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TOP 500 REZENSENTam 10. August 2008
Unter den wahrlich nicht wenigen guten Aufnahmen dieser beliebten Märchenoper (angefangen mit Karajan, Lehmann, Wallberg, Tate ...) hat diese Einspielung von 1977 eine Sonderstellung - man kann sich diese Oper nämlich vielleicht anders musiziert vorstellen, aber kaum besser:

Sir Georg Solti lässt Hänsel und Gretel als große romantische Oper spielen, ohne die märchenhaften Elemente zu vernachlässigen. Er zeigt, dass Humperdincks wichtigster musikalischer Einfluss Richard Wagner war, übertreibt damit aber nicht. Statt dessen schafft er am Pult der überirdisch schön spielenden Wiener Philharmoniker einen Klangteppich, auf dem die Sänger wie auf Händen getragen werden. An den richtigen Stellen (Hexenritt!) entfacht Solti dann allerdings ein echtes Klangfeuerwerk.

Dazu ist hier wirklich ausnahmslos jede Rolle optimal besetzt. Lucia Popp ist eine entzückende, verträumte Gretel, Brigitte Fassbaender ein burschikoser Hänsel - mit ihrem etwas brüchigen Timbre war sie ja ohnehin für Hosenrollen prädestiniert. Beide überzeugen in ihren Kinderrollen ohne künstliche Koketterie, die Stimmen harmonieren perfekt. Die bekannten "Hits" der Oper passen sich bei ihnen nahtlos in das Gesamtkonzept ein.

Walter Berry als Besenbinder schafft auch in seiner zweiten Aufnahme den Spagat zwischen Volkstümlichkeit und Aufmüpfigkeit, unterstützt von Julia Hamaris exaltierter Mutter - sie beide schaffen es, das ernste, realistische Element der Oper zu transportieren, ohne wie Fremdkörper zu wirken.

Anny Schlemms Hexe hat zwar nicht die erotische Eleganz von Christa Ludwig, ist dafür aber von geradezu überwältigender Bosheit und - auch stimmlicher - Kraft. Vor dieser Hexe kann man Angst bekommen.

Auch Sand- und Taumännchen haben mit Norma Burrowes und Edita Gruberova absolute Luxusbesetzungen.

Alles in allem eine Einspielung, die keine Wünsche offen lässt und beweist, dass Humperdincks größter Erfolg viel mehr ist als ein beliebtes Weihnachtsmärchen.
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