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am 23. Januar 2016
Also normalerweise schreibe ich keine Rezensionen, aber bei diesem Film muss ich es, denn er ist wirklich herausragend und ich möchte ein Gegengewicht zu den vielen negativen Rezension von Leuten, die den Film nicht verstanden haben, sein.

Bei Cloverfield handelt es sich um einen Thriller im Found-Footage-Style, der Film ist also mit einer Handkamera und aus der Ich-Perspektive gedreht. Das Bild wackelt demnach beim Rennen, die Kamera fällt mal runter. Es ist eben so, wie ein Jedermann in der Situation eine normale Handkamera führen würde. Dies sorgt für ein innovatives Filmerlebnis, denn die Atmosphäre wird dadurch so dicht und der Film wirkt so realistisch, dass man das Gefühl hat, man ist mittendrin.
Technisch ist der Film genial, die Effekte sind bombastisch und werden trotz oder gerade durch die ungewohnte Kameraführung perfekt in Szene gesetzt.
Neben diesen ganzen Gesichtspunkten weist der Film auch eine extrem spannende und fesselnde Handlung auf.

Das Ende hat mich dann wirklich nochmal umgehauen. Ein Ende, wie ich es liebe. Man saß erstmal noch kurz 2 Minuten mit offenem Mund da. Das stilistische Mittel mit dem überspielten Band trägt dazu einen großen Teil bei und gibt dem Zuschauer am Ende nochmal einen kleinen Kick in die Magengrube.

Um so verwunderter war ich dann doch über die schlechten Rezension.
Anscheinend ist dieser Film nicht für den deutschen Spießbürger geeignet, denn es wird sich hier über das verwackelte Bild mokiert oder das alles unscharf sei und man erkenne ja nichts oder man mokiert sich über das offene Ende oder das nicht vorhandene Happy End. Sehr schade, denn das hat dieser Film wahrlich nicht verdient.

Ich kann den Film jedem empfehlen, der für ein innovatives Filmerlebnis offen ist.
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am 24. Juni 2015
Die Story ist recht simpel, ebenso seine Machart: Monster macht Stadt platt und wird dabei von 08/15-Protagonisten gefilmt.
Klingt nicht wirklich originell oder spannend, ist es überraschenderweise aber doch. Das liegt für mich nicht daran, dass ich mich in die Darsteller reinversetze - dafür sind sie mir zu nervig, simpel und austauschbar (im Gegensatz zu Blair Witch oder Paranormal Activity).
Die Spannung geht wie eine dunkle Aura vom Monster aus, das mir allerdings nach oftmaligem Schauen nicht mehr als solches erscheint. Aber das kann jede/r selbst beurteilen. Nur so viel: lasst euch von den ersten Eindrücken nicht täuschen.
Am meisten getroffen haben mich die Schreie des Wesens. Unmittelbar gefolgt vom unentwegten Knattern von Gewehren und Explosionen von Granaten und Raketen.
New York hat es in dieser Nacht nicht leicht und viele seiner Einwohner werden sterben. Blutrünstige Szenen sucht man jedoch vergeblich und das ist gut so. Denn dieser Film lebt von seiner überwältigenden Stimmung und nicht von Blut und Effekthascherei. Erfreulicherweise bleibt jegliche Hintergrundmusik erspart und somit fühlen wir uns inmitten eines Kriegsgebietes - und so eines haben wir auch vor uns.
Es ist die Umsetzung der einfachen Idee "Monster macht Stadt und Menschen kaputt", die hier in meinen Augen nahezu perfekt geglückt bzw. gelungen ist. Das hat mich durchaus überrascht und beeindruckt. Der Hollywoodschinken "Godzilla", den ich für 3-sternig halte, hätte es auch auf 4 Sterne geschafft, wenn er nicht typisch Hollywood-mäßig auf Pomp und Trara gesetzt hätte. Denn genau das macht "Cloverfield" nicht. Wir haben hier puristisches, auf das wesentliche reduzierte Kino vor uns und das macht den Film für mich 4-sternig im Gegensatz zu seinen 3-Sterne-Hollywood-Popcorn-Kollegen.
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am 22. Oktober 2008
Ich hatte das Glück, den Film damals im Kino gesehen zu haben. Zuvor hatte ich nur ein paar Gerüchte darüber gehört - und noch keine Informationen zum Inhalt gehabt. Ich ging also völlig unbedarft in den Film - es hätte alles sein können: Krieg, Außerirdische, Terroranschläge... Nur das es so eine Art "Blair Witch Project"-Machart sein sollte, hatte man mir schon verraten.

Und tatsächlich war ich angenehm überrascht. Die schlechte Bildqualität und Wackeloptik der Handkamera störten mich nicht sonderlich. Die Story hingegen hielt mich völlig in ihrem Bann. Es hätte ja wirklich alles passieren können. Das hier war nicht irgendein banales Filmchen, bei dem ein Charakter nach dem anderen gemeuchelt wurde... einfach klasse! Zudem stehen die Effekte und der Materialaufwand den großen Hollywoodproduktionen in fast nichts nach - im Gegenteil: Durch die pseudorealistische Kamera-Optik wirken die Effekte noch "echter".

Entsprechend gespannt erwartete ich die DVD Umsetzung. Natürlich hatte sich an dem Film nichts verändert - trotzdem war ich schwer enttäuscht. Tatsächlich scheint der Film nur dann zu funktionieren, wenn man kaum etwas darüber weiß was einen erwartet. Das dürfte auf die meisten Käufer inzwischen sicher nicht mehr zutreffen. Deshalb mein Rat an die wenigen Glücklichen, die bislang noch so gut wie gar nichts über Cloverfield gehört haben: Nach oben scrollen und kaufen - lesen Sie keine weiteren Rezensionen oder gar Zusammenfassungen! Ansonsten können Sie sich die Anschaffung eh sparen.

Die DVD selbst ist anständig umgesetzt. Das Bild ist freilich schlecht - der Ton dafür um so besser. Es kracht gewaltig! Die Extras sind durchschnittlich. Die Anschaffung lohnt also nur für Komplettisten - auch wenn es an sich ein klasse Film ist.
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am 20. Juli 2015
Die Story (wenn man sie so nennen kann) und Inszenierung erinnert stark an "Krieg der Welten".
Den Großteil der Atmosphäre macht das amateurhafte Filmen aus, welches wirklich hervorragend umgesetzt wurde und sich deutlich vom großen Bruder "Krieg der Welten" abhebt, aus. Man ist tiefer im Geschehen und weiß auch nicht mehr, als es die Protagonisten wissen. Das ist sehr gut gelungen.

Leider leider sind die Charaktere und Dialoge nicht ganz so gut gelungen.
Während des gesamten Films baut man eigentlich keine Bindung zu den Charakteren auf, auch die Dialoge sind schwach.
(SPOILER!!)
Der Typ hinter der Kamera macht ein entspanntes Schauen und Eintauchen in die Filmwelt leider unmöglich, ständig plappert er irgendwelchen Unsinn im Hintergrund und kommt mir vor wie der größte Depp auf Erden. Er fragt bei allem 3 Mal nach, auch wenn gerade selbst jeder Blinde sehen würde, was zu tun ist und jeder Taube gehört hätte, was die Mitmenschen gesagt haben. Natürlich ist das ein Versuch, den Zuschauer über die Geschehnisse zu informieren, was aber überhaupt nicht notwendig ist. Trotz "Amateurkamera" hört und sieht man genug, um sich selbst zusammenzureimen, was da vor sich geht. Da brauche ich dann nicht auch noch einen Idioten, der es selbst beim dritten Mal nicht verstanden hat und dessen Intellekt scheinbar von jedem Grundschüler übertroffen wird. Ich habe mich tatsächlich sogar riesig über dessen Ableben gefreut, da mich die ständige Plärrerei extrem genervt haben. Ab diesem Zeitpunkt kann man die Inszenierung voll auskosten - die dann aber leider nur noch 10 Minuten lang geht.

Fazit:
Cloverfield ist ein akzeptabler Film, den man sich an Regentagen oder Langeweile durchaus mal ansehen kann. Für Gänsehaut sorgt er dank schwacher und übermäßig häufiger und dämlicher Dialoge leider nicht.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Juni 2013
Der Film lässt den Zuschauer über viele Dinge im Unklaren. Dazu gehört auch die Frage, ob es sich bei den Wesen, die plötzlich in Manhattan einfallen und es verwüsten, wirklich um außerirdische Lebensformen handelt oder nicht (alternative Szenarien werden in den Filmdialogen erwogen, während die letzte Coney-Island-Szene eher auf eine außerirdische Herkunft zu verweisen scheint). Wie immer es sich hinsichtlich der Herkunftsfrage verhalten mag, sicher ist jedenfalls, dass »Cloverfield« in eine Reihe gehört mit Romanen und Filmen wie H. G. Wells' »The War of the Worlds« und Don Siegels »Invasion of the Body Snatchers«.

Filme, die von einer Invasion fremder bedrohlicher Wesen handeln, hatten in den 1950er Jahren, zur Zeit von Kaltem Krieg und Kommunistenhatz, eine erste Konjunktur. Im Anschluss an 9/11 gibt es eine neue Konjunkturwelle. Spielbergs »Krieg der Welten« (2005) und Matt Reeves' »Cloverfield« (2008) gehören dazu. Vergleicht man die beiden Filme, so schneidet der teuer produzierte und filmstargeschmückte Spielberg-Film deutlich schlechter ab. Spielbergs Film ist in dem Sinne altmodisch, als er einen objektiven Erzählstandpunkt etabliert, der den Zuschauer jederzeit in Sicherheit wiegt. Hinzu kommen die üblichen Sicherheitsgurte klassischen Hollywoodkinos: Der Star wird mit heiler Haut davonkommen, und Kinder werden schon gar nicht sterben. Die Kraft der Kernfamilie widersteht allen Bedrohungen. Dazu kommt, dass das Wissen und die Technik des weißen Mannes letztlich die Oberhand behalten. Spielberg vermischt Fünfziger-Jahre-Ideologie mit der uramerikanischen Idee, dass die äußere Gefahr die Gemeinschaft/Familie zusammenschweißt und dadurch ungeahnte Kräfte freisetzt. Das Ganze mündet in eine große erbauliche Errettungsphantasie.

»Cloverfield« ist der nihilistische Gegenentwurf. Die Hauptfiguren haben keinen Anteil am Widerstand gegen die äußere Gefahr. Sie versuchen hauptsächlich, der Gefahr auszuweichen und vor ihr davonzulaufen. Am wichtigsten: Der Beschränkung der Handlungsmöglichkeiten entspricht die Beschränktheit der Perspektive. Deshalb ist die Handkamera unverzichtbar. Durch ihren Einsatz wird deutlich, dass die Figuren ganz auf sich selbst gestellt sind. Es gibt keinen externe Perspektive, von der aus Rettung zu erwarten wäre. Das düstere Ende wird nicht aus dem Hut gezaubert, sondern liegt strikt in der Logik der Story und der Art, wie sie erzählt wird.

Man kann sich natürlich fragen, warum jemand eine solche Geschichte erzählt, die die Figuren überwiegend als hilflose Akteure vorführt und ihnen keine Widerstandsmöglichkeiten zugesteht. Wer eine ›Lösung‹ der Probleme erwartet oder gar ›Errettung‹ oder ›Erlösung‹, der wird den Film geradezu sinnlos finden. Aber man kann die Sache auch so betrachten, dass »Cloverfield« zumindest in Ansätzen erfahrbar macht, wie verletzlich unsere Zivilisation ist und wie hilf- und schutzlos der Einzelne plötzlich dastehen kann. Damit käme »Cloverfield« den Erfahrungen der überlebenden 9/11-Betroffenen sicherlich weitaus näher als Spielbergs Erbauungsepos. Der kleinere Bruder erweist sich als der intelligentere.
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am 21. Juni 2016
Ich finde den Film wirklich klasse. Er ist anstrengend zu schauen. Aber man muss sich vor Augen führen, dass man sich ein Videotape anschaut, von einem Opfer, das diese Katastrophe live miterlebt hat. Derjenige hatte halt keine Zeit die richtige Einstellung zu finden, sondern hat in Todesangst diesen Tag miterlebt und mit seiner Videokamera mitgeschnitten. Der Film ist in sich schlüssig, was man von den wenigsten großen Hollywood-Produktionen sagen kann. Und wer aufmerksam schaut, der bekommt auch die Antwort auf die Frage, woher das Monster kam. Ich kann verstehen, dass viele diesen Film aufgrund der Kameraführung nicht mögen. Aber genau das macht den Film authentisch und glaubwürdig. Mein Eindruck ist, dass einige, die hier negativ bewertet haben, den Film einfach nicht verstanden haben. Wer den Film nicht schauen kann, weil ihm durch das Gewackel schlecht wird, dem sei verziehen. Vielleicht hilft eine Reisetablette vorher ;)
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am 27. April 2008
Selten hat mich ein Film so überzeugt wie dieser!!Nach dem Schluss war ich erstmal minutenlang sprachlos, geschockt und fasziniert.Meine hochgeschraubten Erwartungen wurden in allen Belangen übertroffen.Cloverfield ist Kunst in Reinkultur (man merkt es auch an den Kommentaren hier-entweder Hass oder Liebe) und ein wahres Fest für alle Kinokenner.Seit *Krieg der Welten* konnte mich kein Film so mitreißen und in Panik versetzen.Anti-Kinofans und Kunsthasser können sich natürlich an der Kameraführung (Ja-wenn ein Amateurfilmer mit einer Handkamera läuft, wackelt es oft und man sieht auch ab und zu den Boden!!) oder an dem Monster stören.Aber macht das nicht genau diesen Film aus?Jeder weiß über diese zwei Punkte Bescheid und sollte auch dementsprechend entscheiden, ob er den Film sehen will-oder nicht.

Pro:
>Kamera (gibt einem tatsächlich das Gefühl, dabei zu sein)
>gnadenlose Spannung und Action
>ausnahmsweise mal keine hohlen patriotischen Sprüche und Flaggengeschwenke in einem amerikanischen Blockbuster
>Filmlänge (kein unnötiges Aufblähen auf 2-3 Stunden, die knapp 90 Mintuen sind perfekt bemessen)
>geschickte Wendungen in der Handlung
>das Ende

Contra:
>Kamera-Für Leute mit schwachen Nerven nicht geeignet.

Mein Fazit:Unbedingt ansehen !!

Inhalt der Special Edition:

- Commentary by Director Matt Reeves
- Case Designate: Cloverfield (50 mins)
- Easter Eggs
- Document 01.18.08: The Making of Cloverfield
- Cloverfield Visual Effects
- I Saw It! It's Alive! It's Huge!
- Clover Fun
- Deleted Scenes with Optional Commentary
- Alternate Endings with Optional Commentary
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am 3. November 2008
Eigentlich.

Nur bekommt er am Ende doch nur eine Gesamtwertung von drei Sternen.
Die einen vertragen die Kameraführung nicht, die andere sind mit der Story nicht einverstanden.

Kritikpunkt I: Die Kamera:
Kameraführung - OK. Das nicht jeder einen stabilen Magen hat, ist Tatsache. Andere jedoch finden in dem Film eine Abwechslung. Es ist auch so: Es spiegelt einfach die Wirklichkeit wider.
Wenn unsereins einen Urlaubfilm dreht, versucht er natürlich, die Kamera still zu halten, aber trotzdem ist es verwackelt. Niemand erwartet, dass, wenn jemand einen Privatfilm (der so in Cloverfield stattfindet) dreht, derjenige vorher einen Videotechnik-Kurs abschließen muss. Und das der agierende Kameramann in einer Extremsituation handelt, und somit vor Angst und Nervosität, dem Adrenalin, zittert und sich hektisch bewegt, ist total normal. Dass man im Spurt um sein Leben nicht nebenbei die Skyline von New York wackelfrei auf Bild nehmen kann, sondern sich eher auf das Rennen konzentriert - wer würde nicht so handeln?
Das alles wurde kritisiert - obwohl es völlig der Normalität entspricht.

Kritikpunkt II: Die langweiligen 20 Minuten und die Story überhaupt:
Dass Privataufnahmen des Öfteren langweilig sind (so zumindest für neutrale Betrachter, obwohl ein Hochzeitsfilm für Teilnehmer durchaus für Brüller sorgen kann) ist auch völlig normal. So dienen die ersten 20 min ausschließlich zum Kennenlernen der agierenden Figuren. Wenn es sofort zur Sache ginge, fühle man sich in das kalte Wasser geschmissen. Und wer will das schon.
Dann erzählt der Film (als Privatfilm inszeniert) trotzdem eine geradlinige Geschichte. Der Zuschauer hat also Glück, dass er sich nur 81 min aussetzen muss - denn: eine feuchtfröhliche Party, danach eine Flucht auf die Straße, eine Tour durch halb New York, Ausflüge durch U-Bahn Tunnel, auf Rettungsmission in Hochhäusern, dann Tour zum Central Park... Manch einer kann damit einen halben Tag verbringen!

Kritikpunkt III: Hä?
Auch wurde kritisiert, dass der Film eine unzureichende Erklärung des Ereignisses liefere. Nämlich keine. Auch ich habe nach dem Ende des Films lange dagestanden und auf das wirkliche Ende gewartet, aber nach 1, 2 Tagen Überlegungen wurde mir klar, dass es kein besseres Ende geben konnte, es musste offen sein, und nicht, wie die meisten Produktionen, dicht und ohne eine Erklärung offen zu lassen.
Aber das erwartet der Deutsche halt. Geht ins Kino, bekommt von vorne bis hinten die Story aufs Brot geschmiert, um dieselbe nach ein, zwei Tagen zu vergessen.
Das war bei Cloverfield nicht der Fall. Hier blieb noch Raum (um nicht zu sagen: viiiieel Raum!) für eigene Gedanken. Und tatsächlich ist dies einer der Filme, die meinen Schädel nicht wieder verlassen, weil der Film so viele nachträgliche Überlegungen bei mir in Gang setzte.

Wie der Soldat, der gegen das Ungeheuer kämpft, schon sagte: "Wir wissen nicht was es ist, aber es gewinnt!" Ein Beispiel dafür, dass die Menschen im Film genau so wenig wissen, wen sie da vor sich haben, wie der Zuschauer.
Wenn eine Off-Stimme groß und breit erkläre, wie das Monstrum in den Atlantischen Ozean gekommen ist, zu welcher Tierfamilie es gehört, vom welchen Planeten oder aus welchem Erdloch er stammt... wenn er das alles erläutern würde, das wäre doch mehr als ermüdend.
Oder wenn irgendein verrückter Professor um die Ecke käme und die Menschheit aufkläre... wäre das nicht allzu weit hergeholt?

Jetzt muss man natürlich bedenken, worauf das hinausläuft: Auf eine Fortsetzung.
Jetzt mögen Feinde des Kommerzes daherkommen und sich beschweren, aber ich freu mich schon auf den zweiten Teil.
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am 7. Mai 2016
Bin etwas überrascht, dass der Film hier nur mittelmäßig wegkommt. Klar, Handkamera ist nicht jedermanns Sache, aber sie verleiht dem Film seine ganz besondere Spannung. Man erlebt das Geschehen also mehr oder weniger aus First Person Perspektive. Dass die Charaktere keine Tiefe erhalten, ist Machart und Situation geschuldet.
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am 7. September 2008
Selten hat mich ein Film so überzeugt wie dieser!!Nach dem Schluss war ich erstmal minutenlang sprachlos, geschockt und fasziniert.Meine hochgeschraubten Erwartungen wurden in allen Belangen übertroffen.Cloverfield ist Kunst in Reinkultur (man merkt es auch an den Kommentaren hier-entweder Hass oder Liebe) und ein wahres Fest für alle Kinokenner.Seit *Krieg der Welten* konnte mich kein Film so mitreißen und in Panik versetzen.Anti-Kinofans und Kunsthasser können sich natürlich an der Kameraführung (Ja-wenn ein Amateurfilmer mit einer Handkamera läuft, wackelt es oft und man sieht auch ab und zu den Boden!!) oder an dem Monster stören.Aber macht das nicht genau diesen Film aus?Jeder weiß über diese zwei Punkte Bescheid und sollte auch dementsprechend entscheiden, ob er den Film sehen will-oder nicht.

Pro:
>Kamera (gibt einem tatsächlich das Gefühl, dabei zu sein)
>gnadenlose Spannung und Action
>ausnahmsweise mal keine hohlen patriotischen Sprüche und Flaggengeschwenke in einem amerikanischen Blockbuster
>Filmlänge (kein unnötiges Aufblähen auf 2-3 Stunden, die knapp 90 Mintuen sind perfekt bemessen)
>geschickte Wendungen in der Handlung
>das Ende

Contra:
>Kamera-Für Leute mit schwachen Nerven nicht geeignet.

Mein Fazit:Unbedingt ansehen !!

Bonusmaterial:
Alternative Enden
Entfernte Szenen
Making of
Featurettes
Audiokommentar von Regisseur Matt Reeves
Verdeckte Ermittlungen im Fall Cloverfield

PS:Ob man sich für diese Metallbox oder die normale Version entscheidet, ist inhaltlich eher egal.Unterschiede konnte ich nur beim Äußeren ausmachen.
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