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5.0 von 5 Sternen Unspektakulär, aber schön
Ab und zu war zu lesen, Emmylou bewege sich zurück zur traditionellen Countrymusic. Nun ist der Country-Begriff zwar weit zu fassen, aber das, was man landläufig mit Countrymusic assoziiert (Pedal Steel, Fiddle, zwischenduch mal ausgelassene Stimmung) und was man durchaus auf Emmylous "Country-Rock"-Alben der 70er und 80er fand -ich denk dabei auch an die...
Veröffentlicht am 17. Juni 2008 von Vogelbeobachter

versus
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Melancholisch, ruhig, poetisch .... aber nicht immer berührend
Ich bin kein Emmylou-Harris-Fachmann und besitze nur wenige Alben von ihr. Gekauft habe ich "All I intended to be", nachdem ich einige Songs in einem Musikstore gehört hatte (ich glaube, die amerikanische Buchgeschäftreihe Borders wird dafür bezahlt, für dieses Album zu werben, weil die es fast jedes mal spielen, wenn ich dort bin).
Die Songs...
Veröffentlicht am 22. Juli 2008 von Backwoods Boy


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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unspektakulär, aber schön, 17. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: All I Intended to Be (Audio CD)
Ab und zu war zu lesen, Emmylou bewege sich zurück zur traditionellen Countrymusic. Nun ist der Country-Begriff zwar weit zu fassen, aber das, was man landläufig mit Countrymusic assoziiert (Pedal Steel, Fiddle, zwischenduch mal ausgelassene Stimmung) und was man durchaus auf Emmylous "Country-Rock"-Alben der 70er und 80er fand -ich denk dabei auch an die rasanten perlenden Gitarrenläufe der Ikonen James Burton und Albert Lee, ist hier kaum vertreten. Wenn man schon Anklänge an klassische Alben von Emmylou sucht, dann am ehesten an das akustische Bluegrassalbum "Roses in the snow", das Weihnachtsalbum "Light in the stable" oder das Gospelalbum "Angelband" : das heißt wir haben es hier mit sehr ruhigen, akkustisch arrangierten Songs zu tun. "All I Intended To Be" klingt damit eher wie ein Folkalbum, ohne dass es mit Country-Traditionen bricht: wer Vince Gill und Dolly Parton Background singen läßt und ein Tribute an "Wildwood Flower" bringt schämt sich der Countrywurzeln sicher nicht, und das ist gut. Einige von Emmylous Eigenkompositionen erinnern mich dagegen von der Melodie her an die ruhigeren Folk-Songs des jungen Bob Dylan. Wie auf den letzten Alben mischen auch wieder die kanadischen Folkschwestern Kate und Anna McGarrigle mit, Garanten für bezaubernden Schönklang. So sehr unterscheidet sich die Platte nicht von den Vorgängern, auch wenn die Produktion von Brian Ahern etwas bodenständiger ist. Emmylous Stimme und ihr absolut verläßlicher Geschmack was die Auswahl von Coversongs angeht sind einmal mehr Garanten für ein starkes Album, das man immer wieder auflegen kann. Was zunächst vielleicht den Eindruck mangelnder Abwechslung macht bewährt sich beim wiederholten Hören und zeigt Tiefe.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön, voller Sehnsucht - Emmylou eben..., 13. September 2008
Rezension bezieht sich auf: All I Intended to Be (Audio CD)
Eine CD, die mit jedem Mal schöner wird!
Zum Reinhören ideal: das traumhaft gelungene Tracy-Chapman-Cover
"All that you have is your soul" oder "Broken man's lament" (wie Emmylou im Konzert verraten hat, stammt letzteres nicht aus ihrer Feder, sondern von Mark Germino - ein Druckfehler auf der CD!!!).
Eine echte Eigenkomposition ist das ergreifende "Not enough" - perfekt passend für eine Autofahrt im Herbst...
Auf dem Album sind Einflüsse aus allen Schaffensphasen der Künstlerin zu finden.
Dazu angenehme Arrangements, und natürlich eine Stimme zum Genießen.
Auch als Songwriterin ist Emmylou gereift; ihre Lieder schaffen eine Atmosphäre voller Sehnsucht und Wärme, so dass man sich an einem windigen, kalten Tag auf den Abend vor der Stereoanlage freuen kann.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen introspek-tief, 13. Juni 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: All I Intended to Be (Audio CD)
Vorab muß ich gestehen, daß country nicht mein Spezialgebiet ist, und ich von der großen lady dieses Genres fast nichts kenne. Ich bin zufällig bei einem Freund darüber gestolpert der das Ding aus USA hat.

Ich mag die Art u. Weise wie diese Lieder - allesamt sehr ruhige Balladen - arrangiert wurden, und in der Stimme schwingt Leichtigkeit und Ehrlichkeit mit, die die Lieder davor bewaren kitschig zu werden. Das hat zwar nicht die emotionalen Untiefen der american recordings von Johnny Cash, aber überzeugt auch - auf andere Art und Weise - und man wünscht sich diese innere Ruhe zu finden, die diese songs ausstrahlen. Die lady ist mit sich im Reinen und versucht dieses Gefühl an ihre Hörer weiterzugeben ohne gleich in esotherischen Quatsch zu verfallen.

Einziger Kritikpunkt - und deshalb nur 4 Sterne - die songs - egal ob die eigenen oder die coverversionen - können nicht 100%ig überzeugen, da ihnen immer ein wenig eine hookline oder ein Höhepunkt fehlt.

Trotzdem: schönes Album, das sich wunderbar dazu eignet um selbst über sein Leben zu reflektieren und über Grundsätzliches nachzudenken - also auf anderer Ebene emotional packend, und: eines das mich durchaus dazu bewegt mich noch von country Musik überzeugen zu lassen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Du bist längst Gold, 14. Juni 2008
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (Niemandsland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All I Intended to Be (Audio CD)
Liebe Emmylou,

"No matter how bright I glittered, I could never be gold" singst du in deinem Lied "Gold". Mit Verlaub, das ist Unsinn. Du bist, auch wenn du die weißesten Haare in Nashville hast, längst Gold. Überhaupt wäre ich dafür, dass man dich nicht länger als Countrysängerin bezeichnet. Was du auf deinem brandneuen, 55minütigen Album "All I intended to be" machst, hat nur noch wenig mit traditioneller Countrymusik zu tun. Ich nenne es "Akustik-Musik", die geprägt ist durch warmklingende Saiteninstrumente (Gitarre, Banjo, Fiddle, Mandoline, Pedal Steel, Dobro und wie sie alle heißen). Es gibt keine Up-Tempo-Nummern; deine Musik ist mittlerweile konsequent leise und mit einer immer reifer klingenden Stimme intensiv und engelsgleich gesungen.
Zweieinhalb Jahre hast du an deinem neuen Album aufgenommen und hast zwischendurch die 60-Jahre-Hürde übersprungen. Die Hälfte der neuen Songs hast du selbst geschrieben (Applaus auch dafür), die andere Hälfte hast du gecovert. Das macht aber nichts, denn deine Coverversionen übertreffen eh immer die Originalfassungen.
Auf Patty Griffins "Moon Song" singst du "Take what you must". Diesem Aufruf sollten deine Fans umgehend gehorchen und sich deine neue Wunder-CD beschaffen, denn die ist ein unbedingtes Muss.

Dein langjähriger Bewunderer Hyazinth von Rippenbiest
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Melancholisch, ruhig, poetisch .... aber nicht immer berührend, 22. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: All I Intended to Be (Audio CD)
Ich bin kein Emmylou-Harris-Fachmann und besitze nur wenige Alben von ihr. Gekauft habe ich "All I intended to be", nachdem ich einige Songs in einem Musikstore gehört hatte (ich glaube, die amerikanische Buchgeschäftreihe Borders wird dafür bezahlt, für dieses Album zu werben, weil die es fast jedes mal spielen, wenn ich dort bin).
Die Songs erinnerten mich teils stark an die von dem Album "Trio Two", welches Emmylou mit Linda Ronstadt und Dolly Parton aufgenommen hat. Auf diesem gab es ein paar sehr ruhige Stücke, wie "When we are gone", "Lover's return" und "You'll never be the sun", die auch heute noch zu meinen Lieblingssongs gehören.
Emmylou's neues Album klingt stellenweise sehr, wie diese kleinen Meisterwerke. Die Texte, die sie teils selbst geschrieben hat, sind poetisch, die Musik sehr ruhig und sanft: eine ideale Ergänzung zu den melancholischen Themen, die Emmylou besingt.
Nach dem Hören der ersten Stücke war ich schon beeindruckt, aber irgendwas fehlte mir. Dann begann im Lied "Gold" (wunderbare Lyrics!!!) Dolly Parton zu singen. Und da wusste ich, was mich davon abgehalten hatte, ganz in den vorherigen Liedern aufzugehen.
Es ist etwas schwierig zu beschreiben (aber ich glaube, Musik lässt sich nie einfach in Worte fassen): irgendwie hält Emmylou den Zuhörer immer einen Arm weit von sich entfernt. Sei es dadurch, dass sie ganz simple Emotionen zu poetisch für das einfache Instrumentengewand ausdrückt oder auch durch ihre nasale Stimme. Immer wieder bricht diese (durchaus gewollt) mitten im Wort ab.
Ich spreche Englisch, aber Emmylou ist eine der wenigen Sängerinnen, die auch Amerikaner dazu zwingen, bestimme Lyrics nachzulesen, das ist bekannt.

Wenn Dolly Parton beginnt zu singen, hört man eine noch viel zartere Stimme, die aber neben ihrem schönen Klang auch gut zu verstehen ist. Und das verbessert die Qualität eines Songs auf jeden Fall.

In zwei Liedern singt Emmylou von Frauen, die ihr Zuhause verlassen, sich von ihrem Mann abwenden. Vielleicht erinnert sich noch jemand, dass sie in den 70ern das Lied "To Daddy" aufgenommen hat.
"To Daddy" ist in Deutschland (mit einer weniger guten Übersetzung unter dem Titel "Hinter einem Lächeln" erschienen). Dieser Song wurde von Dolly Parton geschrieben und sollte ursprünglich auf ihrem Album "All I can do" erscheinen. Emmylou hörte Dolly diesen Song singen und bat sie, ihn ihr zu überlassen, woraufhin Dolly dann "To Daddy" von ihrem Album nahm und durch einen anderen Song ersetzte.
Mit "To Daddy" hatte Emmylou viel Erfolg. Der Song erzählt ebenfalls die Gescichte einer ungeliebten Frau, die jetzt, wo die Kinder alt genug sind, sich auf die Suche nach etwas Liebe macht und ihrer Familie den Rücken kehrt.
Im Gegensatz zu Emmylous selbstverfassten Liedern dieser Art auf dem "All I intended to be"-Album, ist "To Daddy" viel bewegender, viel eindringlicher.
"Broken Man's Lament" berührt kaum, obwohl es vom Inhalt her so traurig ist.

Dennoch, dieses Album ist wirklich hörenswert. Und ich bin froh, dass es noch einige Künstler gibt, wie Emmylou, Willie Nelson, Dolly Parton, ... die die Musik machen, die ihnen gefällt, auch wenn sie damit nicht mehr die Charts toppen. Qualitativ hebt sich "All I intended to be" stark von der Masse ab. Und wer (vor allem) Emmylou's Stücke auf "Trio Two" mochte, wird sicher auch dieses Album mögen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bisschen wie früher..., 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: All I Intended to Be (Audio CD)
Diese Platte hat meinen Geschmack 100%ig getroffen: eine sehr schöne tiefe Stimme, sehr ruhige gute Songs, erinnert ein bisschen an die gute alte Zeit. Solche Musik ist dazu geeignet, Stress abzubauen und etwas Ruhe und Frieden zu finden.
Manfred Krauß.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider...., 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: All I Intended to Be (Audio CD)
Wie sehr ich dieses Cover liebe! Diese schöne reife Frau, alleine, im herbstlich kühlen Schwarzweiß-Ambiente, Stil, Eleganz und ein hohes Maß an Selbstbestimmheit und Haltung - aber eben auch Melancholie ausstrahlend! Scheinbar....

Wenn das mal mit der Musik nur auch so wäre! Die hingegen...

...wird schwer bestimmt von ihrem Ex-Gatten Brian Ahern - den ich zugegebenermaßen bislang wenig bis gar nicht zur Kenntnis genommen habe, obwohl er schon bei der ersten Club-Aufnahme Neil Youngs zugegen war. Der scheint das Ganze zu bestimmen, überläd es in seiner Produktion mit Instrumentalstimmen. Und da hilft es auch nicht, wenn diese Instrumentalstimmen selbst Namen wie Kenny Vaughan tragen, das rettet's auch nicht. Viel hilft hier definitiv nicht viel, sondern ganz im Gegenteil: es ist schlichtweg überproduziert, überarrangiert....und unterkomponiert. Mäßig starke, vor allem immer im gleichen Strickmuster geschriebene Songs ersticken unter einer schier übermächtigen Studiolast, auch Sauce genannt. Und die kommt umso stärker zur Geltung als...ich wage es kaum zu formulieren...die Songs eben auch nicht allzuviel hergeben. Es sind halt einfach nur Emmylou Harris Kompositionen und die waren - verzeih mir, liebe Emmylou! - immer schon zweit- bis drittklassig. Nicht umsonst hast Du jahrzehntelang auf Coverversionen vertraut - hätt'ste das mal hier auch getan. Deine ersten starken eigenen Kompositions-Schritte hast Du schließlich erst auf Red Dirt Girl gewagt, doch daaaa, liebe Emmylou....hattest Du gleich zwei erstrangige Produktions- und Arrangementkönner an Deiner Seite: Buddy Miller und Ethan Johns. Hier hingegen....

.....wie gesagt - gibt's nur den Langweiler Brian Ahern. Was daraus entsteht nenne ich Sound-Sumpf mit hohem Langeweilepotential, sonst leider nix.
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3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Musik zum Einschlafen, 13. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: All I Intended to Be (Audio CD)
Vorweg: Emmylou Harris hat viele schöne Alben mit tw. tollen Arrangements aufgenommen. Auch in der Wahl ihrer Gesangspartner hat sie immer wieder gut getroffen. Letzteres ist ihr auch diesmal gelungen.
Vor allem "Old Five and Dimers Like Me" mit dem Interpreten der Originalversion Billy Joe Shaver ist für mich das Highlight der CD. Der Rest sind langsame Balladen, deren allzu einfache Arrangements sich systematisch durch das Werk ziehen. Im Country-Genre, wo heute vielzuviel Billiges produzietr wird, erwarte ich mir gerade von dieser Könnerin einfach mehr als schwach instrumentierte Einschlafmusik.
Daher bloß strenge 2 Sterne .....
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All I Intended to Be
All I Intended to Be von Emmylou Harris (Audio CD - 2008)
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