holidaypacklist Hier klicken Unterwegs_mit_Kindern Cloud Drive Photos TomTom-Flyout Learn More madamet designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen5
4,6 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. September 2008
Sich mit einer Sideproject-Veröffentlichung den Weg zum eigenen Debut zu ebnen erwies sich für Miles Kane nicht nur als clevere, sondern zudem als extrem erfolgreiche Idee. Arctic-Monkeys-Frontmann Alex Turner hatte sich Jugendfreund Kane an die Seite geholt, und zusammen legten sie als "The Last Shadow Puppets" ein Album vor, das zu Recht als eines der Indie-Highlights des Jahres bezeichnet werden muss. Nun schiebt Kane zusammen mit Joe Edwards und Greg Mighall "Rascalize" nach.

Ums vorweg zu nehmen, die drei Liverpooler klingen nicht wie die Arctic Monkeys! Zu düster, zu psychedelisch, teilweise sperrig und weniger tanzbar kommen die Rascals daher. Eine eher dunkle, raue, gitarrenlastige Grundstimmung zieht sich durch das Album und lässt einen dann schon eher an die "Puppets" erinnern, allerdings ohne opulent arrangierte Orchester und Chöre. Also nichts fürs Konzerthaus, sondern eher für die heimische Garage.

Wenn auch an einigen Stellen vielleicht noch etwas überambitioniert, klingt die Platte frisch und unverbraucht und für ein Debut beeindruckend reif. Umso bewundernswerter, wenn man das Alter der Protagonisten beachtet. Stockings To Suit, Freakbeat Phantom, How Do I End This und besonders Out Of Dreams, das bei einigen schon lange als EP im Recorder kreiselte und die Vorfreude auf den ersten Longplayer schürte, sind ohne Zweifel fantastische Songs geworden. Man darf, nein man muss auf das zweite Werk des Trios einfach gespannt sein.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 23. November 2008
Das Debüt der gerade einmal Anfang zwanzig jährigen Jungs aus der Nähe Liverpools ist eine echte Offenbarung, wenn auch keine Überraschung. Schließlich wusste man durch das Seitenprojekt von Arctic Monkeys Kopf Alex Turner (The Last Shadow Puppets) wozu Miles Kane in der Lage ist. Und so sind die Parallelen zum Album der Last Shadow Puppets kein Zufall, sondern gewollt. Die Musik der Rascals lebt von ihrer Spielfilm-Spannung, wobei sie sich zumeist in dunkleren Rock-Sphären bedienen um ihren Indierock im Sixties-Garage-Sound-Gewand mit einer guten Prise Pop zu zelibrieren. Und so beginnt vom ersten Song eine Reise mit treibenden Rhythmen und hypnotischen Melodien die sich nachhaltig in den Gehirnwindungen festsetzen. Bei mir sprang der Funke sofort über aber möglicherweise wird der eine oder andere einen Moment brauchen bis er sich ganz im Klang der Rascals wieder findet. Doch einmal an Bord, steht einem spannenden Trip nichts mehr entgegen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. November 2008
~
... kommen The Rascals daher, mischen die etwas muffig werdende Britpopszene auf und machen richtig Spaß.

Ein Album, gerade zum rechten Zeitpunkt sollte man meinen, denn auf einmal sind sie alle wieder da:

The Verve sind nach langer Abstinenz immer noch auf der Suche nach sich oder einer Neubesinnung und präsentieren uns mit "Forth" eine Art Zwischenergebnis. Schwere bedächtige Kost, mit nur ganz knappen Andeutungen der ehemals genialen Songschreibekunst.

Coldplay liefern mit "Viva la Vida" ein höchst mittelmäßiges Album ab, immerhin auf halbem Weg zurück, von den unvorteilhaften Versuchen U2 neuzuerfinden, sind sie jedoch noch nicht wieder bei ihren einzigartigen, sogauslösenden Harmonien angekommen.

Travis schaffen es mit "Ode to J.Smith" immerhin die (im schlechtesten Sinne - Pardon) beatlesartige, verwaschene Gleichatmigkeit der letzten Alben abzuschütteln und klingen wieder nach Travis. Auch ihnen wollen allerdings die richtig brillanten Melodien noch nicht wieder einfallen.

Oasis, ließen sich auch mal wieder ins Studio prügeln, nachdem das Auskochen des alten Bestands mit der "Best Of" von 2006 nun wohl finanziell langsam an Wirkung verlor. Heraus kam "Dig Out Your Soul", das vielleicht paar nette Andeutungen macht, es aber aus der Beliebigkeit nicht herausschafft und weit hinter den Möglichkeiten der Jungs zurück bleibt.

Keane, haben bei ihrer Besinnung wohl bemerkt, dass sich die unglaubliche Zugänglichkeit ihrer Musik im geschickten Reproduzieren und Vermengen von wohl bekannten Sounds begründet. So machen sie die Not zur Tugend und klingen auf "Perfect Symmetry" unverblümt nach Duran Duran und Bowie. Manic Street Preachers und Queen lassen gar mehrfach grüßen, um nur die offensichtlichsten zu nennen. Das ist insbesondere mit der besonderen, wenn auch nicht einzigartigen Stimme Tom Chaplins nicht schlecht, aber auch kein Meilenstein.

Ein Zeitpunkt, wie gemacht, um frischen Wind in die Szene zu bringen und mit Leichtigkeit links an den alten Hasen vorbeizuziehen.
Dazu geben The Rascals mächtig Gas, gehen auf der Suche nach weniger abgedroschenem den nötigen Schritt weiter, wo andere sich verlieren, vorbei an den poprockigen 80ern, überspringen die ebenfalls wieder aufgekeimten epischen und psychedelisch anmutenden 70er und nutzen gekonnt Stilmittel des Ursprungs.
Dort wo die anderen die aufgekommene Seichtigkeit hie und da mit Härte auszugleichen versuchen, wirkt die Wildheit der Rascals, die immer wieder durch die angenehme inspirierte Klarheit ihrer Songs durchbricht, einfach unverbraucht und authentisch.

Letztlich hinkt der ganze Vergleich auch, denn The Rascals 'sind' jung und unverbraucht. Und sie sind andererseits auch noch nicht abgehangen genug, um mit der Marktmacht der anderen mithalten zu können. Leider oder vielleicht zum Glück fehlt dem Album auch der hitparadenfähige Ohrwurm.
So werden die Jungs diesmal noch im jugendlichen Leichtsinn am Feld vorbei, aber auch über das Ziel hinausschießen.

Die Masse ist noch nicht bereit für Euch Rascals, aber wehe, wenn ihr so weitermacht und wiederkommt...

Dass Miles Kane noch allerhand zu bieten hat darüber besteht kein Zweifel. Was er mit Alex Turner als "The Last Shadow Puppets" auf die Beine stellte, wirkt so was von abgehangen... die beiden können, wenn sie wollen!

Herrlich frisches Album, das einem für 37:34 Minuten den Atem raubt. Das ist kurz, reicht den Jungs aber um einiges mehr zu sagen, als andere in der doppelten Zeit nicht schaffen und außerdem, wer kann schon länger den Atem anhalten?
22 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2012
I came to this record via the Arctic Monkeys, the stellar Last Shadow Puppets, and Miles Kane's strong solo record Colour Of The Trap Colour of the Trap. The music here is fresh and exciting, a little dark and 60ies psychedelic, with guitar-driven rhythms and some captivating melodies. "Freakbeat Phantom" and "I'll Give You Sympathy" stand out, but there are not really any weak songs on this record. It deserves to be much wider known.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2010
Dieser Alex Turner ist ein Genie, denn was er anfasst, gelingt. In diversen Musikprojekten der Liverpooler Musikszene mischt er kräftig mit und ich bin begeistert von dem Ergebnis. Endlich wird wieder richtig gute Musik gemacht. Abseits vom sonstigen Pop-Schrott.... Kaufen!!!
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

17,45 €