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Kundenrezensionen

44
3,8 von 5 Sternen
Akte X - Season 9 Collection [7 DVDs]
Format: DVDÄndern
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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juli 2008
Langlebige Serien haben ein grundsätzliches Problem: Irgendwann ist ein gewisser Übersättigungsgrad erreicht. Manche Serien erreichen diesen Punkt nach fünf, die meisten nach sieben Jahren. Auch bei AKTE X war im Jahr Sieben weitestgehend die Luft raus. Viele Lückenfüller mit uninspirierten oder unglaublich aufgesetzt wirkenden bis enttäuschenden Plots (Sternenlicht) zogen sich durch die gesamte Staffel - von ein paar Ausnahmen einmal abgesehen. Doch vor allem zerstörte der oftmals sichtlich gelangweilte David Duchovny zerstörte viel Flair 'seiner' Serie.

Nach dessen Ausstieg erfand sich AKTE X im Jahr Acht quasi neu. Die frischen Charaktere, allen voran Robert Patrick als John Doggett und Annabeth Gish als Monica Reyes, sowie die vielen interessanten Geschichten sorgten für neuen Schwung. Die wenigen Auftritte von Duchovny verbreiteten jedoch Unmut unter den Fans, sodass sein Totalausstieg im Jahr Neun zum endgültigen Einsturz der Einschaltquoten führte.

Doch gerade die finale Season machte die X-Akten wieder interessant. Vielleicht hätte Chris Carter seine Serie unter neuem Namen, wenn nicht sogar als Spin-Off (The New X-Files) vermarkten sollen. Dann hätte das durch und durch schwache Ende (Die Wahrheit) einer der einflussreichsten Serien aller Zeiten vermieden werden können.

EINBLICKE : SEASON 9

Dem Konzept einer neuen Serie trägt die neunte Staffel bereits im neu erstellten Vorspann Rechnung: vier Hauptcharaktere (Gillian Anderson, Robert Patrick, Annabeth Gish und Mitch Pileggi) sind mit von der Partie - soviel wie nie zuvor in der Geschichte der AKTE X. Die erste Doppelfolge (Unter Wasser, Adam und Eva) versteht sich zudem als Pilotfilm, wird doch die Abteilung der X-Akten, die nun von Doggett und Reyes geleitet wird, dem Zuschauer einmal mehr vorgestellt. Mit dabei: Lucy 'Xena' Lawless als Supersoldatin und Cary Elwes als Assistant Director Brad Follmer.

Bemerkenswert ist auch die Episode DER SCHATTENMANN. Die Inszenierung des Beinahezusammentreffens von Scully mit Mulder (natürlich ohne David Duchovny) ist äußerst spannend und bringt die Serienmythologie wieder ein Stück voran. Der von Terry O'Quinn gespielte 'Schattenmann' lässt Raum für Spekulationen, denn der Darsteller war bereits in seiner Rolle als Peter Watts fester Bestandteil der Spin-Off-Serie MILLENNIUM. Ob es sich letztendlich um die gleiche Figur gehandelt hat bleibt offen.
Ebenfalls spekulativ war O'Quinns Kurzauftritt im ersten AKTE X - Kinofilm von 1998. War er bereits damals ein unsterblicher Supersoldat?

Vielleicht hätte Serienschöpfer Chris Carter beide Serien miteinander verschmelzen und die abgeflaute Verschwörungsthematik mit den Intrigen der Millennium-Gruppe anreichern sollen. Eine Rückkehr von Lance Henriksen als Frank Black hätte AKTE X vielleicht retten können! Leider gab es nur zwei offizielle Seriencrossover : DIE PHANTASIEN DES JOSE CHUNG (Millennium, Season 2) und MILLENNIUM (Akte X, Season 7).

Chris Carters letztmaliger Regiebeitrag (vor dem zweiten Kinofilm) war die witzig-intelligente Episode SECHS UND NEUN, in welcher ein gut aufgelegter Burt Reynolds einen unvergleichlichen Auftritt als 'Mr.Burt' (Gott !!!) absolvierte. Diese Episode ist zudem ein Fest für alle Fans der Numerologie. Die Ziffern 3, 6 und 9 spielen eine nicht unerhebliche Rolle bei der Suche nach einem unbewusst numerologisch handelnden Mörder!

Das Finale der erfolglosen zweiten AKTE X-Spin-Off, THE LONE GUNMEN, gab es in der Folge HELDEN zu sehen. Die Serie wurde noch während ihrer ersten Season abgesetzt, ohne das es ein richtiges Ende gab. Gründe für das vorzeitige Aus gab es viele. Vor allem dürfte der kontroverse Pilotfilm, der im März 2001 ausgestrahlt worden ist, viele Amerikaner verstört haben. In diesem wollten Terroristen (!) mit einem Flugzeug (!!) in das New Yorker World Trade Center (!!!) fliegen. Somit nahm THE LONE GUNMEN die tragischen Ereignisse des 11. September 2001 vorweg. Für Fans der ,Einsamen Schützen` ist HELDEN ein Abschiedsgeschenk, denn auch das Ende der Mutterserie, AKTE X, war bereits in greifbarer Nähe.

Das große Highlight der Season 9 war die nahezu mysteryfreie Folge ERLÖSUNG in welcher John Doggett endlich den Mord an seinem Sohn aufklären konnte. Das genial konstruierte Handlungsgerüst mit zahlreichen Verdächtigen wartet mit einem absolut unvorhersehbaren Ende auf. Zu den starken Einzelepisoden der Staffel zählten außerdem 4-D, die von einem transdimensionalen Mörder handelt, und ZUM WOHLE DES KINDES, welche das Schicksal von Mulders und Scullys Sohn William besiegelt.

Das 90-minütige Finale (Die Wahrheit) war hingegen die große Enttäuschung. Die lang erwartete Rückkehr von David Duchovny (schauspielerisch wieder einmal unter aller Kanone) rettet den schwachen Plot, der die gesamte Mythologie mit zahllosen Rückblenden zu entwirren versucht, zu keinem Zeitpunkt. In DIE WAHRHEIT steht Mulder wegen eines angeblichen Mordes vor Gericht und versucht zusammen mit nahezu allen bekannten Gastcharakteren der vergangenen neun Jahre die Regierungsverschwörung aufzudecken. Letztendlich bleiben wieder viele Fragen und somit auch das Ende offen, Mulder und Scully sind auf der Flucht und die Spuren der Verschwörung wurden wieder einmal beseitigt. Alles in allem ein äußerst unbefriedigendes Finale! Interessant ist jedoch die alternativ anwählbare Endsequenz, welche die Beteiligung des Präsidenten (George W.Bush !!!) an der Verschwörung offen legt.

DAS DVD-BOX-SET

Mittlerweile wird AKTE X hierzulande zum dritten Mal auf DVD veröffentlicht. Diesmal wird die Neuauflage in preisgünstigen Plastik-Boxen ausgeliefert (ohne Pappschuber), jedoch zum absoluten Schäppchenpreis.

Dennoch schlichtweg ungenügend ist die technische Qualität der DVD-Pressung. Während die Episoden allesamt störungsfrei im 16:9 Widescreen-Bildformat laufen, sind das unruhige Bild und die permanent grobkörnige Auflösung zu bemängeln. Auch soundtechnisch wird in der finalen Season nur 2.0 Stereo-Surround-Sound geboten. Das ist insbesondere deshalb enttäuschend, da die seit 2003 erhältlichen DVD-Spielfilmauskopplungen der Season 9 - DEEP WATER, GÖTTLICHE VORHERSEHUNG und DIE WAHRHEIT - mit kinoreifen 5.1 Tonformat veröffentlicht worden sind. Zudem enthielten die Einzelscheiben neben der deutschen und der englischen Tonspur wahlweise auch noch die italienische und die französische Sprachfassung.

FAZIT

In Anbetracht recht gut funktionierender Mythologie- und Einzelepisoden mit innovativen Erzählsträngen (4-D), kurzweiligem Slapstick (Sechs und Neun) und unvorhersehbaren Ereignissen (Erlösung) ist es mehr als bedauerlich, dass AKTE X mit einem äußerst schwachen Finale (Die Wahrheit) den Quotentod sterben musste. Sowohl Gillian Anderson als auch Robert Patrick und Annabeth Gish überzeugen mit überdurchschnittlichen Leistungen, die das Fehlen von David Duchovny mehr als nur ausgleichen. Immerhin hat der neue Kinofilm JENSEITS DER WAHRHEIT Mulder und Scully wieder vereint und der Serie ein würdigeres Ende beschert. Ob es weitere Filme geben wird bleibt allerdings abzuwarten.

DIE EPISODEN IN DER ÜBERSICHT (SEASON 9)
(in Klammern steht die Bewertung der Episoden)

9X01 UNTER WASSER (****)
9X02 ADAM UND EVA (****)
9X03 DAEMONICUS (**)
9X04 4-D (*****)
9X05 DER HERR DER FLIEGEN (***)
9X06 SCHATTENMANN (*****)
9X07 DESAPARICIDO (***)
9X08 HÄUTUNGEN (**)
9X09 DROHUNGEN (***)
9X10 DIE PROHEZEIUNG (***)
9X11 AUDREY (***)
9X12 DER MÖRDER IN MIR (*)
9X13 SECHS UND NEUN (*****)
9X14 UNTER DEM BETT (**)
9X15 HELDEN (***)
9X16 ZUM WOHLE DES KINDES (*****)
9X17 ERLÖSUNG (*****)
9X18 DIE PERFEKTE FAMILIE (****)
9X19 DIE WAHRHEIT (**)
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2005
Langlebige Serien haben ein grundsätzliches Problem : Irgendwann ist ein gewisser Übersättigungsgrad erreicht. Manche Serien erreichen diesen Punkt nach fünf, die meisten nach sieben Jahren. Auch bei „Akte X" war im Jahr Sieben weitestgehend die Luft raus. Viele Lückenfüller mit uninspirierten oder unglaublich aufgesetzten bis enttäuschenden Plots („Sternenlicht") zogen sich durch die gesamte Staffel - von ein paar Ausnahmen einmal abgesehen. Doch vor allem der sichtlich gelangweilte David Duchovny zerstörte viel vom Flair der Serie.
Nach dessen Ausstieg erfand sich „Akte X" im Jahr Acht quasi neu. Die frischen Charakteren, allen voran Robert Patrick als John Doggett und Annabeth Gish als Monica Reyes, sowie die vielen interessanten Geschichten sorgten für neuen Schwung. Die wenigen Auftritte von Duchovny verbreiteten jedoch Unmut unter den Fans, sodass sein Totalausstieg im Jahr Neun zum entgültigen Einsturz der Einschaltquoten führte.
Doch gerade die finale Season macht die X-Akten wieder interessant. Vielleicht hätte Chris Carter seine Serie unter neuem Namen, wenn nicht sogar als Spin-Off („The New X-Files") vermarkten sollen. Dann hätte das durch und durch schwache Ende („Die Wahrheit") einer der einflussreichsten Serien aller Zeiten vermieden werden können.
EINBLICKE : SEASON 9
Dem Konzept einer neuen Serie trägt die neunte Staffel bereits im neu erstellten Vorspann Rechnung : vier Hauptcharaktere (Gillian Anderson, Robert Patrick, Annabeth Gish und Mitch Pileggi) sind mit von der Partie - soviel wie nie zuvor in der Geschichte der „Akte X". Die erste Doppelfolge („Unter Wasser", „Adam und Eva") versteht sich zudem als Pilotfilm, wird doch die Abteilung der X-Akten, die nun von Doggett und Reyes geleitet wird, dem Zuschauer einmal mehr vorgestellt. Mit dabei : Lucy „Xena" Lawless als Supersoldatin und Cary Elwes als Assistant Director Brad Follmer !
Bemerkenswert ist auch die Episode „Der Schattenmann". Die Inszenierung des Beinahezusammentreffens von Scully mit Mulder (natürlich ohne David Duchovny) ist äußerst spannend und bringt die Serienmythologie wieder ein Stück voran. Der von Terry O'Quinn gespielte „Schattenmann" lässt Raum für Spekulationen, denn der Darsteller war bereits in seiner Rolle als Peter Watts fester Bestandteil der Spin-Off-Serie „Millennium". Ob es sich letztendlich um die gleiche Figur gehandelt hat bleibt offen. Ebenfalls spekulativ war O'Quinns Kurzauftritt im „Akte X" - Kinofilm von 1998. War er bereits damals ein unsterblicher Supersoldat ?
Vielleicht hätte Chris Carter beide Serien entgültig verschmelzen und die abgeflaute Verschwörungsthematik mit den Intrigen der Millennium-Gruppe anreichern sollen. Eine Rückkehr von Lance Henriksen als Frank Black hätte „Akte X" retten können ! Leider gab es nur zwei offizielle Seriencrossover : „Die Phantasien des Jose Chung" (Millennium, Season 2) und „Millennium" (Akte X, Season 7).
Chris Carters letztmaliger Regiebeitrag ist die witzig-intelligente Episode „Sechs und Neun", in welcher ein gut aufgelegter Burt Reynolds einen unvergleichlichen Auftritt als 'Mr.Burt' (Gott !!!) absolviert.
Seasonhighlight ist die nahezu mysteryfreie Folge „Erlösung" in welcher John Doggett endlich den Mord an seinem Sohn aufklären kann. Das genial konstruierte Handlungsgerüst mit zahlreichen Verdächtigen wartet mit einem absolut unvorhersehbaren Ende auf ! Zu den starken Einzelepisoden der Staffel zählen außerdem „4-D" und „Zum Wohle des Kindes".
Das 90-minütige Finale („Die Wahrheit") ist hingegen die große Enttäuschung. Die lang erwartete Rückkehr von David Duchovny (schauspielerisch wieder einmal unter aller Kanone) rettet den schwachen Plot, der die gesamte Mythologie mit zahllosen Rückblenden zu entwirren versucht, zu keinem Zeitpunkt. Mulder steht wegen Mordes vor Gericht und versucht zusammen mit nahezu allen bekannten Gastcharakteren der vergangenen neun Jahre die Regierungsverschwörung aufzudecken. Letztendlich bleiben wieder viele Fragen und somit auch das Ende offen, Mulder und Scully sind auf der Flucht und die Spuren der Verschwörung wurden wieder einmal beseitigt. Alles in allem ein äußerst unbefriedigendes Finale ! Interessant ist jedoch die alternativ anwählbare Endsequenz, welche die Beteiligung des Präsidenten (George W.Bush !) an der Verschwörung offen legt.
FEHLERHAFT : DAS NEUE AMARAY-BOX-SET
Die Neuauflage der Akte X-DVD-Boxen wird in so genannten Amaray-Verpackungen ausgeliefert, die kaum größer als die Hülle eines VHS-Kaufvideos sind. In die Halterungen der Box passen jedoch nur sechs der sieben Disks, sodass die letzte DVD in einer schlichten Papphülle dazu gepackt werden musste. Allerdings ist diese „Billigausgabe" rund zwei Drittel preiswerter als das ursprüngliche, weitaus edler gestaltete Digipack.
Schlichtweg ungenügend ist die technische Qualität der DVD-Pressung. Während die Episoden allesamt störungsfrei im 16:9 Widescreen-Bildformat laufen, sind das unruhige Bild und die permanent grobkörnige Auflösung zu bemängeln. Auch soundtechnisch wird in der finalen Season nur 2.0 Stereo-Surround-Sound geboten. Das ist insbesondere deshalb enttäuschend, da die mittlerweile drei Jahre alten Spielfilmauskopplungen „Deep Water", „Göttliche Vorhersehung" und „Die Wahrheit" auf DVD im kinoreifen 5.1 Tonformat veröffentlicht wurden. Zudem enthielten die Einzelscheiben neben der deutschen und der englischen Tonspur wahlweise auch noch die italienische und die französische Sprachfassung.
Bei den Extras, die auf insgesamt zwei DVDs verteilt wurden, gibt es zudem diverse Probleme bei der Anwahl und dem Abspielen einiger Dokumentationen und Bonusmaterialien. Je nach Fabrikat des eigenen DVD-Players werden entweder verzerrte Bilder oder Tonstörungen generiert. Bei einigen Extras, z.B. bei den Trailern, verweigern einige Modelle der Firmen Denver, Samsung, Yukai oder Cyberhome vollständig die Zusammenarbeit. Leider beschränken sich diese Fehler nicht nur auf diese DVD-Box, sondern tauchen auch bei anderen Akte X-DVD-Produkten aus der Firma Fox Home Entertainment regelmäßig auf.
Ein weiteres Ärgernis ist die beiliegende Broschüre, die bei einem Großteil der Neuauflage als Fehldruck beigelegt wurde. So fehlt u.a. die Inhaltsübersicht der Disk 2, der Episodenüberblick über die Staffeln 2 bis 5 und eine der Seiten wurde doppelt eingeheftet.

NEUE DVD-PRODUKTE
In den USA ist die Vermarktung von „Akte X" auf DVD noch nicht am Ende. Mittlerweile erscheint dort mit „The X-Files Mythology : Super Soldiers" das letzte 4er-Disk-Box-Set, welches sich zusammen mit den vorangegangenen drei Teilen „Abduction", „Black Oil" und „Colonization" ausschließlich den Mythologie-Episoden widmet. Ein deutscher Release der 60 Episoden ist derzeit nicht geplant.
FAZIT
In Anbetracht recht gut funktionierender Mythologie- und Einzelepisoden mit innovativen Erzählsträngen („4-D"), kurzweiligem Slapstick („Sechs und Neun") und unvorhersehbaren Ereignissen („Erlösung") ist es mehr als bedauerlich, dass „Akte X" mit einem äußerst schwachen Finale („Die Wahrheit") den Quotentod sterben musste. Sowohl Gillian Anderson als auch Robert Patrick und Annabeth Gish überzeugen mit überdurchschnittlichen Leistungen, die das Fehlen von David Duchovny mehr als nur ausgleichen. Ob ein neuer Kinofilm die Abenteuer von Mulder, Scully, Doggett und Reyes weiterführen wird bleibt ungewiss, immerhin sind bereits über drei Jahre seit der Einstellung der Serie verstrichen.
Wer nach dem Ende der X-Akten Lust auf mehr Mystery hat, sollte sich unbedingt die drei „Millennium"-Staffeln besorgen und nach den „Einsamen Schützen" Ausschau halten, dem einzigen „Akte X"- Ableger, in welchem sogar Fox Mulder einen Gastauftritt hatte !
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Mai 2013
Die neunte Staffel von Akte X ist eine Beleidigung für die Serie. Sämtliche Episoden, die sich mit der Mythologie beschäftigen, waren schlecht und belanglos. Und in all diesen Episoden ist Scully nichts weiter als eine dauernd weinende Mutter. Man kann verstehen, dass sie Angst um ihr Kind hat, aber teilweise nervt es echt, dass sie dann bis zur Folge "William" in den Mythologie-Episoden nichts anderes zu tun hatte. Außerdem war der neue Story-Arc total für den Arsch. Zum einen fand ich diese religiöse Herangehensweise nicht gut und zum anderen dreht sich dieser Handlungsstrang um Mulder und William, wobei man das Problem hat, dass einer nie da ist und der andere nicht sprechen kann. Ja, sehr schön! Und wo wir schon bei William sind: Er wird von einer UFO-Sekte entführt und Scully will ihn nicht hergeben, aber dann kommt Jeffrey Spender herbei und sagt ihr, ihr Kind wäre in Gefahr (als ob wir das noch nicht schon längst wissen würden!) und sie gibt ihn frei zur Adoption. Jetzt mal im Ernst, was sollte das denn?

Und weiter im Text: Die Einzelepisoden schwankten zwischen sehr gut ("Audrey Pauley", "John Doe" und "Release") und absolute Katastrophe ("Daemonicus" und "Jump the Shark"). Der Rest ist irgendwie sehr durchschnittlich, da sie alle sehr gute Ideen hatten, aber selten wirklich komplett durchdacht waren. Einzige Ausnahme: "Underneath", eine wirklich gute Episoden, aber leider nicht herausragend.

Zu den Charakteren: John Doggett war eindeutig der beste Charakter in der Staffel, Scully war außerhalb der Mythologie-Episoden ebenfalls gut, aber in eben diesen halt viel zu weinerlich. Skinner nervte teilweise dadurch, dass er teilweise sehr geheimniskrämerisch dargestellt wurde und damit auch ein wenig Out-of-Character wirkte. Monica Reyes nervte generell beinahe immer und ihre Liebesgeschichte mit Doggett wirkte aufgesetzt, was vor allem an der fehlenden Chemie zwischen den beiden Darstellern liegt. Und Mulder hat hier definitiv gefehlt, er ist mir als "Believer" immer noch lieber als Reyes. Ach ja und es war eine reine Frechheit wie man die Lone Gunmen umgebracht hat!

Allgemein muss man leider sagen, dass die neunte Staffel viele Chancen verschenkt hat, denn es gab viele gute neue Ideen, die aber daran gescheitert ist, dass man krampfhaft am Alten festhalten wollte. Die Serie hätte durchaus noch weiterlaufen können und dann vielleicht auch ein vernünftiges Ende kriegen können, denn das Finale war im ersten Teil nichts weiter als eine Zusammenfassung des bisherigen und man hat einfach so viele Nebencharaktere wie man konnte auf einen Haufen geworfen, und wer schon tot war, erschien Mulder als Vision. Ein wenig dämlich war auch die Motivation des CSM: Er wollte Mulder einfach nur brechen. Ernsthaft? In den ersten sieben Staffeln hat das aber anders ausgesehen, es wirkte eher meistens so, als ob er ihn auf seine Seite ziehen wollte, aber nun ja.

Fazit: Eine wirklich schlechte Staffel und damit ein unpassender Abschluss für diese eigentlich sehr herausragenden Serie.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es ist teilwese schon etwas übertrieben, was in dieser Staffel geboten wird, aber für die Fans der Serie ist diese Staffel ein Muss. Robert Patrick spielt echt genial den männlichen Part der Serie.
Die letzte 2-stündige Folge klärt fast alle Fragen und lässt das Ende trotzdem noch immer offen... (Vieleicht ein weiterer Kino-Film???)
Ich habe alle Staffeln im Regal stehen und kann diese Staffel nur dadurch abwerten, dass David Duchovny nicht mitspielt. Alles in allem ist es eine sehr gelunge und spannende Staffel, welche bei keinem Sience-Fiction Fan im Regal fehlen sollte.
Man muss jedoch die anderen 8 Staffeln auch gesehen haben, sonst ergibt der Kauf dieser Box keinen grossen Sinn.
Trotzdem danke ich Chris Carter für die genialste Serie der 90ger.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2006
In der 9. Staffel mußte die Serie eine neue Richtung einschlagen, ohne dabei jedoch die langjährigen Fans zu enttäuschen: David Duchovny war ausgestiegen und auch Gillian Anderson mußte nur noch ein Jahr "durchhalten", um ihren Vertrag zu erfüllen. Fox Mulder tauchte aufgrund der Gefahr durch die unbesiegbaren "Supersoldaten" und der Macht der Verschwörer, die sich im FBI eingenistet zu haben scheinen, unter. Scully mußte sich um ihr Baby William kümmern, wodurch sie die Verantwortung für die X-Akten an John Doggett und Monica Reyes abtrat, um selbst den beiden nur noch als Beraterin und Pathologin zur Seite zu stehen. Der erstmals komplett neu gestaltete Vorspann listete (meist) vier Hauptdarsteller auf: Gillian Anderson, Robert Patrick, Annabeth Gish und Mitch Pileggi.
Diese neue Konstellation gereichte der Seite aber leider nicht zum Vorteil; ganz im Gegenteil litt die Serie darunter, daß Chris Carter und seine Autoren es nicht schafften, Doggett und Reyes die gleiche Dynamik entwickeln zu lassen, die Mulder und Scully immer zu eigen war. Die Geschichten mangelte es viel zu oft an Logik und leider auch an Spannung und die Mythologie-Folgen grenzten fast immer ans Lächerliche. Reyes blieb schlicht zu blaß und war als Charakter zu unterentwickelt und die Gastdarsteller wie Lucy "Xena" Lawless, Robert Patricks Ehefrau Barbara als John Doggetts Ehefrau Barbara (!), Burt Reynolds als Gott (!!) oder Cary Elwes als Assistant Director Follmer (eine dreiste Kersh-Kopie) wurden eher wegen ihres Bekanntheitsgrads als wegen ihrer Leistungen eingesetzt.
Die Mythologie-Episoden erwiesen sich meist als schlicht langweilig: Die Doppelfolge "Unter Wasser" / "Adam und Eva" quälte sich über 90 Minuten, nur um Schluß zu kommen "Heute ist nichts wichtiges passiert" (!!!). "Der Schattenmann" spielte mit der Erwartung, Mulder käme unverhofft zurück, verwirrte aber mehr als zu unterhalten. In der Doppelfolge "Drohungen" / "Die Prophezeiung" gab es wenigstens einmal wieder ein UFO zu sehen, war ansonsten aber auch nur ein Dokument des Niedergangs. "Zum Wohle des Kindes" war zwar recht ordentlich und überraschte mit der Rückkehr einer totgeglaubten, gepeinigten Nebenfigur, ruinierte sich selbst aber durch ein unglaubwürdiges Ende. Und "Die Wahrheit", das gehypte Serienfinale, erwies sich als reine Zusammenfassung der UFO-Mythologie, die nur in der letzten Viertelstunde eine kleine Überraschung bot.
Unter den "Monstern der Woche" überzeugten besonders das wahrhaft unheimliche und geschickte "Daemonicus", "4-D", die Geschichte eines Mörders, der zwischen Paralleluniversen reisen kann, "Desaparecido" um Doggett, der sich ohne Gedächtnis in Mexiko wiederfindet, das sich um Reyes konzentrierende "Häutungen", das mit Numerologie spielende, urkomische "Sechs und Neun", sowie das tragische "Erlösung".
Zu viele Episoden erweisen sich leider auch nach mehrmaligem Sehen als Ärgernisse: "Der Herr der Fliegen" beginnt zwar interessant mit einer "Jackass"-Parodie, verliert sich dann aber schnell in purem Trash. "Audrey" geht von einer interessanten Ausgangsidee aus, ist ansonsten aber leider reichlich spannungsarm. "Die perfekte Familie" ist zwar amüsant, verliert sich als vorletzte Folge aber zu sehr in Albernheiten. Und "Helden" verspielt jede Chance, den "Einsamen Schützen" einen würdigen Abgang zu verschaffen. Insgesamt konnte man sich wohl nicht darauf einlassen, "Akte X" mit dem Paar Doggett und Reyes komplett neu durchstarten zu lassen; mit der Erblast einer in Chaos versandeten Mythologie und einer Scully, die als Nebenfigur jede Glaubwürdigkeit verspielte, mit Mulder als ständig abwesender Hauptfigur, um die sich trotz allem alles drehte, endete die Serie zu spät für einen angemessenen Abschluß.
Es ist mehr als fraglich, ob "Die Wahrheit" wirklich einen guten Ausgangspunkt für den geplanten zweiten "Akte-X"-Kinofilm abgeben wird. Tatsache bleibt, daß die Serie besser schon früher beendet worden wäre: Neben dem Fehlen des zynischen Witzes von Mulder und der besonderen Dynamik zwischen Duchovny und Anderson, die nur im Finale noch einmal ansatzweise anklingen darf, wirkt die typische Paranoia-Stimmung nach dem 11. September 2001 nicht mehr so wie sie sollte. Die politischen Rahmenbedingungen haben sich radikal verändert und in dieser Situation ist "Akte X" einfach auch nicht mehr zeitgemäß.
Die DVD-Box liefert erneut eine Dokumentation über die gesamte Staffel, geschnittene Szenen (George W. Bush wird in "Die Wahrheit" als Teil der Verschwörung präsentiert!), Werbespots, Kommentare zu den Spezialeffekten, 2 Audiokommentare, außerdem Charakterprofile von Monica Reyes und Brad Follmer. Auf einer Extra-DVD versammeln sich zwei für das amerikanische Fernsehen produzierte, heute reichlich überflüssige Zusammenfassungen der ersten Staffeln, sowie eine unterhaltsame Dokumentation mit Gedanken zu den X-Akten von berühmten Fans. Fanatische "X-Philes" müssen natürlich auch diese, mit 19 Folgen kürzeste Staffel ihr eigen nennen. Es bleibt aber eine Tatsache, daß die 9. Staffel nichts wirklich Neues bietet und im Kontext der Seriengeschichte wie ein unnötiges Anhängsel wirkt. Man hätte "Akte X" eindeutig ein spannenderes Ende gewünscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2011
Nachdem die 8. Staffel neuen Wind in das Akte X Universum brachte ging es trotzdem nach der 9. Staffel mehr oder weniger Befriedigend zuende.
Ich bin der Meinung das Akte X gegen Ende keine wirklichen neuen Ideen parat hatte um wirklich durchgegehend nochmal richtig zu überzeugen. Außerdem ging David Duchovny alias Agent Mulder bereits am Anfang der 8. Staffel und tauchte nur noch einmal in der letzten Episode der neunten Staffel ("Die Wahrheit") auf. Viele Zuschauer wollten aber unbedingt Mulder und Scully sehn und nicht nur Scully. Welche auch gegen Ende nicht mehr so aktiv dabei war wie man es während der ganzen Jahre gewohnt war.
Zu den "Mythologie-Folgen" ist folgendes zu sagen: Es wird nunmal immer lächerlicher und absurder und das merkten auch die Zuschauer und demzufolge schalteten auch weniger ein. Meine Meinung dazu: Klar wurde es weniger interessant, weil verwirrend und konfus. Ich blieb aber trotzdem dran, da ich ein großer Fan von Akte X war bzw. bin.
Die restlichen Folgen "Monster-of-the-week" waren entweder schonmal alle da oder etwas abgewandelt, nochmals aufpoliert. Klar gab es auch Ausnahmen (4-D bsp.)
Manche der Folgen wechselten auch oftmals ins Psychothriller-Genre mit weniger Mystery. Ob einem das nun gefällt nachdem wir 8 Jahre wirklich überwiegend tolle Mystery und Verschwörungen gesehen haben...naja.
Zum Ende ("Die Wahrheit") gibt es nicht viel zu sagen, einige Fragen werden beantwortet einige wiederrum nicht.Eine kleine Überraschung hat das Ende dann doch noch parat, aber das werde ich nicht verraten.
Ich gebe der 9. Staffel von Akte X 6/10 Punkten und bin froh das mir 9 Jahre lang gute Mystery/Alien/Verschwörungsunterhaltung geboten wurde.
Ich will hoffen das der 3. Kinofilm (abschließende) doch noch gedreht wird.
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am 29. Januar 2011
Die 9. Staffel zeigt alle Anzeichen einer Serie, die schon zu lange lief: das Hauptthema (in diesem Fall die Regierungsverschwörung) wird überstrapaziert, die Logik hinter der Geschichte gleichzeitig immer ausgefranster. Dafür werden Gaststars, die in anderen Serien zu Popularität kamen, eingebaut, um die Quoten hochzuhalten.

Um daran gleich anzuknüpfen: Die markanteste Episode in Season 9 heißt wohl "Sechs und Neun", in der Burt Reynolds als Gott (mit Freude am Glücksspiel) einen nach numerolgischen Aspekten mordenden Serienkiller begleitet. Eine äußerst skurrile, aber unterhaltsame Folge, Einstein zum Trotz, der meinte: Gott würfelt nicht!

Gleich zu Saisonstart hat "Xena" Lucy Lawless ihren Auftritt in der Doppelfolge "Unter Wasser" / "Adam und Eva". Sie bleibt ihrem Amazonenimage als beinahe unverwüstliche Supersoldatin auch in den X-Akten treu.

Ebenfalls einen dieser genetisch hochgepimpten Super Soldiers spielt Terrance Quinn (bekannt als Peter Watts aus der Schwesterserie "Millennium") in "Schattenmann" (der US-Original-Titel: "Trust No 1" ist dabei zweifellos origineller). Auch hier wurde der Versuch unternommen, mit einem bekannten Gesicht die lahmende Serie nochmals hochzupushen.

In "Die perferkte Familie" hat David "Bud Bundy" Faustino einen Kurzauftritt. Er wird Opfer des "Mozarts der Telekinese", der sich durch sein illusionäres Können Scheinrealitäten erschafft, die er aber nicht unter Kontrolle halten kann. Witzige Grundideen.

Die Episode "4-D" bringt "Akte X" an "Fringe" heran, wenn es um Parallelwelten und doppelte FBI-Agenten (Dogget, Reyes) geht, die einander bei der Verfolgung desselben Serienkillers begegnen.

"Drohungen" bzw. "Die Prophezeiung" kurbeln noch einmal den Heilsbringermythos von Fox Mulder bzw. seinem und Scullys Babysohn William an. Supersoldaten und eine versteckt in der kanadischen Prärie operiende UFO-Sekte sind hinter dem Kind her.

Mit der Schlussepisode "Wahrheit" werden die X-Akten serienmäßig endgültig geschlossen. Dem wie ein deus ex machina zurückgekehrten Mulder wird auf einem Militärstützpunkt ein Schauprozess gemacht. Er ist des Mordes angeklagt. Im Zuge der Verhandlung wird die ganze Verschwörungstheorie der neun X-Files-Sendejahre nochmals aufgerollt und Puzzle-artig zusammengesetzt. Logischer wird sie dadurch nicht. Schon der Schauprozess an sich wirkt wenig glaubhaft. Und dass Fox Mulder trotz der gewaltigen Überlegenheit seiner irdischen wie außerirdischen Feinde immer noch am Leben ist, bleibt das größte Rätsel. Das (Serien-)Ende ohne Ende im Anasazi-Canyon bzw. in Roswell (!) lässt weitere Fragezeichen im Raum stehen. Was nun ???

Gewiss scheint nur ein Datum: der 22.12.2012, aber das ist ja bekanntlich das Ende einer anderen Prophezeiung ...

Ein Satz noch zur Ausführung der Box: Alle 7 DVDs liegen übereinander, was ziemlich lieblos und wenig benutzerfreundlich ist.
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am 9. April 2007
Was sich in Season 8 mit dem ersten Auftritt von Agent John Doggett schon angedeutet hat, bewahrheitet sich in der finalen Staffel: Die neuen Agenten Doggett und Reyes bringen frischen Wind in die Serie. Der Ausstieg von David Duchovny, der erst in der finalen Doppelepisode wieder in die Rolle des Fox Mulder schlüpft, lässt sich so recht gut verkraften. Leider aber haben die Drehbuchautoren nicht mehr immer das richtige Händchen bewiesen. Zwar gibt es mit den Episoden "4-d" oder "Scary Monsters" durchaus noch einmal kleine Highlights, in einigen Folgen ist der Plott jedoch recht dünn, die Auflösung mit zu vielen Fragezeichen behaftet. Das große Finale "The Truth" hält auch nicht ganz, was es verspricht. Die meisten der dort vekündeten "Wahrheiten" sind echten Fans schon lange bekannt. Lediglich das Auftauchen einer längst tot geglaubten Figur (mehr wird an dieser Stelle nicht verraten) überrascht etwas, bietet aber auch keine neuen Antworten. Die letzte Auflösung - kann die Invasion der Aliens abgewandt werden - bleibt ungelöst... schließlich braucht man ja noch Stoff für den geplanten zweiten Kinofilm. Dank dem erfrischenden Spiel von Robert Patrick (Doggett) und Anabeth Gish (Reyes) gibt's trotz der genannten Schwächen aber noch vier Sterne. Für Sammler bleibt die Box so oder so ein Muss.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2004
die Staffel ist um einiges besser als ihr Ruf, auch wenn mit David Duchovny 50% des "alten" Ermittlerpaares fehlen. Robert Patrick spielt seine Rolle als John doggett sehr überzeugend, außerdem hat er in der letzten Staffel endgültig den Ruf als "Ersatz-Mulder" abgeschüttelt und sich somit auch in die Herzen der größten Mulder-Fans gespielt. Die letzte Folge ist zufriedenstellend. Chris Carter hat eine rührende Doppelfolge auf die Beine gestellt und, obwohl er nur 90 Minuten zur verfügung hatte,die richtige Menge Fragen beantwortet und die richtige Menge offengelassen um sich die chance auf einen zweiten Film nicht zu vermasseln.
Was jedoch nicht in Ordnung ist, ist die Tatsache, dass die'Preise der Akte x Staffeln im aulsand gerade mal einen bruchteil von dem hiesigen Preis betragen. Hierfür ist Fox Germany verantwortlich und natürlch findet man in frankreich oder england keine deutsche tonspur. so stellt man sicher, dass die teure deutsche staffel gekauft wird und nicht die billigere französische.
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am 9. Dezember 2013
Die neunte Staffel ist die letzte und gleichzeitig auch kürzeste Season von Akte X.
Bevor ich zu dem für mich positiven, kleineren Teil komme, werde ich mich erstmal dem kritischen zuwenden.
Als erstes muß ich gleich sagen, dass das hier nicht mehr Akte X ist...Akte X = Mulder und Scully! Ohne dieses Team funktioniert das für mich einfach nicht.

Das Kultpaar wurde von John Dogget und Monica Reyes abgelöst.
Scully spielt als Mutter mehr oder weniger nur noch eine Rahmenhandlung, doch ist es ausgerechnet sie, die mir in dieser Staffel oft garnicht gefiel.

Nicht, dass Gillian Anderson ihre Sache nicht weiterhin gut machen würde - Im Gegenteil - Sie spielt ihre Rolle als sorgende Mutter absolut überzeugend.
Die Frage ist nur: Will man das ständig sehen? Eine dauernd weinende Scully, die Angst um ihren Sohn hat, und wenn das mal grad nicht der Fall ist, ihren Partner Mulder (der nur nochmal im Finale auftaucht) nachtrauert?

Da komm ich auch gleich zum nächsten Kritikpunkt - Es geht, wie schon in der achten Staffel, einfach zuviel um das Baby, was zusätzlich noch mit oft haarsträubenden Absuditäten serviert wird.
Und da ja auch noch die Aliens hinter dem kleinen Scheißer her sind, ist es besser ihn zur Adoption frei zu geben...Mal ehrlich, was sollte das denn alles?

Und das Finale "Die Wahrheit" war auch eher ein Griff ins Klo.
Da freut man sich Mulder wieder zu sehen, einen ordentlichen Abschluss zu bekommen - nach neun Jahren, da werden es die Produzenten doch nochmal richtig krachen lassen!?

Denkste! Über 90minuten guckt man sich nur eine Gerichtsverhandlung an, in der alle bekannten Figuren nochmal Platz nehmen dürfen, um die Ereignisse des letzten Jahrzehntes in Rückblicken zusammen zu fassen.
Dazu dürfen wir bereits tote Charaktere bewundern, die Mulder als Vision erscheinen, um am Ende auch nichts wirklich überraschendes zu erfahren.

Nun habe ich mich aber doch mit der Sterneverteilung schwer getan, warum liegt an dem neuen Team und den Einzelepisoden.
Dogget gefiel mir schon in der achten Season, und in der neunten büßt er an Sympathie nichts ein.

Was ich beim Charakter von Monica Reyes allerdings nicht ganz sagen kann. Der wurde einfach nicht richtig aufgearbeitet, es fehlt zu sehr an Reife und Tiefe.
Hier sehe ich die Schuld auf der einen Seite an den Produzenten, die Ihrer Figur zu wenig Zeit und Raum zur Verfügung stellten.
Es gibt zu wenig Einzelfolgen, in denen sie sich entwickeln kann. Zuviel dreht sich nebenbei um Scully, ihr Baby und auch Mulder.

Auf der anderen Seite liegt es aber wohl auch an Annabeth Gish selbst, die es nicht schafft, ihre Rolle als "Believer" glaubhaft herrüber zubringen.
Insbesondere im Vergleich zu Mulder fehlt es ihr deutlich an Authenzität.

Nichts desto trotz gefielen mir die "Monster-of-the-week"-Episoden größtenteils gut. Akte X hat an Tempo zugelegt, wenn auch schon fast zu sehr.
Denn da man auf ein Ende der Serie hinaus arbeitete, wurden Nebenhandlungen auch zu hastig abgearbeitet.
Die Liebesbeziehung Reyes/Dogget wurde zu schnell abgehandelt und wirkte daher unglaubwürdig.

Unter diesem Gesichtspunkt war ich der Meinung, hätte man die gesamte Rahmenhandlung bzw. Mytologie weggelassen, die siebte oder achte Staffel mit Scully und Mulder beendet und dem Ganzen einen neuen Namen gegeben, hätte das eine neue Serie werden können.
So hätte man auch den Figuren und ihrer Entwicklung mehr Freiraum lassen können.

Leider wurde daraus eher eine fix gedrehte letzte Staffel, die nur schnell zum unbefriedigenden Ende kommen wollte...
Nun schwanke ich zwischen zwei und drei Sternen - für letzteres hätte es jedoch zumindest einer besseren Aufarbeitung der Charaktere bedarft, und wenn ich mir die alten Staffeln anschaue, fehlt das Paar Mulder/Scully in dieser Season noch einmal mehr; die Beiden kann man nunmal nicht ersetzen.

Noch zur DVD-Box: Die Disk sind in dieser Auflage auf einer Spindel übereinander gestapelt, was wenig praktisch ist, da es das Entnehmen deutlich erschwert.
Die Bild- und Tonqualität ist dagegen absolut in Ordnung.
Das Bonusmaterial besteht aus Hintergrundinfos, Kommentaren zum Finale "Die Wahrheit", unveröffentlichen Szenen, Specialeffekten, Charakterprofilen, Dokumentationen und internationalen Clips.
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