MSS_ss16 Hier klicken Jetzt informieren 1503935485 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen77
4,5 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 2. Juli 2008
Der Film:
Für mich ist dieser Film ein wunderschönes und traumhaft adaptiertes Meisterwerk - auf jeder Ebene und absolut jeden Cent wert! Das möchte ich gleich voraus schicken.
Durch die angenehme Länge des Filmes (satte 180 Minuten) jagt nicht ein Geschehen das andere, sondern die Geschichte wird langsam, detailreich und in unglaublich schönen Bildern, aufgerollt. Die Kameraführung, die Farben, die Musik, die Übergänge der Szenen, die Landschaften und die ausgezeichneten Schauspieler - alles ist harmonisch. Der Film ist neben der ja ohnedies bekannten und beliebten Geschichte, ein Augen und auch Ohrenschmaus. Die Musik ist edel und schön, niemals vordergründig, doch immer präsent. Jede Szene wird einem direkt entgegen gehoben, wunderschön musikalisch präsentiert. Meisterlich!!
Dieser Streifen ist nicht so sehr 'fröhlich-bunt-beschwingt' und die Darstellung der Marianne (Charity Wakefield) ist nicht ganz so intensiv, wie in dem Ang Lee/Emma Thompson Film von 1995, als vielmehr der ganze Film eher getragen ist, vielleicht etwas ernster - ohne natürlich den Humor zu vergessen. Man sollte aber nicht den Fehler begeht, diesen Film nur oberflächlich oder/und im Vergleich mit den anderen Adaptionen sehen, denn dann entgeht einem die Tiefe und Pracht der Geschichte, mit ihren, fast möchte ich sagen, opulenten Bildern. Ich finde, dass der Film im Ganzen gesehen, eine sehr gute Adaption des Buches ist, er liegt in 'Feeling' und Athmosphäre absolut in der Welt der J.A. und auch großteils genau an der Romanvorlage.
Aber es sind einige Freiheiten darinnen, die sehr behutsam dazugefügt wurden, gut hinein passen oder/und dem leichteren Verständnis der Figuren dienen. Szenen, die J.A. im Buch nicht hat, aber die wunderbare Übergänge schaffen oder das Gefühlsleben besser ausdrücken. Wie z.B. eine Szene in der Edward wild Holz hackt, um seinen Frust und die aufgestauten Gefühle unter Kontrolle zu bringen. *grins* Diese Szene hat mich in der Aussage an den 1980 erschienenen überaus witzigen Film, ,Der Gezähmte Widerspenstige', mit dem unvergesslichen Raubein Adriano Celentano und der aufgegenden Ornella Muti erinnert! Aber auch natürlich an Colin Firth in einem ähnlich nassen Hemdchen..:D!
Oder die Szene wo Willoughby mit Marianne in der Kutsche schnell den anderen davonfährt (Gartengesellschaft). Da nimmt er sie in das leerstehende Haus (Schloss) seiner Großmutter mit und zeigt ihr die Räume innen. Natürlich baut sich da auch eine leise sinnliche Athmorphäre auf, die dann in einem zarten Kuss endet. Die Szene ist nicht im Buch, skizziert aber das Wesen und den Charakter von Marianne sehr gut und natürlich auch die des jungen Mannes. Auch Elinor darf am Ende ihren Edward ganz liebevoll küssen, eine süße, saubere Szene die, wenn der Roman nicht in der berühmt-schönen aber auch kussfreien Regency Zeit geschrieben worden wäre, unsere allseits so verehrte und geliebte Jane Austen sicher eingebaut hätte. Die Geschichte von Elinor und Edward wird hier überhaupt ganz besonders lieblich dargestellt.

Die Figuren und ihre Darsteller:
Ich beschränke mich hier nur auf 4 Figuren, sonst würden die Ausführungen zu lange werden.

Ganz besonders berührt hat mich Hattie Morahan und ihre Darstellung der Elinor, die hier so wohltuend passt, wie meiner Meinung nach, in keinem anderen Film zuvor. Endlich ein junges Gesicht, frisch, sehr hübsch und trotzdem die Beherrschtheit in Person. Sie hat mich wirklich sehr tief beeindruckt! Wenn sie dann einmal weinte und die Gefühle doch an die Oberfläche kamen, füllten sich auch meine Augen mit Tränen. Sie hat einfach grossartig gespielt, alles spiegelt sich in ihren klaren Gesichtszügen wider. So sehr ich Emma Thompson mag und bewundere - diese junge Lady war perfekt für die Rolle.

Die junge Charity Wakefield spielt die Marianne ganz bezaubernd, natürlich und hingebungsvoll. Man (Frau) kann ihr die Lebensfreude und Leidenschaft abspüren, die sie so manchen Schritt fast zu weit gehen lässt. Ich finde aber, sie erinnert nur in der Frisur, ein wenig an Kate Winslet. Charity Wakefield ist vielleicht nicht ganz so ebenmäßig hübsch, wie diese. Doch das tut der Darstellung dieser Figur nicht den geringsten Abbruch, im Gegenteil, so wirkt sie fast noch authentischer. Auch wird hier in diesem Film sehr schön gezeigt, dass Marianne nach all ihren Irrungen und Wirrungen Colonel Brandon nicht nur als ,Notnagel' sieht, sondern durch ihren Reifungsprozess eine andere Sichtweise bekommt und ihn wirklich zu lieben beginnt.

Dan Stevens mimt den schüchternen und gebundenen Edward sehr gut, obwohl man seine Darstellung wirklich sehr vergnüglich mit der von Hugh Grant vergleichen muß. Die beiden sind vom Typ her ähnlich, nur dass mir persönlich dieser junge Schauspieler weit besser gefällt. Allerdings gab es gravierende schauspielerische Entgleisungen, denn die ,Grant-igen Augenblinzler' und sonstige physiognomisch gespielten Gleichheiten hätten nicht sein müssen. Dan Stevens hat selbst eine sehr anziehende Persönlichkeit und bräuchte sich nicht hinter Hugh Grant verstecken. Aber sei es drum, so sieht man ihn eben in diesem Film und nichtsdestotrotz gefällt er mir in der Rolle sehr gut.

David Morrissey, der blauäugige, über 1,90cm große britischer Schauspieler spielt den stillen aber doch so starken Colonel Bandon ganz wunderbar. Kenner der BBC haben ihn viellecht noch als gruseligen Schullehrer Bradley Headstone in ,Our Mutual Friend' von Charles Dickens in Erinnerung. Der ja meistens im Hintergrung agierende Brandon, wird hier sehr gut von David Morrissey als zuverlässiger und treuer Freund dargestellt, der durch seine Beständigkeit, Marianne die Sicherheit und auch Führung gibt, die sie in ihrem Leben braucht.

Alle anderen Rollen haben mir ebenso sehr gut gefallen. Das Ehepaar Palmer hat hier nur eine Randexistenz, aber sie sind mir auch nicht wirklich abgegangen. Die Zeit wurde mehr auf die beiden Schwestern und ihr Umfeld gelegt.

Fazit:
Für Austen Fans der buchgetreuen Linie ist der Film vielleicht nichts, oder nicht so gut, aber für Austen-Liebhaber und Romantikerinnen ist er etwas ganz besonderes. Es ist ein wundervoller und sehr wertvoller Film. Er gehört für mich zu den obersten 5 meiner Period-Lieblinge. Ich werde mir diesen Film am ehersten ansehen und ihn öfters aus dem Regal nehmen, als die anderen beiden S&S Versionen. Die mag ich zwar auch sehr, aber dieser ist - für mich - um einiges besser, tiefer und gehaltvoller! Alles in allem eine unverkrampfte und wunderschöne Übertragung des Buches in prachtvollen und stilvollen Bildern!! Und das Ganze nun in einer deutschen Synchronisation - das ist wirklich wundervoll!...:))))
2828 Kommentare|98 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Sinn und Sinnlichkeit" oder auch "Verstand und Gefühl" - wer Austen kennt, wird auch dieses Werk von ihr kennen und wenn nicht, so kann man es mit Hilfe dieser aufwendig gestalteten britischen Produktion kennenlernen. Es ist die Verfilmung eines Werks aus Austens Jugendromanzeit, das nebst "Stolz und Vorurteil" und "Northanger Abbey" mit frischen jungen Charakteren und seiner Handlung überzeugt, bei der die Figur Elinor den Verstand und Marianne das Gefühl verkörpert. Austen war laut Literaturwissenschaftlern eher Marianne ähnlich, da sie eine sehr gefühlvolle Frau war, die Wert auf Liebesheiraten setzte, die sie jedoch nie in ihrem Leben erleben durfte. Diese BBC-Produktion überzeugt in den Dialogen allemal und man erkennt als aufmerksamer Romanleser durchaus Parallelen zum Buch. Die Schauspieler, allen voran die unvergleichlich hübsche Charity Wakefield als Marianne und Dan Stevens als Sir Edward sind ein purer Augenschmaus. Die abgelegenen Drehorte an der Küste, an der sich nur ein einsam gezeichnetes Cottage befindet, London als Großstadt und Ballmilieu und die Herrenhäuser zum Beispiel Norland sind liebevoll ausgesucht und durchgesiebt worden. Die ganzen Teile dieser Produktion sind gefüllt mit spürbarem Sinn und Sinnlichkeit, die nicht auf sich warten lassen, man fühlt einerseits mit der Figur Marianne mit und entwickelt bedingungslose Empathie für ihre Leiden, denen sie sich hingibt, und man fühlt sich aber auch wohl in Elinors Figur, bei der als Zuschauer wieder der berechnende und scharfsinnige Verstand wachgerüttelt wird. Sehr empfehlenswerter Film für Austen-Leser- und Liebhaber, aber auch für Romantiker.

~Bücher-Liebhaberin~
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2008
"Gefühl und Verstand" war für mich immer einer der Romane, der viele wichtige Handlungen nur grob beschreibt. Dadurch vermisste ich die Tiefe der Hauptpersonen. So wurde zum Beispiel die stetig wachsende Beziehung zwischen Elinor und Edward nur kurz erwähnt, ohne großen wörtlichen Schlagabtausch zwischen den beiden, den ich bei "Stolz und Vorurteil" so bezaubernd fand. Genauso verhält es sich bei Marianne und Colonel Brandon. Vielmehr beschreibt Jane Austen in ihrem Roman die hiesige Gesellschaft, in denen sich die beiden Frauen bewegen und das Leben auf dem Land.

Anders in der Kinoversion von 1995. Dort wurde der Versuch unternommen, die Beziehung zwischen Elinor und Edward herauszuarbeiten und der Zuschauer konnte sich vorstellen, warum sich die beiden ineinander verlieben. Etwas zu kurz geraten war aber für mich die plötzlich aufkeimende Liebe von Marianne zu Colonel Brandon. Sie kam zu plötzlich und ich hatte immer das Gefühl, dass sie ihn innerlich gebrochen nur aus Pflichtgefühl nimmt. Hier fehlte mir das offene Geständnis ihrer Liebe zu ihm.

In der Verfilmung von 2007 ist dies anders. Hier verhält sich Marianne nicht abweisend gegenüber Colonel Brandon, wie in der Kinoversion, sondern sie gibt sich offen und spielt z. B. die Klavierstücke, die er ihr gegeben hat. Während sie eines der Stücke spielt lächelt sie ihn an und freut sich offensichtlich, dass sie das anspruchsvolle Stück fehlerfrei spielen kann. Sie nimmt erst dann Abstand von ihm, als sie erfährt, dass er für sie als Heíratskanditat auserkoren wurde. Obwohl sie ihn nicht unsympathisch findet, möchte sie ihn nicht mehr daheim antreffen und geht ihm aus dem Weg. Sie ist der Überzeugung, dass er viel zu alt für sie ist. Und dann tritt auch schon Willoughby in ihr Leben, so dass sie keinen Gedanken mehr an Colonel Brandon verschwendet, weil sie überzeugt ist, dass er der richtige Mann für sie ist, mit dem sie glücklich werden würde. Ein fataler Fehler. Der Charakter des Willoughby wird hier viel unsympathischer angelegt als in der Kinoversion. Und das ist auch gut so, denn in der Kinoversion kam er mir dann doch zu gut herüber und ich hatte manchmal sogar Mitleid mit ihm, besonders in der Schluss-Sequenz, hoch zu Ross und mit tieftraurigen Blick der Hochzeit von Marianne zuschauend. Nein, einem Mann Mitleid zu zollen, der eine fünfzehnjährige verführt, die von ihm schwanger und verlassen wird, geht eigentlich nicht und das hat diese Version wunderbar umgangen, weil er bis zum Schluss nichts dazu lernt, außer vielleicht etwas Reue und er eher über sich selbst bekümmert ist, als zu begreifen, dass er Marianne zutiefst verletzt hat. Als dann Marianne begreift, dass Willoughby nicht der Mann ist für den sie ihn gehalten hat, nimmt Colonel Brandon wieder eine zentrale Rolle bei ihr ein. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen und gesteht Elinor das sie ihn liebt. Das finde ich eine ganz bezaubernde und wichtige Szene, denn so ist der restliche Zweifel beim Zuschauer gänzlich erloschen, dass sie für ihn nur Dankbarkeit empfindet. Charity Wakefield spielt die Marianne erfrischend, offen und weniger leidenschaftlich, als Kate Winslet es tat. Ich finde sie ist auch mehr im Hier und Jetzt. Das hat mir sehr gut gefallen.

Kommen wir nun zu Elinor und Edward. Ich finde es wohltuend, dass der Schauspieler Dan Stevens den Edward nicht so trottelig dargestellt hat, wie es Hugh Grant getan hat. Er ist sogar recht redegewandt und sehr gutaussehend und der Zuschauer kann sich so bestens vorstellen, warum sich Elinor in ihn verliebt hat. Er zeigt hier auch seine traurige Seite und der ganze Frust, den er in sich trägt, entlädt sich in der "Holzhackszene" vollends. Das finde ich sehr gelungen, denn es zeigt einen Mann, der innerlich seine Kämpfe austragen muss und in Gesellschaft den beherrschten Mann mimen muss. Mir hat er viel besser gefallen, als Hugh Grant, der wie immer in seinen Filmen schusselig gespielt hat und vor Augenklimpern seine Angebetete wahrscheinlich nie richtig gesehen hat. Hattie Morahan hat der Gestalt Elinor ein neues Gesicht gegeben. Sie wirkt zwar vor anderen Personen auch sehr beherrscht, aber sie darf in Momenten, in denen sie alleine durch die raue Landschaft spaziert, dass sein was sie ist: Eine empfindsame Frau, die durch ihre unerfüllte Liebe sehr leidet und ihre Trauer niemanden zumuten möchte. Wunderbar.

Der Film ist etwas ernster angelegt, aber die Personen um Elinor und Marianne sind manchmal zu köstlich. So zum Beispiel die Schwester von Lucy Steele, die durch ihren Blick und ihr wasserfallartiges Geschwafel einen zu amüsieren vermag. Fanny ist herrlich böse und der kleine Henry würzt das ganze noch. Etwas schade fand ich, dass die Rolle des Mr. Palmers sehr dürftig angelegt wurde. Außer einem Augenverdrehen im Hinblick auf seine Frau Charlotte und einem zynischen Satz, war sonst von ihm nichts weiter zu sehen und zu hören. Aber ich glaube man darf die Rolle nicht so sehr mit der Kinoversion vergleichen, da Andrew Davies es bestimmt nicht darauf angelegt hat auf alle Charaktere einen gewissen Schwerpunkt zu legen. Er hat es vielmehr geschafft dieser Verfilmung ein komplett anderes Gesicht zu geben. Verglich ich in den ersten Minuten noch den Film mit der Kinoversion, so ertappte ich mich schnell dabei, dass ich keine Vergleiche mehr machte, weil der Film sich eigenständig entwickelte.

Die Schauplätze sind einzigartig. Gefiel mir zum Beispiel das Cottage in der 1995 Verfilmung schon sehr gut, wurde es durch diesen Film noch getoppt. Wildromantisch liegt es eingebettet, umgeben von Hügeln und dem wilden rauen Meer. Die kärglichen Räume spiegeln die Armut der Schwestern wieder und der Zuschauer spürt, dass es unter diesen Voraussetzungen kein leichtes Leben werden kann und wird. Die Filmmusik schmiegt sich wunderbar in diese Landschaft an und der Zuschauer kann förmlich den Wind und die Seeluft spüren und riechen.

Ich hätte nie gedacht, dass es eine Verfilmung schaffen könnte, auf gleicher Stufe wie "Stolz und Vorteil" von 1995 zu stehen. Diese Version von "Gefühl und Verstand" hat es durch seine wunderbaren Schauspieler, Schauplätze, Filmmusik, dass einzigartige Drehbuch und einem hochbegabten Regisseur geschafft, dass genau das geschehen ist. Ich bin begeistert. Ich hoffe Andrew Davies nimmt sich als nächstes den Stoff von "Mansfield Park" vor. Ich bin überzeugt, dass er den Jane Austen Roman virtuos und bewegend verfilmen würde, mit einer Heldin, die den Zuschauer zu fesseln vermag.

P. S. Die Synchronisation ist diesmal sehr gut gelungen und wie ich finde passen alle Stimmen zu den jeweiligen Schauspielern.
33 Kommentare|48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2014
Ich muss gestehen, dass ich mich lange Zeit gegen die Anschaffung dieser Version meines (ich gestehe es freimütig ein!) Lieblingsstoffes von Jane Austen gewehrt habe - erschien mir die Verfilmung von Ang Lee/Emma Thompson von 1995 kaum zu toppen. Wie sehr ich mich getäuscht habe....
Seitdem ich die Serie im Fernsehen auf Servus TV gesehen habe, bin ich restlos begeistert und der Einkauf derselben dauerte, Amazon sei dank, nur zwei Tage. Genauso habe ich mir die Situation um die Schwestern Dashwood beim Lesen des Romans immer vorgestellt. Besonders positiv empfinde ich in dieser Verfilmung, dass den Problemen und Verführungen der jungen Mädchen in der viktorianischen Ära mehr Raum eingeräumt, bzw. diese deutlich herausgestellt werden. Jane Austen hat diese Tatsachen ja durchaus angesprochen und kritisiert (wenn auch eher zurückhaltend und durch die Blume), hier werden sie deutlich gemacht. Das Schicksal des Colonel Brandon und dessen ehemaliger Angebeteter sowie deren unehelichem Kind wird direkt dem "Turteln" von Marianne mit Willoughby gegenübergestellt - wie schnell scheint es in damaliger Zeit geschehen zu können, von einer angesehenen Partie (aufgrund ihrer Schönheit, nicht ihres Vermögens) zu einem gefallenen Flittchen (Verzeihung für die Ausdrucksweise!) zu werden.
Und Elinor? Hattie Morahan verleiht ihr genau die Stärke und zugleich Verletzlichkeit, mit der man Elinor in Verbindung bringen würde. Sie ist ja geradezu gezwungen, als Einzige die Vernünftige sein zu müssen und somit Stärke zu zeigen, selbst wenn es in ihr brodelt. Ihr Angebeteter Edward Ferrars ist ebenfalls gut besetzt, muss er sich doch gegen einen herrlich linkischen Hugh Grant aus der anderen Verfilmung von 1995 behaupten. Ich finde, es gelingt ihm sehr gut, auch wenn mich sein Spiel manchmal durchaus auch an Hugh Grant erinnert. Dennoch in der Verfilmung von 1995 kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das einzige Rückgrat, zu welchem Edward hier fähig ist, die Aufrechterhaltung der Verbindung zu Lucy Steele ist - ansonsten erscheint er mir wenig attraktiv. Etwas anders stellt sich die Situation in dieser Verfilmung dar - auch hier kann Edward natürlich nicht aus seiner Rolle, dennoch vermag Dan Stevens (bekannt aus Downton Abbey!) ihm mehr Tiefgang zu geben (dass er vom Aussehen ein wenig an Hugh Grant erinnert, da kann er ja nix dafür :-)).
Hervorragend besetzt finde ich auch David Morrissey als Colonel Brandon - absolut nichts gegen Alan Rickman aus der Verfilmung von 1995, aber wenn ich mich recht erinnere ist Brandon im Roman 35 Jahre alt, da passt Rickman nicht ganz hinein und auch zu Kate Winslet als Marianne kann ich ihn mir mehr schlecht als recht denken. Da fällt mir David Morrissey leichter in der Vorstellung zumal dieser eher gefühlsbetont agiert und somit - wider Erwarten- hervorragend zu Marianne Dashwood passt. Marianne wird natürlich zuckersüß gespielt von Charity Wakefield - absolut stimmig und dieses Mal auch etwas weniger extrovertiert in ihren Emotionen, als in der Verfilmung mit Kate Winslet. Ihr Angebeteter Willoughby wird dargestellt von Dominik Cooper (bekannt aus der Verfilmung von Mamma Mia mit Meryl Streep und Amanda Seyfried) - ganz ausgezeichnet dargestellt wie ich finde. In keiner Szene kann der Zuseher die "Gefahr" vergessen, in der Marianne bei ihm schwebt; er wirkt falsch, verführerisch, gefährlich und doch ist er nicht komplett unsympathisch!
Besonders hervorheben möchte ich die wunderschöne Musik, die die Emotionen zu tragen vermag, wenn die Protagonisten gezwungen sind, diese unter Verschluss zu halten und zudem die Handlung weitertreibt und unterstützt - großartig!
Fazit: sagenhaft schöne Verfilmung, die ich mir immer wieder ansehen kann! Bravo!
55 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 23. August 2009
Also, ich habe das Buch (noch) nicht gelesen und kenne auch die Version mit Emma Thompson und Kate Winslet (noch) nicht, beurteile diesen Dreiteiler also nur aus sich heraus. Erzählt wird - sehr kurz zusammengefasst - die Geschichte zweier Geschwister Marianne und Elinor, die zusammen mit ihrer Mutter und einer jüngeren Schwester nach dem Tod des Vaters aus dem hochherrschaftlichen Landsitz in ein Cottage am Meer ziehen müssen. Sie haben die diversen Verehrer, die sie mal mehr mal weniger mögen, die mal mehr mal weniger ehrlich sind. Im Hintergrund agieren intrigante Verwandte und am Ende kriegen sich Pärchen. Alles ist immer verquickt mit der inneren Abwägung der Figuren zwischen den Konventionen und den Zwängen des Lebens einerseits und ihren persönlichen Gefühlen andererseits (eben zwischen "Verstand und Gefühl" was mit der m.E. zwar poetischeren, aber weniger klaren Übersetzung "Sinn und Sinnlichkeit" gemeint ist).

Das sind alles klassische Motive und Themen, was aber nicht gegen sie spricht, denn es sind eben die großen Themen von Weltliteratur und Filmgeschichte, die bis heute verhandelt werden, weil sie immer noch ungelöst sind. Dass dies hier vor einem - wenn man so will - verstaubt oder antiquirt wirkenden gesellschaftlichen Hintergrund stattfindet, stört nicht, denn es zeigt wie zeitlos die Themen sind und es erlaubt v.a. die eigentlichen Fragen konzentrierter darzustellen. Wenn z.B. die Frau gerade davon erfährt, dass ein Verehrer sie von hinten bis vorne betrogen hat und dann zwar getroffen, aber doch beherrscht und kühl sagt, dass sie enttäuscht von ihm sei, dann wirkt dass in seiner emotionalen Kontrolliertheit für uns zwar fremdartig und irgendwie falsch, aber es konzentriert eben die Aufmerksamkeit auf den inneren Konflikt bzw. den Konflikt zwischen den Personen als solches und damit auf das eigentliche Thema, weil die Aufmerksamkeit nicht abgelenkt wird auf ein schreiende, plärrende, heulende, ausrastende Frau - was zwar angebracht wäre, aber eben doch ablenkt. Ich denke, dieser Effekt ist das, was uns auch heute noch an diesen 'altertümlichen' Geschichten so reizt und fasziniert.

Der Dreiteiler stellt das nun im ganzen auf sehr hoher Qualität dar. Die Photographie ist wunderschön (ohne kitischig zu werden!!! - das ist wichtig und ganz große Kunst), die szenischen Anordnungen und die Dialogführung ist intelligent, die Schauspielerleistungen durchweg sehr gut (nur mir manchmal noch einen Tick zu modern/bedeutungsschwanger). Das emotionale und soziale Gefüge zwischen den Figuren wird sauber, klar und emotional ansprechend herausgearbeitet. Die Einstellungen und inneren Haltungen der Charaktere werden klar dargestellt und jeder bekommt seine Rolle zugewiesen, ohne dabei in ein Rollenklischee zu verfallen, sondern ein individueller Charakter aus Fleisch und Blut zu bleiben. Im ganzen sehr profesinelles und hoch qualitatives Filmhandwerk (obwohl eine TV-Produktion technisch absolut auf Filmniveau) und emotional anrührend wie intellektuell bereichernd.

Einzig etwas schwächer fand ich die letzte halbe Stunde - was aber z.T. wohl eine Schwäche des Buches ist. Nachdem vorher über zwei Stunden lang sorgsam und sorgfältig ein feines und diffiziles Netz zwischen den Personen geknüüft wurde, dass dann durch ein paar Paukenschläge gekonnt zerrissen und aufgebrochen wird, gibt es in der letzten halben Stunde noch ein, zwei Wendungen, die mir ein Haken zu viel geschlagen sind (v.a. in den letzten fünf Minuten). Außerdem fand ich die in anderen Rezensionen akzeptierte Modernisierung der finalen Küsse zwischen den Liebenden nicht passend. Durch dieses Auftauchen zeitgenössischer Verhaltensweisen zwischen Liebenden fallen sie aus ihrer emotionalen Haltung, um die es doch vorher fast drei Stunden ging, und das empfinde ich als Bruch - wenn auch ein kleiner, wenig gewichtiger, der die Gesamtqualität des Werks nicht mildert.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2014
Wer Jane Austens Romane mag, sollte sich diese Verfilmung nicht entgehen lassen!
Man merkt bei diesem Film einfach, dass Andrew Davies, der auch schon das Drehbuch zur BBC-Version von "Pride and Prejudice"
mit Colin Firth und Jennifer Ehle geschrieben hat, daran maßgeblich beteiligt war!
Dass einige Sachverhalte, die im Roman nur angedeutet sind, hier mehr Platz einnehmen, wirkt nicht störend und künstlich eingefügt. Im Gegenteil: Sie sind harmonisch integriert und verleihen einigen Charakteren mehr Tiefe, bzw. machen ihr Handeln besser nachvollziehbar.
Nichts liegt mit ferner als die schauspielerische Leistung von Emma Thompson, Kate Winslet und Hugh Grant klein zu reden, aber Hattie Morahan, Charity Wakefield und Dan Stevens passen meiner Meinung nach schon besser zu den Charakteren, weil sie jünger und frischer wirken, vor allem wenn man bedenkt, dass Elinor und Marianne laut Vorlage etwa 19 und 16 Jahre alt sind.
Hattie Morahan hat mit ihrer Darstellungsweise dafür gesorgt, dass man richtig mit ihr mitfühlt, auch Dan Stevens spielt einen Edward Ferrars, dem man, auch wenn ihm hin und wieder die Worte fehlen, deutlich anmerkt, wie sehr er unter der Situation leidet.
Besonders eindrucksvoll ist hier auch die Leistung von David Morrissey als Colonel Brandon. Auch er spielt diesen Gentleman, dem es nur mühsam gelingt Haltung zu bewahren, ausgezeichnet.
Diese Verfilmung ist einfach rundum gelungen: Darsteller(innen), Kostüme, Locations - alles stimmt! Also: Selbst anschauen!;-)
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2009
Ein wunderschön herber Film, der anders als die doch etwas glattere Version von Emma Thompson einzelne Romanpassagen gewichtet und dabei Szenen hervorhebt, die Im Roman nur beiläufig erwähnt werden, aber ein besonderes Licht auf die jeweiligen Charaktere werfen.
An dem Film gefällt auch, dass die Rollen durchweg mit eher unbekannten Schauspielern besetzt ist, so dass man sich eher auf die Charaktere konzentrieren kann. Die beiden Hauptdarstellerinnen spielen sehr gut, wobei besonders Hattie Morahan als Elinor brilliert.
Schön sind auch die Kameraeinstellungen. Beispielsweise werden die Middletons von Barton Park geradezu wie auf Gemälden arrangiert.
Ein Muss für alle Jane-Austen-Fans.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2013
Mir gefällt diese Version von "Sinn und Sinnlichkeit". Ein Vergleich zum Roman kann ich nicht herstellen, da ich diesen nicht gelesen habe.
Diese BBC Produktion aus dem Jahr 2007 finde ich aber absolut sehenswert. Eine interessante und spannende Geschichte der Dashwood Schwestern die gefühlvoll wiedergegeben wird. Die historische Geschichte steckt voller Dramatik, ist aber auch mit vielen liebevollen und romantischen Szenen gespickt.

Hübsche Schauspieler, tolle Kostüme und landschaftlich reizvolle Bilder. Alles in allem ist diese DVD sehr unterhaltsam und nicht langweilig anzusehen. Ich gebe eine gute Empfehlung mit 4+ Sternen.

---
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Vor nun schon fast 200 Jahren hat die berühmte englische Schriftstellerin, Jane Austen, die Geschichte der ungleichen Schwestern Elinor und Marianne zu Papier gebracht, und noch immer gehört ihr Buch "Sense and Sensibility" ("Verstand und Gefühl") zu den Lieblingslektüren vieler Leser. Eine große Herausforderung also für jeden Filmemacher, der sich dieser klassischen Vorlage widmet. Andrew Davies, der schon bei vielen BBC-Produktionen sein scharfes Auge für wichtige Details bewies, hat auch hier das Drehbuch geschrieben und die Grundlage für ein erfrischendes und hinreißendes Filmvergnügen gelegt. Dieser TV-Mehrteiler braucht sich wirklich nicht hinter der gelungenen Kinoversion von Ang Lee aus dem Jahre 1995 verstecken. Er setzt neue Akzente und sorgt mit vielen unverbrauchten Schauspielergesichtern für eine Neuentdeckung der beinahe zeitlosen Geschichte um die erste Liebe und der Suche nach einem glücklichen Platz im Leben.

Als die Dashwood Mädchen noch um ihren so eben verstorbenen Vater trauern, kommen schon die Erbgeier angeflogen. Wie Elinor (Hattie Morahan) so richtig feststellt, sind sie, ihre Mutter und ihre Schwestern jetzt nur noch Gäste im eigenen Haus, dem Herrensitz Norland Park. Das ganze Erbe geht an den Halbruder der Schwestern, John Dashwood, dessen Frau Fanny, die schon die Tage zählt, bis wann die unliebsame Verwandtschaft wohl endlich in ein angemessenes und kleines Haus umziehen wird. Einen besonderen Dorn im Auge hat die arme Fanny als sie feststellen muss, dass ihr Bruder Edward Ferras ein zartes Band mit Elinor knüpft. Doch schließlich hat sie es geschafft: die Dashwoods ziehen in ein kleines Cottage weit weg an der rauen Südküste, welches ihnen ein entfernter Verwandter mietgünstig angeboten hat. Elinor ist verwirrt, dass Edward ihr keinen Antrag gemacht hat, versucht jedoch vernünftig an die Interessen ihrer Familie zu denken. Marianne findet die neue Umgebung hinreißend romantisch. Tatsächlich hat die leidenschaftliche Musikerin Marianne bald schon zwei Verehrer: Den ernsten, schon etwas älteren Colonel Brandon (David Morrisey) und den lebenslustigen John Willoughby. Ihr ganzes Herz schenkt sie natürlich dem jüngeren Bewerber, aber obwohl die beiden fast ständig zusammen sind und damit schon fast für einen Skandal sorgen, bleibt der erwartete Heiratsantrag aus! Auch Willoughby verschwindet aus dem Sichtfeld der Dashwoodschwestern, doch schließlich erhalten sie die Gelegenheit zur Ballsaison nach London zu fahren. Ob Elinor und Marianne dort dem Liebesglück doch noch auf die Sprünge helfen können?

Ganz bewusst hat man sich bei dieser Verfilmung auf die Momente konzentriert, die in der Buchvorlage nur angedeutet werden. Zum Beispiel die Verführung der 15jährigen Miss Williams, die Duellszene zwischen Brandon und Willoughby oder die Besichtigung von dem Herrensitz Allanham. Besonders die letztere in Szene gesetzte Episode ist eine der schönsten des Mehrteilers. Marianne und Willoughby nutzen die Gelegenheit, sich von der Gesellschaft abzusetzen und sehen sich das Haus an, das Willoughby einmal erben wird. Da die beiden völlig allein die Räume erkunden und nur sehr wenig gesprochen wird, stellt sich eine subtil angedeutete sinnliche Stimmung ein,diemit einem der zartesten Küsse der Filmgeschichte endet!
Vieles, was in einem Roman erklärt werden muss, wird hier durch gezielte optische Einstellungen dargestellt. Janet McTeer, welche die Mutter Dashwood darstellt, hat eine große, fast schon stattliche Figur und wirkt sehr elegant und würdevoll als Herrin von Norland Park. Es tut dem Auge da schon fast weh, als man diese Dame später in den niedrigen und fast schon ärmlichen Räumen des Cottages sieht. Daher braucht es nicht vieler Worte, um die den fürchterlichen gesellschaftlichen Abstieg der Dashwoods aufzuzeigen.
Die Hauptdarstellerinnen Hattie Morahan und Charity Wakefield spielen die unterschiedlichen Schwestern sehr natürlich und sind beide sehr liebenswert. Hattie Morahan ist vielleicht nicht ganz so schön, wie man sich es vorstellt, aber durch ihr nettes Lächeln und den offenen Blick gleicht sie ihre Schwächen aus. Charity Wakefield ist längst nicht so überspannt wie Kate Winselts Marianne und füllt die Rolle der gefühlvollen Marianne sehr gut mit Leben.
Zwei Schauspieler sind bereits aus "Our Mutual Friend [UK Import]" bekannt. David Morrisey, der hier den tapferen Colonel spielt, der aufrichtig und von ganzen Herzen die zarte Marianne verehrt und Dan Stevens, der Edward Ferras als knackigen Landburschen darstellt, der ein Problem mit seinem Image als würdiger Gentleman hat. Vermutlich war die Stärkung der Figur Edwards im Vergleich zu der eher ziemlich wackeligen Figur der Buchvorlage ein Zugeständnis an die romantisch veranlagte Fangemeinde dieses Genres. Daher kann man diese Interpretation nicht wirklich übel nehmen.
Ansonsten erinnern sich manche Zuschauer noch an Leo Bill, der den unsympathischen Pfarreranwärter aus Geliebte Janegespielt hat. Hier hat er ebenfalls keine positive Rolle und stellt den versnobten Robert Ferras da. Ja, eine gute Wahl.
Auf zwei DVDs finden drei Teile von je circa einer Stunde Laufzeit Platz. Außerdem gibt es noch ein paar Kinotrailer, Filmbilder, Kurzbiographien und ein sehr gutes Interview mit Produzentin und dem Drehbuchautor auf der zweiten DVD.
Fazit: Unbedingt sehenswert, nicht nur für Jane-Austen-Fans geeignet!
66 Kommentare|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. September 2009
The BBC adaptation of Sense and Sensibility is one of the best adaptations of any of Austen's novels ever. Quite close to the novel, it is still free enough to pay tribute to the new medium. Here again, the BBC remains their high quality standards.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden