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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegensätze ziehen mich an
Deutschland 1944: Ein Soldat mit dem sprechenden Namen Ernst Gräber (John Gavin) ist auf Fronturlaub in seiner weitgehend zerbombten Heimatstadt. Auf der Suche nach seinen Eltern trifft er die nunmehr vom Kind zur Frau gewordene Elisabeth; die beiden verlieben sich ineinander und heiraten. Doch ihnen bleiben nur drei Wochen Zeit zu l(i)eben und Zeit ... ja, das soll...
Veröffentlicht am 28. März 2010 von Tonio Gas

versus
1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Video
Dieses Video war einigermaßen anzusehen, die Videoqualität war geradeso die Grenze des zumutbaren ich werde
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Vor 7 Monaten von Dreyer Joachim veröffentlicht


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegensätze ziehen mich an, 28. März 2010
Von 
Tonio Gas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Deutschland 1944: Ein Soldat mit dem sprechenden Namen Ernst Gräber (John Gavin) ist auf Fronturlaub in seiner weitgehend zerbombten Heimatstadt. Auf der Suche nach seinen Eltern trifft er die nunmehr vom Kind zur Frau gewordene Elisabeth; die beiden verlieben sich ineinander und heiraten. Doch ihnen bleiben nur drei Wochen Zeit zu l(i)eben und Zeit ... ja, das soll nicht verraten werden, so wie dieser reichhaltige Film überhaupt nur höchst unvollständig in eine Inhaltsangabe zu pressen ist.

Der hauptsächlich für seine US-Melodramen bekannte Regisseur Douglas Sirk ist dänischer Abstammung und hatte bis 1938 in Deutschland gelebt und gearbeitet, zunächst als Theater-, dann als Filmregisseur. Ein Versuch, 1950 wieder nach Deutschland zurückzukehren, endete damit, dass er das Gefühl hatte, als "Fahnenflüchtiger" nicht erwünscht zu sein. Nach beachtlichen Film-Erfolgen in den USA arbeitete er nun, 1958, doch mit Deutschen zusammen, drehte seinen Film mit teils deutscher Besetzung in Berliner Studios und adaptierte einen Roman Erich Maria Remarques, wie Sirk ein Emigrant (der sogar eine kleine, aber wichtige Rolle in dem Film bekam). Während 1950 die Chemie nicht zu stimmen schien, an "Zeit zu leben und Zeit zu sterben" stimmt alles. Es war immer schon Sirks Geschick, schwache triviale Stoffe zurechtzubiegen, und mit besseren Vorlagen wurde er noch stärker, so auch hier. Sein Film ist eine Verknüpfung des Melodrams mit dem Kriegsfilm, der zwar urwüchsig Sirk ist mit markanten Farben und Symbolismen, der aber dennoch wie eine Einheit wirkt. Und das Einheitliche, das diesen Film genauso klug wie absurd wie ergreifend macht, das ist hier stärker als jemals eine Häufung von Gegensätzen. Das hatte bereits in seinem Melodram "Es gibt immer ein Morgen" funktioniert (Regen im sonnigen Kalifornien, Tristesse in einer Spielzeugfabrik und vieles mehr). Es wird hier auf die Spitze getrieben und zum durchgängigen Prinzip. Da kann Sirk ganz Sirk sein, und er wird dennoch oder gerade deswegen dem anspruchsvollen Thema gerecht, dem er sich eher emotional als intellektuell und vielleicht gerade deswegen besonders klug nähert. Denn gerade dadurch erschafft er ein Panorama voller absurder Tragik, in dem Dinge zusammen sind, die nicht zusammengehören, in dem Ordnungen völlig aufgehoben sind - es scheint, nichts passt besser für eine Gesellschaft, ein Land, ja eine Welt im barbarischen Ausnahmezustand.

Es gibt das Aufeinanderprallen von Sirk'schen großen Gefühlen (mit vielen Farbakzenten) und einer kalten Kriegs- und zerbombten (gelegentlich fast monochromen) Welt. Es gibt bereits im Titel das Lieben und das Sterben (US-Titel) bzw. das Leben und das Sterben (deutscher Titel). Es gibt am Ende ein Zusammenprallen von werdendem und ausgelöschtem Leben. Es gibt Grausamkeit und (ein im Halse steckenbleibendes) Lachen, z.B. wenn ein KZ-Kommandant lachend mit einer Nutte unterm Arm seine "Methoden" erläutert. Es gibt die zerstörerische Kraft des Feuers und das Wasser, welches das Feuer löscht. Es gibt aber auch einmal Wasser in Verbindung mit dem Tod. Ein anderes Mal ist die Rede vom Feuer, dessen Hitze den Flieder eines fast schon toten Baumes für die Jahreszeit zu früh erblühen lässt, so als hofft man, dass sich Elisabeth und Ernst dereinst wie ein Phönix aus der Asche des Landes erheben können (bezeichnenderweise findet unter den Blüten ihr erster Kuss statt). Es gibt den Schlamm an der Front und ein übriggebliebenes Nobelrestaurant, dessen Kapelle noch im Luftschutzbunker Musik spielt, dass man sich zu Tode amüsieren kann. Die vielleicht perverseste Gemeinheit und der beste Beleg, wie Sirk das Schöne mit dem Schrecklichen verbinden kann, ist der "russische Frühling" gleich am Anfang. Hier bahnen sich nicht zarte Krokusse den Weg durch den Schnee, sondern Sirk filmt ganz wie eine Frühlingsblume... eine tote Hand. Ein bißchen Schnee ist getaut und gibt den Blick auf die Überreste der Wintertoten frei, und die Soldaten haben nichts besseres zu tun, als sich zu streiten, ob das wohl die Januar- oder die Novembertoten gewesen seien. Der ganze Film ist voller solcher Szenen skurriler Bitternis, und bei jeder Freude ist der nächste Nackenschlag nicht weit. Hierzu passt die Besetzung mit Lilo Pulver als Elisabeth sehr gut, die mir von den Hauptdarstellern am eindringlichsten erschien. Wir kennen die junge Lilo Pulver mit ihrem mädchenhaften, giggelnden, unverkrampften, ansteckenden Lachen, und sie hat es auch hier ab und an, aber Sirk lässt es uns nur mit Vorsicht genießen. Zunächst ist Elisabeth selbst misstrauisch, zumal Ernst ausgerechnet mit einem gefährlichen und einflussreichen Nazi von alten Zeiten her befreundet ist und gelegentlich nur von diesem Hilfe erhofft. Und wenn dieses Misstrauen verschwunden ist, so wird Elisabeths Lachen sogleich von absurder Tragik überschattet. Ihre Vorladung zur Gestapo? Erst eine Erleichterung, dass sie nicht in Gefahr ist und es nur um eine Formalität ging, dann aber das Erschrecken, um welche Formalität es sich handelt: Ihr Mann quittiert den Erhalt der Asche von Elisabeths Vater - ausgerechnet in einem Gegenstand, dessen üblicher Inhalt bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ebenfalls zu Asche wird, einer Zigarrenkiste. In einem kurzen Auftritt erledigt Klaus Kinski mit kalter Geschäftigkeit die Übergabe, bei der man unterschwellig aber auch ahnt, dass er es ein bißchen genießt - ein wunderbares Einsprengsel, um die Barbarei scheinbar beiläufig zu demonstrieren. Und dann muss Ernst seiner Frau die schreckliche Nachricht überbringen, gerade als sie besonders fröhlich ist, wider allen Erwartens noch eine intakte Wohnung gefunden zu haben... Ja, hier geht es immer Knall auf Fall, hier folgt Regen auf Sonnenschein, Tod auf (Auf-)Leben, und am Ende sind nicht einmal mehr die Kriegsfronten in der gewohnten Ordnung. Der Film fängt diese Unordnung einer völlig aus den Fugen geratenen Welt ein und ist selbst "unordentlich". Darin ist er ein Meisterwerk.

Leider wird Douglas Sirk in Deutschland immer noch mit spartanisch ausgestatteten DVDs bedacht, insbesondere Frankreich hat es besser. So müssen wir bei guter Qualität und der Auswahl zwischen Deutsch und Englisch (mit jeweils optionalen Untertiteln) leider auf Zusatzinformationen zu dem Film verzichten. Ließen sich nicht Darsteller wie Liselotte Pulver finden, um uns etwas über den Film mitzuteilen? Gibt es nicht neben dem früh verstorbenen Rainer Werner Fassbinder Weggefährten und/oder Verehrer von Sirk, der in den Siebzigern mit jungen deutschen Filmemachern wie Hajo Gies zusammengearbeitet hat? Hätten nicht die Autoren von Sirk-Büchern, deren es auch in Deutschland gute gibt, sich mit Hintergrundinformationen um eine dem Meister würdige DVD-Edition verdient machen können? Dies wünscht man sich, aber der unglaublich starke Film rechtfertigt schon für sich keine andere Wertung als die höchste.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die erste amerikanische Produktion mit Liselotte Pulver!, 21. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Dies ist Douglas Sirks vorletzter amerikanischer Film und Liselotte Pulvers erster! Das bewegende Melodram zeigt die Schrecken des zweiten Weltkriegs (vor allem die Leiden der Zivilbevölkerung), eingerahmt in eine alles andere als kitschige Lovestory. Dass es kein Happyend gibt, ist nur konsequent und wird dem Vorbild des Romanautors Erich Maria Remarque gerecht. Es ist sehr erfreulich, dass Carol Media nun schon fünf Filme von Sirk veröffentlicht hat. Die Extras sind jedoch gewohnt dürftig, nur einige Trailer und eine Bildergalerie. Trotzdem, ein fantastischer Film mit einer fantastischen Liselotte Pulver in einer ungewohnt ernsten und anrührenden Rolle.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe in Zeiten des Krieges - voller Symbolik, 3. November 2012
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Russland 1944: Ernst Gräber (John Gavin) ist als Soldat an der Ostfront großen Strapazen und Entbehrungen ausgesetzt. Auf Befehl müssen er und seine Kameraden eine russische Partisanin (Barara Rütting) exekutieren. Sein Kamerad kommt damit nicht klar und begeht Selbstmord. Da wird Gräber von Hauptmann Rahes (Dieter Borsche) endlich der langersehnte Heimaturlaub gewährt: drei Wochen, die in Kriegszeiten ein ganzes Leben bedeuten. (Auch hier schon die Anspielung auf das was kommen wird und das Ende.)
Doch das Haus seiner Kindheit, in der Hakenstraße 18, ist zerbombt, die Eltern tot oder geflohen. Ernst ist verzweifelt auf der Suche nach Hinweisen und trifft so eine alte Bekannte aus Kindertagen wieder: Elisabeth Kruse (Lilo Pulver), die Tochter des Arztes der Familie. Auch sie ist verzweifelt auf der Suche nach ihrem Vater, der wegen nazi-/kriegsfeindlicher Äußerungen im KZ inhaftiert ist. Ein weiterer Freund aus Schulzeiten taucht auf: Alfons Binding, der mittlerweile die NS-Erfolgsleiter hochklettert.

Verzweiflung verbindet, zumal in diesen Zeiten, beide verlieben sich ineinander, verbringen eine kurze Zeit romantischen Glücks unterbrochen von diversen Bombenangriffen. Ernst muss sich entscheiden: Kehrt er an die Front zurück oder bleibt er bei Elisabeth. Er sucht Professor Bohlmann auf (Erich Maria Remarque, von dem auch die literarische Vorlage stammt). Er hilft ihm Klarkeit zu gewinnen.

Ein trauriger, zutiefst berührender Film voller Symbolik und sirkscher Elemente. Ich hatte das Vergnügen den Film kürzlich im Kino im englischen Original zu sehen und da kommt Cinemascope dann mal richtig zur Geltung - zu schön.
Das erste Mal sah ich ihn vor vielen Jahren, wegen Lilo Pulver (ich war damals ein großer Pulver-Fan: "Ich denke oft an Piroschka", "Das Wirtshaus im Spessart", "Die Zürcher Verlobung", "Männer im gefährlichen Alter" ...) konnte ihn mit 12 aber noch nicht wirklich schätzen.

Ursprünglich wollte Sirk den Film mit Marianne Cook, alias Koch, und Paul Newman besetzen, sein Studio machte Sirk allerdings einen Strich durch die Rechnung. Pulver verkörpert ganz entzückend eine junge Frau, einerseits verzweifelt auf der Suche nach dem Vater und voller Verbitterung über das Nazi-Regime, andererseits von ungeheurem Lebenswillen erfüllt; am Leben als solches festhaltend, wenn sie ihren geliebten Petersilien-Topf sogar mit in den Luftschutzkeller nimmt. Oder das Kleid ihr Mutter anzieht und einfach einen Abend lang das Leben genießt und glücklich ist.

Eine Liebe, die erst durch den Krieg möglich wird, der Krieg als Nährboden für Gefühle. Gleichsam der früh erblühte Baum am Flussufer, wohl als Folge der Hitze einer Bombenexplosion erblüht. Sie verbringen einige unbeschwerte Tage. Wie Ernst bzw. seine Kameraden feststellen: Drei Wochen entsprechen einem ganzen Leben. So sind drei Tage zehn Jahren gleichzusetzen.

Exzellent die Farbgebung und das Licht-und-Schatten-Spiel. Von Monochrom anmutendem Blau (in Frontszenen) zu kräftigen, bunten Farben, gleichsam der Entwicklung der Gefühle der beiden Liebenden. Schatten am Fenster, wenn Elisabeth ihren Geliebten küsst oder das Geschehen draußen verfolgt. Sehr wirkungs- und stimmungsvoll zeichnet Sirk die Szene.
Oder auch die Hand des toten Soldaten zu Beginn, die aus dem Boden aufragt. Im Kontrast dazu Gavins Hand, die am Ende das Wasser des Flusses berührend herunterhängt - Symbolik ohne Ende... . Das Spiel des Klaviers durch einen im Wind sich bewegenden Haken. Schlicht ergreifend. Der Fluss als Zeichen des Lebens, als Symbol für Vergangenes und Zukünftiges, alles wird weitergehen, muss.

Die Brutalität des Krieges im Kontrast zu der Schönheit der Liebe und den veränderten Wahrnehmungen. So kehrt ein anderer Ernst an die Front zurück, lässt eine Elisabeth zurück, die ihn wieder herbeisehnt. Absolut genial die Szene, als er mit dem Zug gen Osten aufbricht und sie durch eine Fensterrahmen dem abfahrenden Zug hinterher schaut. Dabei wirft der Schatten des Fensterrahmens die Form eines Kreuzes auf ihr Gesicht. Zeichen dessen, was kommt.
So kehrt Ernst zu seinen Kameraden zurück und versucht vergangenes Unrecht wiedergutzumachen und zahlt einen hohen Preis dafür. Unausweichlich von Anfang an.

Fazit: Ergreifend. Brutal. Romantisch. Berührend. Ein exzellenter Sirk mit einer großartigen Lilo Pulver und einem zutiefst menschlichen John Gavin.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight!, 11. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Dieser Film ist zum einen ein Highlight unter den amerikanischen Kriegsfilm, die meines Erachtens in der Regel zu sehr schwarz-weiß malen und in denen oft Soldaten noch mit lässigen Sprüchen umherwerfen. Die Verfilmung nach Remarque, der hier nebenbei auch noch eine kleine Rolle übernommen hat, zeigt auf, wie im Krieg Recht und Unrecht, Verrätertum, Denunziation und totaler Sinnverlust einhergehen. Zum anderen zeigt es eine grandiose Liselotte Pulver, die trotz ihres immensen Talents leider rückwirkend auf Komödie und Abenteuerfilm (z.B. in den Spessartfilmen) reduziert wird. Die Frau hatte im wahrsten Sinne internationales Format, drehte in verschiedenen Sprachen, synchronisierte sich dann selbst auf Deutsch, ritt, tanzte, tobte und lachte, was das Zeug hielt! Ich hoffe, daß alle - auch die ganz selten im TV gezeigten Filme mit ihr - bald auf DVD erscheinen!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Antikriegsfilm, 17. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Diesen Film kenne ich seit 1995. Er erzählt die Geschichte dieses jungen Soldaten so echt und spannend, dass einem die Spucke wegbleibt.

Am Anfang und am Ende des Films wird kurz über die Erlebnisse an der Front berichtet (Hinrichtung von Zivilisten/ tragisches Ende des Soldaten).

Schwerpunkt ist jedoch der Urlaub in der Heimat, wo er in 3 Wochen ein Wechselbad der Gefühle erlebt mit der Suche nach seinen Eltern, der Liebe zur 2. Hauptdarstellerin des Films L. Pulver. Man lernt aber auch hier einiges über das wahnsinnige Nazi-System, weil einige der Darsteller hier z.T. verfolgt werden.

Alles in allem einer meiner Lieblingsfilme, obwohl er sehr traurig endet. Er ist jetzt auch in Farbe auf DVD, der Ton ist für einen 50 Jahre alten Film gut, es gibt auch eine englische Tonspur und natürlich Untertitel in Dt. und engl.).
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchaus sehenswert, 16. Mai 2009
Von 
Andreas Panknin "a.p." (Potsdam-Babelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Obwol Liselotte Pulver von den Dreharbeiten bei diesem Film nicht sehr
begeistert war,bewies sie doch wieder ihr hervorragendes schauspielerisches Talent in sehr ernsten Rollen wie schon in den Uli/Flimen.Denn neben ihrem ansteckendem Lachen,kann keine so traurige Rollen spielen wie sie.Schade das sie auf dieser Schiene nicht mehr Filme gemacht hat.Eigentlich sollte ja Paul Newmann den Ernst Graeber spielen.Aber auch John Gavin spielt diese Rolle,finde ich,sehr gut.In diesem Jahr wird Liselotte Pulver 80 Jahre.Leider ist es sehr still um diese hervorragende Schauspielerin geworden.Ich hoffe aber,dass man sie in Deutschland nicht vergessen hat.Denn obwol sie ja Schweiyerin ist hat sie doch haupts'chlich uns Deutschen sehr viel Freude bereitet,mit ihrem Lachen und ihrer Fr;hlichkeit aber auch,wie in diesem Film,mit ihrer Traurigkeit und Melancholie,hat sie uns yum Nachdenken gebracht.Ich hoffe wir sehen in diesem Jahr mehr Filme von ihr.
Andreas Panknin
Potsdam/Babelsberg
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegender Film der den Krieg verdammt, 19. April 2013
Von 
Larissa (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Da treffen sich zwei Menschen während des 2. Weltkriegs - und verlieben sind ineinander. Nun könnte man eine der üblichen, heute so gerne gesehenen Schmonzetten erwarten. Doch das ist beileibe nicht so. Die erstklassigen Schauspieler sprechen die menschlichen Gefühle an, die auch der Krieg nicht auszulöschen vermag, die in uns allen, mehr oder weniger stark weiterleben und unser Handeln bestimmen.
Ein Klassiker - doch es lohnt sich das Anschauen - nicht nur für Zeitzeugen!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..........der 2.weltkrieg im cinemascope-format der 50er, 23. November 2008
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Dieser eher selten zu sehende Douglas Sirk Film aus dem Jahr 1956 muss sich keinesfalls hinter den mehr bekannten Remarque-Verfilmungen (wie z.B. "Im Westen nichts neues") verstecken. Hier wird der 2.Weltkrieg im schönen "Cinemascope-Format" präsentiert, dazu mit amerikanischen und europäischen Darstellern (Klaus Kinski!)- was heute eher seltsam anmutet, da jeder Interessierte vermutlich auch die großen Kriegsfilme der letzten Jahre kennt.

Es stört nicht weiter, dass der Hauptdarsteller John Gavin immer perfekt gestylt ist, ob im Schützengraben oder nach überstandener Bombennacht. Man soll diesen Film eher als Douglas Sirk Film ansehen - und nicht als Kriegsfilm. Für einen (richtigen) Kriegsfilm ist er viel zu schön.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, 2. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Einer der wenigen Filme der im Kriegsdeutschland an der Heimatfront spielt.Mit einigen Abstechern an die Ostfront.
Leider mit einem nicht so tollen Ende.Aber dennoch ein Klasse Kriedsdrama mit einer guten Lilo Pulver in der Hauptrolle.
Ein Kauf lohnt sich auf jeden Fall!!
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Video, 18. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (DVD)
Dieses Video war einigermaßen anzusehen, die Videoqualität war geradeso die Grenze des zumutbaren ich werde
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Zeit zu leben und Zeit zu sterben
Zeit zu leben und Zeit zu sterben von Douglas Sirk (DVD - 2008)
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