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Kundenrezensionen

240
4,3 von 5 Sternen
Sin City - Recut (2 DVDs im Steelbook)
Format: DVDÄndern
Preis:6,69 €+3,00 €Versandkosten
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Über den Inhalt des Films möchte ich mich wirklich nicht mehr äußern, denn ich denke, dass viele Sin City schon kennen dürften. Ich finde Sin City wirklich gelungen. Coole Darsteller, coole Optik, cooler Film. Deshalb werde ich mich hauptsächlich mit meiner Rezension nur zur technischen Seite der Blu Ray äußern.

Was den Sinn oder Unsinn des Recuts (alle einzelnen Episoden in chronologischer Reihenfolge) angeht, sei dann mal dahin gestellt. Ich finde es schade, dass nach jeder Episode des Recut der Abspann läuft und hieraus kein durchgehender, "eigenständiger" Film gemacht wurde. Deshalb gefällt mir die Kino-Fassung auch besser. Die längere Spielzeit des Recut ergibt auch nicht durch neu hinzu gefügte Szenen, sondern aus den jeweiligen Abspännen der einzelnen Recut-Episoden. Lediglich Quentin Tarantino's Episode wurde um ca. 2 min. verlängert...

Die Bildqualität von Sin City ist erstklassig. Wenn man bei einem schwarz-weiß Film von Referenzklasse sprechen kann, dann trifft das bei Sin City voll und ganz zu. Das Bild ist knackig scharf. Egal ob in Nah- oder Panorama-Aufnahmen, man kann kleinste Details ausmachen. Von Hautunreinheiten, Fältchen, Grübchen, kleinen Härchen, hier geht kein Detail verloren. Der Schwarzwert der Blu Ray ist ebenfalls erstklassig. Da der Film fast vollständig im Dunkeln spielt, ist das auch bitter nötig. Die Gegenstände, die hervorgehoben werden sollen, stehen auch im Vordergrund, heben sich vom Hintergrund ab und werden auch nicht von dunkleren Hintergründen verschluckt. Da Referenz-Titel wie Avatar, Peter Jackson's King Kong, Real Steel oder The Dark Knight in Punkto Bildqualität ein wenig mehr zu bieten haben, gibt es von mir für die sehr gute Bildqualität wohl verdiente 9 von 10 Punkten.

Der 5.1-Surround-Sound lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Dieser kommt sehr direkt und klar aus den Boxen. Die räumliche Abmischung überzeugt außerdem durch viele Surround-Effekte. Da der Film sehr actionreich ist, wird auch der Subwoover des Öfteren gefordert. Auch für den sehr guten Sound gibt es 9 von 10 Punkten.

Das schöne Steelbook dürfte lediglich für Sammler interessant sein, da das sexy Cover-Motiv zudem als Poster beiliegt. Inhaltlich unterscheidet sich das Steelbook in keiner Weise zum seit längerem erhältlichen XXL-Recut.

Wer sich überlegt, die Blu Ray zuzulegen, der kann dies getrost machen. Das Bild ist deutlich besser als das der DVD und, unter Berücksichtigung, dass der Film in schwarz-weiß ist, hat die Bildqualität der Blu Ray definitiv Referenz-Klasse. Übrigens lässt sich der FSK-Flatschen von dem wirklich gelungenen Steelbook problemlos ablösen.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. November 2006
...nicht das was sie verspricht!

Die Limitierung liegt auf 44.444 Stück auf 3 Länder verteilt (Deutschland, Schweiz und Österreicht) und erschien in der Schweiz früher und kostet dort nur 20 Euro!

Als beispiel wie Limitiert 44.444 Stück sind kann ich nur sagen das die "Versus" Tinbox auf 3.000 Stück limitiert ist und trotzdem noch auf fast jeder Filmbörse zu bekommen ist

Außerdem sind von den 17 Minuten neuer Film ganze 13 Minuten nur neuer Abspann! In meinen Augen ist das nicht Fair dem Kunden gegenüber.

Auch war mal die Rede von einer Fetisch Lack/Leder Box was allerdings nicht stimmte, es handelt sich hierbei nur um eine Pappbox mit aufdruck!

Als einzigstes Trostpflaster bekommt man für 35 Euro eine DVD Specialedition (die nächstes Jahr ohne Box veröffentlicht wird) + Comic in einer Pappbox die es in 3 Ländern "nur" 44.444 mal gibt.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2006
Von einem Extended Cut ist auf der deutschen Box zumindest nicht die Rede. Es heißt hier 'RECUT' - und das ist auch wörtlich so gemeint. Zu den Lauflängen der beiden Versionen:
Nimmt man aus der Kinofassung den Vorspann und den Abspann heraus, erhält man ca. 111 min Lauflänge. Wie schon ganz richtig bemerkt, enthält jede der einzelnen Episoden seinen eigenen Abspann (der Vorspann besteht nur aus zehn Sekunden). Die addierten Netto-Längen, also Vor- und Abspann herausgerechnet, ergeben ca. 118 min. Man erhält also ganze 6:47 min mehr Sin City. Für den Film ist das nicht viel - zugegeben.
Hier noch mal die einzelnen Längen der Episoden:
1. Der Kunde hat immer recht (The Costumer is always right) - 8:04 min (3:52 min netto).
2. Stadt ohne Gnade (The Hard GoodBye) - 39:19 min (34:45 min netto)
3. Dieser feige Bastard (That yellow Bastard) - 45:32 min (40:40 min netto)
4. Das große Sterben (The Big Fat Kill) - 43:07 (38:38 min netto)

Dafür gibt es so viele fantastische Specials, die dem Kunden auf dem ersten Release vorenthalten wurden. Viele davon sind hier ja schon aufgeführt. Immer zu empfehlen sind die Robert Rodriguez School-Specials, hier 15 min-Film-School (geht nur 11 min) und ein weitere 10-min-Koch-Schule (nur 6 min). Die auf 'Once upon a Time in Mexico' angekündigte Fxxx-School ist leider immer noch nicht enthalten (immer diese leeren Versprechungen).
Für die Kino-Fassung (DVD 1) gibt es nun noch einen Live-Audience-Track, mitgeschnitten bei der Premiere des Films in Austin, Texas; muss man den Film allerdings im Original ansehen, wenn man in den Genuss des Spaßes kommen will. Und es ist spaßig!
Dafür sind beide Fassungen nur noch in Deutsch und Englisch, da diese Ausgabe nur für den deutschsprachigen Raum limitiert ist (44.444 Stück - Zertifikat liegt bei). Viele Dokus befinden sich auf Disc 1. Die Einzel-Episoden, Green-Screen- & Rodriguez-Specials auf Disc 2, mit einer Einleitung von Robert Rodriguez.

Außerdem ist der erste Comic mit bei ('Stadt ohne Gnade' - Limitiert in einer kleineren Ausgabe, aber komplett und in deutsch - kein Auszug, wie bei 'V wie Vendetta').

Diese Extreme XXL-Edition ist wirklich was für Sammler und Liebhaber. Und für den Preis bekommt man auch sehr viel geboten. - Wer noch nicht hat: KAUFEN!!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2015
Ich weiß nicht, was mich mehr in Ekstase versetzt. Ist es dieser gekonnt kunstvolle Stil, der perfekt in eine Comic Verfilmung passt oder ist es eine zum tot umfallen verführerische Jessica Alba? Vielleicht ist es auch dieser duster poetische Erzählerstil ala Max Payne. Damit meine ich jetzt nicht den Film Max Payne, sondern seine Vorlage, das PC Spiel. Denn so hätte der Film stilistisch eigentlich sein müssen. Vielleicht ist es aber auch diese rohe Art der Racheakte, die wiederum die Comic Vorlage unterstreicht. Kann es nicht auch sein, dass es die absolut tadellose Leistung aller Darsteller ist? Ich glaube, dass es schon ewig lange her ist, dass ich bei einem Film endlos so weiter aufzählen könnte.

Ziemlich großes Kino. Kann ich nicht anders sagen.........................

Von dem Film gibt es mittlerweile einen "Recut". Wieder einer dieser Fälle, wo man versucht, nach Jahren mit alternativen Fassungen aufzuwarten um noch mal extra Kohle zu scheffeln. Offengestanden hab ich den zwar noch nicht gesehen, aber anderen zufolge soll dort der Erzählerstil weitestgehend wegfallen, dafür sollen aber weitere Szenen eingefügt worden sein, die das Handeln der Charaktere noch besser erklären sollen. Ich weiß nicht, ob man sich den ansehen sollte. Irgendwie kann ich mir nur vorstellen, dass man einen solchen Film dadurch nur kaputt machen kann
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2006
Wenn ich an den Film "Sin City" denke, fallen mir spontan zwei Dinge ein: 1. fabelhaft und 2. grandios. Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe.

Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich die Comics von Frank Miller nie gelesen habe, was ich aber bald ändern werde, da mir dieses "Noir"-Genre sehr gut gefällt. Und damit die Wartezeit bis zum zweiten Teil nicht zu lang wird.

"Sin City" dürfte für alle Freunde des Genres eine reine Freude sein und für alle die sich das erste Mal darauf einlassen, fesselnd und faszinierend bis zur letzten Minute. Hier werden Maßstäbe für alle zukünftigen Comicverfilmungen gesetzt.

Ich kann kaum noch Worte für diesen Film finden, deshalb möchte ich nur noch sagen: gucken, gucken, gucken!!!
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2007
Basin City - Eine Stadt, die man mit einem Schlachtfeld vergleichen kann. Es geht um Liebe, Hass, Action, Gewalt, Tod. In einem Wort: Emotion. So einfach ist die Formel, die Robert Rodriguez zusammen mit Tarantino und Miller spektakulär umgesetzt hat. Der Handlungsstrang basiert 1 zu 1 auf die ersten drei Comics des Kultzeichners Frank Miller, der wie oben schon angedeutet neben Rodriguez und Tarantino als Regiesseur mitgewirkt hat. Die Comics dienten also direkt als Drehbücher und sind eine einzigartige Vorlage für Spannung, tolle Dialoge und jede Menge Blei.

Neben der Story wurden ebenfalls Formgebungen, wie zum Beispiel der durchgehende Schwarz-Weiß Ton mit teilweise farblichen Elementen, anschaulich übernommen. Die Schauspieler beherrschen das Darstellen ihrer Charaktere gerade zu perfekt. Die Bilder sind einfach atemberaubend und mitreißend. Die Film setzt Maßstäbe!

Zur DVD lässt sich folgendes sagen:

Simple Hülle, simples Cover, simple DVD.

Das Bonusmaterial fällt sehr flach aus.

Der Film ist trotzdem jeden einzelnen Euro wert.

Fazit: Eine atemberaubende Comicverfilmung, die durch rasante Action, Spannung und klasse Schauspieler zum reinsten Vergnügen wird.

Dieser Film setzt Maßstäbe!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sin City ist einer dieser Filme, die man entweder mag oder nicht. Der Style dieses Filmes mag nicht jeder und vor allem in der Zeit von wunderbaren Farben, kommt ein Film der hauptsächlich in Scharz/Weis ist. Aber das besondere an Sin City ist neben der Story die Machart.

Die Box ist wirklich schick geworden, zeigt an der Seite ein paar Darsteller aus dem Film und hat vorne und hinten ein paar Nieten. In der Box findet man neben der DVD (2-Disc-Edition), ein Zertifikat sowie ein Comicbuch. Mir persönlich hätte eine Digipack Verpackung für die DVD besser gefallen als diese normale DVD-Hülle aber da kann man jetzt nichts mehr ändern. Das Menü ist sehr schön animiert und mit Musik hinterlegt. Der Film ist einmal in der Original Kinofassung enthalten sowie in der Recut-Fassung, die den Film nicht an einem Stück zeigt sondern es wird jede Geschichte einzeln erzählt als eigenes Kapitel. Es gibt noch Audiokommentare mit Robert Rodrigues, Frank Miller, Quentin Tarantino, Wie Frank Miller von der Verfilmung seines Comics überzeugt wurde,
Hintergrundinfos zu den Waffen, Autos, Kostümen, Requisiten und dem Special Effects Make-Up in SIN CITY, u.v.m.. Dies war auch einer der Gründe für den Kauf der Special Edition, da es so viele Extras gibt. Der Film an sich ist ziemlich blutig und brutal. Aber durch die Art des Filmes kommt es nicht wirklich sehr schlimm rüber, da das Blut meistens des Öfteren in einer anderen Farbe oder ziemlich dunkel zu sehen ist. Die Musik ist auch wieder stimmich geworden und gefällt mir persönlich auch sehr gut. Im Großen und Ganzen ist der Film eine gute Wahl für einen Freitagabend und sicherlich wird man sich diesen nicht nur einmal anschauen.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 30. Januar 2007
(Ba)sin City....Stadt der Sünde und des Verbrechens: Hier tragen sich 4 Geschichten zu die lose miteinander verwoben sind.

That Yellow Bastard -
Der alternde Cop Hartigan setzt alles daran die kleine Nancy aus den Klauen eines pädophilen Serienkillers zu befreien.
Das gelingt auch und Hartigen setzt dem Killer arg zu...aber der Preis ist hoch. Fast tot wird er zum Täter erklärt und 8 Jahre eingesperrt.
Der Killer ist der Sohn eines mächtigen Politikers.
Nach all den Jahren gelangt er dann doch in Freiheit und will Nancy, die nun als Tänzerin arbeitet, vor der Rache des Killers retten, der seinerzeit missgebildet überlebt hat, aber er führt selbigen nur zu ihr....kann er noch einmal ihr Retter sein?

The Customer is Always Right -
Ein charmanter Fremder bezirzt eine unbekannte Schönheit...aber er hat anderes im Sinn als eine Liebesnacht.
Danach tritt er als Arzt in einem Krankenhaus auf und wird zum Schicksal einer Person aus der Geschichte The Big Fat Kill.

The Hard Goodbye -
Marv ist ein Loser, Haudegen, Gangster und Psychopath....und trotz seines "markanten" äußeren hat er ein gutes Herz.
Nach einer Nacht mit einer wunderschönen Frau namens Goldie muss er feststellen das er in ein Komplott geraten ist.
Seine Angebetete ist Tod und er wird von der Polizei gejagt.
Blind vor Wut beginnt er eine Tour de Force die ihn mit jedem Opfer näher an den mysteriösen Killer heran bringt.
Marv ahnt nicht wer seine Gegner letztendlich sind und als er es weiß begreift er das dies sein letztes Abenteuer in Sin City ist.

The Big Fat Kill -
Dwight McCarthy gerät dank seiner Freundin Shellie arg in die Bredouille.
Sie wird von ihrem Ex Rafferty drangsaliert und Dwight hat nicht vor das zu tolerieren.
Nach einem Scharmützel der beiden beschließt Rafferty nebst Kumpels seinen Frust in Oldtown abzureagieren.
Keine gute Idee...denn die Prostituierten dort achten aufeinander und haben ihre eigenen Gesetze.
Da Dwight dorthin gute Kontakte hat verhindert er nicht was folgt und tritt damit eine Lawine der Gewalt los....

Fazit:
Sin City aus dem Jahr 2005 basiert auf den gleichnamigen Comics von Frank Miller der hier neben Robert Rodriguez auch als Regisseur agiert und auch als Darsteller.
Der Film....oder vielmehr...die Filme sind allesamt Stil-prägend und äußerst Stylisch.
Das grobe Schwarz-Weiß, die Art der Erzählstruktur, die Dialoge, die Protagonisten und auch die Atmosphäre sind eine tiefe Verbeugung in Richtung des Film Noir Genres.
Somit fällt Sin City wohl in die Kategorie Neo-Noir Actioner mit Gangsterfilm Elementen.
Dieser krud wirkende Mix erweist sich als moderner Klassiker der die Jahrzehnte wohl ähnlich gut überleben wird wie seine Vorbilder aus den 40er-50er Jahren des letzten Jahrtausends.
In Farbe gesetzt sind lediglich herausgehobene Elemente wie Blut, bestimmte Personen oder ähnliches.
alles andere unterliegt einem grobkörnigen Schwarz-weiß was zur Atmosphäre enorm beiträgt.
Die gezeigte Gewalt ist eher als Metapher zu sehen...dermaßen Over-the-Top sind die Passagen inszeniert so das auch eher zartbesaitete hinschauen können.
Auch einen gewissen Grad an schwarzem Humor ist Sin City nicht abzusprechen was die düsteren Plots etwas auflockert.
Ansonsten gibt es nur festzuhalten: Wer diesen Film noch nicht kennt sollte das prompt ändern....ein absolutes Meisterwerk.
Mit dabei sind u.a.: Bruce Willis, Michael Madsen, Clive Owen, Benicio Del Toro, Rosario Dawson, Mickey Rourke, Carla Gugino, Jessica Alba, Devon Aoki, Brittany Murphy, Elijah Wood, Powers Boothe, Jaime King, Josh Hartnett, Nick Stahl, Alexis Bledel, Michael Clarke Duncan, Rutger Hauer, Tommy Flanagan, Jude Ciccolella, Marley Shelton, Nicky Katt und Mackenzie Vega.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2006
Die Comic-Vorlagen von Frank Miller sind absoluter Kult und galten als unverfilmbar. Doch Robert Rodriguez, Drehbuchautor, Kameramann, Cutter und Regisseur versuchte 2005 gemeinsam mit Frank Miller und Quentin Tarantino das Wagnis einer Umsetzung auf die Kinoleinwand. Er verwendete modernste Computertechnik für Kamerafahrten und Effekte, drehte den gesamten Film im Studio vor grünem Hintergrund, generierte die Hintergründe im Computer und gewann eine erstklassige Gilde absoluter Top-Schauspieler für den Film. Vor allem Bruce Willis und Mickey Rourke brillieren in ihren Rollen. Aber auch Alexis Bledel, Rutger Hauer, Elijah Wood, Nick Stahl, Brittany Murphy, Clive Owen, Rosario Dawson, Michael Madsen, Jessica Alba, Josh Hartnett und Benicio del Toro machen aus dem Film ein einmaliges Erlebnis.

Bereits die Eingangssequenz macht deutlich, das Stil, Kameraführung, Schauspieler, Dialoge und Beleuchtung eine wahre Meisterleistung erbringen. Eine solch grandiose Filmszene hat die Kinowelt noch nicht gesehen. Jede kleinste Kleinigkeit ist perfekt und läutet eine zweistündige Erlebnisreise für alle Sinne ein. Doch der Zuschauer sei gewarnt: Die hier vorliegende Filmfassung ist indiziert und hat keine Jugendfreigabe erhalten. Und das völlig zu Recht. Die Fülle an äußerst gewalttätigen Szenen, die Deutlichkeit, mit der grausamste Details gezeigt werden, die abgrundtiefe Bösartigkeit der Täter und die völlige Abwesenheit von Gewissen seitens der Mörder und Psychopathen widert teils an. Doch gelingt Rodriguez und Miller etwas, was kaum denkbar erscheint, wenn man die einzelnen Szenen im Gedächtnis Revue passieren lässt und die Comic-Vorlage kennt: Die Gewalt ist im Rahmen der Geschichte passend und logisch, wird nicht überhöht und als Selbstzweck gezeigt, sondern als Konsequenz der irrealen Welt, als Notwendigkeit in diesem Konflikt vermittelt. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl einen zu grausamen Film zu sehen. Dies gelingt durch einige grandiose Kunstgriffe. Zunächst ist die Farbgestaltung der Szenen zu erwähnen. Der fast komplett schwarz-weiß erscheinende Film verwendet Weiß oder Gelb für das reichlich fließende rote Blut, setzt ansonsten nur farbliche Akzente, die den Comic-Charakter betonen. Des Weiteren ist die Gnadenlosigkeit der in sich abgeschlossenen Welt von Sin City notwendige Bedingung aller Handlungen. Sie wird als solche akzeptiert und vom Zuschauer adaptiert und in der Folge kaum mehr als reale, in der wirklichen Welt mögliche Gewalt wahrgenommen und somit relativiert.

Ein weiterer Grund für die Toleranz des Zuschauers gegenüber den Gewaltszenen ist die comicartige Überzeichnung der Aktionen und Geschehnisse. Die Akteure halten so viel aus, überleben derart fürchterlichste Dinge und vollbringen Übermenschliches, dass man ihnen eine reale Existenz abspricht und sie eher als Comic-Figuren wahrnimmt. Gewalt wird so zu einem Element einer Zeichnung, einer künstlichen Welt, ohne wirkliche schmerzhafte Konsequenz.

Fazit: Dieser Film ist in seiner komplexen Konstruktion, seiner versierten Verschachtelung verschiedener Zeitebenen und seiner genialen Umsetzung einer Comic-Vorlage, seiner grandiosen Schauspieler und der perfekt im Hintergrund gehaltenen, tief unter die Haut gehenden Filmmusik ein absolutes Kunstwerk.

Extras: Sehr knapp sind die Extras gehalten. Die nur mit deutschen Untertiteln versehenen „Blicke hinter die Kulissen“ und ein kurzes „Making Of“ sind viel zu wenig und vernachlässigbar.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 15. August 2014
"Care for a smoke?" Mit diesem Satz des Profikillers beginnt und endet alles. Es ist der Start einer der besten Einstiegssequenzen, die je gedreht wurden...und auch der Anfang vom Ende des Films. Dabei basiert die Figur des Killers auf einer von vier Geschichten aus den "Sin City"-Comics von Frank Miller, die die Handlung des Streifens bilden.

Die vier Stories sind sehr locker miteinander verwoben, eigentlich besteht aber keine inhaltliche Verknüpfung, außer, dass sich alles in der von Korruption und Gewalt beherrschten Stadt Basin City abspielt, die verkürzt Sin City genannt wird. Dieser Umstand lässt den Film etwas zusammenhanglos erscheinen, dem Zuschauer wird bald klar, dass es sich eigentlich um eine Abfolge von Kurzfilmen handelt. Und auch den Geschichten selbst fehlt es an Tiefgang, ganz im Stil von Millers Vorlagen sind sie hart, schnell, brutal und oberflächlich. Eben Comics, nur transportiert auf das Medium Film. Seine Faszination und Klasse zieht "Sin City" daher keineswegs aus der Story, sondern einzig aus der Machart, mit der das Tempo und die Atmosphäre der Comics hier filmisch eingefangen und umgesetzt wurden.

Charakteristisch für den eigentlich schwarz-weißen Film sind die farbigen Elemente, die sich aus dem Bild herausheben und es dabei gleichzeitig surreal erscheinen lassen. Desweiteren wurden viele Szenen mit der Greenscreen-Technik gedreht, also vor einem grünen Hintergrund, der in der späteren Montage durch andere Hintergründe ersetzt wird, etwa für Kämpfe oder Verfolgungsjagden. Der üppige Einsatz der Technik wird kombiniert mit überbetonten filmischen Mitteln, beispielsweise extremen Perspektiven, Zeitraffer und übersteuerten Lichteffekten.

Unterm Strich kann man diesem surrealen, bizarren und düsteren Werk die beeindruckende Bildgewalt nicht absprechen. Dieser Streifen hat eine unvergleichliche optische Brillanz und ist eine hervorragende Adaption von Millers (allerdings wenig tiefschürfenden) Büchern. Erwähnenswert ist auch unbedingt die hochrangige Besetzung, bei der man eigentlich kaum Namen herausheben mag. Allerdings besonders beeindruckend agieren hier der unglaubliche Mickey Rourke, Clive Owen und auch die viel zu früh verstorbene Brittany Murphy.

Ein Wort noch zur DVD: die Ausstattung ist mit 4 verschiedenen Sprachen in Dolby 5.1, 6 verschiedenen Untertiteln und einem knapp zehnminütigen Making-Of eher mittelmäßig. Zur Ehrenrettung ist zu bemerken, dass das Making-Of recht sehenswert ist, da es interessante Einblicke in die technischen Finessen des Films bietet und mit zahlreichen Interviewschnipseln gewürzt ist, u.a. auch mit "Gastregisseur" Quentin Tarantino. Hier wäre aber viel mehr möglich und denkbar gewesen.
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