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Kundenrezensionen

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am 22. September 2008
Endlich gibt es Cousteau auch offiziell in Deutschland auf DVD. In dieser Box finden wir drei Filme des Meisters aus drei Jahrzehnten und erhalten damit nicht nur einen kurzen Einblick, sondern auch einen Überblick über die Entwicklung (technisch und philosophisch). Geht es in den frühen Jahren doch noch eher darum, sich überhaupt dem Meer zu nähern, wird in den darauf folgenden Werken doch auch schon ein Ansatz hin zur Botschaft "Bewhrung der Natur" deutlich. Auf den ersten Blick sind die Szenen, die ein andrer Rezensent hier schon erwähnt hat mehr als schockierend, nimmt man sich allerdings das gerade erschienene Buch von Cousteau zur Hand (" Der Mensch, die Orchidee und der Oktopus. Mein Leben für die Erforschung und Bewahrung unserer Umwelt"), dann wird einem vieles klarer. Cousteau war ein Pionier und musste sich die Welt im Laufe seines Lebens selbst erklären, was ihn persönlich und die Nachwelt, der er viel Input vermacht hat, enorm weiter gebracht hat. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir heute NEIN zum Walfang sagen, Haie als intelligente Fische verstehen und uns bewusst ist, dass wir das Ökosystem Meer schützen müssen, ist maßgeblich durch die Forschung Cousteaus beeinflusst worden.

Fazit: Drei gute Filme, die als Zeitdokumente zu sehen sind. Wer Spaß an der Entwicklung der Meeresforschung hat und den damit verbundenen Menschen, der kommt an Cousteau nicht vorbei - weder an seinen schriftlichen, noch an seinen filmischen Werken. Sound und Bild sind für das Alter und die Aufnahmebedingungen wirklich gut.
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am 13. September 2008
Inhalt
"Die schweigende Welt"(82 min.) Die Welt unter Wasser ist eine Welt der Stille und des Schweigens. Die Aufnahmen aus dem Mittelmeer, dem Roten Meer und dem Indischen Ozean, die 1956 veröffentlicht wurden, führten den Zuschauer in eine vollkommen neue und bisher unerschlossene Welt und schrieben damit Filmgeschichte.

"Welt ohne Sonne"(89 min.) Im Juni 1963 verbrachten fünf Männer der Besatzung der Calypso einen Monat in einer großen sternenförmigen Wohnkapsel mehr als zehn Meter unter der Wasseroberfläche in Shab Rumi im Roten Meer.

"Reise ans Ende der Welt"(92 min.) Vier Monate erforschte das Team des Forschungsschiffs Calypso um Kapitän Jacques-Yves Cousteau die Antarktis. 80 Meter hohe Eisberge mit einer zusätzlichen Ausdehnung von 450 Metern unter Wasser, aktive Vulkane und die Bewohner der Eiswüste bekommen die Forscher vor ihre Kameras und machen diese Erlebnisse auch für den Zuschauer sichtbar. Zum ersten Mal in Deutschland zu sehen!

Der größte Schatz des Meeres sind nicht nur seine Rohstoffe, es ist der endlose Quell der Inspiration und des Glücks, den wir daraus gewonnen." - JACQUES-YVES COUSTEAU

1. Film "Die schweigende Welt"(1956):

Bildbewertung:
Eines der ganz frühen Werke von Jacques Cousteau gibt es nun endlich auch mit deutscher Tonfassung.Im Jahre 1953 ging die "Calypso", das Forschungsschiff von Jacques Cousteau, auf die Reise. Mit an Bord der Regisseur des Films "Die schweigende Welt", Louis Malle.Viele Bilder dieser 2 Jahre dauernden Reise sieht man auf dieser DVD. Die Kameramänner Albert Falco und Frederic Dumas setzten sich ein bleibendes Denkmal mit diesen Bildern. Es sind überwältigende Bilder und ein Zeugnis der Meeres-Geschichte, wie es sie nie wieder zu sehen geben wird. Für einen Film der 1956 in die französischen Kinos kam, wirken die Bilder auf dieser DVD erstaunlich gut erhalten. Sicher gibt es einige Schwächen im Bild, verständlich ob des hohen Alters der Aufnahmen. Aber die leichten Unschärfen oder der geringe Kontrast an einigen Stellen, wirken wenig störend. Die Farben sind stets angenehm temperiert dargestellt. Der Film "Die schweigende Welt" wirkt durch sich selbst, in seiner einzigartigen Art. Als einer der wichtigsten Dokumentarfilme aller Zeiten, über Flora und Fauna der Meere, sind technische Parameter nicht das Maß der Dinge, die diesem Film zu Grunde gelegt werden sollten.

Tonbewertung:
Der Ton auf dieser DVD kommt mit dem Charme des Endes der 50er Jahre daher.Ausdrücklich hervorheben möchte ich aber, das die Qualität selber nun in keiner Weise schlecht ist!Vielmehr brilliert der Ton, welcher hier im französischenund deutschen Dolby Digital 2.0 vorliegt, mit seiner guten Verständlichkeit.Schon dieser frühe Film unter Jacques Cousteau, zeigt richtungsweisend das besondere Gespür für das harmonische, sich ergänzende neben- und miteinander,vom gesprochenen Wort und der wunderbaren Musik in einer Einheit.

2. Film "Welt ohne Sonne"(1964):

Bildbewertung:
Nach dem überragenden Erfolg ihres ersten gemeinsamen Filmes "Die schweigende Welt" aus dem Jahr 1956 bildeten Cousteau und Malles 1964 ein weiteres mal eine Gemeinschaft für ihren zweiten großen Kinofilm "Welt ohne Sonne". Auch dieser Film wurde wieder ein großer Erfolg und liegt nun in seiner ganzen bildlichen Schönheit auf DVD für den deutschen Zuschauer vor. Auch dieser Kinofilm hat, trotz seines doch recht hohen Alters ein annehmbares Bild. Es darf nicht vergessen werden, das zu der damaligen Zeit die Kameratechnik, besonders in Bezug auf Unterwasseraufnahmen noch in den Kinderschuhen steckte. Insofern und auch im Blick auf die herausragenden Inhalte der "Jacques Cousteau-Filme" sehe man mir nach, das ich vom Bild nicht die Perfektion erwarte, wie bei neueren Produktionen dieses Genres. Wobei das Bild bei "Welt ohne Sonne" selbst mit einigen Schwächen, immer noch nett anzusehen ist. Die Farben wirken etwas matt und auch verblichen. Dem Film fehlt auch etwas die Schärfe und der Kontrast. Aber das alles stört nicht wirklich. Irgendwie gehört es fast schon dazu und macht diesen Film liebenswert und authentisch.

Tonbewertung:
Dem Alter des Kinofilms angemessen, kommt dieser im französischen und deutschen Dolby Digital 2.0 auf dieser DVD daher. Wieder ist es gelungen, die immer wieder fazinierenden Moderationen mit Bild und Ton in einem harmonischen Einklang zu verbinden.Noch besser in einer schon wahren Vollkommenheit, wirkt die dezente aber punktuell genaue Wahl der Musik. Sie versteht es mit ihrer mal sanften, dann wieder aufrührenden oder fast schon beängstigenden Art, die filmische Szenerie zu untermalen. Das geringe Grundrauschen im Ton fällt nur an wenigen Stellen etwas auf. Die Verständlichkeit ist zu jeder Zeit während der Wiedergabe der DVD gegeben und auch unregelmäßig auftretende Nebengeräusche im Hintergrund, stören diese nicht.

3. Film "Reise ans Ende der Welt"(1976/1977):

Bildbewertung:
Ein weiteres Highlight dieser DVD-Box ist dieser in Deutschland bisher unveröffentlichte Film von Vater und Sohn Cousteau aus dem Jahre 1976/77. Hierfür begaben sich Jacques Cousteau und sein zweiter Sohn Philippe 1975 mit der "Calypso" in die Antarktis. Eine Aussage der "Cousteaus" auf die Frage nach dem Erfolg und der Beliebtheit ihrer Filme, war frei übersetzt : Die beste Weise, Fische zu beobachten, besteht darin, selber zum Fisch zu werden." Diese Einstellung setzten sie bei der Produktion des Films "Reise ans Ende der Welt" bewusst um. So entstanden auch hier wieder Bilder, die die Antarktis in all ihrer Herrlichkeit, aber auch von ihrer brutalen, harten Seite zeigen. Erstaunlich die beeindruckenden Bilder, die trotz der extrem schwierigen Bedingungen während der Dreharbeiten entstanden sind. Mit einfachsten Mitteln versuchte die "Cousteau-Crew" den widrigen Bedingungen der Antarktis zu trotzen. Auch wenn die dabei gemachten Bilder, mit heutigen Augen und Sehgewohnheiten betrachtet, sicher nicht perfekt sind, so zeigen sie doch ein einmaliges Bild jener Zeit. Vieles was dieser Film zeigt und so nachfolgenden Generationen in Bildern vermittelt werden kann, gibt es so leider jetzt, 30 Jahre nach den Aufnahmen für diesen Film, schon nicht mehr. Da sind dann Mängel, wie schwache Farben im Bild oder der des öfteren etwas schwache Kontrast, nicht mehr so wichtig. Das Bild hat auch mit diesen Schwächen immer noch genug Kraft und Wirkung, um die Einmaligkeit dieser packenden Dokumentation zu vermitteln und das mit bester Unterhaltung.

Tonbewertung:
Auch dieser 3. Kinofilm liegt wieder im französischen und deutschen Dolby Digital 2.0 auf der DVD vor. Er bietet keinen Grund zu größerer Kritik.Die durch den Film begleitende Moderation ist gut zu verstehen. Der Ton wird nur durch ein ab und an mal stärkeres oder schwächeres Rauschen etwas gestört. Wieder einmal zeigt sich das Fingerspitzengefühl beim hinzufügen der Nebengeräusche und im Einsatz der Nachvertonung mit perfekt angepassten Musikstücken. So gelingt es auch den Ton bei diesem Film auf einem, für die damalige Zeit hohen Stand der Qualität, zu fertigen. Selbst für die heutige Zeit und auf dem Medium DVD versteht es dieser Ton zu überzeugen und zu gefallen.

Extras:
- "Die Legende der Calypso"(48 min.)
- "Tiefer, weiter, länger"(48 min.)
- "Liliput erobert die Antarktis"(50 min.)

Autor: Torsten
[...]
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am 4. August 2010
Die Filme sind Dokumentation der Geschichte, wer dies mit aktuellen Guidelines für Tierschutz vergleicht, ist schlichtweg doof. Cousteau war (zu dieser Zeit) Abenteurer und Forscher, nicht Tierschützer; er hat Fische nicht nur getötet, sondern auch gegessen. Im historischen Kontext betrachtet bieten die Filme einen hervorragender Einblick in die Anfänge der "Meeresforschung" und des Tauchens!
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am 8. Juli 2015
Wie kann sich ein solcher Mensch als Meeresforscher betiteln? Wie kann man nur einem solchen Tier-Snuff Film mit einen Oscar und Goldenen Palme auszeichnen?
Ich lese hier: "Darf bei Tauchbegeisterten nicht fehlen!", "Ein Muss für jeden Meeresliebhaber!" - Sonst gehts aber gut?! Als Taucher geht man respektvoll mit der Unterwasserwelt um und
-zehrt nicht Langusten und Hummer aus Ihren Verstecken, sodass selbst die Fühler abgerissen werden
-sprengt nicht Fische mit Dynamit aus Korallenriffen und erfreut sich eines langsam sterbenden Kugelfisches
-hängt sich nicht mit aller Gewalt an eine Schildkröte, die gerade noch mit Mühe und Not zum Luftschnappen an die Wasseroberfläche gelangt.
-gibt nicht absichtlich mit einem Scooter direkt in ein Riff Gas
-fährt nicht absichtlich über eine Gruppe von Walen inkl. Jungtier, welches (hach, wie konnte das nur passieren...) von der Schiffsschraube elendig zerfetzt wird, dann mit einem Haken herangezogen wird, um den Tier dann noch eine Kugel in den Kopf zu jagen
-lockt nicht mit einem Kadaver Haie an, um sie danach der Reihe nach aufgespießt an einem Haken an Bord zu ziehen, und sie dort mit Äxten, Stöcken und Messern massakriert und niedermetzelt

DAS IST ANIMAL SNUFF!!! Unterlegt mit freudiger Musik!! Eine Schande der Tauchgeschichte!!!
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am 6. September 2008
Beim Anschauen der DVD "Die schweigende Welt" haben mich ein ums andere Mal sehr zwiespältige Gefühle beschlichen. Auf der einen Seite ist Hr. Cousteau mit seinen Filmen und Reportagen unbestritten einer der Wegbereiter der modernen Taucherei und Meeresforschung. Auf der anderen Seite erfüllen mich als aktiven Taucher viele der gezeigten Szenen mit tiefer Abscheu. Wie hier mit offen zur Schau gestellter Ignoranz gegen das Leben unter Wasser zu Wege gegangen wird, erschüttert mich. Bspw. wird ein Pottwal-Baby durch das zu zudringliche Auffahren mit der Calypso durch die Schiffsschraube verletzt und dann - sicher um ihm weitere Leiden zu ersparen, der Fangschuss gesetzt. Im Folgenden werden die durch das Blut angelockten Haie wahllos vom Schiff aus mit der Begründung "Jeder Seefahrer hasst die Haie" massakriert und in unzähligen Mengen sinnlos abgeschlachtet. Was mit den Kadavern passiert, bleibt unerwähnt. Es ist nur zu hoffen, dass ihre Körper in irgendeiner Form der Forschung zugute kamen.

Oder es wird gezeigt, wie Korallen mutwillig abgeschlagen und in Korallenriffen die Fische per Dynamitsprengung getötet werden. Mit Stolz wird erwähnt, dass dabei nur ca. 2 von 10 Fischen an die Oberfläche kommen und eingesammelt werden können, der Rest jedoch einfach auf den Meeresboden sinkt und elend verendet.

Sicher war der Wissensstand über Ökosysteme im Allgemeinen und denen des Meeres im Besonderen zum Zeitpunkt der Filmaufnahmen sehr eingeschränkt und die Forschung sowie das Verständnis für die Tiere des Meeres ohne derartige Unternehmungen noch lange nicht so weit wie heute. Aber es tut schon weh, solche Szenen mit anschauen zu müssen. Insofern sei jedem, der noch nich getaucht ist, gesagt - Bitte nicht nachmachen!

Die rein technische Qualität der Filmaufnahmen ist aufgrund der damals verwendeten Aufnahmetechnik annehmbar, aber natürlich mit heutigen Aufnahmen nicht zu vergleichen. Wer den Aha-Effekt perfekter Aufnahmen sucht, ist hier falsch beraten. Demjenigen seien die unübertroffenen Produktionen "Unser Blauer Planet - Die Naturgeschichte der Meere" (BBC) oder auch "Deep Blue" empfohlen!

Wer jedoch ein Zeitdokument sucht und die vorgenannten Produktionen schon kennt oder besitzt, kann hier durchaus zugreifen.
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am 14. März 2014
Muß man haben wenn man sich fürs Tauchen und die Unterwasserwelt interessiert. Klar kann man über manche Szenen kontrovers diskutieren aber das war ja schließlich auch noch ne ganz andere Zeit. Und heute können wir es ja besser machen (oder "könnten"?).
Also nochmal: Kaufen, ansehen und toll finden.
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am 25. Juli 2012
Vieles würde man heute wohl anders machen, dennoch ein zeitgeschichtliches Dokument darüber wie einst Pioniere wie Cousteau begannen die Weltmeere zu erforschen. Absolut sehenswert!
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am 29. April 2010
Da erinnerte ich mich irgendwie an Kindestage und die in meiner Erinnerung putzige und engagierte Fernsehserie mit der Calypso und Meeresforschern mit lustigen roten Mützen... und dieser Zahn wurde mir wohl gleich und umfassend gezogen, denn was ich bis zum Abschalten des Filmes "Schweigende Welt" nach circa einer Stunde zu sehen bekam, schockte mich schlichtweg!

Und hier gleich die Warnung: Nicht zusammen mit Kindern ansehen! Übler Meerestier-Snuff!!!

Puh... da musste ich schon ein paar Mal tüchtig schlucken!

Monsieur Costeau und seine Hau-drauf-Crew ballern geradezu durch die dem 1956er Machgwerk namengebende "Schweigende Welt".

Gleich in den Anfängen des damals mit der Goldenen Palme ausgezeichneten Filmes besuchen Costeau und Co. ein bis dato noch von keiner Menschenseele betretenes Eiland... und sprengen mittels Dynamit ein rege belebtes Riff des Küstenstreifen.
Unter der Kommentierung, dass dies die einzige Möglichkeit der Bestimmung noch nicht bekannter Arten sei, werden hunderte schock-verendeter Fische gezeigt, eingesammelt, in offenen Schalen am Strand in Formaldehyd gelegt... oder mal kurz getötet oder ersticken gelassen, wenn sie vielleicht doch den costeau'schen Angriff überlebt haben!

Nach einem geradezu lächerlich inszenierten Exkurs in Sachen Tiefenrausch und seiner Konsequenzen, wird mit dem Schlachtschiff Calypso auf eine Herde Wale zugehalten!

Und... promt... heftiger Zusammenstoss mit einem der Riesensäuger! Und... Wal schwer verletzt!

Spektakulär wird kommentiert, dass sich der Rest der Walherde nun des verletzten Artgenossen annimmt... und gleichzeitig wird wieder die Verfolgung aufgenommen... mit dem Ergebnis, dass jetzt ein Baby-Wal überfahren und schwer von der Schiffsschraube massakrieret wird!

Und... wieder spektakuläre Verfolgung des schwerst verletzten Wal-Kindes, das wiederum den Anschluss an Eltern und Herde verliert und blutend und geradezu zerfleischt zurück bleibt!

Und was soll den Herren Meeresbiologen da schon noch übrig bleiben...?

Richtig... dem Leiden des Tieres muss ein Ende gemacht werden!! Aber nicht schnell, sondern mittels eines Enterhakens wird es an die Calypso herangezogen, um dann endlich per Kopfschuss erlöst zu werden! Übrigens musste hier natürlich mit der Kamera voll draufgehalten werden! Unangenehm blutig... irgendwie direkt sadistisch!

Pah...

Dann kommen Haie, die anfangen, den kleinen Wal regelrech zu zerfetzen!

Kommentation vom grossen Costeau: Da Taucher (also die Calypso-Crew) ja naturgemäss einen Hass auf Haie in sich trügen, handeln die Männer instinktiv... und unfassbar brutal und sadistisch!

Die Haie werden mit dem Kadaver angelockt, um dann mit Enterhaken an Deck der Calypso gezogen, um dort mit Äxten und Hämmern hemmungslos erschlagen zu werden!

Was wiederum mit den Kadavern der abgemetzelten Haifische passiert oder angestellt wird, bleibt der Film dem mittlerweile echt geschockten Zuschauer schuldig!

Nach einer Stunde preisgekrönten Tier-Snuff hab ich schlapp gemacht... und irgendwie die Lust auf die anderen beiden inneliegenden Filme verloren!

Mit Tierschutz scheint es 1956 einfach noch nicht weit her gewesen zu sein... was allerdings lange kein solch konsequent brutales, wenn nicht ignorantes, widerliches und keinesfalls professionelles Vorgehen rechtfertigt!

Au weia...!

Ansonsten mutet hier oder besser auf der Calypso so ziemlich alles sehr inszeniert an... wenn nicht sogar komplett konstruiert!

Empfehlung: Lieber DIE TIEFSEETAUCHER (The Life Aquatic) mit Bill Murray ansehen. Dabei handelt es sich um eine Hommage bzw. Parodie auf das ganze Costeau-/Calypso-Geschehen, die sich erträglicher Weise mit der Inszenierung von Gestellten Naturereignissen und nicht mit dem Abschlachten von Tieren beschäftigt!
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am 25. Mai 2009
Cousteau schimpft sich Meeresforscher, begegnet in seinem Film "Die schweigende Welt" seinem Metier, dem Ozean und seinen Lebewesen, respektlos und gnadenlos. Er mag das Gerätetauchen revolutioniert haben, hat aber im Bereich des Umweltschutzes versagt.
Sein Schiff hält mit hoher Geschwindigkeit auf eine Pottwalherde zu. Der Rumpf eines Pottwalbabys gerät in die Schiffsschraube und es muss elendig verbluten, bevor es den "Gandenschuss" erhält. Dabei wird den Walen noch Unvorsichtigkeit und falsches Einschätzen der Gefahr "unterstellt".
Die durch den Kadaver angelockten Haie werden mit Haken an Bord gezogen und alle nacheinader abgeschlachtet, während Propaganda betrieben wird: "Haie- Die Feinde der Taucher und Seefahrer". Man kann nur hoffen, dass jetzige Betrachter sensibilisierter für den Hai als schützenswertes und bedrohtes Lebewesen sind.
Ganz zu schweigen von dem verwendeten Dynamit als "einzige" Methode, die Fische in ihrem Bestand aufzunehmen oder das Zerstören der Korallen mit einem Hammer.
Der Film ist sehr enttäuschend und beschämend und hätte den Titel "Die ZUM Schweigen GEBRACHTE Welt" eher verdient.
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am 4. März 2011
dieser film hat mein bis dahin positives bild von cousteau ordentlich ENT-täuscht.
zeitweilig habe ich den eindruck gehabt , in diesem film seien grosse jungs im suff aufs meer gezogen und hätten dort mal richtig dem rambo herausgelassen.
wie hier im bild der zuschauer mit ansehen muss , wie korallen zerstört werden , ein walbaby durch dummes schiffsmanöver in der schraube tötlich verletzt wird , wie daraufhin herannahende haie sinnlos abgeschlachtet werden , weil sie ja der "totfeind des tauchers" sind , wie später dann riesenschildkröten als schaukelpferde herhalten müssen , .... - das alles macht mich nur furchtbar sauer und wirft in mir in die frage auf , wie cousteau es zu solch einer berühmtheit bringen konnte , wenn er gleichzeitig solche szenen in seinen dokumentarfilmen einsetzt .
langusten werden brutal an den empfindlichen fühlern aus ihrem versteck gezogen , eine dynamitsprengung unter wasser soll veranschaulichen , was auf diese weise mit fischen passiert , die sich in nähe der detonation befinden, um sie dann auf leichte art und weise preparieren zu können.

...die liste der scheusslichkeiten könnte noch länger werden - ich mags aber nicht mehr aufzählen.
ich habe die DVD in den müll geschmissen . sie taugt nicht einmal mehr als abschreckendes schulmaterial !

meinerseits 0 sterne für diese DVD , dafür mindestens 5 dicke minusstriche , die nie mehr ausradiert werden können
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