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60 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tummelplatz für Endzeitler
Wie die Nummer im Titel schon sagt, ist Fallout 3 der aktuelle Teil einer Rollenspiel-Serie, die ihre Anfänge vor über 10 Jahren auf dem PC fand. Damals noch in klassischer Pseudo-3D-Sicht und rundenbasiert, gibt es beim dritten Teil jetzt echtes 3D und actionlastige Kämpfe - zumindest wahlweise, denn alternativ gibt es auch hier noch die Möglichkeit,...
Veröffentlicht am 4. November 2008 von Gerbil_Fan

versus
39 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zur Abwechslung mal ein bisschen Negativkritik...
Ich versuche mal meine Drei-Sterne-Bewertung gegenüber den zahlreichen Top-Wertungen zu verteidigen. Wen meine Argumente nicht überzeugen, der kauft das Spiel, da es ja unbestreitbar viele Fans hat. Geschmäcker sind eben verschieden.

Mein Hauptkritikpunkt ist das oft gelobte Kampfsystem. Das ist wichtig, da das Spiel letztlich zum Grossteil nur...
Veröffentlicht am 7. Januar 2009 von Gordon_fr


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60 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tummelplatz für Endzeitler, 4. November 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Wie die Nummer im Titel schon sagt, ist Fallout 3 der aktuelle Teil einer Rollenspiel-Serie, die ihre Anfänge vor über 10 Jahren auf dem PC fand. Damals noch in klassischer Pseudo-3D-Sicht und rundenbasiert, gibt es beim dritten Teil jetzt echtes 3D und actionlastige Kämpfe - zumindest wahlweise, denn alternativ gibt es auch hier noch die Möglichkeit, Mutanten und radioaktiven Kakerlaken rundenweise die Haut mit dem Laser zu verbrennen.

Die einzelnen Elemente des Spiels im Überblick:

Gameplay: 5/5

Fallout 3 bietet eine meiner Meinung nach perfekte Kombination aus Rollenspiel, "Sandbox-Game" à la GTA und Action-Shooter. Die verschiedenen Attribute wie Stärke, Geschicklichkeit usw., die Fertigkeiten (Schlösser öffnen, Nahkampf...) und die zusätzlichen Extras-Fähigkeiten bieten ausreichend Möglichkeiten zur individuellen Charakter-Entwicklung.

Die freie Spielwelt und die zahlreichen Quests lassen einem auch beim Spielverlauf große Freiheiten und die Möglichkeit, die Kämpfe neben einer klassischen Rollenspiel-Art auch "in Echtzeit" zu bestreiten, sorgt für genügend Action.

Grafik: 5/5

Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal ein so gut aussehendes Rollenspiel gesehen zu haben. Die riesige 3D-Welt ist absolut flüssig dargestellt. Gebäude und Strukturen, die man in weiter Ferne sieht, sind nicht nur Fassade, sondern man kann wirklich überall hin. Die Kreaturen sehen schön fies aus und die menschlichen Charaktere unterscheiden sich deutlich, sodass man wichtige Personen immer wieder erkennt.

Sound: 4/5

Die Surround-Effekte sind gelungen, man erkennt deutlich, wo ein Geräusch herkommt. Dies merkt man z.B. sehr gut immer dann, wenn eine der fliegenden Drohnen in der Nähe ist, die Propaganda-Nachrichten der Regierung verbreitet. Man hört sie dann schon von weitem vor sich hin plärren. Die Dialoge sind komplett eingedeutscht und die Sprecher machen ihren Job dabei sehr gut.

Steuerung: 4/5

Für Fallout 3 braucht man alle Tasten des Gamepads. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat man hier aber keine Probleme mehr. Für Kämpfe empfiehlt sich aber die Ego-Ansicht, da es in der 3rd-Person-Perspektive manchmal etwas hektisch werden kann.

Preis/Leistung: 5/5

Eigentlich müsste ich hier "6 oder 7/5" schreiben. Unglaublich, was einem hier geboten wird: eine riesige Welt, massig Charktere, unzählige Quests. Wer das Optimum aus dem Spiel herausholen will, sollte schon mal Urlaub nehmen.

Fazit: 5/5

Auch wenn wir noch nicht ganz das Ende des Jahres erreicht haben, ist Fallout 3 für mich schon jetzt das Spiel des Jahres 2008. Es ist eine optimale Mischung aus "alten Tugenden" der Serie und Neuerungen sowohl technischer als auch spielerischer Art. Absolute Kaufempfehlung!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist FALLOUT 3..., 1. Dezember 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Ich habe vor einiger Zeit die Vorgänger dieses Titels gespielt und muss sagen, dass ich überrascht bin wie gut dieser 3D Nachfolger geworden ist.
Ich stehe normalerweise nicht so auf Shooter, aber dieses Spiel ist auch hier eine Ausnahme. Durch VATS habe ich die Möglichkeit (zumindest Zeitweise) in rundenbasierten Modus zu wechseln. Die Story ist ganz ok, mal ganz abgesehen davon, dass ich den Hauptstrang noch nicht durch habe. Ich hab mir sagen lassen, dass das Ende nicht sooo toll sei, aber da bin ich halt noch nicht. Es gibt nämlich so unglaublich viel zu tun. Es gibt viele Orte zu bestaunen und viele Dinge zu erledigen. Dazu zählen unter anderem auch verschiedene Vaults, Supermärkte, Hotelgebäude,... und vieles was ich nach meinen mittlerweile 60-70h Spielzeit (als "guter" Charakter) noch nicht gesehen habe. Die Charaktere auf die ihr trefft sind gut designt, die Hintergrundgeschichte ist durchweg stimmig. Ich hab es echt gerne, wenn ich Tage-/Logbucheinträge lesen kann oder Holotapeaufnahmen von Leuten anhören kann die von irgendeiner interessanten Geschichte oder einer anderen Kleinigkeit berichten. Ich bin fasziniert davon wieviel Zeit in die Story geflossen ist (Damit meine ich nicht die Hauptquest, sondern die Hintergrundgeschichte).
Ich finde es toll, Dinge zu finden und NPCs zu treffen, die ich früher auch schon getroffen habe (bisher waren's zumindest 2 NPCs und ein riesiger Haufen Hinweise auf FO1&2 und Tactics).
Die Welt ist in sich deutlich düsterer als in den Vorgängern. Mag auch sein, dass das durch den Perspektivenwechsel kommt.

Ich kann das Spiel uneingeschränkt für Erwachsene (vor allem in der UNCUT Version) empfehlen, die ein Spiel mögen, bei dem man viel Lesen kann...

Mir persönlich gefällt auch das Szenario (also spieletechnisch, wollen wir alle hoffen, dass es nie zum atomaren Weltkrieg kommt...) und auch der Retro-Tec-Style.

Ich habe zwar die österreichische UNCUT-Version, hätte aber lieber eine englische. Die Sprachausgabe ist zwar nicht schlecht, aber grade die Introstimme der Originale fehlt mir schon (Ich meine Teal'c passt ja schon ganz gut, aber...naja, hat halt nicht die selbe rauchig düstere Stimme...).

Wünsche euch BOMBIGEN Spaß mit dem Spiel!
Gruß Pat.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Fallout Ihrer Träume, aber..., 29. November 2008
Von 
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
...leider hat diese spezielle deutsche USK-Version das Spiel an sich viel von seinem Charme gekostet. Verstehen Sie mich nicht falsch: Fallout bleibt Fallout, das Gameplay, Grafik etc. ist das gleiche wie bei den anderen PEGI-Versionen in Europa und Übersee, nur fehlt hier schlicht und einfach die optische Untermalung der angezeigten Aktionen. Als Beispiel: Sie zielen auf ein bestimmtes Körperteil eines beliebigen Gegner und "verstümmeln" dieses. Bei dieser Version bleibt alles dran, kein Blut weit und breit. Irritierend ist die richtige Beschreibung. Ich bin nicht der Typ, der auf Gewaltätigkeiten versessen ist, ganz im Gegenteil - aber wenn ich mich schon darauf einlasse, so ein Spiel zu spielen, dann will ich nicht diese USK-Lächerlichkeiten ertragen müssen und mir als Käufer den Spielspaß durch irgendwelche haarstreubenden Restriktionen vermindern lassen.(Dies ist mir bisher nur in einigen wenigen Fällen als negativ erschienen)
Nebenbei bemerkt ist die deutsche Synchronisation zwar in Ordnung, kommt aber wie IMMER (und bei allen Medien insgesamt) nicht an das Original heran, vor allem wenn man bedenkt, WELCHE Sprecher hierfür engagiert wurden.
Freunde des Fallout-Universums kann ich nur die PEGI-Version empfehlen, amazon.uk bietet Fallout 3 momentan für einen unschlagbaren Preis (gerechnet mit Versand!) an.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Definitiv kein Ausfall !!!, 31. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Ich muss zugeben es ist mein erster Fallout Titel und mein erstes Rollenspiel auf der Konsole, bislang war ich überzeugter Rollenspiel-PC-Gamer aber ich bin absolut hin und weg von diesem Spiel, die Atmosphäre kommt auf einem Großbild-TV einfach viel besser rüber als vor nem PC-TFT. Man hat das Gefühl bei einem interaktivem Spielfilm dabei zu sein. Ich kann mich nicht erinnern in letzter Zeit bei einem Spiel so oft das Wörtchen "Cool" vor mich hingebrabbelt zu haben;-)
Der spezielle Charme der einem schon im Intro präsentiert wird zieht sich weiter durch das gesamte Spiel und hebt diesen Titel aus der breiten Masse heraus. Grafisch finde ich absolut nichts zu meckern, klar es geht immer irgendwie noch besser aber meine Güte es ist immernoch eine Augenweide.
Für mich zählt in erster Linie eine gute Story und eine dichte Atmosphäre und die ist bei Fallout 3 absolut gegeben.Ich kanns kaum erwarten weiterzuspielen und das ist es doch was ein gutes Spiel ausmacht oder nicht?
Far Cry 2 hab ich jetzt jedenfalls erstmal beiseite gelegt, wills jemand? ;-)

Beste Grüße
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riotguns Fallout 3-Rezension: Auf der PS3 konkurrenzlos, 7. Januar 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
RPGs für Sonys Konsole sind absolute Mangelware, jedenfalls für die Spieler, die sich nicht mit Japano-RPGs anfreunden können. Bethesdas Fallout 3 ist das erste "westliche" Blockbuster-RPG für die PS3 und steht im Moment relativ konkurrenzlos da. Zum einen durch seine große Qualität, zum anderen durch seine Monopolstellung. F3 gehört sicher zu den absoluten Top-Titeln des Jahres 2008, macht sich den Platz im Olymp der RPGs aber durch entscheidende Fehler zunichte.

Story & Setting: Post-Nuclear Apocalypse
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Herrlich! F3 hat mir als erfahrenem Rollenspieler den wohl besten Anfang seit langer, langer Zeit beschert. Das Spiel mit der eigenen Geburt zu beginnen und seinen Charakter als Kind durch das Tutorial zu führen, ist schon ein sehr gelungener Einstieg in die Welt des Vault 101. In dem Moment, als der Vater der Hauptfigur aus dem Bunker flüchtet, ist es mit der Ruhe jedoch vorbei. Der Spieler folgt ihm und gelangt zum ersten Mal aus der behüteten und abgeschotteten Welt der Vaults in das verwüstete und verrohte Ödland der Hauptstadt. Ab hier spannt sich zuerst eine Spurensuche und man bereist das Ödland, um die Gründe für das Abtauchen seines Vaters zu ergründen, spricht mit mannigfaltigen Personen und erfährt nach und nach, dass dieser einen längst begrabenen Lebenstraum verwirklichen möchte.

Soviel zur Story ohne spoilern zu müssen. Hätte ich es nicht vorher gewusst, so hätte ich gewettet, dass Bethesda hier am Werke war. Wie schon in Morrowind oder Oblivion, ist die Main-Quest nur ein grober Aufhänger für ein offenes RPG mit frei erkundbarer Welt. Zwar gelingt es F3, den Spieler anfangs durch die Suche nach dem Vater durchaus in seinen Bann zu ziehen, aber spätestens nach der sehr stimmigen Quest 'Tranquility Lane', die den Spieler in eine alternative Traumwelt entführt, pendelt sich die Story leider auf banalstem Niveau ein, auch wenn man lobhaft anmerken muss, dass F3 eine ernste Thematik anspricht und stellenweise auch zum Nachdenken anregt. Paradoxerweise tut das Spiel dies aber eher in den Nebenquests, aber dazu später mehr. Traditionell zählt die Story bei Bethesda (im Gegensatz zu z.B. Bioware) nicht unbedingt zu den Knüllern ihrer Spiele, so auch in F3, dass zudem mit einem recht enttäuschenden Abspann endet.

Wuchern kann das Spiel jedoch mit seinem Setting. Auf viele Spieler dürfte die Aussicht in einer Welt umherzuwandern, die um Haaresbreite dem nuklearen Holocaust entgangen ist, eine morbide Faszination ausüben und natürlich ist das Setting bis auf die beiden Vorgänger in RPGs unverbraucht. Endlich mal keine Elfen, keine Orks und keine Fantasywelten. Fallout 3 ist die Antithese zu diesen Spielen und spielt diesen Trumpf auch voll aus. Es sind die Ruinen, verlassenen Häuser, heruntergekommenen Industrieanlagen, die zerstörten, urbanen Zentren der Hauptstadt, die das Spiel mit einer formidablen Atmosphäre speisen. Und wer sich dank der sehr guten Weitsicht einen Sonnenaufgang über dem Kapitol, dem Obelisken des Washington Monuments oder dem Lincoln Memorial anschaut, der taucht in diese Spielwelt tief ein. Und mal ehrlich, in welchem anderen Spiel gibt es Städte auf rostigen Flugzeugträgern, "Republiken", die aus 5 Bewohnern bestehen oder eine Stadt, die der Spieler schon nach 10 Minuten in die Luft jagen oder retten kann? Das sind nur vereinzelte Beispiele für eine extrem detailreiche Spielwelt. In den allermeisten Ruinen oder Modulen finden sich zudem Unique Items, Computerterminals oder Notizen, die eine komplette Geschichte des Ortes erzählen. Es ist schier unmöglich, alles von Fallout 3 kennenzulernen und daher wirkt das Spiel trotz seines Settings auf mich so lebhaft.

Story/MainQuest: 6,5/10
Setting/Spielwelt: 10/10

Questarchitektur & Leveln: Spitzenklasse!
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Eins vorweg: In F3 werden Sie nur eine begrenzte Anzahl an Quests finden, diese sind aber dafür so umfangreich und teilweise so liebevoll gestaltet worden, dass man hier sagen kann, die Qualität habe über die Quantität gesiegt. Super, dass man hier kaum auf 08/15-Aufträge wie Botendienste oder Monsterschnetzeln trifft. Die Aufträge warten zudem alle mit alternativen Lösungswegen auf, so dass hier das alte KotoR-Axiom wieder gilt: Spiele das Spiel mindestens zweimal! Jeweils gut und böse. Oftmals sind sogar mehr als zwei Lösungen möglich, (vor allem ein hoher Sprach-Skill führt zu vielen neuen Dialogoptionen) und die Art und Weise hat wiederum Auswirkungen auf die Quest-Belohnungen. Das ist mit Abstand die beste Quest-Architektur, die ich seit langem gesehen hab und auch die Quests selbst sind so fantasievoll und einfallsreich, dass es eine Freude ist. In Bäumen gefangene Mutanten, eine alte Dame, die gerne wieder Violine spielen würde und zwei konkurrierende Superhelden sind nur ein paar Beispiele und wem das noch nicht reicht, der versucht sich an dem Verfassen eines Überlebens-Führers des Ödlands und an den zahllosen versteckten Quests, die man in das Spiel implementiert hat. Diese Mini-Aufgaben kommen nicht ins Logbuch, können dem Spieler aber dennoch gutes/böses Karma, Geld in Form von Kronkorken oder spezielle Items und Waffen bescheren. Hier heißt es Augen auf!

Bethesda, RPG...da war doch was...? Wer jetzt an das völlig vergeigte Leveln in Oblivion denkt, kann sich beruhigen. Das Scaling, das dazu führte, das Gegner mit steigendem Level immer stärker wurden und nur noch mit Über-Items rumliefen, wurde Gott sei Dank nicht übernommen. Das Levelsystem von F3 ist sehr effektiv geraten. Man levelt Attribute wie Stärke, Wahrnehmung oder Charisma, die mit höherer Stufe jedoch an Wichtigkeit verlieren. An ihre Stelle treten die Fertigkeiten wie Waffen-Skills, Sprengstoffe, das Schleichen oder Hacken, die bis zu einem Maximum von 100 gebracht werden können. Das besondere Schmankerl sind jedoch die Perks, einzigartige Boni, die an bestimmte Mindestgrenzen gebunden sind und die den Spieler wahlweise Extra-Punkte in bestimmten Fertigkeiten, Extra-XP, eine höhere Wahrscheinlichkeit für kritische Treffer oder sogar einen mysteriösen Fremden beschert, der im Kampf mit seiner 44er-Magnum zu Hilfe kommt. Mit diesem sehr feinen Levelsystem ist es möglich, seinen Char schon von Beginn an, sehr durchdacht zu planen. Trotzdem ist den Entwicklern ein böser Patzer unterlaufen, das Levelcap von 20. Wieso bietet man eine riesige, nicht-lineare Spielwelt an, wenn bereits nach 20 Stunden das Maximum erreicht ist und man somit keine Stufe mehr steigen kann? Und das in einem Spiel, in dem man sich 50-60 Stunden nur durch Erforschen beschäftigen kann. Ist der Cap erstmal erreicht, geht auch stückweit der Reiz verloren. PC-Spieler können sich da wenigstens an Mods erfreuen, die das Cap aufheben oder das Leveln verlangsamen, aber erkundungsfreudige PS3'ler schauen in die Röhre. Das gibt einen dicken Abzug aufs sonst tolle Prinzip.

Quests: 10/10
Leveln: 8/10

Die Präsentation: Da war noch Luft nach oben
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Die grafische und akustische Präsentation auf der PS3 ist weit davon entfernt, Maßstäbe zu setzen. Leider nur absolutes Mittelmaß. Grafisch sind immer noch die Kinderkrankheiten von Oblivion zu erkennen, z.B., dass die allermeisten "Dungeons" (also hier Metrotunnels und Basen usw.) alle mithilfe der gleichen Musterabschnitte gebastelt worden sind. Außerdem kämpft die PS3-Fassung mehr als ihre Kollegen von PC und 360 mit Tearing und Kantenflimmern und wer sich Strukturen wie Wände oder Felsen aus nächster Nähe betrachtet, wird feststellen, dass die Texturen leider alles andere als hochauflösend sind. Dem gegenüber steht die phänomenale Weitsicht und die gut gemachten Animationen im V.A.T.S.-Kampfsystem. Hier ist es nett, wie über lange Distanzen, die Flugbahn der Kugel verfolgt wird.

Nun zur Akustik des Titels. Tja...der Titelsong ("I don't want to set the world on fire") ist klasse, aber mehr kommt da auch nicht wirklich. Die Musik fand ich für ein RPG erschreckend beliebig mit null Wiedererkennungswert. Wie man es besser macht, zeigt Bioshock, das sich musikalisch in der gleichen Epoche anlehnt. Zwar stehen zwei, später nach Lösen einer Quest auch ein dritter Radiosender zur Verfügung, aber die Meldungen die dort kommen, wiederholen sich nach einer Spielzeit von etwa 10 Stunden ständig, auch wenn man lobend erwähnen sollte, das 3Dog, der DJ von Galaxy News Radio Feedback auf gelöste Quests des Spielers gibt. Eine tolle Sache, die ich in der Form bisher nur in GTA IV gesehen habe. Die Note hebt allein die professionelle Vertonung sämtlicher Dialoge an. Hier gilt: Daumen hoch.

Die Spielzeit liegt jenseits des Durchschnitts der meisten derzeit erhältlichen Spiele für die PS3, von GTA IV vielleicht mal abgesehen. Ich habe mich etwa 60 Stunden im Ödland von D.C. umgetrieben. Zugegeben, ich habe die Karte fast komplett erforscht und der Levelcap bremste mich dann irgendwann in meinem Entdeckerdrang, aber ganz eilige Kandidaten seien gewarnt. Anders als in Oblivion ist nach dem Abschließen der Main-Quest, die mit etwa 8 Stunden zu Buche schlägt, Sense. Lasst die großartige Spielwelt also auf Euch einwirken, forscht und macht zumindest die meisten Sidequests, bevor ich Euch dem Ende widmet.

Was die Stabilität des Titels angeht, so muss ich leider feststellen, dass mir noch kein Spiel so oft eingefroren und abgeschmiert ist, wie Fallout 3. Gut bei einer Spielzeit von 60 Stunden, sind 8 Abstürze für PC-Verhältnisse kein Gradmesser für ein nicht sauber programmiertes Spiel, aber für eine Konsole, bei der immer die gleichen Voraussetzungen gelten, finde ich das schon etwas schlampig. Dafür sind wenigstens die Ladezeiten vertretbar.

Grafik: 7/10
Sound: 7/10
Spielzeit: 10/10
Stabilität: 5/10

Fazit
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Dafür, dass F3 vor Release als Oblivion mit Gewehren von treuen Fans der ersten beiden Teile zerrissen wurde, hat Bethesda ein echt starkes Stück RPG abgeliefert, das in RPG-relevanten Punkten fast uneingeschränkt z8u überzeugen weiß und somit glaubwürdig unter Beweis gestellt, dass Bethesda lernfähig ist. Wenn jetzt endlich mal die Story besser wäre oder zumindest besser erzählt würde, das völlig missratene Levelcap nicht implementiert worden wäre, die grafische und musikalische Verpackung und die Stabilität (PC-Spieler sollen ja noch mehr leiden) gelungener ausgefallen wäre, so wäre Fallout 3 sicher ein Titel, dem ein Platz im Olymp der RPGs sicher wäre. Schon aufgrund der Tatsache, dass kaum westliche RPGs für die PS3 erscheinen, kann ich jedem nur zu einem Kauf raten und noch eine Sache zur Cut/Uncut-Diksussion: Freunde von mir, die ihr Spiel aus England oder Österreich importiert haben, klagen mittlerweile über den völlig übertriebenen Splattergehalt. Wer darauf verzichten kann, fährt auch mit der deutschen Lokalisation gut.

Spielspaß: 8,9/10
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wurde eines Besseren belehrt, 1. April 2009
Von 
Joerg Schmitz (Schwäbisch Hall) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Rollenspiele fand ich ... nun ja ... schlichtweg doof bis dämlich. Und dieses hier habe ich nur auf ausdrückliche Empfehlung eines Freundes angespielt. Aber dann ... WOW ... die erschreckend realistische Darstellung der zerstörten US-Hauptstadt, die skurrilen Personen, auf die man trifft, und die bedrückende Stille erschaffen eine atemberaubend dichte Atmosphäre. Um es kurz zu machen: Alles in allem ist "Fallout 3" ein atemberaubend gutes Game, das Action- und RPG-Elemente wunderbar miteinander verknüpft. Und aufgrund der nahezu unendlich großen Entscheidungsfreiheit ist nach dem ersten Durchspielen noch lange nicht Schluss.
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76 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezession eines NICHT Fallout 1 und 2 Speilers, 4. November 2008
Von 
Michael Neyzen (Geilenkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Hallo zusammen. Als nicht Fallout Spieler, habe ich mir mal angesehen was dieses Fallout 3 von Bethesda (Oblivion) so kann. Im Internet kursieren so einige reviews, die sehr stark schwanken. Das geht von 70÷ bis 94÷. Die schlechteren Bewertungen stammen von Fallout Spielern, welche den Titel als Fortsetzung nicht so recht zu würdigen scheinen. Ich habe weder den Hype um den Titel verfolgt, noch meine Erwartungen in unerwartete Höhen geschraubt!

Also hier meine ersten Eindrücke nach 8 Stunden Spielzeit:
Das Intro gehört zu den Stimmungsvollsten die ich in letzter ZEit erleben durfte. "Eine gelbe Lampe geht an, die Kamera zoomt heraus. Langsam wird das innere eines zerstörten Busses sichtbar, ein Radio plätschert den 60er Jahre Song: I never wanted to set the world on fire, all I wanted, was to get your desire., dahin. Das innere des Busses wird verlassen und zeigt einen kleinen Ausschnitt der Wastelands, mit einem richtig böse aussehendem Trooper im Kampfanzug. Das Intro verlagert sich in Richtung Atomschutzbunker.

Willkommen im Vault 101. Hier wirst du geboren, hier stirbst du, niemand darf hinaus. So viel zumindest zur Theorie. Vaults wurden vor der Atomaren Vernichtung gebaut, um den Menschen als Unterschlupf zu dienen. 200 Jahre sind seit der Vernichtung vergangen, der Held wird geboren.

Die Charaktererstellung beginnt bei der Geburt und läuft ähnlich (wenn nicht ganz so Facettenreich) wie bei Oblivion ab. Der Editor wurde stark überarbeitet, man kann jetzt durch einen Klick auf den Zufallsbutton recht gute Ergebnisse erziehlen. Das Aussehen des Alter Ego ist aber nicht wichtig, da wir ohnehin die meiste Zeit in der Ego Perspektive verbringen, dazu später mehr.
Ist die Geburts abgeschlossen, bekommen wir mit wie die Mutter stirbt. Ein Jahr später können wir bereits laufen, und müssen den Laufstall unsicher machen, und usere Grundwerte festlegen. Am 10. Geburtstag erhalten wir unseren Pip- Boy, eine Art PDA für den Arm, der alles wichtige anzeigt. Da ist diesr Butch, der uns dauernd hänselt, und einen ersten Ausblick auf das gibt, was Fallout so verdammt lustig macht. Eine gehörige Portion Ironie und Sarkasmus, bei der Auswahl der Gesprächsantworten. Butch: "Gib mir dein Geburtstagsgeschenk, der Scheiß Roboter hat den Kuchen zerstört, ich will dein Süßgebäck."
Antwort: "Klar hier hast du es, ich mag eh kein Gebäck.", "Du kannst mich mal.", "Deine Mutter....." Letztere Antwort löst eine ordentliche Balgerei aus. Egal, mit dem 16. Lebensjahr nehmen wir am GOAT teil. Einem Test der unsere Zukunft in Vault 101 bestimmen soll.
1. Frage: Ein Wissenschaftler ist vollkommen außer sich, läuft mit den Armen wedelt durch die Vault, er sagt zu ihnen: Ich werde meinen Hyperglobalen Penetrizel Penetrierer in ihre Durchlaufkupplung stecken. Was tun sie? a) "Aber Herr Doktor, das würde doch zu einer globalen Rückkopplung führen." b) "Ich ziehe ihm eins über, denn wenn er das macht, fliegen wir alle in die Luft." c)"Ich melde ihn bei Aufseher, der Mann ist verrückt." d)"Ich schieß ihn über den Haufen."
2. Ihre Großmutter bitte sie, ein Mitglied der Vault zu erschießen, was tun sie?" c) Ich frage nach einer Gattling gun, man will ja schließlich nicht daneben schießen"
So ähnlich geht der Test dann auch weiter. Am Ende, werden die die Nebenfertitkeiten verteilt. Diese können wir natürlich bei Bedarf neu Verteilen. Aus irgendeinem Grund kam bei mir: Techniker heraus, obwohl ich eher diebische bzw. diplomatische Antworten gegeben habe. Egal, der GOAT war extrem lustig.

Einige Jahre später werden wir von Amita geweckt, die Tochter des Aufsehers. Vater ist weg, und seinn bester Freund Jonaus wurde von den AUfsehern zu Tode geprügelt. Irgendwas ist im Busch, wir sollten verschwinden. Und ab da, haben wir die Erwachsene Welt eines Witchers, kombiniert mit aller erste Sahne Oblivion Gameplay, mit stark überarbeiteter Story. (In Oblivion war die Hauptquest eher lächerlich kurz und langweilig, die Nebenquesten dafür genial. In Fallout 3 ist alles spannend) Wenn wir die Vault verlassen, ist es uns übrigens überlassen, ob wir gleich Rache nehmen, oder den Vater Amitas am Leben lassen. Man kann den Aufseher also entweder töten, oder sich vorbeischleichen.

Draußen ist alles, anders. Kaputt, verstrahlt und seltsam mutiert. Ich hielt die Gegend erstmal für zu trist, aber man kann sich an das Setting durchaus gewöhnen. Wir bekommen es nicht wie in STALKER mit Anomalien zu tun, sondern lediglich mit Strahlung und einigen absonderlichen Mutanten. Hauptaugenmerk liegt im Gameplay auf dem Zielsystem V.A.T.S. Mit R2 pausieren wir das SPiel, und können gezielt Körperteile unseres Gegners angreifen. Ein BEispiel: Ein mutierter Skorpion kommt mit beeängsigender GEschwindigkeit näher. Zielen wir auf die rechte BEinpartie, kritischer Treffer: Bein der Kreatur verkrüppelt. Entweder der Skorpie sucht das Weite, oder er krabbelt nur noch sehr langsam in unsere Richtung. Wir können auf alles zielen das man sich vorstellen kann: Die Waffe des Gegner, den Waffenarm, einen mutierten Stachel, schön. Diese Aktion verbraucht allerdings Aktionen. Das Spiel wechselt dabei in eine Slowmotion, die andere als störend empfinden, ich aber mal als Stimmungsvoll und cool bezeichne. Da die Aktionen recht schnell aufgebraucht sind, muss man ab und an manuell zielen. Das geht schlechter als bei Mass effect, obwohl die Call of Duty Engine verwendet wurde. Macht aber Sinn, da das Zielen bei steigenden Werten, deutlich einfacher von der Hand geht. Manuelles Zielen verballert allerdings viel Munition, und die ist, wie alles im Wasteland, sehr sehr knapp. Daher ist eine gesunde Mischung aus V.A.T.S und normalem Zielen angesagt.

Willkommen in Megaton:
Eine Siedlung nicht weit von Vault 101, dort finden wir sicherlich mehr über den verschwundenen Vater heraus. Fünf mutierte Ratten, und Arbeiterameisen weiter, geht es dann zum Eingang in die Stadt. Der Sherif begrüßt uns Bethesda typisch: "Ihr macht doch keinen Ärger oder?", a) "Doch, ich steh auf Brandschatzen und vergewaltigen" b)"Nein ich suche nur jemanden... usw. usf. "Warum ist die STadt um ne nicht hochgegangene Atombombe gebaut? Soll ich die entschärfen?"
"Ach die Bruderschaft des Atoms vergöttert das Ding, aber ja man, wenn sie das können, aber jagen sie uns nicht in die Luft ja?"
Wir betreten den Saloon, ein Anzugträger spricht uns an: "500 Kronkorken, wenn du Megaton in die Luft jagst." "Was wieso du Geisteskranker?" "Es herrscht Krieg, dieser Platz muss weggefegt werden!" Wir lassen ihn erstmal links liegen und widmen uns der Stadterkundung. Eine nette Bastlerin will mit unserer Hilfe ein Wasteland Überlebenshandbuch schreiben. Wir lassen uns für Tests verstrahlen, uns sehen wie mehr oder weniger praktische Mutationen daraus entstehen. Wir plündern den nächsten Supa Dupa Mart, und berichten von unserern Abenteuern. Die Shopbestitzerin entlohnt uns natürtlich, und das ganze ist ja auch für ne Gute Sache. Erstmal kein Grund, MEgaton in die Atomare Vernichtung zu schicken.. bis...
sich dann herausstellt, das nur Irre und Kinderschänder an dem Ort leben. Jaja, schnell das Überlebenshandbuch zu Ende schreiben, ggf. die Shopbesitzerin warnen, und dann die Bombe scharf machen und weit weit weggehen. Noch habe ich den Auslöser nicht betätigt, man will ja schließlich alle Questen erledigen...

Grafik:
Nicht Far Cry 2, aber ein verdammt aufpoliertes Oblivion mit COD Engine. Die Welt kommt sehr stimmungsvoll rüber, die Waffeneffekte sind glaubwürdig. Leider ist die deutsche Fassung stark geschnitten! An einigen Stellen ist die Gewalt total übertrieben dargestellt, (aufgespießte Leichen), dafür kann man einem Mutanten einen Schrotladung ins Gesicht schießen und bekommt nur die Meldung: "Kopf des Gegners verkrüppelt." Da hätte man eventuell ein paar Splattereffekte im Leveldesign entfernen und dafür an anderer Stelle Blut implementieren können.

Sound:
Sehr beklemmendes 5.1, das an Resident Evil Atmosphöre herankommt. Man hört Feinde hinter sich schlurfen, glucksende Laute von sich geben, oder Fressgeräusche. Mit dem Pip- Boy dürfen wir lokale Radiosender empfangen, die 60er Jahre Musik von sich geben und uns mit Nachrichten versorgen. Der Empfang ist mal besser und mal schlechter.
Die Musiktitel passen zum Setting. Die Deutsche Synchronisation ist entgegen den Online reviews, sehr gut ausgefallen. Es wird behauptet, manche Sprecher seien schlecht gewählt. Stimmt einfach nicht. Die Sprecher sind durch die Bank sehr gut und kommen authentisch daher! Ich war Anfangs besorgt, da ich das Englische Original bevorzuge, aber Bethesda kann da auf ganzer Linie überzeugen!

Gameplay:
Das Wasteland ist verdammt gefährlich, aber die Auto Save Funktion ist an den wichtigstens Punkten immer mit von der Partie: Beim verlassen von Häusern, beim betreten von Häusern, beim Rasten usw. Man kann auch jederzeit von Hand speichern, was viel Frust erspart. Denn bei Fallout leveln die Gegner nicht mit. Also Finger weg von Supermutanten mit Gattling Guns und Raketenwerfern!
Auf unserem Weg zur GEisterstadt Minefield, um eine Mine für das Überlebenshandbuch zu besorgen, treffen wir auf eine kleine verbarrikadierte Enklave. 4 Überlebende bewachen das Dorf, die anderen wurden von Supermutanten verschleppt, wir bieten unsere Hilfe an uns reisen weiter. Auf dem Weg, ein Dorf auf die Überreste eines Highways gebaut. "Die Familie" terrorisiert das Dorf, wir finden angeknabberte Leichen. JEmand wurde entführt, das Ziel liegt auf dem Weg also rein damit ins Questhandbuch.
In der German Police Station finden wir die Supermutanten und einige Überlebende. Wir schleichen uns an den Wachen vorbei und betreten das Gebäude, die Gattling Gun im Anschlag, stürmen wir "leise :-)" das Gebäude. Legen hier und da Spreng und- Bärenfallen aus. Die Mutanten unterhalten sich miteinander. Sprechen über das saftige Menschlein, und dass sie mehr holen müssen, machen makabere Witze. Überall begegnen uns auf dem Weg blutige Klumpen, aus Gedärmen, abgerissenen Armen etc. Das Spiel geizt nicht mit Splattereffekten, trotz der beschnittenen Fassung. WIr aktivieren den Stationsalarm, die Mutanten stürmen in die zentrale und laufen durch unsere Bärenfallen -herrlich. Ein paar gezielte Handgranaten und der erste Stock ist sauber. Das Spiel kann ganz unterschiedlich gespielt werden. Entweder man schleicht sich heran und wird mit extra kritischen SChleichtreffern a la Oblivion belohnt, oder man geht mit dem Kopf durch die Wand und skillt "Schwere" Waffen, wie den Rock-it-launcher, der praktisch alles verschießt, egal ob Aschenbecher, Teddybär oder Spielzeugauto... sowieso muss man alles reparieren, und am besten die ein oder andere Waffe selbst bauen. Oder man schießt ne Horde Supermutanten auseinander, und nimmt ihre Überdimensionierten, Trollangepassten Waffen auf.

Wo war eigentlich die HAuptquest? Achja... am Ende der Karte irgendwo. Scheiß egal, das Quest Handbuch ist dick gefüllt. Anders als bei Oblivion, weis aber auch die Hauptquest zu begeistern. Wer oder was ist die Enklave, wer ist der KErl der sich als Präsident ausgibt? Waren es die Chinesen die den Atomkrieg angefangen haben? Werden wir Megaton vernichten, oder dem KErl am Ende doch ne Kugel in den Kopf jagen? Was hat es mit der Radiostation Galaxy auf sich?

Bin lange nicht so gut unterhalten worden!!!!

Achja: Die Spielmagazine behaupten, das Inventar sei fummlig. Kann ich NICHT bestätigen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS in jeder Spielesammlung, 25. Mai 2009
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Ich habe solange mit meiner Rezension gewartet, bis ich der Meinung war "fast" alles in Fallout 3 gesehen und gemacht zu haben.
Wobei wir auch schon beim ersten Punkt wären: Es ist schier unmöglich in diesem Spiel alles zu machen und alles zu sehen, dazu ist die Karte einfach zu groß und zu komplex. Es gibt immer und überall nette Kleinigkeiten die nicht immer gleich ins Auge stechen. Man sieht regelrecht mit welcher Liebe zum Detail dieses Spiel entwickelt wurde. Ebenso gelungen ist die gesamte Atmosphäre, denn was gibt es schöneres als mit entspannender Musik aus dem Radio eine düstere Ruine voller Mutanten zu erforschen. :)
Die Story ist auch spannend von Anfang bis Ende und man hat auch genug Spielraum für eigene Entscheidungen, auch bei der Primärquest. Allgemein ist die Freiheit eigene Entscheidungen zu treffen gigantisch. Ob man nun rücksichtslos auf alles schießt was sich bewegt oder schon ein schlechtes Gewissen hat weil man jemandem sein schmutziges Wasser geklaut hat.
Zur Spieldauer muss ich sagen, dadurch dass ich wirklich versucht habe alles zu erkunden und alle Primär- sowie Nebenquests abgeschlossen habe, kam ich auf knappe 100 Stunden, von denen ich selten bis gar nicht gelangweilt vor der Playstation saß. Wohl ehr war es oft genung der Fall, dass man sich sagte: "Ach, das Gebäude durchsuchst jetzt noch."
Zudem hat man zum Ende hin ein rießiges Waffenarsenal mit Unmengen an Munition, dass man einen 4.Weltkrieg anzetteln könnte. :)
Obwohl ich vollens begeistert von diesem Spiel war und auch noch immer bin, gibt es dennoch Kleinigkeiten, die meiner Meinung nach hätten besser sein können: So finde ich es beispielsweise schade, dass bei Lv. 20 Schluss ist. 5-10 Stufenanstiege mehr wären wirklich nett gewesen. Sosehr mich auch die große Auswahl an Waffen fasziniert hat, so muss ich mich auch fragen: Was nützt mir eine Waffe die 8 Miniatombomben abschießt, wenn ich keine Gegner habe, die auch nur eine abhaben können?? (mal abgesehen von Supermutantenbehemoths, die ich aber schon alle 5 erledigt hatte bevor ich die Waffe fand *gg*)

Also zusammengefasst muss man sagen, dieses Spiel ist ein absolutes MUSS in jeder PS3-Spielesammlung. Hier überwiegen ganz klar die positiven Aspekte, wobei die negativen Punkte nicht störend für den Gesamteindruck sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum habe ich so lange gewartet.............., 7. Februar 2009
Von 
Anninger Martin U. Michaela "ma020170" (Krieglach, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
bis ich mir dieses Topspiel zugelegt habe ?
Fallout 3 zieht den Spieler nach den ersten Spielminuten sofort in seinen Bann.
Die Geschichte ist umfang- und abwechslungsreich.
Das Spiel vereint zwei Spielelemente, die ich bevorzuge: Shooter und Rollenspiel. Das Aufleveln der eigenen Spielfigur sowie die Charakterentwicklung (böse, neutral, gut) motiviert gnadenlos.
Das postapokalyptische Setting gefällt mir wesentlich besser als die übliche Fantasy-Story, die sonst bei den meisten Rollenspielen vorhanden ist.
Was das Spiel zusätzlich heraushebt, ist die Tatsache, daß jede Handlung Konsequenzen hat und so die Spielstory maßgeblich beeinflußt.
Ein Beispiel:
Wenn ein Kontaktmann getötet wird kann man logischerweise mit dieser Person keinen Handel mehr treiben oder Aufträge annehmen.
Diese Tatsache macht das Spiel zu etwas Besonderen.

Nun zur technischen Seite.
Die Grafik ist gut, vor allem wenn man die riesige Spielwelt in die Bewertung miteinbezieht, stören manche Ruckler und aufploppende Objekte nicht besonders.
Die Grafik ist hauptsächlich in einem Grauton gehalten, was die Endzeitstimmtung zusätzlich verstärkt.
Der Sound besteht neben den Umgebungsgeräuschen aus zwei Radiosendern, die man empfangen kann. Die DJŽs geben zwischendurch sogar Meinungen zur Story ab, was in manchen Fällen sogar weiterhelfen kann.
Der Spielumfang beträgt (laut diversen Zeitschriften) ca. 80 - 100 Stunden. Das hängt natürlich ab, wieviele Nebenaufträge man erfüllen will.
Ich habe ca. 12 Stunden mit dem Spiel bis jetzt verbracht. Da habe ich also noch einiges vor mir. ;-)

Fazit:
Wer sich nur ansatzweise für Rollen- und Actionspiele begeistert kommt an Fallout 3 einfach nicht vorbei.
Das Spiel wurde mit so viel Liebe zum Detail erstellt, daß man den zuständigen Leuten von Bethesda nur gratulieren kann. Ich freue mich schon auf Fallout 4 !
Trophies gibt es übrigens auch. Die müssen in diesem sehr umfangreichen Spiel aber hart verdient werden.

Bewertung:
Grafik: 8
Sound: 8
Spielspaß: 92

P.S.: Ich besitze die österreichische Uncut-Version. Diese beinhaltet starke Splatter- und Gore-Effekte. Abgetrennte Gliedmaßen und eimerweise Blut gibt es bei jedem Kampf. Für mich sind diese Szenen schon etwas übertrieben und ich glaube nicht, daß sie zusätzlichen Spielspaß bieten. Das muß aber jeder für sich entscheiden. Die geschnittene deutsche Fassung kenne ich nicht !
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Spitzenklasse und ohne Vergleich!, 1. Februar 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Hallo, nun habe zuerst nicht wirklich mit dem Gedanken gespielt mir Fallout 3 zu holen, nachdem ich aber Star Wars The Force Unleashed und Assasins Creed durgespielt hatte( beides hat leider nicht sehr lange gedauert war ich auf der Suche nach einem neuen Spiel wie Assasins Creed!

Wollte mir Fallout 3 erst mal ausleihen, aber das Spiel war einfachimmer vergriffen! Also bin ich das Risiko eingegangen und habe es einfach gekauft ohne zu wissen was mich erwatet!

Ichwurde nicht enttäscht! Um erlich zu sein ist es das Beste Spiel das ich seid langem Gespielt habe! Vorsicht Absoluter Suchtfaktor! Manwill gar nicht mehr aufhören!

Das Spiel ist eine mischung aus EGO Shooter und Adventure,und ein Abenteuer istdas Spiel allemal! Nervekitzel Pur!

Ich kann nur jedem empfehlen sich auf dieses Spiel einzulassen!

Ein paar Tipps habe ich auch noch:

Wichtig ist immer wieder zu Speichern bevor man etwas macht, den es
gibt nichts schlimmeres als einen Schwierigen abschnitt des Spiels
noch mal von vorne beginnen zu müssen weil man kurz vor dem ende abnippelt!

Und man sollte den V.A.T.T.S Modus von anfang an nutzen und nicht in
der gewohnten DOOM manier versuchen Wahlos rumzuballern!

Etwas negatives gibt es allerdings schon, hin und wieder ist die Playstation 3 etwas überlastet und fängt an zu Ruckeln oder hängt sich ganz auf! Manchmal geht es nach etwas warten weiter aber hin und wieder muß man Reseten.

Also wer ein Spannendes und unterhaltsames Abendfüllendes Spiel sucht bei dem man sich Wünscht es hätte nie ein Ende isthier an der richtigen Adresse!

P.S: Zarte Selen sollten aber besser die Finger davon lassen!
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Fallout 3
Fallout 3 von Ubisoft (PlayStation 3)
EUR 45,94
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