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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder in der Oberliga...war aber schon mal besser!, 11. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Opus Magnum Ltd.ed. (Audio CD)
Um es gleich zu sagen:
Die ersten beiden Alben von HOLLENTHON fand ich besser.

Es mag an den klassischen Arrangements liegen. Martin hat im Interview gesagt, dass er diesmal die klassischen Passagen selbst komponiert hat, während bei den beiden Vorgängeralben stets gesampelt wurde.
Aber irgendwie sind "Domus Mundi" und "With vilest of worms to dwell" ergreifender und wirken inspirierter und frischer als "Opus Magnum".

Die anderen Faktoren wie Songwriting, Härte, Geschwindigkeit, Stimme usw. sind durchaus wieder auf gleichem Niveau anzusiedeln.

Für HOLLENTHON-Fans sowie ein Pflichtkauf, sonst sicher überdurchschnittlich gut im Vergleich zu manch anderem Release.
Deshalb von mir für "Opus Magnum" vier Punkte, die Vorgängeralben bekommen fünf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Rückkehr, 2. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Opus Magnum Ltd.ed. (Audio CD)
Österreichs Aushängeschild in Sachen Epic/Dark Metal meldet sich nach sieben langen Jahren Abstinenz zurück. Der Stench Fraktion Leid, den Hollenthon's Freud. Und meine Person lehnt sich gewiss nicht zu weit aus dem Fenster, wenn sie den beiden Werken "Domus Mundi" und "With Vilest Of Worm to Dwell" gewisse Klassikerambitionen angedeihen lässt, konnten die Wiener abgesehen von ihrer musikalischen Klasse auch fern der Heimat eine beachtliche Fanbase erhaschen. Für eine 'Ösi-Truppe' umso beachtlicher. Die Nachfrage verstummte über die Jahre nie. So darf man nach dem Ableben der mighty Pungent Stench mehr wie froh sein, dass Chefdenker Martin Schirenc ohne lange zu zögern die auf Eis gelegte Zweitband reaktivierte.

Das Grundkonzept von "Opus Magnum" basiert selbstverständlich auf dem erfolgreichen Konstrukt seiner beiden fantastischen Vorgänger, was da heißen will: bombastisch-orchestrale Vertonungen, gleichermaßen erhaben und machtvoll, dann wieder zerbrechlich und fragil. Zuhauf Männerchöre, jähe Bläser und dezente Streichereinsprengsel kitzeln da noch den letzten Rest aus Tragik, Dunkelheit und Schönheit raus, als ginge es rastlos um Leben oder Tod. Klassische Gitarrensoli findet man kaum, bräuchte es aber ohnehin nicht, denn dank des fülligen Innenlebens jedes einzelnen Songs ist der Hörer sowieso ausreichend beschäftigt. Da sei auch der gesangliche Beitrag von Elena Schirenc erwähnt, deren Timbre zwangsläufig einen gewissen Gothic-Touch mit ins das Spiel bringt. Martins klagend-bösartige Präsenz am Mikro ist indes ohnehin der Tupfen auf dem 'i', selbige verschmilzt in jene, nicht weniger persifid-morbiden Soundcollagen Hollenthon's restlos. Zu den Songs: Ob nun das typisch pompöse opening Double "On The Wings Of A Dove"/"To Fabled Lands", das fast schon rockig-groovige "Son Of Perdition", das kraftstrotzende, gegen Ende zur Ekstase mutierende "Ars Moriendi" oder das straighte mit Sitar/Violinensequenzen sowie Female-vox ausstaffierte "Once We Were Kings" die Speakermembrane passiert, Langeweile oder ähnliches kommt nie auf, dafür sind Hollenthon zu vielseitig, stets bedacht, mit allen möglichen tonalen Farbspielen ihre Kompositionen stimmig und gleichermaßen dramatisch zu gestalten. Ebenso die exotischen Elemente fanden wieder Einzug, wobei dies beim teils sanft dahintragenden Endstück "Misterium Babel" am signifikantesten zelebriert wird ' was für ein grandioses, verführerisches Finale!

Ich darf verkünden: die neuen Hollenthon servieren durch die Bank acht gleich- sowie hochwertig arrangierte Tracks, irgendwo zwischen Samael, Therion und Orphaned Land. Dennoch muss eines festgehalten werden: trotz aller Lobessänge vermag "Opus Magnum" mitsamt seiner Titelgebung nicht ganz an den 2001 Hammer "With Vilest Of Worm To Dwell" kratzen, was der Interessensgemeinschaft die Vorfreude keineswegs schmälern sollte. Ganz großes Kino!
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4.0 von 5 Sternen Bombastisch, 2. Februar 2014
Von 
Dani de Rais (Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Opus Magnum Ltd.ed. (Audio CD)
Der Name HOLLENTHON klang für mich nach Folk Metal, weshalb die Band bisher an mir vorbeigegangen war. Bin dann aber doch per Zufall über dieses Werk gestolpert und muss sagen, dass ich da ganz schön was verpasst hätte. Ein Album OPUS MAGNUM zu nennen zeugt von einem hohen Selbstvertrauen in die Musik. Im vorliegenden Fall ist der Ausdruck aber durchaus gerechtfertigt. Was die Österreicher hier an Chören, Orchester und Bombast auffahren sucht in diesem Genre (Melodic Black/Dark Metal) seinesgleichen. Zudem zieht sich durch die ganze Scheibe ein arabisches Flair, was nicht zuletzt an der Verwendung von Instrumenten liegt, die wir alle aus 1001 Nacht kennen.
Ich steh grundsätzlich auf sowas, deshalb kann ich die Scheibe auch ziemlich abfeiern, warum nun also "nur" vier Sterne? Ganz einfach, es gibt einige kleinere Schwachpunkte. Da wäre zum einem Mal der Gesang. Der ist nicht schlecht, aber das Grunzen des Fronters wirkt auf Dauer recht monoton, allerdings wird man so sehr mit Tamtam zugeballert, dass das kaum auffällt. Mein nächster Kritikpunkt ist die Holprigkeit einiger Arrangements, manchmal merkt man, dass hier eben doch kein Beethoven am Werk war. Dennoch, zum größten Teil überzeugt auch dieser Teil des OPUS MAGNUS.

HOLLENTHON fackeln hier aus "trver Sichtweise" ein Feuerwerk des schlechten Geschmacks ab. Soll heißen die Produktion ist gut, die Lieder sind melodiös bis zum abwinken und ab und an hört man auch mal eine Frau singen. Kurzum: Gutes Album für Leute, die auf Bombast abfahren und dabei auch mal einen Gang höher schalten wollen als mit NIGHTWISH.
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5.0 von 5 Sternen ein weiteres meisterwerk, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Opus Magnum Ltd.ed. (Audio CD)
hier wieder ein meisterwerk von hollenthon, sie werden bzw wurden einfach immer besser. bester song: "8. Misterium Babel", unbedingt anhören. laut. seeehr laut anhören. zum teil schlechter song "3. Son Of Perdition" , leider gibts genau dazu ein video, das auch nicht so besonder ist, dadurch könnte man fast einen falschen eindruck von dieser genialen band bekommen. aber nur fast. ;)
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Opus Magnum Ltd.ed.
Opus Magnum Ltd.ed. von Hollenthon (Audio CD - 2008)
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