sehr schön ist noch die sehr differenzierte Klangdarstellung über das gesamte Spektrum. Während viele gerade günstigere Kopfhörer gerne dazu neigen alles in einem Einheitsmatsch auszugeben kann man hier wirklich Bass und Höhen deutlich getrennt voneinander wahrnehmen. Ein Hi-Hat behält also z. B. auch bei einem starken Bass noch das typische Zischen und wird nicht nach unten gezogen.

Der Tragekomfort ist sehr angenehm und man vergisst nach einer Weile förmig, dass man Kopfhörer trägt. Das Anschlusskabel ist mit 3 Metern ausreichend lang und wirkt robust. Am Kabel selbst ist ein 3,5mm Klinkenstecker; ein Adapter auf 6,3mm liegt allerdings bei. Ebenso gehört zum Lieferumfang noch eine praktische Transporttasche mit Lederüberzug, die innen mit ausgeschnittenem Schaumstoff den Kopfhörer hält und beim Transport vor Stößen etc. sichert.

Mit seinem ausgeprägten Bass und dem vergleichsweise weiten Klangfeld, dass hier einfach das gewisse etwas liefert, ist der 990er meiner Meinung nach das Spaßmodell aus dieser Reihe. So mancher wird ihn wahrscheinlich als viel zu basslastig einstufen. In dem Fall ist er dennoch eine Überlegung Wert wenn man ggf. den Bass leicht rausdreht, denn die anderen Eingenschaften bleiben weiterhin erhalten.

Wer sich jetzt fragt wo die Vor- und Nachteile der 600 Ohm Variante liegen - hier ein kleiner Ausflug in die Technikwelt: an der Membran, die den Ton erzeugt, befindet sich eine gewickelte Spule aus Draht. Dieser Draht ist bei Kopfhörern mit geringer Impedanz von z. B. nur 32 Ohm relativ dick während er bei Kopfhörern mit hoher Impedanz sehr fein ist - so wie bei dem hier rezensierten Modell. Der dicke Draht besitzt also einfach einen geringeren Widerstand als der dünnere Draht. Für den Klang ist der springende Punkt, dass der dickere Draht "schwerfälliger" ist da mehr Masse bewegt werden muss, wohingegen bei einem hochohmigen Kopfhörer die Spule leichter ist und feinste Signaländerungen besser herausarbeitet. HiFi Enthusiasten greifen aus diesem Grund lieber zu hochohmigen Kopfhörern.

Falls jemand jetzt denkt "super, da nehme ich doch direkt die 600 Ohm Variante", der hat die Rechnung ohne seinen Zuspieler gemacht; womit wir dann beim Nachteil der 600 Ohm Variante angekommen wären. Auf Grund der hohen Impedanz benötigt der Kopfhörer vor allem mehr Spannung um sein ganzes Potenzial entfalten zu können. Geräte wie normale MP3 Player oder auch einfache Soundkarten im PC verfügen jedoch nicht über eine derartige Leistung. Der Klang wirkt dann in seiner Dynamik stark beschnitten (durch Versuche selbst ermittelt) und auch die maximale Lautstärke ist sehr begrenzt. Wer mit der 600 Ohm Variante liebäugelt sollte also einen geeigneten Kopfhörerverstärker sein Eigen nennen.

Wer erst jetzt realisiert hat, dass er möglicherweise noch weiteres Equipment benötigt, muss das Portmonee aber nicht unnötig strapazieren. Den DT990 gibt es auch als 32 und 250 Ohm Variante, wobei vor allem letzteres ein interessanter Kompromiss ist, den man z. B. mit einem preiswerten Verstärker vom Typ Fii0 E11 kombinieren kann. Wer das ganze nur am PC nutzen möchte kann auch zum Modell E10 greifen. Ich selbst verwende übrigens den Verstärker Corda Jazz von Meier Audio.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch mit Hörgeräten sehr gut!, 21. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beyerdynamic DT 990 Edition 250 Ohm (Elektronik)
Ich trage seit ein paar Jahren Hörhilfen hinter dem Ohr. Insofern ist meine Rezension vielleicht nur für einen überschaubaren Interessentenkreis von Belang. Bevor ich die Hörgeräte verwendet habe, musste ich feststellen, dass ich mehr und mehr die Lust verlor, mit meiner Musikanlage selbst meine Lieblings-CDs anzuhören. Meine Akustikerin hat mir dann erklärt, dass Hörverluste ein schleichender Prozess sind und auch nicht alle Frequenzen in gleicher Weise betreffen. Nach zahlreichen Sitzungen mit Hörtests wurden mir dann die Hörhilfen "angemessen" und der Erfolg war verblüffend: Neuer Spaß beim Musikhören, ganze musikalische Dimensionen waren wieder - vielleicht auch zum ersten Mal - hörbar (allerdings hätte man sich auch für den Preis eine zweite Musikanlage leisten können!). Dass dieser Hörgenuss noch zu toppen wäre, habe ich nicht geglaubt - ist er aber! Der DT 990 in Kombination mit Hörhilfen macht die Musik noch präsenter und dynamischer, ganze Klangwelten tun sich auf, die ich zuvor nur andeutungsweise wahrgenommen hatte. Der Kopfhörer sitzt gut auch über den Hörgeräten, nichts drückt oder spannt. Und die Frage, ob man Musik mit oder ohne Hörgeräte über Kopfhörer hören sollte, ist für mich klar zu beantworten: eindeutig MIT! Der DT 990 ist ein großartiges Gerät und auch für Hörgeräteträger wärmstens zu empfehlen.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser gehts nicht, 11. August 2011
Von 
mrflincki "mrflincki" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Beyerdynamic DT 990 Edition 250 Ohm (Elektronik)
Lange Zeit habe ich einen richtig guten Kopfhörer gesucht und mich mit einigen Tests beschäftigt. Ich hatte zwei zur Auswahl: Den Beyer DT 990 und den Sony MDR-Z1000. Der Sony war mal eben doppelt so teuer. Da ich bereits den MDR-XB700 habe, hatte ich den Sony als Favoriten angesehen. Weit gefehlt.
Der Beyer DT 990 klingt meiner Meinung nach wesentlich besser. Gut verarbeitet, gut zu tragen (auch nach Stunden), exzellentes Klangbild. Getestet mit der legendären Saga In Transit remastered. Bei Careful where you step sind die Beckenschläge wesentlich klarer, seidiger und präsenter als beim Sony. Dieser klingt eher steril und ohne Pepp.
Ebenfalls ist der Bass beim Sony sehr schwachbrüstig, meiner Meinung nach viel zu unterbetont. Besonders bei A Brief Case derselben CD zu hören.
Getestet wurde ebenfalls die 24 bit Aufnahme von Fugazi (Marillion). Auch hier spielt der Beyer mit einer Spielfreude auf, die seinesgleichen sucht. Da diese Aufnahme sehr klar klingt, ist man beim Sony nach einiger Zeit genervt von den höheren Tönen. Nicht so beim Beyer. Klanglich runder und dynamischer kommt er daher und auch nach stundenlangem Hören treten keine Ermüdungserscheinungen auf. Eher im Gegenteil. Seit ich ihn habe, lasse ich fast alles nur noch über den Kopfhörer laufen (Filme, TV und Musik). Klingt einfach klarer, dynmischer und näher dran.

Für mich einer der besten Kopfhörer, die es gibt mit einem Preis - Leistungsverhältnis, das seinesgleichen sucht.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender, sehr präziser Kopfhörer für mobile Geräte, 13. März 2012
Seit langem war ich auf der Suche nach qualitativ guten bis hochwertigen Kopfhörern. Nach verschiedenen Fehlkäufen und dem enttäuschenden Ausprobieren diverser Modelle bin ich bei den Beyerdynamic DT 990 gelandet. Ich habe mich für die 32 Ohm Variante entschieden, da ich den Kopfhörer an meinen iPods betreiben will.
Nach mehrtägiger Benutzung bin ich mit dem Kopfhörer sehr zufrieden.

Die Verarbeitung ist sehr gut. Der Kopfhörer ist leicht und trägt sich bequem. Die Ohren werden von den Ohrmuscheln komplett umschlossen. Da ich den Kopfhörer nur zu Hause einsetze, kann ich die Länge des Kabels sowie das Fehlen eines Steckers, der bei zu starkem Zug das Kabel vom Kopfhörer trennt, verschmerzen.

Bei der Musikwiedergabe fällt auf, dass der Kopfhörer äußerst präzise arbeitet: Alle Tonbereiche werden sauber dargestellt, nichts verschwimmt. Bass ist vorhanden und wird auch sehr gut, aber nicht breiig, wie bei manchem Effektkopfhörer, wiedergegeben. Die Präzision ist selbstverständlich auch bei Stimmen gegeben. Ein "Zischen" kann ich nicht feststellen. Insgesamt wirkt die Wiedergabe sehr räumlich und luftig mit einer eher strengen Präzision über alle Tonbereiche hinweg.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Satt, 3. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beyerdynamic DT 990 Edition 250 Ohm (Elektronik)
Mal vorneweg: Bin nur ambitionierter semi-professioneller Hobbymusiker im fortgeschrittenen Alter.
Kann also weder auf fundierte Phonetik zurückgreifen, noch auf ausgiebige Vergleichs-Orgien.

Da Musik verschiedenster Bauart hören und komponieren selbiger seit 30 Jahren zu meinem Leben gehören, kann ich doch ein gewisses geschultes Ohr aufweisen.

Diese Ohren weinen seit Tagen vor Freude, da ich bis jetzt eher auf preisgünstigere Ohrwärmer zurückgreifen musste. Habe jetzt einfach mal fünf gerade sein lassen und meine Preisvorstellungen für meine bescheidenen finanziellen Möglichkeiten etwas im Hintergrund - und ich bereue keinen einzigen Cent!!!

Ich könnte jetzt anfangen mit: Die Bässe sind wuchtig, geradezu WAHNSINNIG tief, dennoch kann ich auch bei diverser Electro-Music keinerlei schwammiges feststellen - die Mitten kommen klar und unaufdringlich und die Höhen streicheln einem über die Lauscherchen allersanftester Güte!!!

Bis auf das von anderen beschriebene: "Man hört wirklich ALLES - auch das, was man manchmal nicht hören sollte" - kann ich nichts negatives feststellen.

Der Tragekomfort ist außerordentlich - Der Hörer ist ein wenig schwerer als ein Tempotaschentuch auf dem Kopf - zugegeben - aber das ist nicht wirklich gewichtig...

Das Design ist....... mir eigentlich so was von egal - wer mir einen derartigen Genuss liefert, kann von mir aus lilablassblau mit grünen Sternchen sein und rosa Wattebällchen auf den Muscheln montiert haben.

.... Er sieht aber besser aus......

Es fällt mir schwer, ihn von meinem Kopf zu nehmen...

Mein Fazit: Kann sein, dass es bessere gibt, bzw. für jede Musikrichtung ein spezieller, aber es ist ohne Zweifel als Musiker - sicherlich auch als Nicht-Musiker - ein erhabener Genuss mit dem Hörer Musik zu hören - mehr brauch es für mich nicht.

Ganz klare Kaufempfehlung!!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik nur noch mit dem DT 990., 6. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beyerdynamic DT 990 Edition 250 Ohm (Elektronik)
Juhu endlich habe ich meinen KH gefunden. Es ist der DT 990. Macht wirklich spaß damit Musik zu hören. Ich hatte noch den Bose QC 15 (ist auch ehr für unterwegs) bestellt. Ich höre fast nur Metal und da hat mir der DT 990 Edition am besten gefallen. Da dies auch mein erster KH ist bin ich wirklich begeistert, wie man Musik erleben kann. Ich bin kein HI-FI Fanatiker deshalb kann ich den KH nur so beschreiben wie ich es empfinde.Knackiger Bass und geile Gitarren. Nicht nur der Klang ist toll, auch die Verarbeitung und der Komfort.Auch nach Stunden merkt man fast nicht, das man einen KH trägt. Ich wollte ihn eigentlich nur damit ich abends mal lauter hören kann. Nun höre ich nur noch mit dem KH Musik. Genial der Klang.
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125 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Analytischer Spasskopfhörer, 4. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Beyerdynamic DT 990 Edition 250 Ohm (Elektronik)
Leider scheint Amazon bei sämtlichen grösseren Beyerdynamic Kopfhörern
(Dt 770, 880, 990) sämtliche Rezensionen und Artikelbeschreibungen samt Bildern wild durcheinander geworfen zu haben.

So finden sich die Rezensionen für DT 990(PRO) auch beim DT 770 und DT880....

Beim DT990(PRO) sind zu allem Überfluss noch falsche Abbildungen vorhanden.....nämlich die des deutlich teureren DT990 Edition 2005...

Zum Test:

Ich habe in insgesamt mehrstündigen Tests in ruhiger Umgebung ("Reinrassige" HiFi Geschäfte) und mit hochwertigen HiFi Komponenten verglichen.
Musik die dabei zum Einsatz gekommen ist, war u.a.:
(Chris Rea (Pop/Pop-Rock) , Madonna (Synth-Pop), Titanic Soundtrack (Klassik mit Synth-Pop).
+ noch ein paar weitere CDs um ein grosses Klangspektrum abzudecken.

Vergleich mit anderen gestesteten Kopfhörern:

AKG K 701

Dieser Gefiel mir NACH dem DT 990 ED. 2005 am besten!!!

-Plus: Noch etwas klarer, feiner aufgelöst und "seidigere/geschmeidigere" Höhen.
- Minus: Zu kraftlos, zu wenig Bass und Volumen.

Daher kam er nicht in Frage.
Sitz war bei meinem Kopf aber bequem.
Design... Geschmackssache... -find den DT990 ED.2005 wesentlich schicker...
Absolute Empfehlung aber für alle Leute die wenig Bass mögen, aber dafür sehr höhenbetonten Klang bevorzugen.

AKG K 601
Ziemlich ähnlich dem AKG K 701 mit etwas weniger Brillanz/seidigen Höhen.

Denon AH-D 2000
(Geschlossener Kopfhörer)

Hab nur wirklich kurz auf gehabt, da ich sofort etwas im Klangbild entdeckte, was ich absolut nicht leiden mag.
- Er klingt irgendwie so, als ob man in ein "Gefäß" hineinspricht.
Also z.B. in ein Glaß oder Becher.
Das gleiche gilt übrigens für den

Beyerdynamic DT 770 ED.2005
(Geschlossener Kopfhörer)

Er konnte mich deshalb ebenfalls nicht überzeugen. Klang wie der Denon irgendwie "pappig" und "hohl".
Obwohl der DT990 ja die offene Variante des DT770 und ansonsten Baugleich ist, klingt der DT990
KEIN BIßCHEN
pappig oder hohl...
Die (diesbezügliche) klangliche "Verwandtschaft" mit dem Denon kann man deshalb wohl nur auf die geschlossene Bauweise zurückführen.

Beyerdynamic DT 880 ED.2005

Habe irgendwie keine wirkliche "Verbesserung" gegenüber meinem Sennheiser HD 600 feststellen können.
-Klang halt ganz anders......... aber irgendwie nicht wirklich "besser"....
Hat daher als Umstieg keinen Sinn gemacht....
Ich fand ihn nicht so "räumlich" und "brillant" wie den 990er. Auch der Bass hatte weniger Druck.
Der Klang ist etwas flacher und mittiger. -für meinen Geschmack zu dröge, das kannte ich schon
vom Sennheiser HD 600...

Stax
(Elektrostatischer Kopfhörer)
Bei diesem Kopfhörer weiss ich die Modellnummer nicht mehr, nur noch den Preis.
700 Euro.
-Wäre mir eh zu teuer gewesen.
Klang:
Etwas geschmeidiger als DT990 .... und noch etwas was ich im Moment nicht in Worte fassen kann....

In Worte fassen kann ich allerdings das Fazit für diesen Vergleich.
BRAUCHT MAN NICHT.
Klang irgendwie anders, aber nicht wirklich besser.
Auch die bei Elektrostaten vielgelobte "wesentlich höhere Auflösung" konnte ich nicht so wirklich feststellen.
(Ich hatte noch eine Begleitperson dabei, auf die das ebenfalls zutraf...)
Der 990 löst Details ähnlich gut auf, klingt luftiger und dabei noch kraftvoller.

Grado RS-2
Klang mir zu mittig/belegt und ums kurz zu machen "langweilig".
Eine viel längere Beschreibung hat dieser Hörer meiner Meinung nach einfach nicht verdient.
Ausserdem ist das Verhältnis von Design/Materialien zum Preis ein schlechter Witz......zumindest in Deutschland. In Amerika sind die Preise etwa die Hälfte....
-ich finde aber selbst dafür immernoch viel zu teuer...

Grado SR-225
Klang "O.K."
-viel zu teuer, dabei super billig anmutend.
Hatte klanglich etwas Ähnlichkeit mit meinem

Sennheiser HD 600

Diesen hatte ich 8 Jahre und aufgrund von guten Bewertungen in diversen HiFi Zeitschriften blind gekauft.
Sollte sinngemäß das non-plus-ultra in der Preisklasse um 600 DM gewesen sein....

Naja. Ich hatte in Zuge eines Vergleichshören zweier CD-Player im HiFi Geschäft einen Beyerdynamic Kopfhörer zur Verfügung gestelllt bekommen, und mein Bruder und ich fanden den Kopfhörer absolut umwerfend.

Da ja nun diese Zeitschriften damals behaupteten der HD 600 wäre quasi die erste Wahl in dieser Preisklasse und da es den HD 600 damals im M.....Markt bei uns in der Nähe für 400 DM gab, nahm ich ihn mit.
(Muss ja eigentlich "der Beste" sein.....und dann noch für den Superschnäppchenpreis....)

Naja. Was dann Zuhause folgte war gegenüber der vermeintlichen "Verbesserung" gegenüber dem im HiFi-Laden gehörten Beyer .........."Ernüchterung"....

Wo ist die Brillanz? Wo ist die phänomenale Räumlichkeit / Durchhörbarkeit? Wo ist die "Luft" der "Platz" im Klangbild???
Wo der satte Bass?
Statt dessen:
Harte "schneidend-aggressive" und pappige Mitten, ziemlich "zurückhaltende" Höhen, alles sehr "kompakt" und.....einfach LANGWEILIG.....

Der Oberbass ist beim Sennheiser etwas zu aufgedunsen, was teilweise schon fast in Dröhnen abgleitet.

-Das macht der DT990 nicht.
Díeser hingegen betont den Tiefbass, was zu einem kraftvollen Klangbild verhilft, ohne den Sound insgesamt "zu zu matschen" oder "aufzudicken".

Man muss fairerweise sagen, dass einige Platten auf diesen, andere auf jenen Kopfhörern besser klingen.
Auch der HD 600 kann bei manchen Platten mit dem DT 990 gleichziehen, bei einigen wenigen ihn sogar übertreffen.
Das Verhältnis fällt aber mit ca. 80% gegenüber dem HD600 deutlich zum Vorteil des DT990 aus.

Allgemein kann man sagen, ist es ja eine vergleichbare Qualitätskategorie und zum Teil einfach Geschmackssache welchen Kopfhörer man nun bevorzugt.
Bequem sind beide - mit leichtem Vorspung für den Senn, der einfach etwas mehr Platz im Gehäuse bietet.
Die Polster sind bei beiden toll.

Obwohl der DT990 insgesamt wirklich "stimmig", "rund" und durchaus angenehm weich klingt, weil er in fast allen Frequenzbereichen hervorragend abgestimmt ist, ist in Punkto "Höhen" dennoch eine kleine Kritik angebracht.

Bei einigen -gerade älteren- Aufnahmen wirkt sich die Betonung der Höhen sehr gut aus. Sie werden "aufgefrischt".
Bei nicht wenigen, vorallem neueren Aufnahmen kommt es durch einen Höhen "Peak" (einen Höchstpunkt) manchmal zu etwas unangenehmen Überspitzungen.
Dieser Peak beschränkt sich (Glück im Unglück) offenbar auf einen Bereich -dieser liegt bei ca. 8 KHz.
Dieser Freqenzbereich stellt nicht die absolute Brillanz dar, sondern ein Teil der Höhen der schon noch etwas "hart" klingen kann....leider....
-Das macht sich vor allem bei teilweise zu lauten "S-Lauten" bemerkbar.
Ich hoffe Beyerdynamic wird in Zukunft bei dem 8KHz Peak ein wenig nachbessern und diesen Bereich um ca. 3 Dezibel dämpfen. -damit wäre der grösste Kritikpunkt schon ausgemerzt und der DT990 "allgemeinheitsverträglicher"....
Der Rest des Höhenspektrums ist aber wie gesagt wirklich angenehm und einfach nur als "frisch" zu bezeichnen.

Des weiteren sei gesagt, dass der Bass zwar schon recht präzise wirkt und sicherlich nicht dröhnt, aber es gibt Kopfhörer die einen noch etwas "konturierteren" Bass produzieren. Auch eine Anregung für die Zukunft vielleicht....

Genug der "Kritik".
Der Beyerdynamic hat sich in der Summe aller Eigenschaften gegenüber allen getesteten Kandidaten DEUTLICH an die Spitze gesetzt und daher ist mir meine Entscheidung ohne zu Zweifeln wirklich leicht gefallen.

Ansich bin ich ein absoluter Zweifler, aber in diesem Fall war die Entscheidung (glücklicherweise) mal leicht. ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Kopfhörer!, 12. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie soll man es anders ausdrücken... der Kopfhörer ist einfach TOP.

-Verarbeitung ist sehr gut. Metall Bügel, alles passt gut und fühlt sich gut an.

-Er sitzt gut (kein Schraubstockeffekt)

-Was wirklich gut durchdacht ist, ist der Stecker! Der Adapter auf 6,3mm wird GESCHRAUBT und nicht nur gesteckt! Nie mehr Hängenbleiben im Verstärker!

-Zum Klang: Der Kopfhörer klingt sehr dynamisch. Knackiger Bass, aber nicht aufdringlich und sehr feine Höhen. (selbst bei der 32Ohm Version) Man sollte ihn einige Stunden einspielen, denn das Klangbild verändert sich doch noch ein ganzes Stück. Es ist vorallem auch das Gerät entscheidend, wo man ihn anschließt. Mobilgeräte haben generell einen eher schwachen Bass und neigen zum verzerren von lauten hohen Tönen.

Kaufen, Kaufen, Kaufen!

...zischen tut hier nix... ...Lady Gaga zischt doch sowieso schon mehr als ein kaputter Druckluftschlauch und davon mal abgesehen hätte ich Angst um meinen Kopfhörer solche "Musik" darauf wiederzugeben. ;D ...vielleicht mal mit ner vernünftigen Aufnahme probieren, dann zischt auch nix.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Kopfhörer der sein Preis hat, 26. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte vorher den Beyerdynamic DT 770 Pro (80 Ohm) und wollte den doch sehr guten Kopfhörer durch einen besseren ersetzten. Da der DT 990 auch recht Basslastig sein sollte habe ich mich für diesen entschieden. Durch die offene Bauweise habe ich nach längerer Verwendung nicht mehr so "warme Ohren" wie bei dem geschlossenen DT 770. Der Bass gefiel mir beim DT 770 aber ein wenig besser. Trotzdem kriegt der 990er 5 Sterne von mir. Der Bass ist mit dem Equalizer gut einzustellen.
Ansonsten bin ich nicht der Hi-Fi Profi und weiß auch nicht was ich sonst noch zu den Kopfhörerschreiben soll außer dass er sich verdammt gut anhört :). Zu beachten ist noch dass man bei der 600 Ohm Variante jedenfalls einen Kopfhörerverstärker an seine Soundkarte haben sollte, oder eine Soundkarte mit einem eingebauten Kopfhörerverstärker. Wie das bei Anlagen aussieht kann ich euch nicht sagen.
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Beyerdynamic DT 990 Edition 250 Ohm
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