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91 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sense & Sensibility - Eine Bildgewaltige Verfilmung der BBC von 2007
Der Film:
Für mich ist dieser Film ein wunderschönes und traumhaft adaptiertes Meisterwerk - auf jeder Ebene und absolut jeden Cent wert! Das möchte ich gleich voraus schicken.
Durch die angenehme Länge des Filmes (satte 180 Minuten) jagt nicht ein Geschehen das andere, sondern die Geschichte wird langsam, detailreich und in unglaublich...
Veröffentlicht am 2. Juli 2008 von Beatrix

versus
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht.
Schöne Bilder, historisch korrekte Kostüme und Ausstattung, eine sympathische Charity Wakefield.
Dennoch finde ich die Verfilmung von 1995 mit Emma Thompson, Kate Winslet, Hugh Grant und Alan Rickman besser. Trotz stärkerer Raffung (der Film ist um mehr als eine halbe Stunde kürzer) sind dort die Charaktere (auch die der Nebenpersonen!) viel...
Veröffentlicht am 14. April 2011 von Herbert W. Remsek


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beste Verfilmung von "Sense and Sensibility", 17. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
Mit den Verfilmungen von Jane Austens Meisterwerken ist das so eine Sache. Hollywood-Verfilmungen kommen groß raus, treffen leider nicht den Zeitgeist der Epoche sowie die scharfe Ironie, genaue Beobachtungsgabe und feinen Humor von Jane Austens Büchern. Die BBC-Verfilmungen sind weit besser, jedoch sollte man Verfilmungen der 1970er und 80er-Jahre auch eher ausweichen. Diese sind meist eher schwülstig und hölzern. Diese Adaption trifft meiner Meinung nach das Buch und die Absicht von Jane Austen am besten. Tolle Auswahl der Schauspieler, der Drehorte und es fehlen keine wichtigen Teile des Buches. Die Charaktere von Marianne und Elinor und ihrer "Partner" werden toll herausgearbeitet. Das Buch ist zu vielschichtig, um in einem Film alle Akteure gebührend zu berücksichtigen, aber diese Version kann trotzdem als beste bezeichnet werden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders zwar ... aber genauso schön, 25. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
S+S gehört neben P+P zu meinem Lieblingsbuch von Jane Austen, und die Kinoversion von Ang Lee zu einer meiner liebsten Jane Austen-Verfilmungen. Entsprechend kritisch war ich, ob diese Neuverfilmung der Kinoversion das Wasser reichen kann. Ja, sie kann. Einiges hat mir besser gefallen, einiges schlechter.

Schön waren die tollen Landschaftsaufnahmen. Das Cottage liegt zudem dermassen abgelegen am Meer, dass man den sozialen Abstieg der Familie noch besser nachvollziehen kann. Viele Szenen wurden zusätzlich eingebaut (die Besichtigung von Allanham z.B), da sie auch im Buch vorkommen. Dies war mir nicht bekannt, weshalb ich das ausführliche Interview sehr geschätzt habe.

Die Schauspieler sind gut gewählt. Marianne, Edward, Fanny gefallen mir sehr gut, sogar besser als in der Kinoversion. Auch Willoughby fand ich vom Alter her besser passend. Als grosser Fan von Alan Rickman konnte ich hier mit Brandon nicht so viel anfangen. Auch die Besetzung der Palmers, Elinor und ein paar weitere Nebenrollen haben mich eher enttäuscht. Im grossen und ganzen sind die Leistungen jedoch solide.

Was ich hier besonders geschätzt habe ist die Lauflänge von 180 Minuten. Es bleibt Zeit zum Verweilen, für zusätzliche Szenen, für schöne Landschaften. Die Story gewinnt dadurch ungemein.

Fazit: Ich kann mich momentan nicht entscheiden, welche Version mir besser gefällt, habe ich die Kinoversion von Ang Lee doch x-mal gesehen. Die neue Verfilmungen ist anders, gefällt mir aber genauso gut.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervolle, poetische Umsetzung des Austen-Romans, 11. März 2009
Von 
margret hale (irgendwo zwischen Hamburg und München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
Diese Umsetzung des gleichnamigen Austen-Romans braucht sich vor der Hollywoodverfilmung nicht zu verstecken. Im Gegenteil, in einigen Bereichen ist diese Adaption einfach besser. Dies betrifft vor allem die gelungene Besetzung. Vor allem Hattie Morahan als Elinor und Dan Stevens als Edward Ferrars spielen unglaublich überzeugend und fangen die Nuancen der von unausgesprochenen Gefühlen beherrschten Beziehung sehr bewegend ein. Im Gegensatz zum sicher nicht schlecht spielenden Paar Hugh Grant und Emma Thompson schaffen es die beiden unbekannten britischen Schauspieler aber, die Luft vor angestauten Gefühlen knistern zu lassen.
Charity Wakefield als die leidenschaftliche Marianne Dashwood ist ähnlich wie Kate Winslet in der Hollywood-Version ganz wunderbar besetzt. Nur was die Umsetzung der Beziehung Mariannes zu Willoughby und dem Colonel anbelangt, gebe ich der amerikanischen Version den Vorzug. Alan Rickman ist als Colonel noch überzeugender als David Morissey, was sicher auch an der Umsetzung bzw. Regie liegt.
Die Inszenierung und Landschaften sind traumhaft, die Filmmusik ebenfalls! Andrew Davies Script lässt genug Zeit, damit sich die Charaktere und die Geschichte entwickeln können.
Für alle, die Jane Austen lieben, eine wunderbare Neuverfilmung zum immer wieder Anschauen! Kleiner Tipp am Rande: Diese Version scheint auch dem männlichen Geschlecht zu gefallen!!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht., 14. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
Schöne Bilder, historisch korrekte Kostüme und Ausstattung, eine sympathische Charity Wakefield.
Dennoch finde ich die Verfilmung von 1995 mit Emma Thompson, Kate Winslet, Hugh Grant und Alan Rickman besser. Trotz stärkerer Raffung (der Film ist um mehr als eine halbe Stunde kürzer) sind dort die Charaktere (auch die der Nebenpersonen!) viel deutlicher herausgearbeitet, die Dialoge sind pointierter, die Szenenauswahl und -abfolge logischer, der Film wirkt viel konzentrierter und ist gleichzeitig viel bunter.
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5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 16. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
Inhalt:
Elinor und Marianne Dashwood müssen zusammen mit ihrer Mutter und der kleinen Schwester Margaret nach dem Tod ihres Vaters ihr herrschaftliches Anwesen Norland Park verlassen. Denn das Haus wurde dem Sohn aus erster Ehe übertragen, und dessen Frau Fanny will die Familie Dashwood so schnell wie möglich loswerden. Doch kurz vor ihrem Auszug aus Norland Park begegnet Elinor Edward, dem Bruder von Fanny. Sie verliebt sich in ihn.
Angekommen in Devonshire-dem neuen Wohnort der vier Frauen- wird Marianne von John Willoughby gerettet, als sie einen Hang hinunterstürzt. Die junge, gefühlsbetonte Frau verliebt sich sofort in ihren Retter, der anfängt, ihr den Hof zu machen. Dabei vergisst das junge Mädchen völlig den bereits etwas erwachseneren Colonel Brandon, der sich ebenfalls für sie erwärmt hat.

Meine Meinung:
Mehr möchte ich nicht verraten, denn jeder sollte selbst entdecken, wie es weitergeht.
Der Film dauert rund 3 Stunden, und anfangs dachte ich, dass dies kaum zu bewältigen sei. Ich fragte mich, was denn so viel passieren könnte, dass der Film 3 Stunden umfasst.
Als der zweite Teil vorbei war (der Film ist in drei Teile von je einer Stunde eingeteilt), bin ich richtig erschrocken. Als Zuschauer wird man so in den Film reingezogen, dass man alles um sich herum vergisst. Die damalige Zeit wird sehr authentisch dargestellt, man fühlt sich, als hätte man selber nie im 21.Jahrhundert gelebt. Wunderschöne Kulissen, großartige Bilder, ein prächtiges Meer in Devonshire...was braucht man mehr?
Die Geschichte der beiden Schwestern hat mich sofort berührt, und irgendwann habe ich alles mit ihnen mitgefühlt. Ich habe selten einen Film gesehen, der mich so mit seinen Händen gepackt und an sich gerissen hat.
Ich bin ein kleiner Romantiker, und ich brauche Liebesgeschichten. Dieses hier war eine der schönsten, die ich bisher kennengelernt habe.
Ich war begeistert von Elinor und Marianne, die so verschieden sind. Sense (Vernunft) steht für Elinor, sensibility (Empfindsamkeit) für Marianne. Und doch lieben die Schwestern sich so sehr, als wären sie eins.
Die Kritik, dass 3 Stunden nicht ausgereicht haben, um die Charaktere ordentlich zu skizzieren, muss ich entschieden abweisen. Ich finde, dass man in diesen 3 Stunden jeden noch so kleinen Charakter gut kennengelernt hat. Man hatte die Chance, beide Seiten eines Menschen kennenzulernen, und irgendwann das Gefühl zu haben, man kenne diesen Protagonist schon seit Jahren.

Fazit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte, gleichzeitig ein Spektakel, was die tollen Bilder und Kulissen angeht. Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen!
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5.0 von 5 Sternen Gänsehaut pur, 28. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
Ich muss zugeben, dass ich mit einigem Misstrauen an diese 3-teilige Serie herangegangen bin, trotz guter Erfahrungen mit ähnlichen BBC-Miniserien wie "Jane Eyre" oder natürlich dem legendären "Pride and Prejudice". Gerade weil "Sense and Sensibility" meiner Meinung nach das absolut beste Buch von Jane Austen ist, hatte ich so meine Sorgen. War eine Neuverfilmung nach der brillianten Version von und mit Emma Thompson, die immer noch zu meinen Lieblingsfilmen gehört, überhaupt nötig? Schon nach wenigen Minuten der Serie stand für mich die Antwort fest: Ja, es war nötig, und wie! Dass diese Adaption der von 1995 in nichts nachsteht, hat viele Gründe:

1. Die Schauspieler: Hier wurde weniger auf große Namen, dafür aber mehr auf authentische und altersgerechte Schauspieler gesetzt, und das mit Erfolg! Besonders gelungen fand ich die Besetzung von Elinor, Edward und Colonel Brandon. Hattie Morahan ist für mich mit ihren klaren, ernsten Gesichtszügen und der zurückhaltenden, aber dafür umso intensiveren Spielweise eine absolut perfekte Elinor, die sogar die große Emma Thompson in den Schatten stellt. Wie sie still vor sich hin leidet und dabei noch versucht, alles um sich herum wieder gerade zu biegen, bricht mir bei jedem Anschauen aufs Neue das Herz. Dazu kommt, dass die Chemie zwischen ihr und Dan Stevens einfach nur magisch ist. Anders als Hugh Grant ist Edward in diesem Film viel mehr als nur der liebenswerte Trottel. Zwar ist Dan Stevens nicht wirklich der Buch-Edward -dazu sieht er nicht nur zu gut aus sondern wirkt auch viel selbstbewusster und charmanter- aber das stört zumindest mich nun wirklich nicht. Vom Anfang an kann man als Zuschauer durch und durch nachvollziehen, warum sich Elinor in genau diesen Mann verliebt. Besonders im dritten Teil der Serie kann Dan Stevens als zwischen Pflichtgefühl und seiner Liebe zu Elinor hin-und hergerissener Edward auf ganzer Linie überzeugen- man ist eigentlich böse auf ihn, möchte in aber im gleichen Moment in den Arm nehmen. Auch die zweite männliche Hauptrolle ist meiner Meinung nach großartig besetzt worden. David Morrisey muss sich als zurückhaltender Colonel Brandon nicht hinter Alan Rickman verstecken (der in dieser Rolle allerdings auch fantastisch war). Die Rolle des tragischen Helden mit der romantisch-traurigen Vergangenheit kauft man ihm in jeder Sekunde des Films ab. Auch wenn er in so mancher Szene nur als stiller Teilhaber dabei ist- mit seinen Blicken drückt er all das aus, was nicht gesagt werden kann. Auch Charity Wakefield als seine angebetete Marianne macht eine gute Figur- wenn sie meiner Meinung nach auch nicht ganz an die großartige Kate Winslet heranreicht, die die Marianne Dahwood einfach perfekt verkörpert hat.
Auch die anderen Charaktere sind größtenteils sehr gut besetzt, so zum Beispiel Dominic Cooper als gefählicher Willoughby oder Anna Madeley und Daisy Haggard als unaustehliche Steele-Schwestern. Schade nur, dass die Palmers, die sowohl im Roman als auch in der 1995er-Verfilmung einfach zum Schießen sind, hier einfach zu kurz kommen.

2. Das Drehbuch: Schon die Anfangsszene wird so manchen Austen-Liebhaber stutzig machen. Zu viel sei nicht verraten, nur so viel: Für eine Jane-Austen-Verfilmung ist ungewöhnlich viel nackte Haut im Spiel. Und auch an das Degen-Duell zwischen Brandon und Willoughby wird sich der ein oder andere wohl noch gewöhnen müssen. Aber genau Szenen dieser Art sind wohl der Grund, warum diese Adaption so frisch, modern und unverbraucht erscheint. Drehbuchautor Andrew Davies, der sein Händchen für Kostümfilme schon oft unter Beweis gestellt hat, übertrifft sich diesesmal selbst. Mit einem unglaublichen Gespür für den Erzählfluss fügt er Szenen ein, die so bestimmt nicht in der Romanvorlage stehen. Die Gefahr, die Geschichte dabei künstlich aufzubauschen, ins Lächerliche zu ziehen oder ganz zu verfälschen besteht natürlich auch hier. Und wirklich, den ein oder anderen Dialog hätte er auch weglassen können. Aber insgesammt tragen gerade diese Szenen dazu bei, dass man als Zuschauer nochmehr in die Geschichte eintaucht und noch mehr mit den Charakteren mitleidet. Experiment gelungen!

3. Die Ausstattung: Wie in so vielen Jane-Austen-Verfilmungen auch hier, einfach traumhaft schöne Kostüme. Jedes einzelne Kleidungsstück wirkt authentisch und ist in Schnitt und Farbe perfekt auf den jeweiligen Charakter abgestimmet. Liebevoll und detailliert eingerichtete und dekorierte Zimmer tragen ihren Teil dazu bei, dass man sich beim Zuschauen voll und ganz ins 19. Jahrhundert hineinversetzt fühlt. Ob das verstaubte, zugige und doch so charmante Barton Cottage oder Allenham als romantisches Dornröschenschloss- man wünscht sich, man könnte den Charakteren in diese Räume folgen.

4. Die Landschaft: Von den in milden Sonnenschein sanften, verträumten Hügellandschaften der 1995er Filmes ist hier nicht viel übrig geblieben. Ums Haus heult der Wind, das Meer schlägt wild gegen die Felsen und die Gischt umspült die schwarzen Kieselsteine. Kaum eine Szene, in der es nicht stürmt und regnet. Ungewöhnlich rau und düster wirkt die Szenerie über große Strecken des Films. In dieser wildromantischen Landschaft wirkt die Geschichte irgendwie noch schöner.

5. Die Musik: Zu guter Letzt ist es der großartige Soundtrack, der diesem Film den letzten Schliff verleiht. Viele schöne, stimmige Geigen- und Klavierstücke untermalen die Handlung, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Den absoluten musikalischen Höhepunkt stellt meiner Meinung nach allerdings die melancholisch-dramatische Titelmelodie dar, die noch das letzte bisschen Tragik und Dramatik aus der Geschichte herauskitzelt.

Fazit: Keine perfekte Romanverfilmung. Nicht nur der typische Austen-Humor bleibt teilweise auf der Strecke, auch einige Szenen hätte man so gar nicht bei einer Jane-Austen-Verfilmung erwartet. Diese Adaption unterscheidet sich von anderen vor allem durch ihre Ecken und Kanten und wirkt weniger glattgeschliffen. Aber eben das macht ihren Zauber aus. Wer also über kleine Unstimmigkeiten im Vergleich zum Buch gerne hinwegsieht und sich auf neue Sichtweisen und Ansatzpunkte einlässt, wird reich belohnt. Mit einer atemberaubend schön fotografierten Geschichte über das liebe Geld und die große Liebe, die einem einfach den Atem nimmt. Und am Ende bleibt sicher kein Auge trocken. Gänsehaut pur eben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bezaubernde Neuverfilmung, 6. September 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
Wer sich für diese DVD interessiert, wird in der Regel bereits eine Ahnung davon haben, welchem Thema sich "Sense & Sensibility" widmet. Ich verzichte daher auf eine Inhaltsangabe.

Die BBC ist bekannt für ihre tollen Filmadaptionen klassischer Literatur.
Mit "Sense & Sensibility" ist hier wieder mal eine Neuverfilmung gelungen, die mit ihren glaubhaften Darstellern überzeugen kann und sich dabei auch noch weitestgehend an das Buch hält.
Zum Vergleich kann ich die Hollywood-Verfilmung mit Emma Thompson und Kate Winslet, sowie die BBC Verfilmung aus dem Jahr 1981 mit Irene Richard und Tracey Childs heranziehen.
Die 1981er Verfilmung bot die Detailtreue einer Fernsehverfilmung, wirkte jedoch sehr hölzern. Die Darstellerinnen der Dashwood Schwestern konnten mich leider nie wirklich überzeugen, auch wenn dafür die Umsetzung sehr stimmig war.
Die Hollywood Verfilmung mit Emma Thompson und Kate Winslet überzeugt mit seinen beiden phantastischen Darstellerinnen, jedoch kann ein knapp zweistündiger Kinofilm niemals eine detailgetreue Romanumsetzung bieten.

Die nun vorliegende Verfilmung aus dem Jahr 2007 ist für mich die perfekte Symbiose aus den beiden früheren Umsetzungen.
Sowohl die Inszenierung als auch die Besetzung können überzeugen und bieten 175 Minuten herrlichen Filmgenuss. Charity Wakefield ist eine bezaubernde Marianne und Hattie Morahan bringt genau die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Verletzlichkeit für die Rolle der Elinor mit sich.
Wer gerne die Originalfassung ohne die zum Teil grausigen Synchronisationen genießt, kommt hier ebenfalls voll auf seine Kosten. Zur Erleichterung des Verständnisses wird auch der Deutsche Untertitel angeboten.
Als Extras winken Interviews mit Darstellern und Crew, sowie eine Bildergalerie und Biographien.
Leider gibt es kein richtiges Making-of, was diese DVD für mich noch attraktiver gemacht hätte.

Für begeisterte Anhänger der Verfilmungen von Jane Austen's Romanen wie ich es bin, ist diese Verfilmung ein absolutes Muss zur Vervollständigung der DVD Sammlung. Auch der Preis ist hier sehr gefällig und steht in einem fairen Verhältnis zum Produkt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Verfilmung des Austen-Klassikers!, 23. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
Diese Jane-Austen-Adaption von 2007 habe ich zweimal im Fernsehen gesehen und war restlos begeistert! Obwohl auch ich die Ang Lee-Version von 1995 liebe, kann ich mich mittlerweile nicht mehr entscheiden, welche Adaption mir nun besser gefällt, so gut ist die neue Verfilmung.

Besonders beeindruckt hat mich Hattie Morahan als Elinor Dashwood. Sie verleiht ihrer Figur durch ihr Spiel Tiefe und macht sie dadurch sehr glaubwürdig, man nimmt ihr jedes Wort und jedes Gefühl ab. Doch vor allem Dan Stevens als Edward spielt alle gegen die Wand - eine grandiose Vorstellung, fast besser als die von Hugh Grant! Eine echte Überraschung und mein Geheimtipp! Die hier dargestellte Romanze zwischen Elinor und Edward gehört zu den besten, die es in Austen-Verfilmungen gibt.

Ebenso überraschend gut und eindrucksvoll sind die Darstellungen der jüngsten Dashwood-Schwester und Miss Lucy Steele. Die beiden Schauspielerinnen passen perfekt in ihre Rollen und überzeugen durch und durch.
Leider etwas blass, aber immer noch gut, ist Marianne, dargestellt von Charity Wakefield - ihr fehlt ein wenig das Feuer und die Leidenschaft, die Kate Winslet in dieser Rolle an den Tag legte. Willoughby dagegen ist ein richtiges Ekel und unsympathisch von Anfang an, genau wie Mrs. John Dashwood.

Für mich eine der besten Verfilmungen von Sense and Sensibility, eine rundum gelungene Sache und wunderschön anzusehen! Nur zu empfehlen! Kaufen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen traumhaft, 2. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
Wunderbare Verfilmung! Gefällt mir fast besser als die Version mit Kate Winslet und Emma Thompson, da auch die Schauspieler im Alter den Rollen entsprachen. Absolut sehenswert mit traumhafter Landschaft und schöner Filmmusik.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Willoughby wo bist du:-), 30. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Jane Austen's Sense & Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) (2 Disc Set) (DVD)
Vorangestellt sei der Hinweis: Meine Erwartungen waren hoch, vielleicht zu hoch um ein wirklich gerechtes Urteil abzuliefern.
Ich habe mich gefragt, worauf wird diese Version hinauslaufen? Hat man sich getraut diesen Roman von Jane Austen als das zu verfilmen was er meiner Meinung nach ist, nämlich ein handfestes Drama oder wird der komischen Seite mehr Raum gegeben (so wie bei der brillanten Ang Lee Version)?. Nun, die Frage ist beantwortet: es ist ein nettes, schön gefilmtes Schmankerl für RomantikerInnen daraus geworden. Die Geschichte ist hinreichend bekannt, ich beschränke mich hier daher auf meine sehr subjektive persönliche Meinung:-).

Kontra: Die dringlichste Frage bei dieser Version von S&S für mich war: Was haben sie aus der Figur des Willoughby gemacht? Ich kann mich noch gut erinnern, als ich das erste Mal den Roman las (und das ist schon sehr lange her), konnte ich nicht wirklich glauben das Marianne jemals von dieser Liebe zu ihm geheilt werden kann. Leider konnte noch keine Film-Version mein Bild von ihm wirklich glaubhaft wiedergeben. Ist er in der Ang Lee Verfilmung zwar äußerlich sehr attraktiv aber für meinen Geschmack schauspielerisch blass geblieben (von der alten BBC-Version will ich gar nicht reden), kann ich diesem "Bürschchen" (Dominic Cooper) nun leider noch weniger abgewinnen. Die Szenen mit ihm und Marianne sind alle sehr schön ins Bild gesetzt, die Schauspieler geben sich redlich Mühe und doch, der Funke will (bei mir) einfach nicht überspringen. Ist Charity Wakefield von Alter und Aussehen her sehr nahe an der Romanfigur und wirkt durchgehend jungendlich frisch und bezaubernd, so nehme ich ihr leider keine Sekunde ihre Verzweiflung ab, Kate Winslet hat mich da wesendlich! mehr überzeugt.

Die Macher des Filmes, allen voran Drehbuchautor Andrew Davies, haben sich alle Mühe gegeben mehr Erotik in den Film hinein zu bringen als das Buch eigentlich hergibt. Bei P&P hat das hervorragend funktioniert, vielleicht weil es zwischen Colin Firth und Jennifer Ehle damals wirklich geknistert hat. Hier fand ich es nicht stimmig und manchmal sogar unpassend. Die Eingangsszene, die Verführung von Eliza, hat mich etwas verwirrt, auch wenn sie durchaus ihre dramaturgische Berechtigung hat.

David Morrissey als Colonel Brandon ist meiner Meinung nach in einigen Szenen überfordert, zu oft bedient er sich stereotyper grimmiger Blicke um Ärger und Eifersucht auszudrücken.

Die Filmmusik fand ich einerseits belanglos, an einigen Stellen dafür aber völlig aufgesetzt. Ein Beispiel: Die Dashwoods reisen aus Norland ab, man sieht die Fahrt der Kutsche, unvermittelt schwillt die Musik zu einer Dramatik an, dass man meint, es müsste wenigstens die Achse brechen oder Banditen auftauchen aber es passiert - Nichts! An anderer Stelle plätschert sie so dahin, nichts was sich mir wirklich eingeprägt hat. Wie anders Kate Winslets "Softly" Song am Klavier, oder die hochdramatische Untermalung von Mariannes Kampf gegen Verzweiflung und Tod, in der Ang Lee Version. (Ich gebe zu, ich habe den Soundtrack der "alten" Version gekauft und mehr als einmal gehört)

Pro:
Die Bilder, die die Kamera abgeliefert hat sind einfach atemberaubend, die Landschaft ist hautnah eingefangen, man meint das Meer und die Gischt fast auf dem Gesicht zu spüren.

Die Rolle der jüngsten Schwester ist mit Lucy Boynton glänzend besetzt (einige werden sie aus dem jüngst erschienenen "Miss Potter" Film kennen). Ihre Rolle wurde etwas ausgebaut und trägt dazu bei, uns das tägliche Familienleben der Dashwoods näher zu bringen.

Das langsame Wachsen der Zuneigung zwischen Marianne und C. Brandon ist glaubhaft und zart in Szene gesetzt.

Hattie Morahan wird der Rolle der Elinor gerecht auch wenn ich das Herzblut von Emma Thompson vermisst habe.

Edward (Dan Stevens)ist viel hübscher als im Buch beschrieben, aber da bestehe ich nicht unbedingt auf Authentizität :-). Er wirkt besonders am Anfang des Filmes frisch und sehr charmant, muss dann aber der Rolle gemäß gehemmter agieren, schade eigentlich.

Als Bonus u.a. Ein Interview mit Andrew Davis und der Produzentin des Filmes und etliche Trailer von neueren "BBC-Period-Dramen"

Alles in allem, man kann beim Kauf dieser Version eigentlich trotz meiner Mäkelei nicht viel falsch machen, als zu hoch gesteckte Erwartungen zu haben. Ein vergnüglicher (bevorzugt verregneter) Nachmittag ist einem sicher.

P.S. Ich warte trotzdem weiter auf "meinen" Willoughby:-)
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