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5.0 von 5 Sternen "Es wird keine Songs mehr wie 'What Sarah Said" geben..."
So war es vorab zu lesen und es machten sich erste Ängste breit, das nächste Album würde vor Lärm und Old-School-Distortion nur so strotzen. Tut es stellenweise sogar, aber wohldosiert, man möchte fast sagen mit feinem Gespür. So wird es gegen Ende des Openers "Bixby Canyon Bridge" etwas lauter und der vorletzte Song "Pity And Fear" endet...
Veröffentlicht am 19. Mai 2008 von R. Bittner

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten
Die Zeichen deuteten nach oben. Nach dem nächsten Schritt quasi. Mit Album Nr. 6 wollten Death Cab for Cutie, auch laut eigener Aussage die nächste Stufe erklimmen. Egal, ob es die kommerziellerer gewesen wäre, die nach dem erfolgreichen Major-Debüt Plans" inkl. Grammy-Nominierung, O.C.-Omnipräsenz und Co. angebracht gewesen wär. Oder ob sie...
Veröffentlicht am 22. Mai 2008 von Norman Fleischer


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Es wird keine Songs mehr wie 'What Sarah Said" geben...", 19. Mai 2008
Von 
R. Bittner (Niederkassel (Köln/Bonn)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
So war es vorab zu lesen und es machten sich erste Ängste breit, das nächste Album würde vor Lärm und Old-School-Distortion nur so strotzen. Tut es stellenweise sogar, aber wohldosiert, man möchte fast sagen mit feinem Gespür. So wird es gegen Ende des Openers "Bixby Canyon Bridge" etwas lauter und der vorletzte Song "Pity And Fear" endet aprupt in einer Wall-Of-Noise, aber nur um dem letzten Song, dem alles und jeden schmelzenden Herzschmerz-Song "The Ice Is Getting Thinner" einen Passe-Partout zu bescheren.

Die Texte und Charaktere auf diesem Album sind differenzierter, ausgestalteter, tiefgründiger, ja sogar ironischer. Wer möchte dem Protagonisten von "You Can Do Better Than Me" diesen Ausdruck ernsthaft abnehmen? Oder wer kann sich mit dem Stalker aus "I Will Possess Your Heart" identifizieren? Ben Gibbard thematisiert auf diesem Album nicht nur sich selbst, auch wenn dieser Aspekt natürlich nicht zu kurz kommt.
Bixby Canyon Bridge handelt beispielsweise von einem Ort, von dem er etwas besonderes erwartete, da eines seiner Idole sich dort oft aufhielt, und wie er natürlich nur enttäuscht werden kann.

Musikalisch ist das Album, wie seine Vorgänger, weit entfernt von der "Kauf-mich!-Kauf-mich!"-Mentalität, überzeugt durch Kantigkeit, Unangepasstheit (siehe das 4-Min-Intro der Vorab-Single "I Will Possess Your Heart") und einer leicht melancholischen Grundstimmung, der man sich nur schwer entziehen kann. Es ist für den Hörer anfangs sicherlich kein leichtes Album, aber mit jedem Hördurchgang wird eine weitere Dimension der Songs sichtbar, bzw. hörbar. Zwar nicht so glatt produziert wie der Meilenstein "Plans", aber doch eingängig, auf seine Weise.
Auch in der Produktionsweise selbst arbeitete man komplett anders als zuvor, der Song "Talking Bird" ist mit Ausnahme einer Gitarre komplett Live eingespielt und selten wurden Takes abgebrochen.

Es zeugt auch vom Mut dieser Band, nicht mehr mit ohrgängigen Piano-Riffs zu arbeiten und stattdessen die Gitarren wieder mehr in den Vordergrund zu stellen, sie zu verzerren und dröhnen zu lassen, über die Grenzen der Songs hinweg. Zwischen den Songs herrscht selten Stille, da alle Songs aneinandergereit eine feste Spielreihenfolge ergeben.

Eine Empfehlung für "Album des Jahres 2008".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, Genial, Grandios, Death Cab, 16. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
Als riesengroßer Death Cab Fan fieberte ich dem 16.05.08 natürlich sehnsüchtig entgegen - und dann war es endlich soweit, ich hielt die Scheibe in meinen Händen!

Und verdammt, so schnell werde ich sie nicht mehr weglegen!
Was die Jungs um Ben Gibbard hier auf die Scheibe pressen sucht seinesgleichen, wunderschön, eingängig und doch experimentell, hoffnungsvoll und doch dunkel. Death Cab for Cutie einfach.

Ich möchte jetzt gar nicht großartig auf die einzelnen Songs eingehen, das muss schon jeder für sich selbst, mein persönliches Hightlight auf der Platte ist aber "Pitty and Fear".

Ein hoch auf Ben Gibbard!
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5.0 von 5 Sternen Das Beben nach dem ambivalenten rezensionschaos, 23. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
die karten für das death cab-konzert sind bestellt und seit wochen komme ich das erste mal wieder in den genuss exzessiven internet konsums. und was muss ich da festellen? - Genau. Death Cab For Cutie haben während meiner abwesenheit aus der medienwelt ein neues album auf dem markt gepfeffert. "Gepfeffert" mag nun nicht das passende wort sein aber es kam so abrupt und plötzlich für mich. Das konzept des albums macht aber sehr wohl einen durchdachten eindruck.
Da musste man lesen "ein ganz nettes sommeralbum, welches jedoch nicht an die qualität seiner vorgänger heranzureichen vermag." (frei zitiert aus einem last.fm-kommentar) und panik begann sich langsam breit zu machen.
also nichts wie her mit dem album, welches ich grade in diesem moment eben jetzt zum zweienhalbsten mal höre.
Vorab muss gesagt werden, dass ich ein riesiger fan bin und alle alben besitze und liebe, mein musikalischer horizont sich genreübergeifend jedoch noch viel weiter erstreckt. wer hätte das gedacht.
Album rein, auf play gedrückt und den endorphinausstoß nur grade noch so überlebt.
Meisterwerk. Kurzweilig trotzdem aber auch mit starken tendenzen zum tiefgang. Alle lieder gefallen mir, ben gibbard übt sich mal wieder darin mit seiner stimme eine große varianz an verschiedenen tonhöhen zu erreichen, der sound ist klassisch, die songs unvorhersehbar (abgesehen von "No Sunligth", welches mich trotzdem mitzureißen vermochte).
Death Cab präsentieren sich von der musikalischen seite etwas progressiver ("i will possess your heart" - "klassisch progressiv" - falls dieser ausdruck überhaupt sinn macht) aber von der emotionalität hat sich nichts geändert. die einzelnen lieder sind eingängig, emotional (extrem emotional aber vielleicht liegt das auch an mir) und death cab haben sich nicht einfach nur wiederholt und auf alten erfolgen ausgeruht.
Sehr gut leute. jetzt muss sich der werte herr gibbard nur nochmal um sein soloprojekt "the postal service" kümmern und ich bin komplett glücklich.
Vielen dank die herren und ich freue mich schon auf das nächste mal.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "when the wind picked up, the fire spread..", 16. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
Als Death Cab-Fan versuche ich im Folgenden so objektiv wie möglich zu bleiben, wobei ich allerdings für nichts garantiere..
wir erinnern uns: Nach "Transatlanticism" wechselte Death Cab von einem Indie-Label zu einer großen Plattenfirma, dazu noch der "Missbrauch" der Gruppe durch die Serie O.C. California .. es wurde viel gemeckert und geschrien in der letzten Zeit. Dabei wurde DCFC endlich einfach das zugesprochen, was sie verdienen. Plans klang nicht weniger gut als die Vorgänger (wobei die Platte mir persönlich nicht so zugesagt hatte wie z.B. Transatlanticism), die Band blieb sich selber treu und klang allenfalls ein bisschen optimistischer als zuvor. Mit Narrow Stairs wird nun eine andere Richtung eingeschlagen. Gitarrenlastiger und rauer klingt das Album, schon im ersten Track wird nach wenigen Sekunden geschrammelt. Benjamin Gibbards Stimme jedoch schmiegt sich perfekt an die bisher ungewohnte akustische Untermalung an und bildet damit wie so oft den Kern der Songs. Wer das Glück hatte, die Single "I Will Possess Your Heart" schon im Radio zu hören (leider in einer unsäglichen gekürzten Version), kann sich also eine ungefähre Vorstellung davon machen, welchen Stil das Album einschlägt. Natürlich hat das Album auch wieder ruhige Momente, wobei die Grundstimmung nach wie vor ein wenig düsterer ist.
Bei Death Cab setze ich den Schwerpunkt vor allem bei den Texten. Ich liebe die Art, wie hier Emotionen auf den Punkt genau in Worte gefasst werden. Ich kenne keine andere Band, deren bildhafte Sprache so lebendig und authentisch wirkt wie bei dieser. Narrow Stairs ist vielleicht nicht ganz so homogen wie mein Lieblingsalbum Transatlanticism, doch auch mit der neuen Platte wurde ich nicht enttäuscht.

Kaufen und in Ruhe von vorne bis hinten anhören! Und lieben!
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5.0 von 5 Sternen It`s like a book elegantly bound...., 8. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
Obwohl sie bei einem Major-Label unter Vertrag stehen, machen Death Cab For Cutie Musik, die man allgemein als Indie-Pop bzw. -Rock bezeichnet.
Der bei dieser Musikrichtung beliebte Schrammelfaktor ist gering. Im Vordergrund steht der gepflegte Song mit Niveau. Herauszuhören sind gegen Ende dezente 80er-Jahre Wave-Einflüsse, die in Richtung Joy Division gehen.
Bemerkenswert ist, dass sie über die gesamte Scheibe ein hohes Qualitätslevel halten. Das ist es, was die Platte für mich zu einem klaren 5-Punkte-Fall macht und das obwohl oder gerade weil die einzelnen Lieder sehr unterschiedlich ausgefallen sind. Die Spannbreite reicht z. B. vom über achtminütigen hypnotischen "I will possess your heart" über das trotz ernüchterndem Text locker flockige "No sunlight" bis hin zum erhabenen "Grapevine fires".
Auch für die übrigen acht Lieder ließe sich mit Sicherheit jeweils eine eigene aussagekräftige Beschreibung finden. Diese spare ich mir jedoch an dieser Stelle und lege es statt dessen allen Indierockern dieser Welt wärmstens ans Herz, sich hierüber ihre eigenen Gedanken zu machen. Es lohnt sich!
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4.0 von 5 Sternen Death Cab for Cutie goes Mainstream, 18. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
Wenn eine Band Jahre lang ein Geheimtipp ist, dann plötzlich von einer großen Plattenfirma geschluckt wird und auch noch Platin einheimst, ist die Sorge um Kommerzialisierung berechtigt. Death Cab for Cutie sind Vorzeige-Indies aus dem Bundesstaat Washington und bringen jetzt ihr zweites Album auf einem Major Label raus.

Entwarnung für alle, die sich mental schon seit drei Jahren auf den Ausverkauf der notorischen Indie-Band vorbereiten: Death Cab for Cutie lassen sich nicht auf die Regeln der Vermarktbarkeit festlegen. Ihre neue Single geht zumindest auf dem Album satte achteinhalb Minuten.

Auch mit Narrow Stairs, dem zweiten Album auf dem großen Label, ist von Kommerz musikalisch nichts zu spüren. Melodiös und sanft waren Death Cab for Cutie schon immer, aber die ausschweifenden Arrangements haben sie sich eben auch erhalten. Und nicht mal zersetzende Sounds, die der ungeübte Hörer für Download-Störungen halten könnte, hat man ihnen ausgeredet.

Die Songs von Death Cab for Cutie beginnen meist leise und zerbrechlich, bäumen sich dann aber langsam zu epischen Orchesterstücken auf, deren bescheidene Wurzeln am Ende in Vergessenheit geraten. Sie sind gleichzeitig sperrig und schmeichelnd: Da die Texte oft Vorfahrt haben, ergeben sich unebene Strophen, doch diese Kanten runden sich wieder in den bauchigen weichen Glocken oder perligen Gitarrensaiten ab. So geht komplexer Inhalt mit Zucker unbemerkt über die Zunge.

Ohne irgendetwas an ihren Produktionsmethoden zu ändern, haben sich Death Cab for Cutie vom Liebhaberobjekt zum globalen Musikprodukt entwickelt. Ihre Glaubwürdigkeit haben sie sich erhalten. Nur als Geheimtipp für Musik-Angeber taugen sie nun nicht mehr.
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4.0 von 5 Sternen Indierockpop..., 22. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
...auf hohem Niveau. Das beinhaltet das 2008er Album -Narrow Stairs- von Death Cab for Cutie. Seinerzeit von der eingefleischten Death Cab-Fangemeinde mit gemischten Gefühlen aufgenommen, zeigt das Album ein paar Jahre später, dass es durchaus richtungsweisenden Charakter hatte. Die Vermischung von Pop und Indierockelementen war 2008 noch gewagt, heute gehört sie schon fast zum guten Ton von kleinen, aber feinen Bands. Es ist vor allem Ben Gibbards Stimme, die Death Cab for Cutie-Songs so einzigartig erscheinen lässt. Auf den zweiten Blick(oder besser gesagt: Beim zweiten Hören) erkennt man jedoch, wie gut arrangiert und instrumentiert die Stücke sind. Kein Song auf -Narrow Stairs- klingt wie der andere...

Mit -Bixby Canyon Brigde- startet das Album gleich in eine Art Musik, die von Sphärenklängen bis Hardrock alles abzudecken scheint. -I will possesses your heart- ist dann schon ein ganz anderes Kaliber. Ein hypnotisierender Bass ala "Zero 7" lädt einen direkt ein, die Welt dieses 8:25 Minuten-Songs zu entdecken. In dieser Zeit gibt es Akustikwelten zu bestaunen, die in der Bandbreite von den Pet Shop Boys bis zu den Talking Heads reichen. Dagegen wirkt -No Sunlight- wie ein trällender Popsong. -You can do better to me- ist großes Kino für die Ohren. Das Lied könnte direkt aus den 80er stammen und würde jedem Entertainer zur Ehre gereichen. Grapevine Fires "schmeckt" ein wenig nach Ben Folds. Verspielt kommt -Your new twin size bed- daher. Mit Einflüssen indischer Musik besticht -Pity and Fear-. Mein Lieblingssong auf -Narrow and Stairs- ist -The Ice is getting thinner-. Eine warme Gitarre zu einer schmeichelnden Melodie; mehr braucht es nicht für einen guten Song.

Death Cab for Cutie haben in den darauffolgenden Jahren gezeigt, was sie können. -Narrow Stairs- war ein wichtiger Schritt zu Entwicklung der US-Band aus Bellingham. Die 11 Songs auf dem Album waren 2008 hörenswert und sind es heute noch immer. Viel Spaß dabei!
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5.0 von 5 Sternen Das neue bessere Death Cab for Cutie!, 16. Mai 2008
Von 
Philipp "Rooney" (Wolfenbüttel, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
Mit ihrem Vorgängeralbum "Plans" waren Death Cab for Cutie so unfassbar erfolgreich das es der Band selbst schon unrealistisch erschienen sein muss!
Den Schreck über diese mit Sicherheit nicht immer angenehme Popularität schien den doch bodenständigen und zurückhaltenden Jungs rund um DCfC aus Seattle den Anstoß in den Köpfen gegeben zu haben sich selbst neu zu erfinden. Oder anders ausgedrückt.

"Back to the roots".

Der "neue" emotionale Ausdruck Death Cab for Cutie's in den Songs auf "Narrow Stairs" beinhaltet mehr Vielfältigkeit als der Vorgänger Plans. Weg von eingängiger dahinschmelz Atmosphäre. Neuer Mut zu einer komplexeren Platte. Sich selbst neu erfinden. Ohne Zweifel Plans hatte mit seiner Aneinanderreihung an Ohrwurmsongs das Potenzial und die Pflicht zu einem Erfolg zu werden. Genau aus dem Grund haben DCfC dieses mal einen neuen Weg eingeschlagen um nichtnur ihren Horizont zu erweitern sondern abzustecken ob der Erfolg in der Charttauglichkeit liegt oder in der unkonventionelen Art die diese Band an den Tag legt.

Sicher es war ein Risiko von dieser so genannten Charttauglichkeit abzudriften und etwas neues zu versuchen. Die Angst zu scheitern steckt doch im Hinterkopf. Doch jeder von uns Death Cab Fans weiß, eine Kombination aus Ben Gibbards wundervollem Gesang begleitet von den traumhaften Klängen einer von Chris Walla gespielten Gitarre kann doch eigentlich nicht scheitern. Genau das ist es nämlich was auf "Narrow Stairs" nochmehr an Ausdruck verliehen wurde. Und das macht diese Album zu einer Perfekten harmonie zwischen leichtsinn, Liebhabpotenzial und "nichmehr aus dem MP3 Player wegzudenken".

Ohne irgend einen Song von dieser Platte hervorheben zu wollen. Sie ist in sehr sehr vielen Momenten unfassbar gut, sie ist gewagt, nur eben nicht unbedingt das was man bisher von DCFC gewohnt ist. Eben nicht das was man erwartet hat nach "Plans". Jedoch macht genau dies den Reiz an "Narrow Stairs" aus. Wenn man möchte hat man lange an dieser Platte zu knacken und das nicht unbedingt im eigentlichen Sinne wenn man an eine Death Cab Platte denkt, nur wer dieses Album zuschnell wegstellt macht einen groben Fehler! Vertraut mir.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Everybody relax, 16. Mai 2008
Von 
P-Man "acousticshock.de" (Rodgau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
"Death Cab For Cutie" stehen für Musik, die das Herz berührt, zeitlose Momente beschreibt und verliebte Menschen noch verliebter in die Augen schauen lässt. Das ist einerseits dem Können von Frontmann und Kopf Benjamin Gibbard, andererseits einer US-amerikanischen Fernsehserie namens "The O.C." zu verdanken, die den oft leisen Tönen breites Gehör verschaffte. "O.C. California" ist gegangen, die Band aus Washington ist geblieben. Mit dem Erfolg ihres Albums "Transatlanticism", welches noch auf dem Indie Label Barsuk Records erschienen ist, kam der Major Deal mit Atlantic Records. Dabei ist der Erfolg nie geplant gewesen, vielmehr nahm sich Gibbard sogar immer wieder Auszeiten, um sich u.a. in Nebenprojekten wie "The Postal Service" zu betätigen. "Plans" erschien im Jahr 2005 und in der Folge warteten nicht nur Amerikaner, sondern auch ganz Indie Europa sehnsüchtig auf neues Material der Emorocker.

"Narrow stairs" ist geprägt von verträumten Momenten. Melancholisch schön, manchmal düster und immer wieder mit tröstenden Sonnenstrahlen versehen. Ironischerweise stellt dabei "No sunlight" noch den fröhlichsten Song auf dem Album dar. Dieses Lied hätte auch älteren "Jimmy Eat World" Veröffentlichungen gut gestanden. "Long division" nimmt ebenfalls ein wenig mehr Tempo auf und würde als Warm Up in jedem alternativen Club funktionieren. "Your new twin sized bed" erinnert mit seiner lockeren Gangart an einen entspannten Sonntagmorgen, bei dem man den Duft frisch aufgebrühtem Kaffee nachgeht und es sich mit einem besonderen Menschen am Frühstückstisch gemütlich macht. Aber was sich mit dem Vorgänger bereits in Ansätzen abzeichnete, wird nun entgegen vieler Erwartungen weitergelebt. Man hat sich nicht von den Mühlen des Mainstreams und der erfolgshungrigen Radiomusik zermahlen lassen und viel mehr eine unkonventionelle, fast schon progressive Note in die Musik einfließen lassen. Beleg dafür das 8 œ minütige "I will possess your heart", dass sich während seiner Laufzeit vielschichtig aufbaut und immer wieder selbst neu erfindet. Virtuos in der Instrumentalarbeit, gefühlvoll in der Ausführung legen sich Stücke wie "Talking bird" oder "You can do better than me" wie eine wärmende Decke über den Hörer. Ein atmosphärisch dichtes und spannendes Indiealbum, welches viel abverlangt, aber ebenso viel zu geben hat.

Anspieltipps: "No sunlight", "Cath..." und "Long division"
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5.0 von 5 Sternen Musik die sucht... und süchtig macht., 25. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Narrow Stairs (Audio CD)
Wer Death Cab for Cutie, so wie ich, mit dem Album "Narrow Stairs" kennen lernte, der mag so seine Probleme haben, mit Vielem was auf den Vorgängeralben zu hören ist.
Ich habe sie mir alle angehört, und nur Weniges gefunden, was mich derart in den Bann zog wie "I will possess your Heart".
Umgekehrt mag es den Liebhabern der Vorgängeralben dann auch mit "Narrow Stairs" gehen.

Jedenfalls findet sich hier eine Band, aus deren Musik man deutlich heraushören kann, dass sie auf der Suche ist.
Und das hat mit "Mainstream", oder auf dem Weg zum "Mainstream" für mich nichts zu tun.
Klar sind sie mit "Narrow Stairs" melodischer, sind ihre Stücke eingängiger geworden. Doch ist da kein Einheitsbrei zu hören, wie ich finde, sondern vielmehr kreatives sich herantasten, an ein größeres Publikum.

Das kann man übrigens auch bereits in dem ersten Stück "You are a Tourist" aus dem bald erscheinenden Nachfolger "Codes and Keys" hören.

Ich jedenfalls bin begeistert, und hoffe darauf, dass es diese Formation noch lange miteinander aushält.
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Narrow Stairs
Narrow Stairs von Death Cab for Cutie (Audio CD - 2008)
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