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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen brennend, 16. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Momofuku (Audio CD)
das ist das album, in dem alles zusammenkommt. der punk ("go away"), der rumpelige wave ("no hiding place"), der jazz ("mr.feathers"), der pop ("song with rose"). natürlich klingt elvis costello zwischendurch immer wieder einmal nach burt bacharach, teilweise stark nach joe strummer & the mescaleros - und auf "my three sons" hört sich der frühere mccartney-weggefährte erstaunlich stark nach dem ganz späten john lennon an.

wie alle großen ekklektiker ist costello in jedem stil souveräner gast, aber in keinem wirklich zuhause. und das ist gut so: alles klingt bei ihm nach elvis costello, selbst wenn er im swing, im blues oder im country gräbt.

vor allem aber: die songs hier sind wirklich erste güte. und darauf kommt es, punk hin, pop her, wirklich an.

eines seiner allerbesten alben, ehrlich. kein dienst nach vorschrift, sondern brennende kunst.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Costello, 16. Mai 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Momofuku (Audio CD)
Und er ist in seiner - siehe cover - violetten/lila Phase angelangt. Warum Lila? Weil man so viele Farben mischen kann/muß um Lila zu bekommen, und das tut der Maestro hier auch. Da nimmt man zuerstmal das satte Punkblau mit dem alles begann (No Hiding Place, American Gangster, Turpentine, Stella Hurt, Go Away) und bei der die Farbpalette auf der man es anmischt ein altes Erbstück von den Clash (Turpentine) sein dürfte. Oh nein - pardon es ist doch von Imposters; dazu gibt der Meister noch ein kräftiges Jazzrot (Mr. Feathers), das er dann noch mit einem zarten Bacharachgrün mischt (Harry Worth). Neu in der Farbmischung hinzu kommt das Lennonsepia (My Three Sons), das wahlweise aber auch ein Vanmorrisonbeige sein kann (Flutter And Wow). Um das Lila aber noch in der perfekten Mischung zu erhalten braucht es noch einen kräftigen Schuss Costellopopgelb (Song With Rose, Pardon Me My Name is Eve) aus der Farbdose von 1983. Oh und fast hätten wir noch das Americanabraun (Drum & Bone) vergessen, das er da noch beigemischt hat.
Das schöne ist, das alle diese Farben so intensiv sie auch alleine leuchten (so gut hat er seit Jahren nicht komponiert - siehe My Name is Eve) über die Imposters Farbpalette alle den gleichen angenehmen matten Schimmer bekommen, sodaß es kein Problem ist, sie miteinander zu mischen.
Es ist sein bestes Bild seit dem damals aus Blut u. Schokolade angemischten und mit groben Pinselstrichen schnell hingeworfene Porträt von 1986, und ist in seiner Konzeption stark von diesem beeinflußt; es ist nur nicht ganz so - sagen wir mal - impulsiv gemalt worden wie das Portrait des Poor Napoleon 1986.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die zwölf neuen Songs in allerbester Costello-Qualität hauen einen um !!!, 2. August 2008
Von 
Loony Jim "LJ" (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Momofuku (Audio CD)
Seid meiner Jugend begleiten mich die Platten von dem großartigen Elvis Costello, immer wieder mal ein wenig in den Hintergrund gerückt und für meinen Geschmack sich immer rechtzeitig zurückgemeldet. Das hier vorliegende Album ist eigentlich ein Zufallsprodukt, denn eigentlich hatte Costello ja nur auf einigen Songs des nächsten Soloalbums von Rilo-Kiley-Sängerin Jenny Lewis mitsingen wollen. Da aber schon die Musiker seiner Band im Studio waren, und die kreativen Funken nur so flogen, ergab sich kurzerhand die Gelegenheit, gleich auch eigene neue Songs mit den Imposters aufzunehmen. Verstärkt von Jenny Lewis und ihrem Boyfriend, dem Singer/Songwriter Jonathan Rice, Dave Sher von den Beachwood Sparks und David Hildago von Los Lobos. Costellos Zorn über die immer größer werdenden Probleme der Plattenindustrie, Musik überhaupt noch richtig vermarkten und verkaufen zu können, ist nur eine Seite der Medaille. Nicht weniger nagt der Frust an ihm, dass er im Gegensatz zum etwa zeitgleich gestarteten Paul Weller daheim in England in der Musikszene keine große Rolle mehr spielt und auch die Charts schon lange nicht mehr von innen gesehen hat. All das führte dazu, dass das außer Plan initiiert Album gespickt ist mit zwölf neuen Songs die von allerbester Costello-Qualität sind. Los geht es mit "No Hiding Place", einem Song der die Internet-Kultur attackiert. Dem folgen die Krimi-Saga "American Gangster Time" und der famose New-Wave-Rocker "Turpentine" der jetzt schon die Aufnahme in meinen Costello-Klassikern gefunden hat. Vom Anfang bis zum End ist die kreative Energie im Studio und die spontane Spielfreude der Musiker spürbar. Mit dem finalen, fulminanten Attractions-Rocker "Go Away" schließt sich der Kreis: Meister Costello sollte definitiv wieder öfter ohne großen Plan, ohne ausgetüfteltes Konzept ins Aufnahmestudio gehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingsmusiker, 25. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Momofuku (Audio CD)
Schon lange ist Elvis Costello einer meiner Lieblingsmusiker. Mag ich auch nicht alle Ausflüge in die verschiedensten Stilrichtungen, so gefällt mir diese CD richtig gut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht seine beste CD, 12. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Momofuku (Audio CD)
Vielseitig, engagiert, wie immer ist Herr Costello auf verschiedenen Pfaden unterwegs. Es ist kerniger Rock, ab und zu Pop, selten ein bißchen Jazz oder gar Swing, aber Punk ist für mich was anderes. Eigentlich ist jede Nummer hier spielbar, also ohne Makel, was ja bei CD's nicht oft vorkommt.
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Momofuku
Momofuku von Elvis Costello (Audio CD - 2008)
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