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Kundenrezensionen

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am 20. Juni 2005
In den vergangenen 18 Jahren hatte ich fast vergessen, woher ich diesen Spruch kannte - jawohl, es war genau dieser Film, der für einige unvergessliche Zitate herhalten musste.
Die Grundidee des Films ist die Geschichte eines kleinen Jungen, der "nur mal kurz weg war" und sich auf einmal ein einer ihm fremdgewordenen Welt wiederfindet. Die Umsetzung, die auf viel überzeichnetes Spektakel verzichtet und deren Effekthascherei sich auf ein - auch nach heutigen Massstäben noch ungewöhnliches und originelles - Raumschiff beschränkt, ist einfach nur rundum gelungen.
Der schönste Teil des Films - und der, der in der Familie fraglos für immer für das größte Sehvergnügen sorgen wird - ist der eigentliche Flug, den das Raumschiff "Max" und der kleine David mit vielen witzigen Einlagen garnieren.
Sehr überzeugend ist auch die Perspektive eines Kindes dargestellt, für das die verstrichenen 8 Jahre bedeuten, dass es die Lieblingsserie im TV schon ewig nicht mehr gibt, stattdessen skurrile Musikvideos (haben wir uns sowas damals wirklich freiwillig angesehen?) das Programm regieren, Cola in fünf Geschmacksrichtungen erhältlich ist und wildfremde Leute im Elternhaus wohnen - und die eigenen Freunde alle schon 20 sein müssten!
Auch der Gesamtaufbau des Films ist gelungen - da der Titel und der Begleittext keinen Hehl daraus machen, worum es geht, wird am Anfang viel mit Bildern gespielt, und anders als David, der sich nur auf die Feier zum 4. Juli freut, sieht der Zuschauer irgendwie überall Ufos. Erstaunlicherweise ist dieser Anfangspart auch der Teil des Films, bei dem zuschauende Kinder am ehesten einen "Händchenhalter" benötigen - obwohl an sich nichts schlimmes passieren kann, hat die Atmosphäre teilweise etwas bedrückendes.
Später hingegen fiebert man nur noch mit David mit, hat Spass an den Kapriolen von "Max", schüttelt den Kopf über die - wie üblich völlig überzogen reagierenden - Behörden... ...und entdeckt dabei rein zufällig, warum Sarah Jessica Parker einem in L.A. Story schon irgendwie so bekannt vorkam - eben, hier spielte sie schon eine Schlüsselrolle!
Obwohl die DVD die Möglichkeiten des Mediums nicht mal im entferntesten ankratzt (keine zusätzliche Originaltonspur, keine Extras, ein 5.1-Ton, bei dem ich die 5.1 irgendwie noch suche) ist der Film an sich ein Muss. Daher gebe ich trotz allem 4 Sterne (5 für den Film, mit Mühe 3 für die DVD).
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am 15. März 2006
Kinder, die mit Ausserirdischen Abenteuer erleben, sind in den 80ern kein seltener Stoff für Filme. Neben "E.T." der diese kleine Welle lostrat gab es unter Anderem noch "Explorers" mit River Phoenix, wo Kids sich ein Raumschiff basteln, mit dem sie bei skurrilen Aliens vorbeischauen.
"Der Flug des Navigators" ist ein grossartiger Film für Kinder und Jugendliche, wenn diese damit leben können, daß die Effekte nicht so bombastisch sind, wie man es von heutigen Filmen gewohnt ist. Billig wirken die Effekte aber keineswegs, sondern sind immer glaubhaft inszeniert.
Die Story ist spannend, gut aufgebaut und originell, denn es geht um mehr als nur "Junge fliegt in UFO". Der Regisseur weiss offensichtlich, was für Wünsche, Hoffnungen aber auch was für Ängste man als Kind hat. Dazu gehört die Angst vor dem Erwachsenwerden und den Veränderungen, der Verlust der Geborgenheit als Kind in einer Familie. Es geht auch ein wenig um Streitigkeiten zwischen Brüdern. All das sind Aspekte der Handlung.
Der Film vermittelt sehr wertvolle Botschaften hierzu, ohne sie plump vortragen zu müssen und er macht eine Menge Spaß.
Der einzige Grund, warum er keine 5 Sterne von mir kriegt ist die nicht vorhandene Ausstattung der DVD und die enttäuschende Bild- und Tonqualität.
Das Bild hat zwar keine Kratzer oder ähnliche Alterserscheinungen, ist aber deutlich unschärfer und kontrastärmer als es bei einer neuen VHS-Kassette der Fall wäre. Der Ton leiert manchmal dezent und wurde ebensowenig überarbeitet wie das Bild, sehr schade um den genialen Soundtrack von Alan Silvestri, der viel zur Atmosphäre beiträgt.
Da aber bei diesem recht wenig bekannten Film wohl nicht mit einer besser ausgestatteten Special Edition oder Ähnlichem zu rechnen ist, müssen wir wohl genügsam sein.
Ich bin einfach froh, daß es diesen Film überhaupt wieder zu kaufen gibt, auch wenn die DVD schwer enttäuscht.
Wer Filme im Geiste von "Die Goonies", "Joey" oder eben "E.T." mag, der ist hier richtig.
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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2011
Nicht erst bei "Independence Day" gelang es per Schatten auf eine Raumschiff-Thematik einzustimmen. Hier tun es eine Frissbeescheibe am Himmel als erste Einstellung, wenn man noch nicht weiß, was hier auf einen zu kommt und wenig später der Schatten eins Zeppelins, bevor man diesen sieht.
Doch ist "Der Flug des Navigators" kein Sci-Fi-Blockbuster, noch auf einer Stufe mit "E.T.", wie der Hüllentext sagt. Dazu ist der Film zu anders, auf seine Art einzigartig. Mir geht es da wie vielen Rezensenten. Als Teenie irgendwann mal im TV gesehen, aber nie vergessen, weil der Film das gewisse etwas hat, bzw. viele Dinge, die den Film aus der Masse heraus hebt.
Im Prinzip ist er ein flotter kleiner Familienfilm, der seine Spannung anfangs draus bezieht, wie es sein kann, das der 12jährige David, abends seinen kleinen Bruder abholen soll, einen Hang runter rutscht und als er nach Hause kommt andere Menschen in seinem Elternhaus wohnen und 8 Jahre vergangen sind, ohne das man als Zuschauer einen Grund dafür erkennen konnte.
Das und das Auftauchen eines kleinen havarierten Raumschiffes sorgen für einige Spannung.
Doch wie die ersten 45 Minuten eben diese Spannung dominiert, dominiert danach der Humor, wenn David und der Zuschauer das kleine Raumschiff kennenlernen - wohl das schrägste Raumschiff der Filmgeschichte. Freche Sprüche, tolle Luftaufnahmen tun ein übriges und spätestens, wenn eine der außerirdischen Spezies in dem Raumschiff, der sogenannte Puckmarin zu einem Song der Beach Boys mit dem Victory Zeichen an der Hand swingt, liegt man vor Lachen auf dem Boden. Doch natürlich wird in dieser zweiten Hälfte auch das Geheimnis um die 8 Jahre gelöst.
Einen großen Beitrag zum Flair des Films leistet auch der Soundtrack von Alan Silvestri, der jede Stimmung des Films, die Spannung, das Mysteriöse, das Humorige aber auch die emotionalen Seiten perfekt trifft.
Schade, dass Silvestries Score zu "Der Flug des Navigators", anders als die zu "Zurück in die Zukunft" oder "Forrest Gump" heute nicht mehr erhältlich ist. Doch der Film an sich bietet auch heute noch erstklassige Unterhaltung die einen auch emotional berührt und wie gesagt nicht mit "E.T." verglichen werden muss, weil er seine ganz eigene Klasse hat.
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am 30. November 2010
so schwärmten Kritiker Ende der 80er-Jahre. Und das "Wall Street Journal" behauptete: "Der beste Familienfilm seit "ET" (Steven Spielberg 1982).
Wird der Flug des Navigators diesen Positiv-Aussagen gerecht?
Ich stelle mir vor, was folgende Szene wohl aus mir gemacht hätte: Ich bin in Gedanken 12 Jahre alt, stürze im Wald eine kleine Böschung hinab und bin kurz weggetreten. Ich wache auf, sortiere meine Glieder, zum Glück sind keine Verzierungen abgebrochen, gehe nach Hause...
und buchstäblich a l l e s ist verändert: In meinem Elternhaus wohnen fremde Menschen. Keiner versteht, was ich will, keiner kennt mich, meine Eltern, mein kleiner Bruder und der Hund sind nicht da, wo sie vor einer halben Stunde noch waren, wo sie eigentlich noch immer sein sollten...und nach langem hin-und-her bei der Polizei erfahre ich, dass ich schon vor 8 Jahren für tot erklärt wurde. Ein schrecklicher Gedanke. Aber so beginnt die eigentliche Handlung diese wunderschönen Films!

David Freeman (Joey Cramer) erfährt so nach und nach folgendes: Er wurde vor 8 Jahren von einem Raumschiff entführt und sollte nach eingehenden Untersuchungen auf dem Heimatplaneten des Raumschiffs wieder an den Ort und die Zeit der Entführung zurückgebracht werden. Das mit dem Ort hat wunderbar funktioniert, das mit der Zeit nicht! Das Raumschiff ist in elektrische Turbulenzen geraten, hat dadurch die gespeicherten Informationen für den Rückflug verloren, und wäre ohne den kleinen David nicht mehr in der Lage, nach Hause zurückzufinden, denn diese Informationen wurden - welch ein Glück - zuvor im Hirn des Jungen gespeichert! Also: David muss wieder zurück ins Raumschiff, damit diese Informationen gescannt werden können. Das gelingt, und damit beginnt der eigentliche Flug des Navigators:

Eine lustige, kurzweilige, rasante und amüsante Geschichte. Über diesen Flug regen sich mache Rezensenten auf: (sinnloses Herumgefliege...etc). Aber für mich trägt gerade dies zum Pep des Films bei! Köstlich: die Dialoge Davids mit dem Bordcomputer- oder Bord-Roboter! Beispiel: Max, der "Roboter" "Wir sind genau 20 Meilen vom Ausgangspunkt entfernt. Gib mir jetzt die Sternenkarte". David: "nicht jetzt, ich muss mal, OK?" "Muss mal---was?" "Auf die Toilette" "Ich kenne keine Toilette, erbitte nähere Erklärung" "Los, mach mir mal auf, sonst wirst Du es bereuen, Ich bin gleich wieder da, ich versprech's Dir" "Was ist das, versprechen"? Eine idyllische Szene in Halbnahaufnahme: Kühe auf der Weide, ein kleines Buschwerk, vor dem David in eindeutiger Pose steht, dahinter schwebt in Bodennähe - alles andere als idyllisch - das Raumschiff. Max: "Was machst Du da?" David: "Ich habe doch auch meine Intimfähre, oder wie das heißt...." Es folgen wunderschöne Szenen, rasante Fahrten, David darf sogar selbst mal! In Zwischenschnitten die aufgeregte NASA vor den Bildschirmen. Köstlich. Ich muss dauernd schmunzeln!

Ob es nun der beste ist - siehe oben - oder nicht, das muss der Betrachter für sich selbst entscheiden. Für mich kommt der Film wenigstens ganz nahe dran. Ich kann fast nicht verstehen, dass so vielen Rezensenten der dafür nötige Humor abgeht. Schade.
Fazit: Für mich ist der Film ein absolutes Highlight, Erstaunlich gut gemacht für die 80er Jahre! Und das Spiel von Joey Cramer ist sooo schön.
Was macht es schon aus, dass man dem Film sein Alter ansieht? (mir sieht man meins auch an). Was macht es schon aus, dass es praktisch keine Extras gibt? Der Film ist Spitze!!!
Meine Wertung: 5 Sterne
eboku
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am 4. April 2003
Der flug des Navigators endlich auf DVD. Eigentlich ein Kinder/Jugendfilm gilt er vorallem bei erwachsenen SiFi fans
als geheimtipp. Die geschichte beginnt damit das der kleine
David durch ein missgeschick sich selbst KO schlägt, und jahre
später, ungealtert in der Zukunft wieder auftaucht. Verängstigt
und verwirrt lander er bei der NASA, die ein grosses interesse,
an der geschichte des jungen hat, denn in einem nahe gelgenen hanger hat die nasa noch ein anderes, besonderes fundstück.
Ein Raumschiff. Und dieses shiff braucht Davids Hilfe um wieder
zu seiner Heimwatwelt zurückzukehren. Denn David ist der Navigator !...Zusammen mit dem Raumschiff und dessen KI "MAX"
erlebt DAVID eine Wilde reise...
Eigentlich ist es schon komisch, dass dieser film gerade die
erwachsenen so anspricht, vermutlich liegt es daran, dass er
Kindheitsträume visualisier und die jungen Darsteller nicht,
altkluge Nervensägen alla TKKG und co sind. Die geschichte
ist putzig, und vorallem die Dialoge zwischen "MAX" dem raumschiff und dem jungen David sind zum Teil zum brüllenn.
Auch die beziehung zu seiner gealterten familie wird beleuchtet,
so ist die geschicht weit weniger platt als mancher glauben
wird. Vorallem die beziehung zu seinem "kleinen-grossen" Bruder
ist von Bedeutung.
Die SFX des raumschiffes waren damals eine revolution, und
sind heute auch noch ansehlich. Die musik von Alan Silvestri
ist schön und passt prima zum Film. Alles in allem ein wunderbarer "kleiner" Film der vorallem die ganze Familie
vor dem Fernseher zufrieden zurücklässt.
5 Sterne, bleibt zu hoffen das Bild und Tonqualität der DVD
würdig sind. Und einige extras würden auch nicht schade.
(z.B wie die darsteller heute aussehen, u,s,w,)
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am 14. Juni 2003
Man sagt, Kinder und Jugendliche jeder Generation hören eine eigene Musik
und sprechen eine eigene Sprache. Das stimmt auch, wenigstens zum Teil.
Schließlich will man als Jugendlicher ja nicht unbedingt so sprechen
und aussehen wie Muttern. Gelegentlich aber gibt es Filme, die treffen
einen Ton (und eine Bildersprache) die zeitlos sind, d.h. sie gefallen
nicht nur Kindern und Eltern gleichermaßen, sie gefallen auch nach
einigen Jahren noch (oder wieder) den eigenen Kindern.
E.T. ist ein solcher Film, Ronja Räubertochter ist es, und
"Der Flug des Navigators." - All diesen Filmen ist gemein,
daß sie eine spannende Geschichte erzählen, die dazu über
einige "phantastische Elemente" verfügt, wie ein Raumschiff,
ein paar Außerirdische oder zumindest einige Fabelwesen, die
die Kinder jedoch nicht erschrecken, sondern ihre Fantasie anregen.
Kinder lieben solche Geschichten, die spannend, ein bisschen
phantastisch und nicht zu gruselig sind. - "Der Flug des Navigators"
erzählt die Geschichte eines Jungen (Joey Cramer), der seinen
kleinen Bruder abends bei Nachbarn abholen soll. Unterwegs fällt er
einen Abhang herunter, wird für einen kurzen Moment ohnmächtig, und
als er nach Hause kommt, ist es acht Jahre später.
Daraus entwickeln sich recht unterhaltsame 90 min., die bis heute
nichts von ihrem Charme und ihrer Witzigkeit verloren haben.
Lediglich die Spezialeffekte würden heute noch besser aussehen,
weil die technischen Möglichkeiten heute natürlich ganz andere sind
als 1986. Aber darauf kommt es nicht so sehr an.
Schade ist eigentlich nur, daß die DVD keine zusätzliche englische Tonspur
enthält. Das wäre für die Fans, die damals Kinder waren, jetzt aber den Film
als Erwachsene kaufen, ein schönes Extra gewesen,
auch wenn man den Film meistens auf Deutsch sehen wird.
Alles in allem: wirklich mal ein Film für die ganze Familie, den man
(auch wenn man ihn nicht kennt) ohne Bedenken kaufen kann und
den man sich (mit Kindern oder ohne) immer wieder ansehen wird.
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am 31. Mai 2014
Vorbemerkungen:
Das Raumschiff ist Kern einer Metapher, also: Das Raumschiff Phantasie wird von dem Navigator Kind gesteuert, in dessen Kopf sich die Daten gespeichert halten, die den Flug in den Kosmos aller Vorstellungen bereisen und erkunden lassen. Die Kuriosität gewisser Erwachsenen besteht darin, es statt dessen einzusperren, um an sein Geheimnis zu kommen. Aber „die Gedanken sind frei!“ Versucht sie doch zu fangen!
Das Werk:
Durch den Bordroboter eines Raumschiffes wird ein Junge zum Navigator und erfährt so die Sichtweise in völlig anderen Raum- und Zeitvorstellungen. Er durchschaut Hintergründe und Absichten der an ihm interessierten Wissenschaftler, Fortschritt als Mittel zum Herrschaftsvorteil zu benutzen. Einzig die Liebe zu seiner Familie lässt ihn sich auf die Beschränktheit Erde zurückwünschen. Sein einzigartiges Abenteuer behält er für sich.
Der ethische Aspekt:
Das Unglaubliche als alltagsnotwendig akzeptieren und damit ohne Schwierigkeiten umgehen zu können, gelingt vor allem Kindern; der Junge war für diese Aufgabe bestens geeignet. Er wird entführt, weil sein Hirn als Speicher für Daten genutzt werden soll, die dem Roboter die Rückkehr in die eigenen Sphären ermöglichen sollen. Das ist ein bemerkenswerter Gedanke!
Irreführend ist hierbei die Idee, das menschliche Hirn sei als „Festplatte“ mit beliebigen „versteckten“ Informationen zu besetzen. Denn die Fähigkeit des Behaltens unterliegt der Psyche, deren Speicher das „Unterbewusstsein“ ist (wir wissen heute, dass es das Kosmische Wissen ist); das Gehirn wird nur als Koordinator genutzt. Nur über die Psyche werden die erfahrenen „Daten“ dem individuellen Lebensbereichen zugeordnet und so gespeichert, dass sie in der jeweiligen Lebenssituation zu optimaler Nutzung abrufbereit vorliegen können. Was sich dem „Lernenden“ unsympathisch nähert, wird abgelehnt und als unerwünschte Situation abgestoßen.
Unser Roboter musste also von der Gesamtpersönlichkeit Besitz ergreifen. Das kommt einer Vergewaltigung gleich. Durch den nun sich entwickelnden Dialog und die Fähigkeit, Wertigkeit des Handelns in die Er-wägungen des Roboters zu integrieren, kann eine Handlungskorrektur erfolgen. Die Maschine argumentiert in ihren Entscheidungen also zunehmend ethisch richtig. Und nur dadurch können wir uns mit der technischen Überlegenheit abfinden, sie akzeptieren und als schützenswert gegenüber irdischer Begriffsstutzigkeit verteidi-gen.
Diese fängt zwischenzeitlich den Jungen ein, isoliert ihn, zapft sein Denkvermögen und Gedächtnis an, legt ihn an Messgeräten an und beginnt, ihn psychisch zu veröden. Dem notwendigen Ausbruch des Jungen stimmen wir gern zu: Es darf keinen Grund geben, die Existenz eines Kindes den Zwecken der Forschung zu opfern!.
Der schöpferische Vollzug:
Die Fähigkeit, Zeiten und Räume nach Belieben zu durchmessen, macht den kleinen Navigator weder hoch- noch unverantwortlich übermütig, sondern er lernt aus natürlichem kindlichen Antriebe, die Herausforderungen anzunehmen. Missbrauch, Schabernak durch die ihm verfügbaren technischen Mittel kommen dem Jungen nicht in den Sinn, dazu ist er viel zu eifrig eingespannt. Sein Charakter identifiziert sich mit dem Roboter zusehends, weil dieser sich immer stärker als Lebenskamerad des Kindes sensibiliert und sich freut, ihm alles zeigen zu können, was in der Maschine „noch drin“ ist. Diese Atmosphäre des Gebens und Nehmens ist großartiger Handlungsrahmen, um die Unerträglichkeit bornierter Erdbewohner sichtbar für alle Wissenden auszuspannen: Ein Lehrstück für den wachzurüttelnden Kinobesucher!
Das Raumschiff ist, wie bei „Contact“, die Metapher für die Eidetik als der gesunden, bei Kindern intakten Vorstellungskraft - mit dem Unterschied, dass dieses Raumschiff jederzeit startklar zur Verfügung steht und in alle beliebigen Zeiten und Räume zu fliegen vermag.
Es geht nicht um den Fortschritt, um dadurch die Herrschaft über andere zu gewinnen - das ist nicht kind-gerecht, sondern die hässliche Kopie der Erwachsenengesinnung. Dieser Film stellt ein mutiges Bekenntnis zur Charakterlichkeit des Kindes dar: Eine lebenswichtige Bastion gegen den Sumpf der Sciencefiction als Gruselshop.
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am 3. April 2002
Ich haben diesen Film zum 1. Mal in den 90er Jahren gesehen.
Seit dem habe ich das Video sicher schon unzählige male an-
geschaut. Ein absolut gelungener Streifen sowohl für jung als
auch alt. Leider immer noch nicht auf DVD erhältlich,
nur in englischer Fassung.
Auch im TV wurde er seit den 90ern kaum nochmal ausgestrahlt. Ich kann diesen Film einfach nur
jedem Filmfreund empfehlen der gerne einen lustigen, aber auch
bewegenden Film schauen möchte.
Da werden Kinderträume wahr.
Meine Meinung mag vielleicht etwas "Kitchig" klingen,
aber für micht bleibt "Der Flug des Navigators" einer der
besten Filme aller Zeiten.
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TOP 500 REZENSENTam 1. September 2007
David kommt zum Abendessen, allerdings acht Jahre zu spät. Seine Eltern wollen wissen, warum. Er hat eine phantastische Entschuldigung.

Spielen Sie mit dem Gedanken, diese DVD Ihrem Siebenjährigen zum Geburtstag zu schenken? Superidee! Aller Voraussicht nach wird er diesen Film in regelmäßigen Abständen gucken wollen und die Chancen stehen gut, dass Ihr Sohn ihn auch noch als Erwachsener gerne ansieht. So wie ich. Ein echter Achtzigerjahre-Klassiker mit hohem Unterhaltungswert. Für mich hab ich ihn sogar auf Englisch dazugekauft, weil ja leider die deutsche Ausgabe keine O-Ton-Spur enthält. Also steht der "Navigator" bei mir einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch im Regal.
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am 28. September 2003
Durch Zufall habe ich gesehen, das es den Film auch endlich auf DvD gibt... und das würde ja auch wirklich mal Zeit. Es ist einfach ein schöner lustiger Familienfilm der für mich schon Kultstatus besitzt!! Auf der DvD befinden sich aber leider keinerlei Extras - wenn man mal von einigen Kinotrailern absieht (und nur deswegen nur 4 Sterne) - aber das tut dem Spaß absolut keinen Abbruch!! Unbeding kaufen!!
Ich hoffe nur, das noch mehrere 80iger Jahre Streifen endlich als DvD auf den Markt kommen (z.B. Teen Wolf & Howard the Duck)
Viel Spaß mit dem Navigator!!!!!!!!!
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