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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Mit dem Blick nach vorn!, 26. Juli 2008
Seit diesem Festival-Sommer und erst recht mit diesem Album spielt die mexikanische Band Panteón Rococó endgültig in der 1. Ska-Liga!
Die spanische Sprache ist immer noch eine Barriere. Wenn man ihr nicht neutral oder aufgeschlossen gegenübersteht, kann einem dieser schnelle Gesang nach einer Weile echt auf den Keks gehen. Hab mir also die deutschen Übersetzungen durchgelesen. (Die gibt's auf der Fanpage www.panteonrococo.de) Beim Lesen ist mir vor allem die Vokabel "el dolar" ("Der Schmerz") aufgefallen. Den fühlt man auch nach einem Live-Auftritt von Panteón Rococó - in allen Muskeln und Gliedern. Von "Tres Veces Tres", dass diese unglaubliche Live-Energie kaum bis gar nicht transportieren konnte, war ich schon recht enttäuscht. Auf diesem Sektor hat man einiges verbessert!
Das Album beginnt mit dem provokant und provokant-fröhlichen "Acábame de matar" ("Bring mich endlich um"). Es folgt "Triste realidad"; anfangs eine Dancehall-Numer mit Gastsänger Amilcar Nadal, der es auf den Punkt bringt: "No sé sin entendiste lo que Panteón canto. Se mezcla bien con Ragga y con Rococó." ("Ich weiß nicht, ob du den Gesang von Panteón verstehst. Er passt gut zu Ragga und Rococó"). Track 4 klingt nach "Buena Vista Social Club" im Offbeat und ist für eine Single dieser Band vergleichsweise ruhig. Der rote Stern des Totenkopfs auf dem Album-Cover wird dann in "Estrella Roja" thematisiert. Dieser Tune läuft übrigens auch beim Öffnen der offiziellen Homepage. Sehr hübsch hier die Zielen des Chorus: "Llevo en mi playera una estralla roja. Igual no creo que sea una moda." ("Ich trage ein T-Shirt mit einem roten Stern. Und ich denke nicht, dass es nur Mode ist.") Die elektronischen Elemente, die kurz vorher in "Qué Pasará?" noch begeistern konnten, sind in "Camineos Juntos" völlig falsch platziert. Nervig! Ist mir auch ein Rätsel, wie sich dieser im Songtext heraufbeschworene Marsch mit solch langsamen Lied marschieren lässt... Vermeintlich beiläufig kommt später "No me vayas a dejar" - der beste spanisch-sprachige Reggae-Song, den ich je gehört habe. Nach 105 Sekunden schmettert ein gefühlvolles Saxophon-Solo los, dass man diesem Missael mit seinem furchteregenden äußerem Erscheinungsbild gar nicht zugetraut hätte. Ganz großes Tennis! Auch in anderen Musik-Genres beweist man sich: Über Up-Beat-Reggae kommt man zu Hard-Rock, nur um dann mit schnellem Ska wieder in vertrauten Gewässern zu schippern. So zu hören in "No te recuerdo". Die Platte endet mit einem weiteren Highlight: "La Distancia" erzählt vom Partner in der Ferne und klingt mal so richtig südamerikanisch.
Hoffen wir, dass sich die letzte Zeile "Como que para ya nunca nos podamos encontrar" ("Damit wir uns nie mehr wiedersehen") nicht bewahrheitet und wir mit diesen verrückten Mexikanern weiter feiern können! "Caminemos juntos! En esta tierra, en este instante. Con el destino hacia delante!"
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Einfach geil!!!, 22. September 2008
Also wer wie ich auf richtig geilen spanischen bzw. südamerikanischen ska steht, mit einer guten Briese Rock, der sollte sich das Album auf jeden fall kaufen!!! Gute Laune vorprogrammiert!!!
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