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5.0 von 5 Sternen Seit "Krieg der Sterne" der erste Krieg der richtig Spaß macht!!!
Und dann kam der Tag: 9.Mai 2008!! Album liegt seit heute morgen im Player und was soll man sagen.... sehr geil^^ Die Jungs erfinden das Genre nicht neu, wagen keine fragwürdigen Experimente sondern bleiben sich selbst und ihrem Stil treu und das ist auch gut so: als Ergebnis liefern sie auf mit diesem Silberling einen mehr als würigen Nachfolger und...
Veröffentlicht am 9. Mai 2008 von Maximilian Rupp

versus
27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Requiem...
Dieses Album hätte man nicht "Sängerkrieg", sondern "Requiem" nennen sollen, immerhin handelt es sich hier eindeutig um die Totenklage einer einstmals guten Band. Ich bin seit den genialen Albuen "Weckt die Toten" und "Verehrt und Angespien" ein großer Fan von In Extremo, besitze sämtliche bisherigen Alben, mochte sogar die etwas rockigeren...
Veröffentlicht am 12. Mai 2008 von ysbryd_cariad


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit "Krieg der Sterne" der erste Krieg der richtig Spaß macht!!!, 9. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Und dann kam der Tag: 9.Mai 2008!! Album liegt seit heute morgen im Player und was soll man sagen.... sehr geil^^ Die Jungs erfinden das Genre nicht neu, wagen keine fragwürdigen Experimente sondern bleiben sich selbst und ihrem Stil treu und das ist auch gut so: als Ergebnis liefern sie auf mit diesem Silberling einen mehr als würigen Nachfolger und knüpfen so meiner Meinung nach an den Erfolg der letzten Alben an. Ein kleiner Kritikpunkt ist trotzdem noch zu erwähnen: die DVD ist an sich sehr gelungen mit dem Making of und den Innenansichten, aber die Aufnahme von Wacken... war wohl nicht der beste Tag der Jungs, wer die "Raue Spree"-DVD sein eigen nennt wird an dem auf der DVD enthaltenen Mitschnitt wenig Spaß haben weil RS einfach um Längen besser ist (nicht aufgrund der Songauswahl oder den Effekten... wie gesagt, irgendwie waren die Jungs an dem wohl nicht gut drauf, schade eigentlich). Aber naja, Stimmung verbreitet wird trotzdem, und wer InEx schon immer mal live sehen wollte und zu faul war zum Konzert zu laufen wird an der DVD definitivst seinen Spaß haben.

Fazit: sehr gelungene Fortsetzung, sowohl für Fans als auch für Neugierige sehr empfehlenswert, trotz kleiner Schwächen der Wacken-Aufnahme.

PS: die T-Shirts fallen sehr groß aus.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut, 22. Mai 2008
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sängerkrieg (Audio CD)
Die Mittelalter Rocker sind in den letzten Jahren zu einer der erfolgreichsten deutschen Bands in diesem Genre geworden, die live und auf Pladde ganz viele Fans haben. Mit der Zeit kamen immer andere Bands hinzu, so dass die Musik leider zu einem Tummelplatz für viele (nicht alle) Trittbrettfahrer geworden ist. Dazu würde der Name "Sängerkrieg" natürlich auch passen, doch das neue Album mit diesem Namen ist auch eine Überraschung. Wurden In Extremo mit den Jahren immer eingängiger und massentauglicher, so rockt das 2008er Album recht gut. Sicherlich werden In Extremo Hasser, die weder auf Dudelsäcke noch auf den teils immer noch recht grölendem Gesang des letzten Einhorns können mit der Band warm werden, aber Kerle wie ich, denen das Altdeutsch und Latein singen etwas auf die Nüsse ging, wird das neue Werk freuen. Das liegt zum Einen an der Vielzahl komplett deutsch gesungener Stücke und zum Anderen an der Weiterentwicklung einer Band, die einfach ROCKT! Dudelsäcke werden nicht permanent benutzt und altes Liedgut gegen eigenes eingetauscht, da man auf früheren Alben doch das gesamte Mittelalter schon abgegrast hat. Dabei ist das auch schon von anderen Bands im Nachhinein zum Erbrechen gemacht worden, weshalb ich froh bin, dass die Extremos ne Menge eigene (gute) Geschichten erzählen. Nur eines sollten die sieben Vaganten auf jeden Fall nicht wieder machen: Ein Lied in englischer Sprache wie bei der Covernummer "An End Hast Started". Da gefällt mir die spanische Nummer "En Esta Noche" (mit Joes von Mägö De Oz) um einiges besser. Aber aus Fehlern lernt man ja. "Sängerkrieg" zeigt eine Band die immer noch im Saft steht und sich nicht selber kopiert. Dabei sich selbst treu zu bleiben, ist dann die Kunst!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Extrem was Spaß macht!, 15. Mai 2008
Ich kenne In Extremo schon von vielen Konzerten udn auch von der Zeit wo Sie noch als Spielleut auf der Burg Satzvey z.B. waren. Nach den letzten CDs war ich mir nicht mehr sicher ob ich hier zuschlagen sollte oder nicht. Der Pack mit T-Shirt usw. hatte mir aber so gut gefallen das ich es doch mal wieder getan habe. Ich finde das dies seit langem eine CD ist die wieder richtig Spaß macht zu hören. Gut die alten Zeyten sind es nicht mehr , der Trend in Richtung Commerz kann auch keiner aufhalten aber welche Band hat dieses Problem nicht? Leben und leben lassen . Also ich finde das ist eine gelungene Mischung auch für den alten Fan und jederzeit zu empfhelen und eine gute Einstimmung auf die bevorstehende Marktsaison!

Gehebat Euch wohl
Günter einer der Edelleut von Mittelalterlive
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Requiem..., 12. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Sängerkrieg (Audio CD)
Dieses Album hätte man nicht "Sängerkrieg", sondern "Requiem" nennen sollen, immerhin handelt es sich hier eindeutig um die Totenklage einer einstmals guten Band. Ich bin seit den genialen Albuen "Weckt die Toten" und "Verehrt und Angespien" ein großer Fan von In Extremo, besitze sämtliche bisherigen Alben, mochte sogar die etwas rockigeren Stücke auf "Sünder ohne Zügel", habe auch auf "7" und "Mein rasend Herz" jeweils noch einige Lieder vorgefunden, die ich sehr schätze - aber das hier geht zu weit. Wie schon mehrere Rezensenten vor mir angemerkt haben, hat das Album nichts mehr mit der Band zu tun, die In Extremo einmal waren. So weh es mir auch im Herzen tut: Ein eventuell noch folgendes weiteres Album dieser Band werde ich mir NICHT mehr kaufen, es sei denn, sie machen eine drastische Rückbesinnung auf ihre Wurzeln.

Beim ersten Durchlauf der CD habe ich wirklich gedacht, meine Güte, was ist DAS denn? Das Album fängt grausam an. Sowohl "Sieben Köche" als auch der Titelsong "Sängerkrieg" sind uninspirierter Krach mit primitiv-peinlichen Texten. Von der Selbstironie früherer Zeiten nichts mehr übriggeblieben.
Das erste Lied auf der CD, das gute Ansätze zeigt, ist "Mein Sehnen". Ich habe das Gefühl, daraus ließe sich musikalisch eine Menge machen - wenn man denn den Mut zu den früher einmal für In Extremo charakteristischen Arrangements hätte. Das Lied an sich ist aber eine recht gute Komposition mit Potenzial, das leider bei dieser Aufnahme vertan wurde.
Das nächste gute Stück ist besagtes "Requiem", bei dem ein Text von Francois Villon vertont wurde. Schön gemacht und einer meiner Anspieltips auf dem Album.
"Frei zu sein" ist... nett. Nicht so, dass man sich darüber beschweren müsste, aber auch nicht wirklich überzeugend. Die Single davon werde ich mir jedenfalls nicht kaufen, dafür reicht es nicht.
Der darauf folgende "Zauberspruch" ist dafür wieder sehr schön und erinnert an die Anfänge der Band: Ein estnischer Text mit sehr gutem Folk-Arrangement. Hörenswert.
"Tanz mit mir" ist ein Lied, was mich persönlich sehr gefreut hat: Es ist zwar beim besten Willen nicht mehr als Mittelalter-Rock zu bezeichnen, aber doch ein sehr ordentlich gemachter Song mit gutem Text und passendem Arrangement. Sicher ein Highlight für kommende Konzerte. Vielleicht sogar mein Lieblingslied auf dem Album.
Leider ist das Lied direkt danach, "An End has a Start", langweilig und komplett überflüssig und vermutlich nur auf dem Album gelandet, weil irgendein Manager der Meinung war, CDs verkaufen sich nur, wenn zumindest ein Lied auf Englisch gesungen wird. Anders kann ich mir das nicht erklären. Hier wird eindeutig die Viva-Kundschaft bedient.
"Auf's Leben" ist der leider mißglückte Versuch, eine Art Hymne zu schaffen, scheitert aber am entsetzlich schlechten Text.

Fazit: Von mir gibt es trotz meiner Enttäuschung für dieses Album noch 3 Sterne. Es sind einige wirklich gute Lieder (Mein Sehnen, Requiem, Zauberspruch, Tanz mit mir) dabei, die mich daran hindern, die CD als kompletten Fehlkauf abzubuchen. Leider ist der Rest des Albums belangloser Einheitsbrei oder sogar (vor allem, was die ersten beiden Stücke betrifft) extrem daneben. Durchlaufen lassen kann man dieses Album jedenfalls nicht, ohne dabei durchzudrehen. Schade.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Sängerkrieg, 16. Mai 2008
Von 
Also ich frage mich, wie andere Leute hier ihre Meinung bilden.
Zum einen sprechen sie davon, dass ihnen kein Refrain im Kopf hängen bleibt und meinen dann es sei doch sowieso "Kommerz".

Aber wenn eine Band ein Album auf Kommerz trimmen will, sorgen sie dafür, dass es Ohrwürmer ohne Ende gibt, damit die Lieder im Kopf bleiben.

Ich persönlich finde, dass Album erste Klasse! Ich bin ein Fan, der ersten Stunde!
Sicher kommt es nicht an "Weckt die Toten" heran, aber es ist ebenfalls sehr experimentierfreudig und strahlt eine Spielfreude aus, die man bei anderen Bands vermisst.

Anspieltipps:
Sängerkrieg
En Esta Noche
Requiem
Zauberspruch
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es war einmal..., 9. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sängerkrieg (Audio CD)
In Extremo waren mal was Besonderes. Sie sahen sich als Vermittler einer vergangen Zeit, und schafften es brilliant das Mittelalter mit dem Heute zu verknüpfen, indem Vertonung/Art der Vertonung neu, die Texte, sofern vorhanden aber fast ausschließlich mehrere Hundert Jahre alt. Die wenigen Ausnahmen, also solche Texte die von der Band selbst stammten und keine uralten Zaubersprüche, Weisheiten, Gedichte oder das Liedgut fahrender Sänger waren, waren zumindest stilistisch noch sehr an den Originalen orientiert. Damit waren In Extremo sogar noch ein Stückchen "echter" als beispielsweise Svbway to Sally, da sie in Gegensatz zu diesen anfang noch nicht einmal Mittelalter Rock, also mitteralterlich orientieren Rock, sondern Medieval in Geiste von Spielleuten, gänzlich ohne E-Gitarren spielten. Die ersten Album in diesem Stil: "In Extremo" (noch rein akustisch), "Weckt die Toten", '"Hameln'" und das Live Album "Die Verrückten sind in der Stadt".

Dann kam ein kleiner Bruch, denn mit dem Album "Verehrt und angespiehen" mehrten sich die vorher nur selten und zaghaft eingesetzten E-Gitarren plötzlich auffallend. Ein kleiner Schock, aber die passten meistens einfach so gut zum Sound, dass der Großteil der Fans dem sich ankündigenden Wandel positiv ins Auge sahen. Zumal sie mit dem zweiten Live-Album '"In Extremo Live 2002"' beglückt wurden, welches noch einmal massig Material der letzten Alben bot.

"Sünder ohne Zügel" räumte der elektrischen Gitarre gegenüber den anderen Instrumenten schließlich Gleichberechtigung ein. Es herrschte dennoch Harmonie, denn kein Instrument übertonte das andere und auch die sich ständig mehrenden eher rockig orientierten Eigenkompositionen fügten sich noch recht gut ins Gesamtbild, obwohl die kommerziellere Ausrichtung klar sichtbar war. Aber warum nicht? Wenn man sich damit neue Fankreise erschließt, die über Songs wie der Singleauskopplung "Vollmond", "Wind" oder "Der Rattenfänger" behutsam an die Musik herangeführt werden, und schließlich auch Gefallen an den klassischen, weniger radiotauglichen In Extremo finden. Auf dem nächsten Album "7" sah das im Groben noch ganz ähnlich aus: Die Singles nett für Zwischendurch und ein gutes Fangnetz, um mehr Menschen diese Art Musik erschließbar zu machen; der breite Rest waren die gereiften In Extremo, bei denen sich Gitarren, Dudelsack und gelegentlich andere exotische Instrumente nichts gaben, die Lieder hießen "Sefardim", "Sagrada Trobar", "Davert-Tanz" und "Madre Deus".

Zwei Jahre später 'Mein Rasend Herz'. Kommerzieller, gitarrenlastiger als je zuvor. Die alten Fans lebten von der fetten Abmischung und den letzten Konzerten mit Preisen um die 20€. Die Teilnahme am "Bundesvision-Soncontest" machte klar: In Extremo hatten Blut geleckt, nachdem "'Küss mich"' vom Vorgänger '"7'" sogar schon auf VIVA routierte. Natürlich war das noch kein 08/15-Rock aber war es nicht langsam zu viel des Guten? Die Glücklichen die sich NICHT die atemberaubend billige Vorabsingle "Nur Ihr Allein" zugelegt hatten, die sowohl musikalisch als auch textlich einen vorläufigen Tiefpunkt der Extremos darstellte, hatten es mit Erscheinen des Albums noch relativ leicht zu sagen: "Gerade noch mal gut gegangen". Artverwandtes zu dieser grauenhaften Single hielt sich glücklicherweise in Grenzen. Das Album rockte, wenn auch mit dem bitteren Beigeschmack einer bösen Vorahnung.

Es folgte, die nächste Live, die erste Best Of '"Kein Blick zurück"', schon sehr an den kommerziellen In Extremo orientiert. Und mach einer rieb sich verwundert die Augen, denn Konzertkarten kosteten mit einem Mal das Doppelte.

Und jetzt? Das neue Album '"Sängerkrieg'" ist gerade das erste Mal in meinem Player gelaufen. Vorläufig kein weiterer Bedarf. Erster Eindruck reicht erst mal: Die Vorab-Single '"Frei Zu Sein'" war natürlich kein '"Merseburger Zaubersprüche III'", dennoch gefiel sie mir eindeutig besser als '"Nur Ihr allein'" und die beiden Neuen auf der Best-Of. Eingängig, aber nett. So wie "Vollmond", "Erdbeermund", "Liam", was eindeutig Hoffnung macht.
Jetzt, nach dem ersten Hören, ist wenig davon übrig geblieben:
Sicher, da sind noch Ansätze vorhanden: Ein estländischer Zaubersprüch und was französisches aus dem 14. Jahrhundert mit Namen 'Requiem' fallen ins Auge. Zwei Songs, die noch genausogut auf "Verehrt und angespiehen" ihren Platz gefunden habne könnten, allerdings auch schon ohne auch dort soetwas wie echte Highlights gewesen zu sein. "Auf's Leben" soll dem Refrain nach zu urteilen wohl so etwas eine neue Band-Hymne werden, ist sogar vergleichsweise nett, nur leider musikalisch wie textlich von hundert anderen Bands schon da gewesen. Der Wiedererkennungswert zu den einst so unverkennbaren In Extremo ist gering. Die Album-Version von "Frei zu sein" sollte laut Info im Vergleich zur Single "etwas epischer" sein. Ergebnis 3:07 gegenüber 3:35. Gibt sich nichts. Reines: "'Kauft euch bloß Single UND Album'." Tiefpunkt des Albums ist ganz eindeutig das Titelstück, dessen Refrain nur geht, wenn man entweder kein Deutsch versteht, oder nichts gegen "In Extremo goes Onkelz bzw. "Nur Ihr allein II" hat. Ach ja, und wer auf Nu Metal steht und nicht viel älter als 15 ist, soll sich mal '"An End Has A Start" reinziehen, vielleicht wird er das Linkin Park Ticket ja gegen ein In Extremo Konzert eintauschen. Der Rest auf '"Sängerkrieg'" ist mal mehr, mal weniger guter, nie aber wirklich beeindruckender Belanglos-Metal-Rock mit gelegentlichen Anleihen an Bands wie In Extremo und teilweise sehr, - sagen wir mal - kinderfreundlichen Texten, der nochmalige Sprung von "Mein rasend Herz" zum neuen Album trotz aller Vorahnungen erschreckend groß.
Wer sich die Rockmusik bisher über Tokio Hotel, The Rasmus und die Killerpilze erschlossen hat, kann problemlos hier weiter machen. Allen Fans der früheren Alben von In Extremo sei geraten: Ladet euch "Zauberspruch" und "Requiem(welch Ironie!)" irgendwo runter und verabschiedet euch von einer der innovativsten deutschen Bands im Bereich des mittelalterlichen Rock.

'"Was von Herzen kommt gelingt..."' heißt es im Opener '"Sieben Köche"'. Gut - so wissen wir wenigstens, wo "Sängerkrieg" nicht herkommt...
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40 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erschreckend platt, 12. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Sängerkrieg (Audio CD)
Dieses Album ist für mich die Enttäuschung des Sommers. Die Texte bewegen sich alle auf Haus-Maus Reimniveau und sind dazu leider auch noch inhaltlich platt. Das sieht sicher subjektiv jeder anders, aber ich finde die Aussagen einfach belanglos und zum Teil bemüht Gesellschaftskritisch ohne unter die Haut zu gehen.
Musikalisch wird es leider auch nicht besser, das hat man alles schon mal gehörtund kennt es zur genüge. Was ich bei "mein rasend Herz" noch neu und rockig fand ist jetzt einfach nur abgelutscht und kopiert. Selbst die puren Folkstücke wie "Zaubersprüche" gabs doch alle schon und gab es besser.
Grundsätzlich finde ich das Album auch schwammig abgemischt, zu viel Bass, zu viel Soundmatsch dafür aber der Gesang ohne Tiefgang.
1 Stern gibt es für Mein Sehnen und Aufs Leben, 2 Titel wo die alte In Extremo genialität noch durchscheint. Alle anderen Titel finde ich schon fast beleidigend für die Fans.

Schaut man sich im Folkrock Bereich um scheint es nur noch wenig Hoffnung zu geben, InEx und Subway scheinen ihren gemeinsamen Abstieg zu feiern und auch von der Front Schandmaul und Letzte Instanz ist kaum positives zu berichten. Schade Jungs, mir wird eure Musik fehlen!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es ist vorbei..., 25. Mai 2008
Von 
Black-Watch - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sängerkrieg (Audio CD)
...mit diesem Album haben In Extremo nur eines bewiesen: Das sie nun vollends der Belanglosigkeit anheim gefallen sind und dass sie, wenn es nichts mehr mit Mittelalter-Rock zu tun hat (außer den schwachen Dudelsäcken) rein gar nichts können. Nur 2 Lieder zeigen wie ein letztes Aufbäumen noch die ehemalige Stärke der Truppe. Der Rest ist nur noch traurig stimmendes TV-Total-Programm, dem schnelllebigen Durchschnitt gleich und ermüdend langweilig nichtssagend.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wenig anders... aber gewohnt gut., 14. Mai 2008
Zugegeben, diese Scheibe hebt sich doch sehr von "Mein Rasend Herz" und "7" ab, was aber nicht unbedingt schlecht ist. Mit Stücken wie "En esta Noche" oder "Mein liebster Feind" finden sich genauso gute Ohrwürmer wie auf den vorigen Alben wieder und "Requiem" sowie "Zauberspruch" lassen ein bisschen "back to the roots" feeling aufkommen.
Alles in allem eine Platte die typisch für In Extremo ist, aber auch so manche neuerung bereit hält.
Für mich jedenfalls hat sich jeder cent gelohnt.

Anspielttipps:
-En esta Noche
-Flaschenpost
-Tanz mit mir
-Mein liebster Feind
-Aufs Leben
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Requiem..., 12. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sängerkrieg (Ltd.Deluxe Edt./Xl-T-Shirt) (Audio CD)
Dieses Album hätte man nicht "Sängerkrieg", sondern "Requiem" nennen sollen, immerhin handelt es sich hier eindeutig um die Totenklage einer einstmals guten Band. Ich bin seit den genialen Albuen "Weckt die Toten" und "Verehrt und Angespien" ein großer Fan von In Extremo, besitze sämtliche bisherigen Alben, mochte sogar die etwas rockigeren Stücke auf "Sünder ohne Zügel", habe auch auf "7" und "Mein rasend Herz" jeweils noch einige Lieder vorgefunden, die ich sehr schätze - aber das hier geht zu weit. Wie schon mehrere Rezensenten vor mir angemerkt haben, hat das Album nichts mehr mit der Band zu tun, die In Extremo einmal waren. So weh es mir auch im Herzen tut: Ein eventuell noch folgendes weiteres Album dieser Band werde ich mir NICHT mehr kaufen, es sei denn, sie machen eine drastische Rückbesinnung auf ihre Wurzeln.

Beim ersten Durchlauf der CD habe ich wirklich gedacht, meine Güte, was ist DAS denn? Das Album fängt grausam an. Sowohl "Sieben Köche" als auch der Titelsong "Sängerkrieg" sind uninspirierter Krach mit primitiv-peinlichen Texten. Von der Selbstironie früherer Zeiten nichts mehr übriggeblieben.
Das erste Lied auf der CD, das gute Ansätze zeigt, ist "Mein Sehnen". Ich habe das Gefühl, daraus ließe sich musikalisch eine Menge machen - wenn man denn den Mut zu den früher einmal für In Extremo charakteristischen Arrangements hätte. Das Lied an sich ist aber eine recht gute Komposition mit Potenzial, das leider bei dieser Aufnahme vertan wurde.
Das nächste gute Stück ist besagtes "Requiem", bei dem ein Text von Francois Villon vertont wurde. Schön gemacht und einer meiner Anspieltips auf dem Album.
"Frei zu sein" ist... nett. Nicht so, dass man sich darüber beschweren müsste, aber auch nicht wirklich überzeugend. Die Single davon werde ich mir jedenfalls nicht kaufen, dafür reicht es nicht.
Der darauf folgende "Zauberspruch" ist dafür wieder sehr schön und erinnert an die Anfänge der Band: Ein estnischer Text mit sehr gutem Folk-Arrangement. Hörenswert.
"Tanz mit mir" ist ein Lied, was mich persönlich sehr gefreut hat: Es ist zwar beim besten Willen nicht mehr als Mittelalter-Rock zu bezeichnen, aber doch ein sehr ordentlich gemachter Song mit gutem Text und passendem Arrangement. Sicher ein Highlight für kommende Konzerte. Vielleicht sogar mein Lieblingslied auf dem Album.
Leider ist das Lied direkt danach, "An End has a Start", langweilig und komplett überflüssig und vermutlich nur auf dem Album gelandet, weil irgendein Manager der Meinung war, CDs verkaufen sich nur, wenn zumindest ein Lied auf Englisch gesungen wird. Anders kann ich mir das nicht erklären. Hier wird eindeutig die Viva-Kundschaft bedient.
"Auf's Leben" ist der leider mißglückte Versuch, eine Art Hymne zu schaffen, scheitert aber am entsetzlich schlechten Text.

Fazit: Von mir gibt es trotz meiner Enttäuschung für dieses Album noch 3 Sterne. Es sind einige wirklich gute Lieder (Mein Sehnen, Requiem, Zauberspruch, Tanz mit mir) dabei, die mich daran hindern, die CD als kompletten Fehlkauf abzubuchen. Leider ist der Rest des Albums belangloser Einheitsbrei oder sogar (vor allem, was die ersten beiden Stücke betrifft) extrem daneben. Durchlaufen lassen kann man dieses Album jedenfalls nicht, ohne dabei durchzudrehen. Schade.
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