Kundenrezensionen


219 Rezensionen
5 Sterne:
 (115)
4 Sterne:
 (36)
3 Sterne:
 (16)
2 Sterne:
 (16)
1 Sterne:
 (36)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz formidabel!
Wieder mal ein Film, an dem sich die Geister scheiden. Natürlich ist die Idee nicht neu (welche ist das schon?), aber in diesem Genre trifft man in der Regel eh nicht oft auf überragende Innovativität. Mir gefällt [rec] aus folgenden Gründen:
- Er ist konsequent in seiner technischen Ausführung.
- Die Dialoge sind nicht...
Veröffentlicht am 30. August 2012 von Cläusken

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung
Wie dieser Film zu so guten Kritiken kommt, ist mit schleierhaft. Es ist nur ein weiterer billiger "Blair Witch Project"-Abklatsch.
- Die Kamera wackelt viel zu viel - da wird man eher Seekrank als dass man sich gruselt,
- die Kulissen wirken unecht
- der Tiefpunkt sind die haarsträubend schlechten schauspielerischen Leistungen. Niemandem kauft...
Vor 2 Monaten von Viktor Engelmann veröffentlicht


‹ Zurück | 1 222 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz formidabel!, 30. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rec [Blu-ray] (Blu-ray)
Wieder mal ein Film, an dem sich die Geister scheiden. Natürlich ist die Idee nicht neu (welche ist das schon?), aber in diesem Genre trifft man in der Regel eh nicht oft auf überragende Innovativität. Mir gefällt [rec] aus folgenden Gründen:
- Er ist konsequent in seiner technischen Ausführung.
- Die Dialoge sind nicht bühnenreif, aber der Situation angepasst.
- Splatter-Effekte werden wohldosiert eingesetzt, wirken dann aber recht gut.
- Langeweile kommt praktisch nie auf.
- Humor kommt nicht vor und hat in diesem Film auch überhaupt nichts zu suchen.

Der furchteinflößendste Film aller Zeiten (so das Cover)? Nicht unbedingt, ich habe mich schon mehr gegruselt. Aber dieses Gefühl der Beklemmung, des Eingeschlossenseins und der totalen Abgeschnittenheit von der Welt draußen, das wird in [rec] einfach hervorragend transportiert. Klare Empfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine neue Idee, aber gut und spannend umgesetzt, 2. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: [ Rec] (DVD)
"Rec." könnte man natürlich vorwerfen im Fahrwasser von "Blair Witch Project" und "Cloverfield" zu treiben, aber der Film setzt eigene Akzente und ist neben Romero's "Diary of the dead" der erste Fake-Reality-Film, der sich mit dem Thema "Zombies" beschäftigt.

Eine Frau und ein Kameramann sind nachts bei der Feuerwehr zu Gast, um authentisch deren Beruf auf Kamera zu bannen. Erst ist alles ganz normal und auch ein bisschen langweilig (im Unterschied zu "Cloverfield", wo von Anfang an auf Teufel komm raus viel Spannung reingebracht wurde, aber durch dieses "echtere" Gefühl wirkt Rec. noch mal schockierender, wenn es zur Sache geht...). Bei einem Einsatz kommen die Feuerwehrleute und das TV-Team in ein Haus, wo die Bewohner sich panisch im Erdgeschoß versammelt haben. Als unsere Helden eine Frau suchen, die in einem der oberen Stockwerke geschrien haben soll, greift diese einen Feuerwehrmann an und verletzt ihn schwer durch Bisswunden. Indessen wird von außen die Nachricht hereingetragen, alle Leute im Haus dürften dieses nicht mehr verlassen und es würde so verfahren wie bei einem ABC-Alarm. Das alles passiert sehr schnell und ist hektisch inszeniert (Trotz der schnellen Sprache ist es gut, den Film in spanisch zu schauen, am besten mit Untertiteln, denn das authentische Gefühl wird so besser erzeugt.) Nach weiteren turbulenten und wenigen ekligen Momenten wird es nach einem guten Drittel erst mal ruhiger, weil das Kamerateam beschließt, die Hausbewohner der Reihe nach zu interviewen, bevor der Film wieder - nach dieser verdienten Erholung - ins Action-Gefilde gerät und einen hammerkrassen Schluss (den ich natürlich hier nicht verrate) präsentiert...

Der Film ist nicht wirklich einfach zu konsumieren, und Leuten, denen "Cloverfield" schon zu wackelig war, wird "Rec." in dem Bezug möglicherweise zu extrem sein. Ein wenig fällt der Film gegenüber "Cloverfield" und "Blair Witch Project" ab, weil er sich fast ausschließlich in dem Haus abspielt und damit keine abwechslungsreiche Kulisse gezeigt wird. Der Gore-Faktor ist, wie in heutigen Horrorstreifen üblich, zwar vorhanden, aber nur an wenigen Stellen, dann aber gut plaziert und effektiv. Die Schauspieler wirken sehr überzeugend.

Alles in allem ist "Rec." wirklich sehenswert...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ja mal was halbwegs neues, 21. November 2008
Rezension bezieht sich auf: [ Rec] (DVD)
Ja also ich habe mir REC gerade mal angeguckt und bin muss ich sagen positiv überrascht mal zu den eizelnen Bereichen:

Also die Story selbst ist ja nicht so neu Zombies (nennen wir mal so) Kameraperspektive wie bei Blair Witch oder Cloverfield, aber gepackt in eine nette Geschichte die auch ohne diese Ego Perspektive wenig sinn haben würde den dann würden die wirklich netten Schockeffekte gar nicht zur Geltung kommen.

Der Blutfaktor ist naj für meinen Geschmack noch zu gering aber vlt würde das ganze wenn noch mehr werden würde auch den Realismus verlieren, den dieser Film ja auch versucht zu erreichen einen gewissen Realismus.

Also im Klartext ein guter Film der hier aus Spanien kommt.

Einzige Mankos und darum auch nur 4 Sterne sind die Schauspieler die etwas laienhaft rüberkommen (abgesehen von der Hauptdarstellerin die ist wirklich gut) die Sncronisation ist etwas daneben geraten aber wirklich nur etwas. Das Ende ist leider etwas öde da hätte ich mir mehr erwartet.

Ich bin auf das Remake aus den USA gespannt das ja auch in der Mache sein soll allerdings weiss ich nicht wie sie da noch nen spannendern Film machen wollen, den wir haben es hier ja nicht mit einem Asia Trasher zu tun sondern mit einem gelungenen Spanischen Horror Gore Titel.

Also ich sage kaufen ;-) lohnt sich für die jenigen die auf Horror Schokker stehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


75 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Schocker!, 24. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: [ Rec] (DVD)
Rec ist ein weiterer Beweis dafür, dass Europa gerade im Sektor Horror auf dem Vormarsch ist. Nicht umsonst hat Hollywood sich die Idee gleich wieder unter den Nagel gerissen.
Hier hat man es mit einem gelungenen Schocker zu tun, der einen immer wieder in den Sitz drückt.

Die Stimmung ist düster, die Schauspieler liefern überzeugende Leistungen ab und der Handkamera-Stil wirkt zigmal besser als eine normale, beobachtende Perspektive es hier tun würde. Alles in allem ein nahezu perfekter Schocker, von der Kamera, der fehlenden Musik bis hin zur düsteren, realistischen Grundstimmung.
Rec kann sich guten Gewissens einreihen in die Schlange der gelungenen, perfekt inszenierten, brutalen Zombie-Klassiker. Absolut und uneingeschränkt empfehlenswert!

! ! ! ! ! ! ! ! !

Abschließend noch etwas zum ständigen nörgelnden Vergleich mit Blair Witch:

Ja, BWP war der erste Handkamera-Film der Aufsehen erregt hat und ein breites Publikum erreicht hat, ABER:
Ist es deshalb verboten jemals wieder einen Horrorfilm mit der Handkamera im Stil einer Dokumentation zu drehen???
Ständig liest man in den Negativ-Rezensionen hier dass die Idee ja von BWP "geklaut ist", das es ja alles nachgeahmt sei etc.
Wenn es danach ginge, dürfte nie wieder eine romantische Komödie, ein Agentenfilm oder 99% der Filme die jedes Jahr rauskommen gedreht werden. Aber das scheint niemand zu bedenken. :)

Und noch einmal zum Schluss: Rec - unbedingt ansehen!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: [ Rec] (DVD)
Wie dieser Film zu so guten Kritiken kommt, ist mit schleierhaft. Es ist nur ein weiterer billiger "Blair Witch Project"-Abklatsch.
- Die Kamera wackelt viel zu viel - da wird man eher Seekrank als dass man sich gruselt,
- die Kulissen wirken unecht
- der Tiefpunkt sind die haarsträubend schlechten schauspielerischen Leistungen. Niemandem kauft man seine Rolle ab...
- die Story ist lahm, vorhersehbar und schon tausend mal gesehen
- die Special Effects sind nicht schlecht und sind der Grund für meinen 2. Stern
- die Charaktere tun öfters mal recht unlogische Dinge
- die Dialoge und eigentlich alles wirkt unausgereift, man hat den Eindruck, dass ein erster Entwurf des Drehbuchs verwendet wurde

Der Film geht zwar nur 75 min, aber er ist so langweilig, dass es einem weit länger vorkommt. Ich fing schon nach 20 min an, auf die Uhr zu gucken "wie lange geht der noch?"...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dämlicher Film der nervt!, 5. August 2014
Rezension bezieht sich auf: [Rec] (Amazon Instant Video)
Hallo, der Film ist nicht zu empfehlen. Das liegt nicht an der Blairwitch - Ästetik die eigentlich ganz stimmungsvoll ist sondern an den schwachsinnigen und stereotypen Characteren die öffensichtlich alle die Sonderschule abgebrochen haben. Besonders der strunzdummen "Reporterin" kauft man die Rolle nicht ab sondern wünscht sich ab der ersten Sekunde das sie möglichst bald gefressen wird. Auch der "Kameramann" der ständig den Leuten im Weg rumsteht oder gegen sie rennt würde um einen gewissen Realismus zu waren umgehend verprügelt werden. Ansonsten passiert ausser unmotiviertem hin- und her-gerenne wenig was man als Story bezeichnen könnte (die dann zufällig gegen ende in einem Zimmer auf Tonband und Fotos passend humliegt). Spannung wird versucht durch nerviges Geschrei und hektisches wackeln der Kamera zu erzeugen - da man sich mit den völlig einseitigen Caractern aber nicht identifizieren kann funktioniert das nicht. Die Schlussscene ist bei "Das Schweigen der Lämmer" geklaut und bietet deshalb auch hier einen gewissen Unterhaltungswert, vor allem weil die gestörte Reporterin endlich stirbt! Billig und Dämlich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend!, 31. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: [ Rec] (DVD)
Nach den positiven Rezensionen hatte ich mich für diesen Film entschieden und mich sehr darauf gefreut.
Leider war der Film eine einzige Enttäuschung.
Die Kameraführung stört mehr, als dass sie dem Spannungsaufbau nützt. Die Story war flach, die Auflösung/ das Ende des Films war nicht durchdacht und fügte sich nicht gut in den Gesamtkontext ein!
Lediglich für ein paar gute blutige Momente gibt es von mir 2 Sterne....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Contagion + Zombiemythos + katholischer Aberglaube, 1. September 2014
Von 
Estragon - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: [ Rec] (DVD)
[Enthält moderate Spoiler]

Ungefähr bis zur Mitte des Films fand ich das Ganze recht überzeugend. Die Kombination bekannter Elemente ist durchaus innovativ, und auch die Entscheidung dafür, den gesamten Film als Live-Mitschnitt eines TV-Aufnahme-Teams zu präsentieren, hat hier einiges für sich. Denn auch wenn diese Perspektive aus »Blair Witch Project«, »Cloverfield« und anderen Filmen mittlerweile wohlbekannt ist (und aus Gründen der Kostenersparnis besonders gerne für Debütfilme genutzt wird), verstärkt dieser Ansatz hier noch einmal erheblich die klaustrophobische Gesamtstimmung. Natürlich muss man, wie schon bei den anderen in diesem Stil gedrehten Filmen, die Frage ausklammern, weshalb diejenigen, die fast bis zuletzt die Kamera draufhalten, auch unter den Eindruck extremster Bedrohungen nicht einfach irgendwann die Kamera fallen lassen und die Beine in die Hand nehmen.

Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte im heutigen urbanen Milieu angesiedelt ist, also gewissermaßen mitten unter uns. Die Normalitätserwartung wird auf beängstigende Weise plötzlich außer Kraft gesetzt. Die Sicherheitsbehörden scheinen weit mehr zu wissen, als sie preisgeben, und Menschenleben werden schnurstracks in nüchternen Kosten-Nutzen-Kalkülen geopfert. Plötzlich ist man nicht ahnend raus aus allem Gewohnten – aus dem gewohnten Leben und womöglich auch bald aus dem Leben selbst. Auch die Reaktionen unter den Eingeschlossenen sind gut eingefangen. Man greift nach jedem Strohhalm, um Erklärungen und Auswege zu finden. Einer der Strohhalme heißt ›Fremdenfeindlichkeit‹. Doch die Ereignisse (und der Tod) machen alle wieder gleich.

Wie gesagt: Das alles ist sehr gut gemacht und bringt den Horror dorthin zurück, wo er hingehört: mitten unter uns. Doch dann kommt der Moment, wo der Film die Nerven verliert. Nun muss plötzlich alles auf Biegen und Brechen schnell rausgehauen werden. Ein paradoxer Effekt stellt sich ein: Das Tempo wird hochgeschraubt, doch dadurch steigert sich die Spannung nicht. Im Gegenteil: Der Schluss wird nun extrem vorhersehbar. Und das, was als Auflösung des Rätsels der Ereignisse präsentiert wird, rauscht vorbei, ohne eine eigenständige Wirkung entfalten zu können.

Der Wendepunkt des Fioms ist der Moment, als klar wird, dass das kranke Kind womöglich von dem Virus infiziert ist, der bei den anderen Opfern die grauenvolle Verwandlung ausgelöst hat. Dieser Moment der Erkenntnis soll nun unplausiblerweise auch gleich der Moment sein, in dem sich das Kind selbst verwandelt. Das macht nicht viel Sinn. Sind die Drehbuchautoren hier eventuell vor den erzählerischen Konsequenzen zurückgeschreckt, die sich ergeben hätten, wenn man vor dem Problem gestanden hätte, das Kind einfach nur als potenzielle Problemquelle zu behandeln?

Ab der Szene mit dem Kind versinkt leider alles in Hektik und Genrekonventionen. Leider gewinnt dadurch das, was das TV-Team am Ende in der Dachwohnung entdeckt, kein wirkliches Gewicht mehr. Die Verbindung der Themen Virusepidemie, Zombieexistenz und katholischer Exorzismusglaube hat weit mehr Potenzial, als der Film ausschöpft.

Fazit: Sehr originell in der Ausgangskonstellation und in der Entwicklung der Erzählung bis ungefähr zur Filmmitte. Danach leider eher Dutzendware.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blair Witch + Dawn of the dead + Polanskis' Mieter ;o), 23. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: [ Rec] (DVD)
...so die Zutaten für dieses Produkt aus Spanien!
EIN ROUTINEJOB, so scheint es. Fernsehmoderatorin Angela Vidal und ihr Kameramann Pablo wollen eigentlich nur eine Nacht lang den Alltag der Männer einer Feuerwache dokumentieren. So denken sie sich nichts weiter, als die Feuerwehrmänner zu einem Routine-Einsatz in ein altes Mietshaus gerufen werden, wo sie der Polizei die Tür zu einer Wohnung öffnen sollen. Doch dann werden sie dort von einer blutverschmierten Frau angegriffen, ein Polizist wird schwer verletzt. Flucht ist nicht mehr möglich, denn mittlerweile hat die Polizei das Gebäude unter Quarantäne gestellt und weiträumig abgesperrt. Fernsehteam, Beamte, Feuerwehrmänner und Mieter sind gefangen in dem Haus. Dann bricht die Hölle los...
EINE FEINE AUSGANGSBASIS für einen genialen Horrorfilm wäre somit (nicht neu erfunden, aber doch) geschaffen. Dies gelingt auch zu großen Teilen, die Kameraführung gibt dem Werk etwas authentisches. Das Drehbuch lässt kaum Raum für Langeweile (im neutralen Sinne), auch erkennbar an der Kürze des Films (knapp 75 Minuten).
WARUM WIRDŽS KEIN Volltreffer? Erstens: Manuela Velasco (Reporterin) ist eine klare Fehlbesetzung, die Synchronisationsstimme verschlimmert`s noch.
Zweitens: Es bleibt - aufgrund des oben beschriebenen Tempos - kaum Zeit für Horrorszenen, die sich vielleicht erstmal im Kopf des Zusehers abspielen.
Drittens: sind wir mittlerweile einfach bessere Horrorfilme gewohnt (nicht unbedingt aus Spanien).
FAZIT:
Durchaus sehenswert, aber kein Volltreffer!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Authentisch und sehr spannend, 27. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Rec [Blu-ray] (Blu-ray)
Angela Vidal und Kameramann Pablo verbringen eine Nacht bei der Feuerwehr in Barcelona, um eine Reportage über den Alltag (bzw. die “Allnacht”) der Feuerwehrmänner zu berichten.
Als das Team zu einem Rettungseinsatz in einem Mehrfamilienhaus gerufen wird, begleiten die Reporter die Männer. Sie finden dort eine blutüberströmte Frau vor, die ohne Vorwarnung auf einen der Feuerwehrmänner losgeht und ihn in die Kehle beisst.
Unter den Einwohnern bricht Panik aus, als sie von dem Vorfall erfahren, und sie wollen das Haus verlassen. Sie müssen allerdings feststellen, dass die Polizei das Gebäude abgesperrt und weiträumig abgerigelt hat. Keiner kommt rein, keiner kommt raus.
Und die Feuerwehrmänner, das Reportageteam und die Hausbewohner stehen plötzlich einer grauenhaften Gefahr gegenüber, als sie von tollwütuigen Menschen angegriffen, verletzt und getötet werden.

*

“REC” ist das Regiedebüt von Jaume Balagujeró und Paco Plaza. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Mockumentary, eine Pseudo-Dokumentation, bei der der komplette Film aus Sicht eines Kameramannes im Handkamerastil erzählt wird. The Blair Witch Project und Cloverfield sind nur zwei der bekanntesten Filme dieser Art.

Rec beginnt harmlos und steigert sich im Verlauf der Geschichte gekonnt immer mehr. Die Schauspieler sind zwar nicht immer das Gelbe vom Ei, aber irgendwann gewöhnt man sich daran und es fällt, bis auf ein paar Ausnahmen, nicht weiter auf. Eine der schockierendsten Szenen ist der Sturz eines Feuerwehrmanns innerhalb des Treppenhauses aus einem der oberen Stockwerke.
Es wird sogar behauptet, dass die Darsteller von diesem Moment beim Dreh nichts wussten und dass ihre Reaktion dabei “echter” Schrecken und nicht gespieltes Entsetzen sind. So sollen die Regisseure auch bei anderen Szenen vorgegangen sein, um dem Film Authentität zu verschaffen.
Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass Rec keine Filmmusik hat.

In der Tat kommen einige gruselige Szenen vor, die wirklich unter die Haut gehen. Nur manchmal nervt dann das Kameragewackel doch, wie oft bei solchen Filmen. Die Verfolgungs- und Attackierungsszenen sind unglaublich spannend geworden und fesseln.
Das Finale ist allerdings wirklich eines der unheimlichsten, die ich kenne. In vollkommener Dunkelheit gedreht, wirkt es sehr authentisch und vor allem erschreckend. Was die beiden Regisseure die letzten zehn Minuten “hingezaubert” haben, ist schon wirklich gruselig.

*

Fazit: Rec ist kein Meilenstein des Horrorfilms, aber vielleicht ein Vorzeigefilm in Sachen “Wackelkamerafilm”. Authentisch und spannend wird hier eine relativ simple Geschichte erzählt, die einem aber manchmal den Atem raubt und kurzweilig unterhält. Das Finale ist wirklich gut gelungen und bleibt nachhaltig in Erinnerung (mir zumindest). Rec ist eindeutig ein etwas anderer Horrorfilm.

© 2014 Wolfgang Brunner
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 222 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Rec [UK Import]
EUR 36,98
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen