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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos und wunderschön...
Viva la Vida ist meine erste Scheibe von Coldplay. Ich muss zugeben, dass ich mich bisher nicht besonders für diese Band interessieren konnte, obgleich ich die Songs nie wirklich schlecht fand.
Nachdem ich aber den großartigen Titel "Viva la Vida" im Radio hörte, entschied ich mich schließlich zum Kauf dieses Albums und ich kann...
Veröffentlicht am 14. August 2008 von Philhouse

versus
44 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Death of Coldplay's friends
Nimmt man den Titel "Viva La Vida or Death and all his friends" wörtlich, ist dieses Produkt tatsächlich der "Tod" und alle seine Freunde. Es heißt, es handele sich hierbei um die Tour-Edition der Viva-La-Vida-Open-Air-Tour 2009. Ich erwarte bei solch einem Namen zumindest Touraufnahmen, d.h. Mitschnitte/Aufnahmen von Live-Konzerten. Leider finden sich...
Veröffentlicht am 30. August 2010 von Svinho


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos und wunderschön..., 14. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Viva La Vida (Audio CD)
Viva la Vida ist meine erste Scheibe von Coldplay. Ich muss zugeben, dass ich mich bisher nicht besonders für diese Band interessieren konnte, obgleich ich die Songs nie wirklich schlecht fand.
Nachdem ich aber den großartigen Titel "Viva la Vida" im Radio hörte, entschied ich mich schließlich zum Kauf dieses Albums und ich kann glücklicherweise feststellen, dass es kein Fehler war!
Es handelt sich hier um ein absolut hochwertiges Album, auf dem jeder Song auf seine eigene Weise zu überzeugen weiß.
Es ist in der Tat so, dass sich die Qualität der Lieder erst nach mehrmaligem Hören erschließt, doch bekanntlich sind eben gerade die Songs am besten, die eben nicht sofort ins Ohr gehen. Bei Viva la Vida liegt der Grund vor allem an dem Aufbau der Stücke! Kein Titel verläuft nach dem üblichen Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Schluss-Schema, sondern man hat eher das Gefühl, dass jeder Song seine eigene Geschichte erzählt - in Form von ganz unterschiedlichen und plötzlich sich ändernden Harmoniefolgen.
Mir persönlich gefällt obendrein die melancholische Grundstimmung, die besonders in den Songs "Cemeteries Of London", "42" und "Death And All His Friends" zum Tragen kommt.
Auch erwähnenswert sind die Instrumentalisierungen im Hintergrund, die absolut professionell und klasse arrangiert sind (Bei einigen Songs sogar fast besser als der darüber gelegte Gesang...).

Was mir nicht ganz so gut gefällt sind die doch teilweise sehr stark voneinander abweichenden Melodie- und Rhythmussprünge, bei denen man sich nicht sicher ist, ob es sich hier schon um einen neuen Titel handelt oder ob es noch der gleiche ist. Bei "42" z.B. hätte ich mir gewünscht, wenn er kontinuirlich ruhig geblieben wäre.
Auch verstehe ich nicht ganz den Sinn des Zusammenlegens zweier Songs. Mir gefällt z.B. der zweite Part von "Lovers In Japan/Reign Of Love" besser als der erste, kann ihn aber nicht (außer ich spule vor) seperat hören. Warum haben sie hieraus nicht ganz einfach zwei extra Songs gemacht?
Womit wir bei meinem letzten Manko wären: Es handelt sich zwar um 10 durchweg hochwertige Songs, doch gibt es bekanntlich immer den einen oder anderen, der einem persönlich weniger gut gefällt. Somit hätte ich mir mehr Titel gewünscht. Andererseits entschädigt die teilweise doch recht lange Laufzeit einiger Lieder für die eher geringe Anzahl!

Auch ich vermisse zwar Texte im Booklet, doch wäre es nicht fair, dafür einen Stern abzuziehen, da sich die Rezension meiner Ansicht nach in erster Linier mit der Musik befassen sollte!

Alles in allem sei jedem, der wirklich gute, zeitlose, handgemachte und überwiegend ruhigere melancholische Musik mag, diese CD wärmstens empfohlen!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Coldplay erfinden sich neu, 25. Juni 2008
Von 
Andre Schuder (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Viva La Vida (Audio CD)
Offensichtlich hat die Schelte von "X&Y" Coldplay zum Nachdenken angeregt. Obwohl das Album keineswegs schlecht war und einige wunderschöne Songs zu bieten hatte, war zumindest die Geduld vieler Kritiker am Ende. Zu wenig Abwechslung, vorhersehbar, keine Überraschungen, Stagnation - so der Tenor zu "X&Y". Coldplay sind reif genug um sich diese Kritik zu Herzen zu nehmen und nicht in einer trotzigen "Jetzt erst recht" - Haltung zu verharren. Die Antwort konnte nicht besser ausfallen als mit "Viva la vida". Dass es der direkte Nachfolger zu "X&Y" ist, möchte man kaum glauben, denn das hier Dargebotene unterscheidet sich teilweise deutlich von den alten Coldplay. Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass neuerdings auf die typische "Coldplayness" verzichtet werden muss, allerdings haben Chris Martin & Co. ihrem Sound einer Frischzellenkur unterzogen. Die einzelnen Elemente sind wesentlich geschmackvoller und "künstlerischer" arrangiert als zuletzt. Darüber hinaus herrscht sowohl zwischen als auch innerhalb der Songs eine Variabilität vor, die das Album überaus interessant und spannend gestaltet. Die Melodien und Harmonien fallen subtiler aus und sind längst nicht mehr so pathetisch wie zu früheren Zeiten. Dadurch braucht das Album eine Weile, bevor es zündet, spielt dann aber seinen Suchtfaktor voll aus. Mitgeschwelgt werden darf natürlich trotzdem. Ob "Lost!", "42", "Yes" oder "Death and all his friends" - das Album ist voller zukünftiger Klassiker. Ausfälle gibt es eigentlich keine. Der einfallsloseste Track scheint mir noch "Lovers in Japan / Reign of love" zu sein, aber auch dieser ist keineswegs schlecht.
Coldplay-Fans der ersten Stunde müssen mit diesem Album umdenken. Ihre Helden werden sie kaum wiedererkennen, sollten sich aber Zeit nehmen und das Album nicht gleich nach dem ersten Eindruck in den Wind schreiben. Wer dagegen Coldplay bisher für eine typische Best-Of-Band hielt, deren Alben keine besonders lange Halbwertszeit haben, sollte "Viva la vida" umbedingt antesten. In ein paar Jahren wird man möglicherweise sagen, dass es diesem Album zu verdanken war, dass Coldplay auch im fortgeschrittenen 21. Jahrhunderts noch Relevanz besitzen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viva la Vida... eine tolle Platte, 30. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida or Death and All His Friends (Audio CD)
Erstmal muss ich gestehen, dass ich die CD mehrere Male hören musste, bevor ich mich mit den Liedern anfreunden konnte.
Nichtsdestotrotz ist den Herren von Coldplay mit diesem Album ein riesen Wurf gelungen.
Man hörte von vielen Seiten "Wo ist Coldplay a la A Rush of Blood to the Head?" oder "Jetzt fahren sie auch noch auf der Mainstreamschiene".
Zum Ersten: eine Band hat das Recht, sich weiterzuentwickeln, und das haben sie voll und ganz geschafft! Sicher, wie im ersten Satz gesagt, ist ein mehrmaliges Hören notwendig gewesen, aber dann sprang der Funke über, und ich konnte nicht genug von dem Album bekommen. Angenommen, sie hätten ein Album wie AROBTTH oder ein anderes der Vorgängeralben herausgebracht, wären Stimmen wie "Können die auch was anderes machen?" hochgekommen.
Zum Zweiten: ich sehe nirgends die Mainstreamschiene! Ok, Viva la Vida wurde im Radio auf und ab gespielt, aber sonst? Ich hab keinen anderen Song der Platte im Radio gehört, deswegen sind sie automatisch Mainstream?? Sicher nicht! Ich höre mehr "Clocks" als "Viva la Vida" im Radio, dann müsste AROBTTH ebenfalls schon Mainstream gewesen sein.
Fazit: 5 von 5 Sternen!
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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen COLDPLAY - VIVA LA VIDA OR DEATH AND ALL HIS FRIENDS - COLDPLAY entwickeln ihre Musik konsequent weiter, 19. Juni 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Viva la Vida [Vinyl LP] (Vinyl)
Angefangen haben COLDPLAY auf PARACHUTES noch als Independent-Band, die aber schon zu großen, eingängigen Melodien fähig war. Bei A RUSH OF BLOOD TO THE HEAD liehen sie sich ein wenig U2-Feeling und schafften damit den Durchbruch. X&Y fiel dagegen fast rein poppig aus und machte die Jungs um CHRIS MARTIN zu Superstars. Da läge es vom Kalkül doch nahe, den Weg weiter zu beschreiten und "X&Y 2" aufzunehmen. Doch gerade das haben COLDPLAY nicht gemacht - sie sind nicht den sicheren Weg gegangen. Stattdessen haben sie sich mit ihren vergangenen Erfolgen die Freiheit erarbeitet, das zu machen, was sie wollen. Klar ist, sie machen jetzt keine komplett verkopfte Musik wie RADIOHEAD (warum auch, die Band gibt es bereits) und sie haben auch sonst das Rad der Musik nicht neu erfunden. Viel mehr haben CHRIS MARTIN (Gesang, Klavier), JONNY BUCKLAND (Gitarre), GUY BERRYMAN (Bass, Keyboards) und WILL CHAMPION (Schlagzeug) ihren Sound erweitert, neue Einflüsse hinzugefügt und daraus einen schmackhaften Musik-Shake gezaubert, namens VIVA LA VIDA OR DEATH AND ALL HIS FRIENDS.

Die gravierendste Veränderung ist schon mal der Gesang: sang CHRIS MARTIN früher meist in sehr hohen Lagen, so setzt er auf VLVODAAHF mehr seine natürliche" Stimme ein. Für mich ist das ein Pluspunkt, es klingt einfach entspannter und natürlicher - zudem dürfte es seine Karriere länger erhalten, denn das hohe Singen ist auf Dauer extrem strapaziös für die Stimmbänder. Die zweite wichtige Veränderung sitzt auf dem Produzenten-Stuhl und hört auf die Namen BRIAN ENO (unter anderem U2, PETER GABRIEL) und MARKUS DRAVS (unter anderem ARCADE FIRE). Die Beiden haben COLDPLAY offenbar dazu gebracht, darüber nachzudenken, was sie mit ihrer Musik wollen: größtmöglichen Erfolg oder aber doch lieber selbst zufrieden sein?

COLDPLAY entschieden sich offensichtlich für letzteres. Da wird geklatscht, mit Flamencorhythmen experimentiert, zudem öffnete sich die Band für Einflüsse der Weltmusik und lässt die Gitarre schon mal nach Sitar klingen. Aber die Musik lässt immer wieder Platz für große Melodien und Hymnen, für die die Band bekannt ist. Aber immer nur kurz, um dann einen musikalischen Roadblock zu setzen und den Hörer zu überraschen. Dies ist alles nicht wirklich neu, aber es gibt der Musik etwas von ihrem Zauber zurück. Es ist unberechenbarer als X&Y, weniger direkt als A RUSH OF BLOOD TO THE HEAD aber eingängiger (im Sinne von Zugänglich) als PARACHUTES.

Insofern ist VIVA LA VIDA OR DEATH AND ALL HIS FRIENDS eigentlich "DAS" COLDPLAY-Album, da es Stil-Elemente der Vorgänger übernimmt, modifiziert, mit neuen Aspekten versieht, neue Ansätze wagt und den Zuhörer auf eine Reise durch den Musik-Kosmos mitnimmt, die er so schnell nicht vergessen wird. Sollte BRIAN ENO einen ähnlichen Erfolg beim nächsten U2-Album haben, dann hätte er schon zwei der großen Pop-Gruppen davor bewahrt zu Selbst-Plagiaten zu werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gespannt - Entspannt, 21. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Viva La Vida (Audio CD)
War zunächst sehr gespannt, was ich da gekauft hatte, da die Besprechungen doch ziemlich auseinander gingen.
Das cover gefiel schon ganz gut, die "Freiheit" kämpft auf der Barrikade. Dann beim ersten hören ansprechende songs.
Sicherlich haben coldplay mit diesem Produkt das Rad nicht neu erfunden. Wozu auch.
Die CD ist jedenfalls alles andere als eine Enttäuschung. Bei jedem neuen reinhören überzeugt sie mehr.
Diese Vielfalt der Stücke, die schöne Instumentierung, der abwechslungsreiche Gesang, die liebevollen Texte.
Letztlich wirken die songs entspannend, man kann sie lieben.
Selbst so jemand wie ich, der Led Zeppelin und R.E.M. gerne mag, ist definitiv angetan.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eingängiger Pop, 31. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Viva La Vida (Audio CD)
Wer das erwartet, wird sicher beim ersten Hören entäuscht sein. Ich habe mir das Album nun schon mehrfach angehört. Nach den ersten beiden Sessions wollte ich die Scheibe sogar weiterverkaufen. Aber wie so oft bei Coldplay ( Außnahme das Vorgängeralbum ) braucht es einige Zeit, bis sich die Komplexität der Produktion erschliest und man die Feinheiten und gelungen Harmonien heraushört. Coldplay versteht es, wie zurzeit keine andere Band, den Hörer auf eine Reise zu schicken, auf der es immer wieder neues zu entdecken gibt.
Aber ich gebe zu, ich stehe auf solche Art Musik.
Am besten mit einem Glas Rotwein, oder einem guten Brandy und Kopfhörer.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebe das Leben!, 23. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Viva La Vida (Audio CD)
"Viva la Vida or death an all his friends" ist aufgebaut wie eine Synphonie mit Intro (Live in Technicolor) Höhepunkt (Viva la Vida) und Outro (The Escapist). Und man kann es theoretisch in Endlosschleife laufen lassen, da es aufhört wie es anfängt wie es aufhört wie es anfängt.....
Die Qualität der Lieder ist durchgehend sehr hoch, es gibt kein einziges Lied, das ich weiterskippe oder nicht mitsingen kann. Daher bin ich sehr gespannt auf die EP (wird wahrscheinlich Ende des Jahres veröffentlicht), die ja Lieder enthält, die eigentlich auch für VLV geplant waren!
Ich kann trotz meiner Begeisterung die Leute verstehen, denen das Album nicht zusagt. Zugegeben, es IST anders! Die Lieder haben bis auf "Viva la Vida" und "Violett Hill" nicht den Stadion-Mitsing-Hymnencharakter der älteren Songs (z.B. "Fix You", "The Scientist", "Speed of Sound" uvm.). Sie sind experimentell, mutig. Es ist keine Pop-Music die Jedermannsgeschmack bedient. Es sind Songs, die sich nur langsam immer tiefer in deinen Schädel boren und wenn sie schließlich dort angekommen sind, sich festkrallen und nicht mehr fort wollen.
In deinen Schädel UND dein Herz!
Es ist nicht zu überhören, dass ein gutes Stück ihrer selbst in diesem Longplayer steckt. Gute Musik sollte nicht nur das liefern, was das Publikum will, sondern auch einen deutlichen Stempel des Künstlers tragen!
Die Stilmittel sind vielfältig, man hört eindringliche Drums, akkustische Gitarren, synthetische Wohlklänge und sogar orientalisch anmutende Einspielungen! Nicht zuletzt natürlich die wunderbare Stimme von Chris Martin, die es versteht jede Gefühlslage perfekt rüberzubringen. Eine solch eingängige und emotional vielfältige Stimme gibt es auf dem Musikmarkt nur selten!
Die Anschaffung hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt, Karten für das Konzert in Manheim sind bereits bestellt! ;-)*freu*

Nachtrag: Das Konzert war S U P E R! Unvergesslich! Wer die Musik von Coldplay liebt, sollte sie sich live nicht entgehen lassen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen *** Überraschend gut mit diversen Hitsingles ***, 29. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Viva La Vida (Audio CD)
Da ich, abgesehen von den meisten Single-Auskopplungen, nicht sonderlich von der Grösse Coldplays überzeugt war, hatte ich eigentlich so gut wie keine Erwartungen an dieses neue Album, da ich davon ausgegangen bin, dass man bereits betretene Pfade nicht verlassen wird und wie gewohnt fortfährt. Im Vorfeld wurde man natürlich via Radio-TV-Medien mit der ersten Single " Violett Hill " konfrontiert und man konnte sich so in etwa ausmalen, wie " VivaLaVida " wohl klingen wird. Nein...konnte man nicht. Ich wurde, zugegeben nach wiederholtem Hören, eines Besseren belehrt und positiv überrascht. OK...all diese, bereits von den Vor-Rezensenten erwähnten Parallelen zu U2, insbesondere zu " Joshua Tree ", sind in der Tat vorhanden, doch ist dies eigentlich fast logisch, da kein Geringerer als Brian Eno für die Produktion und Sound verantwortlich war. Was mir an " VivaLaVida " so gut gefällt, ist die Stimmigkeit und Vielfalt des Albums. Ich, der wirklich kein Fan von Coldplay oder melancholischer Musik ist, bin wirklich von diesem, meiner Meinung nach bestem Album von Coldplay, begeistert. Von den Songs...Sound...Vielfalt und Dynamik. Keine Frage...die bereits zum grössten Teil ausverkaufte Tour, wird wohl als ein Highlight in die Geschichte der Band eigehen. Es würde alleine genügen, VivaLaVida von Anfang bis Ende zu spielen und zusätzlich visuell dem Ganzen die Krone aufzusetzen; so stark und komplett sind wirklich nicht viele Alben. Chapeau...mehr kann man nicht mehr sagen. Mich würde es nicht überraschen, wenn dies " Coldplay's " " Joshua Tree " sein wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Musik, 9. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Viva La Vida (Audio CD)
Ich mag Coldplay sehr gern und hatte mir von ihrer neuen CD viel erhofft. Ich hatte eine völlig andere CD erwartet (irgendwie "pompöser", vllt. auch abgehobener) und bin total überrascht, weil es Coldplay meiner Meinung nach nochmals gelungen ist, sich zu steigern. Die Lieder sind wunderschön, erschließen sich z. T. erst nach mehrmaligem Hören, sind irgendwie stiller und berühren mehr - sie fühlen sich gut an, traurig und auch fröhlich. Tolle kluge Musik. Ich bin begeistert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Album über das man sich ärgern muß, 13. Juni 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Viva La Vida (Audio CD)
Dass Chris Martin u. seine Kollegen große Verehrer von U2 sind ist ja OK, aber warum muß Heldenverehrung in fast schon selbstzerstörerischer musikalischer Selbstverleugnung münden?

Bereits nach einigen Songs stellt sich hier das Gefühl ein: ,Mann müssen die viel ,Joshua Tree gehört haben...' und dieses Gefühl reißt bis zum Ende - bis auf ein paar wenige, allerdings wirklich tolle Ausnahmen - nicht ab.

Kennt man U2 u. ,The Joshua Tree' nicht muß man freilich sagen: 1A Songs, kaum Füller und ein Album, das einen wunderbaren flow hat mit einigen wirklich großartigen Songs. Hervorzuheben sind hier vor allem der Titel-Track und ,Death And All His Friends'. Auch wird in den längeren Stücken stark mit Progressiv Rock geflirtet, was dem Album eine bombastischen Klangcharakter verleiht - stark an der Grenze zu überproduziert, aber zu Coldplays Stil ist das durchaus passend. Warum aber immer wieder die U2 Referenzen so stark - vor allem arrangementmäßig und rhythmisch - hervorgehoben werden, bleibt ein Rätsel, denn die Songs sind eigentlich gut genug um Sie nicht in bereits vorhandene und erprobte Muster pressen zu müssen. Fehlendes Selbstbewußtsein? Faulheit bei der Umsetzung? Oder lag es am (zu) großen Einfluß des (auch Joshua Tree Produzenten) Brian Eno?

Es ist so schade, und man ärgert sich einfach darüber, denn hätten Coldplay etwas mehr Ideenreichtum bei der Umsetzung bewiesen, dann hätte dieses Album tatsächlich ein großes klassisches Stück Rockmusik werden können. Wegen ,Viva La Vida' und ,Death And All His Friends' trotzdem 4 Sterne.
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