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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endstation?, 15. Februar 2006
Von 
B. Gutleben (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Seventh Sojourn (Audio CD)
"Seventh Sojourn" ist das siebte und letzte Album aus der überaus produktiven und erfolgreichen Phase der Moody Blues während der Jahre 1967 bis 1972.
Aus heutiger Sicht ist längst klar, dass die Gruppe nach ihrer kreativen Pause und vorläufigen Trennung in der Mitte der 70er Jahre nicht mehr an die großen Zeiten anschließen konnte.
Aber einige Kritiker hatten schon damals das Gefühl, dass der "siebte Aufenthalt" wie eine Endstation wirkte.
Statt Inspiration strahlen die Moody Blues auf diesem Album eher Resignation aus - schon die unbelebte Phantasielandschaft auf dem Cover wirkt düster und brüchig.
Mike Pinder und Justin Hayward zeichnen ein pessimistisches Bild der Gegenwarts-Welt ("Lost in a lost World", "The Land of Make-Believe"). Das Motiv des inneren oder äußeren Exils klingt an ("When you're a free Man" von Mike Pinder), als heilversprechender Gegenentwurf zur unerlösten Welt bleibt nur die Zweisamkeit und Liebe ("You and me" von Justin Hayward / Graeme Edge bzw. "For my Lady" von Ray Thomas oder "New Horizons" von Justin Hayward). Eigentlich ist es hier am ehesten noch John Lodge, der die alte Fahne hochhält - nicht von ungefähr hat diesmal er die beiden durchaus erfolgreichen Singles beigesteuert. Während das spannungsreiche "Isn't Life strange?" auch von der allgemeinen Skepsis infiziert scheint, ist das abschließende "I'm just a Singer in a Rock and Roll Band" eine mitreißende rhythmische Nummer mit positiver Ausstrahlung: die Musik ist in der Lage, Brücken zu schlagen und Grenzen zu überwinden...
Musikalisch gesehen ist dieses Album schlichter (aber nicht unbedingt schlechter) als die vorangegangenen. Es befinden sich nur acht Stücke auf der Scheibe (meines Wissens haben alle anderen Alben der Moody Blues mehr Tracks). Obwohl auch hier wieder die Stücke nahtlos ineinander übergehen, stehen sie doch alle für sich; es gibt auch kein Wiederaufgreifen von Themen oder so etwas wie Part I und II. Die ganze Aufnahme wirkt recht strukturiert und diszipliniert, so etwas wie Spielfreude blitzt nur in den schnelleren Partien der John-Lodge-Stücke auf - wobei es mich persönlich immer wieder ärgert, dass Justin Hayward gegen Ende des eigentlich beswingten "You and Me" auf der Gitarre immer die gleiche Passage wiederholt, statt endlich mal ein Solo zu riskieren (er kann's doch...)
Wieso kamen die Moody Blues, die dem Progressive Rock wichtige Impulse gaben, an dieser Stelle nicht mehr weiter? Lag es an der Zeit - der Geist der Flower-Power-Bewegung, von Woodstock und Studentenbewegung ebbte ab, manche Illusionen gingen verloren, einige stellten sich den harten gesellschaftlichen Realitäten, andere drifteten ab oder zogen sich ins private Glück zurück?
Ich kenne die Biographien der Band-Mitglieder zu wenig, aber kam nun nicht auch bei ihnen die Phase der Familiengründung? Schon wenige Jahre später widmete Ray Thomas ein Lied seinem Sohn, ließ Justin Hayward Frau und Tochter auf seinem ersten Solo-Album mitsingen. Die "wilden Jahre" waren 1972 vorüber...
Aber wie auch immer: in der klassischen Moody-Blues-Sammlung sollte diese Scheibe nicht fehlen. Ich höre ab und zu immer wieder rein und bin mir im Voraus nie sicher, welches das nächstes Mal mein Lieblingsstück sein wird.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung: geniale Bonustracks!, 30. November 2008
Von 
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Rezension bezieht sich auf: The Seventh Sojourn (Remastered) (Audio CD)
Über die Wunderbarkeit (gibt es dieses Wort überhaupt?) des Albums SEVENTH SOJOURN von 1972 ist schon alles Wichtige gesagt worden.

Das erneute Remastering von 2008 klingt noch einmal geringfügig besser als jenes von 1997. Das 20-seitige Booklet enthält seltene Fotos, ein interessantes, sehr ausführliches Essay, sowie die Songtexte. Das eigentlich Bedeutetende an dieser Ausgabe sind aber die vier nach so vielen Jahren entdeckten Bonustracks!

"Isn't Life Strange", dieses seltsame Lied von John Lodge, erscheint hier zum allerersten Mal in der damals eigentlich gedachten Version von satten 8 Minuten und 10 Sekunden Länge. Es glänzt mit einem wunderbaren Mittelteil von Keyboarder Mike Pinder, und endlich begreift man, wie genial der Titel hätte werden können, wenn man ihn damals nicht auf eine Länge von sechs Minuten 'verstümmelt' hätte.

Die instrumentalen basic tracks von "You and Me", das um einiges länger ist, als der auf dem Album veröffentlichte Song, und dem himmlisch traurigen "Lost in a Lost World" zeigen, wie unglaublich sorgfältig die Moody Blues im Studio gearbeitet haben.

"Island", eine aus unerfindlichen Gründen bisher unveröffentlichte Komposition von Justin Hayward, wurde im Februar 1973 aufgenommen und gibt eine Ahnung davon, wie sich das achte Album der Moody Blues hätte anhören können, wenn man sich nicht getrennt und statt dessen auf mediokre Duo- und Soloprojekte konzentriert hätte. Aber sie hielten es nach vielen intensiven gemeinsamen Jahren halt einfach nicht mehr miteinander aus. Und so entbehrte das Meiste, was dann wieder ab 1978 bis in die jüngste Vergangenheit hinein noch folgte, jener traumhaften Bandmagie der Zeit zwischen 1967 und 1973, in der Mike Pinder, Justin Hayward, John Lodge, Greame Edge und Ray Thomas Pionierarbeit leisteten und Maßstäbe setzten.

Was bleibt zu sagen? Eigentlich nur Eines: danke, danke, danke für die High-Quality-Ausgrabungen aus den Tiefen der Tonarchive. Diese Ausgabe von SEVENTH SOJOURN ist ein absolutes 'must have' für jeden wirklichen Fan der Moody Blues!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das letzte Meisterwerk vor der Trennung, 23. Januar 2004
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seventh Sojourn (Audio CD)
Als die Moody Blues dieses Album aufnahmen, waren sie seit Jahren in unveränderter Besetzung zusammen und gehörten zu den zehn erfolgreichsten Bands der Welt. Die Gruppe besaß sogar eine eigene Boeing 707, mit der sie und einige wenige Begleiter bei ihren Tourneen um die Erde reisten. 'Eines Tages musste ich im Flugzeug von ganz vorne nach ganz hinten zur Toilette. Als ich durch die Maschine ging, merkte ich auf einmal, dass da niemand anders außer mir war, und das war ein sehr leeres Gefühl. Es war der Exzess des Rock and Roll', erinnert sich John Logde 25 Jahre später im Booklet zur remasterten CD-Ausgabe von SEVENTH SOJOURN. Stress und Isolation des Rockstar-Lebens hatten deutliche Spuren hinterlassen.

Durchaus passend zur damaligen Stimmung in der Band zeigt das Artwork von Phil Travers eine völlig ausgestorbene Landschaft und gehört, wie so viele Plattencovers der Moody Blues, zu den beeindruckendsten der Rockgeschichte. Wer das Glück hat, noch die alten 30x30-cm-LPs zu besitzen, wird das vielleicht bestätigen können.

Keyboarder Mike Pinder, zu jener Zeit in einer schwierigen persönlichen Phase und auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, eröffnete das siebte Album der Moody Blues mit dem meisterhaft düsteren "Lost In A Lost World" und den Worten 'I woke up today, I was crying / Lost in a lost world'. Es folgt eine Auseinandersetzung mit Aggression, Gleichgültigkeit und Egoismus, die in ihrer Gesamtaussage erschreckend aktuell geblieben ist: 'Verloren in einer verlorenen Welt'.

Justin Haywards unglaubliches "New Horizons" kommt musikalisch nicht viel heiterer daher, zeigt aber textlich zumindest ein wenig mehr Optimismus. Seine beiden Gitarrensoli scheinen geradezu himmelwärts zu streben und sind einfach zum Heulen schön.

Man könnte Ray Thomas' "For my Lady" als puren Kitsch bezeichnen, doch für mich ist es mit seiner nahezu volksliedhaften Einfachheit eines der innigsten Liebeslieder aller Zeiten. Es wurde häufig bei den Auftritten der Moody Blues gespielt und befindet sich auch auf dem schönen Album LIVE AT RED ROCKS.

Genau wie "Isn't Life Strange" von John Lodge, das trotz sechs Minuten Länge eine der erfolgreichsten Singles der Gruppe wurde. Legendär das seltsam länglich dahingesungene 'Isn't life stra - ha - ha - ha - hange' und das sich wiederholende, quälend lange Warten auf den dann geradezu ekstatisch explodierenden Refrain.

Mit "You And Me" folgt der wohl straighteste Song der Platte, während "The Land Of Make-Believe" ein unerkannter Klassiker von Justin Hayward ist. Toll seine Gitarrenarbeit, geradezu magisch schön der Refrain: 'So fly little bird / Up into the clear blue sky / And carry the word / Love's the only reason why ...'.

Mike Pinders "When You're A Free Man" ist wiederum sehr melancholisch und entfaltet seine ganze Wirkung, wenn man es schön laut hört. Das Mellotron unterstreicht perfekt die dunkle und traurige Stimmung dieser Nummer, die von der Sehnsucht nach einem sehr guten Freund erzählt, der ins Ausland gegangen ist, um dort seinen Seelenfrieden zu finden. Auf mich wirkt der Text aber eigentlich wie ein Gespräch mit Pinders eigenem Ich.

Das Album endet mit dem Hit "I'm Just A Singer (In A Rock And Roll Band)", den fast jeder Rockfan schon einmal gehört haben dürfte. Herrlicher Satzgesang von allen fünf Moodies und ein unwiderstehlicher Rhythmus, bei dem man einfach mit muss.

Nach dieser Platte und einer anschließenden, mörderisch langen Welttournee trennten sich The Moody Blues, um erst Jahre später wieder zusammenzukommen. SEVENTH SOJOURN aber ist, wie alle ihre Alben zwischen 1967 und 1972, ein progressiver Meilenstein der Rockgeschichte, und nicht ohne Grund hat ihre Musik zahllose andere Bands beeinflusst. Dafür nur ein, ganz konkretes, Beispiel: Die Gruppe Pendragon verwendet in ihrem Song "The Last Man On Earth' von 1993 gleich zwei Mal die Melodie und den Satz 'But I'm never gonna lose your precious gift' aus dem oben erwähnten Moody-Blues-Titel "New Horizons". Zwar änderten Pendragon das Wort 'gift' (Geschenk) in das Wort 'heart', aber davon abgesehen bleibt es ein vollkommenes Zitat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Endstation der Extraklasse!, 14. Januar 2008
Von 
Daniel Zynda (TaoYuan, Taiwan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Seventh Sojourn (Audio CD)
"Seventh Sojourn" war das siebte Studioalbum der DERAM-Jahre von den Moody Blues (1967-1972). Was '67 mit den "Days of future passed" begonnen hatte, endete 5 Jahre später mit dieser LP. In diesen 5 Jahren hatten die Moodys mindestens eine LP pro Jahr veröffentlicht, und dennoch immer die Qualität gewahrt, einen wirklichen Ausfall gab es nicht.

Und auch dieses "finale" Album versprüht die typische Moody Blues-Magie, immernoch innovativ und mit einmaligen Songs gespickt. Das Klangewand hat sich kaum geändert, es schimmert aber jetzt (1972!) ein wenig der Sound des Seventies' Soft-Rock durch. War das vorherige Album "Every good boy deserves favour" etwas einmaliges für die Zeit, so ist "Seventh Sojourn" lediglich gut, und man fühlt einfach, das der Band drohte, die Luft auszugehen. Hier schafften sie es nocheinmal, Acht gute Songs auf eine LP zu packen, die sehr reif klingen, und auch Größe haben. Die aber auch Abschiedsstimmung verbreiten, es war die Endstation für die Moodys.

Nach dieser LP verschwand die Band für 6 Jahre, und konnte später nie mehr an diese fünf goldenen Jahre anknüpfen. Fünf Jahre, in denen sie LP's schufen, von denen jede einzelne einen Platz in der Musikgeschichte inne hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das letzte Album aus der Classic-Phase – so klingt es auch teilweise.., 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Seventh Sojourn (Remastered) (Audio CD)
...und das ist aber nicht negativ gemeint. Noch einmal gelingt es der Band 8 qualitativ gute bis sehr gute Songs in Szene zu setzen, die aber teilweise sehr melancholisch und deprimiert/düster daherkommen. Irgendwie überkommt einen das Gefühl, die Band spürt das sich etwas verändern wird.
„Lost in a lost world“ von Mike Pinder ist hierfür ein sehr gutes Beispiel. Ein vom Mellotron getragene, traurige Nummer, die kaum Hoffnung zulässt. Zum Weinen schön. Etwas mehr Sonne bietet uns Justin Hayward mit „New horizons“ an. Schwelgerisch und traumwandlerisch mit zartem Gesang umgesetzt. Dann folgt „For my lady“ von Ray Thomas. Eine mit britischem Slang vorgetragene, wehmütige Seemanns-Ballade. Sehr simpel eigentlich, aber mit überraschend hohem Erinnerungswert. John Lodge ist an der Reihe mit „Isn't life strange“. Hier hat man meiner Meinung nach einen Fehler begangen. Hier wäre mehr wirklich mehr gewesen. Im Bonusmaterial befindet sich die Lang-Version dieses Stückes mit einem großartigen Mellotron-Mittelteil, der hier völlig fehlt. Was hier bleibt ist, dass Lodge dreimal die Strophe und ebenso oft den stimmungsvollen Refrain singt – etwas einfallslos wie ich finde. Die Langversion des Stückes wäre die bessere Wahl gewesen. Mit „You and Me“ von Graeme Edge und Justin Hayward wird das Tempo angezogen. Schön, poppig und eingängig mit einprägsamen Refrain. Zum Schluss wiederholt sich das Gitarren-Riff vielleicht etwas zu oft. „The land of make believe“ stammt auch von Hayward und kann mich voll begeistern. Ruhig beginnend steigert es sich allmählich in einen opulenten Refrain mit Mellotron-Teil, getragen von Haywards sanftem Gesang. Mike Pinder folgt mit „When you're a free man“. Es ist erneut eine recht düsterer, wenig Licht spendende Nummer von ihm. Gemächlich vorgetragen, für die ruhigen, stillen Momente im Leben. Ein Song der mit zunehmenden Hören noch wächst. In nahezu völliger Stille setzt langsam die Schlussnummer „I'm just a singer (in a Rock and Roll Band) von Lodge ein und bildet einen totalen Kontrast zum bisher gehörten. Eine schnelle vorwärts gehende Rock-Nummer. Geht total gut ins Ohr mit herausragendem Bandgesang. Einen solchen Song hätte man nicht unbedingt erwartet auf dem Album, aber er bildet dennoch einen hochwertigen Abschluss.

Das Bonusmaterial bietet die bessere Langversion von „Isn't life strange“, sowie „You and me“ und „Lost in a lost world“ als Instrumentalversionen. Speziell letzteres finde ich auch ohne Gesang sehr beeindruckend. Schließlich folgt noch „Islands“ von Justin Hayward, welches wohl für ein Nachfolgealbum gedacht war. Ein sehr guter Song mit einem James-Bond-artigem Mellotron-Anteil wie ich finde. Dieser Song hätte den Weg dieses Albums fortgesetzt.

Das letzte Album der „Classic-Album“-Phase von Moody Blues ist ein sehr würdiger Abschluss dieser Band-Phase und kann noch einmal mit durchgängig gutem bis sehr gutem Material aufwarten. Das ist mir noch einmal 4,5 Sterne wert. Ich werte hier auf, da die Langversion von
„Isn't life strange“ und auch „Islands“ einen echter Mehrwert darstellt.

Leider konnte die Band nach Ihrem Comeback 1978 nicht einmal annähernd die Qualität erreichen, welche sie in der Classic-Phase besaß. Man muss allerdings respektieren, dass es auch Hörer gibt, die Moody Blues gerade wegen ihrer Songs ab 1978 besonders mögen. Einige gute bis ordentliche Songs sind ihnen ja auch noch gelungen. Am meisten schmerzt mich halt der Weggang von Mike Pinder. Andererseits hätte dies wirklich einen so großen Unterschied gemacht? Auf dem Comeback-album „Octave“ war er noch dabei und dennoch was das Album keine Großtat mehr. Man kann den Lauf der Dinge halt nicht mehr ändern. Die Moody Blues bleiben für mich eine großartige Band und hätten weit mehr Beachtung verdient!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das vorläufige Ende einer grossen Band, danach waren es nicht mehr dieselben, 2. August 2009
Rezension bezieht sich auf: The Seventh Sojourn (Remastered) (Audio CD)
Ausgebrannt,ausgepowert, bedingt durch monatelange Welttourneen, gelang ihnen der letzte große Wurf der "7" von "Days of Future Passed" bis eben "Seventh Sojourn". Aber es war kein Konzept-Album mehr wie alle Alben vorher, sondern mehr eine Anreihung der Songs. Irgendwie schien doch die "Luft" heraus zu sein.

Chartnotierung:No.1 in England und den USA.Auch vorderste Plätze in Europa.Millionenfache Vorbestellungen gab es schon vorher.

1972/1973 war ihr besonderes Jahr.In Amerika herrschte eine Moody-Hysterie und sie waren zu der Zeit die populärste englische Band in Amerika.Mike Pinder wurde wie der Papst dort verehrt.Der Madison Square Garden innerhalb von ein paar Stunden ausverkauft.Für die noch draussen wartenen ca.20.000 Fans,wurde noch am selben Tag ein Zusatzkonzert angehängt.Für 100.000 verkaufte Tickets innerhalb von 2.Jahren im Madison Square Garden, erhielten sie dann den "Golden Ticket-Award".

Selbst ihr 67er -Album "Days of Future Passed" und die daraus ausgekoppelte Single:"Nights in White Satin",erhielt jetzt nach 5.Jahren die Reputation mit der Chartnotierung No.2.Glaubten doch tatsächlich die Amerikaner,dass dies eine neue Veröffentlichung ist. "Seventh Sojourn" und "Days of Future Passed" teilten sich die Chart-plätze (1-3).Waren die Moodies endgültig zu den ganz großen Rock-Stars aufgestiegen.

Zur Musik: Schöne mehrstimmig getragene Songs prägen dieses Album. Der einzigste Ausfall hier ist: I'AM JUST A SINGER ....., da Moody Blues nichts mit Rock and Roll am Hut haben.

Diese SACD-Ausgabe ist klanglich eine Bereicherung.Die Bonustracks als Instrumentaldemos wunderschön.

Der bisher unveröffentlichte Song:"ISLAND" von 1973, dürfte wohl der letzte aufgenommene Song bis 1978 gewesen sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum erst jetzt ?, 14. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Seventh Sojourn (Audio CD)
Ich bin mittlerweile 52 Jahre alt und der Musik der Spät-60er insbesondere aber der 70er zutiefst verbunden. Meine immer noch geliebten Music-Heroen sind YES, Genesis (wen wundert's = Gabriel-Ära ) Pink Floyd Wishbone Ash und und und ... Damals hatte ich einen guten Schulfreund, der mir immer von Moody Blues vorschwärmte...ich habs als ein seichtes, ohne von musikalischem und intelktuellem Tiefgang geprägtes Popgesäusel abgetan ... weil es mich damals einfach nicht " berührte "

Heute bzw jetzt im Jahre 2010 höre ich " Seventh Sojourn " zum ich weiss nicht wievielten MAL und kann mich einfach nicht satthören ... jedes Stück ein absoluter Volltreffer .... ABER absolut himmmlisch " New Horizons " ( wollen sogar meine miitllerweile fast/ganz volljährigen Kinder - vielleicht sind sie ja verliebt ^^ ? - immer wieder hören ) und "Isn't life strange".

Wer neugierig geworden ist, sollte letzteren Titel ( Isn't life strange ) mal bei YouTube eingeben und dann die Liveaufnahme aus der Roval Albert Hall ... auch wenn's schwer fällt^^ Augen zu und zuhören
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The End Of An Era!, 21. April 2007
Von 
Martin A Hogan "Marty From SF" (San Francisco Bay Area) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Seventh Sojourn (Sacd) (Audio CD)
Considered to be the Moody Blues last cohesive album, "Seventh Sojourn" contains the same high quality of songwriting and instrumental brilliance of any predecessor. Remastered from the original quadraphonic tapes, this SACD 5.1 surround recording takes full advantage of the original recordings. An added bonus is four extra tracks never before heard. There is the original extended eight plus minute version of "Isn't Life Strange" by John Lodge that contains a wonderful central instrumental piece. Recorded at Mike Pinder's `Beckthorns' recording studio, the instrumental, "You And Me" contains great mellotron work (or the Chamberlain) and also pushed the envelope for ethereal sound. The instrumental bonus of "Lost In A Lost World" also gives a new spiritual meaning to the original song version. The last bonus song, "Island" is heard here for the first time, having never made it to "Octave". It is a brilliant Hayward ballad that should have been released years ago.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moody Blues: The Seventh Sojourn, 5. Juli 2014
Von 
Manfred Trojahn "mano04" (Gelsenkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Seventh Sojourn (Remastered) (Audio CD)
Habe die CD zur Vervollständigung meiner Sammlung gekauft. Als großer Fan dieser Gruppe (nach so vielen Jahren immer noch!)
besitze ich die Vinyl-LP`s. Daher ist es eine gute Idee, diese wie auch alle anderen CD`s der Band Remastered und mit Bonustracks zu veröffentlichen, die ich bisher zum Teil nicht kannte.
Wer gute Musik aus den späten 60ern und 70ern sucht, sollte einmal hineinhören. Vielleicht wird man dann selbst noch zum Fan dieser fantastischen Band.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Platte!, 28. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seventh Sojourn (Sacd) (Audio CD)
Die letzte der meiner Meinung nach sieben stärksten Moody Blues Platten, angefangen von "Days of future passed". Auf einer Stufe mit "To our children`s children`s children" und "A question of balance".
Außer den beiden bekannten Songs "Isn`t life strange" und "I`m just a singer in a rock and roll band" sind besonders hervorzuheben: "You and me" und "New horizons" Die beiden nicht ganz so starken songs, was nicht heißen soll, dass diese schwach sind, sind "Lost in a lost world" und "When you`re a free man". Von den Bonustracks ist besonders die Alternativversion von "Isn`t life strange" zu loben.
Fazit: aus meiner Sicht eine uneingeschränkt empfehlenswerte Platte!
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The Seventh Sojourn (Remastered)
The Seventh Sojourn (Remastered) von The Moody Blues (Audio CD - 2008)
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