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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Februar 2010
Rory Gallagher war in seiner Art einzigartig. Anders als der Bluesrock seiner populärern britischen Kollegen Clapton, Beck oder Green hält er sich nicht lange damit auf die amerikanische Bluestradition zu adaptieren und feinsinnig umzudeuten. In dieser Ungeschliffenheit liegt auch die emotionale Qualität seiner Musik. Obwohl er einen ganz anderen, eigenen Sound macht, atmet sein Spiel mehr von der Spielfreude und vor allem direkten Umsetzung von Emotion in Töne eines Jimi Hendrix (dessen Musik nie unter der zweifellos vorhandenen auch intellektuellen Qualität an Intensität eingebüsst hat) als das all seiner Kollegen aus UK. Gallagher hingegen ist Ire. Und das kann man in seinen Melodien, in seinen Verzierungen, ja im Gestus seiner Musik immer durchhören. Aber auf eine Art und Weise, dass nichts an Folk gemahnt. Immer bleibt sein Rock im Blues verankert. Die irische Prägung hört man oftmals erst beim zweiten oder dritten Anhören eines Stückes. Oder wenn man den Versuch macht sich einem von Rorys Stücken direkt im Vergleich mit Irish Folk und - beispielsweise - Clapton/Cream zuzuwenden.
Das Gitarrenspiel lebt bei ihm nicht zuletzt davon, dass er auf seiner Stratocaster recht flexibel mit unterschiedlichen Sounds hantiert, ohne dabei eine ganze Palette von Effektgeräten bemühen zu müssen. Die verschiedenen EinzelCDs sind an anderer Stelle bereits sehr zutreffend rezensiert worden. Interessant finde ich dabei die Frage wie gelungen die Zusammenstellung der Box ist. Es wurde beispielsweise bereits bemängelt, dass sich keine von Gallaghers hochgelobten Liveaufnahmen darin findet. Ich selbst finde aber - auch wenn mit Photo Finish eines der besten Alben Rorys fehlt - dass die Box äusserst gelungen ist. Es gelingt hier tatsächlich alle Phasen seiner Solokarriere abzubilden und dabei für die stilistischen Entwicklungen immer ein hervorragendes Beispiel zu wählen. So können wir mit "Deuce" ein frühes Album hören, auf dem auch akustische Gitarren und ein eigenartig melancholischer Gestus hin und wieder Platz finden, die sich im Verlauf seiner Karriere eher verlieren. "Calling Card" stellt einen Glanzpunkt seines Schaffens (mein persönliches Lieblingsalbum von ihm) dar und gleichzeitig einen wichtigen Schritt zu einer rockigeren Spielweise. "Top Priority" ist das härteste seiner Alben und ist schon allein wegen der Veränderungen im Lineup und die Beschränkung auf Trioformat hörenswert und wichtig in siner Geschichte. "Jinx" hingegen stellt ihn diesmal auch mit Saxophon und (wieder) Keyboards vor.
"Fresh Evidence" schließlich war sein letztes Studioalbum - und eine Rolle-Rückwärts in die Anfangstage. Wobei er hören lässt, was er in der Zeit dazugelernt hat. Für mich vielleicht nicht das beste, aber sicherlich das erwachsenste Album seiner Karriere.
Doch darüber lässt sich wohl trefflich streiten. Ein Livedokument hätte wohl niemals seine Entwiklung in der Art aufzeigen können, wie es durch die Studioplatten gelingt. Auch empfinde ich sein Gitarrenspiel in den Studioaufnahmen differenzierter - insbesondere hinsichtlich der gewählten Sounds. Wer sich mit Rory beschäftigen will, ist hier bestens bedient. Den Rest kauft man sich dann aber früher oder später auch noch...
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am 12. Juni 2009
Rory Gallagher war einer der besten Gitarristen in der Rockmusik, ihn nur auf Blues zu reduzieren, hieße ihm Unrecht tun.
Sein lyrisches, unverwechselbares Spiel, das oft seine irische Herkunft erkennen lässt, was gut ist, steht aber immer im Dienst der Lieder, denn auch das war Gallagher: ein grandioser Songwriter.
Die wohlfeile und sehr zu begrüßende Reihe "Classic Albums" bietet nun eine Auswahl von fünf Gallagher-Platten im einfachen Pappschuber, ohne Booklet, aber mal ehrlich, Texte o.ä. sind hier nicht so wichtig. Die meisten, die sich für diese Sammlungen interessieren, haben vermutlich eh die LPs zu Hause.
"Deuce" ist ein eher durchschnittliches Frühwerk, eine Art Resteverwertung des tollen Solodebüts nach der Zeit mit Taste.
"Calling Card" dann aber, ein paar Jahre später, weist Gallagher als brillianten Gitarristen aus, sowohl auf der elektrischen als auch akkustischen Gitarre. Folk, Blues und härter Rock sowie Balladen finden auf diesem Meisterwerk zusammen.
"Top Priority" geht dann etwas stärker in die Hardrockecke bei manchen Stücken und ist nicht immer konzenriert, der Alkoholkonsum Gallaghers machte sich bemerkbar, die Platte enthält aber mit "Follow me" und "Bad Penny" zwei herausagende Songs.
"Jinx" bietet wieder straighte, rockige Songs, und eine der schönsten Ballden Galalghers ("Easy come").
"Fresh evidence" schließlich ist eine Art Rückbesinnung, eine typische Gallagher-Scheibe, auf der mit "King of Zydeco" auch neue Stile ausprobiert werden.
Rory Gallagher ist stets unverkennbar, seine Gitarre ist bluesig, rockig, irisch, zart, klagend, er war ein wahrer Könner, spielte live über drei Stunden auf Konzerten, beherrschte die Sitar und alles mögliche andere Saitenzeugs. Für Einsteiger allemal eine Fundgrube.
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An Hemdsärmeligkeit war der begnadete irische Blues- und Rockgitarrist kaum zu überbieten. Aber keiner hat so gespielt wie er. In dieser Box sind fünf Alben des zu früh verstorbenen Genies vereint.

- Deuce (1971) war das zweite Soloalbum, etwas roher als das Solodebüt.
- Calling Card (1976) war das zweite Album bei Chrysalis, am Klavier glänzt Lou Martin.
- Top Priority (1979) dürfte das homogen hardrockigste Gallagher- Album sein, aufgenommen in Deutschland.
- Jinx (1982) war der Nachfolger von Top Priority, nicht ganz so kompromisslos.
- Fresh Evidence (1990) war Gallaghers letztes Studioalbum, sehr abwechslungsreich.

Ich weiß nicht, warum es ausgerechnet diese fünf geworden sind. Jinx gilt nicht unbedingt als essenziell, da hätte man besser Blueprint nehmen können. Aber für den Preis kann man nix falsch machen, wenn man auf rockigen Blues steht.

Bei allen Alben wurden die remasterten und teilweise remixten Versionen mit Bonustracks verwendet. Gegenüber dem Einzelkauf spart man also über 50%. Dafür bekommt man bloß Pappschuber statt Jewelcases und muss auf die Booklets verzichten. Find ich fair.
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am 13. Mai 2013
Ehrlicherweise habe ich nach vielen Jahren Rory Gallager wieder neu entdeckt. Ich kannte ihn von meiner Jugend - hatte jedoch keine eigene Schallplatten sondern Kassetten (die Jüngeren müssten wahrscheinlich recherchieren was eine Kassette ist - andererseits welcher Jugendliche hört schon solch alte - aber wie ich finde tolle - Musik). Die 5 ausgewählten CDs zeigen das breite Spektrum der Musik die Rory Gallagher macht. Nicht umsonst hatte er mehrere Angebote von anderen Bands als Gitarrist einzusteigen, was er jedoch ablehnte. Ich werde mir nun auch noch mindestens die erste CD von ihm dazu kaufen, da diese leider nicht in Box enthalten ist. Hätte ich die CDs einzeln gekauft wäre es viel teuerer gewesen - außerdem sind die Original Album Classics ansprechend gestaltet und platzsparend.
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am 23. April 2013
Dieses Album über einen Teil von Gallaghers Werk ist zu empfehlen. da es mehrere Jahre seines leider viel zu kurzen Lebens darstellt. Günstiger Preis.
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am 4. März 2013
schade, daß seine Leber nicht bis heute durchgehalten hat!!, Aber man hört an der Impulsivität die sucht ans intenseive Leben heraus
Rory hatte keine Zeit fürs Leben - er spielte ausschliesslich göttkiche Musik!
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Wenn man diese "Rezensionen" sieht ("der legendäre Ire" zum Beispiel: das ist kaum zu fassen, der Mann war ein Musiker; hat er etwa Blinde sehend gemacht?), dann fragt man sich wirklich, ob Popmusik ihre Anhänger nicht verblödet.
Da werde Lobeshymnen abgesungen, die so peinlich sind, daß man Augenkrebs bekommt und letztlich mit diesem Fünferpack nichts zu tun haben:

hier wurde die vor Frische strotzende "Deuce" mit vier eher langweiligen Spätwerken zusammen veröffentlicht, das muß ein amusischer Mensch getan haben.
Die "erste", "Tattoo", "Blueprint" und "Live" hätten viel besser dazu gepaßt und dafür gibts den obligatorischen einen Stern.
88 Kommentare|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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