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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altersbegrenzung übertrieben
Alles in allem ein sehr interessanter, wenn auch langwieriger Film. Die Darstellungen der Akteure fand ich sehr gut. Allerdings wollte sich keinerlei Spannung aufbauen. Was mich jedoch enttäuschte, war das man von Beginn an vorhersehen konnte wohin das ganze verlief.
Die Altersbegrenzung ab 18 Jahren finde ich übertrieben, da die Nacktaufnahmen kaum...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von Meike R.

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Lolita" - der Roman - ist ein Meisterwerk der Ironie und Selbstblendung - der Lyne-Film aber...
Mein Verhältnis zu diesem wunderbarst fotografierten Film ist gespalten. Die ersten 25 Minuten bis zu der Stelle, wo Lolita doch noch einmal die Treppen hochhastet, um HH abzuknutschen, halte ich für meisterhaft und durchaus noch nah dran am Subtext des Romans. Doch dann wird alles falsch. Mit Nabokov hat das nichts mehr zu tun, obwohl das Drehbuch von Stephen...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2007 von Riyad Salhi


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altersbegrenzung übertrieben, 4. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Lolita - Ungekürzte Originalfassung (DVD)
Alles in allem ein sehr interessanter, wenn auch langwieriger Film. Die Darstellungen der Akteure fand ich sehr gut. Allerdings wollte sich keinerlei Spannung aufbauen. Was mich jedoch enttäuschte, war das man von Beginn an vorhersehen konnte wohin das ganze verlief.
Die Altersbegrenzung ab 18 Jahren finde ich übertrieben, da die Nacktaufnahmen kaum wahrnehmbar und auch nicht pornografisch angehaucht waren. Eine Altersbegrenzung von 16 Jahren wäre auf Grund des Themas des Filmes dennoch zu empfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste "Lolita" Verfilmung, 9. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lolita [DVD] (DVD)
Ein Glück gibt es diese zweite Verfilmung von "Lolita". Die erste Version mit James Mason wirkt doch etwas angestaubt. Dominique Swain überzeugt in dieser schwierigen Rolle und kommt wahnsinnig sexy daher. In einem Extra auf dieser DVD kann man beobachten, wie sie einige Szenen mit Jeremy Irons einstudiert. Sehr sehenswert. Jeremy Irons geniales Spiel fasziniert den ganzen Film über und hält ihn am Leben. Er ist ein gnadenlos guter Schauspieler.
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40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der ergreifensten Filme aller Zeiten, 28. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Lolita [VHS] (Videokassette)
Ich muß zugeben, bevor ich den Film das erste mal sah, war mir nicht so ganz klar, ob er die Erwartungen erfüllen konnte, die ich an ihn stellte. Schließlich gab es bereits schon einmal einen Versuch dieses Buch zu verfilmen, doch die Stanley Kubrick Version (auch wenn der Mann ansonsten ein genialer Regisseur ist) war ein alles andere als gelungener Versuch Nabokovs Werk auf Zelluloid zu bannen. Doch dieser Film übertraf meine Erwartungen beiweitem. Nicht nur, daß er wesentlich näher am Original ist als seine Vorgängerversion, auch die Charaktere sind wesntlich besser dagestellt. Insbesondere natürlich die Figur der Lolita. Sie ist einfach... Lolita, so wie man sie sich vorstellt. Natürlich birgt dieser Film eine Gefahr, wenn er von den falschen Menschen falsch interpretiert wird, doch besteht diese Gefahr nicht bei den meisten Filmen? Alles in allem einfach ein Meisterwerk.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Lolita" - der Roman - ist ein Meisterwerk der Ironie und Selbstblendung - der Lyne-Film aber..., 16. Dezember 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lolita - Ungekürzte Originalfassung (DVD)
Mein Verhältnis zu diesem wunderbarst fotografierten Film ist gespalten. Die ersten 25 Minuten bis zu der Stelle, wo Lolita doch noch einmal die Treppen hochhastet, um HH abzuknutschen, halte ich für meisterhaft und durchaus noch nah dran am Subtext des Romans. Doch dann wird alles falsch. Mit Nabokov hat das nichts mehr zu tun, obwohl das Drehbuch von Stephen Schiff scheinbar genau der äußerlichen Handlung folgt. Es zeigt sich nach Kubrick erneut, dass "Lolita" nicht verfilmbar ist. Die Ironie, die Selbstentblößung, und das Wesentliche: Das Faktum, dass hier jemand ein Kind ausnutzt, kommt hier nur am Rande vor. Man hat Mitleid mit Jeremy Irons, der hier so traurig guckt wie sonst nicht. Er will ja einfach nur mit seiner Lo zusammen sein. HH ist - wenn überhaupt - der "gute" Kinderschänder, der obskure Dramatiker die "böse" Variante. Wer das Buch gelesen hat, weiß, warum das so ist und warum es Sinn ergibt, da es sich um eine Konstruktion von HH handelt. Hier aber ist eine unsinnige, fast schon ärgerliche Gegenüberstellung. Der größte Tiefpunkt ist die angepappte, stilistisch verkorkste Rächer-Sequenz, die überhöht satirisch im Sinne von "Brazil" inszeniert ist - und somit völlig aus dem Rahmen fällt. Das Problem ist auch, dass die Darsteller Wahnsinns-Leistungen abliefern. Von Jeremy Irons ist man das gewohnt, aber Dominique Swain ist eine Entdeckung sondergleichen. Man nimmt ihr die Rolle durchaus ab. Aber völlig unklar ist, warum sie sich plötzlich zu HH als Mann hingezogen fühlt. Das ist - mit Verlaub - ein Schlag ins Gesicht. Sie will ihn also? Dann aber doch nicht, denn sie ist ja so jung? Es gibt da Momente, die hätten anders eingefädelt werden müssen. Wie weiß ich nicht, aber ich bin ja auch kein Regisseur. Wäre da noch die Musik von Ennio Morricone. Sie ist ein Traum. Die Kameraarbeit, die Farben, das Licht: Selten so etwas Schönes gesehen. Es gibt da ein vielsagendes Bild in diesem Film, das sehr viel Informationen enthält und ohne Dialoge auskommt: HH sitzt im Schaukelstuhl, es ist brütender Sommer, Lo sitzt auf ihm - sie haben Geschlechtsverkehr, aber eher wie nebenbei. Sie liest derweil in einem Zeitungscomic, macht das mit der Befriedigung ihres Vaters en passant und kichert über den Strip. Ach, Lachen soll man in diesem Film auch gelegentlich, so zum Beispiel beim "Aufklärungsgespräch" in der Schule. Lyne wollte einfach zu viel. Dass er sich gefährlich übernommen hat, ist für die meisten Cineasten eine ausgemachte Sache.
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55 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gespielte und ordentlich inszenierte Adaption, 30. November 2006
Von 
Daniel Kolloge "The Inevitable" (Wildeshausen, NDS) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lolita - Ungekürzte Originalfassung (DVD)
Natürlich wird sich Adrian Lyne's Verfilmung von Nabokov's Roman immer dem Vergleich mit Kubrick's Film stellen müssen, doch meiner Meinung nach hat die Zeit Kubrick's Werk mittlerweile überholt, weswegen ich Lyne's Version bevorzuge.

Kubrick's Film wirkt mittlerweile einfach ein bißchen antiquiert.

Lyne's Adaption ist zeitgemäßer und außerdem besteht sie auch, wenn sie nicht mit Kubrick verglichen wird, denn sie ist gut inszeniert und besticht durch gute Darsteller, besonders Jeremy Irons ist hier hervorzuheben. Sein Charakter hat Tragik, Tiefe und wirkt genauso aber auch lakonisch und hintergründig.

Dominique Swain schafft mit LOLITA einen guten Einstieg in die Welt des Schauspiels. Sie schafft es, dass der Zuschauer sich fast schon schämt, weil die dargestellte Dolores "Lo" Hayes ja erst 14 ist. Sie ist zwar nervig und undurchsichtig, aber genauso anziehend und lasziv.

Lyne hält sich tatsächlich recht eng an die Vorlage Nabokov's, was dem Film insofern zuträglich ist, als dass der Autor eine sehr detaillierte Studie der Charaktere anfertigt, deren Züge somit in der Verfilmung kaum beschnitten werden und deswegen sehr dreidimensional erscheinen.

Als ein Meisterwerk würde ich LOLITA nicht bezeichnen, da der Film schon hin und wieder auf der Stelle tritt und einige Längen hat, aber im Nachhinein ist es eine gut gelungene Adaption des Klassikers von Nabokov.

Warum der Film ab 18 freigegeben ist kann ich mir nicht erklären, denn allzu explizit wird hier nicht dargestellt.

Aber sehenswert ist er auf jeden Fall.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wir zerstören was wir lieben..!, 26. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lolita [DVD] (DVD)
"Lolita" von Nabokov ist eine komplexe Reise in tiefste Abgründe von Leidenschaften, von Selbsttäuschungen, von Liebesprojektionen hier zwischen einer Minderjährigen und einem gereiften Mann.
Eine unglaublich differenzierte Geschichte um falsche Illusionen, Sehnsüchte und wie diese letztlich jede handelnde Person ins Verderben stürzt.
Viele meiner Vor-Rezensenten haben ausführlich diese Thematik einfließen lassen und so versuche ich den Film einmal weitgehend unabhängig von dem Roman als eigenständiges Werk zu betrachten.
Gerade in diesem speziellen Fall gilt, arbeitet doch das Buch mit kraftvollen Vexierspielen, mit verschlungenen Gedanken-Verknüpfungen eines; Nabokovs Buch ist in seiner Brisanz, seinem unterschwelligen Humor und seiner Doppeldeutigkeit unverfilmbar.
Gehen wir mit dem Anspruch einer authentischen Verfilmung an diese Thematik heran, scheitern sowohl Kubrick mit seiner Schwarz- Weiß Version als natürlich auch Adrian Lyne.
Während der eine versucht in vielen Facetten ganz neue Wege zu gehen, klebt diese Neuverfilmung regelrecht am Text,versucht mit grosser Anstrengung wortwörtlich, oft mit Texten aus dem Off brav alle vordergründigen Stationen des Buches abzuhaken.
Gleichzeitig merkt man Adrian Lyne eklatant an, daß er mit der Sprengkraft des eigentlichen Themas Pädophilie und daraus resultierend die Manipulation hinsichtlich eines minderjährigen schutzbefohlenen Geschöpfes überfordert ist.
Das Eisen ist ihm dann letztendlich doch zu heiß als das er es in aller Kompromisslosigkeit aufzeigen konnte ,noch mochte.
So verlässt er sich auf einen vordergründigen, berechenbaren Plot, in dem in gefährlicher Weise und viel zu einseitig Jeremy Irons als Humbert von Anfang an die getriebene, ausgelieferte, der sexuellen Übermacht einer Minderjährigen hilflos gegenüberstehende Opferrolle annimmt.
Sicherlich ist der Aspekt der erotischen und auch vorsätzlich eingesetzten verführerischen Anziehungskraft eines adoleszenten Mädchens nicht von der Hand zu weisen. Doch ist dies eben nur eine der vielen Seiten in diesem verhängnisvollen Abhängigkeitsverhältnis, in dem die Täter und Opfer Seite ständig in einer Wechselbeziehung steht.
Da sollte, und vielleicht muß im Angesicht des schwierigen Themas sexuelle Hörigkeit, Kindesmissbrauch ein Film mehr Differenziertheit aufweisen.
Adrian Lyne setzt an Stelle von brisanter Komplexität ein überragend gefilmtes, wunderschön bebildertes Erzählkino, was immer an der Oberfläche bleibt.
Die Ausstattung ist grandios, die Musik wehmütig und die Schauspielerleistung herausragend.
Jeremy Irons ist mit seiner eindringlichen in kleinsten Augenaufschlägen, Gesichtsmimiken überragenden Schauspielkunst die absolute Idealbesetzung, und es ist nicht übertrieben zu sagen, daß er alleine schon den Film sehenswert macht.
Ihm zur Seite Dominique Swain ebenfalls meisterhaft. Doch merkt man den Beiden eben an, daß sie vom Drehbuch her von Anfang an auf die vorgefertigten Rollenmuster (Verführerin,Opfer) weitgehend festgelegt sind.
Die Mutlosigkeit eine differenziertere Betrachtungsweise zu zeigen nimmt dem Film viel Kraft, ja macht die Handlungsweisen der Personen bisweilen nicht ganz nachvollziehbar.
Nichtsdestrotrotz meine Hochachtung vor allen Beteiligten sich an dieses Projekt zu wagen,doch ist spürbar wie hier des öfteren der Regisseur nicht die richtigen Mittel findet seine Protagonisten in vielfältigerer Weise zu beleuchten.
So sucht er sein Heil in prächtig gefilmten Szenen.
Grossaufnahmen von berührenden Händen,Füssen, jeder Regentropfen,jede Landschaftsaufnahme überragend gefilmt.
Sehr oft, zu oft wird, gehen die inszenatorischen Mittel aus, auf die Stimme aus dem Off zurückgegriffen, die Gedankenabläufe verdeutlichen soll.
Dies kann man machen doch wird hier mehrmals das Unvermögen überspielt, die Tiefe der Vorlage umzusetzen.
Die eklante Oberflächlichkeit der Figuren, die Eindimensionalität die Story nur in eine Richtung interpretieren zu wollen, ist dafür verantwortlich das außer überragend gefilmten Bildern, keine Bezugspunkte zu den Personen entstehen. Die Geschichte lässt einen weitgehend kalt.
Dies macht den Film über weite Strecken sehr zäh,kunstgewerblich und halbherzig.
Jeremy Irons ist der Prototyp für gescheiterte, verzweifelte Antihelden in Liebesdingen.
Unvergesslich seine tiefgehende Darstellung sexueller,emotionaler Hörigkeit in "Eine Liebe von Swann","M.Butterfly", "Verhängnis".
Jedes mal wurde er hier von den guten Drehbüchern unterstützt.
Doch in"Lolita" agiert er etwas im lufleerem Raum,kann durch eine verwässerte und aufgrund der brisanten Thematik unentschlossene Regieleistung seine grosse Kunst nicht ganz auspielen.
Fazit:Eine unglaublich schweres Thema: Ein Film, dem ich seine Ambitioniertheit niemals absprechen möchte, der aber in seiner Verkürzung,Vereinfachung scheitert, vielleicht von Anfang an wie auch ein Stanley Kubrick scheitern muß.
Dies hat beim Filmerleben des Zuschauers eine fatale Wirkung: Sehr oft macht sich eine schön gefilmte,oberflächliche Langeweile breit und die Figuren bleiben dem Zuschauer fern, abgehoben und in vielen Punkten nicht nachvollziehbar.
Vielleicht ist Nabokovs Roman mit seiner eigenen sprachlichen Virtuosität, mit der daraus resultierenden Möglichkeit verschlungener Gedankengänge wirklich für immer besser zwischen zwei Buchdeckeln auf gehoben.
Filme sollen berühren, mitreissen, beeindrucken.
Nehmen wir das als unverzichtbare Grundlage eines gelungenen Films, so ist"Lolita" leider nicht weiter im Gedächtnis bleibend.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt gelungene Verfilmung des Nabokov - Romans, 31. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lolita [VHS] (Videokassette)
Ich habe zuerst das Buch von V. Nabokov gelesen und danach die beiden Verfilmungen von Kubrick und Lyne angesehen. Die Verfilmung von Lyne hat mir sehr viel besser gefallen. Dominique Swain ist meiner Meinung nach die ideale Besetzung für diese Rolle. Ihre schauspielerische Leistung ist einfach unübertrefflich. Auch Jeremy Irons als Humbert hat mich beeindruckt. Ein wunderschön in Szene gesetzter und verstörender Film, für mich ein absoluter Lieblings- und Kultfilm!
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5.0 von 5 Sternen unglaublich fesselnd, 12. November 2014
Von 
David Brooren (Essen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lolita [DVD] (DVD)
Ein wahnsinns Werk. Die Erstauflage von 1680 erster Kartoffelkrieg hab ich offen gestanden nicht gesehen. Aber alle sagen, es sei ein völlig verstaubter Langweilerstreifen, der überhaupt nichts bietet außer das Thematisieren eines gesellschaftlichen Tabubruchs. Was zur damaligen Zeit wahrscheinlich schon ausreichte um eine Filmsensation zu generieren.

Jedenfalls ist diese Neuverfilmung hier von 1997 der absolute Oberhammer. Ich habe selten ein Drama gesehen, dass mich aufgrund seiner Intensität bis zur letzten Minute derart gefesselt hat. Der ziemlich originelle Soundtrack rundet das ganze mehr als ab. Die komplette Aufmachung, Kameraführung, Stimmung, darstellerische Leistungen alles macht den Streifen zu nem soliden Masterpiece an dem es nichts aber auch absolut nichts zu rütteln gibt. Und ich habe eh nen Faible für Filme im Erzählerstil.

Des weiteren verurteilt der Film niemanden. Es ist eine neutral erzählte Geschichte über einen Mann ca Anfang 40, der in jungen Jahren seine größte Jugendliebe durch eine Krankheit verlor und nie darüber hinweg kam. Als auf einer seiner Reisen eine Freundin einer Bekannten sich bereit erklärt, ihn als Untermieter bei sich aufzunehmen, beginnt der Trip. Denn die hat eine minderjährige Tochter, die jedoch mit allen Wassern gewaschen ist. Kokett, verführerisch. Sie Umgarnt ihn, alte Wunden reißen wieder auf und er kann ihr nicht widerstehen. Als ihre Mutter stirbt, haben die beiden "freie Bahn", reisen als vermeintliches Vater/Tochter Gespann umher und es passiert, was natürlich passieren muss. Aber das scheinbare Glück hat eine dunkle Seite. Gewissenskonflikte und die ständige Angst davor dass andere vielleicht Verdacht schöpfen könnten, treiben ihn nach und nach an den Rand des Wahnsinns und in totale Paranoia. Aufgrund der unglaublichen darstellerischen Leistungen von Jeremy Irons und Dominique Swain ist die permanente Anspannung förmlich spürbar. Sehr emotionaler und auch tragischer Film je näher er dem Ende kommt.

Die Altersfreigabe basiert natürlich zum einen auf dem Thema an sich und wahrscheinlich einer relativ blutigen Szene gegen Ende.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein literarisches Meisterwerk, meisterlich verfilmt!, 8. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Lolita - Ungekürzte Originalfassung (DVD)
Schon seit Jahren eine meiner Lieblingserzählungen von Vladimir Nabokov und kongenial verfilmt mit Jeremy Irons als Humbert Humbert und der sehr verführerischen Dominique Swain als Dolores Haze. Adrian Lyne, der schon mit 9 1/2 Wochen ein erotisches Meisterwerk abgeliefert hat, hatte in der Zeit in der er den Stoff verfilmte natürlich mehr Freiheiten, was die Erotikszenen angeht als sein Vorgänger Stanley Kubrick und so gibt es einige sinnliche Szenen, die einem ein Kribbeln auf der Haut zurück lassen, wenn man sich nicht gerade daran erinnert, dass in Nabokovs Erzählung Dolores gerade 11, oder 12 Jahre alt ist. Swain geht mit gutem Willen als sehr reife 15jährige durch, die im Film, anders als im Buch, auch mal die Initiative ergreift, was aber aus Humbert Humbert auch fast schon wieder einen Unschuldigen macht, der er ebenfalls im Roman nicht ist.
Warum diese Version des Films ab 18 ist, bleibt mir zwar schleierhaft, denn außer einer sehr freizügigen Nacktszene Irons und Swain, habe ich jetzt nicht wirklich einen Unterschied zur Fernsehversion erkannt.
Die DVD punktet aber mit einem ausführlichen Bonusmaterial.
Lolita - Ungekürzte Originalfassung
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinns Film!, 25. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lolita [VHS] (Videokassette)
Da ich ein Fan von Jeremy Irons bin, konnte ich es mir nicht entgehen lassen, mir den Film zu kaufen. Und es hat sich gelont!!
Lolita ist ein sehr anspruchsvoller Film mit hervorragenden Schauspielern (besonders Jeremy).
Wie Humbert der jungen Lolita verfallen ist, kann zu tränen rühren.
Lolita gehört u.a. zu meinen Lieblingsfilmen. Und Jeremy Irons spielt seine Rolle geradezu perfekt!
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