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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Carlo mio, con me!!!
Insgesamt eine großartige Aufnahme. Karajan dirigiert mit viel Schwung und Kraft (trotz seiner 80 Jahre). Die Inszenierung ist sehr Detailgetreu. Besonders das Autodafé: Klasse!
Die Sänger sind sehr gut. Allen voran José Carreras in einer seiner beeindruckensten Verdirollen. Er singt und schauspielert unglaublich. Dasselbe gilt für den...
Veröffentlicht am 6. April 2005 von Hartmut Haase

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ton und Bild
Zur Musik zuerst: Osterfestspiele 1982, das war schon ein Fest der Stimmen, dazu die fabelhaften Berliner Philharmoniker.Vor der Krise mit diesem Orchester machte Karajan grossartige Opernaufnahme- vielleicht, weil sie nie durch die Routine eines Opernbetriebs beschädigt waren?

Die Stimmen waren festspielwürdig, allen voran Agnes Baltsa und auch...
Veröffentlicht am 15. Januar 2011 von Sagittarius


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Carlo mio, con me!!!, 6. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Don Carlo (DVD)
Insgesamt eine großartige Aufnahme. Karajan dirigiert mit viel Schwung und Kraft (trotz seiner 80 Jahre). Die Inszenierung ist sehr Detailgetreu. Besonders das Autodafé: Klasse!
Die Sänger sind sehr gut. Allen voran José Carreras in einer seiner beeindruckensten Verdirollen. Er singt und schauspielert unglaublich. Dasselbe gilt für den Fillipo Ferruccio Furlanettos. Zwar klingt bei ihm ab und zu mal der 'Leporello' durch, aber er überzeugt dennoch. Piero Cappuccili singt einen guten Posa, zwar ist man von ihm besseres gewöhnt, aber er ist auch schon älter. Agnes Baltsa herrlich als erotische Eboli. Dasselbe gilt für Elisabeth. Aber der Sänger, der mir fast am meisten Respekt einflößt ist der großartige Matti Salminen in der Rolle des bedrohlichen Großinquisitor. Dieses nachtdunkle Timbre in seiner Stimme. Genial. Entsprechend groß auch sein Applaus, der zum Glück ungeschnitten erhalten ist.
Sehr gute Live-Übertragung!
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Imponierend, 26. September 2003
Von 
Gunnar "gunnarmerkert" (Großbettlingen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Don Carlo (DVD)
Ich kann diese Aufzeichnung jedem empfehlen. Die Berliner Philharmoniker unter Karajan musizieren erstklassig. Die Sängerbesetzung ist einzigartig. Die Inszenierung ist sehenswert. Karajan hat versucht, die Handlung wirklich in dem entsprechenden Zeitraum spielen zu lassen, wo sie hingehört. Ist alles meist ziemlich dunkel und düster gehalten. Die Inquisition im zweiten Akt ist klasse. Karajan hat sehr stark aufs Detail geachtet. Das Booklet ist sehr informativ und informiert über jede einzelne Szene, die momentan läuft. Auch über die Geschichte der Inszenierung und über die Oper an sich. Bedauerlich ist, daß in den Orchesterszenen wirklich nur einzig Karajan zu sehen ist. Vom Orchester rein gar niemand. Hat aber auch mit der Selbstdarstellung Karajans in seinen letzten Lebensjahren zu tun. Diese Aufzeichnung ist jedem zu empfehlen, der nicht in alles und in jede Figur etwas reininterpretieren möchte.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 6. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Don Carlo (DVD)
Hier stimmt fast alles: Ferruccio Furlanetto als Philipp II ist zwar etwas jung für diese Rolle, aber er singt und spielt! ihn absolut überzeugend. Die große Arie "Sie hat mich nie geliebt" habe ich noch nie so wunderbar gesungen gehört. Auch Agnes Baltsa als Eboli und Fiamma Izzo D'Amico als Elisabetha sind hervorragend. Pierro Cappuccilli als Posa ist für diese Rolle schon zu alt, er singt zwar noch gut, kann aber als Jugendfreund des jungen Carlos nicht überzeugen.Und Carlos wurde von dem damals jungen Jose Carreras gesungen. Matti Salminen als Großinquisitor ist auch stimmlich der Rolle absolut gewachsen. Die Inszenierung ist klassisch, kein Regietheater, die Kostüme authentisch, das Bühnenbild pompös. Eine durchaus empfehlenswerte Aufführung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ton und Bild, 15. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Don Carlo (DVD)
Zur Musik zuerst: Osterfestspiele 1982, das war schon ein Fest der Stimmen, dazu die fabelhaften Berliner Philharmoniker.Vor der Krise mit diesem Orchester machte Karajan grossartige Opernaufnahme- vielleicht, weil sie nie durch die Routine eines Opernbetriebs beschädigt waren?

Die Stimmen waren festspielwürdig, allen voran Agnes Baltsa und auch Carreras. Sicher gibt es andere Aufnahmen mit grossen Stimmen, aber Karajan hatte dafür immer ein Händchen und oftmals sehr gute Solisten."Aber das ganze Ensemble ist erfolgreich mit großem Eifer bei der Sache und es wird eine gehaltvolle, dramatische und spannende Aufführung abgeliefert." mein ein Klassikfreund bei tamino.Hört man die Scene zwischen dem Großinquisitor und dem König,kann man diese Einstellung teilen.

Der Ton der Aufnahme ist vielleicht altersgemäss,aber richtig beurteilen könnte ich das erst, wenn ich eine richtige Anlage anschliesse.

Das Bild? Diese Ausgabe hat kein gutes Bild,es ist leicht körnig. Der immer präsente alte Karajan ist für das Auge eine Zumutung.Dieser ungebremste Narzissmus macht eine Aufnahme nicht sehenswerter.
Die Inscenierung ist konventionell. Äusserst reich an Kostümen, mit mächtigen Kulissen.Die Sänger agieren konventionell, mit den klassischen Sängergesten, einfach langweilig. Man muss nicht alle Wendungen des Regietheaters mögen, aber Sänger werden heute anders geführt. Im übrigen ist eine Inscenierung eines Willy Decker deutlich beeindruckender. Warum? Decker insceniert die dunkle Seite Macht, in Salzburg wird ihre Pracht insceniert. Was passt wohl besser zu Don Carlo ? Zu Karajan allerdings passte eine solche Inscenierung.

Technisch ist meine Version höchst unperfekt. Untertitel lassen sich nicht ansteuern, die Abspielfunktionen sind eingeschränkt,man muss sozusagen durch die Hintertür zum Abspielen kommen,durch einzelne Akte mit der "Vorwärts"-Funktion.

Da es hier um die Bewertung der DVD geht, kann der positive Eindruck des Hörens nicht durch das Bild bestätigt werden.

Diese Aufnahme hört man besser.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandiose Eboli, 11. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Don Carlo (DVD)
Insgesamt eine sehr solide Einspielung; allerdings in einigen Partien deutlich schwächer besetzt als die CD-Produktion; insbesondere die Besetzungen von Elisabeth und Philipp II reichen bei weitem nicht an Freni und Ghiaurov heran; allerdings lohnt es sich alleine für Agnes Baltsa als Eboli diese DVD zu kaufen. Ihr" Oh don fatale" im 3.Akt ist sowohl stimmlich, aber vor allem darstellerisch sentationell. Und auch Jose Carerras kann man hier auf dem Höhepunkt seiner Karriere in einer seiner Paraderollen sehen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Non-plus-ultra, 7. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Don Carlo (DVD)
Diese Inszenierung kann ich jedem ans Herz legen. Der 78jährige Herbert von Karajan dirigiert meisterhaft die vielleicht schönste Oper von Verdi. Die Besetzung ist durchgehend hervorragend - eine bessere wäre 1986 gar nicht aufzutreiben gewesen. Der Applaus am Ende ist überwältigend, v.a. dann, wenn der Maestro selbst auftritt - selten sowas Herzerwärmendes erlebt!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Salzburger und Wiener Don Carlos, 15. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Don Carlo (DVD)
Nun da kann man nur, wie ich immer behaupte, sagen, dass es bei Karajan keine Inszenierungen gab, die nicht stimmten. Die Eboli der Agnes Baltsa ist ein Traum, die Elisabetta de Valois von Framma Izzo D'Amico finde ich etwas schwächer aber noch immer überzeugend. José Carreras ist eigentlich ein Ideal - Carlos, sowie Pietro Cappuccilli ein idealer Posa. Der Großinquisitor - Kardinal von Matti Salminen ist ebenso überzeugend wie der Mönch/Carlos V. überzeugend ist. Nur bei Feruccio Furlanetto kann man nie glauben, dass Elisabeth, Philipp nie geliebt hätte bzw. nicht schon hat. Er ist eigentlich für diese Rolle zu jung besetzt. Aber nochmals die Baltsa als Eboli - das ist eine ihrer Partien, wo sie großartig ist und war. Die große Liebe die Wien der Baltsa entgegenbringt ist hier schon von beiden Seiten gegeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Opernspiel der Macht, 8. Mai 2013
Von 
Dr. Peter Joham "pjoham" (Klagenfurt, Kärnten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Don Carlo (DVD)
Karajans vieraktige italienische Fassung der Salzburger Osterfestspiele des Jahres 1986 ist mit 180 Minuten Spieldauer äußerst kompakt. Durch den Wegfall des gesamten Fontainebleau-Aktes (Die Arie des Don Carlos aus dem ersten Akt wird übernommen) verlagert sich das Schwergewicht der Handlung von einer jugendlichen Beziehungstragödie auf die politischen Gegensätze. Unvereinbar stehen sich zwei Lager und Ideologien gegenüber: Auf der einen Seite der liberale, ja geradezu früh aufgeklärte, Posa, auf der anderen das ancien regime des Großinquisitors, beides an sich möägliche, dennoch fiktive Gestalten. Nicht um Opernbösewichter geht es (basierend auf Schiller), sondern um politische Macht. Die beiden (eigentlichen) Antagonisten sind großartig besetzt: Piero Cappuccilli als Rodrigo, Mentor und Freund des Infanten, auf welchen er seine liberalen Hoffnungen setzt, aber auch Vertrauter des Königs (intimo del re), der ihm seine doch auch menschliche Seite eröffnet hat (Dialog Philipp-Posa), überzeugt mit großem und warmem Bariton. Matti Salminens Großinquisitor ist geradezu fulminant und bühnenbeherrschend. Zwischen den beiden fiktiven Figuren tummeln sich die vier historischen Persönlichkeiten: Philipp (historisch ca 33 Jahre alt), die Königin Elisabetta (historisch ca 16 Jahre), der gleichaltrige Infant und die (historisch) etwa dreißigjährige Prinzessin Eboli.
Ferruccio Furlanettos Philipp, zwiespältig, einerseits von universalem und gottgewolltem Herrschertum auf den Dogmen des Katholizismus beseelt, andererseits von Posas moderner Freiheitsauffassung (Willst Du in die Geschichte als Nero eingehen?) inspiriert, ist großartig als fast ein wenig ängstlicher und von Zweifelsucht geplagter König, aber durchaus auch starr und unbeirrbar in dem gelungenen Autodafe-Akt. Für mich persönlich ist er die Idealbesetzung dieser Rolle.
Fiamma Izzo D'Amico setzt den arrivierten Elisabetten (Freni, Caballe, Cotrubas) eine jugendlich strahlende, wenn auch durch die Heirat paralysierte Königin entgegen. Zweifellos ein Wagnis Karajans, aber ein äußerst gelungenes. Schade, dass man von Fiamma Izzo in der Folge so wenig hörte und sah.
Carreras als stimmlich eindrucksvoller, depressiver und eher zurückhaltender Infant ist Elisabettas kongenialer Schicksalspartner.
Agnes Baltsa als Eboli mit ihrer wortdeutlichen und in den tiefen Lagen geradezu kehligen Interpretation und ihrem engagierten Spiel ist ein absolutes Ereignis.
Franco de Grandis Mönch überzeugt am Anfang und am Ende mit sonorem Bass.
Die Berliner Philharmoniker musizieren unter Karajans Stabführung einfach großartig, der Chor der Nationaloper Sofia verstärkt den Staatsopernchor und den Salzburger Konzertchor ohne Tadel. Die künstlerische Gesamtleitung des Dirigenten verhindert erfreulicherweise internationale Meisterregie. Die Inszenierung und die Bühnenbilder Schneider-Siemssens sind klassisch und opulent, die Personenführung vielleicht etwas statisch. Die Bildregie ist ausreichend. Diese Aufführung hat einfach keine Schwächen.
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5.0 von 5 Sternen Karajans Don Carlos, eine wahrhaft hervorragende Operninzenierung mit einem überragenden Furlanetto als Phillip, 6. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Don Carlo (DVD)
Guiseppe Verdi hatte in seinem langen Komponistenleben eine besondere Affinität zu den Werken von Friedrich von Schiller, er vertonte einige der Schlüsseldramen des Meisters aus Schwaben, also eines deutschen Künstlers, von einem Italiener, 8soviel zum Thema gibt es rein nationale Musik. Als vielleicht beste Vertonung gilt die des Don Carlos, weil hier der gereifte Verdi eine auch meisterhafte Orchestrierung anbietet, nicht mehr wie in vorherigen Schillervertonungen steht die Arie sondern hier steht die Vertonung im Sinne des schon sich entwickelten durchkomponierten Musikdramas im Mittelpunkt, anders als Wagner in seinem Musikdrama "Der Ring des Nibelungen" setz Verdi auf Chöre und Ensembles nicht auf den Einzegesang von Monologen und Dialogen. Die atmosphärische Dichte von Schillers Drama wird hier adäquat wiedergegeben, der Don Carlos ist in mehreren Versionen entstanden, die hier vorliegende ist die Italienische in vier Akten ohne die Ballettszene und Fontanblieu Akt in der französichen Fassung. Sie entstand 1986 in Rahmen der Osterfestspiele in Salzburg, Dirigent und Regisseur ist der Verdidirigent schlechthin Herbert von Karajan, der eine klassische Inzenierung anbietet, die die ideale Mitte der beiden Inzenierungskonzepze von Peter Stein und Franco Zeffirelli anbietet. Steins Inzenierung von 2013 ist eine intellektuell vergeistigte mit sehr sparsamen Mitteln (Bühnenbild) geastaltete Inzenerung. Stein sieht den Carlios nicht als Historienfilm oder Musikdrama, sondern als Theaterstück. Er arbeitet mit Lichteffekten statt mit Kulissen, in dunklen Farben ist das Bild gehalten Einen Vorteil hat Steins Konzept, die Darsteller können ihre Rollen ausspielen ohne irgendwie sich in den Kulissen zu verlaufen. Manchmal allerdings würde ein üppigers Bühnenbild zwecks konkreter Verotung gut tun. Trotzdem inzeniert Stein niemals gegen das Werk. Zeffirellis 1994er Scala ist der Gegenpol. Zeffirellis Bühnenbilder sind kolossal, er sieht den Don Carlos als Historienfilm als Blockbuster der Oper, im Sinne Hollywoods. Manches wie die Arie des Phillips hätte mir in einem intimeren Rahmen gewünscht. Aber auch Zeffirelli inzeniert Don Carlos und kein Regietheater. Man braucht nicht zu erwähnen, dass die Kostüme bei Franco Zeffirelli opulentetr und prunkvoller sind als bei Stein. Die Personenführung bei Zeffirelli verspielter ein wenig unruhig , bei Stein strenger knapper, vielleicht struktureirerter Und genau dazwischen liegt Karajans Konzept, einen Vorteil hat es sicherlich Dirigent und Regisseur sint in Personalunion, somit kann eine Einheit zwischen Bühne und Musik im Sinne des Gesamtkunstwerkes erzielt werden, Sängerisch haben wir es mit einer durch die Bank sehr guten Besetzung zu tun. Mit Sicherheit würden Kaufmann, Vickers und Domingofans sich vielleicht an Jose Carreras sehr hellem eher kleinstimmigeren Tenortimbre stören, aber das Verletze das ambivalente des Carlos schafft er sehr glaubhaft darszustellen, Carlos ist ein Teanager kein Vorläufer des Otellos Izzo D`Amica und Baltsa singen die beiden Damenpartien solide und ich muss bei Baltsa (keineswegs ein Fan der Sängerin) gut Izzo d`Amica war 21 Jahre alt, als sie die Elisabeth sang und sie schlägt sich durchaus beachtlich. Erfreulich einen lyrischen Sopran zu hören. In der Regel wird die Elisabeth mit einer viel zu großen Stimme besetzt, es ist ein junger Teanager keine Heroine diese Elisabeth Capprucillis weicher Bariton eignet sich sehr gut zum Rodrigo de Posa , erfreulich auch hier keinen Heldenbariton zu hören. Salminen ist ein bedrohlicher Inquisitor, die Rolle passt besser zu ihm, da er ein Profundo und kein Basso Cantate ist, als der Phillip. der wird von Furlanetto gesungen, der Mann ist ein Bühnentier oder wie es Louis van Gaal sagen würde ein Bühnenbiest und er schafft es immer seine Rolle perfkt zu spielen, er spielt den Phillip,als ging es um sein Leben, neben dem Leporello seine zweite große Rolle, er war in den achtzigern ein junger wirklich in seiner Blüte stehender König, der ihn mit schlankem Bassbariton (Basso Cantate) biegsam und immer klug staltet singt. Zu Recht ist er in vielen Häusern Kammersänger und häufig prämiert.Allein seinetwegen lohnt sich die Anschaffung der Aufnahme, viel besser als Ramey bei Zeffirelli. Karajan live schlägt Karajan im Studio und das hört man hier. Die Berliner Philharmoniker waren unter seiner Ära das vielleicht beste Orchester der Wlt, sie schlagen die Opernorchester aus Wien New York, und mailand um Längen. Spierer und Yasunaga als KOnzertmeister, Maas als Stimmführer der 2. Geigen, Christ als Sol0bratscher Faust führt die Celli an. Witt die Bässe (9 in Wiener Philharmonikeraufstellung hinten auf Linie) Das Holzbläserquartett wird von Andreas Blau, Lothar Koch, Karl Leister und Günther Pisek gebildet, die guten Blechbläser runden das programm ab.
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1.0 von 5 Sternen Ton o.k. - Bild erschreckend schlecht !, 1. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Don Carlo (DVD)
Ton o.k., Bild völlig finster, fast keine Farben mehr (alle Kostüme erscheinen grau), alles sehr unscharf, selbst die Schrift von Vor- und Nachspann ist verpixelt.
Sieht aus wie ein selbstgemachtes Viedeo vom alten Fernseher.
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Verdi, Giuseppe - Don Carlo
Verdi, Giuseppe - Don Carlo von José Carreras (DVD - 2008)
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