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am 8. Mai 2009
12000 Sterne und 88 Sternbilder verspricht das Astro-Planetarium. Klar, dass der weltraumbegeisterte Nachwuchs sich das in den buntesten Farben ausmalt. Aber was kann das Gerät wirklich?
Was hier angeboten wird, ist tatsächlich ein kleines Planetarium, das auch ein brauchbares Bild liefert. Es sollte aber gleich klar sein, dass das Gefühl, einen "echten" Sternenhimmel zu sehen niemals aufkommen kann, selbst mit viel Phantasie nicht. Das Gerät kann maximal ein großes Stück Zimmerdecke mit einer ovalen Ansicht des Himmels beleuchten. Ein richtiges Planetarium nutzt stattdessen natürlich eine runde Projektionskuppel. Es gibt auch (exotische, teure) Zimmerplanetarien, die den Sternenhimmel auf einen runden Schirm projizieren, was der Sache wesentlich näher kommt, aber nicht in dieser Preisklasse und niemals als "Spielzeug".
Das Gerät kann aber eine für mitteleuropa korrekte Darstellung des Himmels liefern, projiziert auf eine Fläche und auf Wunsch mit oder ohne die Hilfslinien, anhand derer man die Sternbilder besser erkennt. Dadurch kann man einen guten Eindruck davon bekommen, wie sich der Himmel im Jahreslauf und natürlich auch im Laufe einer Nacht verändert. Die scheinbare Drehung um den Polarstern wird genauso erkennbar, wie der jahreszeitliche Wechsel der Sternbilder am Südhorizont. Die Darstellung des Himmels ist dabei wesentlich ansprechender, als sie bei den früher üblichen Heimplanetarien mit Taschenlampenbirne und Lochmaske war.
Projiziert wird das Bild durch eine Projektionsscheibe, eine Art drehbares Dia. Durch die Drehung wird der passende Himmelsausschnitt unter die Projektionsoptik geschoben. Eine Skala mit den Uhrzeiten von 20 Uhr bis 2 Uhr muss mit einem Datumsring, der auch die Projektionsscheibe dreht, passend eingestellt werden. Die Wahl der Projektionsscheibe entscheidet, ob der Himmel mit oder ohne Hilfslinien für die Sternbilder dargestellt werden soll.
Die Himmelsdarstellung ist in schwarzweiss und recht nett, aber natürlich nicht so scharf, wie im Planetarium. Besonders nah am Horizont lässt die Bildschärfe nach, was aber im erträglichen Rahmen bleibt. Die Helligkeiten der Sterne werden durch unterschiedliche Größen der Sternscheiben dargestellt, wodurch es auch dazu kommt, dass sich ein paar Sterne überlappen. Schade, eine besser aufgelöste Projektionsscheibe mit Farbe und einigen "Graustufen" hätte da noch mehr aus dem Gerät herausholen können.
Wie bereits erwähnt ist die Darstellung des Himmelsausschnitts zu gegebener Zeit und Datum oval und nicht rund, wie man es vom Himmel eigentlich erwarten würde. Schuld ist die Verzerrung des Himmels, die entsteht, wenn der kugelförmige Himmel auf die flache Projektionsscheibe mit dem Polarstern als Mittelpunkt abgebildet wird. Je weiter ein Sternbild vom Polarstern entfernt ist, desto mehr wird es entlang eines Kreises um den Polarstern gestreckt. Da der Polarstern nicht in der Bildmitte steht - er steht nur am Nordpol im Zenit - wird das Bild ovalförmig verzerrt. Durch eine schräge Projektion an Wand oder Decke könnte das zwar ausgeglichen werden, leider spielt aber die Scharfeinstellung hier nicht mit, das Bild wird dann nur in einem Streifen scharf.
Die Versprechung 12000 Sterne und 88 Sternbilder wird leider nicht eingehalten. Hier scheint das Gerät gegenüber einer früheren Version verändert worden zu sein. Es gibt nur die Sternbilder des Nordhimmels und so ist anzunehmen, dass nur 8000 Sterne sichtbar sind, so wie sicher baugleiche Versionen des Geräts von anderen Herstellern beworben werden. Wahrscheinlich gab es früher noch eine Projektionsscheibe für den Südsternhimmel wie ihn ein Beobachter auf der Südhalbkugel der Erde, z.B. in Südafrika, sehen würde. Möglicherweise wurde diese Scheibe zugunsten der Darstellung mit oder ohne Hilfslinien weggelassen. Schade, wenn man mehr will, als nur ein paar Sterne an der Zimmerdecke. Auf der Verpackung ist die Angabe zur Zahl der Sterne und Sternbilder übrigens ebenfalls geändert, bei diesem Angebot ist also offenbar eine veraltete Packung abgebildet.

In der Praxis kann man mit dem Gerät gut umgehen. Die Projektion ist recht hell, so dass man bei gedämpftem Licht bei Tage (Jalousetten) das Bild gut erkennen kann, zumindest wenn der Projektionsabstand nicht zu groß ist. Die Handhabung ist sehr einfach und für ein Kind im Grundschulalter problemlos, sobald es mit Uhrzeit- und Datumsskala etwas anfangen kann. Das Batteriefach ist durch eine Schraube gesichert, aber zum herumtoben eignet sich das Gerät nicht. Die Datumsskala gehört zu einer Art Schublade, die geöffnet werden kann, um die Projektionsscheibe zu wechseln. Das ist in etwa so stabil wie die Schublade eines billigen DVD-Spielers, also nichts für Rabauken. Da die LED als Lichtquelle keine nennenswerte Wärme erzeugt, gibt es keine Verbrennungsgefahr. In die Optik hineinstarren sollte man natürlich nicht, aber davor sollte das natürliche Blendungsempfinden eigentlich ausreichend schützen.
Das Anleitungsmaterial ist recht dürftig. Eine mehrsprachige (incl. Deutsch) Kurzanleitung für Aufbau und Ausrichtung und ein kleiner Leitfaden über das Aufsuchen der Tierkreissternbilder, leider auf Englisch und vermischt mit dem üblichen Horoskop-Unsinn, der eigentlich zu einem Planetarium gar nicht passt, liegen bei. Eine kleine Anleitung darüber, wie sich der Himmel bewegt und an einem Abend sowie über das Jahr hinweg verändert, wäre hilfreich gewesen.

Alles in allem ein nettes Spielzeug, mit dem sich auch einiges über den Sternhimmel erklären und demonstrieren lässt, wenn man als Erwachsener das nötige Wissen hat, oder sich mit einem Astronomie-Einsteigerbuch hineinfinden kann.
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am 7. Januar 2009
Ich habe dieses Planetarium auch bestellt und nach dem ersten Ausprobieren sofort wieder zurück geschickt.

1. ist die Qualität der Projektion sehr schlecht
2. hat das Gerät keinen Netzstecker und kann nur mit Batterien betrieben werden
3. die Projektion der Sternbilder ist starr und bewegen sich nicht (wie bei anderen Produkten) mit.
... von einer "Sternschnuppenfunktion" ganz zu schweigen.
4. hat es im vgl. zu anderen Produkten nur 2 Discs

Für die gebotene Leistung ist das Produkt für mich viel zu teuer.
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am 31. Dezember 2008
Ich habe das Planetarium zu Weihnachten bekommen und es ist echt super. Es sind 2 Linsen dabei, einer ist ein normaler Sternenhimmer und beim anderen sind die Sternbilder eingezeichnet. Ist echt wunder schön und leicht zum transportieren. Was ich als Nachteil empfinde, dass es mit Batterien funktioniert. Der Vorteil ist, dass man einstellen kann, dass die Projektion nach 30 bzw. 60 Minuten automatisch ausschaltet.
Ob man Linsen dazu bestellen kann habe ich leider noch nicht herausgefunden.
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